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Free-Flow kommt in Düren an

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Einfahrt ohne Ticket und Schranke ins Parkhaus Schützenstraße in Düren: Das Free-Flow-System von Scheidt & Bachmann macht’s möglich.

Besuchern der Innenstadt in Düren wird das Parken neuerdings leicht gemacht: Ganz barrierefrei fährt man jetzt schrankenlos und auch ticketlos in das citynahe Parkhaus Schützenstraße ein. Das Parksystem stammt von der Scheidt & Bachmann Parking Solutions Germany GmbH.

LPR-Kameras erfassen beim Einfahren das Kennzeichen. Begrüßt werden die Kunden über eine große Anzeige mit dem Produktnamen entervo.sign. Neben den klassischen Zahlmethoden Karten- und Barzahlung an den drei Kassenautomaten wird zusätzlich die mobile Bezahlung der Gebühren per App angeboten. Kunden müssen dazu lediglich ihr Kennzeichen eintippen.

Schnittstelle zu Inkasso-Unternehmen

An der Ausfahrt kontrolliert die entervo-Software in Kombination mit dem erfassten Kennzeichen die Bezahlung. Sollte der Besucher vergessen haben zu zahlen, wird er an der Ausfahrt über das entervo.sign darauf aufmerksam gemacht und kann auch nach der Ausfahrt an den Automaten vor Ort oder über die App später von zu Hause aus zahlen. Für die Fälle, in denen nicht fristgerecht gezahlt wird, ist eine Schnittstelle zu einem Inkasso-Unternehmen eingerichtet.

Das System wird vom Parkhausbetreiber Saba einerseits durch Personal vor Ort und andererseits über eine Leitstelle in Hildesheim verwaltet. Das dortige Servicepersonal ist über die Ruftaste an den Automaten rund um die Uhr erreichbar. Die Saba Park Deutschland GmbH mit Sitz Berlin gehört zur international agierenden Saba Group aus Barcelona.

Folgeprojekt mit Free-Flow-Technik in Aschaffenburg

Laut Saba und Ausrüster Scheidt & Bachmann kommt die neue Technik in Düren gut an und sei aufgrund der wegfallenden Tickets auch umweltbewusst. Aufgrund der allgemeinen Zufriedenheit habe sich Saba auch bei der City Galerie in Aschaffenburg für ein solches Free-Flow-System entschieden. Das dortige Parkhaus hat eine Kapazität von 1.700 Stellplätzen, die auch außerhalb der Shopping-Zeiten zur Verfügung stehen.

© Scheidt & Bachmann

Auto-Paternoster mit Ladefunktion

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Auf dem E-Parktower ist eine 10 kW-Photovoltaikanlage installiert.

Ein Prototyp für ein neuartiges automatisiertes Parksystem steht seit kurzem im nordrhein-westfälischen Haltern am See. Das rund 12 Meter hohe E-Parktower verfügt an jedem Stellplatz über Ladevorrichtungen, die durch Photovoltaik gespeist werden.

Im Inneren der 34 Tonnen schweren Stahlkonstruktion sind acht Parkgondeln untergebracht. Sie rotieren auf einer Grundfläche von 60 Quadratmetern nach dem Paternoster-Prinzip. Jede Gondel ist mit einer 22 kW starken Elektroladestation ausgestattet. Auf dem Dach des Turms befindet sich eine 10 kW-Photovoltaikanlage, die den Towerbetrieb autark versorgen soll.

Über zwei Jahre Zeit und Know-how haben die jungen Unternehmer Markus, Martin und Lukas Mika sowie Manuel Huch in den Prototypen des E-Parktowers gesteckt. Ihr Ziel: Ein Parkhaus der Zukunft zu entwickeln, das Parkraum auf kleinster Fläche ermöglicht, über Ladepunkte für E-Autos verfügt und bestehenden Sicherheitsvorschriften erfüllt. Auf jeder Parkgondel sei Platz für Autogrößen bis zum Kleintransporter. Das Ein- und Ausparken funktioniert simpel. „Die Zugangskontrolle erfolgt über einen QR-Code oder einen Barcode, der vor einen Scanner gehalten wird“, erklärt Markus Mika, der das Konzept mitentwickelt hat.

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Parken und Laden im Turm  © E-Parktower GmbH

 

Modulares Prinzip

Der E-Parktower ist in unterschiedlichen Varianten mit sechs bis 16 Stellplätzen geplant. In der Maximalversion mit 16 Plätzen erreicht er eine Höhe von rund 22 Metern. Durch ein modulares Prinzip lassen sich auch mehrere Tower nebeneinander platzieren.

Vor allem in urbanen Bereichen, in denen nicht jeder seinen eigenen Stellplatz hat, könnten solche Lösungen eingesetzt werden, so die Vorstellung der E-Parktower GmbH. In 400 Städten in Deutschland wäre ein E-Parktower nach Angaben der Entwickler baurechtlich möglich und beispielsweise auch als Mobilitätshub vorstellbar. Der Turm könne privat oder öffentlich genutzt und sowohl einzeln stehen als auch in Gebäude integriert werden.

