Start Blog Seite 25

Q-Park betreibt zukünftig EUREF-Campus Tiefgarage in Düsseldorf

Ab Mitte 2024 betreibt der Parkraumbewirtschafter Q-Park die Tiefgarage des EUREF-Campus Düsseldorf. Den Vertrag dazu unterzeichneten am Montag, 24. Oktober 2022, die Projektpartner Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG und EUREF AG.

Die Tiefgarage mit dem darüberliegenden Innovationscampus entsteht derzeit im Rahmen einer Projektentwicklung auf dem Flughafen-Gelände in Düsseldorf im Stadtteil Lichtenbroich. Der EUREF-Campus Düsseldorf wird nach einem Standort in Berlin der zweite dieser Art des europäischen Energieforums in Deutschland sein. In dem neuen Zentrum für Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollen künftig auf über 80.000 Quadratmetern Büro- und Eventfläche internationale Unternehmen, Universitäten, Verbände und Start-ups zusammenarbeiten und sich mit Themen wie Energie, Klimaschutztechnik, Umweltschutz und Mobilität befassen.

Pachtvertrag unterzeichnet

Der erste Bauabschnitt umfasst auch die Errichtung einer Tiefgarage, für die Q-Park gut eine Woche nach der Grundsteinlegung den Pachtvertrag unterschrieben hat. Mitte 2025 soll der EUREF-Campus Düsseldorf in Gänze fertiggestellt sein.

„Der für insgesamt 4.000 Mitarbeitende ausgelegte Zukunftsort und die Flughafen-Lage versprechen schon heute eine hohe Frequenz am Standort. Mit Q-Park haben wir einen professionellen und innovativen Betreiber, der diese Auslastung mit Souveränität meistern wird“, sagt EUREF-Vorstandsvorsitzender und Bauherr Reinhard Müller.

Tiefgarage mit 687 Stellplätzen

Die geplante Tiefgarage mit insgesamt 687 Stellplätzen befindet sich direkt neben dem Flughafen-Bahnhof. Den aktuell dort befindlichen Parkplatz mit 228 Stellplätzen betreibt Q-Park bereits seit Herbst 2000 und verfüge damit über Erfahrung im Bereich Airport Parking. Der nahegelegene Fernbahnhof ist für die Weiterreise mit dem Zug über den SkyTrain, eine pendelnde Schwebebahn, an den Düsseldorfer Flughafen angebunden. So könnte die neue Tiefgarage auch als Umsteigeort für Berufspendler und Fluggäste dienen sowie für Kurz- und Dauerparker zur Verfügung stehen. Die neue Tiefgarage soll nach den Plänen den Parkplatz „Flughafen Bahnhof“ ersetzen.

Q-Park mit 13 Parkobjekten in Düsseldorf vertreten

„Wir freuen uns sehr, weiterhin mit der EUREF AG zusammenarbeiten zu können. Gleichermaßen fühlen wir uns der Stadt Düsseldorf, wo wir bereits 13 Parkobjekte betreiben, sehr verbunden“, so Frank Meyer, Geschäftsführer der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. „Der EUREF-Campus Düsseldorf als Vorzeigemodell versteht sich als lebendiger Zukunftsort der Energiewende und wir sind stolz, künftig die dazugehörige hochmoderne Tiefgarage betreiben zu dürfen.“

Das Parkobjekt soll mit innovativer Parkierungstechnologie ausgestattet werden. Dazu zählen laut Q-Park Ladestationen für Elektrofahrzeuge und digitales Parken. Damit soll es möglich sein, sich einen Parkplatz vorab online zu reservieren und anschließend kontaktlos mittels Kennzeichenerkennung ein- und auszufahren. Zusätzlich sollen Kurz- und Dauerparker die Q-Park App als digitales Zugangsmittel nutzen können.

Pachtvertrag unterzeichnet: Frank Meyer (l.), Geschäftsführer von Q-Park Operations Germany, und EUREF-Vorstandsvorsitzender Reinhard Müller  © Q-Park

Online-Konferenz Charge and Drive

0

Zu einer kostenfreien Online-Konferenz lädt die ZVEI-Akademie am 1. Dezember 2022 ein. Thema der Veranstaltung mit dem Titel „Charge and Drive“ sind Ladekonzepte und Ladeinfrastruktur.

