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Zwei neue Parkhäuser mit rund 1.000 Stellplätzen in Bochum eröffnet

Fast zeitgleich haben zwei neue Parkhäuser mit rund 1.000 Stellplätzen in der Bochumer Innenstadt eröffnet.

Das P7 am Kurt-Schumacher-Platz bietet auf sechs Parkebenen rund 430 moderne großzügige Stellplätze. Von hier aus können Kundinnen und Kunden Ausgänge zum Bahnhof, zur Innenstadt und zum Bermuda3Eck nutzen. Folgen soll noch ein Fahrradparkhaus mit bis zu 170 Stellplätzen.

Die Tiefgarage unter dem Husemann Karree stehe genauso für modernes Parken in der Bochumer Innenstadt. Mit mehr als 500 Parkplätzen ist sie direkt an das Husemann Karree angeschlossen. Über Aufzüge gelangen Kundinnen und Kunden zu den Geschäften, der Gastronomie oder den publikumsnahen Ämtern des Rathauses. Energiesparende LED-Beleuchtung, ein Parkleitsystem, das freie Plätze mit grünen Lichtzeichen anzeigt und Piktogramme zur einfachen Orientierung sowie 21 Elektroladeplätze gehören zum modernen Parkerlebnis.

BoWE bietet digitales Parken

In beiden Parkhäusern bietet die BoWE smartes, digitales Parken. Dabei ersetzt das Kennzeichnen das Parkticket. Wer sich im Webshop https://www.parken-in-bochum.de/shop registriert, erhält zehn Prozent Rabatt und spare Zeit, da der Gang zum Kassenautomaten entfällt, abgerechnet wird monatlich. Zum Kundenservice zählt im P7 und im Husemann Karree auch bargeldloses Zahlen mit EC-, Kreditkarte oder per Smartphone.

Hell und großzügig präsentiert sich das P7 am Kurt-Schumacher-Platz mit 430 Stellplätzen. – © Bochum Wirtschaftsentwicklung

Sanierung beendet: Parkhaus „Stadtmitte“ wieder geöffnet

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Seit September 2022 sanierte das Stadtwerk am See das Überlinger Parkhaus „Stadtmitte“. Nach der aufwendigen Kernsanierung öffneten sich am 20. November die Schranken in der Wiestorstraße wieder. Damit stehen in Überlingen pünktlich zur stark frequentierten Advents- und Einkaufszeit 354 zusätzliche und innenstadtnahe Parkplätze zur Verfügung. Die Fertigstellung gelang überpünktlich – rund vier Millionen Euro wurden investiert.

Auf eine „Kernsanierung in Rekordzeit“ blickte Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer der Stadtwerke Überlingen und des Stadtwerks am See bei der Wiedereröffnung des Parkhauses „Stadtmitte“ zurück. Er sagte: „14 Monate Sanierungszeit – klar, das klingt erstmal lange. Bedenkt man allerdings, was zu so einer aufwendigen Kernsanierung dazu gehört, dürfte allen Beteiligten klarwerden, warum wir heute guten Gewissens von einer Express-Sanierung, inklusive überpünktlicher Fertigstellung sprechen können“.

1981 erbautes Parkhaus

Im 1981 erbauten Parkhaus sei quasi kein Stein auf dem anderen geblieben, so die Bauherren. Die Bauarbeiter mussten sämtliche Betonböden, -stützen und Wandsockel abbrechen, um Schäden zu vermeiden oder zu beheben. Konkret sind das rund 750 Tonnen Beton, die der Bautrupp erst aus- und dann wieder einbrachte. Darüber hinaus erneuerte das Stadtwerk die komplette Entwässerungsanlage, Rinnen und Dehnfugen im Parkhaus. Ein wichtiger Faktor im Sanierungsplan seien außerdem teils mehrwöchige Trocknungsphasen, die sich bei der Größe der Flächen und je nach Witterung hinziehen. Dass der straffe Zeitplan voll aufging und man jetzt im wiedereröffneten und noch frisch nach Farbe duftenden Parkhaus stehe, verdanke man laut Bürkle vor allem einem Umstand: „Dem Zupacken unserer eigenen Mannschaft und natürlich der Expertise unserer Partnerfirmen.“

Sanierung September 22 bis November 23 im Parkhaus Stadtmitte Überlingen – © Alfons Schmid