© E-Parktower GmbH

APCOA plant 100.000 neue Ladestationen

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APCOA will bis 2035 europaweit 100.000 Ladestationen installieren. Derzeit sind es 2.500.

APCOA PARKING plant, bis zum Jahr 2035 bis zu 100.000 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge in seinen Parkhäusern zu installieren. Das gab der international tätige Parkraumbetreiber Ende September 2022 bekannt.

Im Rahmen seiner neuen E-Strategie wolle APCOA in den Ausbau seiner AC-Ladeinfrastruktur investieren und zum führenden E-Ladebetreiber aufsteigen. Parallel sollen mit strategischen Partnern über 1.000 zusätzliche DC-Schnellladesäulen in APCOA-Parkhäusern eingerichtet werden. Hierzu arbeite man mit der Automobilindustrie sowie Energieversorgern und Ladeinfrastrukturanbietern zusammen.

Um solche Kooperationen zu erleichtern, hat APCOA eine eigene digitale Plattform entwickelt. Diese sei herstellerunabhängig hinsichtlich der Hardware und könne vom Eigentümer der Ladestation genutzt werden. Durch diese offene und kompatible Gestaltung sei es möglich, mehrere Partner und Dienstleistungen zu integrieren. Für den Endkunden sollen die Apps APCOA FLOW und APCOA Connect als Benutzerschnittstelle dienen. Mit ihnen lasse sich der gesamte E-Ladevorgang abwickeln und bezahlen. Enthalten seien zudem zusätzliche Dienste wie Suche oder Buchen.

CEO sieht großes Umsatzpotenzial

Philippe Op de Beeck, CEO der APCOA PARKING Group, sagt: „Der Trend hin zu Elektrofahrzeugen als der dominierenden technischen Lösung für den Straßenverkehr ist unumkehrbar. Die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge spielt daher eine wesentliche Rolle bei der Transformation der APCOA-Parkhäuser zu sogenannten Urban Hubs.“ Für APCOA als Betreiber sieht Op de Beeck in der Aufrüstung der Standorte mit E-Ladestationen und anderen urbanen Dienstleistungen ein erhebliches Umsatzpotenzial. Im Einklang mit der Verpflichtung des Unternehmens zur Klimaneutralität werde die Ladeinfrastruktur vollständig mit grüner Energie betrieben.

Gesetzliche Vorgaben beschleunigen Elektrifizierung

APCOA verweist in diesem Kontext auf die Entscheidung des Europäischen Parlaments, den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2035 zu verbieten und zitiert eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Dynata. Demnach seien Verbraucher zunehmend bereit, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen. Außerdem hätten zahlreiche Länder bereits Vorschriften erlassen, bis zu 30 Prozent der öffentlichen Stellplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge auszustatten. Bis heute stünden in den von APCOA betriebenen Parkhäusern rund 2.500 Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. APCOA geht anhand der dort erfassten Daten davon aus, dass die Nachfrage in erheblichem Maße weiter steigen wird.

Beitrag zur Dekarbonisierung

„Wir glauben fest an die Zukunft der Elektromobilität“, so Op de Beeck. „Deshalb schaffen wir die notwendige Infrastruktur und leisten damit unseren Beitrag zum Erreichen der internationalen Dekarbonisierungsziele.“ Der APCOA-Chef untermauert dies mit der fortlaufenden Umsetzung zahlreicher Maßnahmen, die das Unternehmen in einem konzernweiten ESG-Programm gebündelt habe.

Nach eigenen Angaben betreibt APCOA über 1,8 Millionen Einstellplätze an über 12.000 Standorten in 13 Ländern und sieht sich damit als führender europäischer Parkraumbetreiber.

 

© APCOA PARKING Group

Q-Park baut Präsenz in Berlin aus

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Das neue Parkhaus im Portfolio von Q-Park, „FORUM STEGLITZ“ in Berlin, verfügt über 547 Stellplätze auf sechs Etagen.

Der Parkhausbetreiber Q-Park vergrößert ein Portfolio in Berlin. Seit dem 15. August 2022 bewirtschaftet Q-Park die Parkimmobilie „FORUM STEGLITZ“ in Berlin. Das Objekt verfügt über 547 Stellplätze auf sechs Etagen und ist rund um die Uhr geöffnet.

Die sanierte Parkeinrichtung ist Teil des Geschäftszentrums „FORUM STEGLITZ“, welches sich in 1A-Lage im Berliner Ortsteil Steglitz an der Grenze zu Friedenau befindet. Im Rahmen einer umfassenden Modernisierung soll aus dem ehemaligen Einkaufszentrum eine städtebaulich integrierte, flexible Mixed-Used-Immobilie werden.

Das Parkobjekt besteht aus zwei Abschnitten und ist rund um die Uhr über zwei Einfahrten zu erreichen. Die Einfahrt auf der Bornstraße ermöglicht den Zugang zum sechsstöckigen Parkhaus der Immobilie, wohingegen die Einfahrt auf der Gutsmuthsstraße in die Tiefgarage führt, die über zwei Ebenen verfügt. Zukünftig sollen auf dem Parkdeck A des Parkhauses acht E-Ladesäulen mit je zwei Anschlüssen errichtet werden. Darüber hinaus ermöglicht künftig ein Kennzeichenerkennungssystem das kontaktlose Ein-und Ausfahren.

