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Schilder-Wirrwarr an öffentlichen Ladestationen

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Die öffentlichen Parkplätze zum Laden von Elektrofahrzeugen nehmen zu. Rund 51.000 öffentliche Ladepunkte gibt es aktuell bundesweit. Eine ADAC Befragung von Juni und November 2021 hat ergeben, dass die Beschilderung dazu ein bunter Flickenteppich ist.

Mit knapp 356.000 erreichte die Zahl der Neuzulassungen bei reinen Elektrofahrzeugen 2021 einen neuen Rekordwert. Aktuell sind in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 517.000 Elektroautos und 494.000Plug-in-Hybride (Stand Oktober 2021) zugelassen. Mindestens 15 Millionen Elektrofahrzeuge sollen es bis 2030 sein, laut dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Teilten sich im Januar 2021 noch 17 Autos einen Schnellladepunkt sind es laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) aktuell bereits 21– Tendenz steigend. Der ADAC hat deshalb die 16 deutschen Landeshauptstädte nach ihren aktuellen Parkregelungen an E-Ladestationen und deren Beschilderungen befragt. Abgefragt wurden neben der Grundsatzfrage, wer an öffentlichen Schnell- und Normalladepunkten überhaupt parken oder besser laden darf, u.a. die maximal erlaubte Park-und Ladedauer, eventuelle Parkgebühren sowie mögliche Sondernutzungsrechte für Carsharing-Fahrzeuge.

Parkplätze größtenteils korrekt ausgeschildert

Korrekt gekennzeichnet sind Parkplätze an E-Ladestationen mit einem viereckigen Schild mit weißem P auf blauem Grund, kombiniert mit einem oder mehreren Zusatzschildern. Diese Zusatzschilder definieren, welche Fahrzeuge genau an der Ladesäule parken dürfen, zu welcher Zeit und wie lange.

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Parkplätze an E-Ladestationen in den 16 Landeshauptstädten korrekt mit dem blau-weißen Parkplatzschild plus Zusatzzeichen ausgeschildert.

Wer darf wo parken?

Insgesamt lassen nur fünf der 16 Städte das Parken für Elektrofahrzeuge aller Art zu. Hier dürfen also auch Elektrofahrzeuge ohne E-Kennzeichen stehen. In den restlichen elf Kommunen war ein E-Kennzeichen nötig, um parken zu dürfen. Ein E-Kennzeichen können alle reinen Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride sowie Brennstoffzellenfahrzeuge beantragen, die eine elektrische Reichweite von mindestens 40 Kilometern oder eine Kohlendioxidemission von höchstens 50 Gramm pro Kilometer haben.

In Erfurt und Schwerin durften nach Aussagen der Behörden sogar auch Verbrenner an einigen Ladestationen zumindest nachts parken – in Erfurt zwischen 21 und 9 Uhr und in Schwerin zwischen 20 und 8 Uhr.

Parken mit und ohne Ladevorgang

Ob nur während des Ladens oder auch darüber hinaus an Ladesäulen geparkt werden darf, ist von Stadt zu Stadt verschieden. Reines Parken, ohne das E-Fahrzeug dabei auch gleichzeitig zu laden, war in fünf von 16 Städten verboten.

In den restlichen Städten gab es dafür unterschiedliche zeitliche Einschränkungen. Das Parken während des Ladevorgangs war an Normalladestationen in 14 Städten zeitlich eingeschränkt, in zweien nicht. In Berlin läuft seit Anfang Januar die sukzessive Einführung des zeitlich uneingeschränkten Parkens während des Ladens. An Schnellladestationen, die aktuell meist nur an Raststätten und größeren Parkplätzen zu finden sind, konnte man nur in Stuttgart uneingeschränkt lange laden.

Einheitliche Beschilderung erforderlich

Bei der Park-Beschilderung der Ladesäulen findet man häufig textliche Erläuterungen, sogenannte “verbale” Zusatzzeichen, die das Parken während des Ladevorgangs erlauben. Hier ergeben sich in der Praxis Probleme, da es keine allgemeine Definition vom “Ladevorgang” gibt. Muss erkennbar Strom fließen oder reicht es, wenn das Kabel steckt? Muss der Fahrzeugbesitzer das Auto permanent überwachen und direkt nach dem Laden wegfahren? Hier sieht ADAC-Testleiter Axel Haberstolz Klärungsbedarf.

Laut dem ADAC das wichtigste Ergebnis der Befragung: Die Regelungen weisen in den untersuchten Städten erhebliche Unterschiede auf. Dementsprechend sieht es auch bei der Beschilderung aus, deren Verbindlichkeit teilweise sogar rechtlich umstritten ist. Einigkeit herrsche lediglich darin, dass keine Gebühren für das Parken selbst verlangt werden.

