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Smart Parking übernimmt ParkInnovation

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Zum 13. Juli 2023 hat die börsennotierte Smart Parking Limited Gruppe mit Sitz in Australien das Würzburger Unternehmen ParkInnovation übernommen. Dadurch soll die Marktposition der deutschen Tochter Smart Parking Germany ausgeweitet werden.

Smart Parking Germany – mit Sitz in Düsseldorf – bietet Lösungen zur smarten Parkraumbewirtschaftung mittels Kameratechnologie durch automatisierte Kennzeichenerfassung. Auch Parkscheinautomaten, Parkleitsysteme und Anbindungen an Bezahl-Apps gehören zum Portfolio. In vielen Ländern sei Smart Parking marktführend darin, die Effizienz privatwirtschaftlich geführter Parkplätze etwa im Handel, von Krankenhäusern oder an Flughäfen zu steigern.

Name und Rechtsform bleiben erhalten

Kurzfristige Auswirkungen soll es im Zuge der Übernahme für die ParkInnovation GmbH, deren Beschäftigte und Kunden nicht geben. So werden Name und Rechtsform beibehalten. Die enge Zusammenarbeit der Teams von Smart Parking und ParkInnovation soll neue Wachstumsimpulse bringen, so die beiden Unternehmen.

Emil Strobl, Geschäftsführer von Smart Parking Germany und nun auch Chef von ParkInnovation, sagt: „Das Team von ParkInnovation hat große Leidenschaft für seine Arbeit bewiesen. Daher freuen wir uns auf den Zuwachs und auf die Stärke, die sich aus der Kombination unserer Fähigkeiten und Kompetenzen ergeben. Unsere Kundschaft kann in Zukunft wählen, ob sie ihren Parkraum durch das Scannen mit einer Kamera oder über die Parkscheibenlösung schützen wollen.“

Paul Gillespie, Vorstandsvorsitzender der Smart Parking Gruppe: „Unsere Unternehmen verfolgen die gleiche strategische Ausrichtung und stehen für das gleiche Wertesystem ein: Wir legen einen starken Fokus auf persönliche und langfristige Kunden- und Mitarbeiterbeziehungen.“ Man wolle eine „Übernahme auf Augenhöhe“, so Gillespie weiter.

Nach der Vertragsunterzeichnung: Thomas Tanzberger (l.) und Peter Kleinmann (r.) von der ParkInnovation GmbH mit Emil Strobl (Mitte), Geschäftsführer von Smart Parking Germany und neuer Chef von ParkInnovation – © Smart Parking Germany GmbH

APCOA baut Partnerschaft mit Flughafen Düsseldorf aus

Die APCOA PARKING Deutschland GmbH hat die Ausschreibung für die Parkraumbewirtschaftung der „Kiss & Fly-Zone“ am Flughafen Düsseldorf gewonnen. Damit betreibt das Unternehmen neben mehreren Parkhäusern mit Kurz- bzw. Langzeitparkplätzen nun auch das Vorfahrtsmanagement auf der Abflugebene des Flughafen Düsseldorf.

Flugreisende, Besucher und Abholer können dort zwischen Ein- und Ausfahrt bis zu sieben Minuten kostenfrei parken. Der Flughafen Düsseldorf war 2022 mit rund 16 Millionen Passagieren jährlich der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen.

„Aufgrund unserer einzigartigen Expertise und den bewährten Bewirtschaftungskonzepten von APCOA PARKING Deutschland an verschiedenen Flughäfen konnten wir die Geschäftsbeziehung zur Flughafen Düsseldorf GmbH ausbauen und unsere langjährige und erfolgreiche Partnerschaft weiter stärken. Reisende profitieren dabei von einem modernen, unkomplizierten und transparenten Parkvorgang“, sagt Anja Müller, Director Operations von APCOA PARKING Deutschland.

