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Smarter Schutz vor Brandgefahr

Das neue Parkhaus ist mit neun Etagen das höchste Gebäude auf dem Campus des international renommierten Forschungszentrums GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und Facility for Antiproton and Ion
Research (FAIR) in Darmstadt. Das Brandschutzkonzept für das Parkobjekt kam von Hekatron.

Mehr als 1.500 Menschen sind an den Darmstädter Forschungseinrichtungen beschäftigt. Dazu kommen neben Besuchern jährlich nochmal rund 1.000 Wissenschaftler aus Universitäten und anderen Forschungslaboren weltweit. Sie reisen nach Darmstadt, um hier die international einmalige Teilchenbeschleunigeranlage des Zentrums für Experimente zu nutzen. Um den Parkplatzbedarf zu decken, wurde daher ein neues Parkhaus errichtet, das Mitte 2021 in Betrieb genommen wurde. Auf rund 27.000 Quadratmetern Fläche, verteilt auf neun Geschosse, bietet das Parkhaus nun Stellplätze für mehr als 800 Fahrzeuge. Außerdem gibt es im Außenbereich der Parkanlage 40 Stellplätze für Elektroautos.

Brandschutz-Sonderfall: Offene Bauweise

Durch die Brandlast parkender Fahrzeuge ergibt sich in Verbindung mit dem Entzündungspotential allgemein ein hohes Brandrisiko für Parkhäuser. Erschwerend kommt hinzu, dass sich ein ausbrechendes Feuer durch Aufzugsschächte schnell ausbreiten kann. Die offene Bauweise des Parkhauses bei GSI/FAIR gilt in Sachen Brandschutz zudem als Sonderfall: Da bei einem Brand Hitze und Rauch durch Querluft und Wind fortgetragen werden, kann das die Detektion des Brandherdes erschweren.

Um diesem möglichen Problem vorzugreifen, setzte der Errichter EAB Elektroanlagenbau GmbH Rhein/Main auf Brandschutz von Hekatron: „Die Produkte von Hekatron bieten uns flexible Vernetzungsmöglichkeiten und Technologien, mit denen der Brandschutz im neuen Parkhaus auch wachsenden Anforderungen gerecht werden kann“, fasst Projektleiter Sascha Fleischer zusammen. Die verbauten Lösungen sind beliebig erweiterbar, sodass auch andere Objekte standortübergreifend mit dem Parkhaus vernetzt werden können.

Sichere Branddetektion trotz erschwerter Bedingungen

Die Brandmeldeanlage des Zentrums umfasst 21 Integral Evoxx Brandmelderzentralen auf dem Gesamtgelände der Forschungseinrichtung. Alle Meldungen, Störungen und Alarme laufen in der Hauptzentrale, die das Herzstück der gesamten Anlage bildet, zusammen. Im Ernstfall löst sie die entsprechende Brandfallsteuerung aus und alarmiert die anwesenden Personen. Gleichzeitig informiert die Brandmelderzentrale die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Im Parkhaus bei GSI/FAIR wurden mehr als 60 linienförmige Wärmemelder vom Typ ADW 535 verbaut. Der elektronische Sensor des ADW 535 kann Temperaturanstieg registrieren und Alarm auslösen, sobald eine bestimmte Grenze überschritten wurde. „Insgesamt haben wir mehr als sechs Kilometer Fühlerrohre aus Kupfer verlegt, um trotz der offenen Bauweise eine hohe Detektionssicherheit zu garantieren“, erklärt Projektleiter Sascha Fleischer.

Kosteneffizient und smart vernetzt

Für die Vernetzung der Brandmelderzentralen sorgt das Netzwerk Integral WAN. Mit der smarten IP-Vernetzung lassen sich bis zu 4.000 Zentralen miteinander verbinden – auch dann, wenn sie unterschiedlichen Generationen der Hekatron Integral entstammen. Mit Hilfe dieses Netzwerks können bestehende Anlagen weiter betrieben und mit neuen vernetzt werden – auch über Ortsgrenzen hinweg. Durch die Kombinationsmöglichkeit von alter und neuer Technologie bietet diese Lösung laut Hekatron hohes Einsparpotential.

© Hekatron

Best in Parking: Abends günstig parken

In 13 Garagen der Best in Parking AG in Wien gelten besondere Abendtarife. In den ausgewiesenen Standorten können Kunden mit der sogenannten Abendpauschale für sechs Euro besonders günstig parken. Die Pauschale gilt für sechs Stunden von 18 bis 24 Uhr. Die zentral gelegenen Garagen mit Abendpauschale befinden sich in der Nähe vieler kultureller Einrichtungen und beliebter Restaurants, vom 1. bis zum 9. Wiener Gemeindebezirk.

Das Parken in einer der Garagen ist auch stressfreier als in den „Blauen Zonen“, da hier der Stundentarif von EUR 2,20 bis abends 22 Uhr gilt (Montag bis Freitag). Die maximale Parkdauer ist dort zudem auf zwei Stunden begrenzt.

