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Park & Art in Tübingen

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Ende 2022 nahm am Tübinger Hauptbahnhof eine neue Auto-Tiefgarage ihren Betrieb auf. Neben 72 neuen PKW-Stellplätzen und sieben E-Ladestationen wartet das Parkobjekt mit Kunst auf.

Nach rund zwei Jahren Bauzeit eröffneten die Stadtwerke Tübingen (swt) am 20. Dezember 2022 ihre erste Tiefgarage in der baden-württembergischen Universitätsstadt. 72 Stellplätze, davon sieben mit E-Ladestationen, wurden unterhalb des Europaplatzes gebaut. In der angrenzenden Fahrrad-Tiefgarage schafft die Stadt zudem noch 1.100 Fahrrad-Stellplätze. Die Eröffnung ist im Laufe des Jahres 2023 geplant. Bei der vorab offiziellen Einweihung mit Oberbürgermeister Boris Palmer, Projektverantwortlichen und Medien wurde neben der Tiefgarage auch ein besonderes Beispiel für Kunst am Bau enthüllt.

Glaskunstwerk als farbenfrohes Highlight

Für modernes Ambiente in der Tiefgarage Hauptbahnhof sorgt neben der aufgebauten Infrastruktur vor allem das Glaskunstwerk der lokalen Künstlerin Ursula Huth – eine Besonderheit und farbenfrohes Highlight in der eher betonlastigen Umgebung. Das großflächige Gemeinschaftsprojekt mit dem Graffiti-Künstler Philip Walch (Stone Graffiti) befindet sich am Übergang zwischen der PKW- und Fahrradtiefgarage und greift die Themen seiner Umgebung auf: Auf beidseitig bearbeiteten Glasscheiben dominieren die Motive Mobilität, Bewegung, Menschen und Begegnungen.

„Die Entscheidung, Kunst in ein Parkhaus zu holen, erfordert Mut – den haben die Stadtverwaltung und die swt bewiesen“, sagt die Künstlerin Ursula Huth über den unkonventionellen Ort, für den ihr Kunstwerk entstand. Kreative Lösungen erforderten – neben den besonderen Lichtverhältnissen – vor allem die baurechtlichen Vorgaben: Anstelle von traditionellem Echtantikglas wurde Fensterglas beidseitig mit Sandstrahl, Ätzung, Glasmalerei und Airbrush gestaltet. In einem speziellen Verfahren musste das Material anschließend zu Einscheibensicherheits- und Brandschutzglas verarbeitet werden. Umgesetzt wurde das im Tübinger Atelier erarbeitete Konzept in der Paderborner Glasmalerei Peters: Die Werkstatt stellte ihre Räumlichkeiten, ein Team, Equipment und ihr Know-how zur Verfügung.

 

Hand in Hand für den Klimaschutz in Tübingen

Trotz der räumlichen Trennung von PKW- und Fahrradtiefgarage durch das Glaskunstwerk arbeiten die swt und die Stadtverwaltung Tübingen bei dem Projekt eng zusammen. „Die neue Tiefgarage bietet nicht nur Platz für Autos und später insbesondere für Fahrräder, sondern auch Strom für Elektroautos. So verknüpft sie die verschiedenen Verkehrsmittel und trägt dazu bei, dass der Handel in der Tübinger Innenstadt und die Arztpraxen im Zinser-Dreieck künftig besser erreichbar sind“, sagte Oberbürgermeister Boris Palmer bei der Eröffnung.

Offizielle Einweihung der Tiefgarage Hauptbahnhof: (v.l.) Oberbürgermeister Boris Palmer, Bürgermeister Cord Soehlke, Hanno Brühl (swt), Wilfried Kannenberg (swt), Dr. Katrin Korth (Universitätsstadt Tübingen) © Universitätsstadt Tübingen/Anne Faden

„Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Tübingen verfolgen die swt das Ziel, die Umwelt zu schützen und der Lärm- und Schadstoffbelastung in der Innenstadt vorzubeugen. Neben der Förderung des Radverkehrs spielt der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur dabei eine tragende Rolle,“ sagte swt-Prokurist Hanno Brühl. Mit ausgewiesenen Stellplätzen in der PKW-Tiefgarage soll die E-Mobilität in der Universitätsstadt gefördert werden. Bereits vormontierte Stromschienen ermöglichen eine stufenweise Erweiterung der E-Ladezone: Je nach Bedarf können bis zu 50 Prozent der vorhandenen Parkplätze mit E-Ladestationen ausgerüstet werden.