Kiss & Fly mit Kennzeichenerfassung

APCOA PARKING Deutschland steuert den Verkehrsfluss und die Parkdauer in der Kiss & Fly-Zone mit Schrankenanlagen und einer Kennzeichenerfassung. Dadurch wird die Parkdauer automatisch festgestellt und der Parkvorgang denkbar unkompliziert. Beim Überschreiten der kostenlosen Verweildauer von sieben Minuten wird ein Entgelt erhoben, das mit allen gängigen Zahlungsmethoden beglichen werden kann. Die erfassten Daten werden laut APCOA nach wenigen Stunden wieder gelöscht, sofern kein Verkehrsverstoß erfolgt ist.

Vorfahrt der Abflugebene am Flughafen Düsseldorf – © Andreas Wiese, Flughafen Düsseldorf

Contipark Kundenkarte knackt die halbe Million

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Über eine halbe Million Kunden in Deutschland nutzen die Kundenkarte von Contipark. Anfang des Monats Juli hatte die Kundenzahl die Marke von 500.000 geknackt. Damit hat sie einen neuen Höchststand erreicht.

Ende 2007 hatte Contipark die Pcard erstmals in einem auf Berlin beschränkten Testlauf auf den Markt gebracht und die mit der Karte verknüpften Angebote und Services in den folgenden Jahren sukzessive ausgebaut. Die Pcard bietet ihren Nutzern ticket- und bargeldloses Parken in Parkeinrichtungen von Contipark. Autofahrern stehen dafür über 460 Parkhäuser, Tiefgaragen und Parkplätze des Unternehmens in mehr als 200 Städten zur Verfügung. Zusätzlich profitieren die Inhaber der Kundenkarte in zahlreichen Parkeinrichtungen von rabattierten Parktarifen.

Die Idee einer Kundenkarte fürs Parken kam ursprünglich von Interparking, dem belgischen Mutterkonzern des Unternehmens, und resultierte aus der Absicht, den Kunden den Parkvorgang so weit wie möglich zu vereinfachen. Contipark adaptierte diese Idee und baute die mit der Pcard verbundenen Services weiter aus.

Transformation zur Pcard+

Gegenwärtig arbeitet Contipark an einem umfangreichen Update für die Pcard. Mit der Transformation hin zur Pcard+ werden Kunden zukünftig vielfältige Angebote und neue Funktionen auf Basis der Kundenkarte nutzen können. Dazu erprobt das Unternehmen im Moment an verschiedenen Standorten unterschiedliche technische Lösungen.

Seit 2016 ist die Pcard auch in Österreich verfügbar. Dort nutzen derzeit mehr als 65.000 Kunden die Contipark-Kundenkarte und die damit verbundenen Services.

Kundenbindungsinstrument: Mit der Pcard und dem Nachfolger Pcard+ erleichtert Contipark den Parkvorgang, bietet zusätzliche Services und Vorteile. – © Contipark

PARKEN 2023: Erfolgreicher Restart

Nach vier Jahren Pause kehrte die Parken-Branche am 28. und 29. Juni 2023 in die Messehallen des RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden zurück. Die PARKEN 2023 verzeichnete dabei 99 Haupt- und Mitaussteller sowie 1.620 Besucherinnen und Besucher.

Das Fachpublikum konnte sich an zwei Messetagen über innovative Produkte und Lösungen rund um den ruhenden Verkehr an den Messeständen informieren. Bei der begleitenden Fachtagung des Bundesverbandes Parken e.V. verfolgten über 240 Teilnehmende spannende Vorträge zu Trends und Entwicklungen mit Bezug zur Parkraumbewirtschaftung.

„Die Fachtagung ist in diesem Jahr wieder ein wesentliches Element der Messe PARKEN“, sagte Elisabeth Herles, Geschäftsführerin Bundesverband Parken e.V. „Messe und Fachtagung bilden ein Gesamtpaket aus Produktvorstellungen, Wissensvermittlung und der Möglichkeit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch. Die Bandbreite an Themen ermöglicht es den Teilnehmenden, sich branchennah zu informieren und Impulse für die eigene Berufspraxis mitzunehmen.“ Mit 244 Teilnehmenden war die Tagung bereits zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ausgebucht.