Eigentümer der Immobilie ist die Real I.S. Investment GmbH, mit der Q-Park bereits bei anderen Objekten zusammenarbeitet. Maximilian Ludwig, Senior Director der Real I.S. Investment GmbH erklärt: „Da Q-Park bereits bei der Bewirtschaftung unserer Parkflächen Schlössle-Galerie in Pforzheim und der Fronhofer Galeria in Bonn mit Erfahrung und Expertise überzeugen konnte und so eine erfolgreiche Partnerschaft entstanden ist, haben wir uns dazu entschlossen, unser Parkhaus FORUM STEGLITZ ebenfalls von Q-Park bewirtschaften zu lassen.“

„Über dieses Parkobjekt freuen wir uns besonders, nicht nur, weil wir unsere Präsenz in der Hauptstadt Berlin weiter ausbauen können und Q-Park weiter wächst, sondern auch, weil sich bemerkbar macht, dass wir durch unsere Expertise und unsere Arbeit in den letzten Jahren langfristige Geschäftsbeziehungen schaffen können“, sagt Frank Meyer, Geschäftsführer der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG.

© Q-Park

„Deutschland ist an der Schwelle“

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Zum Zeitpunkt unseres Interviews hatte Ilker Durmaz seinen ersten Arbeitstag als neuer CEO der PayByPhone Deutschland GmbH. Mit ihm und Marilena Lichtenauer, Chief Marketing Officer & Chief Sales Officer, sprach Parken aktuell über Trends, Ziele und Lösungen des Smart-Parking-Anbieters.

Herr Durmaz, Sie kommen gerade aus Kanada, wo Sie die vergangenen vier Jahre für Strategien und Partnerschaften zuständig waren. Wie fühlt es sich an, frischgebackener CEO von PayByPhone Deutschland zu sein?

Durmaz: Ich bin euphorisch hier zu sein. Für mich schließt sich damit ein Kreis. Vor meiner Zeit in Kanada war ich bei unserem Gesellschafter Volkswagen Financial Services tätig und habe mich da schon mit dem Thema Smart Parking befasst.

Wieso Kanada?

D: In Vancouver ist das Corporate Headquarter von PayByPhone. Dort finden unter anderem die Produktentwicklungen und strategischen Entscheidungen statt. In unseren Zielmärkten sind wir jeweils mit einer Vertriebsgesellschaft – so wie hier in Erlangen – vor Ort präsent.

In wie vielen Städten und in welchen Ländern ist Ihre Parking-App verfügbar?

Lichtenauer: Ganz aktuell ist PayByPhone in mehr als 1.300 Städten weltweit verfügbar, darunter 380 deutsche Städte. Insgesamt sind wir derzeit in elf Ländern aktiv, und zwar in Deutschland, Kanada, USA, Frankreich, Monaco, Großbritannien, Irland, Schweiz, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der deutsche Markt macht also über ein Viertel der Städte aus. Sehen Sie noch weiteres Potenzial, weitere Länder beispielsweise?

D: Deutschland ist neben Frankreich und UK ein Schlüsselmarkt. Aktuell konzentrieren wir uns auf den weiteren Ausbau in den Ländern, in denen wir vertreten sind. Auch wenn wir in Deutschland bereits einen sehr hohen Reifegrad haben, gibt es hier schon noch Städte, die wir noch nicht erschlossen haben. Unser Ziel ist, möglichst überall verfügbar zu sein.

L: Potenzial sehen wir natürlich überall dort, wo es uns noch nicht als Partner gibt, aber auch in vielen kleineren Städten, wo zum Teil noch keine Parkraumbewirtschaftung stattfindet.

Sind Ihre mobilen Parkdienstleistungen jeweils im gesamten Stadtgebiet -verfügbar?

D: Wir binden normalerweise den gesamten öffentlichen Parkraum in den Städten an. In einigen vereinzelten Städten sind wir etappenweise vorgegangen – sozusagen als erster Step, um den Bewohnern das digitale Parken näherzubringen.

Sind Sie ausschließlich auf öffentlichen Parkplätzen aktiv?

D: Hauptsächlich sind die Städte unsere Partner, wir haben darüber hinaus aber auch private Flächen im Portfolio.

L: Außerdem integrieren wir auf unserer Plattform neuerdings auch das Anwohnerparken. Hierin sehen wir – auch international – einen Trend. In UK und Frankreich bieten wir diesen Service fest an, in Trier läuft dazu ein Pilotprojekt. Unser Ziel ist, für dieses und weitere Themen den Bedarf für Deutschland zu ermitteln. Wir hoffen, dass solche internationalen Innovationen auch hier Anklang finden

Ein anderer Trend in vielen Städten ist der Rückbau von Parkflächen am Straßenrand. Tangiert das Ihr Geschäft?

D: Den politischen Willen, Parkplätze abzubauen, registrieren wir in der Tat, auch in anderen Ländern. Allerdings wird das meist noch nicht so umgesetzt. Durch unsere enge Vernetzung mit unseren anderen europäischen Märkten bleiben wir aber an diesem Trend eng dran, um zu verstehen, welche Rolle wir spielen können. Bis dahin trägt unsere App dazu bei, dass vorhandene Parkplätze schnell gefunden werden und effizient und komfortabel genutzt werden können.

