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Zahl der Fahrprüfungen steigt auf Rekordniveau

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Driving school. Beautiful young woman successfully passed driving school test. She looking sitting in car, looking at camera and holding driving license in hand. Girl with driving license

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 ist die Zahl der durchgeführten praktischen Fahrprüfungen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 1,31 Millionen gestiegen. Das haben aktuelle Berechnungen des TÜV-Verbands auf Grundlage von Daten der Prüforganisationen TÜV und DEKRA ergeben. Damit bleibe der Führerschein die Grundlage für individuelle Mobilität – vor allem in ländlichen Regionen, so der TÜV-Verband.

„Die Zahl der Fahrprüfungen nähert sich nach einem Rückgang während der Corona-Pandemie wieder dem Niveau des Rekordjahres 2019 an“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 sind rund 1,31 Millionen Fahrprüfungen abgenommen worden. Bühler: „Der Trend der Vor-Corona-Jahre zu immer mehr Fahrprüfungen setzt sich fort.“ Seit dem Jahr 2014 ist die Zahl der Fahrprüfungen laut KBA um 16 Prozent auf den Höchstwert von 1,74 Millionen Prüfungen im Jahr 2019 gewachsen. Wie beliebt der Führerschein ist, zeigen auch die absoluten Zahlen: Zum 1.1.2022 lag der Bestand an Fahrerlaubnissen aller Klassen in Deutschland bei 44,9 Millionen. Das waren 12,6 Millionen mehr als im Jahr 2013 (plus 39 Prozent). „Die bestandene Fahrprüfung markiert immer noch einen wichtigen Meilenstein im Leben junger Menschen“, sagte Bühler. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands geben 72 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 16 Jahren an, dass der Erwerb des Führerscheins zum Erwachsensein dazugehört wie der Schulabschluss oder die erste eigene Wohnung. 16 Prozent der Befragten sind gegenteiliger Meinung und 8 Prozent unentschlossen.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Die TÜV-Umfrage zeige auch, wie wichtig der Führerschein für die individuelle Mobilität trotz Klimakrise, Fahrradboom und 9-Euro-Ticket weiterhin sei. 63 Prozent der befragten Führerscheinbesitzer ab 16 Jahren fahren demnach (fast) täglich mit dem Auto, weitere 23 Prozent mindestens einmal pro Woche. Deutliche Unterschiede gibt es hier zwischen Stadt und Land. In Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern fahren 78 Prozent täglich mit dem Auto, in Städten ab 500.000 Einwohnern dagegen nur 39 Prozent. Gut jeder zweite Befragte hat den Führerschein gemacht, um zum eigenen Arbeitsplatz oder der Ausbildungsstelle zu kommen (51 Prozent). In den sehr ländlichen Regionen sagen das 62 Prozent und in den Metropolen 33 Prozent. Zweitplatzierter Grund für den Führerscheinerwerb sind mit einem Anteil von 47 Prozent die persönlichen Lebensumstände, die beispielsweise den Transport von Kindern mit dem Auto erfordern. Immerhin 46 Prozent sagen, dass es in ihrem Umfeld an alternativen Mobilitätsangeboten zum eigenen Auto fehlt. Hier sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land besonders groß: 73 Prozent der Bewohner von Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern geben fehlende Mobilitätsalternativen als Grund für den Führerscheinerwerb an, aber nur 16 Prozent von Städten ab 500.000 Einwohnern. Bühler: „Die Bedeutung des Führerscheins steigt, umso kleiner die Städte und Ortschaften werden. Das ist ein klarer Auftrag an die Politik, die Verkehrswende gerade in den ländlichen Regionen mit einem besseren Nahverkehr und mehr Radwegen voranzutreiben.“

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Neues E-Carsharing am Frankfurter Flughafen

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Nicht zu übersehen: mobileeee E-Carsharing-Bereich im Parkhaus P2 Terminal 1, Parkreihe 1406, auf den Stellplätzen E28-E32 © mobileeee GmbH

In Kooperation mit der Fraport AG hat der Mobilitätsanbieter mobileeee am Frankfurter Flughafen eine E-Carsharing-Station in Betrieb genommen. Seit Anfang November stehen Reisenden fünf Elektroautos zur Verfügung, die im E-Carsharing von mobileeee genutzt werden können.

