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Opel wird Teil der SHARE NOW Flotte

SHARE NOW, marktführender Pionier im „free-floating“ Carsharing, startet im Mai 2023 erstmals mit Modellen des Autoherstellers Opel in der deutschen Fahrzeugflotte. Weitere Marken aus dem Konzern Stellantis wie Peugeot, Fiat und Citroën gehören bereits zum festen SHARE NOW Flottenbestand. Mit fast 1.200 Fahrzeugen soll Opel bis zum Jahresende rund ein Viertel der SHARE NOW-Flotte stellen.

„Als europäischer Marktführer im free-floating Carsharing ist es uns besonders wichtig, dass wir unsere Fahrzeugflotte stets durch innovative und vielseitige Fahrzeugmodelle erweitern und unseren Kund:innen das bestmögliche Angebot liefern können. Mit Opel haben wir einen Partner gefunden, der unseren Mobilitätsanspruch optimal decken kann: Mit den Modellen Corsa, Crossland und Astra erfüllen wir eine ganze Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten. Sie eignen sich hervorragend für komfortable Fahrten in der Stadt oder auch für Wochenendausflüge und Kurzurlaube. Wir verbessern zudem die alltägliche Verfügbarkeit an unseren Standorten weiter”, lässt sich Olivier Reppert, CEO von SHARE NOW, zitieren.

845 Corsa, 250 Astra und 100 Crossland

Im Hinblick auf die geplante Einführung wird die nationale Fahrzeugflotte durch 845 Opel Corsa, 250 Astra und 100 Crossland erweitert. Bis Ende 2023 machen die Fahrzeuge voraussichtlich rund ein Viertel der deutschen Gesamtflotte aus.

„Wir freuen uns sehr, jetzt sichtbar bei SHARE NOW vertreten zu sein. Konnektivität, Elektromobilität und eben Shared Mobility sind wesentliche Faktoren beim gegenwärtigen Wandel im Automobilbereich. Bei unseren neuen, aufregend designten Modellen bieten wir bereits elektrifizierte Antriebe an. Jetzt können unsere Kunden ihren Opel nicht nur kaufen oder leasen, sondern auch über SHARE NOW fahren“, sagt Opel CEO Florian Huettl.

Der Opel Corsa reiht sich in die SHARE NOW Fahrzeugkategorie S und der Astra in die Fahrzeugkategorie M ein. Der Opel Corsa kann ab 0,21 Euro pro Minute und der Astra ab 0,24 Euro pro Minute gemietet werden. Der Kompakt-SUV Crossland zählt zur Fahrzeugkategorie M ein und kann ab 0,24 Euro pro Minute gemietet werden.

Opel wird Teil des Carsharing-Angebots von SHARE NOW. – © Stellantis/SHARE NOW

KOSTAL Gruppe erwirbt Compleo Charging Solutions AG

Die KOSTAL Gruppe gab Anfang Mai 2023 bekannt, einen Vertrag über den Erwerb der Compleo Charging Solutions AG geschlossen zu haben. Compleo ist ein führender Komplettanbieter für Ladetechnik von Elektrofahrzeugen in Europa. Das Dortmunder Unternehmen befindet sich seit Dezember 2022 allerdings in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung und habe seine Investorensuche nun erfolgreich abgeschlossen.

Mit KOSTAL übernimmt ein strategischer Investor, der sein Produktportfolio und seine Kundenbasis im Bereich der stationären Ladetechnik weiter ausbauen will. Das traditionsreiche Familienunternehmen aus Lüdenscheid hat sich besonders im Bereich des solaren Ladens in Kombination mit ebenfalls von KOSTAL produzierten Solar-Wechselrichtern sowie im Zukunftsfeld des bidirektionalen Ladens einen Namen gemacht. Über 100 Jahre Erfahrung als Automobilzulieferer seien ein zusätzlicher Pluspunkt. Bereits heute befinde sich in jedem zweiten Fahrzeug Technik aus dem Weltunternehmen aus Lüdenscheid, so das Unternehmen.