Oberbürgermeister Zeitler schätzt Expertise des Stadtwerks

Oberbürgermeister Jan Zeitler schätzt als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Überlingen und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtwerks am See die Expertise des regionalen Energieversorgers: „Allein innerhalb der letzten fünf Jahre sanierte das Stadtwerk zwei Parkhäuser und baute zusätzlich mit dem Parkhaus Therme ein komplett neues. Das macht summa summarum an die 1.000 Stellplätze verteilt auf vier Parkhäuser – allesamt in zentraler Lage und auf aktuellstem Stand. Davon träumen andere Städte unserer Größenordnung.“ Allein durch seine Lage an einem Verkehrsknotenpunkt sei das Parkhaus von großer Bedeutung für Überlingen, betonte Zeitler: „Den Bahn- und Busbahnhof vor der Tür, nur wenige Schritte bis zum Stadtkern und See: das frisch sanierte Parkhaus Stadtmitte hat Potential, schnell wieder zum neuen Dreh- und Angelpunkt unserer Einkaufs- und Touristenstadt zu werden.“

Dem schloss sich Reinhard Haas, Vertreter des Wirtschaftsverbunds Überlingen (WVÜ), an: „Mit Blick auf die anstehende Adventszeit und den Weihnachtsmarkt ist die Freude über das wiedereröffnete Parkhaus natürlich groß.“ Das Stadtwerk schaffe mit seinen vier Parkhäusern attraktiven und zugleich bezahlbaren Parkraum in Überlingen. „Das beweisen dauerhafte Parkrabatt-Aktionen wie die Verteilung von Rabatt-QR-Codes an die Einzelhändler zur Weitergabe an Kunden und die Grüne Karte, mit der bis zu 40 Prozent Parkrabatt möglich sind.“

Mehr Komfort und Sicherheit

Pünktlich zum anstehenden Weihnachtsgeschäft stehen jetzt in Überlingen wieder 354 stadtnahe Stellplätze zur Verfügung. Und auch im Parkhaus Stadtmitte selber wird es übersichtlicher und aufgeräumter. Das Stadtwerk hat den Ein- und Ausfahrtbereich verbreitert und für ein verbessertes Wegeleitsystem auch für Fußgänger, neue Kassenautomaten und Schrankenanlagen gesorgt. Die hellere, aber gleichzeitig energiesparendere LED-Beleuchtung sowie die freundlichere Gestaltung der Decks und Treppenhäuser sorgen für bessere Orientierung und mehr Sicherheit. Zudem setzt man auf den Einsatz von Kameras, um noch strenger gegen Vandalismus vorzugehen.

Mehr fürs Klima

Hinzu kommt die auf dem Dach verbaute, 450 Quadratmeter große und 90 Kilowatt Peak starke Photovoltaikanlage, die das Parkhaus auf direktem Weg mit ökologischem Sonnenstrom versorgt. Auch die zehn neuen Ladepunkte für E-Fahrzeuge werden zu 100 Prozent mit dem vor Ort erzeugten Ökostrom versorgt. Wird mehr Strom erzeugt als verbraucht, speist die Anlage den überflüssigen Grünstrom ins Netz ein.

Zehn neue Ladepunkte für E-Fahrzeuge © STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG

Bis Sommer 2024 soll ein überdachter Fahrradabstellplatz für etwa 20 Räder folgen. Aller Voraussicht nach richtet die Deutsche Post AG wieder eine Postannahmestelle.

Einen Einblick in die Sanierungsarbeiten gibt das Stadtwerk am See auf seinem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=ZRN5G7iH7Eo

Wiedereröffnung Parkhaus Stadtmitte nach 14-monatiger Sanierung, 20.11.2023 – © STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG

Gestalter der Mobilität der Zukunft

Seit mehr als 50 Jahren ist der ruhende Verkehr das Thema des Bundesverband Parken e. V.: 1968 unter dem Namen „Verband der Park- und Garagenhäuser“ gegründet, ist der Bundesverband Parken heute die wichtigste Organisation der Parken-Branche und vertritt die Interessen seiner Mitglieder im Hinblick auf Entwicklungen und Fragestellungen in den Bereichen Mobilität und innerstädtische Verkehrskonzepte.