Stichwort andere Länder: Bestehen international nicht große Unterschiede, die Sie strategisch berücksichtigen müssen?

D: Als Unternehmen betreten wir die einzelnen Märkte mit derselben Herangehensweise. Vor Ort erkennen wir dann, was im jeweiligen Markt ankommt. Das wird in unserer Zentrale in Kanada bewertet, um gegebenenfalls für andere Märkte daraus zu lernen.

Konkret?

D: Zum Beispiel emissionsfreies Fahren in Großbritannien: Dort parken Elektroautos in vielen Kommunen vergünstigt oder kostenlos. Wir haben das in unserer App abgebildet. Diese- Funktion steht nunmehr auch in anderen Märkten auf Nachfrage zur Verfügung.

Wie viele Kunden haben Sie weltweit?

D: PayByPhone hat mittlerweile über 50 Millionen registrierte Nutzer. In den vergangenen Jahren hatten wir ein konstantes Wachstum von rund acht Millionen Downloads pro Jahr.

L: Für Deutschland kann man zudem feststellen, dass uns die coronabedingten Umstände zusätzlich zum organischen Wachstum Vorschub geleistet haben. Kontaktloses Smart Parking per App und bargeldloses Zahlen wurde während der Pandemie auch hierzulande deutlich populärer.

Andere Länder sind uns also voraus?

D: In Nordamerika hat sich das digitale Parken bereits durchgesetzt. Ich sehe Deutschland jetzt an der Schwelle zum Durchbruch. Mobiles Bezahlen findet auch hierzulande immer mehr Fans, was zusätzlich durch Trends wie ApplePay und GooglePay angetrieben wird. Das hilft auch uns, was das Handyparken angeht.

L: Aktuelle Zahlen belegen, dass wir beispielsweise in Magdeburg auf eine -Nutzungsquote von 30 Prozent im Vergleich zum klassischen Parkscheinautomat kommen. In Nürnberg haben wir zuletzt einen Anstieg von elf auf 18 Prozent verzeichnet.

Ist der nächste Schritt eine Implementierung der App in die fest verbauten -Infotainment-Systeme der Fahrzeuge?

D: Wir befinden uns dazu in konkreten Gesprächen in Bezug auf die Marken im Volkswagen-Konzern. Wichtig ist, dass für den Endverbraucher alles harmonisch und einheitlich funktioniert. Die Integration von Parken in Fahrzeugen ist ein wichtiger Schritt, um Parken noch komfortabler zu gestalten. Dafür müssen aber beide Seiten anpacken. Die Annäherung zwischen der Parken-Industrie und den OEMs war anfangs insgesamt sicherlich nicht leicht. Jedoch sehen wir aktuell, dass es endlich einen deutlichen Schritt nach vorne gibt und sich beide Seiten mit realistischen Erwartungen auf Augenhöhe aneinander nähern. Es gibt mittlerweile interessante Ansätze, die erfolgversprechend sind. Vereinfacht wird das durch Standardisierung in der Technologie und faire Geschäftsmodelle für alle Beteiligten.

Von Einheitlichkeit kann bei den -Parking-Apps insgesamt eher keine Rede sein. Laut smartparking.de sind in Deutschland bis zu acht App-Anbieter in zahlreichen Städten vertreten. Kommt irgendwann eine Marktkonzentration, vielleicht auch international?

D: Das sind ganz normale Entwicklungen. Nach einer Phase der Fragmentierung mit vielen neuen Anbietern folgt eine Konsolidierung. Aus unserer Sicht wird sich das gerade international auf zwei bis drei große Player, zu denen wir zählen, konzentrieren. Parallel dazu wird es aber auch immer wieder starke lokale Anbieter geben.

BMW und Daimler haben sich von den Mobilitätsdienstleistungen weitgehend verabschiedet. Wie steht es bei Ihrem Gesellschafter?

D: VW Financial Services steht zu hundert Prozent hinter uns. Dahinter steckt eine globale Strategie, digitaler zu werden und digitale Berührungspunkte zu schaffen.

Welche Kundenvorteile bietet die PayByPhone App an sich?

L: Der Weg vom Download bis zum Parkvorgang ist schnell und leicht. Wir halten die Registrierung bewusst schlank. Demnächst bieten wir auch einen Gastzugang zum Aus-probieren an. Mit nur zwei Angaben können Neukunden die App dann testen. Wir hoffen so, noch mehr Leute für das Smart Parking zu begeistern. Durch unsere Internationalität ist die App über Grenzen hinweg nutzbar, man kann damit durch Europa reisen. -Natürlich hilft die App bei der Parkplatzsuche und zeigt alle nächstgelegenen Parkplätze in der Stadt auf einer Karte an.

Zeigt sie auch an, ob dort noch Plätze frei sind?

D: Meines Erachtens ist das sogenannte „Predictive Parking“ noch ungelöst, ganz einfach aus dem Grund, dass Parkplätze im öffentlichen Raum nicht reservierbar sind. Was bringt mir eine Echtzeitangabe über einen freien Platz? Der Mehrwert für den Kunden ist mir noch nicht ganz klar – aber der muss bei allem im Vordergrund stehen.