Simone Pfisterer, verantwortliche Vice-President bei der Mesago Messe Frankfurt GmbH, sagte: „Die Fachmesse hat nach dieser langen Pause nochmals deutlich gezeigt, dass die Veranstaltung eine sehr wichtige Plattform für alle Beteiligten in der Parken-Branche ist. Nach vier Jahren war es wichtig, alle Branchenvertreter*innen wieder an einem Ort zusammenzubringen, um den Austausch zu ermöglichen.“

Das spiegelt sich auch im Statement von Ralf Klomp, Senior Managing Director SKIDATA Germany, wider: „Es ist toll, viele Bekannte und Freunde persönlich wieder zu treffen, sich auszutauschen und zu netzwerken, was hier einfach perfekt funktioniert. Die Messe und die Abendveranstaltung bilden hierbei für uns ein perfektes Gesamtpaket.“

Erfolgreiche Premiere der PARKEN-Stage

In diesem Jahr wurde am zweiten Messetag ein neues Format angeboten. In Form von Live-Vorträgen wurden auf der PARKEN-Stage neue Produkte und Trends der Branche unter anderem von den Unternehmen Avantpark, DESIGNA, EasyPark, Riester, Riverty sowie Scheidt & Bachmann präsentiert.

Die Fachtagung des Bundesverbandes Parken e.V. findet jährlich, die Fachmesse PARKEN nun wieder alle zwei Jahre statt. Die nächste PARKEN ist für den 25.–26. Juni 2025 im RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden terminiert.

Bei der PARKEN 2023 präsentierten 99 Aussteller die neuesten Trends der Branche. – © Mesago Messe Frankfurt GmbH/Arturo Rivas Gonzalez

Digitales Parksystem am Hannover Airport

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Bereits seit April ist eine digitale Parkraumlösung der Peter Park System GmbH auf den Kurzzeitparkplätzen in der Ankunftebene des Hannover Airport installiert. Zum Start der Sommerferien wurde das digitale Parken auf die Abflugebene ausgeweitet.

Fluggäste und Besucher bezahlen am Flughafen Hannover nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Verlassen des Parkplatzes. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon bei der Ankunft für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Verlässt man die Parkfläche innerhalb einer zehnminütigen Freiparkdauer, fällt kein Parkentgelt an und der Gang zum Kassenautomaten erübrigt sich.

Dank Kennzeichenerkennung beginnt und endet der Aufenthalt automatisch beim Einfahren und Verlassen der Parkflächen. Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht mehr. Die bisherige Parkscheinkontrolle durch eine Fremdfirma sei entfallen, die Nachverfolgung von Falschparkern erfolge nun automatisch, wie Peter Park mitteilt.

Sämtliche Bezahlarten sind möglich

Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kennzeichens an einem Kassenautomaten. Sämtliche Bezahlarten von Bargeld über Karte, Apple und Google Pay (NFC) bis zu Online-Zahlungen via App sind möglich. Ausgehängte Beschilderung erinnert daran, das Bezahlen vor dem Wegfahren nicht zu vergessen. Ist der Zahlungsvorgang abgeschlossen, kann die Fläche mit dem Fahrzeug ohne Anhalten verlassen werden.

Flughafen-Pressesprecher Sönke Jacobsen: „Bereits im April haben wir das System erfolgreich auf der Ankunftebene eingeführt. Wir freuen uns jetzt, das bequeme und kundenfreundliche Parken pünktlich zu den Sommerferien auch auf der Abflugebene anbieten zu können.“

Anfahrt Hannover Airport – © Hannover Airport / Fotograf: Marek Kruszewski

ParkenPLUS: Ladeservice für E-Autos am Flughafen Nürnberg

Am Airport Nürnberg können Fluggäste jetzt ihr Elektroauto aufladen lassen, um nach dem Urlaub mit vollen Batterien nach Hause zu fahren. Die entsprechende Option ist neuerdings im „ParkenPLUS“-Paket buchbar, teilt der Flughafen mit. Die Abrechnung erfolgt pauschal nach Netto-Batteriekapazität.