Hell und großzügig bemessen: Die neue swt-Tiefgarage am Tübinger Hauptbahnhof  © Stadtwerke Tübingen

Ohne Ticket und mit Schranke

Besonders komfortabel wird das Parken und Bezahlen durch die Erfassung der Autokennzeichen bei der Einfahrt in die Tiefgarage Hauptbahnhof: Die Kennzeichen werden für die Dauer des Parkens in einem System hinterlegt und ersetzen das Parkticket. Die Parkzeit kann in bar oder bargeldlos nach Eingabe des Kennzeichens am Kassenautomat bezahlt werden. „Ausgelöste“, sprich „bezahlte“ Kennzeichen werden in der Ausfahrtsspur erkannt und die Schranke öffnet sich für die Ausfahrt. Der Zutritt in die Tiefgarage ist am Seiteneingang ebenfalls mittels Eingabe des Kennzeichens an einem kleinen Terminal möglich. Die Einfahrt in die Tiefgarage ist für Autofahrerinnen und -fahrer aufgrund des „Kiss and Ride“-Prinzips ohne Risiko möglich: Die ersten 15 Minuten sind kostenlos.

Zwischen Kfz- und Fahrrad-Tiefgarage sorgt ein besonderes Glaskunstwerk für ein attraktives Ambiente.
© Stadtwerke Tübingen

Avantpark verwirklicht großes Projekt an der Nordsee

Neuharlingsersiel, Esens-Bensersiel und Carolinensiel-Harlesiel – drei an der Nordsee gelegene Gemeinden in Ostfriesland digitalisieren ihre Parkplätze. Für insgesamt 16 Parkflächen übernimmt Avantpark, eine Marke der Parking Solutions Deutschland GmbH aus München, die Parkraumbewirtschaftung.

Am BadeWerk in Neuharlingersiel wurde das Parksystem von Avantpark auf zwei Parkplätzen bereits installiert. Es funktioniert mittels Kennzeichenerfassung und ermöglicht schrankenfreies und papierloses Parken. In Neuharlingersiel folgen sechs weitere Parkflächen sowie zwei in Carolinensiel-Harlesiel und acht in Esens-Bensersiel. „Wir freuen uns über dieses Projekt, es ist eine großartige Gelegenheit“, sagt Florian Stein, Geschäftsführer von Avantpark. „Mit dieser Kooperation können wir unsere Präsenz im Norden Deutschlands ausweiten.“

Die akquirierten Parkplätze liegen in einem touristisch geprägten Gebiet. Besonders in den Sommermonaten herrscht dort reger Betrieb. In der Vergangenheit erfolgten jedoch nur sporadisch Kontrollen durch Parkwächter. Mit dem digitalen Parksystem von Avantpark erhoffen sich die Gemeinden eine übergreifende einheitliche Lösung, mit der eine rund um die Uhr kontrollierte Bewirtschaftung möglich ist.

Am BadeWerk in Neuharlingersiel wurde das Parksystem von Avantpark auf zwei Parkplätzen bereits installiert.
© Avantpark

Das System erfasst laut Anbieter datenschutzkonform Kennzeichen bei der Ein- und Ausfahrt und prüft, ob für die Parkvorgänge entsprechend gezahlt wurde. So werden Avantpark zufolge reibungslose Abläufe sichergestellt. Den Parkplatznutzern stehen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter auch kontaktlose.

Entscheidung für ein System ohne Schranken

„Schrankenanlagen waren für uns aufgrund des zu erwartenden Rückstaus kein Thema. Die digitale Lösung mittels Kennzeichenerfassung von Avantpark erfüllt all unsere Anforderungen. Die Projektumsetzung erfolgte sehr professionell, die ersten Parkflächen werden bereits erfolgreich mit dem System betrieben“, so Erwin Jacobs vom Kurverein Neuharlingersiel e.V.