Welche Bezahlmöglichkeiten -bestehen?

L: Neben Kreditkarte und PayPal auch Apple- Pay und Google Pay. Bis zum Ende des Jahres wird auch das Bezahlen über die Mobilfunkanbieter möglich sein.

Den Deutschen wird ja eine hohe Affinität zum Bargeld nachgesagt. Kennen Sie Ihre typische Zielgruppe?

L: Zum einen sind das Personen, die beruflich viel mit dem Auto unterwegs sind, zum anderen aber auch Privatnutzer, die das Auto zum Shoppen nutzen. Es ist aber nicht so, dass vor allem die vermeintlich technologie-affineren Männer die App nutzen. Wir haben fast so viele Kundinnen. Und auch beim Alter gibt es keine klare Tendenz. Unter den -Nutzern sind auch viele ältere Menschen. ν

Wechsel in der Geschäftsführung von APCOA

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Philipp Op de Beeck übernimmt ab dem 1. September 2022 interimsweise die Geschäftsführung der APCOA PARKING Group.

Philippe Op de Beeck, CEO der APCOA PARKING Group, übernimmt ab 1. September 2022 interimsweise die Geschäfte der APCOA PARKING Deutschland GmbH. Er löst damit den bisherigen Geschäftsführer Hansjörg Votteler ab, der sich, laut APCOA, künftig neuen beruflichen Aufgaben widmen wird.

Op de Beeck soll als Interimslösung Kontinuität gewährleisten, und zugleich neue Impulse setzen. Aktuell expandiert das Unternehmen intensiv im Bereich Urban Hubs und setzt die Digitalisierung durch die flächendeckende Einführung der Kennzeichenerkennung fort. Zudem arbeitet APCOA an einem schnellen Wachstum seiner Elektroladeinfrastruktur.

Philippe Op de Beeck ist seit 2016 CEO der APCOA PARKING Group und hat in dieser Zeit die Transformation der Unternehmensgruppe vom reinen Parkraumbetreiber hin zu einem digital vernetzen und marktorientierten Dienstleister für Parken, Mobilität und urbane Services vorangetrieben.

© APCOA PARKING GmbH

Kompakt parken in Memmingen

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Parken kompakt: Inesgesamt 19 Fahrzeuge auf drei Ebenen können im neuen halbautomatischen Parksystem von KLAUS Multiparking abgestellt werden.

Um beim Bau der drei neuen Mehrfamilienhäuser mit 28 Wohneinheiten die Stellplatzverpflichtungen der Stadt Memmingen einhalten zu können, mussten sie insgesamt 37 Stellplätze realisieren – einen für jede Wohneinheit sowie neun weitere für Besucher. Die Lösung kam vom in Form von zwei halbautomatischen Parksystemen der neuen Baureihe TrendVario 6300 der KLAUS Multiparking GmbH aus Aitrach.

Die Parksysteme des Aitracher Unternehmens ermöglichen für 19 Stellplätze das Parken auf drei Ebenen und damit die maximale Fahrzeugunterbringung auf engstem Raum.
„Die Parksysteme von KLAUS Multiparking waren für unser jüngstes Bauvorhaben in der Tat projektentscheidend: Ohne die TrendVario-Lösung wären wir am Stellplatzschlüssel der Stadt gescheitert und hätten nur zwei statt drei Häuser realisieren können. Neun Familien hätten dadurch in die Röhre geschaut und auf ihren Traum des zentrumsnahmen Wohnens verzichten müssen. Das wollten wir unbedingt verhindern und ich bin froh, dass dies am Ende so gut geklappt hat. Jetzt haben wir wirklich ein Vorzeigebeispiel der urbanen Nachverdichtung geschaffen“, sagt Armin Fäßlin, Leiter Schlüsselfertigbau der Kutterhaus Wohnkonzepte, einer Tochterfirma der KUTTER GmbH & Co. KG aus Memmingen.

Zwei unterschiedliche Raster

Um die geforderte Stellplatzanzahl von 37 realisieren zu können, kombinierte KLAUS Multiparking zwei dreigeschossige TrendVario-Systeme vom Typ 6300 miteinander. „Im System mit dem 2er-Raster haben wir die Stellplatzzahl von zwei auf fünf ausgeweitet, im System mit dem 5er-Raster haben wir aus den ursprünglichen fünf Plätzen eben 14 gemacht“, sagt Thomas Röllig, der verantwortliche Area Sales Manager bei KLAUS Multiparking. So konnten auf dem Platz von eigentlich sieben Stellplätzen 19 realisiert werden.

Drei Parkebenen in kompakter Bauweise

Das Besondere am halbautomatischen Parksystem der TrendVario-6000-Reihe: Es ist laut KLAUS Multiparking weltweit das erste frei konfigurierbare Baukastensystem, das durch seine kompakte Bauart prädestiniert ist, eine hohe Stellplatzanzahl auf kleiner Fläche zu generieren.