“Die Erhebung zeigt auch, dass die Städte selbst mit der aktuellen Regelung nicht immer glücklich sind”, so Testleiter Axel Haberstolz. “Zu anfällig für Interpretationen sind die derzeitigen Vorgaben. In jedem Fall sollte zusätzlich festgelegt werden, was genau bei entsprechender Beschilderung unter dem Ladezustand zu verstehen ist.” Die Forderung des ADAC: “Sollen die Regelungen zum Laden und Parken an Elektroladesäulen vom Verbraucherverstanden und akzeptiert werden, müssen sie bundeseinheitlich rechtssicher formuliert und die Ausschilderung unmissverständlich klar sein.”

Copyright: ADAC Deutschland

Digitale Visitenkarte für das Parkhaus

Scheidt & Bachmann präsentiert eine Neuentwicklung seiner entervo-Produktpalette. Mit entervo.sign steht Betreibern eine neue „digitale Visitenkarte“ mit brillantem Display zur Verfügung. Die großflächige Anzeigetafel kann an unterschiedlichen Stellen im Parkhaus platziert werden und schaffe so neue Kommunikationsmöglichkeiten mit den Besuchern. In Teilen ist das Display frei konfigurierbar. Hinzu kommen statisch oder dynamisch angezeigte Informationen zum Belegungsstatus oder zu Tarifen sowie eine Werbefläche.

Änderungen der dargestellten Inhalte können ohne spezielles Fachwissen per Webbrowser vorgenommen werden. So lassen sich Informationen in Echtzeit verändern, beispielsweise, um auf aktuelle oder zeitlich begrenzte Angebote hinzuweisen. Die Bildschirme sind zudem an das gewünschte Corporate Design anpassbar: Firmen-Logo, die verwendete Hausschriftart oder das Farbschema können Nutzer über den Content-Manager einpflegen.

Mögliche Anwendungsszenarien

Nicht nur bei Ticketless-Anlagen mit oder ohne Schranke unterstütze entervo.sign Kunden bei der Nutzung der Parkfläche. So können Parkhausbetreiber ihre Kunden mit einer personalisierten Begrüßung – zum Beispiel durch die Darstellung des Autokennzeichens auf dem Display – bei der Einfahrt auf das smarte System hinweisen und ins Parkhaus geleiten. Über eine ereignisgesteuerte LED-Beleuchtung kann zudem auf den Belegungsstatus – etwa rot für „Belegt“ und grün für „freie Plätze“ – hingewiesen werden. Bei der Ausfahrt kann dem Kunden angezeigt werden, dass der Parkvorgang abgeschlossen oder die aufgelaufene Parkgebühr noch nicht bezahlt wurde.

Unabhängig vom Parkvorgang lasse sich entervo.sign auch als reine Werbefläche nutzen, so Scheidt & Bachmann. Das dynamische Display kann laut dem Hersteller auch als Erweiterung in bestehende Parkraum-Management-Systeme eingebaut werden.

© Scheidt & Bachmann

Besserer Schutz für Verkehrsflächen

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Schnelle Verarbeitung, erhöhte dynamische Rissüberbrückung, hohe Verschleißfestigkeit: Diese Eigenschaften vereint das neue StoCretec Beschichtungssystem StoFloor Traffic Elastic PM MultiBase, sagt Hersteller StoFloor. Je nach Systemaufbau ist es für Parkhäuser, freibewitterte Parkflächen und Rad- und Gehwege auf Brücken konzipiert.

Das Verkehrsflächensystem StoFloor Traffic Elastic PM MultiBase härte auch bei niedrigen Temperaturen schnell aus, und sei schon wenige Stunden nach der Applikation befahrbar, wodurch sich die Stillstandzeiten minimieren. Mit PUR-Abdichtungsmembran und Polyurea-Verschleißschicht verfügt es laut StoFloor über eine erhöhte dynamische Rissüberbrückung. Es brauche keine Kopfversiegelung, denn die Verschleißschicht StoPur AC MultiCoat sei hoch abriebfest und verschleißbeständig. Bei der Verschleißprüfung in Anlehnung an den Pendeltest gab es nach 2.000 Doppelhüben keinen Masseverlust. Das Material ist laut Unternehmen chemisch beständig gegen Öle, Treibstoffe und Tausalz sowie UV- und farbtonstabil, wodurch die Parkflächen nicht vergilben und ausbleichen. Das geruchsarme und weichmacherfreie System wird manuell verarbeitet. Der reduzierte Einsatz von Quarzsand (minus 90 Prozent gegenüber herkömmlichen abgestreuten Systemen) und der Verzicht der Kopfversiegelung verringere Materialkosten und Transportaufwand. Für die Produktion der Polyurethanharze kommen nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz.

© StoFloor

Decathlon-Store erstrahlt in instandgesetztem Gebäude

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In einem komplett sanierten Bestandsgebäude in Weiterstadt hat Decathlon einen seiner größten europäischen Stores für Sportartikel eingerichtet. Verkaufs- und Parkflächen wurden entsprechend ihrer Nutzung mit funktionalen Beschichtungssystemen der Sika Deutschland GmbH ausgestattet. Auch die Fassade ist mit einem Sika-System in den blau-weißen Unternehmensfarben geschützt.

