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Fair parken – auch für e-Scooter

Zum Tag der Verkehrssicherheit am 18. Juni 2022, wies PRO RETINA Deutschland e.V. in einer Aktion auf die Gefahren durch falsch abgestellte e-Scooter für sehbehinderte oder blinde Menschen hin. 

Mitglieder der Selbsthilfegruppe brachten vor dem Museum für Angewandte Kunst Köln Anhänger an falsch geparkten e-Scootern an. Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister Köln-Innenstadt, wollte es genau wissen, und tastete sich mit einem Langstock und geschlossenen Augen an den im Weg liegenden Scooter heran. Hupkes Fazit: „Schon bei vorsichtigem Gehen besteht Sturzgefahr.“ Ute Palm, Leiterin der Regionalgruppe Köln der PRO RETINA sagt über die Aktion: „Wir wollen mit einem Augenzwinkern auf die Gefahren liegen gelassener oder in den Gehweg ragender Scooter hinweisen“. Betroffen sind schließlich auch Menschen mit anderen Handicaps, mit Rollator oder auch mit Kinderwagen. Ute Palm: „Gehwege sind oft eng. Mit etwas Nachdenken und Rücksicht können wir aber alle unseren Weg gehen“.

© Pro Retina e. V.

Grüne Karte gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis

In einem illustren Umfeld und bei einer hochrangig besetzten Jury setzte sich das Stadtwerk am See durch: Es wurde beim „Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2022“ als Preisträger im Bereich „Mobilität“ ausgezeichnet. Prämiert wurde die „Grüne Karte“ des Stadtwerks, mit der man unter anderem vergünstigt parken und E-Auto laden kann.

Der „Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2022“ wird vom Deutschen Institut für Service-Qualität, dem Nachrichtensender ntv und dem DUP Unternehmer-Magazin verliehen. Prämiert werden Projekte, die Nachhaltigkeit vorbildhaft umsetzen. Schirmherrin Brigitte Zypries, Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin a. D. erklärt den Hintergrund so: „Nachhaltiges Engagement auf allen Ebenen sichtbar zu machen, ist eine Intention des Awards. Er soll aber gleichermaßen auch weitere Unternehmen und Institutionen inspirieren, eigene nachhaltige Projekte zu starten.“

Die hohe Auszeichnung ist für Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle ein Beweis, dass das auch bundesweit wahrgenommen werde: „Das Stadtwerk hat sich vom reinen Versorger immer mehr zum Lösungsanbieter für Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Unser Allzweck-Könner „Grüne Karte“ zeigt das eindrücklich.“

Nachhaltiger und ökologischer Service

Mit der Grünen Karte des Stadtwerks können Kunden und Nichtkunden kontakt- und bargeldlos ihre Fahrt mit Bus, Bahn und Katamaran zahlen, ebenso wie das Parken in den acht SWSee-Parkhäusern in Friedrichshafen und Überlingen. Auch E-Auto laden geht mit der grünen Karte. Abgerechnet werden alle Leistungen monatlich.

„Unsere Grüne Karte ist nicht nur nachhaltig ökologisch, sie ist vor allem ein Service für die Menschen in der Bodensee-Region. Wir machen es ihnen damit von der ersten Sekunde an leichter, vielseitig und günstig mobil zu sein“, sagt Bürkle, der sich auch gut vorstellen kann, die Karte zu „exportieren“: „Die verschiedenen Systeme zusammenzuschließen war ein schwieriger Prozess. Aber das Know-how ist natürlich übertragbar auch auf andere Städte und Regionen.“

© Frank Fendler

Online-Booking am Frankfurter Flughafen

In den Sommerferien herrscht besonders an Flughäfen durch Urlauber hoher Andrang. Der Frankfurt Airport erwartet in der diesjährigen Hochsaison ein deutlich erhöhtes Passagieraufkommen und rechnet mit bis zu 200.000 Passagieren täglich. Für Fluggäste, die mit dem Auto anreisen, stehen an den beiden Terminals insgesamt rund 14.000 Parkplätze zur Verfügung. Die Parkflächen dürften in den Sommermonaten also sehr begehrt sein.

Betreiber Fraport bietet seinen Kunden aus diesem Grund eine komfortable Lösung, um sich einen Parkplatz frühzeitig zu sichern: die Onlinereservierung. Eine Vorausbuchung vermeide nicht nur Stress, sondern spare auch bares Geld. Je nachdem, wie weit die Kunden im Voraus buchen, zahlen sie umso weniger als direkt an der Schranke. Die Onlinebuchung und Bezahlung ist mit allen gängigen Kreditkarten und per PayPal möglich, die Ein- und Ausfahrt erfolgt mithilfe eines QR-Codes.

Für den Betreiber ergeben sich aus dem Online-Booking gleich mehrere Vorteile:  kalkulierbare, sichere und frühzeitige Umsätze. Außerdem lässt sich die Auslastung der Parkhäuser im Vorfeld besser abschätzen.