Projektbeteiligte: (v.l.) Christina Harms (Neuharlingersiel), André de Buhr (Carolinensiel-Harlesiel), Andreas Eden (Neuharlingersiel), Claudia Eilts (Esens-Bensersiel), Erwin Jacobs (Neuharlingersiel), Florian Stein (Avantpark) und Dirk Brecht (Avantpark)
© Söker-Druck Esens

DBV-Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“ aktualisiert

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Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein e. V. (DBV) hat das DBV-Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“ in der 3. überarbeiteten Ausgabe der Fassung vom Januar 2018 als aktualisierten Nachdruck im September 2022 herausgegeben.

Den Nachdruck nahm der DBV zum Anlass, einige in der Zwischenzeit erforderlich gewordene Aktualisierungen und redaktionelle Verbesserungen vorzunehmen. Die Überarbeitung im aktualisierten Nachdruck September 2022 umfasst unter anderem eine Ergänzung des neuen Oberflächenschutzsystems OS 14, zusätzliche Hinweise zu Fahrradstellplätzen und zur Elektromobilität sowie die Aufnahme erster Hinweise zum Klimaschutz beim Entwurf und Bau von Parkbauten. Zur besseren Nachvollziehbarkeit sind die Aktualisierungen in einer Übersichtstabelle im Merkblatt gelistet.

Schwerpunkt auf neue Parkbauten

Das DBV-Merkblatt behandelt in erster Linie die Anforderungen an die Planung und Ausführung neuer Parkbauten. Die Anwendung auf bestehende Parkbauten sei sinngemäß möglich, wobei einzelfallbezogene Bewertungen und eventuelle Kompensationsmaßnahmen vorzusehen seien, die sich für Bestandsbauwerke typischerweise ergäben, teilt der DBV mit. Kompromisse in der Abwägung zwischen Nutzungsanforderungen, geplanter (Rest-)Nutzungsdauer, Instandsetzungs- und Betriebskosten, optischem Erscheinungsbild usw. seien im Bestandsparkbau der Regelfall, so der DBV.

Praxiserfahrungen berücksichtigt

Die Fortschreibungen des DBV-Merkblatts „Parkhäuser und Tiefgaragen“ in den Ausgaben von 2005, 2010, 2018 und nunmehr 2022 berücksichtigten die gesammelten Erfahrungen und neuen Erkenntnisse in Bezug auf die Nutzungsfreundlichkeit und Dauerhaftigkeit von Parkbauten und neue Ausgaben der Normen und Regelwerke im Sinne des aktuellen Stands der Technik, so der DBV weiter.

Bibliografische Angaben:
DBV-Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“
überarb. Ausgabe, Fassung Januar 2018, aktualisierter Nachdruck September 2022
124 Seiten, A5, broschiert
Preis: 107,00 Euro (53,50 Euro für DBV-Mitglieder)


Die Titelseite des DBV-Merkblatts „Parkhäuser und Tiefgaragen“
© DBV

Schrankenloses Parkhaus für die Offenbacher Innenstadt

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Die Stadtwerke Offenbach setzen auf das digitale Parkraumsystem der Münchner Firma Peter Park System GmbH im neu eröffneten „Parkhaus Innenstadt“ in der Ziegelstraße. Es handelt sich um eine schrankenfreie Zufahrtslösung, die auf Kennzeichenerfassung basiert.

Am 1. Dezember 2022 eröffnete die ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft, eine Beteiligung der Stadtwerke Offenbach und der Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co.KG, das neue „Parkhaus Innenstadt“ in der Ziegelstraße. Technologische Basis für das installierte schrankenlose, digitale Parkraumsystem ist die Plattform von Peter Park.

Die Stadtwerke Offenbach erhoffen sich davon einige Vorteile. Durch den Verzicht auf Schranken und Papiertickets werde der Anteil verschleißanfälliger Bauteile reduziert, Papier und Müll eingespart sowie durch verringerten Rückstau die Reduktion des CO2-Ausstoßes im Stadtkern unterstützt. Das System sei deutlich kosteneffizienter und weniger anfällig und wartungsintensiv im Betrieb als eine Schrankenanlage. Zudem könne das digitale System reibungslos an die individuellen Bedürfnisse des Betreibers angepasst werden. Zeitlich begrenzte Markttarife oder Tarife für bestimmte Besuchergruppen seien problemlos möglich, so Peter Park. Auch der unkomplizierte, kundenfreundliche Bezahlvorgang per Kennzeicheneingabe habe die Stadtwerke Offenbach überzeugt.

