Start Blog Seite 21

On-Street-Parken in Aachen wird teurer

0
Aachen hebt die On-Street-Gebühren an, um Autos in die günstigeren Parkhäuser zu lenken. © Shutterstock

Der Rat der Stadt Aachen hat im Dezember 2022 neue Tarife fürs Parken am Straßenrand beschlossen. Vom 7. August 2023 an werden die 500 Parkscheinautomaten in der Stadt Aachen auf die neuen Tarife umgestellt – von bislang zwei auf dann drei Euro pro Stunde.

Laut Pressemitteilung dauern die Arbeiten rund zwei Wochen. Sie beginnen in der Tarifzone 1 innerhalb des Alleenrings und auf Straßen nahe dem Hauptbahnhof. Da nicht alle Automaten gleichzeitig umgestellt werden können, seien in dieser Phase an einzelnen Parkscheinautomaten unterschiedliche Tarife möglich, teilt die Stadt mit.

Die neuen Parkgebühren betragen zukünftig für alle öffentlichen Parkflächen drei Euro für 60 Minuten in der Tarifzone 1. Die Höchstparkdauer in Tarifzone 1 ist zugleich auf 60 Minuten begrenzt worden. Drei Euro werden auch fällig, wenn die Fahrzeuge kürzer abgestellt werden. Für Elektrofahrzeuge gilt abweichend hiervon eine Höchstparkdauer von 120 Minuten.

In der Tarifzone 2 außerhalb des Alleenrings und in den Stadtbezirken muss an den Automaten mindestens ein Euro bezahlt werden. Dafür lässt sich das Fahrzeug 40 Minuten abstellen. Längere Parkzeiten sind möglich.

Parkhäuser attraktiver machen

Nach eigenen Angaben möchte die Stadt mit den höheren Parktarifen am Straßenrand erreichen, dass das Parken in den Aachener Parkhäusern noch attraktiver wird. Zugleich soll damit der Parksuchverkehr reduziert werden, wenn künftig mehr Autofahrer direkt ins Parkhaus fahren und nicht lange nach einem freien Parkplatz am Straßenrand suchen. In den Parkhäusern der APAG, einem kommunalen Unternehmen, kostet das Parken weniger als on-street, je nach Lage zwischen 1,00 und 2,50 Euro pro Stunde.

Aachen hebt die On-Street-Parkgebühren von zwei auf drei Euro pro Stunde an. © Shutterstock

Stadtwerke Heilbronn digitalisieren Parkhaus Wohlgelegen

0
„Neueröffnung“ mit digitaler Technik: (v.l.) Dominik Buchta (Geschäftsführer Stadtsiedlung), Christian König (SWHN), Erik Mai (Geschäftsführer SWHN) – © Stadtwerke Heilbronn

Das von der Stadtsiedlung Heilbronn gebaute Parkhaus Wohlgelegen mit 429 Stellplätzen wird seit 1. Januar 2022 von den Stadtwerken Heilbronn (SWHN) betrieben. Bereits beim Abschluss der Pachtverträge wurde zwischen den städtischen Töchtern vereinbart, die Parkierungstechnik zu optimieren und zu digitalisieren. Das ist jetzt geschehen.

„Unser gemeinsames Ziel war, das Parkhaus zukunftsfähig zu machen und mit ressourcensparender, modernster digitaler Technik zu betreiben“, sagt SWHN-Geschäftsführer Erik Mai.

Als erstes Parkhaus in Heilbronn wurde das Parkhaus Wohlgelegen im Zukunftspark jetzt mit einer schrankenlosen Free-Flow-Anlage ausgestattet. Die Anlage arbeitet mit Kennzeichenerkennungskameras. Schranken, Einfahrts- und Ausfahrtsterminals werden nicht mehr benötigt. Autofahrer können ungehindert in das Parkhaus einfahren, ohne ein Parkticket zu lösen. Vor der Ausfahrt geben Parker am Kassenautomat ihr Kennzeichen ein und bezahlen. Danach können sie barrierefrei ausfahren.

