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Das Parkhaus wird zum Impfhaus

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APCOA betreibt ab dem 11. Februar 2022 zusammen mit dem Mediziner Justus Wenning eine Corona-Impfstation in Düsseldorf. Auf der zweiten Ebene der Tiefgarage KII / Schauspielhaus am Gustaf-Gründgens-Platz können sich nicht nur Autofahrer, sondern auch Fußgänger kostenlos impfen lassen. Ein Termin ist dafür nicht notwendig, mitzubringen sind nur der Personalausweis und der Impfpass.

“Mit der Impfstation setzen wir uns aktiv für eine höhere Impfquote ein und leisten damit einen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie,” sagt Hansjörg Votteler, Geschäftsführer bei APCOA Parking Deutschland. “Wir freuen uns, den Menschen auf unkomplizierte Weise ohne Termin und mit langen Öffnungszeiten einen besseren Schutz vor Covid-19 bieten zu können.”

Erst-, Zweit-, Booster- und Kinder-Impfungen möglich

Die Impfstation ist jeden Dienstag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Möglich sind sowohl Erst- und Zweit- als auch Booster- sowie Kinder-Impfungen. Dabei setzt das medizinisch geschulte Personal je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe von BioNtech/Pfizer, Moderna sowie Johnson & Johnson ein. Der ganze Prozess findet unter ärztlicher Aufsicht statt.

“Impfstoffe bieten den bestmöglichen Schutz vor einer Infektion mit Covid-19 oder einem schweren Verlauf”, sagt der Arzt Justus Wenning. “Durch die Kooperation mit APCOA ermöglichen wir den Menschen eine Impfung ohne Termin und erleichtern so die Nutzung dieser wichtigen Vorsorgemaßnahme. Der Standort im Parkhaus ist ideal, weil er viel
Platz bietet und einfach erreichbar ist.”

Urban-Hubs-Initiative umfasst auch Corona-Testzentren

Die Impfstation ist Teil der Urban-Hubs-Initiative, mit der APCOA Partnerfirmen Parkflächen für innovative Nutzungskonzepte zur Verfügung stellt. Dazu gehören etwa Ladepunkte für E-Autos und Leihstationen für Sharing-Fahrzeuge. Ein weiteres Beispiel sind Corona-Testzentren. In Kooperation mit den Anbietern MEDICARE und Corona-Testpartner ermöglicht APCOA an den Standorten Frankfurt am Main, Aschaffenburg, Karlsruhe, Flensburg und Dresden die Nutzung von Schnell- und PCR-Tests. Sowohl Autofahrer als auch Fußgänger können sich in den Parkhäusern bequem testen lassen und erhalten schnell das Ergebnis.

© APCOA

Innovative Energielösung am Kaiserstuhl

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In Endingen am Kaiserstuhl (Baden-Württemberg) entsteht die Energieversorgung der Zukunft. Auf dem Gelände der Eltroplan Engineering GmbH wird in den nächsten Wochen ein Photovoltaik (PV)-Parkplatz gebaut. Mit fast 2.000 Quadratmetern wird dieser zu den größten in Deutschland zählen.

Am Montag, 31. Januar 2022, war Spatenstich für die zukunftsgerechte erneuerbare Energielösung in Erdingen. „Wir freuen uns auf die Umsetzung dieses außergewöhnlichen Leuchtturmprojekts“, sagt Michael Pawellek, Inhaber und Geschäftsführer von Eltroplan. Christoph Hecklau, kaufmännischer Leiter bei focusEnergie GmbH & Co. KG ergänzt: „Mit innovativen Ideen ist die Energiewende vor Ort möglich und sinnvoll. So entstehen wirtschaftliche und klimafreundliche Energielösungen der Zukunft.“ focusEnergie konzipiert und realisiert die erneuerbare Erzeugungsanlage inklusive Stromspeicher, Netzanschluss und Ladeinfrastruktur. Insgesamt werden über 1.000 Solarmodule mit einer Erzeugungsleistung von 300 Kilowattpeak (kWp) auf der Parkplatzüberdachung installiert.

PV-Pflicht im Land läuft an

Seit Anfang des Jahres gilt in Baden-Württemberg eine PV-Pflicht für alle Nicht-Wohngebäude wie Firmendächer oder Parkplätze. „Die Photovoltaik-Pflicht sowie die steigenden Energiepreise nehmen wir spürbar wahr“, führt Christoph Hecklau aus, „erneuerbare Energien werden von Unternehmen stärker nachgefragt und als wirtschaftliche Möglichkeit zur Stromerzeugung wahrgenommen. So entsteht eine ökologische und wirtschaftliche Win-win-Situation.“

„Unser Ansatz war es, mit einer PV-Anlage nicht nur klimafreundlichen Strom zu erzeugen, sondern das gesamte Energiesystem zu optimieren“, sagt Christoph Hecklau. Der ab Sommer auf dem PV-Carport produzierte Strom wird bilanziell vollständig vor Ort verbraucht: In der Fertigung von Eltroplan sowie zum Laden von Elektroautos an einer der fünf Ladestationen.