Die E-Carsharing-Fahrzeuge stellen am Frankfurter Flughafen nunmehr eine Alternative zum eigenen Pkw, Taxi oder zu öffentlichen Verkehrsmitteln dar. Gebucht werden die Elektroautos über eine App von mobileeee. Dabei dient das Smartphone auch als Schlüssel zum Fahrzeug.

Eigener E-Carsharing-Bereich im Parkhaus P2

Wie der Anbieter mitteilt, sei Abholung und Rückgabe der Sharingfahrzeuge durch das digitale Konzept rund um die Uhr möglich. Hierfür wurde ein spezieller E-Carsharing-Bereich im Parkhaus P2 Terminal 1, in der Parkreihe 1406, eingerichtet. Die mobileeee-Stellplätze E28-E32 sind deutlich ausgewiesen. Zur Verfügung stehen zwei Modelle: Renault ZOE und Hyundai Kona electric. Weitere E-Modelle sollen laut Anbieter folgen.

Ilker Yilmaz, COO von mobileeee, bezeichnet die neue E-Carsharing-Station als eine wichtige Ergänzung der bestehenden Mobilitätsangebote: „Es freut uns sehr, dass wir ab sofort unseren Kunden, Reisenden und Mitarbeitenden des Airports im Parkhaus P2 am Terminal 1 des Frankfurter Flughafens die Möglichkeit des unbeschwerten, nachhaltigen Reisens mit mobileeee ermöglichen können.“

Über mobileeee

mobileeee hat 2016 den Frankfurter Gründerpreis gewonnen und entwickelt seit 2017 Lösungen für die alltägliche Nah-Mobilität. Dabei konzentriert sich das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main mit seinem Shared-Mobility-Ansatz nach eigenen Angaben insbesondere auf suburbane und ländliche Regionen. Städten, Unternehmen und Institutionen biete mobileeee zudem die Möglichkeit, eigene Mobilitätsangebote zu entwickeln und zu betreiben.

Nicht zu übersehen: mobileeee E-Carsharing-Bereich im Parkhaus P2 Terminal 1, Parkreihe 1406, auf den Stellplätzen E28-E32

© mobileeee GmbH

Schrankenloses Solar-Parkhaus eröffnet

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Free-Flow ohne Schranke in Heidelberg: Eigentümer Hans-Jörg Kraus (links) und Patrick Jelinek, Prokurist Stadtwerke Heidelberg Garagen, bei der Eröffnung der Quartiersgarage in den Campbell Barracks. © Stadtwerke Heidelberg Garagen

Schrankenlos und nachhaltig: Als erstes öffentliches Parkhaus mit Photovoltaik- und Free-Flow-Anlage in Heidelberg eröffnete Ende Oktober 2022 die neue Quartiersgarage (P19) in den Campbell Barracks. Das Parksystem stammt von Scheidt & Bachmann.

Die Stadtwerke Heidelberg haben gemeinsam mit Vertretern des Projektentwicklers KRAUSGRUPPE das P19 in Heidelberg-Rohrbach in Betrieb genommen. Anwohner und Besucher können dort ohne Schranke in die Garage ein- und ausfahren. Zudem wird im Parkhaus Sonnenstrom genutzt, der über eine PV-Anlage auf dem Dach erzeugt wird. Die technische und kaufmännische Betriebsführung übernehmen die Stadtwerke Heidelberg Garagen, Eigentümer des Gebäudes ist der Heidelberger Hans-Jörg Kraus.

