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Smart auf allen Ebenen

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Autos sind zu vernetzten „Alleskönnern“ geworden und auch die Mobilitätsinfrastruktur wird immer smarter. Als Teil dieser Infrastruktur können dank IoT-basierter Field Service Management (FSM)-Software auch Parkhäuser vollautomatisch überwacht werden. Intelligente Systemüberwachung entdeckt Störungen von Schranken, Bezahl- oder Beleuchtungssystemen rechtzeitig – im Idealfall noch bevor es zum Ausfall kommt. Parkhäuser und Tiefgaragen lassen sich so kostengünstiger betreiben und bieten zugleich Parkgästen mehr Sicherheit und Komfort.

Die Zahl der Pkw pro Haushalt steigt in Deutschland seit Jahren an. Im Januar 2021 meldete das Statistische Bundesamt einen Rekordstand von bundesweit 48,2 Millionen zugelassenen Pkw. In Anbetracht dieser Zahlen scheint es nur logisch, dass der Parkhausbetreiber APCOA unlängst angekündigt hat, sein Netzwerk bis 2030 deutlich zu vergrößern. Um diese wachsende Zahl an Parkhäusern und Tiefgaragen effizient und sicher zu betreiben, bedarf es intelligenter Lösungen, die technische Mängel frühzeitig erkennen und mögliche Ausfälle im Idealfall vermieden werden können.

IoT-basierte FSM-Software wie sie beispielsweise der Nürnberger SaaS-Spezialisten Fieldcode anbietet, kann Parkhausbetreibern helfen, das Potenzial sogenannter Predictive Maintenance zu heben. Damit lassen sich so gut wie alle Parameter, die für den Betrieb eines Parkhauses oder einer Tiefgarage essenziell sind, in Echtzeit überwachen. Oberstes Ziel ist dabei stets, einen Ausfall beispielsweise der Zu- und Ausfahrtschranken, des Bezahlsystems oder der Beleuchtung zu vermeiden.

Remote Monitoring leicht gemacht

„Ausfälle oder technische Defekte können für Parkhausbetreiber schnell sehr teuer werden. Funktioniert beispielsweise das Schrankensystem nicht mehr, verliert der Betreiber Umsatz, da Parkgäste nicht mehr ins Parkhaus kommen. Ein möglicher Notruf, der von Gästen abgesetzt wird, die nicht mehr aus dem Parkhaus herauskommen, kann gleich noch viel mehr Geld kosten“, erklärt Matthias Lübko, CEO von Fieldcode. „Intelligente Technologie kann dem Betreiber helfen, solche Szenarien zu vermeiden. Durch eine Monitoring-Lösung können Normabweichungen in der Technik frühzeitig gemeldet werden, so dass es im Idealfall gar nicht erst zum Defekt oder Notruf kommt.“

Doch wie funktioniert ein solches „Frühwarnsystem“ in der Praxis, ohne dass ein Techniker vor Ort regelmäßig sämtliche Anlagen überprüft? Die Grundlage bildet die Sensorik, die beispielsweise in der Mechanik einer Schranke oder den Ein- und Ausfahrtstoren installiert ist. Die Sensoren sind über einen Gateway mit der FSM-Software von Fieldcode verbunden. Über die App des Unternehmens kann der Servicetechniker jederzeit die Funktionalität der per Sensorik überwachten Geräte einsehen. Dabei stellt die Möglichkeit des Echtzeit-Monitoring nur einen Aspekt der Lösung dar: Je nach Konfiguration senden die Sensoren beim Über- oder Unterschreiten vordefinierter Schwellenwerte außerdem ein Signal und melden somit proaktiv, sobald ein Einschreiten bzw. eine Vor-Ort-Inspektion der betroffenen Anlage erforderlich ist. Vorteil: Teure Technikereinsätze außerhalb der regulären Wartungszyklen gehören der Vergangenheit an.

Selbst wenn es zum Einsatz kommt, wird dieser mit Hilfe der IoT-basierten Lösung von Fieldcode effizient organisiert: Der Algorithmus der FSM-Software berücksichtigt in der Alarmierungskette nämlich nicht nur, welcher Servicetechniker am besten geeignet ist, sondern auch dessen aktuellen Standort. So wird sichergestellt, dass immer der sich am nächsten zum potenziellen Einsatzort befindende Techniker alarmiert wird. Sogar Staus und Verkehrsbehinderungen auf der Anfahrt sind „eingepreist“: Die Software ermittelt nämlich die ideale Fahrtroute gleich mit.