Zeitgleich hat die SWHN ihre Kundenverwaltung digitalisiert. „Auch unsere Dauerparker profitieren von der neuen Anlage und unserer Digitalisierungsstrategie. Das Warten auf die Zustellung der Papier- oder Plastikkarten entfällt. Wir nutzen was jeder bereits hat – das Kennzeichen“, sagt Christian König, Leiter Kaufm. & Techn. Dienste und Hauptverantwortlicher der Geschäftsfelder Parken & Laden bei der Stadtwerke Heilbronn GmbH.

Vergünstigte Tarife für Anrainer

Ergänzend soll in den nächsten Wochen das neue Online-Produkt „flexPARKEN“ mit Einführung der neuen Parkierungstechnik getestet werden. Sonderparkberechtigte Anrainer zahlen eine vergünstigte Tagespauschalen. Hiermit soll künftig als Ergänzung zum klassischen Dauerparker-Tarif eine flexible Alternative zur Verfügung stehen und das Angebot der SWHN entsprechend abrunden. Beim Angebot bezahlen Kunden „pay-per-use“ nur die tatsächlichen Parkvorgänge monatlich per Lastschrift. Neu im Parkhaus sind auch vier Ladepunkte für Elektrofahrzeuge mit 22-KW Ladeleistung je Wallbox.

„Wir sind froh, dass wir mit einem städtischen Schwesterunternehmen einen so zukunftsgerichteten Partner für die Bewirtschaftung unseres Parkhauses gefunden haben. Die Neuerungen werten unser Parkhaus auf und passen perfekt zum Konzept des Zukunftsparks Wohlgelegen, der mit seinen Firmen und Forschungseinrichtungen auf den Feldern Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz tätig ist“, sagt Dominik Buchta, Geschäftsführer der Stadtsiedlung.

„Neueröffnung“ mit digitaler Technik: (v.l.) Dominik Buchta (Geschäftsführer Stadtsiedlung), Christian König (SWHN), Erik Mai (Geschäftsführer SWHN) – © Stadtwerke Heilbronn

Peter Park mit neuen Projekten auf dem Vormarsch

0
Künftig digital und ohne Schranken: Parkplatz und Tiefgarage am Main in Wertheim – © Stadt Wertheim / Peter Frischmuth

Peter Park war in der ersten Jahreshälfte 2023 und über den Sommer sehr umtriebig. Das Münchener Unternehmen informierte allein im Juli über fünf aktuelle Projekte, in denen der Service- und Systemanbieter schrankenfreies Parken realisiert.

 

Umrüstung in Wertheim

Der Aufsichtsrat der Stadtentwicklungsgesellschaft Wertheim hatte in seiner Sitzung am 14. März 2023 die Einführung eines schrankenlosen Parksystems für eine Tiefgarage und einen Parkplatz am Main beschlossen. Dieses soll nach dem Altstadtfest im August 2023 in Betrieb gehen. Beauftragt mit dem Projekt wurde Peter Park. Das vorgesehene System erfasst die Kennzeichen ein- und ausfahrender Fahrzeuge und berechnet daraus die Parkdauer.

Die bestehende Schrankenanlage ist rund 20 Jahre alt, daher wären in den kommenden Jahren Sanierungsmaßnahmen oder eine Neuerrichtung der Anlage nötig geworden. Vor diesem Hintergrund habe die Stadtentwicklungsgesellschaft schrankenlose Alternativen geprüft.

„Wir erhalten von Peter Park eine auf unseren Bedarf zugeschnittene Lösung. Das bedeutet, das gesamte digitale Parkraummanagement einschließlich Software, Kennzeichenscannern und Kassenautomaten ist aus einem Guss”, sagt Thomas Müller, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Wertheim.