© Fraport

Passantenfrequenzen: Einzelhandel erholt sich allmählich

Das Franchiseunternehmen Engel & Völkers Commercial hat die bundesweiten Passantenfrequenzen ausgewertet. Basis der Auswertung waren die Daten der hystreet.com GmbH, die an 120 Zählpunkten in 65 Städten die Passantenfrequenz maßen. Dabei stieg der Wert im Mai 2022 gegenüber September 2021 laut der Auswertung am Zähltag Samstag um 5,8 % sowie am Dienstag um 7,7 %. Dies sei ein leicht positiver Trend nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie. 

Die ersten beiden Plätze im Ranking belegt München. Am Samstag, dem 14. Mai 2022, besuchten durchschnittlich 12.465 Passanten die Neuhauser Straße. Damit liegt sie um 110 Passanten vor der Kaufinger Straße mit 12.355 Besuchern.  Das Treppchen komplettiert die Kölner Schildergasse mit 11.937 Passanten. 

Spannend ist laut Engel & Völkers Commercial Hannover. Die niedersächsische Landeshauptstadt habe dort in der Georgstraße prozentual um 12,4 % zugelegt (9.834), liegt aber dennoch um 14 Prozentpunkte hinter dem Vor-Corona-Wert aus dem Jahr 2019. „Der Trend der Passanten-Frequenzzahlen geht bei uns wieder in die richtige Richtung, benötigt allerdings noch Zeit, um an das Niveau der Vor-Corona-Jahre anzuknüpfen“, sagt Gerrit Stönner, Teamleiter Retail und Projektentwicklung bei Engel & Völkers Commercial Hannover. Seines Erachtens nach kommt die Lust am Einkaufen und am Schaufensterbummel erst allmählich wieder in Schwung und es wird noch seine Zeit brauchen, bis die Konsumenten ihre zögerliche Haltung abgelegt haben.

Viel Licht, aber auch Schatten

Nach Angaben der Engel & Völkers Commercial Auswertung haben in 67 der 120 analysierten Zählpunkte der Passanten-Frequenzen ein Plus verzeichnet, vier davon über 50 %. Vor allem die Poststraße in Wuppertal  mit 122 % Zuwachs und die Zeil in Frankfurt/Main mit einem Plus von 83,4 % seien hier hervorzuheben. Demgegenüber stünden aber auch Rückgänge an 40 Zählpunkten. Besonders hervor stechen hier die Goethestraße in Frankfurt mit einem Minus von 24,5 % sowie die Hamburger Einkaufsstraßen am Jungfernstieg mit einem Rückgang von 23,5 % sowie Am Neuer Wall mit einem um 20,3 % schlechteren Wert als im Vor-Corona-Jahr.

Auch Gewerbeimmobilien verzeichnen leichtes Plus

Der Blick des Beratungs- und Vermittlungsunternehmens für Gewerbeimmobilien auf den Dienstag zeigt, dass dort die Passanten-Frequenzen bundesweit im Durchschnitt um 7,7 % gegenüber dem dem September 2021 zugelegt haben. Bei dieser Entwicklung spiele vor allem die kontinuierliche Rückkehr von Arbeitnehmern aus dem Home-Office eine gewisse Rolle, so Engel & Völkers Commercial Research. Aber auch die Entwicklung des Onlinehandels spiele hier eine Rolle. Laut Destatis hatte der Internet- und Versandhandel im März 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Umsatzrückgang um 16,9 %. Dies sei auf die Rücknahme der Coronamaßnahmen und das sich damit verbundene, normalisierende Kaufverhalten im stationären Einzelhandel zurückzuführen. Gegenüber dem Jahr 2019 betrage das Minus der Passanten-Frequenzen dennoch 7,6 %. Insgesamt seien aber an 84 der 120 Zählpunkte die Passanten-Frequenzen wieder gestiegen, davon an 15 um mehr als 20 %.

© KölnBusiness

Gebührenfreie Parkplätze für Carsharing-Nutzer

APCOA Parking Deutschland arbeitet in Köln mit dem dänischen Carsharing-Anbieter GreenMobility zusammen. Ab sofort stehen in den Parkhäusern Klapperhof und Rheinauhafen jeweils zehn Stellplätze zur Verfügung. Dort können E-Autos vom Typ Renault ZOE gebührenfrei abgeholt und abgestellt werden.

Die Standorte liegen im Norden und Süden der Kölner Altstadt und damit in einem Gebiet mit knapp bemessenem Parkraum. Die Kooperation soll künftig noch weiter ausgebaut werden. So ist geplant, in den Parkhäusern Lademöglichkeiten für die E-Autos zu
schaffen. Auch weitere gemeinsame Standorte in deutschen Städten seien bereits in Planung.

“Durch die Kooperation machen wir Carsharing noch attraktiver, indem wir zusätzliche Stellplätze bereitstellen”, sagt David Müller, Director Urban Hubs bei APCOA PARKING Deutschland. “So sorgen wir für weniger geparkte Autos im öffentlichen Raum. Gleichzeitig leisten wir einen Beitrag zur Verkehrswende und damit zum Schutz von Umwelt und
Klima.”