Aber nicht nur in Wien kann man abends günstig parken: Auch in ausgewählten Garagen von der Best in Parking AG in Innsbruck, Linz, Klagenfurt und St. Pölten gibt es günstige Abendtarife.

© Best in Parking

Die Zukunft des urbanen Raums

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Die micromobility expo liefert am Donnerstag, 19. Mai ein Konferenzprogramm mit kompakten Informationen und lebhaften Diskussionen rund um die Mobilitätswende im urbanen Raum. Stattfinden wird die Veranstaltung auf dem Messegelände in Hannover.

Eröffnet wird das Programm mit einer Keynote der Autorin Katja Diehl, die ein Plädoyer weg vom Auto hin zu einer menschenzentrierten Mobilität hält. In ihrem aktuellen Buch „Autokorrektur“ beschreibt sie die Vision einer kinderfreundlichen, barrierearmen und entschleunigten Stadt. „Jede*r sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können“, betont Diehl.

Mehr Menschen für E-Mobilität begeistern

Gleich im ersten Panel des Konferenzprogramms geht es um die „Mobilität der Zukunft: attraktiv, klug und gerecht“, unter anderem mit Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover. Onay hat sich ehrgeizige Ziele für die Klimaneutralität gesetzt. Multimodale Mobilität soll dabei viel stärker in den Fokus rücken. „Mikromobilität und ihre Anwendungsszenarien im innerstädtischen Raum können einen wichtigen Beitrag für moderne und ressourcenschonende Mobilitätskonzepte liefern“, sagt Onay.

Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende von enercity, setzt auf Elektromobilität: „Ob eigenes E-Bike, geliehener E-Scooter oder das E-Auto im Abo – die Zukunft der Mobilität insbesondere im urbanen Raum ist elektrisch, klimafreundlich und vielfältig. Dafür braucht es die passende Ladeinfrastruktur und intelligente Sharing-Angebote, um immer mehr Menschen den Wechsel zur E-Mobilität zu erleichtern.“

“Mobilität ist ein zentrales Handlungsfeld”

Dem Mobilitätsforscher Dr. Alexander Rammert von der TU Berlin geht es in erster Linie um das Verständnis der menschlichen Mobilität. „Mobilität zu verstehen, bedeutet den Verkehr steuern zu können, bevor er überhaupt entsteht”, sagt Rammert.

Prof. Dr. Stephan Rammler, Wissenschaftlicher Direktor des micromobility-expo-Partners IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung,plädiert für mehr Nachhaltigkeit und setzt auf das Engagement der Kommunen: „Mobilität ist das zentrale Handlungsfeld der Nachhaltigkeitstransformation, und die Kommunen sind die entscheidenden zivilgesellschaftlichen Aushandlungsarenen urbaner Postfossilität.“

Im Themen-Slot „Umdenken: Weg vom Autoverkehr zu mehr Vielfalt und Gleichberechtigung auf den Straßen“ spricht unter anderem Dr. Daniela Wühr, Fachreferentin für Mobilitätsverhalten und Trendforschung beim ADAC. Wühr befasst sich mit der Frage, ob E-Scooter eine Chance für Intermodalität darstellen oder eher als riskanter Mobilitätstrend gesehen und wahrgenommen werden. „Die Zahl der E-Scooter-Besitzer steigt. Viele sehen in der Anschaffung einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität. Das Risiko beim E-Scooter-Fahren ist vielen bewusst“, sagt sie.

Mikromobile und Leichtfahrzeuge kommen nicht nur im Alltag, sondern zunehmend auch im gewerblichen Umfeld zum Einsatz. Das Panel zu dieser Thematik lautet „Wie Mikromobilität die urbane Logistik revolutioniert“. Welche Fahrzeuge bereits im Einsatz sind und wie Fahrzeuge auf den individuellen Bedarf der Kunden ausgerichtet werden können, erläutert unter anderem Thomas Kuwatsch, Co-Gründer und CFO von ARI Motors aus dem sächsischen Borna: „Viele unserer existierenden Kunden leben bereits die neue Mobilität, in dem Sie sich für deutlich kleinere Fahrzeuge für den täglichen Einsatz als Dienstleister entscheiden.“

Großstädte sauberer und sicherer machen – welche Risiken bleiben?

Das Unternehmen ONOMOTION aus Berlin will Mobilitätslösungen schaffen, die Großstädte sauberer, sicherer und leiser machen. „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in den Städten zu verbessern, indem wir die urbane Logistik neu denken. Als Tech-Unternehmen verknüpft Onomotion intelligente Netzwerke zwischen Mikromobilität, standardisierten Containern, physischem Internet und KI. So entstehen effiziente und nachhaltige Logistiklösungen“, sagt Benjamin Federmann, CRO von ONOMOTION.

Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch die Integration neuer Mobilitätsdienstleister in die Mobilitätsplattformen zur Stärkung des ÖPNV? Im Themen-Slot „Digitale Technologien als Schlüssel für eine nachhaltige Verkehrswende“ geht es um die Chancen und Risiken, die sich aus der Integration neuer Mobilitätsdienstleister in die Mobilitätsplattformen ergeben. Hier spricht unter anderem Markus Ries, Regional Manager Norddeutschland bei TIER Mobility. „Die Mobilitätswende wird von einer intermodalen Fortbewegung geprägt sein, die ohne Digitaltechnologie nicht möglich wäre. Wir als Sharing-Anbieter möchten durch die Bereitstellung unserer Mikromobilitätsfahrzeuge einen Beitrag zu dieser Wende leisten und die Städte bei der Erreichung der Klima- und Verkehrsziele unterstützen”, erklärt Ries.

Mirko Goletz, Head New Mobility Concepts, Abteilung Mobilität und Urbane Entwicklung beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), glaubt an eine Bündelung der Dienste auf digitalen Plattformen: „Die Mobilität der Zukunft wird über Plattformen laufen, die eine Vielzahl an Angeboten effizient bündeln. Ich erwarte eine Konsolidierung der Mobilitätsplattformen, dies zeigen uns die Entwicklungen aus anderen Ländern.“

Laut BEM (Bundesverband eMobilität) emittiert der Verkehrssektor in Deutschland nach wie vor zu viel klimaschädliche Abgase und verharrt die Auslastung der Fahrzeuge bei 1,5 Personen im Pkw-Bereich. Deshalb plädiert BEM-Vorstand Markus Emmert im „Microcity Talk“ für eine Förderung von Mikromobilen: „Ich bin für die Förderung von Leichtfahrzeugen, weil diese im urbanen Bereich nicht nur praktisch sind, sondern deutlich weniger Energie benötigen!“. Nach Ansicht des Verbandes können in Deutschland bis 2035 mindestens fünf Millionen Bestandsfahrzeuge adäquat durch Leichtfahrzeuge ersetzt werden, die im Personenverkehr als auch in der Logistik zum Einsatz kommen.

© Deutsche Messe

Q-Park und GO Sharing wollen Mobilität voranbringen

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Der Parkraumbewirtschafter Q-Park möchte in Saarbrücken das nachhaltige Mobilitätsangebot ausbauen. Dafür beteiligt sich das Unternehmen zusammen mit GO Sharing an der Realisierung städtischer Mobilitätsknotenpunkte. Die Partnerschaft mit dem Anbieter für den Verleih von E-Fahrzeugen umfasst auch die Einrichtung von Mobility Hubs.

„Q-Park-Standorte haben sich zu wichtigen Knotenpunkten auf den Reisen unserer Kunden entwickelt. Ähnlich wie Bahnhöfe fungieren diese Knotenpunkte oft als Umsteigemöglichkeit zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und stellen Lösungen für die Weiterreise zum Endziel zur Verfügung. Es ist unsere gesellschaftliche Verantwortung, die nachhaltigsten Verkehrsmittel einzubeziehen und anzubieten. Daher freuen wir uns, dass wir durch unsere Partnerschaft mit GO Sharing gemeinsam diese nachhaltige und praktische Mobilitätslösung offerieren können”, erläutert Roman Rohrberg, Head of Sales & Marketing der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. Über die Q-Park-Website können Kunden ein Park+GO-Ticket buchen, das neben einem garantierten Stellplatz in einem Q-Park-Parkobjekt auch einen Gutscheincode für eine kostenlose 30-minütige Fahrt mit einem E-Moped oder E-Fahrrad von GO Sharing. 

Zunächst kann das Mobilitätsangebot an den Q-Park-Standorten „Hauptbahnhof“ und „Congresshalle“ in Saarbrücken genutzt werden. Damit wurde der Grundstein für dieses neue Projekt gesetzt. Zukünftig soll das Servicegebiet auf alle Saarbrücker Parkeinrichtungen ausgeweitet werden. Ousmane N´Guer, Country Manager Deutschland von GO Sharing, erklärt: „GO Sharing strebt danach, die globale Einstellung zur Mobilität zu verändern. Durch die On-Demand-Nutzung können die Vorteile des nachhaltigen Verkehrs voll ausgeschöpft werden, nämlich die Reduzierung von CO2-Emissionen sowie von Staus und Parkplatzmangel in Innenstädten. Unsere Partnerschaft mit Q-Park ermöglicht es uns, den nächsten Schritt in unserer Mission in Saarbrücken zu gehen.“

© GO Sharing

Keine Chance für Parksünder auf Park & Ride-Anlagen

Um Parkchaos auf Park & Ride-Parkplätzen zu verhindern, setzen die ÖBB, die Österreichischen Bundesbahnen, auf das Grazer Unternehmen Arivo. Mittels Kennzeichenerkennung werden die Parkflächen überwacht, parken darf nur wer auch ein gültiges ÖPNV-Ticket besitzt.

