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Elektromobilität in der Tiefgarage ganzheitlich denken: Schneider Electric -Komplettlösungen für den Parkraum

Elektromobilität in der Tiefgarage ganzheitlich denken: Schneider Electric -Komplettlösungen für den Parkraum

Die Elektromobilität boomt nachhaltig und die Nachfrage nach Lademöglichkeiten steigt stetig. Eine effektive Ladeinfrastruktur im Parkraum ist daher ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Denn wir laden unsere Elektrofahrzeuge dort, wo wir parken – sei es bei der Arbeit, beim Einkaufen oder zu Hause. Tiefgaragen sind daher ein idealer Ort, um Ladeinfrastruktur zu installieren und den Ausbau voranzutreiben.

Ladeinfrastruktur als Standortfaktor in Ballungsgebieten

Unternehmen, die Ladeinfrastruktur in ihrem Parkraum anbieten, können sich als attraktiver Standort für Elektromobilisten positionieren – denn diese planen längere Touren in der Regel vorausschauend und möglichst so, dass sie am Zielort das Fahrzeug laden können. Zudem können Betreiber von öffentlichen Parkplätzen Einnahmen generieren, indem sie eichrechtskonforme Ladesäulen im öffentlichen Raum betreiben.

Insbesondere mit dem neuen Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) wird eine vorausschauende Planung von Energieverteilung und Ladeinfrastruktur in Neubauten zur Pflicht. Auch im Bestandsbau haben Mieter ein Anrecht auf eine Wallbox am gemieteten Parkplatz. Somit steht eine Installation von Ladeinfrastruktur früher oder später an.

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur auf die Komplettlösung setzen

Schneider Electric bietet ein umfassendes Portfolio an Produkten und Lösungen für die E-Mobility in Parkhaus, Tiefgarage oder Parkplatz. Von der Planung und Konzeption bis hin zur Inbetriebnahme und dem Service – alles aus einer Hand.

Die Ladelösung Schneider Electric EVlink Pro AC ist eine vielseitig einsetzbare Ladelösung, die bei Bedarf auch eichrechtskonformes Laden ermöglicht. Das Canalis Stromschienenverteilersystem und das dynamische Lademanagement EV Charging Expert ermöglichen einen schrittweisen Aufbau und Erweiterung der Ladeinfrastruktur. So können gewerbliche wie privat genutzte Tiefgaragen kosteneffizient vorgerüstet und mit der Zeit mit zusätzlichen Ladelösungen ausgestattet werden. Das modulare Ausbauprinzip “Buy as you grow” hilft, bei geringerem Mitteleinsatz Erfahrungen zu sammeln und diese zu skalieren. Durch die einfache und modulare Montage des Canalis Systems sinken die Kosten der Gesamtinstallation bereits ab vier Ladepunkten, im Vergleich zur konventionellen Kabelinstallation. Zudem reduziert sich die Brandlast.

Die Sicherheit steht dabei immer an erster Stelle. Das dynamische Lademanagement verteilt die Leistung, die am Hausanschluss anliegt, intelligent und verhindert eine Überlastung. Mit dem Einsatz des Canalis Stromschienenverteilersystems wird zudem die Brandlast reduziert.

Argumente für das Laden in der Tiefgarage

  • Standortfaktor und Differenzierungsmerkmal für Parkraumbetreiber
  • Magnet für parkende Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen
  • Attraktivität für das Shoppingareal – Charge & Shop
  • Potenzielle Einnahmequelle für Betreiber von eichrechtskonformen Ladelösungen
  • Gesetzgeber schreibt Ausbau der Ladeinfrastruktur im Wohnbau bei Renovierungen und Neubau vor

 MEHR ERFAHREN 

 

Kartenzahlung an E-Ladesäulen

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Um das spontane Ad-hoc-Laden unterwegs zu erleichtern, haben die Stadtwerke-Kooperation Thüga gemeinsam mit SMART/LAB, Spezialist für die Abrechnung von E-Ladevorgängen, und Mastercard eine Lösung für Kartenzahlungen an E-Ladesäulen entwickelt. Ladesäulenbetreiber können damit sowohl ihre bestehende als auch neu-aufzustellende Ladesäuleninfrastruktur um ein Hybrid-Zahlungsterminal erweitern und dieses sofort nutzen, so die Anbieter.

Die im Terminal integrierte Open-Loop-Technologie ermögliche es Betreibern von E-Ladestationen, alle gängigen bargeldlosen Zahlungs- und Autorisierungsmethoden zu akzeptieren und gleichzeitig die Vorgaben der neuen europäischen Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) zu erfüllen. Denn öffentliche Schnellladesäulen ab 50 kW müssen ab dem 1. Juli 2024 mindestens eine kontaktlose Bezahlart mit Debit- oder Kreditkarte anbieten. Dieser Mindeststandard soll nicht nur für einheitliche Zahlungsmodalitäten sorgen, sondern ein offen zugängliches Bezahlsystem garantieren.