Sichtweisen aller Stakeholder, vom Energieversorger, über den Netzbetreiber bis hin zum Mobilitätsanbieter, sollen aufgezeigt werden. Neben neuesten Entwicklungen der Branche werden aktuelle Informationen zu Ladekonzepten und zur Infrastruktur vermittelt. Die Teilnehmer erfahren, welche technischen und rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Ladeinfrastruktur eichrechtskonform betrieben werden kann und auf was es bei der Umsetzung in der Praxis ankommt. Angekündigt sind Praxisberichte unter anderem von DB Schenker, der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft, Netze BW, DLR-Institut für Verkehrsforschung, der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur. Veranstalter ist die ZVEI-Akademie, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des ZVEI e. V., Verband der Elektro- und Digitalindustrie.

Vollständiges Programm und kostenfreie Anmeldung: www.zvei-services.de

© Shutterstock

Carsharing-Ausbau in Münster

Carsharing-Anbieter SHARE NOW und BERESA, eine regional tätige Mercedes-Benz Autohandelsgruppe, schließen sich für ein neues Carsharing-Angebot in der Stadt Münster zusammen. Es wird der erste Standort, an dem SHARE NOW stationsgebundenes Carsharing anbietet. Im Franchise-Modell ist operativ die wuddi GmbH, zugleich Teil der BERESA Gruppe, verantwortlich.

„Unser Ziel ist es, Carsharing für alle zugänglich zu machen und somit die Lebensqualität in Städten nachhaltig zu verbessern. Mit unserem stationsgebundenen Konzept können wir Carsharing auch in Städten anbieten, in denen das Free-Floating-Modell an seine Grenzen stößt”, sagt Olivier Reppert, CEO von SHARE NOW.

„Mit wuddi haben wir seit 2019 ein Carsharing- und Mobilitätsangebot für Münster und das Münsterland aufgebaut und Erfahrungen gesammelt, was ein nutzerfreundliches und digitales Carsharing-Angebot braucht, um erfolgreich zu sein“, sagt Sebastian Knapp, CFO von BERESA.

„Durch wuddi war es 2019 in Münster das erste Mal möglich, ohne Vertragsbindung, ohne Kaution und 24/7 Carsharing zu nutzen. Seitdem haben sich mehr als 3.500 Kund:innen für wuddi entschieden“, blickt Manuel Schlottbom, CEO von wuddi, zurück. SHARE NOW ermögliche nun den direkten Zugriff auf die Fahrzeuge im Münsterland sowie auf alle Fahrzeuge des SHARE NOW-Netzwerks in Europa.

70 Fahrzeuge zum Start in Münster

Ab dem 10. November sollen den Menschen in Münster mehr als 70 SHARE NOW Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, smart, Renault, Hyundai und Skoda zur Verfügung stehen. Laut Anbieter können diese ab 2,55 Euro pro Stunde oder 25,50 Euro pro Tag gemietet werden, zuzüglich 0,32 Euro pro Kilometer. Anders als an den anderen SHARE NOW Standorten, funktioniert der Service in Münster stationsbasiert. Mit der SHARE NOW App lasse sich ein Fahrzeug an einer der 50 örtlichen Mietstationen mieten und zurückgeben. Die Tank- und Ladekosten der Fahrzeuge übernimmt SHARE NOW.

SHARE NOW ist in 17 europäischen Städten mit rund 10.000 Fahrzeugen vertreten, rund 3.000 davon nach eigenen Angaben elektrisch – bislang als Carsharing im Free-Floating, das heißt ohne feste Station. Der Mobilitätsdienstleister wurde 2019 gegründet und hat seinen Firmensitz in Berlin. Seit 2022 ist das Unternehmen Teil von Free2move, einer Tochtergesellschaft des Stellantis-Konzerns, zu dem Marken wie Peugeot, Citroën, Fiat und Opel gehören. BERESA ist eine Autohandelsgruppe für die Marken Mercedes-Benz und Hyundai im Wirtschaftsdreieck Münster-Osnabrück-Bielefeld mit über 1.000 Mitarbeitern an 17 Standorten. wuddi ist ein 2019 gegründetes Start-up für digitales Carsharing in Münster und Umland.