GreenMobility startet am Rhein mit einer Flotte von 100 E-Autos

Aktuell verfügt GreenMobility in Köln und Düsseldorf über eine Flotte von 100 vollelektrischen E-Autos, die im Sommer verdreifacht werden soll. Die Fahrzeuge sind nicht an Stationen gebunden, sondern können in einem bestimmten Gebiet frei abgestellt
werden. Abgerechnet wird im Minutentakt. Laut GreenMobility wird das Carsharing-Angebot in elf europäischen Städten von 160.000 Kunden genutzt.

“Mit unserer rein elektrischen Flotte bieten wir komfortable und klimafreundliche Mobilität zu günstigen Preisen”, sagt Thomas Heltborg Juul, Geschäftsführer bei GreenMobility. “Auf diese Weise wollen wir uns langfristig in Deutschland etablieren. Durch die Kooperation mit APCOA können wir an zentral gelegenen Standorten in Köln zusätzlichen Parkraum zur Verfügung stellen. Wir freuen uns, unseren Kunden so die Parkplatzsuche zu erleichtern.”

© GreenMobility

Erfolgreiches Comeback

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Es war fast so, als hätte es Corona nie gegeben: Seit dem 23. März waren die pandemischen Einschränkungen in den Niederlanden vollständig aufgehoben. Das bedeutet auch, dass bei größeren Veranstaltungen keine Maskenpflicht mehr besteht. Und so erinnerten die Bilder von der Intertraffic 2022 an die letzte Ausgabe der Messe vor vier Jahren – auch wenn etwas weniger los war. Alle, die sich nach Amsterdam aufgemacht hatten, waren froh, endlich wieder „face to face“ miteinander zu sprechen.

Wie Lorenzo Modena, CEO von OpenMove aus Italien: „Hier zu sein und mit Menschen zu interagieren, ist etwas, das wir unbedingt tun mussten. Wir verkaufen B2B-Mobility-as-a-Service-Lösungen an große Unternehmen. Dazu müssen wir Beziehungen aufbauen, und das ist mit jemandem, den man noch nie persönlich getroffen hat, einfach nicht möglich. Wir freuen uns seit zwei Jahren auf diese Messe und es ist wirklich wichtig für uns, hier persönlich anwesend zu sein.“

Fleischhauer feiert 150-Jähriges

„Cheers to 150 years!“, hieß es am Stand 12.127 von Fleischhauer. Das Team des Herstellers von Tickets, Karten und RFID-Produkten freute sich, nach vier Jahren Wartezeit endlich gemeinsam mit Kunden und Partnern das 150-jährige Firmenjubiläum (nach) zu feiern. Philipp Halbach, -Geschäftsführer der Fleischhauer Datenträger GmbH: „Nach zweimaliger Verlegung der weltweit wichtigsten Fachmesse für die Parken-Branche war es uns in diesem Jahr eine besondere Freude, unsere langjährigen Kunden, Interessenten aus zahlreichen Ländern sowie unsere OEM-Partner auf der Intertrafffic in Amsterdam zu treffen.“ Das Unternehmen aus dem Ruhrgebiet mit Sitz in Herne zeigte auf der Intertraffic 2022 sein weit gefächertes Produktportfolio im Bereich Tickets und Karten. Die zertifizierten Parktickets und Zutrittsmedien sorgen weltweit jeden Tag millionenfach für einen reibungslosen Systembetrieb. Darauf basierten stabile und vertrauensvolle Kundenbeziehungen. „Die vielen Begegnungen und guten Gespräche an unserem Jubiläumsstand waren eine gefühlte Rückkehr zur Messenormalität. Das Wiedersehen mit vielen langjährigen Geschäftspartnern war mein persönliches Highlight“, sagte Halbach. „Wir können sehr zufrieden sein mit unserem Messeauftritt auf der Intertraffic. Die Anzahl der Kontakte und die konkreten Perspektiven, die sich aus vielen Gesprächen ergeben haben, lassen uns optimistisch nach vorne schauen. Die Intertraffic 2022 war aus unserer Sicht eine sehr erfolgreiche Veranstaltung.“

DESIGNA setzt auf Displays

Ein Stammgast auf der Verkehrsmesse in Amsterdam ist auch DESIGNA. In diesem Jahr zeigte das Kieler Unternehmen eine neue Corporate Identity – was aufgrund des Standplatzes direkt am Eingang der „Parken“-Halle 12 nicht zu übersehen war. Aus einem Guss zeigte sich auch das Gerätedesign, mit dem DESIGNA neben dem neuen CI ebenfalls auf sich aufmerksam machte und bereits Preise einheimste.