Free-Flow bietet hohen Parkkomfort

Das P19 in den Campbell Barracks sei das erste Parkhaus in Heidelberg, das mit einer Free-Flow-Anlage ausgestattet ist. Parkende können einfach ein- und ausfahren, ihr Kennzeichen wird automatisch von einer Kamera erfasst. „Wir möchten den Parkkomfort für die Kundinnen und Kunden stets weiter erhöhen. Daher haben wir uns gemeinsam mit der KRAUSGRUPPE dazu entschieden, das Parkhaus in den Campbell Barracks mit einer Free-Flow-Anlage auszustatten“, sagt Patrick Jelinek, Prokurist der Garagengesellschaft bei den Stadtwerken Heidelberg. „Das passt ideal zum zukunftsfähigen Konzept des Quartiers Campbell“, ergänzt Eigentümer Hans-Jörg Kraus.

Bezahlen am Automaten oder digital

Zum Bezahlen gibt man entweder sein Auto-Kennzeichen vor der Ausfahrt am Kassenautomaten ein und bezahlt den Parkaufenthalt vor Ort oder aber man registriert sich vor der Einfahrt über eine Website. Das Fahrzeugkennzeichen wird bei der Ein- und Ausfahrt erfasst, die Abrechnung läuft automatisch. Der Fahrer oder die Fahrerin werde dabei nicht fotografiert, so die Betreiber. An der Ausfahrt bestätigt ein Bildschirm die erfolgte Zahlung oder weist auf eine vergessene Zahlung hin. „Wir haben die automatische Kennzeichenerkennung bereits in allen unseren Parkhäusern in Heidelberg eingeführt und gute Erfahrungen damit gemacht. Im neuen P19 bauen wir das System jetzt ohne Schranke und mit einer neuen, leistungsstärkeren Generation von Kameras noch weiter aus“, so Jelinek weiter.

PV-Anlage deckt Strombedarf und mehr

Auf dem Dach des Parkhauses ist eine Photovoltaik-Anlage installiert. Ihre Leistung beträgt 230 Kilowatt. Damit erzeuge sie so viel Strom, dass der gesamte Bedarf an Strom aus dem Parkhaus damit gedeckt werden kann, und noch einmal mehr als diese Menge stehe zusätzlich für andere Zwecke zur Verfügung.

Das neue Parkhaus in den Campbell Barracks in Heidelberg bietet Platz für 365 Fahrzeuge auf fünf Ebenen und ist mit sechs E-Ladestationen ausgestattet. Einige Bereiche der Fassade werden begrünt und über eine 14.000 Liter große Zisterne bewässert, gespeist  aus der Dachentwässerung.

Free-Flow ohne Schranke in Heidelberg: Eigentümer Hans-Jörg Kraus (links) und Patrick Jelinek, Prokurist Stadtwerke Heidelberg Garagen, bei der Eröffnung der Quartiersgarage in den Campbell Barracks.

© Stadtwerke Heidelberg Garagen

Q-Park betreibt zukünftig EUREF-Campus Tiefgarage in Düsseldorf

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Pachtvertrag unterzeichnet: Frank Meyer (l.), Geschäftsführer von Q-Park Operations Germany, und EUREF-Vorstandsvorsitzender Reinhard Müller © Q-Park

Ab Mitte 2024 betreibt der Parkraumbewirtschafter Q-Park die Tiefgarage des EUREF-Campus Düsseldorf. Den Vertrag dazu unterzeichneten am Montag, 24. Oktober 2022, die Projektpartner Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG und EUREF AG.

Die Tiefgarage mit dem darüberliegenden Innovationscampus entsteht derzeit im Rahmen einer Projektentwicklung auf dem Flughafen-Gelände in Düsseldorf im Stadtteil Lichtenbroich. Der EUREF-Campus Düsseldorf wird nach einem Standort in Berlin der zweite dieser Art des europäischen Energieforums in Deutschland sein. In dem neuen Zentrum für Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollen künftig auf über 80.000 Quadratmetern Büro- und Eventfläche internationale Unternehmen, Universitäten, Verbände und Start-ups zusammenarbeiten und sich mit Themen wie Energie, Klimaschutztechnik, Umweltschutz und Mobilität befassen.