Copyright: focusEnergie

The Mobility House und SAP kooperieren

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Der ChargePilot von The Mobility House soll Ladestationen in die vorhandene Infrastruktur integrieren.

The Mobility House kooperiert mit SAP bei der Integration von ChargePilot und SAP E-Mobility auf Basis eines ersten erfolgreichen Systemtests. ChargePilot ist das Lade- und Energiemanagementsystem von The Mobility House. Es ermöglicht die Steuerung und Einbettung von Ladestationen in die vorhandene Infrastruktur.

The Mobility House kann bei seinen Kunden ab sofort mit einem zusätzlichen Baustein in Sachen Lademanagement aufwarten. Die Integration des Software-Systems ChargePilot konnte in einem ersten Systemtest erfolgreich mit der Lösung SAP E-Mobility hergestellt werden. Weitere Schritte zum Aufbau einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich Elektromobilität sind geplant. Mit dem ChargePilot werden laut The Mobility House der Netzausbau und teure Lastspitzen vermieden. Je nach Anwendungsfall lassen sich so bis zu 70 Prozent der Ladekosten oder im Schnitt 250 Euro pro Ladepunkt und Jahr einsparen, so das Unternehmen.

Reibungsloses und systemübergreifendes Arbeiten

SAP E-Mobility ist eine neue Industry-Cloud-Lösung für den Betrieb einer vernetzten Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Die Lösung helfe in der Ende-zu-Ende-Verwaltung und Abrechnung von Ladevorgängen für Elektrofahrzeuge einer Unternehmensflotte. Im Rahmen der Integration kommuniziert die Cloud-basierte Lösung von SAP über eine verschlüsselte OCPP-Verbindung mit dem intelligenten und herstellerneutralen Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot von The Mobility House. Diese Integration versetzt Unternehmen in die Lage, den Aufbau, Betrieb und die Verwaltung von Ladeinfrastruktur komfortabel in SAP-Anwendungen zu integrieren. Das ermöglicht Fuhrparkmanagern von Elektroflotten ein reibungsloses, systemübergreifendes und damit ganzheitliches Arbeiten. Der Vorteil dieser Integration sei eine sich ideal ergänzende Systeminfrastruktur als Basis für einen langfristigen und nachhaltigen Betrieb von Elektroflottenfahrzeugen.

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Zusammen mit SAP möchte das Münchener Unternehmen The Mobility House die Ladeinfrastruktur verbessern.

Die komplementären Produkte und Dienstleistungen würden Unternehmenskunden bei verschiedenen Schritten der Elektrifizierung unterstützen – angefangen bei der Beratung, über den Aufbau bis hin zur intelligenten Steuerung und Einbindung der Ladeinfrastruktur durch ChargePilot. So werde deren effizienter Betrieb sowie die Integration in bereits bestehende SAP-Systeme über SAP E-Mobility sichergestellt. Die Erstattung von privaten Stromkosten beim Laden eines Firmenwagens beim Mitarbeiter zu Hause kann beispielsweise über die Reisekostenabrechnung von SAP Concur erfolgen.

Vehicle to Grind soll in den Fokus rücken

Beide Unternehmen setzten bei ihrer Technologie zudem auf einen herstellerneutralen Ansatz von Ladesäulen, um die Zukunftssicherheit der jeweiligen Elektromobilitätslösung zu gewährleisten. Darüber hinaus stehen mit der weiteren Verbreitung von rückspeisfähigen Elektrofahrzeugen zukünftig Anwendungsfälle wie Vehicle to Grid im Fokus.

„Die Elektromobilität wird zukünftig einer der schnellen und entscheidenden CO2- Einsparhebel für Unternehmen sein. Daher muss deren Einbindung effizient und kostengünstig erfolgen. Mit SAP haben wir einen weiteren starken Partner an der Seite, mit dem wir nicht nur unser Ziel einer nachhaltigen Zukunft teilen, sondern auch die intelligente Integration von Elektrofahrzeugen in bestehende Systeme und Prozesse vorantreiben werden”, sagt Marcus Fendt, Geschäftsführer von The Mobility House.

Copyright: The Mobility House (2)

Schilder-Wirrwarr an öffentlichen Ladestationen

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Die Beschilderung an öffentlichen Ladestationen ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Die öffentlichen Parkplätze zum Laden von Elektrofahrzeugen nehmen zu. Rund 51.000 öffentliche Ladepunkte gibt es aktuell bundesweit. Eine ADAC Befragung von Juni und November 2021 hat ergeben, dass die Beschilderung dazu ein bunter Flickenteppich ist.