Parken aktuell sprach mit Schulungsleiter Martin Ströde über die technologischen Trends hinter den Gehäusehüllen. Ströde arbeitet seit über 20 Jahren für die DESIGNA- Verkehrsleittechnik GmbH und kennt sich bestens aus in der Branche. Displays spielen ihm zufolge eine zunehmend wichtige Rolle. Mithilfe von „digital screenage“, so der Fachterminus, lassen sich Werbung und Informationen auf sämtlichen Geräten und auf solitären Anzeigetafeln darstellen, auf Wunsch auch als Split-Display. „Für Dynamic Pricing als kommender Trend sind wir mit den vielfältigen Displays in unserem Geräteportfolio gut vorbereitet“, so Ströde. Nachfrageorientierte flexible Preise lassen sich nur mithilfe von leicht abzulesenden Anzeigen transparent und erfolgreich kommunizieren, damit Kunden auf den ersten Blick erkennen können, welche Tarife gerade im Angebot sind. Ein weiterer großer Trend der Parken-Branche ist laut Martin Ströde die automatische Kennzeichenerkennung. Damit einher gehen Entwicklungen hin zu „ticketless“ und schrankenlos. Bis es so weit ist, bietet DESIGNA als Übergangslösung Hybridgeräte, die beides ermöglichen: Kennzeichen und Parkticket als Zutrittsmedium. Auf der technischen Ebene gewinnt das Internet of Things (IoT) an Bedeutung: Spurgeräte und andere Maschinen können dank IoT mit den Kassenautomaten und der Plattform in der Cloud „sprechen“.

Mit dem Messeauftritt zeigte sich DESIGNA- überaus zufrieden. Der Stand sei durchgehend sehr gut besucht gewesen. Martin Ströde bezeichnete es als richtige Entscheidung, nach der Zwangspause wieder dabei zu sein: „Wir sind in einem ‚good mood‘ und froh, dass es wieder in Präsenz losgeht.“

RTB mit neuem Bezahlterminal für Ladesäulen

Ganz ähnlich sieht man das bei RTB. Unmittelbar nach den vier Messetagen bedankte sich Geschäftsführer Rudolf Broer bei allen Besucherinnen und Besuchern des RTB-Standes: Die Intertraffic 2022 sei ein voller Erfolg gewesen, das zeichne sich schon direkt danach ab. „Trotz der widrigen Umstände ist der fachliche Austausch für viele Besucher unseres Standes sehr wertvoll gewesen“, so Broer, und weiter: „Die vielfältigen Anregungen von Partnern, die wir größtenteils schon lange kennen, und der Dialog mit möglichen neuen Kunden – das macht eine erfolgreiche Messe aus.“

Das Unternehmen aus Bad Lippspringe zeigte in Amsterdam sein vielfältiges Portfolio, darunter auch Lösungen aus den Bereichen Parken und E-Mobilität. Ein Hingucker waren Displays in unterschiedlichen Ausführungen, die Orientierung in Parkhäusern erleichtern sollen. Gezeigt wurden sowohl numerische Anzeigen als auch Zonenanzeigen auf Basis von LED-Technologie,- die als Vollmatrix-Anzeigen frei kon-figurierbar sind.

Ein Highlight im Bereich E-Mobilität war eine neue Bezahllösung für Ladestationen: das Kreditkartenterminal Giro-e Pay-T. RTB-Geschäftsführer Matthias Rieger schilderte gegenüber Parken aktuell die Vorteile des neuen Geräts, das in Zusammenarbeit mit der GLS-Bank aus Bochum entwickelt wurde. Einerseits biete man damit Kunden eine Möglichkeit, mit einem universellen Medium Ladevorgänge überregional zahlen zu können. Zum anderen haben Betreiber mit dem Pay-T ein Terminal, das völlig autark von Ladestationen arbeitet und mit der GLS-Bank einen Partner, der sich im Hintergrund um den gesamten Bezahlungsvorgang kümmert. Das Pay-T ist ausgestattet mit einem Display, einem kontaktlosen PCI-DSS-zertifizierten Kreditkartenleser, einer PIN-Eingabemöglichkeit sowie einem SIM-Modem und kann wahlweise freistehend neben Ladesäulen oder auch an Hauswänden installiert werden. Vorgesehen ist, dass an einem Terminal mehrere Ladepunkte- zusammengefasst sind. Das sei wesentlich kostengünstiger, als wenn an jeder Säule ein Gerät zur Bezahlung angebracht ist, so Rieger. Die Zahl der angebundenen Ladepunkte sei skalierbar.