© SHARE NOW

Bundesweit uneinheitlich geregelt

0

Uneinheitlich erweisen sich die Regeln und Gebühren für parkende Elektroautos. Eine stichprobenartige Recherche zeigt, wie unterschiedlich Kommunen das Parken und Laden von Elektrofahrzeugen handhaben.

Beispiel Paderborn: Seit Januar 2022 müssen Fahrer von Elektroautos in der ostwestfälischen Stadt auf allen öffentlichen Parkplätzen und Seitenstreifen wieder Parkgebühren bezahlen. Die zeitlich begrenzte Sonderregelung zum kostenlosen Parken von Stromern lief am 31. Dezember 2021 aus. Ein gültiges Parkticket wird sogar an Ladestationen während des Ladevorgangs benötigt.

Anders sieht es in Hamburg aus. Die Polizei der Hansestadt informiert: Seit dem 1. November 2015 dürfen mit E-Kennzeichen ausgestattete Fahrzeuge in Hamburg an allen Parkscheinautomaten bis zur jeweiligen Höchstparkzeit gebührenfrei abgestellt werden. Zur Kontrolle des zeitlichen Limits muss eine Parkscheibe ausgelegt sein. Dies gilt auch an den öffentlichen Ladestationen.

Chemnitz wiederum hat die Förderung von Elektroautos zurückgefahren und führte Anfang des Jahres Parkgebühren für Elektroautos ein. Zwar parken Stromer auf gebührenpflichtigen Parkplätzen die ersten zwei Stunden noch kostenlos. Künftig sollen sie nach einer Übergangsphase nicht mehr von der Parkgebühr befreit sein.

Großzügige Schwaben und Pfälzer

Weiterhin sparen können E-Fahrer in der schwäbischen Stadt Ostfildern. Elektrisch betriebene Fahrzeuge werden bis zum 31. Dezember 2026 von den Parkgebühren unter Auslage einer Parkscheibe befreit, sofern sie ein E-Kennzeichen haben oder – bei ausländischen Fahrzeugen – durch eine amtliche, meist blaue Plakette als E-Auto erkennbar sind.

Noch großzügiger ist man in der nahegelegenen Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg. Im gesamten Stadtgebiet von Stuttgart dürfen Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen im öffentlichen Straßenraum kostenfrei auf allen gebührenpflichtigen Stellplätzen ohne zeitliche Beschränkung abgestellt werden. Selbiges gilt überdies in Bewohnerparkgebieten.

Kaiserslautern hatte zum 1. Mai zwar die Parkgebühren erhöht, Elektrofahrzeuge sind in der rheinland-pfälzischen Stadt aber weiterhin von den Parkgebühren befreit. Entscheidend ist das Vorhandensein eines E-Kennzeichens.

Parkschild in Kaiserslautern: Zwei Elektroautos dürfen hier zum Laden für maximal drei Stunden mit Parkscheibe stehen (aufgenommen am 24. Januar 2022). © Hillbillypirate / Shutterstock.com

Zeitliche Befristungen

In Bonn zogen zum 1. Juni 2022 ebenfalls die Parkgebühren an, das kostenfreie Parken von Elektrofahrzeugen wurde jedoch bis zum 31. Dezember 2022 befristet. E-Fahrzeuge dürfen aber weiterhin während des Ladevorgangs kostenlos parken.

Eine zeitliche Befristung gilt im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge. Dort parken Elektrofahrzeuge in der Innenstadt für 2,5 Stunden kostenlos, vorausgesetzt sie verfügen über ein E-Kennzeichen. Kontrolliert wird anhand der Parkscheibe. Die Regelung sei zunächst bis zum 31. Dezember 2025 befristet, teilt die Stadt mit.