Plug & Play

Das neue Hybrid-Zahlungsterminal lasse sich über das speziell entwickelte Payment Gateway schnell und einfach im Plug & Play-Verfahren in die bestehende Infrastruktur der verschiedenen Anbieter integrieren und akzeptiert auch geschlossene Zahlungssysteme, wie zum Beispiel die Ladekarten der Stadtwerke oder anderen Elektromobilitäts-Providern (EMPs). Über die NFC-Technologie können Fahrer von Elektrofahrzeugen sicher und kontaktlos mit ihrer Debit- oder Kreditkarte – zum Beispiel von Mastercard – bezahlen. Der Bezahlvorgang funktioniere auch, wenn die Karten in digitalen Geldbörsen wie beispielsweise Apple Pay und Google Pay hinterlegt sind, sowie mit Lade- und Flottenkarten etablierter Anbieter.

Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Thüga, sagt: „Als wir 2021 als Vorreiter der Energiebranche eine strategische Kooperation mit Mastercard eingegangen sind, war es unser Ziel, die Digitalisierung voranzubringen, Städte nachhaltig zu entwickeln und einfache Lösungen für die Kund:innen zu finden. Dies haben wir nun auf die Elektromobilität ausgeweitet und sind dabei einen großen Schritt vorangekommen.“

In der gemeinsamen Kooperation wickelt SMART/LAB über sein Backend-System die Autorisierung und Abrechnung der Ladevorgänge ab und stelle die Konformität mit dem deutschen Eichrecht sicher. „Als führender Anbieter im Bereich der E-Mobilität, schaffen wir eine Lösung, die höchstmögliche Flexibilität für alle Nutzer gewährleistet“, sagt Mark Steffen Walcher, CEO von SMART/LAB. „Die Ladekarten unserer Stadtwerke und unserer ladebusiness-Kund:innen funktionieren weiterhin wie gewohnt – die Möglichkeiten des Bezahlens werden einfach erweitert.“

„Unser Ziel ist es, die Elektromobilität so zugänglich wie möglich zu gestalten und potenzielle Hürden, die den Nutzern bisher im Wege standen, abzubauen. Die Förderung von nachhaltiger Mobilität in Deutschland und Europa ist uns dabei genauso wichtig wie die Sicherheit und Einfachheit der Zahlungsprozesse in der Elektromobilität. Die neue Lösung hat das Potenzial, einen neuen Zahlungsstandard im Elektromobilitätsmarkt herbeizuführen“, wird Dr. Andreas Spengel, Senior Vice President Fintech, Platforms and New Verticals bei Mastercard Central Europe, zitiert.

Über SMART/LAB und Thüga

Die SMART/LAB Innovationsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen der energie schwaben, Stadtwerke Osnabrück, STAWAG, BEB GmbH und der Thüga. Gemeinsam entwickeln die Partner innovative Dienstleistungen, Produkte und Konzepte in den Themenfeldern intelligente Netze und E-Mobilität. Die in München ansässige Thüga Aktiengesellschaft ist eine Beteiligungs- und Fachberatungsgesellschaft mit kommunaler Verankerung. 1867 gegründet, ist sie als Minderheitsgesellschafterin bundesweit an rund 100 Unternehmen der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft beteiligt.

Oft eine Herausforderung: Bezahlen an E-Ladestationen – © Jenny Ueberberg/Unsplash

Schrankenloses Parkhaus in Nürtingen nimmt Betrieb auf

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Die ParkraumWelten GmbH & Co. KG eröffnete am 14. September 2023 die Parkgarage im Nürtinger Tor. Für Kunden stehen seitdem 60 besonders breite und leicht nutzbare Stellplätze zur Verfügung.

Als Entwickler und Investor engagierte sich die Geiger Unternehmensgruppe für das etablierte und nun grundsanierte Objekt Nürtinger Tor. Zusammen mit der „Parkhaus-Betreiber-Boutique ParkraumWelten“, so die Eigenbezeichnung des in Berlin ansässigen Unternehmens, habe man ein „besonders schickes Design“ entwickelt, das es so bisher noch nicht in Parkhäusern gebe, wie die Partner mitteilen.