Die mittelständischen, privaten und kommunalen Mitgliedsunternehmen bewirtschaften deutschlandweit rund 1,3 Millionen PKW-Stellplätze in über 4.400 Objekten. Die ordentlichen Mitglieder des Bundesverbandes Parken sind Unternehmen der Parkraumbewirtschaftung; zu den außerordentlichen Mitgliedern zählen Unternehmen aus der Zulieferindustrie und Dienstleistungsbereichen, wie Hersteller von Schranken- und Abfertigungsanlagen oder Parkscheinautomaten, Baufirmen, Planungs- und Architekturbüros sowie Start-ups, die sich mit dem Thema Mobilität beschäftigen.

Auf der Website des Bundesverbandes Parken wird neben Informationen zur Mitgliedschaft, zum Verband und seinen Gremien, zu Verbandsveranstaltungen, Positionen und Publikationen ein Download-Bereich und eine Mitglieder-Suchfunktion mit verschiedenen Filter-Möglichkeiten angeboten (z.B. nach Postleitzahl, Dienstleistung oder ordentlicher/außerordentlicher Mitgliedschaft). Schauen Sie doch gerne mal vorbei und informieren Sie sich!

Hier geht’s zur Website: www.parken.de

EasyPark plant Übernahme von Flowbird

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EasyPark plant, die Flowbird Group zu übernehmen, wie das Unternehmen am 9. November 2023 bekanntgab. Damit würde man zum weltweit führenden Mobilitätsplattform-Anbieter aufsteigen. EasyPark ist bereits in Europa, Nordamerika und Australien aktiv. Die Flowbird Group hat sich in den vergangenen 40 Jahren als Partner von Städten und Gemeinden in über 80 Ländern etabliert.

„Mit dieser geplanten Übernahme wollen wir den Wachstumskurs der EasyPark Group um ein neues Kapitel erweitern“, sagt Cameron Clayton, CEO der EasyPark Group. „Wir freuen uns, die Flowbird Group im Team der EasyPark Group begrüßen zu können. Gemeinsam möchten wir mehr Verantwortung für die Digitalisierung der urbanen Mobilität übernehmen und streben an, der weltweit führende Mobilitätsplattform-Anbieter zu werden, sobald die Transaktion abgeschlossen ist“, so Clayton weiter.

Frédéric Beylier, CEO der Flowbird Group, sagt: „Wir freuen uns darauf, unsere Kräfte mit der EasyPark Group zu bündeln. Unsere beiden Unternehmen ergänzen sich hervorragend. Gemeinsam können wir einen integriert agierenden Anbieter im Mobilitätsbereich schaffen.“ Man strebe neue multimodale und unkomplizierte Mobilitätslösungen für nachhaltiges Reisen an.

Die Flowbird Group ist mit den Marken Flowbird, YourParkingSpace, TPARK, Extenso Cloud und Yellowbrick tätig und bietet Geräte und Dienstleistungen wie Parkautomaten, Software und Park & Charge an. Auch Ticketing und Payments mit Debit- und Kreditkarten sowie mobilen Geldbörsen zählen zum Portfolio. Die EasyPark Group besitzt und entwickelt die Apps EasyPark, ParkMobile, RingGo und Parkline und ist in über 4.000 Städten in mehr als 20 Ländern vertreten.

Die Eigentümer der EasyPark Group, die Investmentfirmen Vitruvian Partners und Verdane, unterstützen die geplante Übernahme nach eigenen Angaben. Zudem habe sich der derzeitige Eigentümer der Flowbird Group, Searchlight Capital Partners, L.P, bereit erklärt, den Großteil seines Kapitals in die EasyPark Group zu reinvestieren. Die Übernahme unterliegt den üblichen Genehmigungen der zuständigen Behörden. Über die Bedingungen der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Mannheimer Parkhausbetriebe: Spatenstich für Fahrradparkhaus

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Das lange geplante und beschlossene Projekt „Zugangsgebäude mit Fahrradparkhaus“ am Mannheimer Hauptbahnhof ist im Rahmen eines Spatenstichs, auch für die Öffentlichkeit sichtbar, gestartet.

Mit einem gemeinsamen Spatenstich gaben der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht, Baubürgermeister und MPB-Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Eisenhauer, Carsten Südmersen als Geschäftsführer der Mannheimer Parkhausbetriebe (MPB) sowie Vertreter des Landes Baden-Württemberg, des Gemeinderats, des Bezirksbeirats, des Aufsichtsrats der MPB, des Architekturbüros, der beteiligten Firmen und der städtischen Fachämter gemeinsam mit der Presse den offiziellen Startschuss für das ehrgeizige Projekt.