KOSTAL ist Wunschpartner

Die Aktivitäten im Bereich stationärer Ladetechnik sollen unter dem Markennamen Compleo zukünftig in der KOSTAL Gruppe weitergeführt werden. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Investorenprozess zu einem guten Ende bringen konnten. KOSTAL ist für uns der Wunschpartner mit großem Know-how, industriellen Fertigungskapazitäten und einer soliden und nachhaltigen Unternehmensstrategie“, sagt Jörg Lohr, CEO der Compleo Charging Solutions AG.

Damit die Transaktion vollzogen werden kann, müssen der Sachwalter und der Gläubigerausschuss der Compleo zustimmen. Ferner müssen die gerichtliche Bestätigung eines Insolvenzplans für Compleo und die Erteilung regulatorischer Freigaben abgewartet werden. Erst dann kann die Transaktion tatsächlich vollzogen werden. Beide Parteien rechnen damit, dass die Anforderungen erfüllt und die Übernahme von Compleo in die KOSTAL Gruppe voraussichtlich im Juni 2023 erfolgen kann.

Andreas Kostal, CEO der KOSTAL Gruppe, beschreibt seine Erwartungen an diese Akquisition: „Compleo ist – unter Experten und Anwendern – als kompetenter Marktteilnehmer und Innovationstreiber bekannt. Das hochmotivierte und verlässliche Team, ein attraktives Produkt- und Service-Portfolio und eine breite und wachsende Kundenbasis macht Compleo für uns zu einem Partner der ersten Wahl. Wir heißen das Compleo-Team in der KOSTAL Gruppe willkommen. Wenn wir die komplementären Stärken der beiden Unternehmen geschickt nutzen, werden wir der Elektromobilität in Deutschland und international wichtige Impulse geben und gemeinsam eine europäische Erfolgsgeschichte schreiben.“

Die stationäre Ladetechnik von Compleo kommt unter anderem auf öffentlichen Parkplätzen zum Einsatz. – © Compleo

Fachmesse PARKEN 28. – 29. Juni 2023

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Die Fachmesse PARKEN, die vom 28. – 29. Juni 2023 im RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden stattfinden wird, bietet auch in diesem Jahr neben zahlreichen Messeständen wieder eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich über die die neuesten Entwicklungen, Konzepte und Lösungen der Parken-Branche zu informieren und auszutauschen.

Die in diesem Jahr neu dazugekommene PARKEN-Stage erfreut sich schon jetzt regen Zuspruchs durch die Aussteller, die dort in Form von Live-Vorträgen neue Produkte und Trends der Branche präsentieren werden. Interessierte können sich unter anderem auf spannende Produktvorstellungen der Firmen Avantpark, DESIGNA, Riester und Scheidt & Bachmann freuen.

Der Newcomer Pavilion, der in diesem Jahr ebenfalls zum ersten Mal angeboten wird, bietet eine hervorragende Möglichkeit, um Angebote von Veranstaltungs- und Branchenneulingen kennenzulernen. Am 28. und 29.Juni 2023 haben Messebesucher*innen von jeweils 11:00 – 13:00 Uhr Gelegenheit, in der Halle Nord am Newcomer Pavillon mit den dortigen Ausstellern ins Gespräch zu kommen und sich in lockerer Atmosphäre über Trends und Innovationen auszutauschen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Ein weiteres Branchen-Highlight im Rahmen der Messe PARKEN ist die Fachtagung des Bundesverbandes Parken e. V., die am 28. Juni 2023 ebenfalls im RMCC Wiesbaden stattfinden wird. Experten*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sprechen hier aus unterschiedlichen Blickwinkeln über die neuesten Entwicklungen mit Bezug zur Parken-Branche. Das Publikum profitiert von praxisnahen Vorträgen mit wertvollen Einblicken in wirtschafts- und gesellschaftspolitische Aspekte des ruhenden Verkehrs.

Somit bietet die PARKEN eine gute Gelegenheit, sich umfassend über Produkte, Dienstleistungen und Trends der Parkraumbewirtschaftung zu informieren und direkt mit den verschiedenen Anbietern in Kontakt zu treten.