Ticket- und schrankenlos

Die Abwicklung der Parkvorgänge erfolgt über das vom Parkplatz „Auf dem Säer“ in Nürtingen bereits bekannte und bewährte System Autopay, das eine ticket- und schrankenlose Ein- und Ausfahrt ermöglicht. Jeder Parkvorgang kann vor Ort an der Kasse mit Giro- oder Kreditkarten sowie mit Münzgeld bezahlt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, ohne Zahlung einfach auszufahren und dann innerhalb von 48 Stunden online unter www.autopay.io mit Kreditkarte oder PayPal nachzuzahlen. Jeder dann nicht bezahlte Parkvorgang geht in die Halterermittlung und wird mit zusätzlichen 25 Euro berechnet. In der Garage sollen auch drei öffentliche Elektroladepunkte mit je 11 kWh Leistung zur öffentlichen Nutzung installiert werden, so ParkraumWelten.

Große und schräg angeordnete Stellflächen erleichtern das Ein- und Ausparken. – © ParkraumWelten

Kunden von Aldi und Denns erhalten am Nürtinger Tor bei ihrem Einkauf an der Kasse einen Parkgutschein, den Sie an der P-Kasse vor Ort einlösen können. Damit sind die ersten 60 Minuten Parken kostenlos. Die Parktarife betragen ansonsten moderate 1 Euro je halbe Stunde.

Dank Kennzeichenerkennung lässt es sich im Nürtinger Tor komfortabel parken. – © ParkraumWelten

Lödige baut größtes automatisches Parksystem in den Niederlanden

Nach zweieinhalb Jahren Bau und Erprobung wurde am 29. August 2023 im Amsterdamer Grachtenviertel das laut dem Ersteller Lödige größte unterirdische Parksystem der Niederlande in Betrieb genommen. 270 Fahrzeuge können seitdem in einem Untergeschoss zwischen der Straße Vijzelgracht und der darunter liegenden U-Bahn automatisch geparkt werden.

Das Projekt soll den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Teil des Stadtzentrums entlasten und Platz für Fußgänger, Radfahrer und Grünflächen schaffen. Lödige Industries hat es im Auftrag der Stadt Amsterdam durchgeführt als Teil der „Agenda Amsterdam Autoluw“ mit dem Ziel, die Anzahl der Autos in der Stadt zu reduzieren. Das neue Parksystem in der Vijzelgracht sei bereits das 34. automatische Parksystem in den Niederlanden, das von Lödige Industries installiert wurde.

Anwohner parken unterirdisch

Die unterirdischen Parkmöglichkeiten werden die bisher genutzten Straßenparkplätze teilweise ersetzen. Anwohner aus den umliegenden Stadtteilen können das System nutzen. Dazu werden die Fahrzeuge in einer Datenbank der Stadt Amsterdam registriert und vom System vor Ort über die Kennzeichenerkennung identifiziert. Drei moderne Eingangskabinen, die von der niederländischen Architektin Angie Abbink von Abbink X CO entworfen wurden, stehen zum Einparken oder zur Anforderung des Fahrzeugs zur Verfügung. Sie sind die einzigen oberirdisch sichtbaren Zeichen des Parksystems, das die Optik des Amsterdamer Grachtenviertel somit nur minimal beeinflusse.

Fahrzeuge bis zu einer Länge von 5 Metern, einer Höhe von 2,10 Metern und einem Höchstgewicht von 3,2 Tonnen können den Herstellerangaben zufolge geparkt werden. Damit sei das System für fast alle Modelle, einschließlich Minivans, nutzbar. Das System ist in der Lage, bis zu 56 Elektrofahrzeuge zu parken und zu laden, wobei die Möglichkeit bestehe, in Zukunft weitere Lademöglichkeiten nachzurüsten. Ein Bezahlsystem für das Laden von Elektrofahrzeugen ist in Planung und werde noch in diesem Jahr umgesetzt.

16 Meter hoch, 15 Meter breit und 120 Meter lang

Das Untergeschoss, in dem das Parksystem installiert wurde, ist etwa 16 Meter hoch, 15 Meter breit und 120 Meter lang. Die Fahrzeuge werden auf fünf Ebenen geparkt. Für dieses Parksystem setzt Lödige Industries eine Kombination bewährter Parktechnologien ein. Zum Einsatz kommen Horizontalumsetzer der CUBILE-Technologie und die platzsparende palettenbasierte RESPACE-Technologie.

