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Hectronic wird Gesellschafter bei ev-pay

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Hectronic hat zum 5. Februar 2024 eine Beteiligung an der ev-pay GmbH erworben. Der mittelständische Spezialist für Bezahl- und Autorisierungssysteme will damit das eigene E-Mobility-Geschäftsfeld weiter ausbauen.

Die Entscheidung von Hectronic, sich an ev-pay zu beteiligen, spiegele die Bedeutung der E-Mobilität für das Unternehmen wider. Stefan Forster, Geschäftsführer der Hectronic GmbH, sagte: „Wir gehen diesen Schritt, weil wir an den Ansatz von ev-pay glauben. Mit Felix Blum und Dominik Freund stehen erfahrene E-Mobility-Spezialisten an der Spitze des Unternehmens.“

Für ev-pay sei mit dem Einstieg von Hectronic ein Meilenstein erreicht. „ev-pay schätzt die Erfahrung der Hectronic im Bereich des internationalen Payments. Dies wird dazu beitragen, dem E-Mobilisten europaweit einfache, barrierefreie und zuverlässige Bezahllösungen für den Ladestrom zu liefern“, so Felix Blum und Dominik Freund.

Darüber hinaus biete die Beteiligung erhebliche Synergiepotenziale. Durch die Kombination des HecPay Terminals mit dem innovativen Ansatz von ev-pay zur Bezahlung von Ladevorgängen ergäben sich neue Lösungsansätze, so die beiden Unternehmen. Gemeinsam könne die Entwicklung zukunftsfähiger und nutzerfreundlicher Lösungen vorangetrieben werden.

ev-pay bietet Lösungen im Bereich des Ad-Hoc-Payments für Elektrofahrzeuge. Eichrechtskonforme und ladestationsunabhängige Technologie ermöglicht die Abrechnung mit variablen Tarifen. Durch cloudbasierte Software und das zertifizierte Tarifanzeige-Gerät biete das Unternehmen eine zuverlässige Lösung, die nahtlos mit einer Vielzahl von Ladestationen kombiniert werden könne.

© Abbildung: Hectronic

Eternigy errichtet gemeinsam mit GOLDBECK Ladeparks für E-Autos

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Die eternigy GmbH ist eine Tochtergesellschaft der HIH Real Estate zur Planung und zum Betrieb von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. In einem ersten gemeinsamen Projekt mit GOLDBECK Technical Solutions hat eternigy einen Ladepark in der Tiefgarage des Büro- und Geschäftshauses b.central an der Friedrichstraße 191 in Berlin eröffnet. Zunächst gingen 14 Ladepunkte in Betrieb, weitere 18 sollen im Laufe des Jahres folgen.

Nutzer der Ladestationen sind zum einen Büromieter, zum anderen benötigt ein Autovermieter, der ebenfalls Flächen in dem rund 20.700 Quadratmeter umfassenden Objekt belegt, die Ladepunkte für seine E-Auto-Flotte. Besondere Herausforderung des Projekts war, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mieter beim Lastmanagement zu berücksichtigen. Denn die Autovermietung hat einen leistungsstärkeren Bedarf bezüglich der Ladekapazitäten, während für die Fahrzeuge der Büromieter eine schwächere, dafür aber kontinuierlich über den Tag verteilte Ladeintensität ausreichend sei.

Weitere gemeinsame Projekte in Planung

Während eternigy das Projekt technisch und rechtlich konzeptioniert, organisiert und langfristig betreiben will, stammt die technische Umsetzung von der GOLDBECK Technical Solutions GmbH. Die beiden Unternehmen haben nach eigenen Angaben bereits weitere gemeinsame Projekte in Planung und Vorbereitung.