Mit knapp 356.000 erreichte die Zahl der Neuzulassungen bei reinen Elektrofahrzeugen 2021 einen neuen Rekordwert. Aktuell sind in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 517.000 Elektroautos und 494.000Plug-in-Hybride (Stand Oktober 2021) zugelassen. Mindestens 15 Millionen Elektrofahrzeuge sollen es bis 2030 sein, laut dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung. Teilten sich im Januar 2021 noch 17 Autos einen Schnellladepunkt sind es laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) aktuell bereits 21– Tendenz steigend. Der ADAC hat deshalb die 16 deutschen Landeshauptstädte nach ihren aktuellen Parkregelungen an E-Ladestationen und deren Beschilderungen befragt. Abgefragt wurden neben der Grundsatzfrage, wer an öffentlichen Schnell- und Normalladepunkten überhaupt parken oder besser laden darf, u.a. die maximal erlaubte Park-und Ladedauer, eventuelle Parkgebühren sowie mögliche Sondernutzungsrechte für Carsharing-Fahrzeuge.

Parkplätze größtenteils korrekt ausgeschildert

Korrekt gekennzeichnet sind Parkplätze an E-Ladestationen mit einem viereckigen Schild mit weißem P auf blauem Grund, kombiniert mit einem oder mehreren Zusatzschildern. Diese Zusatzschilder definieren, welche Fahrzeuge genau an der Ladesäule parken dürfen, zu welcher Zeit und wie lange.

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Parkplätze an E-Ladestationen in den 16 Landeshauptstädten korrekt mit dem blau-weißen Parkplatzschild plus Zusatzzeichen ausgeschildert.

Wer darf wo parken?

Insgesamt lassen nur fünf der 16 Städte das Parken für Elektrofahrzeuge aller Art zu. Hier dürfen also auch Elektrofahrzeuge ohne E-Kennzeichen stehen. In den restlichen elf Kommunen war ein E-Kennzeichen nötig, um parken zu dürfen. Ein E-Kennzeichen können alle reinen Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride sowie Brennstoffzellenfahrzeuge beantragen, die eine elektrische Reichweite von mindestens 40 Kilometern oder eine Kohlendioxidemission von höchstens 50 Gramm pro Kilometer haben.

In Erfurt und Schwerin durften nach Aussagen der Behörden sogar auch Verbrenner an einigen Ladestationen zumindest nachts parken – in Erfurt zwischen 21 und 9 Uhr und in Schwerin zwischen 20 und 8 Uhr.

Parken mit und ohne Ladevorgang

Ob nur während des Ladens oder auch darüber hinaus an Ladesäulen geparkt werden darf, ist von Stadt zu Stadt verschieden. Reines Parken, ohne das E-Fahrzeug dabei auch gleichzeitig zu laden, war in fünf von 16 Städten verboten.

In den restlichen Städten gab es dafür unterschiedliche zeitliche Einschränkungen. Das Parken während des Ladevorgangs war an Normalladestationen in 14 Städten zeitlich eingeschränkt, in zweien nicht. In Berlin läuft seit Anfang Januar die sukzessive Einführung des zeitlich uneingeschränkten Parkens während des Ladens. An Schnellladestationen, die aktuell meist nur an Raststätten und größeren Parkplätzen zu finden sind, konnte man nur in Stuttgart uneingeschränkt lange laden.

Einheitliche Beschilderung erforderlich

Bei der Park-Beschilderung der Ladesäulen findet man häufig textliche Erläuterungen, sogenannte “verbale” Zusatzzeichen, die das Parken während des Ladevorgangs erlauben. Hier ergeben sich in der Praxis Probleme, da es keine allgemeine Definition vom “Ladevorgang” gibt. Muss erkennbar Strom fließen oder reicht es, wenn das Kabel steckt? Muss der Fahrzeugbesitzer das Auto permanent überwachen und direkt nach dem Laden wegfahren? Hier sieht ADAC-Testleiter Axel Haberstolz Klärungsbedarf.

Laut dem ADAC das wichtigste Ergebnis der Befragung: Die Regelungen weisen in den untersuchten Städten erhebliche Unterschiede auf. Dementsprechend sieht es auch bei der Beschilderung aus, deren Verbindlichkeit teilweise sogar rechtlich umstritten ist. Einigkeit herrsche lediglich darin, dass keine Gebühren für das Parken selbst verlangt werden.

“Die Erhebung zeigt auch, dass die Städte selbst mit der aktuellen Regelung nicht immer glücklich sind”, so Testleiter Axel Haberstolz. “Zu anfällig für Interpretationen sind die derzeitigen Vorgaben. In jedem Fall sollte zusätzlich festgelegt werden, was genau bei entsprechender Beschilderung unter dem Ladezustand zu verstehen ist.” Die Forderung des ADAC: “Sollen die Regelungen zum Laden und Parken an Elektroladesäulen vom Verbraucherverstanden und akzeptiert werden, müssen sie bundeseinheitlich rechtssicher formuliert und die Ausschilderung unmissverständlich klar sein.”

Copyright: ADAC Deutschland

Digitale Visitenkarte für das Parkhaus

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Neues Display für die Kommunikation mit Parkhauskunden: entervo.sign

Scheidt & Bachmann präsentiert eine Neuentwicklung seiner entervo-Produktpalette. Mit entervo.sign steht Betreibern eine neue „digitale Visitenkarte“ mit brillantem Display zur Verfügung. Die großflächige Anzeigetafel kann an unterschiedlichen Stellen im Parkhaus platziert werden und schaffe so neue Kommunikationsmöglichkeiten mit den Besuchern. In Teilen ist das Display frei konfigurierbar. Hinzu kommen statisch oder dynamisch angezeigte Informationen zum Belegungsstatus oder zu Tarifen sowie eine Werbefläche.