Pachtvertrag unterzeichnet

Der erste Bauabschnitt umfasst auch die Errichtung einer Tiefgarage, für die Q-Park gut eine Woche nach der Grundsteinlegung den Pachtvertrag unterschrieben hat. Mitte 2025 soll der EUREF-Campus Düsseldorf in Gänze fertiggestellt sein.

„Der für insgesamt 4.000 Mitarbeitende ausgelegte Zukunftsort und die Flughafen-Lage versprechen schon heute eine hohe Frequenz am Standort. Mit Q-Park haben wir einen professionellen und innovativen Betreiber, der diese Auslastung mit Souveränität meistern wird“, sagt EUREF-Vorstandsvorsitzender und Bauherr Reinhard Müller.

Tiefgarage mit 687 Stellplätzen

Die geplante Tiefgarage mit insgesamt 687 Stellplätzen befindet sich direkt neben dem Flughafen-Bahnhof. Den aktuell dort befindlichen Parkplatz mit 228 Stellplätzen betreibt Q-Park bereits seit Herbst 2000 und verfüge damit über Erfahrung im Bereich Airport Parking. Der nahegelegene Fernbahnhof ist für die Weiterreise mit dem Zug über den SkyTrain, eine pendelnde Schwebebahn, an den Düsseldorfer Flughafen angebunden. So könnte die neue Tiefgarage auch als Umsteigeort für Berufspendler und Fluggäste dienen sowie für Kurz- und Dauerparker zur Verfügung stehen. Die neue Tiefgarage soll nach den Plänen den Parkplatz „Flughafen Bahnhof“ ersetzen.

Q-Park mit 13 Parkobjekten in Düsseldorf vertreten

„Wir freuen uns sehr, weiterhin mit der EUREF AG zusammenarbeiten zu können. Gleichermaßen fühlen wir uns der Stadt Düsseldorf, wo wir bereits 13 Parkobjekte betreiben, sehr verbunden“, so Frank Meyer, Geschäftsführer der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. „Der EUREF-Campus Düsseldorf als Vorzeigemodell versteht sich als lebendiger Zukunftsort der Energiewende und wir sind stolz, künftig die dazugehörige hochmoderne Tiefgarage betreiben zu dürfen.“

Das Parkobjekt soll mit innovativer Parkierungstechnologie ausgestattet werden. Dazu zählen laut Q-Park Ladestationen für Elektrofahrzeuge und digitales Parken. Damit soll es möglich sein, sich einen Parkplatz vorab online zu reservieren und anschließend kontaktlos mittels Kennzeichenerkennung ein- und auszufahren. Zusätzlich sollen Kurz- und Dauerparker die Q-Park App als digitales Zugangsmittel nutzen können.

Pachtvertrag unterzeichnet: Frank Meyer (l.), Geschäftsführer von Q-Park Operations Germany, und EUREF-Vorstandsvorsitzender Reinhard Müller  © Q-Park

Online-Konferenz Charge and Drive

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EV concept with a man on blurred city background

Zu einer kostenfreien Online-Konferenz lädt die ZVEI-Akademie am 1. Dezember 2022 ein. Thema der Veranstaltung mit dem Titel „Charge and Drive“ sind Ladekonzepte und Ladeinfrastruktur.

Sichtweisen aller Stakeholder, vom Energieversorger, über den Netzbetreiber bis hin zum Mobilitätsanbieter, sollen aufgezeigt werden. Neben neuesten Entwicklungen der Branche werden aktuelle Informationen zu Ladekonzepten und zur Infrastruktur vermittelt. Die Teilnehmer erfahren, welche technischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Ladeinfrastruktur eichrechtskonform betrieben werden kann und auf was es bei der Umsetzung in der Praxis ankommt. Angekündigt sind Praxisberichte unter anderem von DB Schenker, der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft, Netze BW, DLR-Institut für Verkehrsforschung, der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur. Veranstalter ist die ZVEI-Akademie, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des ZVEI e. V., Verband der Elektro- und Digitalindustrie.