Falk Schönberg, Geschäftsführer der eternigy, sagt: „Mit der GOLDBECK Technical Solutions haben wir einen idealen Partner für die Installation unserer Ladetechnik. Ihre Verlässlichkeit, Kompetenz und Umsetzungsstärke sind ein wichtiger Baustein, um unser Ziel zu erreichen, die hohe Nachfrage zu bedienen und in den drei Jahren nach unserem Start im April 2023 über 1.000 Ladepunkte in Betrieb zu nehmen.“

Stefan Gilz, Prokurist bei GOLDBECK Technical Solutions, ergänzt: „Ich freue mich sehr über den gelungenen Start unserer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit und auf die weiteren gemeinsamen Projekte. Wir haben eine skalierbare Lösung entwickelt, die sich hervorragend auf die weiteren geplanten Projekte übertragen lässt.“

Alle Nutzer der eternigy-Wallboxen können ihre E-Fahrzeuge mit Hilfe einer persönlichen Ladekarte aufladen. Eine dazugehörige App sei für das Frühjahr 2024 geplant.

eternigy-Wallbox (l.) – Falk Schönberg, eternigy, und Stefan Gilz, GOLDBECK (r.) – © Goldbeck GmbH

Contipark erwirbt Parkhaus am Fuße des berühmten Betzenbergs in Kaiserslautern

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Über 40.000 Autofahrerinnen und Autofahrer finden in dem zentral gelegenen Parkhaus in Kaiserslautern jedes Jahr einen Parkplatz. Nun hat Contipark nach 17 Jahren erfolgreicher Bewirtschaftung als Untermieter der DB BahnPark das Parkhaus erworben.

„Eigentumserwerb ist Teil unserer Unternehmensstrategie, denn wir setzen bei unserem Engagement auf Langfristigkeit. Nur so können wir den Kundinnen und Kunden auch langfristig ein stabiles Preisgefüge und kontinuierlichen Service bieten“, sagt Michael Kesseler, Geschäftsführer von Contipark.

Das Parkhaus hat 359 Stellplätze auf einer Fläche von über 6.000 Quadratmetern. Es wurde 2006 anlässlich der Fußball-WM in Deutschland errichtet. Die geöffnete Bauart des Parkhauses in Stahlskelettbauweise entsprach nicht nur damals dem Geist der WM mit dem Slogan „Die Welt zu Gast bei Freunden“. Thorsten Sprengel, Geschäftsführer der DB BahnPark, erläutert: „Die Stellplätze, verteilt auf drei weitläufige Parkdecks in Kombination mit der gegenläufigen Spindelrampe, unterstrichen auch architektonisch die Offenheit und Klarheit in Deutschland anlässlich des großen Fußballfestes. Es bot natürlich seit 2006 nicht nur den Fußball-Fans ein angenehmes und komfortables Parkvergnügen, sondern auch den Bahn-Reisenden.“

Kundenkarte mit vergünstigtem Tagespreis

Die günstige P Card bleibe den Kundinnen und Kunden auch nach dem Erwerb erhalten. Das reguläre Parkentgelt beträgt 1,50 Euro die Stunde bzw. neun Euro am Tag. Mit P Card oder BahnCard beträgt der Tagespreis nur sechs Euro. Zukünftig sei für das Parkhaus in einer gemeinsamen Aktion von Stadt Kaiserslautern, DB BahnPark und Contipark auch ein Mobility Hub geplant. Hier sollen „Anschlussmobilitätslösungen durch flexible Angebote” bereitgestellt werden. Diese umfassen laut den Plänen Sharing-Fahrzeuge wie Fahrräder, E-Scooter oder E-Mopeds. „MobiHubs ergänzen sinnvoll unser Angebot zum ruhenden Verkehr. Ziel ist es, unseren Kundinnen und Kunden eine möglichst bequeme letzte Meile zu ermöglichen beziehungsweise ihnen eine ergänzende Mobilitätsalternative anzubieten”, sagt Andreas Knops, Mitglied der Geschäftsleitung von Contipark und Bereichsleiter Immobilienmanagement.

Das von Contipark erworbene Parkhaus in Kaiserslautern liegt zwischen WM-Stadion und Hauptbahnhof. – © Keil/Contipark

reev und WALTHER-WERKE geben technische Partnerschaft bekannt

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Das Softwareunternehmen reev und der Hardwarehersteller WALTHER-WERKE schließen eine technische Partnerschaft mit dem Ziel, die Installation von Ladeinfrastruktur zu vereinfachen und damit den Ausbau der Elektromobilität zu forcieren.