„Mit unserer Entwicklung haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen, denn egal, ob in Metropolen, Städten, oder auf dem Land: Baugrund wird immer teurer und Platz wird knapp. Das gilt natürlich auch fürs Parken. Dabei ist ein Stellplatz – gerade auch in den Innenstädten – gleichbedeutend mit Lebensqualität. Wie wichtig und wertvoll das ist, zeigt sich auch im Königsgraben“, so Röllig.

Großer Vorteil für Architekten und Projektentwickler: KLAUS Multiparking bietet in der neuen Baureihe TrendVario 6000 variable Stellplatzhöhen im 5-cm-Raster an, bis zu einer Fahrzeughöhe von 2,20 Metern und einem Gewicht von drei Tonnen. Dies sei ein großer Vorteil fpr Architekten und Projektentwickler, da man durch das 5-cm-Raster bei drei Ebenen also bis zu 15 cm mehr Variabilität in der Höhe hat. „Je nach baulicher Begebenheit können bereits wenige Zentimeter darüber entscheiden, ob ein Stellplatz realisiert werden kann oder nicht. Wie man am Königsgraben sieht, ist die Zahl der ausführbaren Stellplätze oft ausschlaggebend dafür, ob sich ein Projekt wirtschaftlich realisieren lässt“, sagt Thomas Baumgärtel, Vertriebsleiter Deutschland bei KLAUS Multiparking.

Das integrierte Tor: „KLAUS-V-GATE“

Eine Besonderheit bei der Baureihe TrendVario 6000: das Aluminiumtor „KLAUS-V-Gate“. Es ist fest am Parksystem verankert, so dass keine bauseitigen Torlösungen mehr nötig sind. „Das vereinfacht und beschleunigt die Prozesse ungemein. Außerdem hat es uns in Memmingen zusätzlich 35 cm Platz pro System gespart“, sagt Thomas Röllig. KLAUS Multiparking zufolge ist es weltweit das erste halbautomatisches Parksystem mit integriertem Vertikaltor.

Für die Bedienung des halbautomatischen Parksystems nutzen die Bewohnerinnen und Bewohner des Königsgrabens entweder die Fernbedienung mit Handsender oder ihre Smartphone-App. Die Fahrzeuge werden beim Parken entweder nach unten in die 200 cm tiefe Grube, in die mittlere Ebene oder nach oben in die dritte Parkebene verschoben.

Jeder der 19 Stellplätze im Memminger Königsgraben ist 250 cm breit, wobei die maximale Abstellhöhe variiert. Auf Ebene 1 und 3 liegt sie bei 175 cm, auf der mittleren Ebene 2 kommen sogar Fahrzeuge mit einer Höhe von bis zu 180 cm unter. Dies hängt immer von den maximal möglichen Gebäudemaßen der Projekte ab. Möglich wären Fahrzeughöhen von bis zu 215 cm. Die maximale Fahrzeuglänge beträgt 5,00 m. Die meisten Stellplätze sind auf eine Belastung von 2,0 Tonnen ausgelegt. „Auf Wunsch von Herrn Fäßlin und der Bewohner haben wir einzelne Plätze auf bis zu 2,6 Tonnen aufgelastet. So etwas ist bei unseren Systemen jederzeit möglich“, erklärt Thomas Röllig.

Digital und Aussicht auf Upgrades

Das Projekt „Königsgraben Memmingen“ war für KLAUS Multiparking zudem eine Premiere:  Erstmals wurde die neue TrendVario-Baureihe installiert. „Zuvor hatten wir ähnliche Projekte in Kempten, Lindau oder auch Ulm realisiert. Schön, dass jetzt auch eines unmittelbar vor unserer Haustür dabei ist“, sagt sich Ilona Wachter-Gurski, Geschäftsführerin der KLAUS Multiparking GmbH. Denn vom Königsgraben Memmingen nach Aitrach sind es gerade mal zehn Kilometer
Auch digital habe die neue TrendVario-Generation einiges zu bieten. Technisch sind die Systeme BUS gesteuert und intelligent, sie führen Selbstdiagnosen durch und lassen sich in Smart-Home-Umgebungen integrieren. Auch E-Fahrzeuge lassen sich laut KLAUS Multiparking im TrendVario-System 6000 laden.
Darüber hinaus können die Parkplattformen noch “geupgradet” werden: So lassen sie sich mit den Belägen „AluLongLife“ oder „EasyWalk“ aufwerten, und über das Zubehör „BikeSafe“ können auch Fahrräder oder Motorräder auf der Plattform mitgeparkt werden.

© KLAUS Multiparking GmbH

Die Parkscheibe als ökologisches Werbemittel

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Parkscheibe als Werbemittel
Ein Beispiel für die Gestaltung einer Parkscheibe als Werbemittel.

Die fides Druck und Medien GmbH hat sich auf Werbemittel der etwas anderen Art spezialisiert. Das Unternehmen mit Sitz in Neuried fokussiert sich unter anderem auf Parkscheiben als Werbeträger. Ein zentraler Punkt der Produktion: Nachhaltigkeit. fides stellt die Parkscheiben ausschließlich aus FSC-Material her. Das bedeutet, dass für jeden gefällten Baum neue Bäume gepflanzt werden, und die Parkscheiben nach Gebrauch wiederverwertet werden.