270 Fahrzeuge können in einem Untergeschoss zwischen der Straße Vijzelgracht und der darunter liegenden U-Bahn automatisch geparkt werden. – © Lödige

Die eigentliche Installation der gesamten Anlage, einschließlich aller Systeme, dauerte etwa ein Jahr. Um die Auswirkungen auf das historische Viertel und die Anwohner während dieses Prozesses so gering wie möglich zu halten, habe man ein detailliert geplantes Logistikkonzept angewandt, so Lödige. Stahlelemente, Steuerungen und andere Ausrüstungsgegenstände wurden mit insgesamt 400 Lkw angeliefert, wobei jeweils nur ein Lkw entladen wurde. Mit Hilfe eines Aufzugs wurden die Bauteile über eine Luke in die Mitte des Untergeschosses hinabgelassen und nacheinander unterirdisch montiert.

Umfangreich getestet und ständig überwacht

Nach der Montage und Inbetriebnahme fand ab November 2022 eine umfangreiche Testphase statt. Maschine für Maschine sei intensiv geprüft worden, zunächst einzeln und dann im Verbund, so der Hersteller. Im Frühjahr dieses Jahres begannen die abschließenden Tests mit Fahrzeugen, um einen zuverlässigen Betrieb beim Start zu gewährleisten. Während dieser Tests, aber auch in Zukunft, werde das System permanent überwacht. Lödige Industries hat einen 15-jährigen Servicevertrag für die Parkierungsanlage abgeschlossen.

Im weltweiten Kundenbetreuungszentrum von Lödige Industries in Deutschland werde das System genau überwacht, um Unregelmäßigkeiten zu erkennen, bevor sie zu einem Problem werden. Im Falle einer Störung seien Servicetechniker kurzfristig verfügbar. Darüber hinaus würden regelmäßige Wartungsarbeiten an der Anlage durchgeführt, um einen kontinuierlichen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.

 

Automatisches Parksystem in Amsterdam: Drei moderne Eingangskabinen stehen zum Parken oder zur Anforderung des Fahrzeugs zur Verfügung. – © Lödige

Fraport errichtet mit Allego öffentlichen Schnellladepark auf dem Flughafengelände

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Am Flughafen Frankfurt entsteht in den kommenden Monaten ein öffentlicher Schnellladepark für E-Fahrzeuge. Der Park in der CargoCity Süd des Luftverkehrsdrehkreuzes soll ab Herbst zur Verfügung stehen und in der finalen Ausbaustufe 22 Schnellladepunkte für externe Nutzer bieten.

Wie Fraport mitteilt, richtet sich der Service an Passagiere und Gäste des Airports, Beschäftigte und Firmen innerhalb der Airport City sowie an Durchreisende, die mit ihrem E-Auto auf den vielbefahrenen Bundesautobahnen A3 und A5 unterwegs sind. Der neue Ladepark befindet sich in unmittelbarer Nähe des frequenzstärksten deutschen Autobahnkreuzes am Tor 32 des Flughafens.

Zuschlag für Allego

Der Flughafenbetreiber Fraport hat den Zuschlag für die Realisierung des Ladeparks an den europaweit tätigen Anbieter von Ladelösungen Allego vergeben. Die Inbetriebnahme des Ladeparks ist für Oktober vorgesehen. Allego, 2013 in den Niederlanden gegründet, erweitert mit der neuen Fläche sein bisheriges Angebot im Flughafen-Stadtteil Gateway Gardens um einen neuen attraktiven Standort direkt auf dem Flughafengelände.

Die Säulen des Ladeparks versorgen E-Autos mit einer Leistung von jeweils bis zu 300 Kilowatt. Auch für Sprinter und Pkw mit Anhängern sind geeignete Stellplätze geplant. Fraport und Allego wollen den Park- und Ladeplatz außerdem mit einer WC-Anlage ausstatten. Weitere Elemente zur Aufwertung der Aufenthaltsqualität wie Sitzgelegenheiten und Catering-Automaten seien ebenfalls vorgesehen.

Signal für die Förderung von Elektromobilität

„Mit diesem komfortablen Ladepark an einem der wichtigsten Verkehrsknoten Europas setzen wir ein klares Signal für die Förderung von Elektromobilität und den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die Eröffnung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen und emissionsfreien Mobilität in der Region“, sagt Martin Heine, Regional Head of Sales bei Allego.

Felix Kreutel, Leiter Immobilien und Energie der Fraport AG, sagt: „E-Mobilität spielt eine entscheidende Rolle innerhalb unserer eigenen Dekarbonisierungsstrategie, denn wir wollen konzernweit bis spätestens 2045 CO2-frei arbeiten.“

„Darüber hinaus ist es unser Ziel, auch die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur am Flughafen Frankfurt konsequent weiter auszubauen und vorausschauend auf künftige Bedarfe auszurichten. Der neue Ladepark trägt der schnell voranschreitenden Elektrifizierung aller Fahrzeugsegmente Rechnung und ist auch mit Blick auf die steigende Nachfrage im Zuge der Inbetriebnahme von Terminal 3 optimal positioniert“, ergänzt Gerald Krebs, Leiter Parken und Mobilität bei Fraport.