Vollständiges Programm und kostenfreie Anmeldung: www.zvei-services.de

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Carsharing-Ausbau in Münster

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Neu im SHARE NOW Portfolio: Stationsbasiertes Carsharing in Münster © SHARE NOW

Carsharing-Anbieter SHARE NOW und BERESA, eine regional tätige Mercedes-Benz Autohandelsgruppe, schließen sich für ein neues Carsharing-Angebot in der Stadt Münster zusammen. Es wird der erste Standort, an dem SHARE NOW stationsgebundenes Carsharing anbietet. Im Franchise-Modell ist operativ die wuddi GmbH, zugleich Teil der BERESA Gruppe, verantwortlich.

„Unser Ziel ist es, Carsharing für alle zugänglich zu machen und somit die Lebensqualität in Städten nachhaltig zu verbessern. Mit unserem stationsgebundenen Konzept können wir Carsharing auch in Städten anbieten, in denen das Free-Floating-Modell an seine Grenzen stößt”, sagt Olivier Reppert, CEO von SHARE NOW.

„Mit wuddi haben wir seit 2019 ein Carsharing- und Mobilitätsangebot für Münster und das Münsterland aufgebaut und Erfahrungen gesammelt, was ein nutzerfreundliches und digitales Carsharing-Angebot braucht, um erfolgreich zu sein“, sagt Sebastian Knapp, CFO von BERESA.

„Durch wuddi war es 2019 in Münster das erste Mal möglich, ohne Vertragsbindung, ohne Kaution und 24/7 Carsharing zu nutzen. Seitdem haben sich mehr als 3.500 Kund:innen für wuddi entschieden“, blickt Manuel Schlottbom, CEO von wuddi, zurück. SHARE NOW ermögliche nun den direkten Zugriff auf die Fahrzeuge im Münsterland sowie auf alle Fahrzeuge des SHARE NOW-Netzwerks in Europa.

70 Fahrzeuge zum Start in Münster

Ab dem 10. November sollen den Menschen in Münster mehr als 70 SHARE NOW Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, smart, Renault, Hyundai und Skoda zur Verfügung stehen. Laut Anbieter können diese ab 2,55 Euro pro Stunde oder 25,50 Euro pro Tag gemietet werden, zuzüglich 0,32 Euro pro Kilometer. Anders als an den anderen SHARE NOW Standorten, funktioniert der Service in Münster stationsbasiert. Mit der SHARE NOW App lasse sich ein Fahrzeug an einer der 50 örtlichen Mietstationen mieten und zurückgeben. Die Tank- und Ladekosten der Fahrzeuge übernimmt SHARE NOW.

SHARE NOW ist in 17 europäischen Städten mit rund 10.000 Fahrzeugen vertreten, rund 3.000 davon nach eigenen Angaben elektrisch – bislang als Carsharing im Free-Floating, das heißt ohne feste Station. Der Mobilitätsdienstleister wurde 2019 gegründet und hat seinen Firmensitz in Berlin. Seit 2022 ist das Unternehmen Teil von Free2move, einer Tochtergesellschaft des Stellantis-Konzerns, zu dem Marken wie Peugeot, Citroën, Fiat und Opel gehören. BERESA ist eine Autohandelsgruppe für die Marken Mercedes-Benz und Hyundai im Wirtschaftsdreieck Münster-Osnabrück-Bielefeld mit über 1.000 Mitarbeitern an 17 Standorten. wuddi ist ein 2019 gegründetes Start-up für digitales Carsharing in Münster und Umland.

© SHARE NOW

Bundesweit uneinheitlich geregelt

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Tagsüber kostenfrei für drei Stunden zwecks Laden parken – so gesehen und fotografiert in Nürnberg am 25. Oktober 2021. © J. Schott / Shutterstock.com

Uneinheitlich erweisen sich die Regeln und Gebühren für parkende Elektroautos. Eine stichprobenartige Recherche zeigt, wie unterschiedlich Kommunen das Parken und Laden von Elektrofahrzeugen handhaben.