Mit unterschiedlichen Angebotspaketen kommt der Airport Nürnberg den sich verändernden Kundenwünschen entgegen und will damit die Nachfrage im Parkgeschäft forcieren. Der „Dauerbrenner“ ParkenPLUS, bei dem sich diverse Serviceleistungen zubuchen lassen, wurde jetzt erweitert. Wer möchte – und dafür zahlt, kann sich das Elektroauto pünktlich zum Urlaubsende laden lassen, um mit vollen Batterien nach Hause zu fahren.

Beliebtes Angebot

Seit mehr als 20 Jahren können Autofahrerinnen und Autofahrer mit ParkenPLUS verschiedene Zusatzleistungen in Anspruch nehmen. Die Vorzüge: keine Parkplatzsuche, bequemes Abgeben und Abholen des Wagens direkt nach der Einfahrt, garantierter Stellplatz im abgeschlossenen Bereich, schnelle Fahrzeugübergabe und -rücknahme sowie – auf Wunsch – Fahrzeugpflege, Tanken oder neuerdings auch Laden, Werkstattservice und Kundendienst. Das Angebot richtete sich in den Anfangsjahren gezielt an Geschäftsreisende, inzwischen nutzen es laut Airport hauptsächlich Urlauber. Aufgrund der steigenden Nachfrage werde das Parkhaus P2 derzeit auf 75 Stellplätze erweitert.

Ebenfalls neu ist das Komfortparken im beschrankten Bereich des Parkhauses P4 mit 120 breiteren Parkplätzen. Da Autos immer größer und oft auch teurer werden, sollen die XXL-Stellplätze ein einfaches und sicheres Rangieren gewährleisten und können vorab online gebucht werden.

Insgesamt gibt es am Airport Nürnberg rund 9.000 Stellplätze in drei Parkhäusern und auf Freiflächen.

Neuer Service am Airport Nürnberg: Das Elektroauto aufladen lassen. – © Airport Nürnberg

Strategische Partnerschaft für AVP Typ 1 und 2

Die BMW Group und Valeo intensivieren ihre langjährige Partnerschaft mit einer neuen Kooperation. Diese zielt darauf ab, vollautomatisierte Einparktechnologien bis Level 4 zu entwickeln.

Anfang des Jahres unterzeichneten die beiden Unternehmen den Vertrag für eine strategische Kooperation, deren Fokus auf der gemeinsamen Entwicklung von Parkfunktionen der nächsten Generation liegt. Das Assistenzsystem soll eine komfortable und benutzerfreundliche Lösung für das Parken auf Privatgrundstücken und öffentlichen Parkplätzen bieten.

Fahrzeugintegrierte Technologien und Sensoren

Die angestrebten Funktionen, die alle auf fahrzeugintegrierten Technologien und Sensoren basieren, reichen von der Manövrierhilfe „Automated Maneuver Assistance“ bis zum Level-4-Parkservice „Automated Valet Parking“. Auch infrastrukturbasierte Services werden gemeinsam entwickelt, um Kunden auf entsprechend ausgestatteten öffentlichen Parkplätzen und in Parkhäusern vollautomatisiertes Parken und Laden zu ermöglichen.

„Diese gemeinsame Entwicklung ist ein wichtiger Meilenstein für die BMW Group im Hinblick auf unsere neue Generation von Lösungen für automatisiertes Fahren und Parken. Mit skalierbaren L4-Parkfunktionen stärken wir unsere führende Position auf diesem Gebiet“, sagt Nicolai Martin, Bereichsleiter Fahrerlebnis, BMW Group.

„Wir sind stolz auf die langfristige Kooperation zwischen der BMW Group und Valeo. Die gemeinsame Entwicklung und Bereitstellung automatisierter Parklösungen wird in BMW-Fahrzeugen der kommenden Generation einen fahrerlosen Betrieb nach Level 4 zulassen“, sagt Marc Vrecko, President Comfort and Driving Assistance Systems Business Group bei Valeo.