AKTUELLER TERMIN

28.06.2023 – 29.06.2023

ADRESSE UND ANFAHRT

RheinMain CongressCenter (RMCC)

Friedrich-Ebert-Allee 1
65185 Wiesbaden

 

 

 

 

Bildnachweis: Shutterstock, Mesago Messe Frankfurt GmbH

LED-Anzeige erhöht Zahlungsmoral für Parkgebühren

Visualisierungstechnik unterstützt Besucher und Betreiber einer Seilbahnerlebniswelt beim Parken gleichermaßen. LED-Anzeigen und eine Kennzeichenerkennung ergeben im Harz ein smartes Parkplatzsystem, das gänzlich auf Schranken verzichtet.

Die Seilbahnen Erlebniswelt Thale ist ein Hotspot für Touristen und Einheimische: Rodeln, Bikepark und Wandern laden zur Erholung ein. Damit die Erholung so unbeschwert wie möglich beginnt und endet, erleichtert der Betreiber seinen Besuchern das Parken mit einem intuitiven Parksystem. Die Projektierung und Umsetzung vor Ort erledigte die Uniserve GmbH in Zusammenarbeit mit der stadtraum GmbH, welche die Parkscheinautomaten beisteuerte. Visuelles Herzstück für den Besucher bilden insgesamt drei zeilenorientierte LED-Anzeigen des Systemelektronikanbieters Microsyst – je nach Fahrtrichtung als Willkommens- oder Ausfahrtsdisplay. Eine integrierte Kennzeichenerkennung erinnert bei Bedarf an die Zahlung der Parkgebühr.

Einfahrt mit Kennzeichenscan

An der schrankenlosen Zufahrt scannt das System die Kennzeichen der einfahrenden Fahrzeuge und hinterlegt diese im System der Parkautomaten. Das Willkommensdisplay begrüßt personalisiert mit der Anzeige des Kfz-Kennzeichens sowie einer „Herzlich willkommen“-Laufschrift. Neben der Begrüßung erhält der Besucher somit direktes Feedback, dass sein Kennzeichen tatsächlich gelesen wurde. Alternativ kann der Betreiber auch aktuelle Werbeangebote oder andere Informationen für die Besucher einspielen.

Kennzeichen-Scanner plus Info-Displays an der Ein- und Ausfahrt. – © microSYST

Zahlvorgang: Ausfahrt ohne Schranke und Ticket

Nach dem Aufenthalt zahlen Besucher ihre Parkgebühr, die kennzeichenbezogen im Parkautomaten hinterlegt ist. Beim Verlassen des Parkplatzes scannt das System erneut das Nummernschild und zeigt abhängig vom Bezahlstatus eine Meldung im Ausfahrtsdisplay, zum Beispiel „DE MO 123 – vielen Dank und gute Fahrt“ in grüner Schrift bei bezahlten Gebühren. Falls für das gescannte Kennzeichen noch keine Bezahlung erfolgt ist, leuchtet das Display in roter Schrift: „DE MO 123–bitte Parkticket lösen!“ Wird trotz Aufforderung die Parkgebühr nicht entrichtet, erhält der Fahrzeughalter automatisiert einen Bescheid über die Vertragsstrafe zugeschickt.

Seit Inbetriebnahme des smarten Parksystems verbucht der Betreiber nach eigenen Angaben eine deutlich gestiegene Zahlungsbereitschaft seiner parkenden Besucher: Die LED-Technik sorge für Akzeptanz und erhöhe die Zahlungsmoral – trotz fehlender Schranken.


Zeilenorientierte Anzeigen kommunizieren mit Besuchern. – © microSYST

Platzsparender modularer Ticketdrucker

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Der modulare Thermodrucker GeBE-COMPACT Plus des Herstellers GeBE Elektronik und Feinwerktechnik GmbH kommt jetzt in Produkten der Automatentechnik Baumann GmbH zum Einsatz. Der Hersteller von Dienstleistungsautomaten für die Bereiche Parkraumbewirtschaftung und ÖPNV stattet seine Parkscheinautomaten der Serie PSA1256 mit dem nur etwa faustgroßen Grundmodul der GeBE Druckerserie aus.