Mit der sogenannten reev Certified Partnerschaft werde von den beiden Unternehmen ein wegweisendes Konzept implementiert, das die reibungslose technische Verträglichkeit und Kommunikation zwischen WALTHER-WERKE Ladestationen und der reev Software sicherstellen soll. Gemeinsam strebe man danach, die Elektromobilität durch zuverlässige und leistungsstarke Ladestationen in Kombination mit sicheren und automatisierten Abrechnungs- und Monitoring-Funktionen voranzutreiben.

„WALTHER-WERKE bringt umfassende Fachkompetenz sowie langjährige Markt- und Branchenerfahrung mit. Diese Partnerschaft stärkt daher nicht nur die technologische Verbindung, sondern ermöglicht auch eine optimale Produktkombination und Zuverlässigkeit für unsere KundInnen. Gemeinsam setzen reev und WALTHER-WERKE die Basis für weitere, innovative Entwicklungen“, sagt Verena Graf, Chief Commercial Officer (CCO) von reev.

„Die Zertifizierung durch reev ist für uns mehr als nur eine Bestätigung der technischen Kompatibilität. Sie ermöglicht es uns, die Qualität und Leistung unserer Ladestationen in Verbindung mit der reev Software auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Das schafft nicht nur Vertrauen in unsere Produkte, sondern bietet auch einen klaren Mehrwert für die anspruchsvollen Bedürfnisse unserer Endnutzer“, ergänzt Patrick Uter, Produktmanager Elektromobilität, bei WALTHER-WERKE.

WALTHER-WERKE wird reev Certified Partner. – © reev GmbH

Smarte Technologie steuert LED-Beleuchtung auf Parkplätzen bedarfsgerecht

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Auf der Light + Building vom 3. bis 8. März in Frankfurt stellt lixtec aus der Steiermark zwei neue radarbasierte Sensorlösungen vor: Eine ist speziell für Parkplätze ausgelegt und erfasst dort Bewegungen in einem elliptischen Bereich. Die andere ist darauf ausgelegt, Objekte noch präziser zu unterscheiden und neben der Lichtsteuerung auch eine automatische Zählung von Verkehrsteilnehmern durchzuführen.

„Anstatt die Beleuchtung für mehrere Stunden komplett abzuschalten und in den anderen Zeiten auf mindestens 80 Prozent laufen zu lassen, empfiehlt sich eine bedarfsgerechte Helligkeitssteuerung, die nur so viel Licht bereitstellt wie tatsächlich benötigt wird“, sagt Günther Spath, Geschäftsführer der lixtec GmbH. „So lassen sich die Stromkosten deutlich reduzieren und die Lichtverschmutzung abmildern, die für Mensch und Tier eine mentale Belastung darstellt.“ Da die Leuchten niemals komplett abgeschaltet werden, fühlten sich Passanten zu jeder Tages- und Nachtzeit dennoch sicher.

Keine detektionsfreien Bereiche

Die neuen Lösungen seien mit speziell angepassten Sensoren für Parkplätze bestückt. „Diese sind zum Beispiel in der Lage, Personen und Vehikel auch direkt unter der Leuchte zu erfassen“, erläutert Spath. „So gibt es keine detektionsfreien Bereiche mehr, wie sie bei Parkplätzen ansonsten häufig auftreten.“

Darüber hinaus hat lixtec einen neuen Sensor im Angebot, der auf die Unterscheidung und Zählung von Verkehrsteilnehmern ausgelegt ist. Dieses Modell könne einzelne Objekte voneinander unterscheiden. Die Lichtstärke werde damit nicht mehr nur in Bezug auf Größe und Geschwindigkeit des erfassten Verkehrsteilnehmers automatisch angepasst. Zusätzlich erkenne die smarte Leuchte, ob es sich um Passanten, Pkw, Zweirad oder Lkw handelt und zählt diese. Dadurch ließen sich Rückschlüsse auf das Verkehrsaufkommen ziehen und die bedarfsgerechte Beleuchtung präziser planen und steuern.