Decathlon ist einer der führenden Sportartikelhersteller und -händler weltweit. Von Juli bis Oktober 2020 wurde ein leerstehendes Möbelhaus in Weiterstadt umgebaut, um dort eine der größten Filialen in Europa mit einer Verkaufsfläche von 8000 qm zu eröffnen.

Fassadenbeschichtung schützt auch vor Korrosion.

Zunächst erhielt die mit Stahlblech verkleidete Fassade des Bestandsgebäudes eine neue Beschichtung. Die vorhandene Oberfläche in Gelb und Pink musste nicht abgestrahlt werden, sondern wurde zur Oberflächenvorbereitung mit Wasser hochdruckgereinigt. Anschließend wurde die die 4000 qm große Fassadenfläche mit dem Sika Poxicolor Primer HE neu gestrichen. Diese 2-Komponenten-Grundbeschichtung auf Epoxidharzbasis schützt den Stahl hochwertig vor Korrosion. Anschließend applizierten die Maler SikaCor EG-5 in den Decathlon-Unternehmensfarben Blau und Weiß. Die 2-komponentige, seidenglänzende Deckbeschichtung auf Acryl-Polyurethanbasis hat ebenfalls sehr gute Korrosionsschutzeigenschaften. Durch ihre gute Witterungs- und Farbtonstabilität bleibt die Schutzfunktion und die optisch einwandfreie Oberfläche langfristig erhalten.

Beschichtung der Parkflächen mit dem OS 8-System Sika CarDeck

Im Erdgeschoss des ehemaligen Möbelhauses sollten Kundenparkplätze entstehen. Dafür wurden die Außenwände entfernt. Das Verarbeitungsunternehmen BauPlast GmbH aus Ingelheim setzte zunächst wo erforderlich Teile der 8000 m² großen Betonfläche mit SikaTop ES-104 instand. Der Werktrockenmörtel war in 25-Tonnen-Silos vorkonfektioniert und ließ sich daher zügig vor Ort einbauen. Mit dem auf der gesamten Parkfläche applizierten OS 8-System Sika CarDeck Static N I E wird die erforderliche hohe mechanische Beständigkeit sichergestellt. Dafür zogen die Verarbeiter die Grundierung Sikafloor-161 auf und versiegelten sie mit Sikafloor-378. „Das OS 8-System von Sika ist das beste seiner Klasse, das es aktuell auf dem Markt gibt“, sagt Hazbija Manic, Inhaber der BauPlast GmbH. Die blaue Farbmarkierung der Parkflächen und Fußgängerbereiche führte BauPlast mit dem auch bei der Fassade eingesetzten SikaCor EG-5 aus.

Verkaufsräume erhalten rissüberbrückende Beschichtung

Schließlich erfolgte die Beschichtung der 8000 m² großen Verkaufsfläche im 1. OG. Wo erforderlich, musste zuerst der alte, schadhafte Belag abgefräst werden. Für den Bodenausgleich verwendeten die Verarbeiter den 1-komponentigen, kunststoffmodifizierten Instandsetzungsmörtel Sika BM-04. Darauf applizierten sie als Grundierung Sikafloor-161. Der vorhandene Betonboden zeigte Risse, die durch Bewegungsspannung der T-Deckenkonstruktion des Erdgeschosses entstanden waren. Daher sollte eine rissüberbrückende Beschichtung eingesetzt werden. Daher kam das 2-komponentige Sikafloor-3240 auf PUR-Basis zum Einsatz. Lediglich im Eingangsbereich war eine Rissüberbrückung nicht erforderlich und daher Sikafloor-264 N die dort geeignete Beschichtung.

In den Verkaufsräumen des Decathlon-Stores in Weiterstadt gibt es auch eine Teststrecke, auf der die Kunden Fahrräder ausprobieren können. Diese Fläche wurde zusätzlich mit Quarzsand abgestreut, um die nötige Griffigkeit des Bodenbelags zu erzeugen. Die Verarbeiter versiegelten dann die gesamte Verkaufsfläche abschließend mit Sikafloor-305 W. Die lichtechte, pigmentierte, matte, wässrige Polyurethan-Versiegelung erlaubt eine unkomplizierte Unterhaltsreinigung der Flächen und ist beständig gegenüber Desinfektionsmitteln.

© Sika Deutschland GmbH

Contipark: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2021

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Das Geschäftsjahr 2021 sei für Contipark trotz der Herausforderungen, vor die Corona die Parkenbranche stellte, ein erfolgreiches gewesen, teilte das Unternehmen mit. Ob Übernahme neuer Parkeinrichtungen, Abschluss erfolgreicher Sanierungsprojekte oder die langfristige Sicherung der Betriebsführung attraktiver Innenstadtprojekte: Contipark hat in den vergangenen zwölf Monaten viel erreicht.
 
Insgesamt sechs neue Parkeinrichtungen fügte das Berliner Unternehmen seinem Portfolio 2021 hinzu. In Summe betreibt das Unternehmen damit über 570 Parkeinrichtungen in Deutschland und Österreich.
 