Änderungen der dargestellten Inhalte können ohne spezielles Fachwissen per Webbrowser vorgenommen werden. So lassen sich Informationen in Echtzeit verändern, beispielsweise, um auf aktuelle oder zeitlich begrenzte Angebote hinzuweisen. Die Bildschirme sind zudem an das gewünschte Corporate Design anpassbar: Firmen-Logo, die verwendete Hausschriftart oder das Farbschema können Nutzer über den Content-Manager einpflegen.

Mögliche Anwendungsszenarien

Nicht nur bei Ticketless-Anlagen mit oder ohne Schranke unterstütze entervo.sign Kunden bei der Nutzung der Parkfläche. So können Parkhausbetreiber ihre Kunden mit einer personalisierten Begrüßung – zum Beispiel durch die Darstellung des Autokennzeichens auf dem Display – bei der Einfahrt auf das smarte System hinweisen und ins Parkhaus geleiten. Über eine ereignisgesteuerte LED-Beleuchtung kann zudem auf den Belegungsstatus – etwa rot für „Belegt“ und grün für „freie Plätze“ – hingewiesen werden. Bei der Ausfahrt kann dem Kunden angezeigt werden, dass der Parkvorgang abgeschlossen oder die aufgelaufene Parkgebühr noch nicht bezahlt wurde.

Unabhängig vom Parkvorgang lasse sich entervo.sign auch als reine Werbefläche nutzen, so Scheidt & Bachmann. Das dynamische Display kann laut dem Hersteller auch als Erweiterung in bestehende Parkraum-Management-Systeme eingebaut werden.

© Scheidt & Bachmann

Besserer Schutz für Verkehrsflächen

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Schnelle Verarbeitung, erhöhte dynamische Rissüberbrückung, hohe Verschleißfestigkeit: Diese Eigenschaften vereint das neue StoCretec Beschichtungssystem StoFloor Traffic Elastic PM MultiBase, sagt Hersteller StoFloor. Je nach Systemaufbau ist es für Parkhäuser, freibewitterte Parkflächen und Rad- und Gehwege auf Brücken konzipiert.

Das Verkehrsflächensystem StoFloor Traffic Elastic PM MultiBase härte auch bei niedrigen Temperaturen schnell aus, und sei schon wenige Stunden nach der Applikation befahrbar, wodurch sich die Stillstandzeiten minimieren. Mit PUR-Abdichtungsmembran und Polyurea-Verschleißschicht verfügt es laut StoFloor über eine erhöhte dynamische Rissüberbrückung. Es brauche keine Kopfversiegelung, denn die Verschleißschicht StoPur AC MultiCoat sei hoch abriebfest und verschleißbeständig. Bei der Verschleißprüfung in Anlehnung an den Pendeltest gab es nach 2.000 Doppelhüben keinen Masseverlust. Das Material ist laut Unternehmen chemisch beständig gegen Öle, Treibstoffe und Tausalz sowie UV- und farbtonstabil, wodurch die Parkflächen nicht vergilben und ausbleichen. Das geruchsarme und weichmacherfreie System wird manuell verarbeitet. Der reduzierte Einsatz von Quarzsand (minus 90 Prozent gegenüber herkömmlichen abgestreuten Systemen) und der Verzicht der Kopfversiegelung verringere Materialkosten und Transportaufwand. Für die Produktion der Polyurethanharze kommen nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz.

© StoFloor

Decathlon-Store erstrahlt in instandgesetztem Gebäude

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Decathlon-Store in Weiterstadt: Die mit Stahlblech verkleidete Fassade ist mit einem Beschichtungssystem von Sika geschützt. Es verhindert nicht nur Korrosion, sondern bewahrt auch die Brillanz der Farben.

In einem komplett sanierten Bestandsgebäude in Weiterstadt hat Decathlon einen seiner größten europäischen Stores für Sportartikel eingerichtet. Verkaufs- und Parkflächen wurden entsprechend ihrer Nutzung mit funktionalen Beschichtungssystemen der Sika Deutschland GmbH ausgestattet. Auch die Fassade ist mit einem Sika-System in den blau-weißen Unternehmensfarben geschützt.

Decathlon ist einer der führenden Sportartikelhersteller und -händler weltweit. Von Juli bis Oktober 2020 wurde ein leerstehendes Möbelhaus in Weiterstadt umgebaut, um dort eine der größten Filialen in Europa mit einer Verkaufsfläche von 8000 qm zu eröffnen.

Fassadenbeschichtung schützt auch vor Korrosion.