Beispiel Paderborn: Seit Januar 2022 müssen Fahrer von Elektroautos in der ostwestfälischen Stadt auf allen öffentlichen Parkplätzen und Seitenstreifen wieder Parkgebühren bezahlen. Die zeitlich begrenzte Sonderregelung zum kostenlosen Parken von Stromern lief am 31. Dezember 2021 aus. Ein gültiges Parkticket wird sogar an Ladestationen während des Ladevorgangs benötigt.

Anders sieht es in Hamburg aus. Die Polizei der Hansestadt informiert: Seit dem 1. November 2015 dürfen mit E-Kennzeichen ausgestattete Fahrzeuge in Hamburg an allen Parkscheinautomaten bis zur jeweiligen Höchstparkzeit gebührenfrei abgestellt werden. Zur Kontrolle des zeitlichen Limits muss eine Parkscheibe ausgelegt sein. Dies gilt auch an den öffentlichen Ladestationen.

Chemnitz wiederum hat die Förderung von Elektroautos zurückgefahren und führte Anfang des Jahres Parkgebühren für Elektroautos ein. Zwar parken Stromer auf gebührenpflichtigen Parkplätzen die ersten zwei Stunden noch kostenlos. Künftig sollen sie nach einer Übergangsphase nicht mehr von der Parkgebühr befreit sein.

Großzügige Schwaben und Pfälzer

Weiterhin sparen können E-Fahrer in der schwäbischen Stadt Ostfildern. Elektrisch betriebene Fahrzeuge werden bis zum 31. Dezember 2026 von den Parkgebühren unter Auslage einer Parkscheibe befreit, sofern sie ein E-Kennzeichen haben oder – bei ausländischen Fahrzeugen – durch eine amtliche, meist blaue Plakette als E-Auto erkennbar sind.

Noch großzügiger ist man in der nahegelegenen Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg. Im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart dürfen Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen im öffentlichen Straßenraum kostenfrei auf allen gebührenpflichtigen Stellplätzen ohne zeitliche Beschränkung abgestellt werden. Selbiges gilt überdies in Bewohnerparkgebieten.

Kaiserslautern hatte zum 1. Mai zwar die Parkgebühren erhöht, Elektrofahrzeuge sind in der rheinland-pfälzischen Stadt aber weiterhin von den Parkgebühren befreit. Entscheidend ist das Vorhandensein eines E-Kennzeichens.

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Parkschild in Kaiserslautern: Zwei Elektroautos dürfen hier zum Laden für maximal drei Stunden mit Parkscheibe stehen (aufgenommen am 24. Januar 2022). © Hillbillypirate / Shutterstock.com

Zeitliche Befristungen

In Bonn zogen zum 1. Juni 2022 ebenfalls die Parkgebühren an, das kostenfreie Parken von Elektrofahrzeugen wurde jedoch bis zum 31. Dezember 2022 befristet. E-Fahrzeuge dürfen aber weiterhin während des Ladevorgangs kostenlos parken.

Eine zeitliche Befristung gilt im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge. Dort parken Elektrofahrzeuge in der Innenstadt für 2,5 Stunden kostenlos, vorausgesetzt sie verfügen über ein E-Kennzeichen. Kontrolliert wird anhand der Parkscheibe. Die Regelung sei zunächst bis zum 31. Dezember 2025 befristet, teilt die Stadt mit.

Ähnlich sind die Regeln in Dresden. Dort ist das Parken von Fahrzeugen mit E-Kennzeichen auf allen gebührenpflichtigen städtischen Parkplätzen während der ersten zwei Stunden gebührenfrei. Für Stellplätze vor Ladesäulen gilt: Vor Schnellladesäulen können elektrische betriebene Fahrzeuge während des Ladevorgangs maximal eine Stunde, vor sonstigen Ladesäulen höchstens vier Stunden gebührenfrei abgestellt werden.

Auch in der bayerischen Kurstadt Bad Reichenhall dürfen Elektroautos an gebührenpflichtigen Parkplätzen kostenlos abgestellt werden, jedoch nur bis zur angegebenen maximalen Parkdauer, die per Parkscheibe dokumentiert werden muss.