Pkw-Erfassungsbereich bis zu 80 Meter

„Im Vergleich zu passiven Infrarotsensoren sind unsere Sensoren temperaturunabhängig und verfügen über einen viel weiteren Erfassungsbereich, der bei Pkw bis zu 80 Meter beträgt“, so Spath. Die unscheinbare Technologie werde einfach über einen Zhaga-Sockel an der LED-Leuchte installiert und mit deren DALI-Treiber verbunden. Dies gelte auch für die beiden neuen Sensorvarianten. „Mit der smarten Technologie lässt sich jede LED-Straßenbeleuchtung in eine intelligente, bedarfsgerechte Leuchte verwandeln. Dadurch verlängert sich deren Lebensdauer, während Energieverbrauch wie Lichtverschmutzung sinken. Das schont Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen“, sagt Spath.

lix.one solo ist ein etwa faustgroßes Radarmodul zur radarbasierten Bewegungserkennung von Personen, Zweirädern und Fahrzeugen. Laut Hersteller ist es kompatibel mit zahlreichen D4i-Lichtmanagementtypen. – © lixtec GmbH

Großer Schnellladepark für Mönchengladbach

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Ein Parkplatz der PPG-Nordpark wird durch Aral pulse mit 14 Ultraschnell-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgebaut. Damit möchten die Kooperationspartner in die Mobilitätswende und den Standort Mönchengladbach investieren.

Aral pulse ist die E-Mobilitätsmarke von Aral, die PPG-Nordpark GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach sowie von Borussia Mönchengladbach. In unmittelbarer Nähe zur A 61 plant Aral pulse die Eröffnung seines ersten reinen Ladeparks in Deutschland. Der Ladepark umfasst demnach 14 Ultraschnell-Ladesäulen mit einer Leistung von jeweils bis zu 400 Kilowatt (kW). Jede Ladesäule bietet zwei Ladepunkte, so dass insgesamt 28 Ladebuchten für Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen. Damit sei die Anlage im Mönchengladbacher Nordpark die größte von Aral pulse in Deutschland. Der Ladepark soll von einer Photovoltaik-Anlage überspannt werden und ein smartes Shop-Angebot mit Aufenthaltsbereich und kostenlosem WLAN-Zugang erhalten. Die Fertigstellung ist für Sommer 2024 geplant.

Aral investiert strategisch in Ultraschnell-Ladenetz

„Der Ladepark in Mönchengladbach ist Teil unserer deutschlandweiten Ausbaustrategie. Der Standort in unmittelbarer Nähe zur Autobahn und zu den Unternehmen im Nordpark ist hochattraktiv“, erklärt Alexander Junge, Aral Vorstand für Elektromobilität. „Unser Ultraschnell-Ladenetz ist inzwischen auf rund 2.000 Ladepunkte an etwa 300 Standorten gewachsen. Bis 2025 wollen wir rund 5.000, bis 2030 sogar bis zu 20.000 Ladepunkte installieren. Wir sind davon überzeugt, dass ultraschnelles Laden die Zukunft ist. Je nach Batterietechnik können in Mönchengladbach innerhalb von 10 Minuten rund 300 Kilometer Reichweite geladen werden.“

In unmittelbarer Nähe zur A 61 gelegen, fußläufig zum BORUSSIA-PARK, SparkassenPark und RED BOX und nur drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, bietet das Gewerbegebiet „Nordpark“ bereits heute über 6.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Deswegen sei beschlossen worden, die aktuelle Übergangslösung des Schotterparkplatzes P8 nun in einen zukunftsfähigen Ausbau zu überführen. „E-Mobilität und Nachhaltigkeit spielen bei uns eine große Rolle und Aral pulse beweist von Beginn der gemeinsamen Planungen an, dass wir einen offenen und engagierten Partner mit zukunftsorientiertem Weitblick gefunden haben“, erklärt Lars Randerath, Geschäftsführer der PPG-Nordpark GmbH.