Fieldcode-Chef Lübko fasst die Vorteile für Betreiber von Parkhäusern und Tiefgaragen zusammen: „Unnötige Einsätze werden vermieden und selbst im Falle eines Einsatzes kann der Prozess schlank gehalten werden. So lassen sich die Kosten für die Wartung und Instandhaltung der technischen Anlagen, die zum Betrieb eines Parkhauses oder einer Tiefgarage unerlässlich sind, deutlich reduziert.“

Sicherheit und Komfort im smarten Parkhaus

Für den Parkhaus-Betreiber birgt der Einsatz einer Software-as-a-Service (SaaS) Lösung wie Fieldcode sie anbietet aber auch mit Blick auf die Digitalisierung sowie die zunehmende Elektrifizierung einen enormen Effizienzgewinn. Denn sowohl Ladesäulen für E-Autos, die künftig zur Standardausstattung eines Parkhauses gehören werden, wie auch kontaktlose Bezahlstationen, an denen digitale Parkscheine per Smartphone gelöst werden, lassen sich mit Hilfe einer IoT-basierten Monitoring-Lösung effizient und kostensparend betreiben. Darüber sorgt sie auch für ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit für die Parkgäste, da Ausfälle dank Predictive Maintenance deutlich seltener sind und Ausfallzeiten für Reparaturen und Instandhaltungen betriebskritischer Anlagen im Parkhaus signifikant weniger werden.

„Der Mehrwert einer intelligenten Monitoring-Lösung geht für den Parkhausbetreiber über die Kosten- und Effizienzaspekte hinaus“, so Lübko. „Unter dem Strich führt nämlich eine geringere Ausfallquote der technischen Anlagen auch zu einer höheren Kundenzufriedenheit.“

© Fieldcode

Oliver Suter ist neuer CEO von DESIGNA

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DESIGNA hat mit Oliver Suter einen neuen CEO. – Foto: Shutterstock

DESIGNA will die Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften Axess und ilogs verstärken. Der Schulterschluss der drei Unternehmen, die zur DESIGNA AXESS Industries Holding gehören, soll Kundeninteressen noch mehr in den Vordergrund rücken. Durch die Schaffung neuer Synergien, Anpassungen in den Unternehmensstrukturen und die Bündelung von Produkten und Dienstleistungen soll die Position im internationalen Markt für Parkierungs- und Zutrittslösungen gestärkt werden.

Hierfür wird Oliver Suter, neben seiner Funktion als CSO und Vorstand der Axess, zusätzlich als neuer CEO in die Geschäftsführung der DESIGNA berufen. Er tritt damit die Nachfolge von Robert Monsberger an, der in den vergangenen drei Jahren für den nationalen und internationalen Vertrieb verantwortlich zeichnete.

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Oliver Suter –© DESIGNA

„Wir sehen die zukünftige Kooperation von DESIGNA, ilogs und Axess als große Chance, von dem Know-how der jeweils anderen Unternehmen zu profitieren, unser internationales Netzwerk weiter auszubauen und unseren Kunden ein umfassenderes Produktportfolio anzubieten“, fasst DESIGNA CEO Oliver Suter die Ziele des Projekts zusammen. „Ich freue mich sehr darauf, mit allen Kollegen im Kieler Headquarter und den weltweiten Niederlassungen zusammenzuarbeiten und die Marke DESIGNA in meiner neuen Position zu vertreten.“ 

APCOA und HERE navigieren auch im Parkhaus

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Die Indoor-Karten von HERE zeigen den Nutzern auch Ladeplätze für E-Autos an. – Foto: HERE Technologies

HERE Technologies, eine der führenden Plattformen für ortsbezogene Daten und Technologien, geht eine Partnerschaft mit APCOA ein. HERE fügt 150 Parkhäuser von APCOA in seine Indoor-Karten ein, was zu einer besseren Routenführung für Fußgänger und Fahrzeuge in Parkhäusern beitragen soll. 