Montagmorgen, 7.30 Uhr. Die neue Arbeitswoche hat begonnen, umweltbewusst entscheidet man sich dazu, mit dem Auto nur bis zum nächstgelegenen Bahnhof zu fahren und dann auf die Bahn umzusteigen. Am Parkplatz angekommen folgt allerdings die große Ernüchterung: es herrscht Chaos, ein freier Parkplatz ist nicht in Sicht. Frustriert dreht man seine Runden, schließlich findet man mit viel Glück und nach langer Suche doch noch einen Stellplatz. Ob man jedoch wieder diese Park & Ride-Anlage benutzt beziehungsweise überhaupt auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigt ist fraglich, einfach und komfortabel parken geht nämlich anders.

Kennzeichenerkennung von Arivo hilft

Genau solche frustrierenden Situationen möchte das Grazer Unternehmen Arivo verhindern. Ihr System zur Parkraumüberwachung erlaubt es nämlich nur jenen Personen gratis zu parken, die auch tatsächlich den Zug nutzen. Wie das funktioniert? Mithilfe von Kennzeichenerkennung. Jedes Fahrzeug, welches auf den Parkplatz zufährt, wird dabei von einer Kamera registriert, das Kennzeichen gespeichert. Bei der Ausfahrt muss der Parker dann sein gültiges Zugticket bei der Parksäule einscannen. Danach erscheint ein grünes Licht, der Parker kann ausfahren. Für den Gültigkeitszeitraum des Tickets wird dieses dann mit dem Kennzeichen verknüpft und das Ticket muss nur einmalig zu Beginn gescannt werden.
Somit sparen sich die Parkflächenbetreiber Kosten, da dank dem Arivo System Hardware-Ausgaben wegfallen. Außerdem ist kein 24-Stunden-Callcenter erforderlich. Als Parker spart man sich die aufwendige Parkplatzsuche, da nur die Pendler die Stellplätze nützen dürfen.

Einfache Bezahlung

Bei Park & Ride-Anlagen soll es meistens vor allem schnell gehen. Gerade bei jenen Park & Ride Anlagen, bei denen Gebühren zu entrichten sind, ist das Thema Zeit ein wichtiger Faktor. Die meisten haben nämlich keine Zeit, mehrere Minuten an Kassenautomaten zu verbringen. Vor allem wenn man danach auf ein öffentliches Verkehrsmittel umsteigt, muss es schnell gehen. Daher gibt es bei allen Park & Ride-Anlagen, welche mit Arivo ausgestattet wurden, die Möglichkeit Tickets im Vorfeld online zu buchen und zu bezahlen. Doch auch wenn man diesen Service nicht nutzen möchte, bedeutet das nicht, dass man Zeit am Kassenautomaten verbringen muss. Dank Arivo Pay kann man offene Parkgebühren auch im Nachhinein online zahlen. So spart man sich in der Früh wertvolle Zeit und damit verbunden natürlich auch Nerven.
Noch weniger Nerven und Zeit müssen die Besitzer von Dauerkarten, also Monats- oder Jahreskarten aufbringen. Diese können ihr Kennzeichen nämlich einmalig online registrieren und sparen sich somit den regelmäßigen Zahlungsvorgang.

Über 20 Standorte

In ganz Österreich setzt man mittlerweile vermehrt auf smartes Parken und Kennzeichenerkennung. Aus diesem Grund werden 2022 20 Standorte der ÖBB mit Parksystemen von Arivo ausgestattet, weitere sollen in Zukunft folgen.
Diese Parklösung macht für alle Betreiber von Park & Ride-Anlagen Sinn, aber auch für all jene, die Parkflächen in oder in der Nähe von reglementierten Parkgebieten betreiben. Dies ist etwa in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien der Fall. Denn dort gilt seit dem 1. März 2022 die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung. Das bedeutet, dass ganz Wien zur Kurzparkzone wurde. Außerhalb von seinem Wohnbezirk darf man sein Fahrzeug nur maximal zwei Stunden abstellen. Das ist vor allem für viele Pendler problematisch, da die wenigsten einen Firmenparkplatz inkludiert haben. Diese entscheiden sich dann dafür, ihr Fahrzeug außerhalb von Wien stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie dem Zug weiterzufahren. Um sicherzugehen, dass die Parkflächen bei den Park & Ride-Plätzen der ÖBB auch wirklich nur von Pendlern kostenfrei genutzt werden können, setzt man auch hier auf die Parkraumüberwachung von Arivo. Mittels Kennzeichenerkennung stellt man sicher, dass nur jene Personen ihre Fahrzeuge auf den Parkflächen kostenfrei abstellen, die auch tatsächlich mit dem Zug weiterreisen.

© Arivo

Q-Park: Neue Akquirierung im Großraum Göttingen

Der Parkraumbewirtschafter Q-Park hat zum 1. März 2022 sein Portfolio erweitert. Im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrages hat Q-Park ein Parkobjekt in Northeim im Großraum Göttingen übernommen. Dabei handelt es sich um die zentral gelegene Tiefgarage „City Center“, die über 528 Parkplätze auf zwei Ebenen verfügt. Hinzu kommen acht Stellplätze für mobilitätseingeschränkte Personen und 15 Frauenstellplätze. Die Parkeinrichtung steht Kurz- und Dauerparkern dabei rund um die Uhr zur Verfügung. 