Mehrere Bezahlmöglichkeiten

Aral pulse wurde im Rahmen des connect Ladenetztests 2023 zum besten Schnellladeanbieter in Deutschland gekürt. Alle Ladepunkte von Aral pulse werden mit zertifiziertem Ökostrom betrieben. An den Ladesäulen bietet Aral pulse den Kundinnen und Kunden mehrere Bezahlmöglichkeiten an: Zahlen per Kartenterminal (Kreditkarte, Debitkarte, Google und Apple Pay), Zahlen via QR-Code am Ladestecker (Kreditkarte, PayPal), Zahlung via meinAral App, Zahlen mit dem Fahrstromanbieter (eMSP) via Ladekarte, -app und Plug&Charge.

Der Ladepark soll von einer Photovoltaik-Anlage überspannt werden und ein smartes Shop-Angebot mit Aufenthaltsbereich und kostenlosem WLAN-Zugang erhalten. – © PPG-Nordpark

„Über die Zusammenarbeit mit Aral pulse werden wir und die Stadt Mönchengladbach sicherlich zu einem E-Mobilitäts-Vorzeigemodell in der Region. Bereits im Sommer vergangenen Jahres konnten wir mit unserem regionalen Versorger, der NEW AG, 18 Normalladepunkte in Betrieb nehmen. Bei uns wird Parkraummanagement immer im Gesamtkontext mit neuen Mobilitätsformen und digitalen Serviceangeboten gedacht. Mit dieser Strategie scheinen wir uns für zukunftsweisende Partnerschaften interessant zu machen und werden dies konsequent weiterverfolgen“, so Lars Randerath.

P8 bietet fast 500 Stellplätze

Die PPG-Nordpark baut auf der aktuellen Fläche des P8 fast 500 Stellplätze aus versickerungsfähigem Ökopflasterstein. Eine Beleuchtungssteuerung mit LED-Technik sorgt für erhöhte Sicherheit und Energieeffizienz. Der Parkplatz wird über ein digitales Kennzeichenerfassungssystem ticket- und bargeldlos betrieben. Der Parkplatz als auch der Schnellladepark, welcher eine eigene Zufahrt erhält, sind rund um die Uhr für Veranstaltungsbesucher, Mitarbeitende im Nordpark und alle weiteren Ladekunden geöffnet.

So soll der Schnellladepark in Mönchengladbach aussehen. – © PPG-Nordpark

reev und ABB E-mobility schließen technische Partnerschaft

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Das Softwareunternehmen für Ladelösungen reev gewinnt mit ABB E-mobility einen bedeutenden Hardware-Experten als Partner. ABB E-mobility wird reev Certified Partner.

Ziel der Partnerschaft sei es, dass die Wallboxen des schweizerischen Herstellers schneller in Betrieb genommen und mit der reev-Abrechnungslösung genutzt werden können. Neu sei damit auch, dass die ABB-Wallboxen in Kombination mit der reev-Software über Möglichkeiten wie Tarifmanagement, vollautomatisierte Abrechnung und Nutzergruppenverwaltung verfügen. Zudem sei der gesamte Prozess der Integration einer ABB Terra AC Wallbox in das reev-System deutlich beschleunigt und vereinfacht worden. Mit nur wenigen Klicks durch den Endkunden sei es einsatzbereit. Eine Integration der Lösung in das DC-Portfolio von ABB E-mobility sei im nächsten Schritt geplant.

„Als führendes Technologieunternehmen steht ABB E-mobility nicht nur für leistungsfähige Ladestationen, sondern auch für Innovation und jahrelange Expertise. Die Partnerschaft zwischen ABB E-mobility und reev unterstreicht, wie innovative Technologien durch Softwarelösungen erweitert werden können. Wir freuen uns darauf, mit ABB E-mobility gemeinsam die Elektromobilität voranzutreiben und die Industrie nachhaltig zu beeinflussen“, sagt Verena Graf, CCO von reev.