Die Indoor-Karten von HERE beinhalten die wesentlichen Elemente eines Parkhauses – einzelne Parkplätze, Spuren, Rampen und Wege für Fußgänger. Neben einer integrierten Routenführung für Fahrzeuge und Fußgänger können Fahrer von E-Fahrzeugen auf der Karte zusätzlich Parkplätze erkennen, an denen sie ihr Fahrzeug laden können.

Routenführung geht off-street weiter

Laut HERE enden die bisherigen Navigationssysteme abseits von öffentlichen Straßen. „Mit unseren neuen Indoor-Karten für Parkhäuser ändern wir das. Kontextbezogene Zielführung kann nun bis zu den einzelnen Parkplätzen in Garagen reichen. Sobald das Auto steht, bietet unsere Wegführung für Fußgänger Orientierung bis zum eigentlichen Ziel“, sagt Victor van Dinten, Head of Indoor Parking & Charging bei HERE Technologies.

„Seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit sind wir beeindruckt, wie HERE ein Ökosystem an Experten zusammenbringt, um Innovationen voranzutreiben“, sagte Frank van der Sant, Chief Commercial Officer bei APCOA. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit HERE Navigation zu einem durchgängigen Nutzererlebnis zu machen, das nun auch das Parken in Parkhäusern umfasst.“

© HERE Technologies

Passantenfrequenz: Drei deutsche Städte in der Spitzengruppe

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Die Schildergasse in Köln war die meist-frequentierte Einkaufsstraße 2021. – Foto: Wirestock Creators/Shutterstock

Die zweite paneuropäische Studie zur Passantenfrequenz, die BNP Paribas Real Estate in Zusammenarbeit mit LOCATUS veröffentlicht hat, analysiert die Passantenzahlen in den Haupteinkaufsstraßen von 34 europäischen Großstädten.

Der Bericht bietet eine Momentaufnahme der allgemeinen Marktsituation in den Luxusmeilen der 34 wichtigsten europäischen Metropolen. Die Passantenfrequenz zählt zu den Hauptindikatoren in Bezug auf die Umsatzstärke eines Einzelhandelsstandorts, sie ist jedoch allein betrachtet nicht aussagekräftig genug. Die wichtigste Kennzahl einer Einzelhandelslage ist die Konversionsrate (Verhältnis zwischen Passantenzahl und konkreten Käufen). So können in manchen Gegenden mit einer geringeren Passantenfrequenz (etwa in einigen Luxus-Einkaufsstraßen) trotz einer niedrigeren Kundenzahl höhere Umsätze erzielt werden.

„BNP Paribas Real Estate freut sich, nun die zweite paneuropäische Studie zur Passantenfrequenz vorlegen zu können. Die Ergebnisse der Analyse deuten darauf hin, dass sich ein gewisses Maß an Normalität in den europäischen Innenstädten wieder einstellt: Der stationäre Handel ist insbesondere in den Innenstädten nach wie vor attraktiv. Zudem werden dort aktuell eine Reihe neuer Einzelhandelsmodelle und -formate erfolgreich etabliert”, sagt Patrick Delcol, Head of Pan European Retail bei BNP Paribas Real Estate.

Passantenzahlen in den 40 wichtigsten Einkaufsstraßen: Hauptstädte und regionale Städte

Betrachtet man die Top-40-Einkaufsstraßen der 34 untersuchten europäischen Metropolen, so schneiden deutsche Städte bei der Passantenfrequenz im Stadtzentrum ausgezeichnet ab, wobei Köln den ersten Platz im Ranking belegt. München und Frankfurt folgen (hinter London) auf den Positionen drei und vier.

Tablle Einkaufsstrassen
Köln, München und Frankfurt sind unter den Top 5 der Städte mit den meist-frequentierten Einkaufsstraßen Europas. – Grafik: BNP Paribas Real Estate

Als touristischer Hotspot ist Barcelona weiterhin in den Top 10 der wichtigsten Einkaufsstraßen in Europa vertreten, verliert aber im Vergleich zu 2017 an Boden gegenüber Madrid. Auch Rom verzeichnet eine allmähliche Erholung des Tourismus. In Belgien steht die Einkaufsstraße Meir in Antwerpen hinsichtlich der Passantenzahlen weiterhin an der Spitze des Rankings, gefolgt von der Rue Neuve in Brüssel. Auch Manchester (22) und Bilbao (24) nehmen gute Plätze im Ranking ein, was auf ihre hohe regionale Anziehungskraft zurückzuführen ist.