Nicht nur die Produkte sind nachhaltig: Auch das Firmengelände ist es. Das Firmengebäude besteht komplett aus Holz und benötigt keine Heizung oder Wärmepumpe. Die Wärme kommt ausschließlich von den Mitarbeitern, Computern und Maschinen. In Zukunft wolle das mittelständische Unternehmen außerdem noch unabhängiger in puncto Energie werden. Zwar besitzt man eine firmeneigenen Photovoltaikanlage, allerdings gebe es aktuell noch zeitliche Spitzen, in denen der Solarstrom nicht ausreiche, weshalb man auf grünen Strom aus dem Schwarzwald zurückgreifen muss. Mit geplanten Lösungen wie Elektrolyse oder einem Stromspeicher will fides dieses Problem lösen.

© fides Druck und Medien GmbH

PMMA‐Abdichtung für die Parkgarage im MARK München

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Welches am Markt erhältliche Oberflächenschutzsystem ist für die rund 7.400 m2 große Tiefgarage in Münchens neuer Office Landmark „MARK“ sowie für deren Ein- und Ausfahrtsrampen das beste? Diese Frage klärte der Generalunternehmer, die Ed Züblin AG Direktion Schlüsselfertiges Bauen, mithilfe des hauseigenen teamconcept-Prinzips. Externe Sachverständige bewerteten dabei verschiedene Systeme und präferierten ein PMMA OS 10-System. Eingesetzt wurde das Wecryl Oberflächenschutzsystem OS 10 – 2.0 von WestWood, da es die höchste Lebensdauererwartung für die Tiefgarage biete!

Das Neubauprojekt MARK von AXA IM – Real Assets gehört zu den zehn größten Gewerbeimmobilien Münchens. Für bis zu 2.000 Menschen soll das MARK ab Herbst 2022 ihr neuer Arbeitsplatz sein. Neben einer guten Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel lässt sich der neue Office-Standort auf dem ehemaligen Tengelmann-Areal in München-Laim auch gut mit dem Pkw erreichen. 550 Stellplätze stehen in der Tiefgarage des MARK zur Verfügung.

Um diese Parkflächen nutzbar zu machen, schrieb ZÜBLIN die Erstbeschichtung der Tiefgaragenbodenplatte im 2. Untergeschoss mit ca. 7.400 m2 sowie die der Ein- und Ausfahrtsrampen mit ca. 150 m² Fläche aus. Gesucht wurde ein Anbieter eines hochwertigen Oberflächenschutzsystems, das für dieses Objekt die höchste Lebensdauererwartung bietet.

Kompetenzwettbewerb im Rahmen des teamconcept-Prinzips

„Wir haben uns gerne an der Ausschreibung beteiligt“, sagt M. Eng. Bauingenieur Sebastian Lücke, Vertrieb und Technik Parken bei der WestWood Kunststofftechnik GmbH. „Besonders spannend war dabei, dass dieses Bauvorhaben komplett nach dem teamconcept-Prinzip von ZÜBLIN errichtet wird. Dabei wird schon während der Preconstruction-Phase die jeweils beste Lösung für die verschiedenen Gewerke ermittelt.“

Für das Oberflächenschutzsystem der Tiefgarage und der Rampen holte ZÜBLIN dementsprechend Stellungnahmen von externen Sachverständigen zur bestmöglichen Konstruktionsart und Ausführung ein. Dabei wurde bereits ein OS 10 System auf PMMA-Basis präferiert. In dem anschließenden Kompetenzwettbewerb verschiedener Hersteller wurde das Wecryl Oberflächenschutzsystem OS 10 – 2.0 als geeignetste Systemlösung bestätigt – und WestWood bekam den Zuschlag.

“Hoher Haftverbund zu fast allen Untergründen”

„Unser flexibles, mechanisch hoch belastbares Wecryl Oberflächenschutzsystem OS 10 – 2.0 ist gemäß DAfStb.-Richtlinie‚ Schutz- und Instandsetzung von Betonbauteilen‘ geprüft“, erklärt Sebastian Lücke einige Vorzüge des Systems. „Zudem gewährleistet das flüssig verarbeitete PMMA System einen hohen Haftverbund zu fast allen Untergründen. Auch die Oberfläche lässt sich vielfältig gestalten – mit allen denkbaren Farben, Mustern und Markierungen.“

So startete die Ed. Züblin AG Direktion Bauwerkserhaltung Bereich SÜD als ausführender Betrieb Mitte Januar 2022 mit den vorbereitenden Arbeiten zur Applikation des Wecryl Abdichtungssystems: Die Beton-Bodenplatte der Tiefgarage wurde zunächst im Kreuzgang kugelgestrahlt, anschließend wurde die Oberfläche abgesaugt und entstaubt. Danach begann der Systemaufbau mit der niedrigviskosen Grundierung Wecryl 171, die sich durch ihre sehr gute Tiefenwirkung und das ebenso gute Eindringverhalten auszeichnet. Es folgte die Applikation des zweikomponentigen, rissüberbrückenden Abdichtungsharzes Wecryl 279.