Zunächst erhielt die mit Stahlblech verkleidete Fassade des Bestandsgebäudes eine neue Beschichtung. Die vorhandene Oberfläche in Gelb und Pink musste nicht abgestrahlt werden, sondern wurde zur Oberflächenvorbereitung mit Wasser hochdruckgereinigt. Anschließend wurde die die 4000 qm große Fassadenfläche mit dem Sika Poxicolor Primer HE neu gestrichen. Diese 2-Komponenten-Grundbeschichtung auf Epoxidharzbasis schützt den Stahl hochwertig vor Korrosion. Anschließend applizierten die Maler SikaCor EG-5 in den Decathlon-Unternehmensfarben Blau und Weiß. Die 2-komponentige, seidenglänzende Deckbeschichtung auf Acryl-Polyurethanbasis hat ebenfalls sehr gute Korrosionsschutzeigenschaften. Durch ihre gute Witterungs- und Farbtonstabilität bleibt die Schutzfunktion und die optisch einwandfreie Oberfläche langfristig erhalten.

Beschichtung der Parkflächen mit dem OS 8-System Sika CarDeck

Im Erdgeschoss des ehemaligen Möbelhauses sollten Kundenparkplätze entstehen. Dafür wurden die Außenwände entfernt. Das Verarbeitungsunternehmen BauPlast GmbH aus Ingelheim setzte zunächst wo erforderlich Teile der 8000 m² großen Betonfläche mit SikaTop ES-104 instand. Der Werktrockenmörtel war in 25-Tonnen-Silos vorkonfektioniert und ließ sich daher zügig vor Ort einbauen. Mit dem auf der gesamten Parkfläche applizierten OS 8-System Sika CarDeck Static N I E wird die erforderliche hohe mechanische Beständigkeit sichergestellt. Dafür zogen die Verarbeiter die Grundierung Sikafloor-161 auf und versiegelten sie mit Sikafloor-378. „Das OS 8-System von Sika ist das beste seiner Klasse, das es aktuell auf dem Markt gibt“, sagt Hazbija Manic, Inhaber der BauPlast GmbH. Die blaue Farbmarkierung der Parkflächen und Fußgängerbereiche führte BauPlast mit dem auch bei der Fassade eingesetzten SikaCor EG-5 aus.

Verkaufsräume erhalten rissüberbrückende Beschichtung

Schließlich erfolgte die Beschichtung der 8000 m² großen Verkaufsfläche im 1. OG. Wo erforderlich, musste zuerst der alte, schadhafte Belag abgefräst werden. Für den Bodenausgleich verwendeten die Verarbeiter den 1-komponentigen, kunststoffmodifizierten Instandsetzungsmörtel Sika BM-04. Darauf applizierten sie als Grundierung Sikafloor-161. Der vorhandene Betonboden zeigte Risse, die durch Bewegungsspannung der T-Deckenkonstruktion des Erdgeschosses entstanden waren. Daher sollte eine rissüberbrückende Beschichtung eingesetzt werden. Daher kam das 2-komponentige Sikafloor-3240 auf PUR-Basis zum Einsatz. Lediglich im Eingangsbereich war eine Rissüberbrückung nicht erforderlich und daher Sikafloor-264 N die dort geeignete Beschichtung.

In den Verkaufsräumen des Decathlon-Stores in Weiterstadt gibt es auch eine Teststrecke, auf der die Kunden Fahrräder ausprobieren können. Diese Fläche wurde zusätzlich mit Quarzsand abgestreut, um die nötige Griffigkeit des Bodenbelags zu erzeugen. Die Verarbeiter versiegelten dann die gesamte Verkaufsfläche abschließend mit Sikafloor-305 W. Die lichtechte, pigmentierte, matte, wässrige Polyurethan-Versiegelung erlaubt eine unkomplizierte Unterhaltsreinigung der Flächen und ist beständig gegenüber Desinfektionsmitteln.

© Sika Deutschland GmbH

Contipark: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2021

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Das Parkhaus "Lothringer Straße" in Aachen ist eines von mehreren Parkobjekten, das Contipark 2021 saniert hat.
Das Geschäftsjahr 2021 sei für Contipark trotz der Herausforderungen, vor die Corona die Parkenbranche stellte, ein erfolgreiches gewesen, teilte das Unternehmen mit. Ob Übernahme neuer Parkeinrichtungen, Abschluss erfolgreicher Sanierungsprojekte oder die langfristige Sicherung der Betriebsführung attraktiver Innenstadtprojekte: Contipark hat in den vergangenen zwölf Monaten viel erreicht.
 
Insgesamt sechs neue Parkeinrichtungen fügte das Berliner Unternehmen seinem Portfolio 2021 hinzu. In Summe betreibt das Unternehmen damit über 570 Parkeinrichtungen in Deutschland und Österreich.
 