© J. Schott / Shutterstock.com

FEIG ELECTRONIC Bezahlterminals sind up to date

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Alle Geräte aus der cVEND-Terminalfamilie bieten ab sofort die neusten Level 2-Kernel von Mastercard, VISA, American Express, Discover, JCB und Union Pay. © FEIG ELECTRONIC GmbH

FEIG ELECTRONIC hat für alle Terminals der cVEND-Produktfamilie die neueste Zulassung der großen Kreditkartensysteme erhalten. Mit dem neuesten EMVCo Level 1 und den Kernels von Mastercard, VISA, American Express, Discover, JCB und Union Pay seien die Terminals eine zukunftssichere Investition.

Mit den jüngsten Updates sei jede Variante von cVEND plug, cVEND box und cVEND PIN und somit die gesamte Plattform der FEIG cVEND Zahlungsterminals auf dem neuesten Stand. Die Zertifizierungen umfassen laut FEIG auch die Transitspezifikationen jedes Unternehmens und machen die Terminals dadurch zur ersten Wahl für aktuelle Investitionen.

„Mit der Zertifizierung durch die führenden Kartensysteme bieten wir unseren Kunden die neuesten Level-2-Kernel in verschiedenen Anwendungen“, sagt Michael Rödig, Senior Product Manager bei FEIG. „Wir bleiben der verlässliche Partner für unsere Kunden in den Marktsegmenten ÖPNV, EV-Charging, Parken und Vending und unterstreichen damit die Zukunftssicherheit und Langlebigkeit unserer Bezahlterminals.“

„Made in Germany“

FEIG entwickelt und produziert seine cVEND-Terminalfamilie „Made in Germany“. Neben der girocard unterstützen die Bezahlterminals zahlreiche internationale Debit- und Kreditkarten sowie mobile Bezahlanwendungen wie Google Pay oder Apple Pay. Zertifiziert nach aktuellen Standards bieten die Geräte laut Hersteller eine lange Lebensdauer. Die Terminals seien robust, vandalismussicher und für zahlreiche Einbausituationen erhältlich. Eingesetzt werden sie in öffentlichen Verkehrssystemen, beim Laden von Elektrofahrzeugen, in Verkaufsautomaten und beim Parken.

© FEIG ELECTRONIC GmbH

Mit dem Auto aufs Zimmer

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Loggia vor einem CarLoft: Im b’mine Hotel können Autos direkt vor den Zimmern der Gäste parken. © Alexander Huber, www.studio-khf.de

Das b’mine hotel am Frankfurter Flughafen wartet mit einem ganz besonderen Gimmick auf: Spezielle Aufzüge befördern die Autos von Gästen direkt vor deren Zimmer, um sie auf einer zugehörigen Loggia zu parken.

Im Bezirk Gateway Gardens innerhalb des Stadtteils Flughafen von Frankfurt am Main eröffnete das erste Haus der noch jungen Hotelgruppe b’mine. Mit seinen 40 CarLofts und der damit verbundenen CarLift-Technologie bietet es ein einzigartiges Konzept: Aufzüge transportieren Autos direkt auf Stellplätze vor den Zimmern, die sogenannten CarLoggien. Diese sind mit einer Wallbox zum Laden von Elektroautos ausgestattet. Somit entfällt schon mal die Suche nach Parkplatz und Ladestation.

Das b’mine hotel Frankfurt befindet sich vis-à-vis des Terminals 2 und beherbergt insgesamt 241 Zimmer. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage am internationalen Luftdrehkreuz erhofft man sich auch Tagungsgäste und -ausrichter, die 11. und 12. Etage sind für Veranstaltungen und Kongresse vorgesehen. Gewollter Nebeneffekt der Autoaufzüge: Neben Fahrzeugen können auch Maschinen oder andere schwere Gegenstände bis zu vier Tonnen Gewicht in knapp 50 Meter Höhe befördert werden. Ein zweites Hotel der neuen Marke ist bereits für Düsseldorf geplant.