Basierend auf dem preisgekrönten Entwurf des Frankfurter Architekturbüros Dietz Joppien aus Frankfurt, entsteht auf der Rückseite des Mannheimer Hauptbahnhofs ein modernes Zugangsgebäude mit Fahrradparkhaus als repräsentativer und barrierefreier Übergang zum neu gestalteten Lindenhofplatz.

Schritt in Richtung Mobilitätswende

„Das Projekt“, so Carsten Südmersen, Geschäftsführer der Parkhausbetriebe, „stellt nicht nur eine städtebauliche Aufwertung dar“, sondern sei für die MPB „auch ein weiterer Schritt in Richtung Mobilitätswende“. Man wolle, so Südmersen weiter, „nicht nur das Geschäftsfeld Fahrradparken ausbauen, sondern auch einen sinnvollen Beitrag für die Mobilität und das Parken der Zukunft leisten“.

Das offene und lichtdurchflutete Gebäude in Form eines Parallelogramms mit einer Kantenlänge von rund 84 Metern, einer Breite von knapp 13 Metern und einer lichten Höhe von maximal 7,50 Metern wird über zwei Gewerbeeinheiten, eine Platzgastronomie, eine Rampe und einen Aufzug sowie rund 600 Fahrradstellplätze verfügen. Auf dem Dach des Gebäudes sorgen eine Photovoltaikanlage und eine extensive Dachbegrünung sowohl für einen CO2-reduzierten Energieverbrauch als auch für positive Auswirkungen auf das örtliche Mikroklima, die integrierte Lärmschutzwand soll die Aufenthaltsqualität auf dem Lindenhofplatz erhöhen. Mit dem neuen Zugangsgebäude wird die barrierefreie Erschließung des Bahnhofs von der Südseite hergestellt.

„Das neue Fahrradparkhaus ist zugleich ein neues Empfangsgebäude für den Zugang zum Hauptbahnhof für die südlichen Stadtteile Mannheims“, sagte Oberbürgermeister Christian Specht beim Spatenstich und betonte: „Mit dem Angebot von 600 Fahrradabstellplätzen am Hauptbahnhof verknüpfen wir ökologische Verkehrsarten sinnvoll und leisten einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Mobilität in unserer Stadt.“

Vom Land gefördert

Das Projekt, mit einem Investitionsvolumen von derzeit 11,2 Millionen Euro, wird federführend von den Parkhausbetrieben in Kooperation mit dem für Stadtplanung und Mobilität zuständigen Dezernat IV der Stadt Mannheim realisiert und im Rahmen des Förderprogramms „kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur“ durch das Land Baden-Württemberg unterstützt.

Der für Stadtentwicklung und Mobilität zuständige Bürgermeister Ralf Eisenhauer ist sich sicher, „dass der Lindenhofplatz mit dem Zugangsgebäude einen angemessenen städtebaulichen Rahmen erhält – als südliches Pendant zum Willy-Brandt-Platz auf der Innenstadt-Seite“. Auch begrüßt er die Ausweitung des Angebots der MPB. „Indem wir die Radinfrastruktur ausbauen und genügend sichere Abstellmöglichkeiten anbieten, erleichtern wir den Umstieg aufs Fahrrad im Alltag“, so das Fazit des Baubürgermeisters.

Unter der Projektleitung des Mannheimer Architekturbüros ADS Architekten Fritz Morsey PartGmbB errichtet das Bauunternehmen Streib GmbH & Co. KG, ebenfalls aus Mannheim, zunächst den Rohbau. Eine große Herausforderung stellen dabei nicht nur die schrägen Stützen aus Sichtbeton dar, deren optische und statische Qualität trotz Witterungseinflüssen jederzeit gewährleistet sein muss. Auch die Tatsache, dass täglich mehrere tausend Menschen die provisorische Rampe und den Tunnel zu den Gleisen und zum Bahnhofsgebäude nutzen, stellt hohe Anforderungen an den Bauablauf. Die Fertigstellung des Zugangsgebäudes ist für Herbst 2025 geplant.