Familien- und seniorenfreundliches Parkhaus

„Das neue Parkhaus ist nicht einfach irgendein weiteres Parkhaus, dafür hätte es nicht von einer Gesellschaft mit Beteiligung der Stadt betrieben werden müssen. Es ist mit seinen breiten Parkplätzen besonders familienfreundlich und gut geeignet für Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität“, sagt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. „Neben S-Bahn und Bussen machen wir mit dem neuen, Parkhaus Innenstadt‘ grundsätzlich allen Menschen ein attraktives Angebot, unsere Fußgängerzone und den Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz mit dem Auto zu besuchen. Und demnächst bieten wir dann, was mir sehr wichtig ist, für alle die noch fit sind, endlich erstmals auch einen sicheren Stellplatz für das Fahrrad“, kündigt der Oberbürgermeister an.

Sauberkeit und Benutzerfreundlichkeit

Das Parkhaus will aber auch mit einer höheren Aufenthaltsqualität punkten. „Wir wissen, dass für unsere Bürgerinnen und Bürger die Sauberkeit eine große Rolle spielt. Darauf wird großer Wert gelegt und regelmäßig kontrolliert“, sagt Stadtrat Martin Wilhelm, zuständiger Dezernent für den Stadtservice der Stadtwerke Offenbach. „Wir möchten hier ein Parkhaus anbieten, in dem sich Nutzerinnen und Nutzer auch wohl fühlen, wenn sie nachts durch das Treppenhaus gehen oder mit dem Lift fahren. Außerdem muss in diesem Parkhaus wegen des komfortablen neuen Bezahlsystems niemand Angst haben, sein Ticket zu verlieren. Man bezahlt ja mit der Eingabe seines Kennzeichens.“

Projektpartner in Offenbach: (v.l.) Peter Walther (Stadtwerke Offenbach), Martin Wilhelm (Stadtkämmerer), Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, Keven Lehmann (Parkster), Frank Herzog (Stadtwerke Offenbach), Stefan Schenk (Peter Park) und Mishal Kakar (Parkster) © Monika Müller

„Mit dem Parkhaus Innenstadt ermöglichen die Stadtwerke allen Besucherinnen und Besuchern des Herzens von Offenbach die Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel von der S-Bahn über Bus und Auto bis zum Fahrrad“, sagt Peter Walther, Geschäftsführer der Stadtwerke Offenbach GmbH und der ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH.

„Bisher profitieren über 130 Parkflächen In Deutschland, Österreich und der Schweiz von unserem schrankenlosen und papierfreien System“, sagt Stefan Schenk, Chief Commercial Officer , des Service- und Systemanbieters Peter Park System. „Wir freuen uns sehr darüber, gemeinsam mit den Stadtwerken Offenbach eine passgenaue Lösung konzipiert zu haben, die das bestmögliche und nachhaltigste Parkerlebnis für alle Besucher bietet.“

Funktionsweise und Bezahlung

Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeugs mithilfe eines Scanners gelesen und automatisch die Parkdauer ermittelt. Der Parkvorgang kann mit der Smartphone-App oder am Parkautomaten in bar oder per Karte bezahlt werden. Dabei muss nur die tatsächlich geparkte Zeit beglichen werden. Ausgehängte Beschilderung erinnert nochmals daran, das Bezahlen nicht zu vergessen. Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht. Zusätzlich zu Bar- und Kartenzahlung besteht die Möglichkeit, mit der Parkster-App zu bezahlen. Nach Bezahlung kann die Fläche einfach mit dem Fahrzeug verlassen werden.

Neues Parkhaus in der Offenbacher Innenstadt  © K-lar GmbH

Contipark erweitert Portfolio

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Zum 1. Dezember 2022 hat der Berliner Parkraumbetreiber Contipark drei neue Parkeinrichtungen in sein Portfolio übernommen. Zwei Parkplätze in Berlin und Dresden sowie eine Tiefgarage in Darmstadt ergänzen seitdem den Immobilienbestand des Unternehmens.

Mit der Übernahme der Bewirtschaftung der Tiefgarage „Postbahnhof“ auf Basis eines Pachtvertrags ist Contipark seit dem Beginn des Dezembers erstmalig auch auf dem Darmstädter Parkmarkt vertreten. Das in der Poststraße 4-6 unmittelbar am Hauptbahnhof gelegene Objekt verfügt über 180 Stellplätze auf einer Ebene und ist rund um die Uhr geöffnet. Contipark betreibt die Tiefgarage „Postbahnhof“ im Auftrag der DB BahnPark GmbH. Insgesamt bewirtschaftet das Unternehmen in Deutschland rund 230 BahnPark-Objekte.