Um die Parkplatzsuche stressfreier zu gestalten, können Kunden Stellplätze vorab über die Q-Park-Website reservieren. Außerdem ist der Parkvorgang dank Parkierungstechnologie und Kennzeichenerkennung kontakt- und ticketlos. „Künftig ist das ticketlose Parken auch direkt über unsere Q-Park-App möglich. Abgerechnet wird über die in der App hinterlegte Zahlungsmethode, sodass der Parkvorgang noch einfacher und bequemer durchgeführt werden kann“, sagt Roman Rohrberg, Leiter Marketing und Sales der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. 

Frank Meyer, Geschäftsführer der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG erläutert: „Die Ausstattung unserer Parkobjekte mit innovativen Technologien wie hier in Northeim ist ein wesentlicher Aspekt, um das Parkerlebnis von morgen zukunftsweisend zu gestalten.“ „Wir freuen uns, dass unser langjähriger Partner Q-Park ein weiteres unserer Parkobjekte technisch aufwerten und bewirtschaften wird“, ergänzt Alexandra Giese, Objektverwalterin der Deutschen Konsum Reit-AG.

© Q-Park

Parkhaus im Berliner Victoria Center wird modernisiert

APCOA Parking Deutschland modernisiert das Parkhaus im Berliner Victoria Center. Die Arbeiten in der im Stadtteil Rummelsburg gelegenen Garage mit 610 Parkplätzen auf drei Ebenen laufen bereits seit August 2021 und sollen Ende April abgeschlossen werden. Das Ziel ist, das Parken für die Kunden einfacher zu gestalten und die Nachhaltigkeit im laufenden Betrieb zu steigern.

Mit der seit 2001 von APCOA bewirtschafteten Garage stellt das Unternehmen in dem dichtbesiedelten Gebiet wertvollen Parkraum zur Verfügung, da das nächste Parkhaus rund zwei Kilometer entfernt liegt. Durch die Nähe zum Bahnhof Ostkreuz ist der Standort laut APCOA außerdem ideal für Park & Ride. Um die Nutzung zu diesem Zweck zu fördern, gibt es Überlegungen vom Parkraumbewirtschafter, den Tagestarif von zwölf auf fünf Euro senken.

„Unsere Garage im Victoria Center bietet im Stadtteil Rummelsburg Parkraum, der zum Transport von Einkäufen oder für den Umstieg auf den ÖPNV dringend benötigt wird“, sagt Hansjörg Votteler, Geschäftsführer bei APCOA Deutschland. „Mit der Modernisierung ermöglichen wir eine einfachere und nachhaltigere Nutzung des Parkhauses.“

Ticketlos Parken durch automatische Kennzeichenerkennung

Ein wichtiges Thema für APCOA ist Nachhaltigkeit und ticketloses Parken. Im Zuge der Modernisierung des Parkhauses wurde auch eine neue – mit Kennzeichenerkennung ausgestattete – Parkierungsanlage integriert, die ticketloses Parken ermöglicht. Außerdem investierte APCOA in die Elektromobilität: Im Rahmen seiner Urban-Hubs-Initiative wird das Unternehmen dem Mikromobilitätsanbieter TIER ermöglichen, im Parkhaus die Akkus seiner E-Scooter aufzuladen. Weitere Dienstleistungen wie Ladesäulen für E-Autos könnten bald dazukommen. „Unsere Urban Hubs sind ein wichtiger Bestandteil des Parkhauses der Zukunft“, sagt Votteler. „Garagen in attraktiven Lagen wie im Berliner Victoria Center sind als Standorte für die Dienstleistungen besonders gut geeignet.“

© APCOA

Weltleitmesse plant vielfältige Interaktionen in Präsenz

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Vom 29. März bis 1. April 2022 findet die Intertraffic Amsterdam statt. Sowohl die Messe, für die sich laut Veranstalter bereits über 800 Aussteller angemeldet haben, als auch das Vortragsprogramm sind für Fachleute kostenlos. Mit fast 120 Sessions und Demonstrationen sei der Wissenstransfer so vielfältig und interaktiv wie nie zuvor. Einen großen Anteil am Themenspektrum des Events nimmt auch der ruhende Verkehr ein.

Den bisherigen Ankündigungen ist zu entnehmen, dass die Intertraffic Amsterdam 2022 einen starken Fokus auf die zunehmende Digitalisierung des Verkehrsgeschehens richtet. Unter anderem soll der Datenaustausch durch Vernetzung aller Akteure im Mobilitäts-Ökosystem abgebildet werden. Hintergrund: Echtzeit-Datenströme werden zunehmend das Herzstück von Mobilitätsdiensten und Park-Services. Viele Aussteller der Intertraffic Amsterdam heben das Potenzial der Erschließung von Daten hervor, teilt der Messeveranstalter mit.