Spatenstich für das Fahrradparkhaus am Mannheimer Hauptbahnhof – © MPB

 

BoWE eröffnet zwei neue Parkhäuser mit rund 1.000 Stellplätzen

Die Tiefgarage unter dem Husemann Karree und das P7 am Kurt-Schumacher-Platz: Fast zeitgleich haben zwei neue Parkhäuser mit rund 1.000 Stellplätzen in der Bochumer Innenstadt eröffnet.

Das P7 am Kurt-Schumacher-Platz bietet auf sechs Parkebenen rund 430 moderne großzügige Stellplätze. Von hier aus können Kundinnen und Kunden Ausgänge zum Bahnhof, zur Innenstadt und zum Bermuda3Eck nutzen. Folgen soll noch ein Fahrradparkhaus mit bis zu 170 Stellplätzen. Michael Blech, Bereichsleiter Parken und Betriebstechnik bei der Bochum Wirtschaftsentwicklung: „Gerade an dieser zentralen Stelle in direkter Bahnhofsnähe sehen wir hier Bedarf und wollen damit auch zeigen, dass Parken in Bochum das Thema Mobilität im Ganzen sieht.“

Modernes Parkerlebnis
Die Tiefgarage unter dem Husemann Karree stehe genauso für modernes Parken in der Bochumer Innenstadt. Mit mehr als 500 Parkplätzen ist sie direkt an das Husemann Karree angeschlossen. Über Aufzüge gelangen Kundinnen und Kunden zu den Geschäften, der Gastronomie oder den publikumsnahen Ämtern des Rathauses. Zu erreichen ist die neue Tiefgarage über die Zufahrt zur Tiefgarage P1. Energiesparende LED-Beleuchtung, ein Parkleitsystem, das freie Plätze mit grünen Lichtzeichen anzeigt und Piktogramme zur einfachen Orientierung sowie 21 Elektroladeplätze gehören zum modernen Parkerlebnis.

In beiden Parkhäusern bietet die BoWE smartes, digitales Parken. Dabei ersetzt das Kennzeichnen das Parkticket. Wer sich im Webshop https://www.parken-in-bochum.de/shop registriert, erhält zehn Prozent Rabatt und spare Zeit, da der Gang zum Kassenautomaten entfällt, abgerechnet wird monatlich. Zum Kundenservice zählt im P7 und im Husemann Karree auch bargeldloses Zahlen mit EC-, Kreditkarte oder per Smartphone.

430 moderne Stellplätze stehen ab sofort im P7 zur Verfügung. – © Bochum Wirtschaftsentwicklung

Millionen-Investition
Die Bochum Wirtschaftsentwicklung hat mehrere Millionen Euro in den Bau der beiden Parkhäuser investiert. Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung: „Modernes, digitales und zentrales Parken in Bochum zahlt auf die Attraktivität der Innenstadt selbst ein. Wir freuen uns, dass wir mit diesen zwei neuen Parkhäusern den nächsten Meilenstein erreicht haben.“

Hell und großzügig – das P7 am Kurt-Schumacher-Platz. – © Bochum Wirtschaftsentwicklung

Solarcarport mit E-Tankstelle und Stromspeicher

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E-Autos mit Solarstrom betanken – unabhängig vom Zeitpunkt der Stromerzeugung: Der Solarcarport der 1st Flow Energy Solutions GmbH schließt eine Stromtankstelle samt Batteriespeicher mit ein.

Die Solarcarport-Lösung der 1st Flow Energy Solutions ist mit Batterietechnologie ausgestattet und lässt sich an die verschiedenen Ladebedürfnisse und Platzverhältnisse vor Ort anpassen. Zum Einsatz kommen Redox-Flow-Batterien, die elektrische Energie in einer Elektrolyt-Flüssigkeit speichern. Es sind Komplettlösungen für wenige Stellplätze bis zu großen Parkplätzen mit 35 und mehr Stellplätzen möglich. Bei dem neuen Solar-Carport lassen sich Herstellerangaben zufolge E-Autos zeitgleich an neun AC-Ladepunkten mit bis zu 22 kW und – wenn es schnell gehen soll – an einer DC-Schnellladesäule mit 50 kW auftanken. Die verbaute Speicherkapazität von 200 kWh sei damit in der Lage, Schwankungen in der Sonneneinstrahlung und auch mögliche Stoßzeiten beim Laden zu kompensieren, so der Anbieter.