Parkplätze in Dresden und Berlin

In Dresden hat Contipark den Parkplatz „Weißer Hirsch“ im gleichnamigen Stadtteil im Nordwesten der Stadt übernommen. Das 2017 errichtete Objekt liegt an der Bautzner Landstraße und verfügt über 30 Stellplätze. In unmittelbarer Umgebung des Parkplatzes befinden sich unter anderem ein Ärztehaus, ein Supermarkt und die Filiale einer großen Drogeriekette. Als Pächter des Objektes hat das Unternehmen den Parkplatz mit moderner Technik ausgerüstet, die Parkscheinautomaten akzeptieren neben Bargeld auch EC- und Kreditkartenzahlung. Bei dem Parkplatz handelt es sich um das dritte Objekt des Unternehmens in Dresden.

Auch in Berlin hat Contipark einen Parkplatz übernommen und bewirtschaftet diesen auf Basis eines Pachtvertrags. Der 63 Stellplätze zählende Parkplatz „Krankenhaus Waldfriede“ liegt auf dem Gelände des gleichnamigen Krankenhauses an der Argentinischen Allee im Stadtteil Zehlendorf. Das Akutkrankenhaus „Waldfriede“ ist ein Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Gemeinsam mit dem neuen Objekt bewirtschaftet Contipark in Berlin nun 40 Parkeinrichtungen.

Neu im Contipark-Portfolio: Die Tiefgarage „Postbahnhof“ in Darmstadt verfügt über 180 Stellplätze.  © Contipark

Oberflächenschutz und neue Optik für Tiefgarage in Montabaur

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„Rostrot“ und „Schlossgelb“: In diesen Farben präsentiert sich die sanierte „Tiefgarage Nord“ in Montabaur. Die Spezialisten von StoDesign Innenraum kreierten ein auf die Umgebung abgestimmtes Farbkonzept und schufen so ein architektonisch anspruchsvolles Interieur. Nach umfassender Instandsetzung wurde der Betonuntergrund mit dem widerstandsfähigen Verkehrsflächensystem StoFloor Traffic Elastic 590 EP beschichtet. Dieses soll das Parkhaus jetzt dauerhaft vor Schäden durch Wasser und Schadstoffe schützen.

Die „Tiefgarage Nord“ in Montabaur, Rheinland-Pfalz, wurde 2022 umfassend saniert. Das zweigeschossige Bauwerk bietet 135 Stellplätze für Dauerparker und Gäste. Im Laufe der Jahre hatte Feuchtigkeit insbesondere den Betonboden geschädigt. Eine großflächige Erneuerung war notwendig.

Originelles Farbkonzept

StoDesign Innenraum erstellte für den Fachplaner ein ausgesuchtes Farbkonzept. Die Farbgebung orientiert sich an einem integrierenden Ansatz zum Verbandsgemeindehaus Montabaur, das in direkter Nachbarschaft liegt. Aus diesem Grund dominieren in der Tiefgarage Farben wie „Schlossgelb“ und „Rostrot“. Die hellgrauen Böden erhielten deutlich erkennbare Bodenmarkierungen für Fußgänger oder gesonderte Stellflächen.

Das Farbkonzept wurde von StoDesign Innenraum erstellt und folgt einem integrierenden Ansatz zum Verbandsgemeindehaus Montabaur.  © Axel Stephan/StoCretec

Beschichtet wurde die Tiefgarage mit dem rissüberbrückenden OS 8 Bodenbeschichtungssystem StoFloor Traffic Elastic 590 EP von StoCretec. Das wasserdampfdurchlässige System eigne sich besonders für WU-Beton-Bodenplatten mit rückseitiger Feuchteeinwirkung, so der Hersteller. Es ist laut dessen Angaben sowohl statisch (Klasse A3 gemäß DIN EN 1062-7) als auch dynamisch (Klasse B 3.1 in Anlehnung an DIN EN 1062-7:2004-08) rissüberbrückend. Damit schütze das System den Betonboden vor dem Eintrag von Wasser und in Wasser gelösten Schadstoffen – insbesondere vor Chloriden. Dies erhöhe die Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit des Parkhauses deutlich, da es möglichen Folgekosten, zum Beispiel durch nachfolgende Instandsetzung durch Rissbandagen, vorbeugt.