„Mit der Lösung von reev erleichtern wir unseren Kunden die Abrechnung und können so die Nutzerfahrung weiter verbessern. Intensive Produkttests und einfache Prozesse stellen sicher, dass wir sowohl Endnutzern als auch Elektrofachkräften eine zuverlässige und nahtlose Lösung anbieten können“, ergänzt Dominik Ebling, Leiter Produktmanagement und Geschäftsentwicklung bei ABB E-mobility in Deutschland.

Dashboard der Software von reev – © reev

Contipark investiert in Joint Venture mit McParking

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„Off-Airport“-Parken heißt der Service von McParking, an dem sich Contipark jüngst beteiligt und damit das eigene Portfolio erweitert hat. Der führende Parkhausbetreiber erwarb 50 Prozent Unternehmensanteile von McParking.

Eine Besonderheit von McParking ist ein Shuttledienst vom Parkhaus in der Nähe des Terminals am Berliner Flughafen BER. Fluggäste, die hier für die Dauer ihrer Reise ihr Auto abgestellt haben, werden unentgeltlich zum Airport transportiert. Am Ende ihrer Reise werden die Kundinnen und Kunden wieder zu ihrem parkenden Fahrzeug zurückgebracht.

„Dies ist eine besondere Art von ‚Parkhausbetrieb‘, die sich von unserem bisherigen regulären Geschäft unterscheidet. Mit unserem neuen Partner sehen wir gute Chancen, uns auch auf diesem Markt erfolgreich zu entwickeln“, sagt Contipark-Geschäftsführer Michael Kesseler.

Die anderen 50 Prozent an McParking werden von der Rixrath Holding GmbH gehalten, in deren Besitz auch das Parkhaus am BER bleibt. Der aktuelle Standort am Berliner Flughafen BER verfügt über 3.000 Stellplätze in Vollvermietung und liegt in unmittelbarer Nähe zum Terminal des Hauptstadtflughafens. McParking wurde 2004 gegründet und stellte anfangs Parkmöglichkeiten am ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel zur Verfügung.

Spezielles Know-how

„In diesem Segment nimmt McParking eine führende Position ein. Sie sind schon seit langem erfolgreich und haben ein spezielles Know-how für diese Art des Parkhausbetriebs entwickelt. Deshalb sind sie der ideale Kooperationspartner für Contipark. Sie passen hervorragend zu unserer zukunftsorientierten Wachstumsstrategie“, sagt Andreas Knops, Mitglied der Geschäftsleitung von Contipark und Bereichsleiter Immobilien.

„Wir freuen uns, dass wir das Know-how von Contipark und unsere spezielle Expertise beim ‚Flughafen-Parken‘ nun in einer starken gemeinsamen Unternehmung an den Start bringen. Das eröffnet uns neue Perspektiven für die kommenden Jahre“, sagt Dr. Till Bunse, Geschäftsführer von McParking.

Kai Rixrath, Inhaber der Rixrath Holding GmbH ergänzt: „Mit Contipark an unserer Seite werden wir mit McParking noch schneller wachsen. Insbesondere durch die Erfahrung von Contipark im nationalen wie internationalen Parkhausbetrieb werden wir unsere führende Position als Off-Airport-Anbieter weiter ausbauen.“

Contipark erweitert sein Portfolio um Off-Airport-Parken. – © McParking

Wormser Parkhaus baut Schranken ab

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Auch in Worms geht der Trend in Richtung Free-Flow-Parken. Den Anfang macht das Parkhaus „Am Dom“, weitere Parkobjekte sollen folgen und mit schrankenfreien Systemen ausgestattet werden.

Die Stadt Worms teilt kurz vor Weihnachten mit: Nach dem jüngsten Schadenereignis im Parkhaus „Am Dom“, bei dem die Ausfahrtschranke unbrauchbar gemacht wurde, wird keine neue Ausfahrtschranke mehr installiert. Die nächsten vier Wochen, die der Lieferzeit einer neuen Ausfahrtschranke entsprächen, würden stattdessen für die Einführung des Free-Flow-Parksystems im Parkhaus „Am Dom“ genutzt. Ursprünglich war diese Maßnahme für das 2. Halbjahr 2024 vorgesehen.