Neue Objekte in Österreich und Deutschland
 
In Österreich, genauer gesagt in Salzburg, übernahm Contipark im Januar 2021 die Tiefgarage „Parkgarage am Paracelsusbad“. Es ist die 22. Parkeinrichtung des Unternehmens in der Mozartstadt. Ebenfalls zum Jahresanfang hat Contipark das neu errichtete Parkhaus „Sellhorststraße“ in Gelsenkirchen übernommen. Der Parkhausneubau ist im Rahmen einer Kooperation mit dem ADAC entstanden und ist Teil eines neuen, modernen Immobilienkomplexes, der auch Gewerbeeinheiten wie die regionale ADAC-Geschäftsstelle beherbergt.
Zwei der neuen Parkobjekte betreibt Contipark im Auftrag der DB BahnPark GmbH: einen Parkplatz am Bahnhof des oberbayrischen Bad Endorf sowie den Parkplatz P1 am Bahnhof des mittelfränkischen Ortes Lauf an der Pegnitz. In Köln sicherte sich Contipark vergangenen Sommer durch den Gewinn einer Ausschreibung der Stadt den langfristigen Weiterbetrieb von insgesamt neun städtischen Parkeinrichtungen, darunter die Tiefgaragen „Am Dom“, „Breslauer Platz/Hauptbahnhof“ und „Philharmonie“. Auch in Salzburg erhielt das Unternehmen den Zuschlag für die weitere Bewirtschaftung zweier Bestandsobjekte.
 
Parkhäuser modernisiert
 
Aber es wurden nicht nur Objekte akquiriert sondern auch saniert: Drei große Parkhäuser  hat das Unternehmen 2021 saniert und modernisiert. In Köln eröffnete nach umfassenden Modernisierungsarbeiten im August das Parkhaus „Opern Passagen“ wieder im vollumfänglichen Betrieb. Im Rahmen der Arbeiten war es unter anderem mit einer neuen LED-Beleuchtung ausgestattet worden.
Im September nahm das Parkhaus „Lothringer Straße“ in Aachen nach rund anderthalbjähriger Sanierung wieder seinen vollständigen Betrieb auf. Das Parkhaus ist jetzt mit einer Anlage zur Kennzeichenerfassung ausgestattet. 
Auch die ehemalige Fürther Tiefgarage „City-Center“ ist im September unter neuem Namen wiedereröffnet worden. As Tiefgarage „FLAIR“ komplettiert sie den gleichnamigen, ebenfalls runderneuerten Einzelhandelskomplex in der Fürther Innenstadt. Hier hat Contipark im Zuge der Revitalisierung des Objektes rund 40 zusätzliche Stellplätze hinzugekauft. Mit breiteren Stellplätzen, optimierten Fahrwegen und einem Einzelplatzerfassungssystem ist die Tiefgarage „FLAIR“ laut Contipark eine der modernsten Parkeinrichtungen der Region.
 
Weitere Meilensteine
 
Zwei weitere Parkeinrichtungen des Unternehmens wurden im vergangenen Jahr ESPA-zertifiziert. Das Parkhaus „Martin-Luther-Ring“ in Leipzig erhielt dieses Prädikat ebenso wie das Frankfurter Parkhaus „Turm-Center“. Die European Parking Association (EPA) würdigt mit der ESPA-Zertifizierung Parkeinrichtungen, die eine Reihe hoher Qualitätsstandards erfüllen und ihren Nutzern einen sicheren und komfortablen Parkservice bieten. Insgesamt tragen bereits über 80 Parkeinrichtungen des Unternehmens dieses Siegel, weitere kommen regelmäßig hinzu.
Aber nicht nur die Anzahl der Parkeinrichtungen, auch die Zahl der P Card-Kunden ist im vergangenen Jahr gestiegen. Mit 350.000 Kunden im Juli wurde in Deutschland ein neuer Höchststand erreicht. Im November 2021 wurde dann in Österreich die Marke von 50.000 P Card-Kunden geknackt. Die kostenlose P Card ermöglicht ihren Nutzern ticketloses Ein- und Ausfahren und bargeldloses Bezahlen in zahlreichen Parkeinrichtungen des Unternehmens. 
 
Copyright: Contipark

„Parken hat Zukunft“

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RTB-Geschäftsführer Rudolf Broer im Gespräch mit Parken aktuell. – Foto: Fabian Küpper

RTB entwickelt, produziert und vertreibt Lösungen für den Straßenverkehr. Im Bereich Parken hat sich das ostwestfälische Unternehmen mit Parkscheinautomaten, Displays sowie Lösungen zur Einzelplatzerfassung und Einfahrtszählung einen Namen gemacht. RTB-Geschäftsführer Rudolf Broer zeigte Parken aktuell die Firmenzentrale in Bad Lippsspringe und stand uns Rede und Antwort.

Parken aktuell: Herr Broer, seit wann engagiert sich RTB in der Parken-Branche und wie kam es dazu?

Rudolf Broer: Seit 2002 sind wir im Bereich des Parkens aktiv. Wir haben zunächst für Siemens Sensoren für die Einzelstellplatzselektion entwickelt und sind dann immer mehr in den Bereich Parken gegangen – zuerst mit Partnern, dann allein.

Worauf liegt ihr Hauptaugenmerk? Ist es mehr das On-Street-Parken oder ist es eher der Off-Street-Bereich?