Neue Objekte in Österreich und Deutschland
 
In Österreich, genauer gesagt in Salzburg, übernahm Contipark im Januar 2021 die Tiefgarage „Parkgarage am Paracelsusbad“. Es ist die 22. Parkeinrichtung des Unternehmens in der Mozartstadt. Ebenfalls zum Jahresanfang hat Contipark das neu errichtete Parkhaus „Sellhorststraße“ in Gelsenkirchen übernommen. Der Parkhausneubau ist im Rahmen einer Kooperation mit dem ADAC entstanden und ist Teil eines neuen, modernen Immobilienkomplexes, der auch Gewerbeeinheiten wie die regionale ADAC-Geschäftsstelle beherbergt.
Zwei der neuen Parkobjekte betreibt Contipark im Auftrag der DB BahnPark GmbH: einen Parkplatz am Bahnhof des oberbayrischen Bad Endorf sowie den Parkplatz P1 am Bahnhof des mittelfränkischen Ortes Lauf an der Pegnitz. In Köln sicherte sich Contipark vergangenen Sommer durch den Gewinn einer Ausschreibung der Stadt den langfristigen Weiterbetrieb von insgesamt neun städtischen Parkeinrichtungen, darunter die Tiefgaragen „Am Dom“, „Breslauer Platz/Hauptbahnhof“ und „Philharmonie“. Auch in Salzburg erhielt das Unternehmen den Zuschlag für die weitere Bewirtschaftung zweier Bestandsobjekte.
 
Parkhäuser modernisiert
 
Aber es wurden nicht nur Objekte akquiriert sondern auch saniert: Drei große Parkhäuser  hat das Unternehmen 2021 saniert und modernisiert. In Köln eröffnete nach umfassenden Modernisierungsarbeiten im August das Parkhaus „Opern Passagen“ wieder im vollumfänglichen Betrieb. Im Rahmen der Arbeiten war es unter anderem mit einer neuen LED-Beleuchtung ausgestattet worden.
Im September nahm das Parkhaus „Lothringer Straße“ in Aachen nach rund anderthalbjähriger Sanierung wieder seinen vollständigen Betrieb auf. Das Parkhaus ist jetzt mit einer Anlage zur Kennzeichenerfassung ausgestattet. 
Auch die ehemalige Fürther Tiefgarage „City-Center“ ist im September unter neuem Namen wiedereröffnet worden. As Tiefgarage „FLAIR“ komplettiert sie den gleichnamigen, ebenfalls runderneuerten Einzelhandelskomplex in der Fürther Innenstadt. Hier hat Contipark im Zuge der Revitalisierung des Objektes rund 40 zusätzliche Stellplätze hinzugekauft. Mit breiteren Stellplätzen, optimierten Fahrwegen und einem Einzelplatzerfassungssystem ist die Tiefgarage „FLAIR“ laut Contipark eine der modernsten Parkeinrichtungen der Region.
 
Weitere Meilensteine
 
Zwei weitere Parkeinrichtungen des Unternehmens wurden im vergangenen Jahr ESPA-zertifiziert. Das Parkhaus „Martin-Luther-Ring“ in Leipzig erhielt dieses Prädikat ebenso wie das Frankfurter Parkhaus „Turm-Center“. Die European Parking Association (EPA) würdigt mit der ESPA-Zertifizierung Parkeinrichtungen, die eine Reihe hoher Qualitätsstandards erfüllen und ihren Nutzern einen sicheren und komfortablen Parkservice bieten. Insgesamt tragen bereits über 80 Parkeinrichtungen des Unternehmens dieses Siegel, weitere kommen regelmäßig hinzu.
Aber nicht nur die Anzahl der Parkeinrichtungen, auch die Zahl der P Card-Kunden ist im vergangenen Jahr gestiegen. Mit 350.000 Kunden im Juli wurde in Deutschland ein neuer Höchststand erreicht. Im November 2021 wurde dann in Österreich die Marke von 50.000 P Card-Kunden geknackt. Die kostenlose P Card ermöglicht ihren Nutzern ticketloses Ein- und Ausfahren und bargeldloses Bezahlen in zahlreichen Parkeinrichtungen des Unternehmens. 
 
Copyright: Contipark

„Parken hat Zukunft“

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RTB entwickelt, produziert und vertreibt Lösungen für den Straßenverkehr. Im Bereich Parken hat sich das ostwestfälische Unternehmen mit Parkscheinautomaten, Displays sowie Lösungen zur Einzelplatzerfassung und Einfahrtszählung einen Namen gemacht. RTB-Geschäftsführer Rudolf Broer zeigte Parken aktuell die Firmenzentrale in Bad Lippsspringe und stand uns Rede und Antwort.

Parken aktuell: Herr Broer, seit wann engagiert sich RTB in der Parken-Branche und wie kam es dazu?

Rudolf Broer: Seit 2002 sind wir im Bereich des Parkens aktiv. Wir haben zunächst für Siemens Sensoren für die Einzelstellplatzselektion entwickelt und sind dann immer mehr in den Bereich Parken gegangen – zuerst mit Partnern, dann allein.