Symbolbild Schnellladepark – © Allego

„Parkraum-Sharing“ am Parkhaus Lichtwiese der TU Darmstadt

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Im Parkhaus Lichtwiese der TU Darmstadt lassen sich neuerdings Stellplätze digital reservieren und bezahlen – und die Schranken per Smartphone öffnen. Mit Book-n-Park, einer App der Green Mobility Solutions GmbH, sollen die zur Verfügung stehenden Stellplätze im Sinne eines Parkraum-Sharings effizienter genutzt werden.

Die TU Darmstadt öffnet die Schranken zu ihrem Parkhaus an der Lichtwiese temporär für die Öffentlichkeit. Die Universität kann bedarfsgerecht und für bestimmte Zeiträume Parkplätze zur Verfügung stellen, die sie selbst gerade nicht benötigt. Interessierte können ihren Parkplatz online reservieren, bezahlen und die Zufahrt mit dem eigenen Smartphone öffnen. Möglich macht das Book-n-Park, eine digitale Parkraumsteuerung des Darmstädter Unternehmens Green Mobility Solutions. Vom Parkraum-Sharing sollen langfristig Anbieter, Autofahrer und auch die Umwelt profitieren.

Wie die TU Darmstadt ankündigte, entfallen öffentlich genutzte Parkplätze am Straßenrand auf dem Campus aufgrund umfangreicher Renaturierungsmaßnahmen. Daher stehe seit Mitte Juli 2023 das Uni-Parkhaus für alle offen. Anwohner, Studenten und Besucher sollen von der Öffnung des Parkhauses profitieren und zahlen pro Tag lediglich 2,50 Euro. Neben Book’n’Park steht nach wie vor ein Kassenautomat zum Zahlen bereit.

Sharing als zukunftsweisende Lösung

Torsten Uhlig, Geschäftsführer der Green Mobility Solutions GmbH, sagt: „Wir sind der Meinung, dass das Teilen von vorhandenem Parkraum an Orten mit hohem Parkdruck eine zukunftsweisende Lösung darstellt – sowohl für Stellplatzanbieter als auch für Parkplatznutzer. Parkraum wird effizienter genutzt, was wiederum die Suche nach Parkplätzen reduziert und langfristig die Umwelt entlastet.“

Preise und freie Buchungszeiträume können Parkplatzbetreiber über das Book-n-Park-Dashboard selbst definieren. Der digitale Service bietet darüber hinaus noch weitere Optionen: Neben der Möglichkeit, Schranken, Tore oder auch Schließfächer und Fahrradboxen digital anzusteuern, lassen sich mit den Parkbügeln von Book-n-Park auch Einzelplätze oder Ladestationen für Elektroautos online reservieren und freihalten.


Mit der App von Book-n-Park reservieren, bezahlen und öffnen: Parkhaus der TU Darmstadt – © Green Mobility Solutions GmbH

Neuer E-Ladepark für Mönchengladbach

Punktlandung zur Feldhockey-Europameisterschaft, die am 18. August 2023 beginnt: Der niederrheinische Versorger NEW sowie die PPG-Nordpark eröffnen einen E-Ladepark auf der Parkfläche am Hockeystadion in Mönchengladbach.

Inmitten von BORUSSIA-PARK, SparkassenPark und RED BOX ist der zentrale Parkplatz P4 mit seinen über 2.000 ebenerdigen Stellplätzen beliebtes Anfahrtsziel von Eventbesuchern und Business-Parkkunden gleichermaßen. Ab sofort stehen dort 18 neue AC-Ladepunkte zur Verfügung. Drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet sich hier neben den Sportstätten auch das Gewerbegebiet „Nordpark“, in dem über 6.000 Menschen ihren Arbeitsplatz haben. Der Ladepark liegt im parkgebührenpflichtigen Bereich hinter den Schranken und kann rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche genutzt werden.
Der erste Härtetest für die Ladeinfrastruktur ist die Hockey-EM vom 18. August an. „Wir sind rechtzeitig zu diesem internationalen Groß-Event fertig geworden – in einer Rekordzeit von rund sechs Wochen“, sagt Johannes Vieten, Kompetenzcenterleiter Ladelösungen & PV/Speicher bei der NEW. Die neuen Ladesäulen direkt am Hockeystadion dienen während des Sportereignisses auch als Stützpunkt des elektrifizierten EM-Shuttlekonzepts des Deutschen Hockeybunds.