Ähnlich sind die Regeln in Dresden. Dort ist das Parken von Fahrzeugen mit E-Kennzeichen auf allen gebührenpflichtigen städtischen Parkplätzen während der ersten zwei Stunden gebührenfrei. Für Stellplätze vor Ladesäulen gilt: Vor Schnellladesäulen können elektrische betriebene Fahrzeuge während des Ladevorgangs maximal eine Stunde, vor sonstigen Ladesäulen höchstens vier Stunden gebührenfrei abgestellt werden.

Auch in der bayerischen Kurstadt Bad Reichenhall dürfen Elektroautos an gebührenpflichtigen Parkplätzen kostenlos abgestellt werden, jedoch nur bis zur angegebenen maximalen Parkdauer, die per Parkscheibe dokumentiert werden muss.

© J. Schott / Shutterstock.com

FEIG ELECTRONIC Bezahlterminals sind up to date

0

FEIG ELECTRONIC hat für alle Terminals der cVEND-Produktfamilie die neueste Zulassung der großen Kreditkartensysteme erhalten. Mit dem neuesten EMVCo Level 1 und den Kernels von Mastercard, VISA, American Express, Discover, JCB und Union Pay seien die Terminals eine zukunftssichere Investition.

Mit den jüngsten Updates sei jede Variante von cVEND plug, cVEND box und cVEND PIN und somit die gesamte Plattform der FEIG cVEND Zahlungsterminals auf dem neuesten Stand. Die Zertifizierungen umfassen laut FEIG auch die Transitspezifikationen jedes Unternehmens und machen die Terminals dadurch zur ersten Wahl für aktuelle Investitionen.

„Mit der Zertifizierung durch die führenden Kartensysteme bieten wir unseren Kunden die neuesten Level-2-Kernel in verschiedenen Anwendungen“, sagt Michael Rödig, Senior Product Manager bei FEIG. „Wir bleiben der verlässliche Partner für unsere Kunden in den Marktsegmenten ÖPNV, EV-Charging, Parken und Vending und unterstreichen damit die Zukunftssicherheit und Langlebigkeit unserer Bezahlterminals.“

„Made in Germany“

FEIG entwickelt und produziert seine cVEND-Terminalfamilie „Made in Germany“. Neben der girocard unterstützen die Bezahlterminals zahlreiche internationale Debit- und Kreditkarten sowie mobile Bezahlanwendungen wie Google Pay oder Apple Pay. Zertifiziert nach aktuellen Standards bieten die Geräte laut Hersteller eine lange Lebensdauer. Die Terminals seien robust, vandalismussicher und für zahlreiche Einbausituationen erhältlich. Eingesetzt werden sie in öffentlichen Verkehrssystemen, beim Laden von Elektrofahrzeugen, in Verkaufsautomaten und beim Parken.

© FEIG ELECTRONIC GmbH

Mit dem Auto aufs Zimmer

0

Das b’mine hotel am Frankfurter Flughafen wartet mit einem ganz besonderen Gimmick auf: Spezielle Aufzüge befördern die Autos von Gästen direkt vor deren Zimmer, um sie auf einer zugehörigen Loggia zu parken.

Im Bezirk Gateway Gardens innerhalb des Stadtteils Flughafen von Frankfurt am Main eröffnete das erste Haus der noch jungen Hotelgruppe b’mine. Mit seinen 40 CarLofts und der damit verbundenen CarLift-Technologie bietet es ein einzigartiges Konzept: Aufzüge transportieren Autos direkt auf Stellplätze vor den Zimmern, die sogenannten CarLoggien. Diese sind mit einer Wallbox zum Laden von Elektroautos ausgestattet. Somit entfällt schon mal die Suche nach Parkplatz und Ladestation.

Das b’mine hotel Frankfurt befindet sich vis-à-vis des Terminals 2 und beherbergt insgesamt 241 Zimmer. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage am internationalen Luftdrehkreuz erhofft man sich auch Tagungsgäste und -ausrichter, die 11. und 12. Etage sind für Veranstaltungen und Kongresse vorgesehen. Gewollter Nebeneffekt der Autoaufzüge: Neben Fahrzeugen können auch Maschinen oder andere schwere Gegenstände bis zu vier Tonnen Gewicht in knapp 50 Meter Höhe befördert werden. Ein zweites Hotel der neuen Marke ist bereits für Düsseldorf geplant.