Worauf liegt ihr Hauptaugenmerk? Ist es mehr das On-Street-Parken oder ist es eher der Off-Street-Bereich?

Es ist das Parkhaus. Das Parkhaus gefällt uns und muss kein finsteres Loch sein: Es ist schön und eine wertvolle Immobilie. Und es kann auch sehr intelligent sein. Intelligent heißt zum Beispiel durch Leitsysteme? Durch Technik, die den Nutzer zum freien Parkplatz führt, die Fahrzeuge genau zählt, die Parkhauskunden Freude bereitet. Das können zum Beispiel auch Displays mit Parkhausinformationen sein, auf denen abwechselnd oder ergänzend als Zusatznutzen Werbung läuft.

Und das sind Dinge, die Sie hier in Bad Lippspringe entwickeln?

Wir sind an verschiedenen Standorten tätig, hier in Bad Lippspringe ist unser Hauptsitz. Der Hauptteil der Entwicklung findet jedoch in Kamen statt. Dort bauen wir nächstes Jahr auch ein neues Entwicklungszentrum. Hierfür haben wir gerade einen wunderschönen Bauplatz vom Land Nordrhein-Westfalen bekommen, direkt an einem alten Förderturm gelegen. Wir möchten den Bereich Parken noch weiter pushen, vor allem in Verbindung mit Ladetechnik und E-Mobilität. Momentan sitzen in Kamen 20 Entwickler, insgesamt haben wir 30.

Worin unterscheiden Sie sich vom Wettbewerb? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal oder Ihre Spezialität?

Dass wir offen sind. Wir gehen zum Kunden, wir unterhalten uns mit dem Kunden – zum Beispiel Fraport, ein ganz toller und innovativer Betrieb. Die Ideen der Mitarbeiter von Fraport diskutieren wir gemeinsam und versuchen sie dann umzusetzen. Unseren Entwicklern bereitet es eine große Freude, da mitzuwirken. Ähnlich ist das bei der Firma GOLDBECK, mit denen wir kooperieren und die sehr anspruchsvoll denken. Mit solchen Parken-Experten zu arbeiten, macht einfach Spaß.

Wo steht die Parken-Branche in fünf Jahren? Wird autonomes Fahren und Parken eine Rolle spielen?

Ja klar, das hat man jetzt auch beim ITS Weltkongress gemerkt oder bei der IAA Mobility. Parken wird immer mehr zum Thema. Intelligentes Parken, autonomes Parken, Car2X wird ganz viel ausmachen: Dass sich das Auto mit der Infrastruktur unterhält, aber auch umgekehrt. Das Parken wird sich allein schon wegen der steigenden Immobilienpreise enorm weiterentwickeln – gerade in Deutschland. Hier kann in den Großstädten keiner mehr in die Fläche gehen, um Parkplätze zu schaffen. Es werden weitere Parkhäuser kommen, und die müssen auch einen Zusatznutzen anbieten.

Das heißt, Parkhausbetreiber müssen keine Angst vor der Zukunft haben?

Nein, außer in der Innenstadt, wo man dem Einzelhandel immer mehr Steine in den Weg rollt: Durch das Internet, das es dem Einzelhandel nicht leicht macht, und die Pandemie, die das noch verstärkt hat. Die Händler können jetzt keine weitere Durststrecke überstehen, immer mehr Läden stehen bereits leer. Zwar sendet die Politik Signale für eine lebhafte und lebenswerte Innenstadt, aber nicht für einen gesunden Einzelhandel, denn dann würde man das Auto nicht so schlecht behandeln, sondern würde viel mehr ins Parken investieren. Wir glauben dennoch, das Parken hat Zukunft und feiern das Auto.

Die Lieferengpässe sind in aller Munde, sind Sie auch davon betroffen?

Vereinzelt. Wir warten hier und da auf Teile. In diesen Wochen ist aber einiges gekommen – Sie haben die vollen Hallen gesehen. Alle sind wieder fleißig am Löten und Schrauben. Das heißt, Sie haben reichlich zu tun bis Weihnachten? Wir sind flexibel und arbeiten auch das Wochenende durch, um unsere Lieferverpflichtungen zu erfüllen.

Und wenn Sie geliefert haben, wie geht es dann weiter?

Was das Parken angeht, montieren wir in Deutschland alles selbst und haben dafür einen eigenen Montagetrupp. International arbeiten wir mit Partnern zusammen, die wir speziell dafür schulen. Auch Wartung bieten wir an, je nachdem wie es der Kunde haben will.

Sie sprechen im Vorfeld viel mit Ihren Kunden. Gibt es diese individuelle Betreuung auch im After-Sales-Bereich?