Intertraffic Summit 2022

Das Programm der begleitenden Konferenz „Intertraffic Summit 2022“ konzentriert sich auf innovative Lösungen zur Beschleunigung des Mobilitätswandels. Diese werden in verschiedenen Formaten wie interaktiven Präsentationen, Workshops, Demonstrationen und Podiumsdiskussionen vorgestellt. Renommierte Unternehmen, Städte und Interessenverbände wie Swarco, 3M, Yunex Traffic, TomTom, Vitronic, Be-Mobile, Nissan, Amazon Web Services, International Road Federation, Polis, die Städte Amsterdam und Rotterdam, Teledyne FLIR, Verra Mobility, EasyPark, Flowbird, WPS Parking Solutions und viele andere sind mit von der Partie.

Themen des Gipfels sind sicherer Datenaustausch, sichere Mobilität mit künstlicher Intelligenz, die Nutzung von Daten zur Staubekämpfung und die Optimierung des Verkehrs durch Cloud-Technologie. Viele Präsentationen werden sich auf integrierte Dienstleistungen und konkrete Beispiele für -Mobility-as-a-Service konzentrieren. Eine Reihe von Workshops beschäftigt sich mit dem Green Deal, automatisiertem Fahren, der Nutzung des öffentlichen Raums sowie mit Parkraummanagement und neuen Parkdiensten.

Teilnahme für Fachpublikum gratis

Für Fachleute ist die Teilnahme kostenfrei, Eintrittskarten können über die Intertraffic-Website bezogen werden. Die Aussteller der Intertraffic füllen 13 Hallen, die Präsentationen des Summit finden in drei Theatern und auf einer offenen Bühne statt.

www.intertraffic.com/amsterdam

© Marko Ruh

„Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten“

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Die Elektromobilität wächst dynamisch und wird zunehmend ein Thema für Parkhausbetreiber. Denn: Wo geparkt wird, sollen batteriebetriebene Fahrzeuge auch laden können. Einer, der sich damit auskennt, ist Marcus Fendt, Geschäftsführer von The Mobility House. Parken aktuell sprach mit dem Spezialisten für intelligente Ladelösungen.

Die Ampelkoalition verfolgt ehrgeizige Ziele in Sachen Elektromobilität. „Unser Ziel sind mindestens 15 Millionen vollelektrische Pkw bis 2030“, steht wörtlich im Koalitionsvertrag. Sollte die Ampel Plug-in-Hybride aus der Rechnung streichen – was derzeit diskutiert wird –, würde das Ziel nochmals ehrgeiziger. Auch die Ladeinfrastruktur für E-Autos soll soll laut Vertrag deutlich ausgebaut werden. Zielmarke: eine Million öffentliche Ladepunkte bis 2030. Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, erklärte, was er anstrebt: „Laden für alle, immer und überall.“

Parkplätze sind der natürliche Standort von Ladestationen. Was genau möglich ist, sei pauschal jedoch nicht zu beantworten, so Marcus Fendt, Geschäftsführer von The Mobility House, nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich intelligente Lade- und Energielösungen. Beispielsweise könne man am Flughafen oder in einem Mitarbeiterparkhaus von langen Standzeiten ausgehen, während die Autos in einem öffentlichen Parkhaus in der Innenstadt oftmals nur kurz verweilen.

Fünf Ladesäulen gehen immer

Solche Faktoren beeinflussen die Planung von Ladeinfrastruktur ebenso wie die vorhandene Anschlussleistung des Stromnetzes. „Ich will nicht alles versprechen“, so der Experte mit Blick auf das Maximum an Ladesäulen. „Die ersten fünf gehen immer“, sagt Fendt. Anspruchsvoller wird es bei einer größeren Anzahl von Ladestationen. Als Richtgröße für die Stromverteilung nennt Marcus Fendt rund 10 bis 30 Ladeplätze pro Verteilerschrank und Ausgestaltung. Um größere Anlagen zu realisieren, müsse man notfalls einen Parkplatz für einen größeren Verteilerraum „opfern“.

Ein einschränkender Faktor ist meistens die Anschlussleistung, die Energieversorger an der jeweiligen Anschlussstelle maximal bereitstellen. Um trotz begrenzter Leistung mehrere Elektroautos gleichzeitig zu laden, heißt das Zauberwort dynamisches Lastmanagement. Eine spezielle Software sorgt über einen ins Stromnetz integrierten lokalen Controller für die bestmögliche Stromverteilung unter den E-Autos und reagiert situativ auf Lastwechsel, wenn andere Abnehmer im Gebäude Leistung beanspruchen, beispielsweise eine anspringende Lüftungsanlage.

Referenzprojekt für die Stadtwerke Mainz

Was unspektakulär klingt, bringt laut The Mobility House erhebliche Vorteile. Der Anbieter verweist auf zahlreiche Referenzprojekte, darunter auch ein Projekt für die Stadtwerke Mainz. Um die eigenen Elektrofahrzeuge sowie Fahrzeuge von Mitarbeitern am Verwaltungsstandort laden zu können, sollte die Tiefgarage mit 200 Stellplätzen sukzessive mit Ladestationen ausgestattet werden. Allerdings wäre die Netzumgebung wegen dieser zusätzlichen Belastung ohne Lastmanagement schnell an ihre Grenzen gelangt. The Mobility House übernahm die Beratung, Konzepterstellung sowie gemeinsam mit Partnern den Aufbau der Ladeinfrastruktur und implementierte das eigene Lade- und Energiemanagementsystem ChargePilot.