© Alexander Huber, www.studio-khf.de

Gundeli-Parkhaus in Basel erstrahlt in neuem Licht

0

Mit einem zeitgemäßen Beleuchtungskonzept wirken Parkhäuser einladend und sicher. Im Rahmen eines Modernisierungsprojekts hat Zumtobel im Parkhaus des Gundeli-Parks in Basel die Orientierung weiter optimiert und den Stromverbrauch nach eigenen Angaben um fast 50 Prozent reduziert.

Für die Beleuchtung von Parkhäusern setzt das Schweizer Immobilienunternehmen Wincasa seit 20 Jahren auf Lösungen von Zumtobel aus dem österreichischen Dornbirn, Vorarlberg. So auch im Baseler Gundeli-Parkhaus mit seinen drei Stockwerken, das im Rahmen eines Sanierungsprojekts mit der neuesten Version des Lichtbandsystems TECTON ausgestattet wurde. Diese Lichtlösung erleichtere die Orientierung und verbessere das subjektive Sicherheitsempfinden, so Zumtobel.

Sowohl die Energieeffizienz als auch die Verteilung und Lenkung des Lichts spielen hierbei eine wichtige Rolle – zumal das Gundeli-Parkhaus gänzlich ohne Tageslicht auskommt und die Decke ungestrichen ist. Um nicht wie eine Höhle zu wirken, galt es, mit der richtigen Beleuchtung gegenzusteuern, damit das Parkhaus einladend und sicher erscheint. Früher erfüllten offene TECTON FL-Röhren von Zumtobel durch ihren 360-Grad-Abstrahlwinkel diese Funktion. Mit ähnlichen Eigenschaften kann laut Anbieter auch die TECTON BASIC LED-Lichtbandleuchte aufwarten, da sie wie die Vorgängermodelle über einen großzügigen Abstrahlungswinkel verfüge. Dadurch lasse sich das Licht nicht nur über die zahlreichen Säulen des Parkhauses lenken, sondern auch die Decke gegen den berüchtigten „Höhleneffekt“ bestrahlen. Dank ihrer Robustheit seien die Lichtbalken überdies prädestiniert für den Einsatz im Parkhaus. Im Unterschied zu offenen LED-Leuchten sorge die Plastikverkleidung der TECTON BASIC für Schlag- und Splitterschutz und gewährleiste so eine lange Lebensdauer.

Vorher-Nachher: Früher übernahmen offene TECTON FL-Röhren von Zumtobel die Beleuchtung, jetzt sind dort moderne, noch hellere LED-Lichtbandleuchten im Einsatz. © Faruk Pinjo

Nachhaltiger Retrofit

Mit Blick auf den Austausch der rund 600 Leuchten verweist Zumtobel auf die Vorzüge des modularen TECTON-Schienensystems: Die ausgedienten Lichtbandleuchten habe man ohne großen Montageaufwand durch die neuen LED-Modelle ersetzen können. „Dass der Installationsaufwand sehr gering war, zeigt sich allein schon darin, dass die Elektriker für jedes Stockwerk statt der veranschlagten Woche gerade mal zwei Tage benötigten“, sagt Philipp Büchler von Zumtobel. Die Weiterverwendung der bestehenden Tragschienen sei nachhaltig, da kein Abfall durch die Entsorgung eines alten Schienensystems anfalle. Im Wartungsfall könne der Betreiber des Parkhauses die Leuchten unkompliziert austauschen – es sei weder spezielles Werkzeug noch elektrotechnische Expertise notwendig. Mit den neuen TECTON-LED-Leuchten von Zumtobel sei es schließlich gelungen, knapp 50 Prozent des bisherigen Stromverbrauchs einzusparen.

© Faruk Pinjo

Free-Flow kommt in Düren an

Besuchern der Innenstadt in Düren wird das Parken neuerdings leicht gemacht: Ganz barrierefrei fährt man jetzt schrankenlos und auch ticketlos in das citynahe Parkhaus Schützenstraße ein. Das Parksystem stammt von der Scheidt & Bachmann Parking Solutions Germany GmbH.