Parkraummanagement als Teil einer Zukunftsstrategie

„Wir folgen hier unserer Zukunftsstrategie, Parkraummanagement immer auch im Gesamtkontext mit neuen Mobilitätsformen und digitalen Serviceangeboten zu denken. Wir freuen uns besonders mit der NEW AG einen starken und lokalen Partner gefunden zu haben, mit dem wir nun direkt einen großen Schritt in die E-Mobilität gegangen sind“, sagt Lars Randerath, Geschäftsführer der PPG-Nordpark GmbH.

Die Ladesäulen auf dem P4 sind Teil des Ausbau-Programms der NEW. Für das laufende Jahr seien 200 neue Ladepunkte im gesamten Versorgungsgebiet am Niederrhein geplant. Bis Anfang 2023 wurden bereits 230 Ladepunkte installiert. Weitere Planungen seien in vollem Gange. So will die NEW im Rahmen einer Kooperation mit der Möbelgruppe Schaffrath an diversen Schaffrath-Filialen in ganz NRW Lademöglichkeiten schaffen. „Wir freuen uns, dass das Thema Ladeinfrastruktur weiter Fahrt aufnimmt und wir gemeinsam mit der PPG dieses Projekt umgesetzt haben“, sagt Niklas Rotering, Kompetenzbereichsleiter Kundenlösungen.

Über PPG-Nordpark und NEW

Die PPG-Nordpark GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG, 60%) und Borussia Mönchengladbach (40%), bewirtschaftet seit 2004 die Parkflächen mit rund 10.000 Einzelstellplätzen im Mönchengladbacher Nordpark. Die NEW ist ein kommunales Dienstleistungsunternehmen mit starker Verbundenheit zum Niederrhein mit Tochtergesellschaften in Mönchengladbach, Erkelenz, Geilenkirchen, Grevenbroich, Viersen, Schwalmtal und Tönisvorst. NEW beliefert eigenen Angaben zufolge rund 400.000 Kunden mit Strom, 160.000 mit Gas und 100.000 mit Wasser.

Ladepark für den BORUSSIA-PARK – pünktlich zur Hockey-EM eingeweiht von: (v.l.) Dr. Niklas Rotering (NEW), Ralf Poll (NEW), Johannes Vieten (NEW), Lars Randerath (PPG-Nordpark GmbH), Julia Sonntag (Hockey-Nationaltorhüterin) – © NEW

On-Street-Parken in Aachen wird teurer

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Der Rat der Stadt Aachen hat im Dezember 2022 neue Tarife fürs Parken am Straßenrand beschlossen. Vom 7. August 2023 an werden die 500 Parkscheinautomaten in der Stadt Aachen auf die neuen Tarife umgestellt – von bislang zwei auf dann drei Euro pro Stunde.

Laut Pressemitteilung dauern die Arbeiten rund zwei Wochen. Sie beginnen in der Tarifzone 1 innerhalb des Alleenrings und auf Straßen nahe dem Hauptbahnhof. Da nicht alle Automaten gleichzeitig umgestellt werden können, seien in dieser Phase an einzelnen Parkscheinautomaten unterschiedliche Tarife möglich, teilt die Stadt mit.

Die neuen Parkgebühren betragen zukünftig für alle öffentlichen Parkflächen drei Euro für 60 Minuten in der Tarifzone 1. Die Höchstparkdauer in Tarifzone 1 ist zugleich auf 60 Minuten begrenzt worden. Drei Euro werden auch fällig, wenn die Fahrzeuge kürzer abgestellt werden. Für Elektrofahrzeuge gilt abweichend hiervon eine Höchstparkdauer von 120 Minuten.

In der Tarifzone 2 außerhalb des Alleenrings und in den Stadtbezirken muss an den Automaten mindestens ein Euro bezahlt werden. Dafür lässt sich das Fahrzeug 40 Minuten abstellen. Längere Parkzeiten sind möglich.

Parkhäuser attraktiver machen

Nach eigenen Angaben möchte die Stadt mit den höheren Parktarifen am Straßenrand erreichen, dass das Parken in den Aachener Parkhäusern noch attraktiver wird. Zugleich soll damit der Parksuchverkehr reduziert werden, wenn künftig mehr Autofahrer direkt ins Parkhaus fahren und nicht lange nach einem freien Parkplatz am Straßenrand suchen. In den Parkhäusern der APAG, einem kommunalen Unternehmen, kostet das Parken weniger als on-street, je nach Lage zwischen 1,00 und 2,50 Euro pro Stunde.