(Foto oben) Künftig digital und ohne Schranken: Parkplatz und Tiefgarage am Main in Wertheim – © Stadt Wertheim / Peter Frischmuth

 

Fünf Parkflächen in Günzburg

In der Großen Kreisstadt Günzburg im Freistaat Bayern digitalisiert Peter Park gleich fünf Parkflächen: die Tiefgarage Jahnstraße, das Parkhaus Stadtberg, die Kurzparkzone und das Parkhaus am Bahnhof sowie das Busterminal. Autofahrer können hier dank Kennzeichenerfassung ohne Anhalten vor Schranken ein- und ausfahren. Dadurch würden unter anderem Rückstaus an den Ein- und Ausfahrten verhindert, so Peter Park. Nutzer bezahlen in den genannten Parkhäusern und der Tiefgarage die tatsächlich beanspruchte Parkdauer erst vor der Abfahrt. An den Kassenautomaten sind verschiedene Zahlungsoptionen möglich, alternativ lässt sich die Parkgebühr auch über die Parking-App EasyPark entrichten.

Zudem überwacht das Parksystem an der Kurzparkzone und am Busterminal der Firma BBS Brandner am Bahnhof Günzburg unterschiedliche Nutzungsarten. So dürfen in das Busterminal nur Busse und berechtigte Fahrzeuge fahren, in der Kurzparkzone gilt eine maximale Freiparkdauer von 30 Minuten.
 

Digitales Parkieren im schweizerischen Baden

Die Zuriba AG lässt auf dem Postareal in der historischen Stadt Baden in der nördlichen Schweiz ein schrankenloses Parksystem von Peter Park installieren. Das Münchner Unternehmen implementiert die digitale Lösung im August 2023 auf der Parkfläche in der Nähe des Bahnhofs von Baden.

Jasmine Nyffeler von der Zuriba AG sagt: „Das Postareal liegt in der Nähe des Badener Bahnhofes, rundherum gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten und eine Postfiliale. Außerdem ist die Innenstadt von dort aus zu Fuß schnell zu erreichen. Deshalb wird die Parkfläche von Besuchern gerne genutzt. Wir waren auf der Suche nach einem System, das ihnen ein angenehmes und benutzerfreundliches Parkerlebnis bietet. Gleichzeitig sollte es effizient und ohne großen Aufwand für uns als Betreiber funktionieren. Das Komplettpaket von Peter Park, bestehend aus Software, Scannern, Automaten und Service, erfüllt diese Anforderungen.“

Postareal in Baden 2 c Zuriba AG
Blick auf das Postareal in der Stadt Baden – © Zuriba AG

Schorndorf führt digitales Parken „An der Mauer“ ein

Die Stadt Schorndorf in Baden-Württemberg erteilte auf dem Parkplatz „An der Mauer“ mit 44 Stellplätzen ebenfalls Peter Park den Zuschlag. Dazu Bernd Hornikel, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf: „Bisher mussten Parkende vorab festlegen, wie lange sie bleiben möchten und ein Ticket genau für diesen Zeitraum lösen. Sobald das neue System im Einsatz ist, bezahlen sie erst am Ende ihres Besuchs genau für die Dauer, die sie geparkt haben. Wir freuen uns, dass wir unseren Bürgern und Gästen zukünftig diese Flexibilität bieten können.“

Neues Parkraummanagementsystem am Pfarrwiesensee in Gimbsheim

Seit Ende Mai 2023 ist auf dem Parkplatz am Naherholungsgebiet Pfarrwiesensee in Gimbsheim bei Worms in Rheinland-Pfalz ein schrankenloses Parksystem von Peter Park in Betrieb. Es bietet Besuchern verschiedene Zahlungsmöglichkeiten per App oder bargeldlos am Automaten. Tages- und Saisonkarten können Gäste schon zu Beginn des Besuches an den Parkautomaten lösen. Das ermöglicht es, den Parkplatz auch zu Stoßzeiten spontan und ohne Wartezeit am Automaten zu verlassen. Für Besucher, die ihren Parkvorgang über die App EasyPark bezahlen, entfällt der Gang zum Automaten komplett.