AVP Typ und Typ 2

Der fahrerlose Parkservice Automated Valet Parking (AVP) bietet Fahrern und Passagieren ein vollständig automatisiertes Parkerlebnis. Gemäß einer als Entwurf vorliegenden künftigen ISO-Norm werden AVP-Lösungen in zwei Kategorien eingeteilt: Typ-1- und Typ-2-Systeme. Bei Systemen vom Typ 1 laufen die benötigten Technologien, einschließlich aller Sensoren, Computing-Einheiten und Algorithmen, im Fahrzeug. Bei Systemen vom Typ 2 sind die erforderlichen Systeme, einschließlich Sensoren und AVP-Management-System, in die relevante Infrastruktur eingebaut – zum Beispiel in Parkhäuser – und das Fahrzeug wird durch diese Infrastruktur kontrolliert. Die Partnerschaft von BMW und Valeo unterstütze beide AVP-Systeme, Typ 1 und Typ 2, so die Unternehmen.

Trend AVP: Nach Mercedes-Benz mit Bosch setzt jetzt auch BMW mit Valeo auf vollautomatisiertes Parken. Die Bayern wollen die „Intelligenz“ dabei vollständig im Fahrzeug unterbringen und zugleich infrastrukturbasierte Services, etwa in Parkhäusern, unterstützen. – © BMW Group

Solarcarport mit E-Tankstelle und Stromspeicher

E-Autos mit Solarstrom betanken – unabhängig vom Zeitpunkt der Stromerzeugung: Der Solarcarport der 1st Flow Energy Solutions GmbH schließt eine Stromtankstelle samt Batteriespeicher mit ein.

Die Solarcarport-Lösung der 1st Flow Energy Solutions ist mit Batterietechnologie ausgestattet und lässt sich an die verschiedenen Ladebedürfnisse und Platzverhältnisse vor Ort anpassen. Zum Einsatz kommen Redox-Flow-Batterien, die elektrische Energie in einer Elektrolyt-Flüssigkeit speichern. Es sind Komplettlösungen für wenige Stellplätze bis zu großen Parkplätzen mit 35 und mehr Stellplätzen möglich. Bei dem neuen Solar-Carport lassen sich Herstellerangaben zufolge E-Autos zeitgleich an neun AC-Ladepunkten mit bis zu 22 kW und – wenn es schnell gehen soll – an einer DC-Schnellladesäule mit 50 kW auftanken. Die verbaute Speicherkapazität von 200 kWh sei damit in der Lage, Schwankungen in der Sonneneinstrahlung und auch mögliche Stoßzeiten beim Laden zu kompensieren, so der Anbieter.

Bei dieser Lösung der 1st Flow Energy Solutions ist das Carport-Dach selbst eine 25-kWp-Solaranlage, bei der die Solarmodule wie auch der Carport laut 1st Flow Energy Solutions alle erforderlichen regulatorischen Anforderungen erfüllen. Falls die Anlage regelmäßig an ihre Ladegrenzen kommen sollte, lasse sie sich außerdem mit einer weiteren PV-Anlage, beispielsweise auf dem Dach des Firmengebäudes, koppeln. Analog dazu könne die Kapazität des Redox-Flow-Speichers praktisch beliebig erweitert werden. Der Solarcarport verfüge mit einem Eichwertzertifikat und mit einem gängigen Roaming- und Bezahlsystem über alle nötigen Voraussetzungen, um auch öffentlich oder halböffentlich betrieben zu werden.

Umfassende Lösung für neue Parkplätze

Mittlerweile gilt in vielen Bundesländern beim Neubau von gewerblichen Parkplätzen einer bestimmten Größe die Pflicht zur Installation einer Photovoltaikanlage. Am Beispiel Baden-Württemberg: Ab 35 Stellplätzen ist über der Fläche, die sich zur Solarnutzung eignet, eine entsprechende Anlage anzubringen. Die Lösung von 1st Flow Energy Solutions, die den Solarcarport mit Stromtankstelle und -speicher verbindet, will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Sie ermöglicht es, den PV-Strom vor Ort zu verwenden – und das direkt oder zu einem späteren Zeitpunkt. Die Entwicklung des Carports wurde vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Der Solarcarport der 1st Flow Energy Solutions GmbH schließt Stromtankstelle samt -speicher mit ein. Dank Eichwertzertifikat und Roaming- sowie Bezahlsystem sei auch ein öffentlicher Betrieb möglich. – © 1st Flow Energy Solutions GmbH

Katrin Teichert ist neue Geschäftsführerin von APCOA PARKING Deutschland

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APCOA PARKING hat seit dem 1. Mai 2023 eine neue Geschäftsführerin, wie das Unternehmen Anfang Juni bekanntgab. Katrin Teichert ist mit ihrem Führungsteam für alle Unternehmensbereiche von APCOA – Parken, Charging, Technologie und Urban Solutions –verantwortlich. Sie bringt 25 Jahre Erfahrung als Führungskraft in der Automobil-, Mobilitäts- und Dienstleistungsbranche mit.