Das Modul erfülle die Anforderungen der Parkraumbewirtschafter: Es erweise sich als Platzsparer in Ticketautomaten und bringe alle relevanten Funktionen für den sehr schnellen und sicheren Ticketdruck mit, so GeBE. Die Druckereinheit eignet sich laut Hersteller für Frontpanel-Lösungen ebenso wie für die Ticketausgabe über ein Papierausgabefach. Die Betriebsspannung von 10,8 bis 26,5 VDC erlaube auch den Solarbetrieb, mit spezifiziertem Papier könne zwischen -25°C und +70°C stabil gedruckt werden. Nach GeBE-Angaben geschieht das mit einer Druckgeschwindigkeit bis zu 250mm/s, um Wartezeiten am Automaten zu minimieren.

Darüber hinaus seien alle modularen GeBE-COMPACT Plus Drucker sehr robust aufgebaut und mit sensibler Sensorik auf höchstmögliche Betriebssicherheit ausgelegt. Wartungsarbeiten fallen laut GeBE kaum an, Papierwechsel seien planbar.


Aussteller auf der Messe PARKEN

Auf der Messe Parken in Wiesbaden stellt GeBE am 28. und 29. Juni 2023 neueste Druckerentwicklungen für die Parken-Branche in Halle Nord, am Stand B07 aus.
 

Modulare Ticketdrucker GeBE-COMPACT Plus jetzt in ATB Parkscheinautomaten PSA1256 – © GeBE

Ticketlos parken am Hamburger Kreuzfahrtterminal

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APCOA PARKING Deutschland hat zum 1. April 2023 die Bewirtschaftung des Parkplatzes am Hamburger Kreuzfahrtterminal Cruise Center Steinwerder übernommen. Die eingesetzte Parkabfertigungstechnik stammt von Scheidt & Bachmann.

In unmittelbarer Nähe zu den Schiffen befinden sich 1.500 hochwassersichere Langzeit- und Kurzzeitparkplätze. Moderne Technologie soll den Kreuzfahrtgästen angenehme und effiziente Parkvorgänge ermöglichen. Dazu zählt die Online-Reservierung über die Website des Terminalbetreibers. Unter www.cruisegate-hamburg.de lassen sich Stellplätze zu vergünstigten Online-Tarifen im Voraus buchen. Auch das Parken ohne Reservierung ist in der Regel möglich, sofern freie Parkplätze zur Verfügung stehen. Zum Bringen und Abholen von Schiffsreisenden gibt es zudem einen Bereich direkt vor dem Terminal mit einer Freiparkdauer von zehn Minuten, die sogenannte „Drop-off-Zone“.

Blick auf den Parkplatz am Kreuzfahrtterminal Steinwerder – © Cruise Gate Hamburg


Ticketlos parken

Zusätzlichen Komfort schafft APCOA mit dem Parksystem entervo ticketless von Scheidt & Bachmann. An sechs Ein- und fünf Ausfahrtspuren erfassen Kameras automatisch die Autokennzeichen. Statt eines Tickets muss am Kassenautomaten das Kennzeichen eingegeben werden, um den Parkvorgang zu bezahlen, falls die Parkgebühr nicht schon bei der Buchung entrichtet wurde. Bei der Ausfahrt öffnet sich die Schranke automatisch, sofern bezahlt wurde.

„Die Parkplatz-Bewirtschaftung am Cruise Center Steinwerder ist ein wichtiger erster Schritt in den Kreuzfahrtterminal-Sektor und eine spannende Aufgabe“, sagt Anja Müller, Director Operations bei APCOA Parking Deutschland. Dabei seien verschiedene Gruppen wie Langzeit- und Kurzzeitparker zu berücksichtigen. Hierzu zählen auch der LKW-Anlieferverkehr und die Zufahrt von Reisebussen.

Modernstes Kreuzfahrtterminal Hamburgs

Das Cruise Center Steinwerder ist ein modernes Abfertigungsterminal für Kreuzfahrtschiffe in Hamburg und seit 2015 in Betrieb. In zwei getrennten Gebäuden können hier pro Anlauf 8.000 Passagierinnen und Passagiere an und von Bord gehen. Pro Jahr legen dort etwa 150 Kreuzfahrtschiffe an und ab, darunter Schiffe der neuesten Generation mit einer Gesamtlänge von über 340 Metern.