Bezahlen künftig auch per App möglich

Zukünftig müssen Parkende an der Einfahrt kein Ticket mehr am Parkautomaten ziehen, um die Parkgebühren zu bezahlen, sondern vor der Ausfahrt das Kfz-Kennzeichen beim Kassenautomaten eingeben. Gezahlt werden kann dann mit den gängigen Karten, Bargeld oder alternativ mittels einer Parking-App der Anbieter Easy-Park, Park Now oder Parkster. Ebenso ist eine Post-Payment Option vorgesehen, die eine nachträgliche Zahlung der Parkgebühren (maximal 24 Stunden) ermöglicht.

Der Geschäftsführer der Parkhausbetriebs GmbH, Stephan von Borzyskowski, betonte, dass die Einfahrt- und Ausfahrtsituation im Parkhaus „Am Dom“ dadurch entschärft werde und das Parken für die Kundinnen und Kunden komfortabler. Zudem trage das ticket- und schrankenlose Parksystem zur Nachhaltigkeit bei. Papier und Müll würden vermieden und der CO2-Ausstoß durch verringertes Anhalten an der Ein- und Ausfahrt reduziert.

Das Free-Flow-System soll Zug um Zug auch im Parkhaus „Am Theater“, Park & Ride Parkhaus sowie in der Tiefgarage „Wormser“ eingeführt werden.

Das Parkhaus „Am Dom“ in der Koehlstraße: Mit Einführung eines neuen Parksystems werden hier die Schranken abgebaut. Stattdessen werden künftig die Nummernschilder beim Einfahren und Ausfahren per Kamera erfasst. Die Parkgebühr zahlen kann man dann vor der Ausfahrt am Kassenautomat, per Parking-App oder auch nachträglich. – © Stadt Worms / Pressestelle

Ladepark am ICE-Bahnhof Merklingen

Der laut Projektbeteiligter weltgrößte Ladepark steht jetzt auf der Schwäbischen Alb: Im Oktober 2023 sind 259 überdachte Ladepunkte für Elektroautos auf dem Park-and-Ride-Platz des ICE-Bahnhofs Merklingen in Betrieb gegangen.

Das Projekt im Alb-Donau-Kreis sei in mehrerlei Hinsicht rekordverdächtig. Nicht nur die Größe, auch die kurze Bauzeit in enger Zusammenarbeit der Projektpartner suche ihresgleichen. Nur 20 Monate lagen zwischen Planungsbeginn und Inbetriebnahme. Dabei wurde eine eichrechtskonforme Lade- und Abrechnungslösung umgesetzt, die auch den Anforderungen der kommenden Ladesäulenverordnung entspreche.

Solarcarport liefert Strom

Das zukunftsweisende Gesamtkonzept: Ein Solarcarport erzeugt rund 990.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr für die 259 Ladepunkte und speist den Überschuss in das Netz ein. Eingeplant ist bereits das Nachrüsten der restlichen 171 regulären Parkplätze am Bahnhof mit Ladepunkten und die Einbindung eines Batteriespeichers, sobald die Nachfrage steigt. Zudem ist der Zweckverband Region Schwäbische Alb in Gesprächen mit Anbietern, um mietbare E-Autos und E-Bikes am Ladepark zur Verfügung zu stellen – ein besonders interessantes Angebot für Urlauber oder Pendler aus der Region, die in Merklingen in den ICE nach Ulm oder Stuttgart steigen.