Mischnutzung in Stadtzentren auf dem Vormarsch

Projekte mit Mischnutzung werden in ganz Europa zur Norm. Die Städte unterstützen diese Entwicklung, da sie sich um eine Aufwertung der Innenstädte und um eine Wiederbelebung vernachlässigter Stadtteile bemühen. Entsprechende Immobilien sind sehr beliebt, da sie unterschiedliche Personengruppen (Kunden, Büroangestellte und Anwohner) anziehen und so für eine kontinuierlich hohe Passantenfrequenz sorgen. Investoren und Projektentwickler richten ihren Fokus verstärkt auf diese Objekte, da diese innerstädtische Grundstücke aufwerten, eine finanzielle Diversifikation herstellen und der öffentlichen Forderung nach einer nachhaltigeren Bauweise nachkommen. Die entsprechenden Umgestaltungsprojekte umfassen Büro- und Wohngebäude, Restaurants, Geschäfte, Hotels sowie Grün und Erholungsflächen und schaffen so ein umfassendes Ökosystem für lokale und ausländische Kunden und Besucher, die Wert auf ein vielfältiges Stadterlebnis legen.

Städte fördern urbane Mobilität, um den Zugang zu Innenstädten zu erleichtern

Die Themen Klimapolitik, Nachhaltigkeit und Verbesserung der urbanen Lebensbedingungen rücken zunehmend in den Mittelpunkt der politischen Agenda, weshalb in ganz Europa eine Vielzahl an Projekten zur Umsetzung der Mobilitätswende vorangetrieben werden. Da immer mehr Arbeitnehmer im Homeoffice arbeiten, können sie selbst entscheiden, ob sie ins Büro im Stadtzentrum fahren. Deshalb versuchen die Städte den Pendelverkehr aus dem Umland möglichst komfortabel zu gestalten, um weiterhin attraktiv zu bleiben. Städte wie Mailand, Stockholm, Lissabon und Barcelona, die auf den PKW-Verkehr ausgerichtet sind, wenden sich zunehmend neuen Mobilitätskonzepten zu.

Durch die neuen Mobilitätsstrategien werden zudem die Einzugsgebiete erweitert, da sie potenziellen Kunden den Zugang zum innerstädtischen Einzelhandel ermöglichen. Fahrradwege, die schon heute einen wesentlichen Baustein darstellen, werden zum Herzstück der städtischen Verkehrsnetze.

In Städten wie Brüssel und Wien werden im Rahmen der neuen Verkehrskonzepte weitere autofreie Zonen geschaffen und Straßen als Fußgängerzonen ausgewiesen, was zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses beiträgt. Um den internationalen Tourismus wieder stärker zu fördern, haben Städte wie London, Budapest, Mailand und Paris daher beispielsweise die Zahl der Events und Veranstaltungen erhöht, um so einzigartige Erlebnisse zu bieten. Dabei setzt unter anderem Paris auf internationale Sportveranstaltungen, wie die Olympischen Spiele 2024, um den Ausbau der Infrastruktur voranzutreiben und die Lebensqualität zu verbessern.

Digitales Parken für Winterurlauber

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Parkster bietet interessante und attraktive Zusatzservices für Tourismusregionen an. – Foto: Parkster

Parkster, bundesweiter Anbieter für Handy-Parken in Deutschland, adressiert Tourismusregionen mit attraktiven Zusatzleistungen für die Wintersportsaison und bietet Hotelgästen interessante Zusatzservices.

Trotz Corona ist die Wintersport- und -urlaubssaison in vollem Gange. Für Urlauber, die in beliebte Gegenden fahren, heißt das oftmals vor allem: Parkplatzsuche und Parkticket ziehen. Eine Alternative ist das Handy-Parken, das es ermöglicht, den digitalen Parkschein noch direkt am Auto oder schon auf dem Weg zum Skilift zu lösen.