Auf den hellgrauen Böden der Tiefgarage in Montabaur (Bild oben) finden sich deutlich erkennbare Bodenmarkierungen für Fußgänger oder gesonderte Stellflächen.  © Axel Stephan/StoCretec

Q-Park übernimmt Parkobjekt in Berlin am Forum Steglitz

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Der Parkhausbetreiber Q-Park bewirtschaftet seit August 2022 die sanierte Parkeinrichtung im traditionsreichen Geschäftszentrums Forum Steglitz in Berlin.

Im Rahmen einer Neupositionierung und umfassenden Modernisierung entsteht aus dem ehemaligen Einkaufszentrum auf einer Gesamtfläche von ca. 36.500 m² eine städtebaulich integrierte, flexible Mixed-Used-Immobilie mit modernen Büros, Einzelhandel und Fitnesscenter.

Die 547 Stellplätze sind rund um die Uhr über zwei Einfahrten zu erreichen. Die Einfahrt auf der Bornstraße ermöglicht den Zugang zum sechsstöckigen Parkhaus der Immobilie, wohingegen die Einfahrt auf der Gutsmuthsstraße in die Tiefgarage führt, die über zwei Ebenen verfügt. Zukünftig werden auf dem Parkdeck A des Parkhauses acht E-Ladesäulen mit je zwei Anschlüssen errichtet.

Wie bei vielen Q-Park-Objekten deutschland-und europaweit ermöglicht ein Kennzeichenerkennungssystem das kontaktlose Ein-und Ausfahren. Dazu benötigt der Kunde die Q-Park-App, in der das Kennzeichen und ein Zahlungsmittel hinterlegt werden.

Partnerschaft mit Real I.S. Investment

Maximilian Ludwig, Senior Director der Real I.S. Investment GmbH als Eigentümer der Immoblie, erklärt: „Da Q-Park bereits bei der Bewirtschaftung unserer Parkflächen Schlössle-Galerie in Pforzheim und der Fronhofer Galeria in Bonn mit Erfahrung und Expertise überzeugen konnte und so eine erfolgreiche Partnerschaft entstanden ist, haben wir uns dazu entschlossen, unser Parkhaus im Forum Steglitz ebenfalls von Q-Park bewirtschaften zu lassen.“

„Über dieses Parkobjekt freuen wir uns besonders, nicht nur, weil wir unsere Präsenz in der Hauptstadt Berlin weiter ausbauen können und Q-Park weiter wächst, sondern auch, weil sich bemerkbar macht, dass wir durch unsere Expertise und unsere Arbeit in den letzten Jahren langfristige Geschäftsbeziehungen schaffen können“, sagt Frank Meyer, Geschäftsführer der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG.

© Q-Park

Zahl der Fahrprüfungen steigt auf Rekordniveau

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In den ersten drei Quartalen des Jahres 2022 ist die Zahl der durchgeführten praktischen Fahrprüfungen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 1,31 Millionen gestiegen. Das haben aktuelle Berechnungen des TÜV-Verbands auf Grundlage von Daten der Prüforganisationen TÜV und DEKRA ergeben. Damit bleibe der Führerschein die Grundlage für individuelle Mobilität – vor allem in ländlichen Regionen, so der TÜV-Verband.