Bei dieser Lösung der 1st Flow Energy Solutions ist das Carport-Dach selbst eine 25-kWp-Solaranlage, bei der die Solarmodule wie auch der Carport laut 1st Flow Energy Solutions alle erforderlichen regulatorischen Anforderungen erfüllen. Falls die Anlage regelmäßig an ihre Ladegrenzen kommen sollte, lasse sie sich außerdem mit einer weiteren PV-Anlage, beispielsweise auf dem Dach des Firmengebäudes, koppeln. Analog dazu könne die Kapazität des Redox-Flow-Speichers praktisch beliebig erweitert werden. Der Solarcarport verfüge mit einem Eichwertzertifikat und mit einem gängigen Roaming- und Bezahlsystem über alle nötigen Voraussetzungen, um auch öffentlich oder halböffentlich betrieben zu werden.

Umfassende Lösung für neue Parkplätze

Mittlerweile gilt in vielen Bundesländern beim Neubau von gewerblichen Parkplätzen einer bestimmten Größe die Pflicht zur Installation einer Photovoltaikanlage. Am Beispiel Baden-Württemberg: Ab 35 Stellplätzen ist über der Fläche, die sich zur Solarnutzung eignet, eine entsprechende Anlage anzubringen. Die Lösung von 1st Flow Energy Solutions, die den Solarcarport mit Stromtankstelle und -speicher verbindet, will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie ermöglicht es, den PV-Strom vor Ort zu verwenden – und das direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt. Die Entwicklung des Carports wurde vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Der Solarcarport der 1st Flow Energy Solutions GmbH schließt Stromtankstelle samt -speicher mit ein. Dank Eichwertzertifikat und Roaming- sowie Bezahlsystem sei auch ein öffentlicher Betrieb möglich. – © 1st Flow Energy Solutions GmbH

Zukunftsweisendes Projekt am Parkhaus P10 der Stadtwerke Heidelberg

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Ein neues Verfahren soll den streusalzbedingten Korrosionsprozess in Parkhäusern unterbinden. Das P10 am Friedrich-Ebert-Platz in Heidelberg ist laut den dortigen Stadtwerken das erste Parkhaus in Deutschland, in dem diese Innovation zum Einsatz kommt. Die Arbeiten haben Ende Juni 2023 begonnen.

Parkhäuser werden durch Tausalzeinträge in den Wintermonaten stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit der Zeit können Risse im Beton entstehen, was oftmals Korrosion am Bewehrungsstahl nach sich zieht. Zeit-, kosten- und lärmintensive Sanierungsmaßnahmen werden unvermeidbar, häufig mit einer Vollsperrung des Parkhauses einhergehend.

Wegweisendes Pilotprojekt

Ein neues Verfahren soll nun im Heidelberger Parkhaus P10 solche Sanierungen in weite Ferne rücken lassen. Ein Hemmstoff, im Fachjargon als Inhibitor bezeichnet, wird dazu in die vorhandene Betonstruktur eingebracht und soll verhindern, dass die Korrosion einsetzt und den Bewehrungsstahl schädigt. Im Anschluss wird die Oberflächenbeschichtung für eine langfristige Nutzung in dem hochfrequentierten Parkhaus optimiert.

Prof. Dr.-Ing. Christoph Dauberschmidt begleitet das Projekt. Er leitet an der Hochschule München das Institut für Material- und Bauforschung und gilt als Vorreiter in Sachen Korrosionsschutz und Instandhaltung. Ein Monitoring vor Ort wertet die Ergebnisse aus. Auch der Hersteller des Produkts beteiligt sich an dem Vorhaben.

„Wir sind stolz, dass wir als erstes Parkhaus in Deutschland dieses Verfahren testen können“, sagt Patrick Jelinek, Prokurist der Garagengesellschaft bei den Stadtwerken Heidelberg. „Als langjähriger Betreiber von Parkhäusern in Heidelberg wissen wir um die Beeinträchtigungen und die Herausforderungen von wiederkehrenden Instandsetzungsmaßnahmen. Der erfolgreiche Abschluss wäre ein echter Meilenstein in der Parkhausinstandhaltung.“

Bisher wurde das Verfahren nur bei Neubauten, zum Beispiel an Fassaden im Küstenbereich, umgesetzt. Das P10 wurde 2009 eröffnet. Es eigne sich daher ideal, weil es einerseits kein junges Objekt mehr sei, aber andererseits der Korrosionsprozess noch nicht eingesetzt habe.