Hectronic mit innovativer Ladelösung

Elektromobilität spielt auch bei Hectronic eine immer wichtigere Rolle. Das süddeutsche Unternehmen präsentierte eine innovative Ladelösung für E-Autos namens HecPay Eco. Das Terminal arbeitet vollständig bargeld- und papierlos und ist in mehreren Varianten erhältlich. Marc Albrecht, Produktmanager Parken bei Hectronic, erklärt: „Kunden können ganz einfach kontaktlos per Kredit- oder Debitkarte und per Smartphone bezahlen. Auch die Nutzung gängiger Ladekarten sowie die Autorisierung von Stations- und Citykarten ist problemlos möglich. Und natürlich steht das barriere- und kontaktlose Bezahlverfahren für das Ad-hoc-Laden im Einklang mit der Mitte 2023 in Kraft tretenden Ladesäulenverordnung.“

Hectronic präsentierte auf der Intertraffic darüber hinaus eine weiterentwickelte Version seines „Evergreens“, dem Parkscheinautomaten Citea. Diese zeichnet sich durch eine Front aus Edelstahl und ein größeres Display aus. Hectronic setzt weiterhin auf ein zweigleisiges Modellsystem – mit einer Version für Deutschland. Das hat damit zu tun, dass „die Deutschen immer noch Münzen lieben“, so Vertriebsleiter Sascha Schiele. Er fügte hinzu: „Andere Märkte sind in dieser Hinsicht viel digitaler.“ Das Problem in Deutschland sei, dass viele Kommunen immer noch Beschwerden wegen fehlender Barzahlungsmöglichkeiten fürchteten. Hectronic- stellt deshalb sowohl Automaten mit Münzverarbeitung als auch für bargeldlose Zahlungen her. Die bargeldlose Variante sei in der Anschaffung günstiger.

ATB mit breit gefächertem Portfolio

Ein Unternehmen, das ebenfalls ticketlose Systeme anbietet, ist ATB. Das bayerische Unternehmen stellte in Amsterdam unter anderem eine ANPR-Lösung namens -HonestPark vor. Das Hauptaugenmerk von ATB liegt jedoch auf dem Bau von Parkscheinautomaten und Zugangssystemen mit Schranken. Hier fährt ATB wie Hectronic zweigleisig und produziert sowohl bargeldlose als auch Bargeld akzeptierende Automaten. Mit im Portfolio sind auch Zugangssysteme mit QR-Code-Scanner oder NFC-Leser.

GeBE

Nicht alle Aussteller der Intertraffic setzen indes auf eine rein ticketlose Zukunft: GeBE zum Beispiel bezweifelt, dass die Nachfrage nach Parktickets in den nächsten drei bis fünf Jahren zurückgeht. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, dass die ticketlose Technologie nicht für jeden geeignet sei und die Umstellung nicht von heute auf morgen funktioniert. Im Gegenteil: Man habe jüngst sogar mehr Druckköpfe verkauft als in den Jahren zuvor. GeBE-Kunden wie Flowbird entwickelten ihre bestehenden Automaten weiter und setzten weiterhin auf die ticketbasierten Lösungen von GeBE. In Amsterdam zeigte das Unternehmen aus Germering bei München einen neuen Thermodrucker. Eine Farbschicht auf speziellem Thermopapier wird durch Hitze belichtet. Diese Methode sei umweltfreundlich und besonders wartungsarm.

projekt W

Newcomer auf der Intertraffic war der -Spezialist für Parkhaus-Absturzsicherungen -projekt W. Das von Gesellschaftern geführte Unternehmen fertigt seine Produkte zu 100 Prozent auf dem 12.000 m² großen Werksgelände in Salzkotten bei Paderborn. Mit dem Versprechen „Made in Germany“ vertreibt projekt W seine Absturzsicherungen europaweit.

Martin Kieroth, zuständig für den Vertrieb international, erläuterte die Vorzüge der INTEGRA-pw Parkhausabsturzsicherung, so der Produktname. Das patent-geschützte System vereine Personenabsturzsicherung und PKW-Anprallschutz. „Es hält Pkw mit 2,5 Tonnen Gewicht und einer Geschwindigkeit bis zu zehn Stundenkilometern auf“, so Kieroth. Je nach Befestigungsart der Gitterelemente lasse sich das noch weiter steigern. Die maximale stützenfreie Spannweite der Geländer beträgt 5,5 Meter. Optional erhältlich sind Handläufe aus verzinktem Stahl oder Edelstahl sowie Blechverkleidungen als Blendschutz.

Tolle Stimmung in Amsterdam

Die Intertraffic brachte als weltweit führende Fachveranstaltung im Verkehrswesen auch die Parken-Branche – zumindest in Teilen – wieder in Amsterdam zusammen. Es war zugleich die 50. Jubiläumsausgabe der Veranstaltung. Sowohl Aussteller als auch Besucher blickten auf eine inspirierende Woche zurück.

Joyce de Winter, Direktorin der Intertraffic bei der RAI, zeigte sich überaus zufrieden: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir wieder eine persönliche Messe haben. Überall herrschte eine tolle Stimmung. Alle waren begeistert, einander zu sehen, sich zu treffen und von Angesicht zu Angesicht Geschäfte zu machen. Die Besucherzahlen waren ermutigend, unsere Hallen waren ständig besetzt. Von der Atmosphäre her war es zweifellos die fröhlichste aller Messen, an die ich mich erinnern kann.“

© Intertraffic

„Die Norm ist kein Gesetz“

Parken aktuell sprach mit dem Parkhausbetreiber Christian Rauch und dem Sachverständigen Jochen Lude über die DIN EN 12453. Beide sind profunde Kenner der Materie und geben Auskunft über die jüngsten Entwicklungen.