Aachen hebt die On-Street-Parkgebühren von zwei auf drei Euro pro Stunde an. © Shutterstock

Stadtwerke Heilbronn digitalisieren Parkhaus Wohlgelegen

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Das von der Stadtsiedlung Heilbronn gebaute Parkhaus Wohlgelegen mit 429 Stellplätzen wird seit 1. Januar 2022 von den Stadtwerken Heilbronn (SWHN) betrieben. Bereits beim Abschluss der Pachtverträge wurde zwischen den städtischen Töchtern vereinbart, die Parkierungstechnik zu optimieren und zu digitalisieren. Das ist jetzt geschehen.

„Unser gemeinsames Ziel war, das Parkhaus zukunftsfähig zu machen und mit ressourcensparender, modernster digitaler Technik zu betreiben“, sagt SWHN-Geschäftsführer Erik Mai.

Als erstes Parkhaus in Heilbronn wurde das Parkhaus Wohlgelegen im Zukunftspark jetzt mit einer schrankenlosen Free-Flow-Anlage ausgestattet. Die Anlage arbeitet mit Kennzeichenerkennungskameras. Schranken, Einfahrts- und Ausfahrtsterminals werden nicht mehr benötigt. Autofahrer können ungehindert in das Parkhaus einfahren, ohne ein Parkticket zu lösen. Vor der Ausfahrt geben Parker am Kassenautomat ihr Kennzeichen ein und bezahlen. Danach können sie barrierefrei ausfahren.

Zeitgleich hat die SWHN ihre Kundenverwaltung digitalisiert. „Auch unsere Dauerparker profitieren von der neuen Anlage und unserer Digitalisierungsstrategie. Das Warten auf die Zustellung der Papier- oder Plastikkarten entfällt. Wir nutzen was jeder bereits hat – das Kennzeichen“, sagt Christian König, Leiter Kaufm. & Techn. Dienste und Hauptverantwortlicher der Geschäftsfelder Parken & Laden bei der Stadtwerke Heilbronn GmbH.

Vergünstigte Tarife für Anrainer

Ergänzend soll in den nächsten Wochen das neue Online-Produkt „flexPARKEN“ mit Einführung der neuen Parkierungstechnik getestet werden. Sonderparkberechtigte Anrainer zahlen eine vergünstigte Tagespauschalen. Hiermit soll künftig als Ergänzung zum klassischen Dauerparker-Tarif eine flexible Alternative zur Verfügung stehen und das Angebot der SWHN entsprechend abrunden. Beim Angebot bezahlen Kunden „pay-per-use“ nur die tatsächlichen Parkvorgänge monatlich per Lastschrift. Neu im Parkhaus sind auch vier Ladepunkte für Elektrofahrzeuge mit 22-KW Ladeleistung je Wallbox.

„Wir sind froh, dass wir mit einem städtischen Schwesterunternehmen einen so zukunftsgerichteten Partner für die Bewirtschaftung unseres Parkhauses gefunden haben. Die Neuerungen werten unser Parkhaus auf und passen perfekt zum Konzept des Zukunftsparks Wohlgelegen, der mit seinen Firmen und Forschungseinrichtungen auf den Feldern Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz tätig ist“, sagt Dominik Buchta, Geschäftsführer der Stadtsiedlung.

„Neueröffnung“ mit digitaler Technik: (v.l.) Dominik Buchta (Geschäftsführer Stadtsiedlung), Christian König (SWHN), Erik Mai (Geschäftsführer SWHN) – © Stadtwerke Heilbronn

Peter Park mit neuen Projekten auf dem Vormarsch

Peter Park war in der ersten Jahreshälfte 2023 und über den Sommer sehr umtriebig. Das Münchener Unternehmen informierte allein im Juli über fünf aktuelle Projekte, in denen der Service- und Systemanbieter schrankenfreies Parken realisiert.

 

Umrüstung in Wertheim

Der Aufsichtsrat der Stadtentwicklungsgesellschaft Wertheim hatte in seiner Sitzung am 14. März 2023 die Einführung eines schrankenlosen Parksystems für eine Tiefgarage und einen Parkplatz am Main beschlossen. Dieses soll nach dem Altstadtfest im August 2023 in Betrieb gehen. Beauftragt mit dem Projekt wurde Peter Park. Das vorgesehene System erfasst die Kennzeichen ein- und ausfahrender Fahrzeuge und berechnet daraus die Parkdauer.

Die bestehende Schrankenanlage ist rund 20 Jahre alt, daher wären in den kommenden Jahren Sanierungsmaßnahmen oder eine Neuerrichtung der Anlage nötig geworden. Vor diesem Hintergrund habe die Stadtentwicklungsgesellschaft schrankenlose Alternativen geprüft.