Laufender Betrieb während der Bauarbeiten

Das Parkhaus könne während der Arbeiten weiter genutzt werden. Kundinnen und Kunden stünden zu jeder Zeit so viele Plätze wie möglich, mindestens jedoch die Hälfte der insgesamt 256 Stellplätze zur Verfügung. „Wir werden die Auswirkungen auf den Parkbetrieb selbstverständlich so gering wie möglich halten und immer nur die Bereiche absperren, in denen aktuell gearbeitet wird“, sagt Patrick Jelinek.

Für die Umsetzung der Maßnahmen sind rund vier Monate angesetzt. Zum Heidelberger Herbst soll das Parkhaus wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen. Während der Bauphase sei das Parkhaus zeitweise nicht barrierefrei und auch der Zugang zu den E-Ladestationen an einzelnen Tagen nicht möglich, so die Stadtwerke Heidelberg.

Die Friedrich-Ebert-Tiefgarage P10 in Heidelberg bietet 256 Stellplätze. – © Stadtwerke Heidelberg

krauth technology erwirbt Rechte am „Radhaus“

Die krauth technology GmbH, Anbieterin von Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr, erweitert ihr Portfolio um ein bereits etabliertes Produkt. Im Rahmen eines Asset-Deals hat krauth technology Ende Juni die Rechte am „Radhaus“ erworben.

Dabei handelt es sich um eine vollautomatische Parkgarage für E-Bikes und Fahrräder. Solche „Radhäuser“ zum Lagern von Zweirädern mittels modularer Palettentechnik stehen unter anderem bereits in Offenburg, Waiblingen und Ravensburg als Teil der städtischen Infrastruktur. Die Abstellanlagen eignen sich besonders zur sicheren Unterbringung hochwertiger Fahrräder und lassen sich auf relativ kleiner Fläche aufstellen. In Offenburg sind es laut Anbieter beispielsweise 55 Quadratmeter Grundfläche, auf der bis zu 120 Fahrräder auf fünf Etagen geparkt werden können.

krauth technology plant bereits Weiterentwicklungen des bisherigen Konzepts. Eine Erweiterung des Radhauses um eine Photovoltaik-Anlage in Kombination mit E-Bike- oder E-Auto-Ladepunkten sei angedacht, ebenso der Einbau von Paketstationen. Das Unternehmen wolle zum Komplettanbieter im Bereich Radparken werden.

Bisher umfasst das Portfolio von krauth technology mobile und stationäre Fahrscheinautomaten, Fahrscheindrucker, Fahrscheinentwerter, Einstiegskontrollsysteme, Geldwechsler sowie Abrechnungs- und Statistiksoftware. Seit über 95 Jahren ist das Unternehmen Partner von Verkehrsbetrieben und fertigt nach eigenen Angaben ausschließlich „made in Germany“ im eigenen Haus.

Beispiel eines bestehenden „Radhauses“ in Offenburg – © krauth technology

Deutsche Umwelthilfe äußert Kritik an zu niedrigen Parkgebühren

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Deutsche Städte lassen parkende Autos zu „Billigpreisen“ oder gar kostenlos im öffentlichen Raum parken, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH).

Eine bundesweite Abfrage unter 104 Städten, darunter alle Großstädte sowie die jeweils fünf größten Städte jedes Bundeslandes, habe ergeben, dass in 73 der abgefragten Städte Parken selbst in kostenpflichtigen Parkzonen für einen Euro oder weniger pro Stunde möglich sei. Nur Heidelberg und Osnabrück verlangen in ihren Parkzonen laut DUH Parkgebühren von mindestens drei Euro pro Stunde. In 27 der 104 abgefragten Städte sei kostenloses Parken selbst in bewirtschafteten Zonen für kurze Zeit möglich.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, sagte: „Wer durchschnittlich zwölf Quadratmeter öffentlichen Raum in Anspruch nimmt, sollte dafür auch eine angemessene Gebühr entrichten – und das nicht nur in der Innenstadt. Wir fordern ein flächendeckendes Parkraummanagement mit angemessenen Gebühren, um Raum für die Menschen zurückzugewinnen.“ Die Gebühr für einen Parkschein pro Stunde solle mindestens so hoch sein wie die Kosten für einen Einzelfahrschein in Bus und Bahn.

Die DUH fordert ein Ende des kostenlosen oder zu billigen Parkens im öffentlichen Raum. – © Shutterstock