Das ist wichtig, gerade auch bei der Kombination Parken und Laden. Da gibt es noch viele Fragen und auch Ergänzungswünsche seitens der Kunden. Nehmen Sie zum Beispiel die Kreditkarten, die Gott sei Dank immer häufiger als Bezahlmöglichkeit dazukommen. Die kennen wir von den Parkscheinautomaten, die wir vor Jahren von Siemens übernommen haben. Von daher beherrschen wir diese Technologie gut. Unsere Kunden sind dankbar, hierfür einen Ansprechpartner zu haben, der ihm diese Aufgabe abnimmt.

Stichwort Laden: Spielt das bei Ihnen auch eine zunehmend wichtige Rolle?

Natürlich. Das Geschäft mit der Ladetechnik nimmt ganz klar zu. Wir bieten große professionelle Anlagen für Parkhäuser an, sind also nicht mit der Wallbox unterwegs. Wir beteiligen uns dabei nicht an einem Preiskrieg oder nageln schnell was an die Wand und laufen wieder weg. Wenn der Kunde uns einmal die Chance gegeben hat, dass wir ihm eine Anlage liefern dürfen, dann merkt er den Unterschied: Weil wir funktionieren, zu ihm kommen und uns um die Dinge kümmern. Wenn er uns braucht, weil irgendetwas klemmt oder Fragen auftauchen, sind wir da. Das ist uns wichtig.

Foto: Fabian Küpper

Schauen Sie sich das Video auf unserem Youtube-Channel “Parken aktuell” an.

 

Parkhaus kann zum Himmel werden

Nach einer Studie der morphologischen Markt- und Medienpsychologie wird Parkraum von einem großen Teil der Befragten als eine Zwischenwelt zwischen Anfahrt und Zielevent wahrgenommen.

Die Studie hat nach intensiver Befragung von Autofahrern verschiedener Gruppen aufgedeckt, dass diese den Parkvorgang als lästiges Hindernis zwischen der „freiheitlichen“ Anfahrt und dem angesteuerten Zielevent (Einkaufen – Kultur) wahrnehmen. Sowohl die erste Suche, die Einfahrt in ein Parkhaus und das Auffinden eines freien Stellplatzes, als auch die Bezahlung des Parkentgeltes und die Ausfahrt werden als „negative Zwischenwelt“ identifiziert. Die Erwartung der Verbraucher und das Potenzial, hier Verbesserungen zu erzielen, werden sehr deutlich.

Das Auto wird als „tolle Sache“ – vergleichbar mit der „komfortablen Wohnung“ – und als das „sichere Verkehrsmittel der Wahl“ formuliert und mit den Begriffen „Freiheit“ und „Schnelligkeit“ verbunden. Bei der Einfahrt in Ballungsräume und vor allem in ein Parkhaus wird diese Wahrnehmung unterbrochen, die Eindrücke werden gar als Gefährdung erfahren. Die Parkplatzsuche im On-Street-Parken wird als veraltet und nahezu aussichtslos beurteilt. Um einen freien, zeitlich unlimitierten und sicheren Parkplatz zu finden, wird ein Parkhaus als einzig sinnvolle und sichere Möglichkeit angegeben.

Während Kultur und Einkaufen als angestrebte Erlebniswelt gesehen werden, ist die Schranke am Parkhaus die Schwelle in das notwendige Übel und damit eine Zwischenwelt zwischen Anfahrt, der Erlebniswelt und der Heimfahrt. Schon bei der Einfahrt verlässt der Verbraucher seine Autonomie. Begriffe wie „Hölle“ werden von den Befragten formuliert. Das Ticket-Ziehen ist der Moment höchster Anspannung. Es werden schon bei den Einfahrt-Schranken Hürden aufgebaut. Der eng gekennzeichnete Fahrweg wird als Fremdbestimmung betrachtet.

Autor: Harald Hald, DigiPark GmbH, Gesellschaft für digitale Parksysteme, Stuttgart

Technologie als (Er-)Lösung

Um diese Wahrnehmung zu verändern, hat DigiPark einen Baukasten modernster Technologien erarbeitet. Dabei liegen nicht einzelne Funktionen oder Teilaspekte im Fokus, sondern vielmehr der 360-Grad-Blick eines „Komplettanbieters“. Für einen Parkhausbetreiber sind die Erfolgsfaktoren, seine Dienstleistung dem Verbraucher barrierefrei, kinderleicht und zur vollen Zufriedenheit anzubieten.

Hierzu hat DigiPark eine zeitgerechte Lösung mit einer App auf dem Smartphone, verbunden mit intelligenter Steuerungstechnik im Parkhaus entwickelt. Durch die Registrierung im System ist die Kennzeichenerkennung mit automatischer Schrankenöffnung und Verbuchung der Startzeit des Parkvorgangs möglich. Dann wird der Parkende durch Leitanzeigen in Verbindung mit Einzelplatzsensoren zum nächsten freien Parkplatz geleitet – also weniger Warten, weniger Abgase, schnellere Belegung. Durch eine Navigation im Parkhaus ist es dann wieder kinderleicht, das geparkte Fahrzeug zu finden. Die automatisierte Ausfahrt – Festlegung Parkzeitende, Schrankenöffnung – und der Ausgleich des Parkentgelts mittels gewünschter bargeldloser Bezahlmethode vervollständigen den Komfort.