© Alexander Huber, www.studio-khf.de

Gundeli-Parkhaus in Basel erstrahlt in neuem Licht

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Die TECTON-Leuchten verfügen über einen großen Abstrahlungswinkel, Schlag- und Splitterschutz und lassen sich durch das vorhandene Schienensystem ohne großen Montageaufwand austauschen.

Mit einem zeitgemäßen Beleuchtungskonzept wirken Parkhäuser einladend und sicher. Im Rahmen eines Modernisierungsprojekts hat Zumtobel im Parkhaus des Gundeli-Parks in Basel die Orientierung weiter optimiert und den Stromverbrauch nach eigenen Angaben um fast 50 Prozent reduziert.

Für die Beleuchtung von Parkhäusern setzt das Schweizer Immobilienunternehmen Wincasa seit 20 Jahren auf Lösungen von Zumtobel aus dem österreichischen Dornbirn, Vorarlberg. So auch im Baseler Gundeli-Parkhaus mit seinen drei Stockwerken, das im Rahmen eines Sanierungsprojekts mit der neuesten Version des Lichtbandsystems TECTON ausgestattet wurde. Diese Lichtlösung erleichtere die Orientierung und verbessere das subjektive Sicherheitsempfinden, so Zumtobel.

Sowohl die Energieeffizienz als auch die Verteilung und Lenkung des Lichts spielen hierbei eine wichtige Rolle – zumal das Gundeli-Parkhaus gänzlich ohne Tageslicht auskommt und die Decke ungestrichen ist. Um nicht wie eine Höhle zu wirken, galt es, mit der richtigen Beleuchtung gegenzusteuern, damit das Parkhaus einladend und sicher erscheint. Früher erfüllten offene TECTON FL-Röhren von Zumtobel durch ihren 360-Grad-Abstrahlwinkel diese Funktion. Mit ähnlichen Eigenschaften kann laut Anbieter auch die TECTON BASIC LED-Lichtbandleuchte aufwarten, da sie wie die Vorgängermodelle über einen großzügigen Abstrahlungswinkel verfüge. Dadurch lasse sich das Licht nicht nur über die zahlreichen Säulen des Parkhauses lenken, sondern auch die Decke gegen den berüchtigten „Höhleneffekt“ bestrahlen. Dank ihrer Robustheit seien die Lichtbalken überdies prädestiniert für den Einsatz im Parkhaus. Im Unterschied zu offenen LED-Leuchten sorge die Plastikverkleidung der TECTON BASIC für Schlag- und Splitterschutz und gewährleiste so eine lange Lebensdauer.

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Vorher-Nachher: Früher übernahmen offene TECTON FL-Röhren von Zumtobel die Beleuchtung, jetzt sind dort moderne, noch hellere LED-Lichtbandleuchten im Einsatz. © Faruk Pinjo

Nachhaltiger Retrofit

Mit Blick auf den Austausch der rund 600 Leuchten verweist Zumtobel auf die Vorzüge des modularen TECTON-Schienensystems: Die ausgedienten Lichtbandleuchten habe man ohne großen Montageaufwand durch die neuen LED-Modelle ersetzen können. „Dass der Installationsaufwand sehr gering war, zeigt sich allein schon darin, dass die Elektriker für jedes Stockwerk statt der veranschlagten Woche gerade mal zwei Tage benötigten“, sagt Philipp Büchler von Zumtobel. Die Weiterverwendung der bestehenden Tragschienen sei nachhaltig, da kein Abfall durch die Entsorgung eines alten Schienensystems anfalle. Im Wartungsfall könne der Betreiber des Parkhauses die Leuchten unkompliziert austauschen – es sei weder spezielles Werkzeug noch elektrotechnische Expertise notwendig. Mit den neuen TECTON-LED-Leuchten von Zumtobel sei es schließlich gelungen, knapp 50 Prozent des bisherigen Stromverbrauchs einzusparen.

© Faruk Pinjo