Nur dadurch habe man in einer ersten Ausbaustufe 70 AC-Wallboxen mit je 22 kW ohne eine zusätzliche Erweiterung des Netzanschlusses installieren können. Letzteres hätte ansonsten „bis zu 80.000 Euro“ gekostet, kalkulierte The Mobility House. Ebenso würden durch die intelligente Steuerung der Ladevorgänge Leistungsentgelte an den Netzbetreiber eingespart. Der gesparte Betrag belaufe sich „im Maximalfall auf bis zu 50.000 Euro/Jahr“.

Ein weiterer Vorteil: Durch die offenen Schnittstellen des Systems seien die Stadtwerke Mainz frei bei der Wahl des Ladeinfrastrukturherstellers. Auch in späteren Ausbaustufen könne die aktuelle Ladelösung
jederzeit um weitere Soft- und Hardwarekomponenten verschiedener Anbieter ergänzt werden. Das bereits integrierte Monitoring ermögliche darüber hinaus eine kontinuierliche Überwachung der Ladepunkte und die Erstellung von übersichtlichen Statistiken. Diese Daten könnten später zum Beispiel für die Abrechnung genutzt werden. „In The Mobility House haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir pragmatisch und mit neuen agilen Arbeitsansätzen unseren Weg in die emobile Zukunft gehen können“, wird Dr. Sandra Schmidt, Geschäftsführerin der Mainzer Stadtwerke Vertrieb und Service GmbH, zitiert.

Wie in dem Fallbeispiel aus Mainz empfiehlt Marcus Fendt grundsätzlich erweiterbare Systeme mit offenen Schnittstellen. Sein Unternehmen setzt dabei auf das Open Charge Point Protocol (OCPP), ein herstellerneutrales, lizenzfreies und als weltweiter Standard etabliertes Kommunikations-protokoll.

Unterschiedliche Bezahlsysteme

Wenig standardisiert sind indes die Abrechnungssysteme für das Laden von E-Fahrzeugen. Im kommerziellen Einsatz setzten viele Betreiber anfänglich auf proprietäre Systeme mit eigenen Ladekarten oder speziellen Apps. Manche Parkhausbetriebe rechneten anfangs nicht den geladenen Strom ab, sondern behandelten das Stehen an der Ladesäule wie einen Parkvorgang. Rein zeitbasierte Tarife sind jedoch nicht mehr zulässig.

Um einem befürchteten Wildwuchs entgegenzuwirken, sieht die aktuelle Ladesäulenverordnung für öffentlich zugängliche Stationen eine grundsätzliche Bezahlmöglichkeit mit gängigen Kredit- und Debitkarten vor. Die Regelung zum einheitlichen Bezahlsystem soll für alle Ladesäulen gelten, die ab dem 1. Juli 2023 erstmalig in Betrieb genommen werden, bestehende Installationen müssen nicht nachgerüstet werden. Allerdings sind die genauen Anwendungsfälle für diese Regelung noch in Diskussion, zählt zum Beispiel ein Besucherparkplatz dazu?

Bereits gesetzlich verankert ist das Eichrecht. Eine eichrechtskonforme Ladesäule erfasst den Zählerstand, sobald der Nutzer den Ladestecker einsteckt und dann erneut, wenn er ihn wieder abzieht. Aus der Differenz wird die abgegebene Menge an Energie errechnet. Zum anderen erfasst sie die Zeit, wann an- und abgesteckt wird, sowie die Nutzer-ID, die der Säule per RFID-Chip, Ladekarte oder per Autorisierung über eine Smartphone-App mitgeteilt wird. Andere Länder haben hierbei nicht ganz so strenge Vorgaben wie Deutschland. Das mache die Ladeinfrastruktur hierzulande im internationalen Vergleich teurer und schlage sich aktuell auf die Lieferfähigkeit nieder, erklärt Marcus Fendt. Angesichts der diversen Unwägbarkeiten suchen sich viele Parkhausbetreiber für den Betrieb von Ladesäulen Partner, beispielsweise Ladelösungsanbieter oder lokale Stadtwerke.