Jedes einzelne Modul sendet und empfängt Informationen vom zentralen System. Systempartnern werden die jeweiligen Informationen benutzergerecht aufbereitet. Analysen und Abrechnungen sowie Kommunikation mit dem Verbraucher werden „eventgesteuert“ nach Vorgaben in höchstem Maße automatisiert ausgeführt.

Copyright: 365 Focus Photography / shutterstock

Smart auf allen Ebenen

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Autos sind zu vernetzten „Alleskönnern“ geworden und auch die Mobilitätsinfrastruktur wird immer smarter. Als Teil dieser Infrastruktur können dank IoT-basierter Field Service Management (FSM)-Software auch Parkhäuser vollautomatisch überwacht werden. Intelligente Systemüberwachung entdeckt Störungen von Schranken, Bezahl- oder Beleuchtungssystemen rechtzeitig – im Idealfall noch bevor es zum Ausfall kommt. Parkhäuser und Tiefgaragen lassen sich so kostengünstiger betreiben und bieten zugleich Parkgästen mehr Sicherheit und Komfort.

Die Zahl der Pkw pro Haushalt steigt in Deutschland seit Jahren an. Im Januar 2021 meldete das Statistische Bundesamt einen Rekordstand von bundesweit 48,2 Millionen zugelassenen Pkw. In Anbetracht dieser Zahlen scheint es nur logisch, dass der Parkhausbetreiber APCOA unlängst angekündigt hat, sein Netzwerk bis 2030 deutlich zu vergrößern. Um diese wachsende Zahl an Parkhäusern und Tiefgaragen effizient und sicher zu betreiben, bedarf es intelligenter Lösungen, die technische Mängel frühzeitig erkennen und mögliche Ausfälle im Idealfall vermieden werden können.

IoT-basierte FSM-Software wie sie beispielsweise der Nürnberger SaaS-Spezialisten Fieldcode anbietet, kann Parkhausbetreibern helfen, das Potenzial sogenannter Predictive Maintenance zu heben. Damit lassen sich so gut wie alle Parameter, die für den Betrieb eines Parkhauses oder einer Tiefgarage essenziell sind, in Echtzeit überwachen. Oberstes Ziel ist dabei stets, einen Ausfall beispielsweise der Zu- und Ausfahrtschranken, des Bezahlsystems oder der Beleuchtung zu vermeiden.

Remote Monitoring leicht gemacht

„Ausfälle oder technische Defekte können für Parkhausbetreiber schnell sehr teuer werden. Funktioniert beispielsweise das Schrankensystem nicht mehr, verliert der Betreiber Umsatz, da Parkgäste nicht mehr ins Parkhaus kommen. Ein möglicher Notruf, der von Gästen abgesetzt wird, die nicht mehr aus dem Parkhaus herauskommen, kann gleich noch viel mehr Geld kosten“, erklärt Matthias Lübko, CEO von Fieldcode. „Intelligente Technologie kann dem Betreiber helfen, solche Szenarien zu vermeiden. Durch eine Monitoring-Lösung können Normabweichungen in der Technik frühzeitig gemeldet werden, so dass es im Idealfall gar nicht erst zum Defekt oder Notruf kommt.“

Doch wie funktioniert ein solches „Frühwarnsystem“ in der Praxis, ohne dass ein Techniker vor Ort regelmäßig sämtliche Anlagen überprüft? Die Grundlage bildet die Sensorik, die beispielsweise in der Mechanik einer Schranke oder den Ein- und Ausfahrtstoren installiert ist. Die Sensoren sind über einen Gateway mit der FSM-Software von Fieldcode verbunden. Über die App des Unternehmens kann der Servicetechniker jederzeit die Funktionalität der per Sensorik überwachten Geräte einsehen. Dabei stellt die Möglichkeit des Echtzeit-Monitoring nur einen Aspekt der Lösung dar: Je nach Konfiguration senden die Sensoren beim Über- oder Unterschreiten vordefinierter Schwellenwerte außerdem ein Signal und melden somit proaktiv, sobald ein Einschreiten bzw. eine Vor-Ort-Inspektion der betroffenen Anlage erforderlich ist. Vorteil: Teure Technikereinsätze außerhalb der regulären Wartungszyklen gehören der Vergangenheit an.

Selbst wenn es zum Einsatz kommt, wird dieser mit Hilfe der IoT-basierten Lösung von Fieldcode effizient organisiert: Der Algorithmus der FSM-Software berücksichtigt in der Alarmierungskette nämlich nicht nur, welcher Servicetechniker am besten geeignet ist, sondern auch dessen aktuellen Standort. So wird sichergestellt, dass immer der sich am nächsten zum potenziellen Einsatzort befindende Techniker alarmiert wird. Sogar Staus und Verkehrsbehinderungen auf der Anfahrt sind „eingepreist“: Die Software ermittelt nämlich die ideale Fahrtroute gleich mit.