Simone Maraschi, Geschäftsführer von Cruise Gate Hamburg, dem Terminalbetreiber, freut sich über die Zusammenarbeit: „Um unseren Kreuzfahrtgästen das bestmögliche Parkerlebnis bieten zu können, haben wir uns APCOA als kompetenten Partner an die Seite geholt. Wir sind überzeugt, dass das neue Parkkonzept am Cruise Center Steinwerder unsere hohen Qualitätsansprüche erfüllt.“ Für die Kundenzufriedenheit spiele entspanntes Parken vor Ort eine wichtige Rolle, so Maraschi.


Kreuzfahrtgäste parken hier neuerdings digital: Cruise Center Steinwerder in Hamburg
  © Cruise Gate Hamburg

ACE startet Clubinitiative „Kann Deutschland P+R?“

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Unter dem Motto „Kann Deutschland P+R?“ überprüfen rund 700 Ehrenamtlichen des Auto Club Europa (ACE) seit März 2023 mindestens 250 Park-and-Ride-Anlagen in ganz Deutschland. Ziel sei es, Missstände hinsichtlich Ausstattung, Barrierefreiheit, Sicherheit und zusätzlicher Mobilitätsangebote aufzudecken, für Verbesserungen vor Ort zu sorgen und Lob für die Anlagen auszusprechen, die bereits vorbildlich aufgebaut sind.

 

Testurteil „Exzellent“ beim ersten P+R-Check
Mit einer Auftaktveranstaltung auf dem Park-and-Ride-Parkplatz Fröttmaning nahe der Allianz Arena in München startete die Clubinitiative des ACE. Nach Prüfung von über 20 Kriterien zogen die ACE-Ehrenamtlichen bei ihrem ersten Check ein äußerst positives Fazit: Insgesamt erhielt der P+R-Parkplatz Fröttmaning mit 14,25 Punkten die Auszeichnung „Exzellent“.

Positiv aufgefallen sei unter anderem die Ausstattung: Neben mehreren Ladesäulen waren auch spezielle Familien- und Frauen-Parkplätze vorhanden. Ein kleiner Imbiss, ein beheizter Wartebereich und eine Anzeige über Verfügbarkeit einzelner Parkplätze rundeten das Bild der Annehmlichkeiten ab. Verbesserungsbedarf gebe es hingegen noch in Sachen Barrierefreiheit: Spezielle Parkflächen waren zwar vorhanden, entsprachen laut ACE aber nicht der DIN-Norm. Für einen barrierefreien Kassenautomaten sei zwar gesorgt, der Weg dorthin sei ohne Tastschalter für mobil eingeschränkte Personen aber schwer zu bewältigen.

ACE-Tester am P+R-Parkplatz Fröttmaning – © Lukas Frontzek


„Für einen Umstieg auf den ÖPNV begeistern“

ACE-Vorsitzender Stefan Heimlich sagte zur Initiative des Clubs: „Mehrere tausend Park-and-Ride-Anlagen gibt es in Deutschland, allein 38 davon in München. Dennoch wurde München erst kürzlich zur Stauhauptstadt der Nation gekürt. Deswegen wollen wir herausfinden, was es braucht, um noch mehr Verkehrsteilnehmende für einen Umstieg auf den ÖPNV zu begeistern. Wie ist es um die Park-und-Ride-Anlagen Deutschlands als multimodale Verkehrsknotenpunkte bestellt?“

Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), sagte: „Das Deutschland-Ticket wird einen Paradigmenwechsel mit sich bringen. Wir gehen davon aus, dass etwa 5,6 Millionen Menschen in Deutschland ein ÖPNV-Abo abschließen, die vorher keines hatten. Schon jetzt gibt es erheblichen Bedarf bei den Park-and-Ride-Anlagen in Zahl und Qualität. Mit dem neuen Ticket und dem ebenfalls erforderlichen Ausbau des Bus- und Bahnangebotes brauchen wir mehr von diesen Anlagen und kluge Konzepte – einschließlich Mobilitätsstationen für Leihräder und -autos.“