Matthias Klös, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Gimbsheim, sagt: „Da der Parkplatz zu einem Badesee gehört, haben wir hier eine besondere Situation, denn die meisten Menschen verlassen den See abends. Zu dieser Stoßzeit kann es dann zu mehr Betrieb an den Automaten kommen als tagsüber.“ Über die App-Bezahlung und das Tagesticket erhofft man sich eine Entzerrung.

Smart Parking übernimmt ParkInnovation

0
Nach der Vertragsunterzeichnung: Thomas Tanzberger (l.) und Peter Kleinmann (r.) von der ParkInnovation GmbH mit Emil Strobl (Mitte), Geschäftsführer von Smart Parking Germany und neuer Chef von ParkInnovation – © Smart Parking Germany GmbH

Zum 13. Juli 2023 hat die börsennotierte Smart Parking Limited Gruppe mit Sitz in Australien das Würzburger Unternehmen ParkInnovation übernommen. Dadurch soll die Marktposition der deutschen Tochter Smart Parking Germany ausgeweitet werden.

Smart Parking Germany – mit Sitz in Düsseldorf – bietet Lösungen zur smarten Parkraumbewirtschaftung mittels Kameratechnologie durch automatisierte Kennzeichenerfassung. Auch Parkscheinautomaten, Parkleitsysteme und Anbindungen an Bezahl-Apps gehören zum Portfolio. In vielen Ländern sei Smart Parking marktführend darin, die Effizienz privatwirtschaftlich geführter Parkplätze etwa im Handel, von Krankenhäusern oder an Flughäfen zu steigern.

Name und Rechtsform bleiben erhalten

Kurzfristige Auswirkungen soll es im Zuge der Übernahme für die ParkInnovation GmbH, deren Beschäftigte und Kunden nicht geben. So werden Name und Rechtsform beibehalten. Die enge Zusammenarbeit der Teams von Smart Parking und ParkInnovation soll neue Wachstumsimpulse bringen, so die beiden Unternehmen.

Emil Strobl, Geschäftsführer von Smart Parking Germany und nun auch Chef von ParkInnovation, sagt: „Das Team von ParkInnovation hat große Leidenschaft für seine Arbeit bewiesen. Daher freuen wir uns auf den Zuwachs und auf die Stärke, die sich aus der Kombination unserer Fähigkeiten und Kompetenzen ergeben. Unsere Kundschaft kann in Zukunft wählen, ob sie ihren Parkraum durch das Scannen mit einer Kamera oder über die Parkscheibenlösung schützen wollen.“

Paul Gillespie, Vorstandsvorsitzender der Smart Parking Gruppe: „Unsere Unternehmen verfolgen die gleiche strategische Ausrichtung und stehen für das gleiche Wertesystem ein: Wir legen einen starken Fokus auf persönliche und langfristige Kunden- und Mitarbeiterbeziehungen.“ Man wolle eine „Übernahme auf Augenhöhe“, so Gillespie weiter.

Nach der Vertragsunterzeichnung: Thomas Tanzberger (l.) und Peter Kleinmann (r.) von der ParkInnovation GmbH mit Emil Strobl (Mitte), Geschäftsführer von Smart Parking Germany und neuer Chef von ParkInnovation – © Smart Parking Germany GmbH

APCOA baut Partnerschaft mit Flughafen Düsseldorf aus

0
Vorfahrt der Abflugebene am Flughafen Düsseldorf – © Andreas Wiese, Flughafen Düsseldorf

Die APCOA PARKING Deutschland GmbH hat die Ausschreibung für die Parkraumbewirtschaftung der „Kiss & Fly-Zone“ am Flughafen Düsseldorf gewonnen. Damit betreibt das Unternehmen neben mehreren Parkhäusern mit Kurz- bzw. Langzeitparkplätzen nun auch das Vorfahrtsmanagement auf der Abflugebene des Flughafen Düsseldorf.