„Park-Apps können der Schlüssel sein“

„Ein Smartphone hat heutzutage fast jeder. Die Infrastruktur ist also praktisch schon da. Park-Apps können für Tourismusregionen damit der Schlüssel sein, Gästen kostengünstig und risikolos intelligente Zusatzservices anzubieten“, sagt Keven Lehmann, Vertriebsleiter bei der Parkster GmbH.

Sind Autofahrer im Besitz eines Skipasses oder Bergbahntickets, geben sie in der Parkster-App beim Parkvorgang die darauf abgebildete Ticketnummer ein, um den Rabatt zu erhalten. Parkster prüft die Nummer über eine Schnittstelle mit dem System des Ticketanbieters. Die App speichert die Nummer, sodass der Autofahrer diese nicht bei jedem Parkvorgang erneut eingeben muss. Die Berechtigung für den vergünstigten Parktarif erlischt automatisch mit dem Ablauf der Gültigkeit des Tickets. So bieten etwa die Oberstdorf-Kleinwalsertal Bergbahnen allen Inhabern Ihrer Bergbahntickets das Parken zu günstigeren Konditionen an.

Auf die gleiche Weise ermöglicht die Parkster-App die Integration mit Gästekarten. Übernachtungsgäste profitieren damit für die Dauer ihres Aufenthalts beim Handy-Parken von ermäßigten Parktarifen. Parkster führte bereits in zahlreichen Kommunen in Süddeutschland das Handy-Parken mit Gästekarten-Tarifen ein, darunter in der Region Königssee, in zahlreichen Gemeinden des Oberallgäus sowie im österreichischen Kleinwalsertal.

„Tourismusregionen sind gut beraten, ihre individuellen Anforderungen an das Handy-Parken detailliert in die Ausschreibung aufzunehmen“, sagt Keven Lehmann. „Nicht jeder Anbieter ist in der Lage, solche tourismusspezifischen Anforderungen an das lokale Preismodell sowohl technisch adäquat als auch zu attraktiven Konditionen abzubilden.“

Foto: Parkster

Frankfurt UAS erforscht Parksuchverkehr

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Die App "start2park" ist Teil eines Forschungsprojekt zum Parksuchverkehr der Frankfurt UAS. – Foto: Fluxguide, Wien

Ein durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördertes Forschungsprojekt analysiert die Parkplatzsuche und entwickelt Lösungsansätze. Zu diesem Zweck wurde die kostenlose Forschungsdaten-App „start2park“ entwickelt, die bereits über eintausend Mal heruntergeladen wurde.

Am Research Lab for Urban Transport (ReLUT) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) wird im Forschungsprojekt „start2park – Parksuche erfassen, verstehen und prognostizieren“ Parksuchverkehr erforscht. Über die Forschungsdaten-App start2park, welche seit Anfang September 2021 in den App-Stores verfügbar ist, wird Parksuchverkehr an vielen unterschiedlichen Standorten und Zeitpunkten getrackt und Einflussfaktoren, wie der Fahrtzweck, ermittelt. Die App ist mittlerweile auch in englischer Sprache verfügbar, um Daten aus ganz Europa erfassen zu können.

Parkplatzsuche erleichtern

„In einer kürzlich durch das ReLUT beauftragten Befragung gaben 40 Prozent von über 2.000 Befragten in Groß- und Mittelstädten an, bei Fahrten nach Hause im öffentlichen Straßenraum parken zu müssen. Insbesondere Anwohner in Innenstadtlagen parken am Wohnort am häufigsten im öffentlichen Straßenraum. Hier sind es 48 Prozent. Davon empfinden 59 Prozent das Finden eines Parkplatzes als sehr schwierig bzw. schwierig“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Tobias Hagen, Professor an der Frankfurt UAS und Teil des ReLUT-Direktoriums mit.
Mit den über die start2park-App erhobenen Daten können mittlere Parksuchzeiten nach Stadtteiltypen und Uhrzeiten ermittelt werden. „So können noch Besonderheiten für einzelne Städte und Gebiete abgeleitet werden. Da Parksuchverkehr kein ausschließlich deutsches Problem ist, gibt es die start2park-App nun auch in englischer Sprache und Parksuchvorgänge können auch im europäischen Ausland aufgezeichnet werden. Wir wollen aufzeigen, ob Parksuchverkehr ein über- oder unterschätztes Phänomen ist und wie Kommunen durch Parkraummanagement und Verkehrsplanung den Parksuchverkehr reduzieren können“, so Hagen weiter.
Ziel des Projektes ist es, dass Navi-Apps zukünftig auch die Parksuchzeit vorhersagen können, um so auch einen realistischeren Vergleichswert gegenüber anderen Mobilitätsangeboten zu haben. Denn oftmals gibt die prognostizierte Wegzeit der favorisierten Navigationsapp den Ausschlag dafür, welches Verkehrsmittel eine Person wählt.
Wer Interesse daran hat, als Testfahrer das Projekt zu unterstützen, kann sich die kostenlose start2park-App in den App-Stores herunterladen und regelmäßig nutzen.