Auch die Ladeinfrastruktur ist Teil des P+R-Checks – © Lukas Frontzek

Hectronic-Parkautomaten für Berlin

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Hectronic hat Ende März 2023 damit begonnen, Parkautomaten im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg zu installieren. Im Zuge dieses Projekts sollen mehrere hundert Parkautomaten des Herstellers in der Hauptstadt aufgebaut werden. Die Parkraumbewirtschaftung und Instandhaltung übernimmt vor Ort die dortige Hectronic Vertriebs- und Servicegesellschaft.

Zum Einsatz kommt der Citea Parkautomat, teilt das Unternehmen aus dem Schwarzwald mit. Das Modell sei in vielen Metropolen Europas im Einsatz. Mit schwachlichtoptimierter Solarhaube und LCD-Display habe sich der Bezirk Tempelhof-Schöneberg für eine hochwertige und robuste Lösung entschieden, die den Anforderungen von Großstädten gerecht werde, so Hectronic. Bezahlt werden kann klassisch per Münzen oder mittels Parkzonen-Nummer per Handy.

Im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg kommen Citea Parkautomaten von Hectronic zum Einsatz.  © Hectronic

Mobilithek: Neue Plattform für vernetzte Mobilität

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Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) bietet einen neuen zentralen Zugang zu Mobilitätsdaten an: Die Mobilithek löst den bisherigen „Mobilitäts Daten Marktplatz“ (MDM) ab.

Die Mobilithek ist eine Plattform zum Austausch digitaler Informationen von Mobilitätsanbietern, Infrastrukturbetreibern, Verkehrsbehörden sowie Informationsanbietern – und adressiert damit auch Parkraumbewirtschafter. Daten, die über die Mobilithek bereitgestellt werden, seien vor allem solche von besonderer verkehrspolitischer Bedeutung – etwa aus dem Bereich des öffentlichen Verkehrs oder mit Relevanz für die Straßenverkehrssicherheit.

Daneben biete die Mobilithek die Möglichkeit für den Datenaustausch mit individuellen Nutzungsrechten und eröffne so insbesondere Start-ups einen einfachen Weg, um neue Geschäftsmodelle zu erproben und in überschaubarem Rahmen Datenhandel zu betreiben. Aufgesetzt wird die Mobilithek als cloudbasierte Plattform mit überwiegend offenen Daten (Open Data), einem Webportal und einer hochperformanten Unterstützung beim Austausch von Echtzeitdaten. Zur Entwicklung von datenbasierten Apps wird sie eng mit dem derzeit ebenfalls entstehenden Mobility Data Space kooperieren und mit diesem Daten austauschen.

Seit Mitte 2022 gehen der MDM und das Open-Data-Portal mCLOUD schrittweise in der Mobilithek auf und sollen spätestens Ende 2023 den Betrieb einstellen. Bis dahin baut die Mobilithek auf den beiden Plattformen auf.

Kritik aus der Internetwirtschaft

„Für eine nachhaltige Mobilitätswende braucht es ein Mobilitäts-Ökosystem, das den souveränen und sicheren Austausch von Daten unter allen beteiligten Akteuren ermöglicht“, sagte Oliver Süme, Vorstandsvorsitzender vom eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. anlässlich des Mobilitätsgipfels der Bundesregierung. Allein durch die Optimierung von Verkehrsflüssen im städtischen Pkw-Verkehr ließen sich mittels vernetzter Mobilität bis 2030 an die Hälfte der CO2-Emissionen einsparen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Arthur D. Little im Auftrag des eco. „Leider sehen wir in der Umsetzung jedoch noch zu wenig Fortschritte. Ohne aussagekräftige Daten und deren Verfügbarkeit ist die Vernetzung und innovativer Fortschritt im Mobilitätssektor schier unmöglich“, so Süme.