Flugreisende, Besucher und Abholer können dort zwischen Ein- und Ausfahrt bis zu sieben Minuten kostenfrei parken. Der Flughafen Düsseldorf war 2022 mit rund 16 Millionen Passagieren jährlich der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen.

„Aufgrund unserer einzigartigen Expertise und den bewährten Bewirtschaftungskonzepten von APCOA PARKING Deutschland an verschiedenen Flughäfen konnten wir die Geschäftsbeziehung zur Flughafen Düsseldorf GmbH ausbauen und unsere langjährige und erfolgreiche Partnerschaft weiter stärken. Reisende profitieren dabei von einem modernen, unkomplizierten und transparenten Parkvorgang“, sagt Anja Müller, Director Operations von APCOA PARKING Deutschland.

Kiss & Fly mit Kennzeichenerfassung

APCOA PARKING Deutschland steuert den Verkehrsfluss und die Parkdauer in der Kiss & Fly-Zone mit Schrankenanlagen und einer Kennzeichenerfassung. Dadurch wird die Parkdauer automatisch festgestellt und der Parkvorgang denkbar unkompliziert. Beim Überschreiten der kostenlosen Verweildauer von sieben Minuten wird ein Entgelt erhoben, das mit allen gängigen Zahlungsmethoden beglichen werden kann. Die erfassten Daten werden laut APCOA nach wenigen Stunden wieder gelöscht, sofern kein Verkehrsverstoß erfolgt ist.

Vorfahrt der Abflugebene am Flughafen Düsseldorf – © Andreas Wiese, Flughafen Düsseldorf

Contipark Kundenkarte knackt die halbe Million

0
Kundenbindungsinstrument: Mit der Pcard und dem Nachfolger Pcard+ erleichtert Contipark den Parkvorgang, bietet zusätzliche Services und Vorteile. – © Contipark

Über eine halbe Million Kunden in Deutschland nutzen die Kundenkarte von Contipark. Anfang des Monats Juli hatte die Kundenzahl die Marke von 500.000 geknackt. Damit hat sie einen neuen Höchststand erreicht.

Ende 2007 hatte Contipark die Pcard erstmals in einem auf Berlin beschränkten Testlauf auf den Markt gebracht und die mit der Karte verknüpften Angebote und Services in den folgenden Jahren sukzessive ausgebaut. Die Pcard bietet ihren Nutzern ticket- und bargeldloses Parken in Parkeinrichtungen von Contipark. Autofahrern stehen dafür über 460 Parkhäuser, Tiefgaragen und Parkplätze des Unternehmens in mehr als 200 Städten zur Verfügung. Zusätzlich profitieren die Inhaber der Kundenkarte in zahlreichen Parkeinrichtungen von rabattierten Parktarifen.

Die Idee einer Kundenkarte fürs Parken kam ursprünglich von Interparking, dem belgischen Mutterkonzern des Unternehmens, und resultierte aus der Absicht, den Kunden den Parkvorgang so weit wie möglich zu vereinfachen. Contipark adaptierte diese Idee und baute die mit der Pcard verbundenen Services weiter aus.

Transformation zur Pcard+

Gegenwärtig arbeitet Contipark an einem umfangreichen Update für die Pcard. Mit der Transformation hin zur Pcard+ werden Kunden zukünftig vielfältige Angebote und neue Funktionen auf Basis der Kundenkarte nutzen können. Dazu erprobt das Unternehmen im Moment an verschiedenen Standorten unterschiedliche technische Lösungen.

Seit 2016 ist die Pcard auch in Österreich verfügbar. Dort nutzen derzeit mehr als 65.000 Kunden die Contipark-Kundenkarte und die damit verbundenen Services.