Christian Rauch ist Geschäftsführer der Würzburger Stadtverkehrs-GmbH und Vorstandsmitglied im Bundesverband Parken e.V. Seit vielen Jahren engagiert er sich dort auch im Technischen Ausschuss sowie im Ausschuss Bau und Unterhalt. Seit 2020 vertritt er den Parken-Verband als Mitglied beim DIN in Berlin.

Eher wird man vom Blitz getroffen als von einer Parkhausschranke.“ So stand es in der Parken aktuell vom Dezember 2019. Mit diesem anschaulichen Vergleich ordnete Christian Rauch die Gefahr ein, die von Ein- und Ausfahrtschranken in Parkierungsanlagen ausgehen – quasi keine. Auslöser unserer damaligen Berichterstattung war eine bekannt gewordene Änderung in der DIN EN 12453:2017. Plötzlich sollte auch die Parken-Branche unter diese Europäische Norm fallen. Sie legt Anforderungen und Prüfverfahren hinsichtlich der Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore und Schranken fest – und gilt seit der 2017er-Fassung unversehens auch für Parkhausschranken.

Status quo

Mittlerweile ist die DIN EN 12453:2017 im Beuth-Verlag, ein Tochterunternehmen des DIN Deutsches Institut für Normung e. V., veröffentlicht und damit sozusagen offiziell. Auch eine Fassung von 2021 ist international mittlerweile verfügbar, wird derzeit allerdings noch ins Deutsche übersetzt. In anderen Sprachen, beispielsweise niederländisch, liegt bereits eine Übersetzung vor.

Das Problem bleibt: Die Ausweitung der Norm auf Parkhausschranken ist nach wie vor enthalten und betrifft Garagenbetreiber in ganz Europa. „Allerdings“, betont auch der Sachverständige Jochen Lude ausdrücklich, „handelt es sich um eine Norm, kein Gesetz.“ Eine Norm beschreibt den Stand der Technik und stelle eine Empfehlung dar, so Lude.

Hintergrund

Jochen Lude ist technischer Betriebswirt, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und Leiter Produktmanagement bei der SOMMER Antriebs- und Funktechnik GmbH. Lude ist personenzertifiziert für das Fachgebiet Tore, Türen und Schranken und Mitglied im DIN-Normenausschuss Bauwesen (NABau).

Parallel dazu wird die Produktnorm DIN EN 13241 überarbeitet, die die Leistungseigenschaften von Toren und Schranken festlegt und auf die DIN EN 12453 verweist. Ist ein Produkt nach einer harmonisierten Norm hergestellt worden, so wird davon ausgegangen, dass sie den darin erfassten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen entspricht und das CE-Kennzeichen erhalten darf. Diese Harmonisierung ist allerdings noch nicht abgeschlossen.

Die Praxis

Für die Praxis wichtig ist: Es gilt die veröffentlichte 2017er-Fassung als Stand der Technik. In der Regel lassen Gerichte eine Umsetzungszeit gelten, auch wenn es keine Übergangsfrist gibt. Parkhausbetreiber sollten sich mit dem Thema also bereits auseinandergesetzt haben. Ziel ist, dass von der „Maschine“, also in diesem Fall der Schranke,- keine Gefahr für Personen ausgeht.

Aus Sicht des Sachverständigen sind zunächst die Hersteller in der Pflicht. Voraussetzung für den freien Warenverkehr von technischen Produkten im europäischen Wirtschaftsraum ist das CE-Zeichen, für das eine Risikobewertung durchzuführen ist. Diese spiegelt die Minimierung der Gefahr eines Personen- oder Objektschadens wider und ist vor dem Inverkehrbringen vom Hersteller durchzuführen.

Die technische Seite

„Die bekannten Zulieferer weisen auf die neuen Anforderungen bereits hin und bieten zusätzliche Sicherheitseinrichtungen zu ihren Schranken an“, sagt Christian Rauch. Was den normativ empfohlenen Stand der Technik angeht, gibt es im Wesentlichen zwei Lösungen, so der Sachverständige Jochen Lude.

State-of-the-Art sind Laser-Scanner, die den kritischen Bereich unter der Schranke überwachen. Befindet sich etwas in dem unsichtbaren Feld, während die Schranke sich schließt, lösen die Laser Alarm aus. Günstiger in der Anschaffung sind Lichtschranken. Diese müssen vor und hinter der Schranke angebracht sein, um in den kritischen Phasen unerwünschten Zutritt zu erkennen. Scanner und Lichtschranken erkennen nicht nur Personen, sondern auch Autos.