„Die flüssige Verarbeitung ermöglicht die Erstellung nahtloser Flächenabdichtungen wahlweise mit oder ohne Vlieseinbettung“, erklärt Sebastian Lücke. „Im MARK wurde die hauptsächlich wirksame Oberflächenschutzschicht (hwO) auf Wunsch des Bauherrn mit Vlieseinlage ausgeführt. Dies war aus technischen Gesichtspunkten nicht erforderlich, da sowohl die vliesarmierte als auch die vlieslose Variante sämtliche Anforderungen erfüllt. Jedoch bieten wir mit dieser Flexibilität jedem Planer bzw. Bauherren die Möglichkeit der individuellen Entscheidung für sein Projekt.“

Für die Nutzschicht wurde der flexibilisierte Verlaufmörtel Wecryl 333 appliziert, welcher im frischen Zustand mit Quarzsand eingestreut wurde. Als Abschluss erfolgte der Auftrag der schnellhärtenden Kopfversiegelung Wecryl 488 im gewünschten Farbton. Dabei wurden sogenannte Parkteppiche gestaltetet, welche durch den Kontrast zu den hellgrauen Fahrbereichen eine zusätzliche Stellplatzmarkierung überflüssig machen.

Der Aufbau der Ein- und Ausfahrtsrampen erfolgte analog, lediglich die Nutzschicht wurde mit dem Strukturbelag Wecryl 410 ausgeführt – einem hoch abriebfesten, rutschfesten Belag, der speziell für stark befahrene Bereiche wie Rampen und Spindeln von Parkhäusern entwickelt wurde.

„In knapp zweieinhalb Monaten war der gesamte Parkflächenbereich fertiggestellt“, berichtet Sebastian Lücke. „Anfang Mai 2022 legte Züblin noch mit den Rampen nach: Auch die schnelle Projektgestaltung, die unser Wecryl Oberflächenschutzsystem OS 10 – 2.0 möglich macht, kam der Terminplanung dieses großen Bauprojektes sehr entgegen.“

Aral beim ultraschnellen Laden vorne mit dabei

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Aral baut die Anzahl seiner pulse-Ladestationen weiter aus – und hat ehrgeizige Ziele.

Aral treibt den Ausbau seiner pulse-Ladestationen weiter voran. Aus Daten des E-Mapping-Dienstes Schnellladepark.app geht hervor, dass die E-Mobilitätsmarke des Unternehmens nur rund eineinhalb Jahre nach Beginn des Netzaufbaus bereits einer der größter Anbieter von öffentlich zugänglichen ultraschnellen Ladestationen in Deutschland geworden ist. 

Wie aus der im Juli von Schnellladepark.app veröffentlichten Übersicht „Top Betreiber Schnellladeparks“ hervorgeht, verfügt Aral pulse nun deutschlandweit über die meisten Ladestationen mit mindestens 150 kW-starken E-Ladepunkten, an denen Autofahrer ihr Elektrofahrzeug innerhalb von rund zehn Minuten für eine Reichweite von bis zu 300 km aufladen können. „Um die Attraktivität von E-Autos zu erhöhen, braucht es neben innovativen Ladelösungen vor allem eine schnelle und einfache Ladeinfrastruktur. Aus diesem Grund machen wir ordentlich Tempo beim Netzausbau. Dies zahlt auf unser Ziel ein, den Hochlauf der E-Mobilität zu beschleunigen – und unseren Kundinnen und Kunden noch mehr Komfort und Flexibilität zu bieten“, sagt Alexander Junge, Vorstand bei Aral für Elektromobilität.

150 Standorte, 860 Ladepunkte

Für die Erhebung nutzt die Schnellladepark.app Daten des Stromtankstellen-Verzeichnisses Going Electric, welches aufgrund der Aktualität der Daten als derzeit zuverlässigste Quelle gilt, was die Anzahl von Ladepunkten und Standorten angeht. In der Auswertung werden alle Schnellladeparks berücksichtigt, die rund um die Uhr geöffnet sind und über öffentliche Ladesäulen mit mindestens drei CCS-Anschlüssen verfügen. So sind in der Übersicht 131 Aral pulse Ladestationen mit einer Ladeleistung von mindestens 150 Kilowatt angegeben.

Insgesamt stellt Aral Kunden derzeit an über 150 Standorten rund 860 Ladepunkte zur Verfügung – Ladesäulen mit nur zwei CCS-Anschlüssen mit eingerechnet. Doch das ist erst der Anfang: Bis Ende des Jahres sollen E-Autofahrer bereits an 1.500 und bis Ende 2025 an rund 5.000 Ladepunkten in Deutschland ihr Elektrofahrzeug aufladen können.

Anfang des Jahres hat Aral außerdem die Plug&Charge-Technologie eingeführt, wodurch die Bezahlung automatisch nach Beendigung des Ladevorgangs erfolgt – ganz ohne Ladekarte oder App. Darüber hinaus wird gemeinsam mit großen Automobilherstellern wie der Mercedes-Benz Mobility AG, der BMW Group AG oder dem Volkswagen Konzern daran gearbeitet, einen integrierten Zugang zu Ladepunkten zu ermöglichen und ein flächendeckendes Ladenetz in ganz Europa aufzubauen.

© Aral Deutschland