Für das Lade-Setup war die Expertise der Projektpartner gefragt. Denn auch hier setzten die Betreiber auf ein zukunftsfähiges und nutzerfreundliches Konzept, das nicht nur den aktuellen, sondern auch den kommenden regulatorischen Anforderungen Rechnung tragen soll. Eine eichrechtskonforme Messung und Abrechnung des verbrauchten elektrischen Stroms war deshalb Pflicht: Jeder Ladevorgang wird exakt in Kilowattstunden ausgewiesen – für maximale Transparenz gegenüber den Verbrauchern. Diese können ihre Ladung bequem und eigenständig über zentrale Payment-Terminals autorisieren. Alle Ladesäulen und Bezahlterminals sind über Glasfaser-Kabel miteinander vernetzt, sodass ein schneller und ständiger Datenaustausch sichergestellt ist. Über diese Netzwerkstruktur sind auch alle Ladepunkte mit dem Internet verbunden, was neben Steuerung und Wartung auch das Payment vereinfacht.

Offene Bezahlsysteme verfügbar

Bezahlt werden kann in Merklingen nicht nur mit den gängigen Roaming-Karten oder Apps, bei denen Nutzer individuelle Stromladetarife mit E-Mobilitätsanbietern abschließen. Auch andere Zahlungsmittel, die Verbraucher aus dem Handel gewohnt sind, werden angeboten, allen voran die girocard, Debit- und Kreditkarten oder digitale Optionen wie Apple Pay und Google Wallet. Diese sogenannten offenen Bezahlsysteme sind weit verbreitet und entsprechend einfach in der Handhabung, ohne Registrierung oder zusätzliche Anwendungen nutzbar. Nach aktueller Gesetzgebung ist ihre Integration jedoch noch nicht verpflichtend – erst ab Sommer 2024 müssen alle neuen öffentlichen Ladesäulen die Kartenzahlung abbilden. In Merklingen wird im Sinne der Verbraucher vorgegriffen.

Ermöglicht wird das umfangreiche Bezahlangebot durch Hectronic. Das mittelständische Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung im Outdoor-Payment und kann auf zahlreiche gemeinsam mit VR Payment realisierte Projekte zurückblicken. Das gewonnene Know-how und die geteilte Projekterfahrung aus den Bereichen Parkraum- und Tankstellen-Management werden nun auf die Elektromobilität übertragen. Das Hectronic-Terminal HecPay bietet neben einem diskriminierungsfreien Bezahlsystem eine flexible Integration in bestehende Ladeinfrastrukturen sowie eine hohe Kompatibilität mit Ladesäulen. Offene Schnittstellen ermöglichen zudem eine einfache Anbindung an Backend-Systeme – wie beispielsweise das in Merklingen eingesetzte Backend-System von Smartlab. Die Anbindung war auch hier sichergestellt, denn Hectronic und Smartlab pflegen seit vielen Jahren eine enge technische Kooperation.

Leuchtturmprojekt für die Region und die Mobilitätswende

Bei der feierlichen Eröffnung lobte die Baden-Württembergische Verkehrsstaatssekretärin Elke Zimmer die regionale Umsetzung der Umwelt- und Verkehrsziele der Landesregierung. „Auch wenn Projekte am Anfang utopisch oder unrealistisch erscheinen, kann man sie umsetzen, wenn alle an einem Strang ziehen und wenn man es wagt, unkonventionell zu denken. Der Ladepark und der ganze Bahnhof sind ein gutes Beispiel hierfür“, so Zimmer gegenüber der Schwäbischen Zeitung. Die Resonanz in der Bevölkerung sei positiv, Akzeptanz und Auslastung wachsen. So sei der Ladepark ein echtes Leuchtturmprojekt für die Region und die Mobilitätswende in Deutschland.

Sven Stottmeier, Director BU e-Mobility, Fleet Cards & Mobile Payment bei der Hectronic GmbH, sagte: „Die Mobilitätswende kann nur gelingen, wenn es eine belastbare Ladeinfrastruktur gibt. Transparenz bei Strommessung und Abrechnung schafft Vertrauen auf Verbraucherseite, die einfache Bedienbarkeit der einzelnen Ladepunkte fördert die Akzeptanz. In Merklingen ist es uns gelungen, genau das mit einem modernen Lade-Setup umzusetzen.“

Eichrechtskonformes Laden und Abrechnen: E-Ladepark in Merklingen – © Hectronic