Bei beiden Systemen geht es im Kern darum, den kraftbetriebenen Antrieb der Schranke sofort zu unterbrechen, wenn Scanner oder Lichtschranke zum Beispiel ein Kind unter der zugehenden Schranke registrieren. Bei der Lichtschranke muss zusätzlich gewährleistet sein, dass die Schranke über eine Kraftabschaltung verfügt und grundsätzlich eine Kraftwirkung von maximal 400 Newton nicht überschreitet. „Gängige Schranken erfüllen das“, sagt Christian Rauch. Er weist zudem darauf hin, dass die in Frage kommenden Sicherheitseinrichtungen mit der Schrankensteuerung korrespondieren müssen. Ferner sollten sie sich so in das Parksystem integrieren lassen, dass sie im Notfall automatisch eine Warnmeldung an die Ferndiagnose in der Zentrale auslösen.

Solche Personenschutzeinrichtungen benötigen in jedem Fall auch die Zulassung durch eine unabhängige Prüfstelle. Im Zweifel empfiehlt Jochen Lude die Rücksprache mit dem jeweiligen Hersteller. Oftmals seien die technischen Dokumentationen sehr umfangreich und komplex.

Der Verband

Der Bundesverband Parken e.V. wird weiter darauf hinweisen, den alten Text wieder herzustellen, um Schranken an Parkstätten von der DIN EN 12453 auszuschließen, erklärt Christian Rauch. Auf europäischer Ebene wurden der European Parking -Association vom deutschen Parken-Verband Themen gemeldet, welche durch die EPA verfolgt werden sollten, darunter auch die DIN EN 12453. Mitglieder aus den Niederlanden und aus Frankreich haben das Thema ebenfalls auf die Agenda gehoben. Hinsichtlich der in Überarbeitung befindlichen DIN EN 13241 hat Christian Rauch vor Ablauf der Frist in diesem April Einspruch eingelegt. Nach wie vor vertritt der Bundesverband Parken die Auffassung, dass von Parkhausschranken keine ernsthafte Gefahr für Personen ausgeht.

Empfehlungen

Risikominimierende Maßnahmen sind das Ziel. Technische Sicherheitseinrichtungen wie der Laser-Scanner sind allerdings teuer, können teilweise so viel wie die Schranke selbst kosten. Daneben gibt es jedoch auch konventionelle Maßnahmen, um die Sicherheit rund um den Schrankenbalken zu optimieren. Dazu zählen die Entfernung der Barriere zum Gehsteig sowie das Vorhandensein von Warnschildern und separaten Fußwegen. Je unwahrscheinlicher der Aufenthalt von Menschen unter der Schranke, desto besser.

Man müsse auch immer den Einzelfall bewerten, sagen Lude und Rauch unisono. Ein gut besuchtes Einkaufszentrum ist etwas anderes als der Parkplatz vor einem Kurpark. In stark frequentierten Bereichen hält Christian Rauch die Laser-Scanner für geeigneter. Lichtschranken kommen ihm zufolge eher an Parkplätzen mit weniger Andrang infrage. Ob mit zusätzlicher Anwesen-heitserkennung oder ohne, Parkhaus-betreiber müssen für jede Anlage eine Risiko-bewertung vornehmen und diese auch dokumentieren, lautet die klare Empfehlung der beiden Fachleute.

Sollte ein Sachverständiger eine Gefährdungsbeurteilung vornehmen, beispielsweise im Auftrag eines Gerichts, wird er sich auch auf die bestehende Norm, also die DIN EN 12453:2017, beziehen. Eine schriftlich vorhandene Risikobewertung wird er positiv berücksichtigen.

Fazit

Hektischer Aktionismus ist nicht angeraten. „Mir ist aktuell kein Gerichtsurteil mit einem Personenschaden durch eine Parkhausschranke bekannt“, betont der Würzburger Geschäftsführer Christian Rauch. Es bleibe dabei, dass man eher vom Blitz getroffen wird, wie es der Bundesverband Parken vor drei Jahren statistisch ermittelt hat. „Wir als Parkhausbetreiber sehen das Risiko als sehr gering an.“

© Fraport

Kompetenzforum Parken verschoben

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Der Bundesverband Parken e. V. teilt mit, dass das Kompetenzforum Parken aus organisatorischen Gründen um einen Tag vorverlegt wurde. Neuer Termin ist somit der 29. November 2022.

Am Veranstaltungsort ändert sich nichts, die Veranstaltung wird planmäßig im Congress Centrum Würzburg stattfinden.

© Marko Ruh

EasyPark und Renault kooperieren

Das Parktechnologie-Unternehmen EasyPark und der französische Automobilhersteller Renault kooperieren. Teil der Zusammenarbeit ist die Integration der EasyPark-App in das Infotainment-System des neuen Renault Megane E-Tech Electric.

Mit der Integration der EasyPark-App in das neue Renault-Modell können Fahrer die App direkt in das Infotainment-System des Fahrzeugs laden und verschiedene neue Funktionen nutzen. Wie zum Beispiel „Autostop“, das den Parkvorgang automatisch beendet, wenn das Auto eine Parklücke verlässt.