Mitmachen kann jeder Autofahrer, egal an welchem Ort in Europa er unterwegs ist.
Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) mit rund 1,5 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Mit der Frankfurt UAS kooperieren in diesem Forschungsprojekt zwei Partner aus der Wirtschaft, die Fluxguide Ausstellungssysteme GmbH und die Bliq GmbH. Das Projekt läuft bis Juni 2023.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Research Lab for Urban Transport (ReLUT), Prof. Dr. Tobias Hagen, Telefon: +49 69 1533-3896, E-Mail: thagen@fb3.fra-uas.de und Dr. Sabine Scheel-Kopeinig, E-Mail: s.scheel-kopeinig@fb3.fra-uas.de

Weitere Informationen zum Research Lab for Urban Transport (ReLUT) unter: www.frankfurtuniversity.de/relut;
mehr zum Forschungsprojekt start2park unter: www.start2park.com/.

PayByPhone jetzt auch in Dresden

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Die PayByPhone-App ist jetzt auch in Dresden verfügbar und ermöglicht die Nutzung von 6.000 Parkplätzen. – Foto: Oliver Killig

PayByPhone, eine der führenden Parking-Apps in Deutschland, ist jetzt auch in Dresden verfügbar. Damit ist die App jetzt in 12 von 16 deutschen Landeshauptstädten vertreten. Deutschlandweit ist PayByPhone in 330 Städten verfügbar und bietet insgesamt rund 520.000 Parkplätze an.

In der App PayByPhone stecken viele Vorteile, wie Chief Executive Officer (CEO) Marcus Rodewald erklärt: „Wir haben das Parken digitalisiert und damit deutlich stressfreier gemacht. Die Suche nach dem nötigen Kleingeld entfällt, ebenso wie die Angst vor einem Knöllchen. Denn die App erinnert rechtzeitig vor Ablauf der Parkzeit.“ Ein weiterer Vorteil sei der Hygiene-Aspekt. Dank dem kontaktlosen Handling gehöre das Berühren von Parkscheinautomaten der Vergangenheit an.

Kooperation zwischen Volkswagen und Dresden

In der sächsischen Landeshauptstadt können von nun an 6.000 Parkplätze im gesamten Stadtgebiet mit der PayByPhone-App genutzt werden. Alle nutzbaren, städtischen Parkflächen werden über die App ausgewiesen. Bis zum Jahresende erhalten zudem alle herkömmlichen Parkautomaten einen Hinweis-Aufkleber. Mit der Einführung von PayByPhone wird ein weiteres zentrales Ziel aus den Stadtkooperation zwischen Volkswagen und der Landeshauptstadt Dresden umgesetzt. 2016 schlossen beide Parteien eine Übereinkunft mit dem Ziel, Dresden als Modellstadt für nachhaltige und integrierte urbane Mobilität zu entwickeln.

Danny Auerswald, Standortleiter der Gläsernen Manufaktur sagt: “Unsere enge Partnerschaft mit der Landeshauptstadt ist längst beispielhaft für das Zusammenspiel zwischen Unternehmen und städtischen Akteuren. Die Einführung von PayByPhone ist das jüngste Erfolgsbeispiel, denn damit ist Dresden wieder ein Stück digitaler. Und logisch: PayByPhone gehört zum Volkswagen Konzern, Volkswagen gehört mit der Gläsernen Manufaktur zu Dresden.”