„Wir erhalten von Peter Park eine auf unseren Bedarf zugeschnittene Lösung. Das bedeutet, das gesamte digitale Parkraummanagement einschließlich Software, Kennzeichenscannern und Kassenautomaten ist aus einem Guss”, sagt Thomas Müller, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Wertheim.

(Foto oben) Künftig digital und ohne Schranken: Parkplatz und Tiefgarage am Main in Wertheim – © Stadt Wertheim / Peter Frischmuth

 

Fünf Parkflächen in Günzburg

In der Großen Kreisstadt Günzburg im Freistaat Bayern digitalisiert Peter Park gleich fünf Parkflächen: die Tiefgarage Jahnstraße, das Parkhaus Stadtberg, die Kurzparkzone und das Parkhaus am Bahnhof sowie das Busterminal. Autofahrer können hier dank Kennzeichenerfassung ohne Anhalten vor Schranken ein- und ausfahren. Dadurch würden unter anderem Rückstaus an den Ein- und Ausfahrten verhindert, so Peter Park. Nutzer bezahlen in den genannten Parkhäusern und der Tiefgarage die tatsächlich beanspruchte Parkdauer erst vor der Abfahrt. An den Kassenautomaten sind verschiedene Zahlungsoptionen möglich, alternativ lässt sich die Parkgebühr auch über die Parking-App EasyPark entrichten.

Zudem überwacht das Parksystem an der Kurzparkzone und am Busterminal der Firma BBS Brandner am Bahnhof Günzburg unterschiedliche Nutzungsarten. So dürfen in das Busterminal nur Busse und berechtigte Fahrzeuge fahren, in der Kurzparkzone gilt eine maximale Freiparkdauer von 30 Minuten.
 

Digitales Parkieren im schweizerischen Baden

Die Zuriba AG lässt auf dem Postareal in der historischen Stadt Baden in der nördlichen Schweiz ein schrankenloses Parksystem von Peter Park installieren. Das Münchner Unternehmen implementiert die digitale Lösung im August 2023 auf der Parkfläche in der Nähe des Bahnhofs von Baden.

Jasmine Nyffeler von der Zuriba AG sagt: „Das Postareal liegt in der Nähe des Badener Bahnhofes, rundherum gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten und eine Postfiliale. Außerdem ist die Innenstadt von dort aus zu Fuß schnell zu erreichen. Deshalb wird die Parkfläche von Besuchern gerne genutzt. Wir waren auf der Suche nach einem System, das ihnen ein angenehmes und benutzerfreundliches Parkerlebnis bietet. Gleichzeitig sollte es effizient und ohne großen Aufwand für uns als Betreiber funktionieren. Das Komplettpaket von Peter Park, bestehend aus Software, Scannern, Automaten und Service, erfüllt diese Anforderungen.“

Blick auf das Postareal in der Stadt Baden – © Zuriba AG

Schorndorf führt digitales Parken „An der Mauer“ ein

Die Stadt Schorndorf in Baden-Württemberg erteilte auf dem Parkplatz „An der Mauer“ mit 44 Stellplätzen ebenfalls Peter Park den Zuschlag. Dazu Bernd Hornikel, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf: „Bisher mussten Parkende vorab festlegen, wie lange sie bleiben möchten und ein Ticket genau für diesen Zeitraum lösen. Sobald das neue System im Einsatz ist, bezahlen sie erst am Ende ihres Besuchs genau für die Dauer, die sie geparkt haben. Wir freuen uns, dass wir unseren Bürgern und Gästen zukünftig diese Flexibilität bieten können.“

Neues Parkraummanagementsystem am Pfarrwiesensee in Gimbsheim

Seit Ende Mai 2023 ist auf dem Parkplatz am Naherholungsgebiet Pfarrwiesensee in Gimbsheim bei Worms in Rheinland-Pfalz ein schrankenloses Parksystem von Peter Park in Betrieb. Es bietet Besuchern verschiedene Zahlungsmöglichkeiten per App oder bargeldlos am Automaten. Tages- und Saisonkarten können Gäste schon zu Beginn des Besuches an den Parkautomaten lösen. Das ermöglicht es, den Parkplatz auch zu Stoßzeiten spontan und ohne Wartezeit am Automaten zu verlassen. Für Besucher, die ihren Parkvorgang über die App EasyPark bezahlen, entfällt der Gang zum Automaten komplett.

Matthias Klös, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Gimbsheim, sagt: „Da der Parkplatz zu einem Badesee gehört, haben wir hier eine besondere Situation, denn die meisten Menschen verlassen den See abends. Zu dieser Stoßzeit kann es dann zu mehr Betrieb an den Automaten kommen als tagsüber.“ Über die App-Bezahlung und das Tagesticket erhofft man sich eine Entzerrung.