Kundenbindungsinstrument: Mit der Pcard und dem Nachfolger Pcard+ erleichtert Contipark den Parkvorgang, bietet zusätzliche Services und Vorteile. – © Contipark

PARKEN 2023: Erfolgreicher Restart

0
Bei der PARKEN 2023 präsentierten 99 Aussteller die neuesten Trends der Branche. – © Mesago Messe Frankfurt GmbH/Arturo Rivas Gonzalez

Nach vier Jahren Pause kehrte die Parken-Branche am 28. und 29. Juni 2023 in die Messehallen des RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden zurück. Die PARKEN 2023 verzeichnete dabei 99 Haupt- und Mitaussteller sowie 1.620 Besucherinnen und Besucher.

Das Fachpublikum konnte sich an zwei Messetagen über innovative Produkte und Lösungen rund um den ruhenden Verkehr an den Messeständen informieren. Bei der begleitenden Fachtagung des Bundesverbandes Parken e.V. verfolgten über 240 Teilnehmende spannende Vorträge zu Trends und Entwicklungen mit Bezug zur Parkraumbewirtschaftung.

„Die Fachtagung ist in diesem Jahr wieder ein wesentliches Element der Messe PARKEN“, sagte Elisabeth Herles, Geschäftsführerin Bundesverband Parken e.V. „Messe und Fachtagung bilden ein Gesamtpaket aus Produktvorstellungen, Wissensvermittlung und der Möglichkeit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch. Die Bandbreite an Themen ermöglicht es den Teilnehmenden, sich branchennah zu informieren und Impulse für die eigene Berufspraxis mitzunehmen.“ Mit 244 Teilnehmenden war die Tagung bereits zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn ausgebucht.

Simone Pfisterer, verantwortliche Vice-President bei der Mesago Messe Frankfurt GmbH, sagte: „Die Fachmesse hat nach dieser langen Pause nochmals deutlich gezeigt, dass die Veranstaltung eine sehr wichtige Plattform für alle Beteiligten in der Parken-Branche ist. Nach vier Jahren war es wichtig, alle Branchenvertreter*innen wieder an einem Ort zusammenzubringen, um den Austausch zu ermöglichen.“

Das spiegelt sich auch im Statement von Ralf Klomp, Senior Managing Director SKIDATA Germany, wider: „Es ist toll, viele Bekannte und Freunde persönlich wieder zu treffen, sich auszutauschen und zu netzwerken, was hier einfach perfekt funktioniert. Die Messe und die Abendveranstaltung bilden hierbei für uns ein perfektes Gesamtpaket.“

Erfolgreiche Premiere der PARKEN-Stage

In diesem Jahr wurde am zweiten Messetag ein neues Format angeboten. In Form von Live-Vorträgen wurden auf der PARKEN-Stage neue Produkte und Trends der Branche unter anderem von den Unternehmen Avantpark, DESIGNA, EasyPark, Riester, Riverty sowie Scheidt & Bachmann präsentiert.

Die Fachtagung des Bundesverbandes Parken e.V. findet jährlich, die Fachmesse PARKEN nun wieder alle zwei Jahre statt. Die nächste PARKEN ist für den 25.–26. Juni 2025 im RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden terminiert.

Bei der PARKEN 2023 präsentierten 99 Aussteller die neuesten Trends der Branche. – © Mesago Messe Frankfurt GmbH/Arturo Rivas Gonzalez

Digitales Parksystem am Hannover Airport

0
Anfahrt Terminal A

Bereits seit April ist eine digitale Parkraumlösung der Peter Park System GmbH auf den Kurzzeitparkplätzen in der Ankunftebene des Hannover Airport installiert. Zum Start der Sommerferien wurde das digitale Parken auf die Abflugebene ausgeweitet.

Fluggäste und Besucher bezahlen am Flughafen Hannover nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Verlassen des Parkplatzes. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon bei der Ankunft für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Verlässt man die Parkfläche innerhalb einer zehnminütigen Freiparkdauer, fällt kein Parkentgelt an und der Gang zum Kassenautomaten erübrigt sich.