„Die innovativen Lösungen, die wir gemeinsam mit Renault entwickeln, sind die Zukunft eines vollständig digitalen Parkerlebnisses. Durch die Integration unserer preisgekrönten App in die Infotainment-Systeme der Autos ergeben sich neue Möglichkeiten, die das Parken und die Mobilität noch einfacher machen. Wenn die App in das Auto selbst integriert wird, scheint die Vision eines Autos, das Parkvorgänge selbständig starten und beenden kann, näher denn je“, sagt Cameron Clayton, CEO der EasyPark-Gruppe.

Innovationen für die Zukunft

Das Infotainment-System „OpenR Link“ von Renault basiert auf dem Android-Betriebssystem Android Automotive. Durch das Herunterladen der EasyPark-App im Auto können Fahrer das Einparken direkt über das Display des Fahrzeugs verwalten.

Der Mobilitätsdienstleister EasyPark pflegt bereits ähnliche Partnerschaften mit den Automarken Volvo, Polestar und Mercedes Benz. Seit dem 18. Mai steht die App auch für den Megane E-Tech Electric und alle weiteren OpenR-Link-unterstützten Fahrzeuge im Google Play Store zum Download bereit.

Die EasyPark-App ist in insgesamt rund 2200 Städten in 20 Ländern verfügbar, was das Pendeln in Nachbarländer vereinfache. Die Parkzeit kann flexibel in der App gestartet, gestoppt oder verlängert werden – von überall. Auch bezahlen Fahrer nur die Zeit, die sie wirklich geparkt haben. Um den Kunden das Parken zu erleichtern, zeigt die sogenannte  FIND-Funktion schon vor Fahrtbeginn, wo die Wahrscheinlichkeit einen Parkplatz zu finden, am größten ist.

Nico Schlegel, Country Director EasyPark Deutschland, sagt: „Durch die neue Kooperation mit Renault können wir unsere Vorreiterrolle beim digitalen Parken und bei Mobilitätsdienstleistungen weiter ausbauen. Auch in Deutschland nutzen immer mehr Menschen unsere hochmodernen digitalen Parkdienste. So machen wir vielen Autofahrer:innen das Leben leichter und Städte lebenswerter.“

© EasyPark

Mehr Ladepunkte in der Hauptstadt

Der Ladestationenhersteller Compleo Solutions AG möchte urbane Ladeinfrastruktur ausbauen. Dafür konnte das Unternehmen nun im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung die Berliner Stadtwerke GmbH als Partner gewinnen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren nimmt der Berliner Energieversorger eine große Anzahl von Ladestationen des Typs DUO IMS ab. Die erste Lieferung soll im Juli 2022 erfolgen. 

Bei der Wahl des Anbieters für die Ladeinfrastruktur-Projekte der Berliner Stadtwerke konnte sich Compleo unter anderem wegen der Eichrechtskonformität und der Bezahltechnologie für diskriminierungsfreies Laden von E-Fahrzeugen durchsetzen. Diskriminierungsfreies Laden bedeutet, dass Kunden ihr Fahrzeug an jeder Ladesäule laden können, unabhängig davon, bei welchem Ladesäulenabieter sie unter Vertrag stehen. Transparente Abrechnungssysteme und international offene Bezahlmethoden beim Laden seien heute ein enorm wichtiger Komfortfaktor. Fahrer von E-Autos erwarten laut Compleo einfache und transparente Bezahlmöglichkeiten für ihre Ladevorgänge. Dafür benötigen die Betreiber Systeme, die eine gesetzeskonforme Abrechnung und ein einfaches Management der Ladeinfrastruktur ermöglichen.

„Beim Aufbau neuer Ladestationen müssen laut Ladesäulenverordnung bis zum 1.Juli 2023 Kartenlesegeräte zur Bezahlung verfügbar sein. Wir starten deswegen rechtzeitig mit dem Aufbau. Damit bieten wir auch künftig eine verbrauchernahe Lösung an”, sagt Dr. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke GmbH. Der kommunale Ökostromproduzent übernimmt im Sommer 2022 die Verantwortung für das öffentliche Ladenetz in der Hauptstadt und dessen Ausbau.

Laden und bezahlen – an jedem Ort zu jeder Zeit

Compleo war bei der Umsetzung des Eichrechts einer der ersten Hersteller, die die Zulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) für eine eichrechtskonforme DC-Ladestation bekamen. Compleo integriert die Direct-Payment-Technologien von Anfang an in seine Ladelösungen. „Als technologie-getriebenes Unternehmen treiben wir Innovationen beim Bezahlen voran, damit das Laden und Bezahlen an der Ladestation für alle kinderleicht wird – an jedem Ort zu jeder Zeit“, erklärt Alfred Vrieling, Vice President Sales Europe von Compleo.

Der Gesamtumfang des Rahmenvertrags beläuft sich auf ein Volumen im geringen einstelligen Millionenbereich. Für Compleo bedeutet diese Kooperation ein weiteres Projekt, bei dem mit eichrechtskonformen Ladelösungen sowie mobile und webbasierten Technologien an der Ladesäule zum Einsatz kommen.
Mittlerweile setzen laut eigenen Angaben schon über 300 Stadtwerke und Energieversorger auf die Technologie von Compleo.

© Compleo