LPR-Kameras erfassen beim Einfahren das Kennzeichen. Begrüßt werden die Kunden über eine große Anzeige mit dem Produktnamen entervo.sign. Neben den klassischen Zahlmethoden Karten- und Barzahlung an den drei Kassenautomaten wird zusätzlich die mobile Bezahlung der Gebühren per App angeboten. Kunden müssen dazu lediglich ihr Kennzeichen eintippen.

Schnittstelle zu Inkasso-Unternehmen

An der Ausfahrt kontrolliert die entervo-Software in Kombination mit dem erfassten Kennzeichen die Bezahlung. Sollte der Besucher vergessen haben zu zahlen, wird er an der Ausfahrt über das entervo.sign darauf aufmerksam gemacht und kann auch nach der Ausfahrt an den Automaten vor Ort oder über die App später von zu Hause aus zahlen. Für die Fälle, in denen nicht fristgerecht gezahlt wird, ist eine Schnittstelle zu einem Inkasso-Unternehmen eingerichtet.

Das System wird vom Parkhausbetreiber Saba einerseits durch Personal vor Ort und andererseits über eine Leitstelle in Hildesheim verwaltet. Das dortige Servicepersonal ist über die Ruftaste an den Automaten rund um die Uhr erreichbar. Die Saba Park Deutschland GmbH mit Sitz Berlin gehört zur international agierenden Saba Group aus Barcelona.

Folgeprojekt mit Free-Flow-Technik in Aschaffenburg

Laut Saba und Ausrüster Scheidt & Bachmann kommt die neue Technik in Düren gut an und sei aufgrund der wegfallenden Tickets auch umweltbewusst. Aufgrund der allgemeinen Zufriedenheit habe sich Saba auch bei der City Galerie in Aschaffenburg für ein solches Free-Flow-System entschieden. Das dortige Parkhaus hat eine Kapazität von 1.700 Stellplätzen, die auch außerhalb der Shopping-Zeiten zur Verfügung stehen.

© Scheidt & Bachmann

Auto-Paternoster mit Ladefunktion

0

Ein Prototyp für ein neuartiges automatisiertes Parksystem steht seit kurzem im nordrhein-westfälischen Haltern am See. Das rund 12 Meter hohe E-Parktower verfügt an jedem Stellplatz über Ladevorrichtungen, die durch Photovoltaik gespeist werden.

Im Inneren der 34 Tonnen schweren Stahlkonstruktion sind acht Parkgondeln untergebracht. Sie rotieren auf einer Grundfläche von 60 Quadratmetern nach dem Paternoster-Prinzip. Jede Gondel ist mit einer 22 kW starken Elektroladestation ausgestattet. Auf dem Dach des Turms befindet sich eine 10 kW-Photovoltaikanlage, die den Towerbetrieb autark versorgen soll.

Über zwei Jahre Zeit und Know-how haben die jungen Unternehmer Markus, Martin und Lukas Mika sowie Manuel Huch in den Prototypen des E-Parktowers gesteckt. Ihr Ziel: Ein Parkhaus der Zukunft zu entwickeln, das Parkraum auf kleinster Fläche ermöglicht, über Ladepunkte für E-Autos verfügt und bestehenden Sicherheitsvorschriften erfüllt. Auf jeder Parkgondel sei Platz für Autogrößen bis zum Kleintransporter. Das Ein- und Ausparken funktioniert simpel. „Die Zugangskontrolle erfolgt über einen QR-Code oder einen Barcode, der vor einen Scanner gehalten wird“, erklärt Markus Mika, der das Konzept mitentwickelt hat.

Parken und Laden im Turm  © E-Parktower GmbH

 

Modulares Prinzip

Der E-Parktower ist in unterschiedlichen Varianten mit sechs bis 16 Stellplätzen geplant. In der Maximalversion mit 16 Plätzen erreicht er eine Höhe von rund 22 Metern. Durch ein modulares Prinzip lassen sich auch mehrere Tower nebeneinander platzieren.