Fieldcode-Chef Lübko fasst die Vorteile für Betreiber von Parkhäusern und Tiefgaragen zusammen: „Unnötige Einsätze werden vermieden und selbst im Falle eines Einsatzes kann der Prozess schlank gehalten werden. So lassen sich die Kosten für die Wartung und Instandhaltung der technischen Anlagen, die zum Betrieb eines Parkhauses oder einer Tiefgarage unerlässlich sind, deutlich reduziert.“

Sicherheit und Komfort im smarten Parkhaus

Für den Parkhaus-Betreiber birgt der Einsatz einer Software-as-a-Service (SaaS) Lösung wie Fieldcode sie anbietet aber auch mit Blick auf die Digitalisierung sowie die zunehmende Elektrifizierung einen enormen Effizienzgewinn. Denn sowohl Ladesäulen für E-Autos, die künftig zur Standardausstattung eines Parkhauses gehören werden, wie auch kontaktlose Bezahlstationen, an denen digitale Parkscheine per Smartphone gelöst werden, lassen sich mit Hilfe einer IoT-basierten Monitoring-Lösung effizient und kostensparend betreiben. Darüber sorgt sie auch für ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit für die Parkgäste, da Ausfälle dank Predictive Maintenance deutlich seltener sind und Ausfallzeiten für Reparaturen und Instandhaltungen betriebskritischer Anlagen im Parkhaus signifikant weniger werden.

„Der Mehrwert einer intelligenten Monitoring-Lösung geht für den Parkhausbetreiber über die Kosten- und Effizienzaspekte hinaus“, so Lübko. „Unter dem Strich führt nämlich eine geringere Ausfallquote der technischen Anlagen auch zu einer höheren Kundenzufriedenheit.“

© Fieldcode

Oliver Suter ist neuer CEO von DESIGNA

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DESIGNA will die Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften Axess und ilogs verstärken. Der Schulterschluss der drei Unternehmen, die zur DESIGNA AXESS Industries Holding gehören, soll Kundeninteressen noch mehr in den Vordergrund rücken. Durch die Schaffung neuer Synergien, Anpassungen in den Unternehmensstrukturen und die Bündelung von Produkten und Dienstleistungen soll die Position im internationalen Markt für Parkierungs- und Zutrittslösungen gestärkt werden.

Hierfür wird Oliver Suter, neben seiner Funktion als CSO und Vorstand der Axess, zusätzlich als neuer CEO in die Geschäftsführung der DESIGNA berufen. Er tritt damit die Nachfolge von Robert Monsberger an, der in den vergangenen drei Jahren für den nationalen und internationalen Vertrieb verantwortlich zeichnete.

Oliver Suter –© DESIGNA

„Wir sehen die zukünftige Kooperation von DESIGNA, ilogs und Axess als große Chance, von dem Know-how der jeweils anderen Unternehmen zu profitieren, unser internationales Netzwerk weiter auszubauen und unseren Kunden ein umfassenderes Produktportfolio anzubieten“, fasst DESIGNA CEO Oliver Suter die Ziele des Projekts zusammen. „Ich freue mich sehr darauf, mit allen Kollegen im Kieler Headquarter und den weltweiten Niederlassungen zusammenzuarbeiten und die Marke DESIGNA in meiner neuen Position zu vertreten.“ 

APCOA und HERE navigieren auch im Parkhaus

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HERE Technologies, eine der führenden Plattformen für ortsbezogene Daten und Technologien, geht eine Partnerschaft mit APCOA ein. HERE fügt 150 Parkhäuser von APCOA in seine Indoor-Karten ein, was zu einer besseren Routenführung für Fußgänger und Fahrzeuge in Parkhäusern beitragen soll. 

Die Indoor-Karten von HERE beinhalten die wesentlichen Elemente eines Parkhauses – einzelne Parkplätze, Spuren, Rampen und Wege für Fußgänger. Neben einer integrierten Routenführung für Fahrzeuge und Fußgänger können Fahrer von E-Fahrzeugen auf der Karte zusätzlich Parkplätze erkennen, an denen sie ihr Fahrzeug laden können.

Routenführung geht off-street weiter

Laut HERE enden die bisherigen Navigationssysteme abseits von öffentlichen Straßen. „Mit unseren neuen Indoor-Karten für Parkhäuser ändern wir das. Kontextbezogene Zielführung kann nun bis zu den einzelnen Parkplätzen in Garagen reichen. Sobald das Auto steht, bietet unsere Wegführung für Fußgänger Orientierung bis zum eigentlichen Ziel“, sagt Victor van Dinten, Head of Indoor Parking & Charging bei HERE Technologies.

„Seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit sind wir beeindruckt, wie HERE ein Ökosystem an Experten zusammenbringt, um Innovationen voranzutreiben“, sagte Frank van der Sant, Chief Commercial Officer bei APCOA. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit HERE Navigation zu einem durchgängigen Nutzererlebnis zu machen, das nun auch das Parken in Parkhäusern umfasst.“

© HERE Technologies