Es ist das Parkhaus. Das Parkhaus gefällt uns und muss kein finsteres Loch sein: Es ist schön und eine wertvolle Immobilie. Und es kann auch sehr intelligent sein. Intelligent heißt zum Beispiel durch Leitsysteme? Durch Technik, die den Nutzer zum freien Parkplatz führt, die Fahrzeuge genau zählt, die Parkhauskunden Freude bereitet. Das können zum Beispiel auch Displays mit Parkhausinformationen sein, auf denen abwechselnd oder ergänzend als Zusatznutzen Werbung läuft.

Und das sind Dinge, die Sie hier in Bad Lippspringe entwickeln?

Wir sind an verschiedenen Standorten tätig, hier in Bad Lippspringe ist unser Hauptsitz. Der Hauptteil der Entwicklung findet jedoch in Kamen statt. Dort bauen wir nächstes Jahr auch ein neues Entwicklungszentrum. Hierfür haben wir gerade einen wunderschönen Bauplatz vom Land Nordrhein-Westfalen bekommen, direkt an einem alten Förderturm gelegen. Wir möchten den Bereich Parken noch weiter pushen, vor allem in Verbindung mit Ladetechnik und E-Mobilität. Momentan sitzen in Kamen 20 Entwickler, insgesamt haben wir 30.

Worin unterscheiden Sie sich vom Wettbewerb? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal oder Ihre Spezialität?

Dass wir offen sind. Wir gehen zum Kunden, wir unterhalten uns mit dem Kunden – zum Beispiel Fraport, ein ganz toller und innovativer Betrieb. Die Ideen der Mitarbeiter von Fraport diskutieren wir gemeinsam und versuchen sie dann umzusetzen. Unseren Entwicklern bereitet es eine große Freude, da mitzuwirken. Ähnlich ist das bei der Firma GOLDBECK, mit denen wir kooperieren und die sehr anspruchsvoll denken. Mit solchen Parken-Experten zu arbeiten, macht einfach Spaß.

Wo steht die Parken-Branche in fünf Jahren? Wird autonomes Fahren und Parken eine Rolle spielen?

Ja klar, das hat man jetzt auch beim ITS Weltkongress gemerkt oder bei der IAA Mobility. Parken wird immer mehr zum Thema. Intelligentes Parken, autonomes Parken, Car2X wird ganz viel ausmachen: Dass sich das Auto mit der Infrastruktur unterhält, aber auch umgekehrt. Das Parken wird sich allein schon wegen der steigenden Immobilienpreise enorm weiterentwickeln – gerade in Deutschland. Hier kann in den Großstädten keiner mehr in die Fläche gehen, um Parkplätze zu schaffen. Es werden weitere Parkhäuser kommen, und die müssen auch einen Zusatznutzen anbieten.

Das heißt, Parkhausbetreiber müssen keine Angst vor der Zukunft haben?

Nein, außer in der Innenstadt, wo man dem Einzelhandel immer mehr Steine in den Weg rollt: Durch das Internet, das es dem Einzelhandel nicht leicht macht, und die Pandemie, die das noch verstärkt hat. Die Händler können jetzt keine weitere Durststrecke überstehen, immer mehr Läden stehen bereits leer. Zwar sendet die Politik Signale für eine lebhafte und lebenswerte Innenstadt, aber nicht für einen gesunden Einzelhandel, denn dann würde man das Auto nicht so schlecht behandeln, sondern würde viel mehr ins Parken investieren. Wir glauben dennoch, das Parken hat Zukunft und feiern das Auto.

Die Lieferengpässe sind in aller Munde, sind Sie auch davon betroffen?

Vereinzelt. Wir warten hier und da auf Teile. In diesen Wochen ist aber einiges gekommen – Sie haben die vollen Hallen gesehen. Alle sind wieder fleißig am Löten und Schrauben. Das heißt, Sie haben reichlich zu tun bis Weihnachten? Wir sind flexibel und arbeiten auch das Wochenende durch, um unsere Lieferverpflichtungen zu erfüllen.

Und wenn Sie geliefert haben, wie geht es dann weiter?

Was das Parken angeht, montieren wir in Deutschland alles selbst und haben dafür einen eigenen Montagetrupp. International arbeiten wir mit Partnern zusammen, die wir speziell dafür schulen. Auch Wartung bieten wir an, je nachdem wie es der Kunde haben will.

Sie sprechen im Vorfeld viel mit Ihren Kunden. Gibt es diese individuelle Betreuung auch im After-Sales-Bereich?

Das ist wichtig, gerade auch bei der Kombination Parken und Laden. Da gibt es noch viele Fragen und auch Ergänzungswünsche seitens der Kunden. Nehmen Sie zum Beispiel die Kreditkarten, die Gott sei Dank immer häufiger als Bezahlmöglichkeit dazukommen. Die kennen wir von den Parkscheinautomaten, die wir vor Jahren von Siemens übernommen haben. Von daher beherrschen wir diese Technologie gut. Unsere Kunden sind dankbar, hierfür einen Ansprechpartner zu haben, der ihm diese Aufgabe abnimmt.

Stichwort Laden: Spielt das bei Ihnen auch eine zunehmend wichtige Rolle?