Vor allem in urbanen Bereichen, in denen nicht jeder seinen eigenen Stellplatz hat, könnten solche Lösungen eingesetzt werden, so die Vorstellung der E-Parktower GmbH. In 400 Städten in Deutschland wäre ein E-Parktower nach Angaben der Entwickler baurechtlich möglich und beispielsweise auch als Mobilitätshub vorstellbar. Der Turm könne privat oder öffentlich genutzt und sowohl einzeln stehen als auch in Gebäude integriert werden.

© E-Parktower GmbH

APCOA plant 100.000 neue Ladestationen

0

APCOA PARKING plant, bis zum Jahr 2035 bis zu 100.000 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge in seinen Parkhäusern zu installieren. Das gab der international tätige Parkraumbetreiber Ende September 2022 bekannt.

Im Rahmen seiner neuen E-Strategie wolle APCOA in den Ausbau seiner AC-Ladeinfrastruktur investieren und zum führenden E-Ladebetreiber aufsteigen. Parallel sollen mit strategischen Partnern über 1.000 zusätzliche DC-Schnellladesäulen in APCOA-Parkhäusern eingerichtet werden. Hierzu arbeite man mit der Automobilindustrie sowie Energieversorgern und Ladeinfrastrukturanbietern zusammen.

Um solche Kooperationen zu erleichtern, hat APCOA eine eigene digitale Plattform entwickelt. Diese sei herstellerunabhängig hinsichtlich der Hardware und könne vom Eigentümer der Ladestation genutzt werden. Durch diese offene und kompatible Gestaltung sei es möglich, mehrere Partner und Dienstleistungen zu integrieren. Für den Endkunden sollen die Apps APCOA FLOW und APCOA Connect als Benutzerschnittstelle dienen. Mit ihnen lasse sich der gesamte E-Ladevorgang abwickeln und bezahlen. Enthalten seien zudem zusätzliche Dienste wie Suche oder Buchen.

CEO sieht großes Umsatzpotenzial

Philippe Op de Beeck, CEO der APCOA PARKING Group, sagt: „Der Trend hin zu Elektrofahrzeugen als der dominierenden technischen Lösung für den Straßenverkehr ist unumkehrbar. Die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge spielt daher eine wesentliche Rolle bei der Transformation der APCOA-Parkhäuser zu sogenannten Urban Hubs.“ Für APCOA als Betreiber sieht Op de Beeck in der Aufrüstung der Standorte mit E-Ladestationen und anderen urbanen Dienstleistungen ein erhebliches Umsatzpotenzial. Im Einklang mit der Verpflichtung des Unternehmens zur Klimaneutralität werde die Ladeinfrastruktur vollständig mit grüner Energie betrieben.

Gesetzliche Vorgaben beschleunigen Elektrifizierung

APCOA verweist in diesem Kontext auf die Entscheidung des Europäischen Parlaments, den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2035 zu verbieten und zitiert eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Dynata. Demnach seien Verbraucher zunehmend bereit, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen. Außerdem hätten zahlreiche Länder bereits Vorschriften erlassen, bis zu 30 Prozent der öffentlichen Stellplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge auszustatten. Bis heute stünden in den von APCOA betriebenen Parkhäusern rund 2.500 Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. APCOA geht anhand der dort erfassten Daten davon aus, dass die Nachfrage in erheblichem Maße weiter steigen wird.

Beitrag zur Dekarbonisierung

„Wir glauben fest an die Zukunft der Elektromobilität“, so Op de Beeck. „Deshalb schaffen wir die notwendige Infrastruktur und leisten damit unseren Beitrag zum Erreichen der internationalen Dekarbonisierungsziele.“ Der APCOA-Chef untermauert dies mit der fortlaufenden Umsetzung zahlreicher Maßnahmen, die das Unternehmen in einem konzernweiten ESG-Programm gebündelt habe.

Nach eigenen Angaben betreibt APCOA über 1,8 Millionen Einstellplätze an über 12.000 Standorten in 13 Ländern und sieht sich damit als führender europäischer Parkraumbetreiber.

 

© APCOA PARKING Group