Die Mobilithek und der Mobility Data Space seien hierbei ein wichtiger Schritt. Um die Anzahl an Datenbeständen und den Austausch zu fördern, brauche es jedoch endlich klare und verhältnismäßige Regeln für den Austausch von Daten sowie Anreize für Standardisierung und den Aufbau von Datentreuhändern, zudem müsse die Verfügbarkeit von Daten der öffentlichen Hand erhöht werden. Nach wie vor führten aber zahlreiche offene Fragen im Zusammenhang mit der Nutzung von Daten im wirtschaftlichen Kontext zu einem Innovationsstau.

Geringe Nutzerakzeptanz

Ein Problem stellt auch die geringe Nutzerakzeptanz digitaler Mobilitätsdienste dar. 87,5 Prozent der Deutschen nutzen derzeit keinerlei smarte Shared-Mobility-Dienstleistungen, wie eine repräsentative Umfrage des eco-Verbands in Kooperation mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Civey ergab. Beteiligt hatten sich 2.500 Erwachsene aus Deutschland Anfang September 2022. Laut Umfrage lehnen es über 60 Prozent der Befragten ab, ihre Mobilitätsdaten mit Anbietern zu teilen, selbst wenn sich daraus persönliche Vorteile oder Vorteile für die Allgemeinheit ergeben. Lediglich 9,4 Prozent würden ihre Mobilitätsdaten preisgeben, wenn damit ein Nutzen für den Klimaschutz einhergeht. 8,6 Prozent der Befragten stehen einer Datenfreigabe positiv gegenüber, wenn sie dadurch Kosten sparen.

© BMDV

ABT e-Line und WiTricity machen kabelloses Laden marktreif

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ABT e-Line plant die kommerzielle Einführung von induktivem Laden in Europa mit dem Volkswagen ID.4 im Jahr 2024. Dazu kooperiert das Unternehmen mit WiTricity.

Zubehörspezialist ABT e-Line kooperiert mit WiTricity, einem Anbieter für kabelloses Laden von Elektrofahrzeugen. Ziel der Partnerschaft sei es, induktives Laden auf den europäischen Markt zu bringen. ABT e-Line arbeitet seit vielen Jahren schon mit dem Volkswagen Konzern zusammen und will zunächst den VW ID.4 für kabelloses Laden mit WiTricity aufrüsten. Anfang 2024 soll das sogenannte „Wireless Charging“ erstmals möglich sein. Nach dem VW ID.4 sollen weitere Fahrzeuge aus dem Konzern wie der Volkswagen ID. Buzz, Audi e-Tron GT und Porsche Taycan folgen.

„Laden so einfach wie das Parken“

„Die starke Erfolgsbilanz der ABT e-Line bei der Anpassung von Fahrzeugen an die strengen Anforderungen anspruchsvoller Kunden passt perfekt zur führenden Ladetechnologie von WiTricity“, sagt Eric Plekkepoel, CEO von ABT e-Line.

„Unsere bewährten, automobilgerechten Ladelösungen werden dazu beitragen, viele der Herausforderungen bei der Elektrifizierung zu bewältigen, indem sie das Laden so einfach wie das Parken machen“, sagt Alex Gruzen, CEO von WiTricity.

Die Magnetresonanztechnologie von WiTricity ermögliche es Autofahrerinnen und Autofahrern, ihr Elektroauto durch Parken über einer Ladestation mit der gleichen Geschwindigkeit und Effizienz wie mit einem konventionellen Stecker mit Energie zu versorgen. Der globale Automobilstandard für das kabellose Laden von E-Fahrzeugen wurde von der Society of Automotive Engineers im Jahr 2020 ratifiziert. Er basiere zum großen Teil auf den Entwicklungen von WiTricity und stelle sicher.

Großes Konsumenteninteresse

Die Verbraucher äußerten schon länger den starken Wunsch nach kabellosem Laden von Elektrofahrzeugen, so ABT. Das Unternehmen verweist auf mehrere Studien, in denen bis zu 96 Prozent der Elektrofahrzeugnutzer ihr Interesse an der Technologie bekundet hätten. Laut dieser Marktforschung ist Wireless Charging für die Befragten bedeutender als andere Technologien wie assistiertes Parken oder autonomes Fahren.

Laden ohne Kabel: WiTricity will das mit ABT e-line in Europa ermöglichen. © ABT e-Line