Natürlich. Das Geschäft mit der Ladetechnik nimmt ganz klar zu. Wir bieten große professionelle Anlagen für Parkhäuser an, sind also nicht mit der Wallbox unterwegs. Wir beteiligen uns dabei nicht an einem Preiskrieg oder nageln schnell was an die Wand und laufen wieder weg. Wenn der Kunde uns einmal die Chance gegeben hat, dass wir ihm eine Anlage liefern dürfen, dann merkt er den Unterschied: Weil wir funktionieren, zu ihm kommen und uns um die Dinge kümmern. Wenn er uns braucht, weil irgendetwas klemmt oder Fragen auftauchen, sind wir da. Das ist uns wichtig.

Foto: Fabian Küpper

Schauen Sie sich das Video auf unserem Youtube-Channel “Parken aktuell” an.

 

Parkhaus kann zum Himmel werden

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Nach einer Studie der morphologischen Markt- und Medienpsychologie wird Parkraum von einem großen Teil der Befragten als eine Zwischenwelt zwischen Anfahrt und Zielevent wahrgenommen.

Die Studie hat nach intensiver Befragung von Autofahrern verschiedener Gruppen aufgedeckt, dass diese den Parkvorgang als lästiges Hindernis zwischen der „freiheitlichen“ Anfahrt und dem angesteuerten Zielevent (Einkaufen – Kultur) wahrnehmen. Sowohl die erste Suche, die Einfahrt in ein Parkhaus und das Auffinden eines freien Stellplatzes, als auch die Bezahlung des Parkentgeltes und die Ausfahrt werden als „negative Zwischenwelt“ identifiziert. Die Erwartung der Verbraucher und das Potenzial, hier Verbesserungen zu erzielen, werden sehr deutlich.

Das Auto wird als „tolle Sache“ – vergleichbar mit der „komfortablen Wohnung“ – und als das „sichere Verkehrsmittel der Wahl“ formuliert und mit den Begriffen „Freiheit“ und „Schnelligkeit“ verbunden. Bei der Einfahrt in Ballungsräume und vor allem in ein Parkhaus wird diese Wahrnehmung unterbrochen, die Eindrücke werden gar als Gefährdung erfahren. Die Parkplatzsuche im On-Street-Parken wird als veraltet und nahezu aussichtslos beurteilt. Um einen freien, zeitlich unlimitierten und sicheren Parkplatz zu finden, wird ein Parkhaus als einzig sinnvolle und sichere Möglichkeit angegeben.

Während Kultur und Einkaufen als angestrebte Erlebniswelt gesehen werden, ist die Schranke am Parkhaus die Schwelle in das notwendige Übel und damit eine Zwischenwelt zwischen Anfahrt, der Erlebniswelt und der Heimfahrt. Schon bei der Einfahrt verlässt der Verbraucher seine Autonomie. Begriffe wie „Hölle“ werden von den Befragten formuliert. Das Ticket-Ziehen ist der Moment höchster Anspannung. Es werden schon bei den Einfahrt-Schranken Hürden aufgebaut. Der eng gekennzeichnete Fahrweg wird als Fremdbestimmung betrachtet.

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Autor: Harald Hald, DigiPark GmbH, Gesellschaft für digitale Parksysteme, Stuttgart

Technologie als (Er-)Lösung

Um diese Wahrnehmung zu verändern, hat DigiPark einen Baukasten modernster Technologien erarbeitet. Dabei liegen nicht einzelne Funktionen oder Teilaspekte im Fokus, sondern vielmehr der 360-Grad-Blick eines „Komplettanbieters“. Für einen Parkhausbetreiber sind die Erfolgsfaktoren, seine Dienstleistung dem Verbraucher barrierefrei, kinderleicht und zur vollen Zufriedenheit anzubieten.

Hierzu hat DigiPark eine zeitgerechte Lösung mit einer App auf dem Smartphone, verbunden mit intelligenter Steuerungstechnik im Parkhaus entwickelt. Durch die Registrierung im System ist die Kennzeichenerkennung mit automatischer Schrankenöffnung und Verbuchung der Startzeit des Parkvorgangs möglich. Dann wird der Parkende durch Leitanzeigen in Verbindung mit Einzelplatzsensoren zum nächsten freien Parkplatz geleitet – also weniger Warten, weniger Abgase, schnellere Belegung. Durch eine Navigation im Parkhaus ist es dann wieder kinderleicht, das geparkte Fahrzeug zu finden. Die automatisierte Ausfahrt – Festlegung Parkzeitende, Schrankenöffnung – und der Ausgleich des Parkentgelts mittels gewünschter bargeldloser Bezahlmethode vervollständigen den Komfort.

Jedes einzelne Modul sendet und empfängt Informationen vom zentralen System. Systempartnern werden die jeweiligen Informationen benutzergerecht aufbereitet. Analysen und Abrechnungen sowie Kommunikation mit dem Verbraucher werden „eventgesteuert“ nach Vorgaben in höchstem Maße automatisiert ausgeführt.

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