Q-Park übernimmt drei Tiefgaragen in Leverkusen

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Q-Park hat drei neue Objekte in Leverkusen akquiriert. – Foto: Q-Park

Der Parkraumbewirtschafter Q-Park wird zum 01.01.2022 drei Parkobjekte in Leverkusen übernehmen. Dabei handelt es sich um das City Center, die Luminaden und das Forum in Leverkusen. Die Tiefgaragen befinden sich rund um Leverkusen-Mitte und bieten insgesamt knapp 2.000 Stellplätze für Kurz- und Dauerparker. Q-Park wird die Parkobjekte ab dem betreiben, die mit einem langjährigen Pachtvertrag in das Portfolio übergehen.

Mit modernen technischen Standards bringt Q-Park die Zukunft des digitalen Parkens nach Leverkusen. In Kürze können Kunden mit der neuen Q-Park-App ihr Auto abstellen – und das nicht nur in Leverkusen, sondern europaweit, sagt der Parkraumbewirtschafter. Eine normale Kundenkarte oder ein Parkticket seien nicht mehr erforderlich, so Q-Park. Die Abrechnung des Parkvorgangs erfolgt automatisch über die in der App hinterlegte Zahlungsmethode. „Stressfrei parken“ lautet das neue Motto bei Q-Park, um die tägliche Herausforderung der Parkplatzsuche zu bewältigen. Mit dem neuen intelligenten Parkkonzept haben die Parkhausbesucher die Möglichkeit, sich einen Parkplatz vorab online über die Q-Park- Website zu reservieren und anschließend kontaktlos mittels Kennzeichenerkennung ein- und auszufahren.

„Als neuer Betreiber der drei Tiefgaragen bieten wir einen innovativen Parkservice und werden gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern das Parkerlebnis in der Stadt Leverkusen smarter gestalten“, sagt Frank Meyer, Geschäftsführer der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. Dank der Zusammenarbeit mit bekannten Mobilitätspartnern in Europa kann Q-Park an der Mobility-Hub-Idee festhalten und einen zukunftsorientierten Parkservice anbieten. „Q-Park hat uns mit seinem strategischen wie auch wirtschaftlichen Konzept überzeugt, und wir freuen uns darauf, gemeinsam die nachhaltige Mobilität in unserer Stadt zu optimieren sowie zu fördern“, sagt Markus Märtens, Geschäftsführer der Leverkusener Parkhaus-Gesellschaft mbH.

EasyPark und Peter Park kooperieren

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EasyPark und Peter Park wollen schrankenfreies Parken zum Standard machen. – Foto: EasyPark

Die Zusammenarbeit der Peter Park System GmbH und der EasyPark Gruppe ermöglicht Parkenden in Deutschland, auf Off-Street Parkflächen mit dem Smartphone zu bezahlen und ermöglicht voll-automatisiertes Parken. Die moderne Technik mache Parkschranken, Papiertickets und Parkscheiben überflüssig.

Aufbauend auf bereits erfolgreich umgesetzten Projekten im Jahr 2020 wird die Kooperation nun offiziell ausgeweitet. Sowohl für Parkende als auch für Parkraum-Betreiber soll ein neuer Standard im Parken ermöglicht werden. Während sich das Parkerlebnis für Parkende deutlich komfortabler gestaltet, können Betreiber gesteigerte Umsatzpotenziale realisieren, wie das Beispiel des Krankenhauses Porz in Köln deutlich macht: Bereits am ersten Tag konnten 200 Transaktionen über EasyPark verzeichnet werden. In den ersten zwei Wochen wurden 65 Prozent aller Transaktionen über EasyPark abgewickelt, welche über 60 Prozent des Umsatzes ausmachten.

Das Peter Park System ermöglicht die schrankenfreie Ein- und Ausfahrt durch automatische Kennzeichenerkennung und bietet als Plattform die Verknüpfung mit verschiedenen Mobility Services. Durch die Integration von EasyPark kann der registrierte Parkvorgang in der App bezahlt werden – bargeldlos und transparent. Peter Park ist damit ein weiterer Partner in  EasyParks Portfolio für Off-Street Access Solutions, und ermöglicht seinen Nutzern komfortabel zu parken.