„Die Zahl der Fahrprüfungen nähert sich nach einem Rückgang während der Corona-Pandemie wieder dem Niveau des Rekordjahres 2019 an“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2019 sind rund 1,31 Millionen Fahrprüfungen abgenommen worden. Bühler: „Der Trend der Vor-Corona-Jahre zu immer mehr Fahrprüfungen setzt sich fort.“ Seit dem Jahr 2014 ist die Zahl der Fahrprüfungen laut KBA um 16 Prozent auf den Höchstwert von 1,74 Millionen Prüfungen im Jahr 2019 gewachsen. Wie beliebt der Führerschein ist, zeigen auch die absoluten Zahlen: Zum 1.1.2022 lag der Bestand an Fahrerlaubnissen aller Klassen in Deutschland bei 44,9 Millionen. Das waren 12,6 Millionen mehr als im Jahr 2013 (plus 39 Prozent). „Die bestandene Fahrprüfung markiert immer noch einen wichtigen Meilenstein im Leben junger Menschen“, sagte Bühler. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands geben 72 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 16 Jahren an, dass der Erwerb des Führerscheins zum Erwachsensein dazugehört wie der Schulabschluss oder die erste eigene Wohnung. 16 Prozent der Befragten sind gegenteiliger Meinung und 8 Prozent unentschlossen.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Die TÜV-Umfrage zeige auch, wie wichtig der Führerschein für die individuelle Mobilität trotz Klimakrise, Fahrradboom und 9-Euro-Ticket weiterhin sei. 63 Prozent der befragten Führerscheinbesitzer ab 16 Jahren fahren demnach (fast) täglich mit dem Auto, weitere 23 Prozent mindestens einmal pro Woche. Deutliche Unterschiede gibt es hier zwischen Stadt und Land. In Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern fahren 78 Prozent täglich mit dem Auto, in Städten ab 500.000 Einwohnern dagegen nur 39 Prozent. Gut jeder zweite Befragte hat den Führerschein gemacht, um zum eigenen Arbeitsplatz oder der Ausbildungsstelle zu kommen (51 Prozent). In den sehr ländlichen Regionen sagen das 62 Prozent und in den Metropolen 33 Prozent. Zweitplatzierter Grund für den Führerscheinerwerb sind mit einem Anteil von 47 Prozent die persönlichen Lebensumstände, die beispielsweise den Transport von Kindern mit dem Auto erfordern. Immerhin 46 Prozent sagen, dass es in ihrem Umfeld an alternativen Mobilitätsangeboten zum eigenen Auto fehlt. Hier sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land besonders groß: 73 Prozent der Bewohner von Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern geben fehlende Mobilitätsalternativen als Grund für den Führerscheinerwerb an, aber nur 16 Prozent von Städten ab 500.000 Einwohnern. Bühler: „Die Bedeutung des Führerscheins steigt, umso kleiner die Städte und Ortschaften werden. Das ist ein klarer Auftrag an die Politik, die Verkehrswende gerade in den ländlichen Regionen mit einem besseren Nahverkehr und mehr Radwegen voranzutreiben.“

© Shutterstock

Neues E-Carsharing am Frankfurter Flughafen

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In Kooperation mit der Fraport AG hat der Mobilitätsanbieter mobileeee am Frankfurter Flughafen eine E-Carsharing-Station in Betrieb genommen. Seit Anfang November stehen Reisenden fünf Elektroautos zur Verfügung, die im E-Carsharing von mobileeee genutzt werden können.

Die E-Carsharing-Fahrzeuge stellen am Frankfurter Flughafen nunmehr eine Alternative zum eigenen Pkw, Taxi oder zu öffentlichen Verkehrsmitteln dar. Gebucht werden die Elektroautos über eine App von mobileeee. Dabei dient das Smartphone auch als Schlüssel zum Fahrzeug.

Eigener E-Carsharing-Bereich im Parkhaus P2

Wie der Anbieter mitteilt, sei Abholung und Rückgabe der Sharingfahrzeuge durch das digitale Konzept rund um die Uhr möglich. Hierfür wurde ein spezieller E-Carsharing-Bereich im Parkhaus P2 Terminal 1, in der Parkreihe 1406, eingerichtet. Die mobileeee-Stellplätze E28-E32 sind deutlich ausgewiesen. Zur Verfügung stehen zwei Modelle: Renault ZOE und Hyundai Kona electric. Weitere E-Modelle sollen laut Anbieter folgen.

Ilker Yilmaz, COO von mobileeee, bezeichnet die neue E-Carsharing-Station als eine wichtige Ergänzung der bestehenden Mobilitätsangebote: „Es freut uns sehr, dass wir ab sofort unseren Kunden, Reisenden und Mitarbeitenden des Airports im Parkhaus P2 am Terminal 1 des Frankfurter Flughafens die Möglichkeit des unbeschwerten, nachhaltigen Reisens mit mobileeee ermöglichen können.“

Über mobileeee

mobileeee hat 2016 den Frankfurter Gründerpreis gewonnen und entwickelt seit 2017 Lösungen für die alltägliche Nah-Mobilität. Dabei konzentriert sich das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main mit seinem Shared-Mobility-Ansatz nach eigenen Angaben insbesondere auf suburbane und ländliche Regionen. Städten, Unternehmen und Institutionen biete mobileeee zudem die Möglichkeit, eigene Mobilitätsangebote zu entwickeln und zu betreiben.