Im Laufe Ihres Berufslebens war sie in verschiedenen Managementpositionen, unter anderem bei MOBIVIA, ATU, Hertz Autovermietung und General Motors Europe, tätig. Zuletzt baute Katrin Teichert das internationale B2B-Geschäft in der Mobivia-Gruppe auf. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Geschäftsführung, im Business Development und in der Konzeption neuer Geschäftsmodelle, wie APCOA mitteilt.

Katrin Teichert – © APCOA

Q-Park übernimmt Parkhaus in Köln-Mülheim

Q-Park baut seine Präsenz in Köln weiter aus. Das Unternehmen gab bekannt, künftig das Parkhaus I/D Cologne im gleichnamigen Gewerbequartier zu bewirtschaften. Das Objekt soll als Mobility Hub und mit digitaler Parktechnologie ausgebaut werden und umfasst 896 Stellplätze sowie 24 Ladesäulen.

Die Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG gab im Mai 2023 den Abschluss eines neuen Managementvertrages über das I/D Cologne Parkhaus in Köln-Mülheim bekannt. Das Parkobjekt ist Teil des Quartiers I/D Cologne, welches mit elf Gebäuden und 160.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche die derzeit größte gewerbliche Quartiersentwicklung in Köln darstellt. Die Nutzungen im Quartier sind Büro, Hotel, Gastronomie und Fitness. Künftig werden im I/D Cologne über 7.000 Menschen arbeiten.

Parkhaus als Mobility Hub

Das Parkhaus liegt zudem in fußläufiger Nähe zu den Eventlocations Palladium und E-Werk und bedient die Mieter und Besucher des Büro- sowie des Kulturstandortes an der Schanzenstraße gleichermaßen. Das Parkobjekt fällt von außen durch seine rund 5.000 Schling- und Kletterpflanzen an der Fassade auf. Dies stelle eine der größten grünen Fassaden Deutschlands dar, so die Projektentwickler. Die Verfügbarkeit von Paketstationen, Fahrradständern, Ladesäulen sowie die zukünftig neue Parkierungstechnologie zum bargeld- und ticketlosen Parken gehen laut Q-Park einher mit der Idee vom Mobility Hub, der sich nahtlos in das Konzept der Quartiersentwicklung des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Mühlheim einfügt.

Das Parkobjekt sei eine wichtige Ergänzung zum bestehenden Portfolio von Q-Park und biete Kunden eine weitere attraktive Option zum Parken in Köln. Es werde ebenfalls mit dem Online-Service „Buchen und Reservieren“ ausgestattet, so Q-Park. Mit dem Management des Objekts wolle Q-Park das digitale Parken in Köln weiter ausbauen.

896 Stellplätze und 24 Ladesäulen

Auf einer Fläche von ca. 25.000 m² verfügt das Parkobjekt insgesamt über eine Kapazität von 896 Stellplätzen, welche auf sechs Ebenen verteilt sind. Für Besucher, die mit einem Elektrofahrzeug anreisen, bietet das Parkhaus 24 Ladesäulen, sodass Kunden während des Aufenthaltes im ID Cologne ihr Elektrofahrzeug laden können. Zudem sind 64 Sicherheitskameras verbaut.

„Wir freuen uns sehr über den Abschluss des Managementvertrages und sind davon überzeugt, Mehrwerte für die Bewirtschaftung des Objekts zu liefern“, sagte Frank Meyer, Geschäftsführer von Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG.

Das I/D Cologne Parkhaus in Köln-Mülheim wird jetzt von Q-Park betrieben. – © Q-Park