Neues Feature Automatic CameraPark

Die technische Integration des schrankenfreien Zufahrtssystems und des digitalen Bezahlsystems ermögliche auch zusätzliche Features, wie beispielsweise das Automatic CameraPark. Bei diesem Vorgang wird der Parkvorgang in der EasyPark-App automtatisch gestartet, sobald ein Auto auf eine schrankenfreie Automatic CameraPark Fläche fährt. Verlässt der Pkw die Fläche wieder, wird der Parkvorgang beendet, und die Bezahlung erfolgt automatisch über die App. Diese schickt auch eine automatische Mitteilung zum Parkvorgang an die Nutzer.

Die Kombination aus dem Peter Park System und EasyPark wird bereits auf verschiedenartigen Flächen-Segmenten genutzt, darunter Krankenhäuser, Shopping Center sowie Event Center in ganz Deutschland. In den nächsten zwei Jahren planen EasyPark und Peter Park die intensive Zusammenarbeit auf zahlreichen Flächen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Parkticket ziehen nicht mehr zeitgemäß”

Nico Schlegel, Geschäftsführer EasyPark Deutschland sagt: „Das Ziehen eines Parktickets in Parkhäusern ist heute einfach nicht mehr zeitgemäß. Die schrankenfreie Zufahrt mittels Peter-Park-Technologie in Kombination mit der automatischen Abrechnung über die EasyPark-App ist eine Lösung, die dem Autofahrer ein Vielfaches an Nutzerfreundlichkeit bietet. Nachdem schrankenfreies Parken zum Beispiel in den skandinavischen Ländern heute schon Standard ist, freue ich mich sehr, dass wir zusammen mit Peter Park auch in den deutschen Markt Bewegung bringen.“

„Durch die Zusammenarbeit von Peter Park als Access-Provider und EasyPark als Payment-Provider können noch mehr Nutzer und Nutzerinnen via App auf mit dem Peter-Park-System ausgestatteten Flächen bezahlen. Besonders spannend ist hierbei, dass durch die tiefe technische Integration spannende Features wie das Automatic CameraPark ermöglicht werden. Gemeinsam mit EasyPark können wir so das beste Parkerlebnis für die Parkenden gestalten”, sagt Maximilian Schlereth, CEO Peter Park System GmbH.

Digitales Parken für Kaufhaus-Kunden

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GALERIA Karstadt Kaufhof lässt seine Parkhäuser mit dem digitalen Parksystem von Arivo ausstatten. – Foto: Arivo

GALERIA Karstadt Kaufhof rüstet auf digitales Parken um und setzt dabei auf Lösungen der Arivo Parking Solutions GmbH. Diese basieren auf automatischer Kennzeichenerkennung und bargeldloser Bezahlung.

Im ersten Schritt hat das österreichische Jungunternehmen Arivo die bestehenden Schrankensysteme an den Standorten der Warenhauskette in Köln und Düsseldorf umgerüstet. Auch die Reutlinger Filiale wurde bereits digitalisiert, hier auf die schrankenlose Variante Arivo Freeflow. Weitere Standorte sollen folgen. Insgesamt kommen dafür die Parkierungsanlagen an über 60 Filialen von GALERIA Karstadt Kaufhof in Frage.

Beim installierten Parksystem können sich Kunden über eine App anmelden und registrieren. Anschließend können sie dank Kennzeichenerkennung ohne anzuhalten in alle Parkhäuser der GALERIA Karstadt Kaufhof mit dem Arivo-System einfahren. Die Rechnung samt Einzelkostennachweis erhalten sie automatisch per Mail und können diese auch im Kundenportal jederzeit abrufen. Für GALERIA Karstadt Kaufhof reduziere sich der Verwaltungsaufwand dadurch signifikant. Inhaber der GALERIA Kundenkarte erhalten zudem einen Aktionsbonus und parken die ersten zwei Stunden kostenlos.

Kunden ohne Registrierung können die Parkgebühren auch mit dem Smartphone begleichen. Dafür müssen sie einen QR-Code im Parkhaus scannen und können anschließend per Debit- oder Kreditkarte, ApplePay oder GooglePay bargeldlos bezahlen.n