Nicht zu übersehen: mobileeee E-Carsharing-Bereich im Parkhaus P2 Terminal 1, Parkreihe 1406, auf den Stellplätzen E28-E32

© mobileeee GmbH

Schrankenloses Solar-Parkhaus eröffnet

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Schrankenlos und nachhaltig: Als erstes öffentliches Parkhaus mit Photovoltaik- und Free-Flow-Anlage in Heidelberg eröffnete Ende Oktober 2022 die neue Quartiersgarage (P19) in den Campbell Barracks. Das Parksystem stammt von Scheidt & Bachmann.

Die Stadtwerke Heidelberg haben gemeinsam mit Vertretern des Projektentwicklers KRAUSGRUPPE das P19 in Heidelberg-Rohrbach in Betrieb genommen. Anwohner und Besucher können dort ohne Schranke in die Garage ein- und ausfahren. Zudem wird im Parkhaus Sonnenstrom genutzt, der über eine PV-Anlage auf dem Dach erzeugt wird. Die technische und kaufmännische Betriebsführung übernehmen die Stadtwerke Heidelberg Garagen, Eigentümer des Gebäudes ist der Heidelberger Hans-Jörg Kraus.

Free-Flow bietet hohen Parkkomfort

Das P19 in den Campbell Barracks sei das erste Parkhaus in Heidelberg, das mit einer Free-Flow-Anlage ausgestattet ist. Parkende können einfach ein- und ausfahren, ihr Kennzeichen wird automatisch von einer Kamera erfasst. „Wir möchten den Parkkomfort für die Kundinnen und Kunden stets weiter erhöhen. Daher haben wir uns gemeinsam mit der KRAUSGRUPPE dazu entschieden, das Parkhaus in den Campbell Barracks mit einer Free-Flow-Anlage auszustatten“, sagt Patrick Jelinek, Prokurist der Garagengesellschaft bei den Stadtwerken Heidelberg. „Das passt ideal zum zukunftsfähigen Konzept des Quartiers Campbell“, ergänzt Eigentümer Hans-Jörg Kraus.

Bezahlen am Automaten oder digital

Zum Bezahlen gibt man entweder sein Auto-Kennzeichen vor der Ausfahrt am Kassenautomaten ein und bezahlt den Parkaufenthalt vor Ort oder aber man registriert sich vor der Einfahrt über eine Website. Das Fahrzeugkennzeichen wird bei der Ein- und Ausfahrt erfasst, die Abrechnung läuft automatisch. Der Fahrer oder die Fahrerin werde dabei nicht fotografiert, so die Betreiber. An der Ausfahrt bestätigt ein Bildschirm die erfolgte Zahlung oder weist auf eine vergessene Zahlung hin. „Wir haben die automatische Kennzeichenerkennung bereits in allen unseren Parkhäusern in Heidelberg eingeführt und gute Erfahrungen damit gemacht. Im neuen P19 bauen wir das System jetzt ohne Schranke und mit einer neuen, leistungsstärkeren Generation von Kameras noch weiter aus“, so Jelinek weiter.

PV-Anlage deckt Strombedarf und mehr

Auf dem Dach des Parkhauses ist eine Photovoltaik-Anlage installiert. Ihre Leistung beträgt 230 Kilowatt. Damit erzeuge sie so viel Strom, dass der gesamte Bedarf an Strom aus dem Parkhaus damit gedeckt werden kann, und noch einmal mehr als diese Menge stehe zusätzlich für andere Zwecke zur Verfügung.

Das neue Parkhaus in den Campbell Barracks in Heidelberg bietet Platz für 365 Fahrzeuge auf fünf Ebenen und ist mit sechs E-Ladestationen ausgestattet. Einige Bereiche der Fassade werden begrünt und über eine 14.000 Liter große Zisterne bewässert, gespeist  aus der Dachentwässerung.

Free-Flow ohne Schranke in Heidelberg: Eigentümer Hans-Jörg Kraus (links) und Patrick Jelinek, Prokurist Stadtwerke Heidelberg Garagen, bei der Eröffnung der Quartiersgarage in den Campbell Barracks.

© Stadtwerke Heidelberg Garagen