Das Auto als Kraftwerk: „Vehicle to grid“

Marcus Fendt, Geschäftsführer von The Mobility House

Eine spannende Vision erläutert der Geschäftsführer von The Mobility House am Rande unseres ausführlichen Hintergrundgesprächs: Im Prinzip lässt sich mit dem Betrieb von Elektroautos sogar Geld verdienen. Technische Voraussetzung ist, dass die Stromer bidirektional ausgelegt sind, man sie also nicht nur laden, sondern auch entladen kann. Fachleute wie Marcus Fendt sehen darin ein enormes Potenzial für die Energiewende, könnten doch die Elektroautos in ihrer Gesamtheit eine gigantische Pufferbatterie für das volatile Stromnetz darstellen. Im Fachjargon wird das als „Vehicle to grid“ bezeichnet. Fendt schildert ein Szenario: Elektroautos auf einem Mitarbeiterparkplatz werden mit umweltfreundlichem Strom aus einer Photovoltaikanlage geladen. Über mehrere Stunden verteilt gelingt dies auch mit geringer Leistung. Nach Feierabend bringen die Berufspendler den Ökostrom für zuhause gleich mit. Die Fahrzeugbatterien haben genug geladen, um die heimischen Elektrogeräte mit zu versorgen – und am nächsten Tag reichen die Akkus auch noch für den Weg zur Arbeit. Marcus Fendt rechnet vor: Eine Wohneinheit verbraucht pro Tag ca. 10 Kilowattstunden, moderne Elektroautos verfügen über eine Batterieleistung von mindestens 50 kWh.

Übergreifend betrachtet ist das Auto nicht nur mit dem Hausnetz, sondern auch mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden und sorgt für eine Stabilisierung. „Wir brauchen viel mehr Intelligenz im Stromnetz“, erklärt Fendt. In der Regel sei das deutsche Stromnetz lediglich zu 55 bis 60 Prozent ausgelastet. Übertragungsspitzen kommen nur selten vor. Aus der bestehenden Infrastruktur ließe sich viel mehr herausholen, wenn Autobatterien als Stromspeicher eingesetzt werden.

„Wir müssen das Auto ins Netz integrieren“, sagt Fendt. Ständiges Laden und Entladen sei für die Batterien im Übrigen kein Problem, bidirektionales Laden sei in Japan bereits Standard. Pilotprojekte gebe es aber auch hierzulande, zum Beispiel im westfälischen Hagen. Auch BMW teste das Prinzip „Vehicle to Grid“ mit 50 Elektrofahrzeugen als mobile Kraftwerke. Marcus Fendt verweist in diesem Zusammenhang auf ein Positionspapier des VDA und der NPM, in dem entsprechende Anwendungsszenarien geschildert werden.

Ausblick mit Zuversicht

Viele Gründe also für den Geschäftsführer von The Mobility House, zuversichtlich nach vorn zu blicken. „Die Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten“, so Marcus Fendts Überzeugung. Angesichts des politisch eingeläuteten Endes des Verbrenners ist daran auch kaum noch zu zweifeln. Nun brauche es eine intelligente und skalierbare Ladeinfrastruktur, fordert Fendt. Und fügt hinzu: „Es gibt für alles Lösungen.“

© BMDV (Titelbild); The Mobility House

Kleidung emissionsfrei ausliefern

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APCOA PARKING Deutschland hilft dem Textildienstleister MEWA bei der Reduzierung von CO2-Emissionen in der Logistik. Dafür haben beide Unternehmen in Berlin ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet. Die Zusammenarbeit ist langfristig ausgelegt und soll künftig noch enger werden.

Für das Pilotprojekt nutzt MEWA einen Teil des APCOA-Parkhauses unter der Mall of Berlin im Zentrum der Hauptstadt als Zwischenlager. Lkw bringen jeden Tag am frühen Morgen saubere Kleidung dorthin, die anschließend auf Lastenräder von ONOMOTION und Elektro-Mini-Vans umgeladen wird. Die Mitarbeiter liefern die Kleidung dann emissionsfrei zum Kunden aus. Die schmutzige Kleidung bringen sie zurück ins Lager, von dort transportiert sie der Lkw am späten Abend zurück in die Wäscherei.

“Durch die Nutzung unserer Parkhäuser als Umschlagplatz ermöglichen wir eine nachhaltigere Lieferung auf der letzten Meile und leisten so einen Beitrag zum Schutz von Klima und Umwelt”, sagt Hansjörg Votteler, Geschäftsführer bei APCOA. “Aufgrund meiner früheren Tätigkeit als Geschäftsführer in dieser Branche ist mir die Bedeutung
der Logistik für das Geschäft mit Berufskleidung bestens vertraut. Deshalb freue ich mich sehr über die Kooperation mit MEWA.”

Lastenräder ermöglichen schnellere und effizientere Lieferungen

Durch das neue Lieferkonzept kann MEWA die unterwegs verursachten CO2-Emissionen deutlich reduzieren. Weitere Vorteile sind schnellere und effizientere Lieferungen. Im Vergleich zu einem Lkw finden Cargobikes leichter einen Parkplatz und erreichen Gebäude ohne direkte Zufahrt besser. So können mehr Kunden auf einer Route beliefert werden.

“Langfristig möchten wir unsere gesamte Logistik klimaneutral betreiben”, sagt Kay Simon, Leiter Mobilitätskonzepte bei MEWA. “Deshalb freuen wir uns, dass wir durch die Zusammenarbeit mit APCOA diesem Ziel einen Schritt näherkommen.”

© APCOA