Dank Kennzeichenerkennung beginnt und endet der Aufenthalt automatisch beim Einfahren und Verlassen der Parkflächen. Ein herkömmliches Ticket aus Papier oder Plastik gibt es nicht mehr. Die bisherige Parkscheinkontrolle durch eine Fremdfirma sei entfallen, die Nachverfolgung von Falschparkern erfolge nun automatisch, wie Peter Park mitteilt.

Sämtliche Bezahlarten sind möglich

Die Bezahlung erfolgt unter Eingabe des Kennzeichens an einem Kassenautomaten. Sämtliche Bezahlarten von Bargeld über Karte, Apple und Google Pay (NFC) bis zu Online-Zahlungen via App sind möglich. Ausgehängte Beschilderung erinnert daran, das Bezahlen vor dem Wegfahren nicht zu vergessen. Ist der Zahlungsvorgang abgeschlossen, kann die Fläche mit dem Fahrzeug ohne Anhalten verlassen werden.

Flughafen-Pressesprecher Sönke Jacobsen: „Bereits im April haben wir das System erfolgreich auf der Ankunftebene eingeführt. Wir freuen uns jetzt, das bequeme und kundenfreundliche Parken pünktlich zu den Sommerferien auch auf der Abflugebene anbieten zu können.“

Anfahrt Hannover Airport – © Hannover Airport / Fotograf: Marek Kruszewski

ParkenPLUS: Ladeservice für E-Autos am Flughafen Nürnberg

0
Neuer Service am Airport Nürnberg: Das Elektroauto aufladen lassen. – © Airport Nürnberg

Am Airport Nürnberg können Fluggäste jetzt ihr Elektroauto aufladen lassen, um nach dem Urlaub mit vollen Batterien nach Hause zu fahren. Die entsprechende Option ist neuerdings im „ParkenPLUS“-Paket buchbar, teilt der Flughafen mit. Die Abrechnung erfolgt pauschal nach Netto-Batteriekapazität.

Mit unterschiedlichen Angebotspaketen kommt der Airport Nürnberg den sich verändernden Kundenwünschen entgegen und will damit die Nachfrage im Parkgeschäft forcieren. Der „Dauerbrenner“ ParkenPLUS, bei dem sich diverse Serviceleistungen zubuchen lassen, wurde jetzt erweitert. Wer möchte – und dafür zahlt, kann sich das Elektroauto pünktlich zum Urlaubsende laden lassen, um mit vollen Batterien nach Hause zu fahren.

Beliebtes Angebot

Seit mehr als 20 Jahren können Autofahrerinnen und Autofahrer mit ParkenPLUS verschiedene Zusatzleistungen in Anspruch nehmen. Die Vorzüge: keine Parkplatzsuche, bequemes Abgeben und Abholen des Wagens direkt nach der Einfahrt, garantierter Stellplatz im abgeschlossenen Bereich, schnelle Fahrzeugübergabe und -rücknahme sowie – auf Wunsch – Fahrzeugpflege, Tanken oder neuerdings auch Laden, Werkstattservice und Kundendienst. Das Angebot richtete sich in den Anfangsjahren gezielt an Geschäftsreisende, inzwischen nutzen es laut Airport hauptsächlich Urlauber. Aufgrund der steigenden Nachfrage werde das Parkhaus P2 derzeit auf 75 Stellplätze erweitert.

Ebenfalls neu ist das Komfortparken im beschrankten Bereich des Parkhauses P4 mit 120 breiteren Parkplätzen. Da Autos immer größer und oft auch teurer werden, sollen die XXL-Stellplätze ein einfaches und sicheres Rangieren gewährleisten und können vorab online gebucht werden.

Insgesamt gibt es am Airport Nürnberg rund 9.000 Stellplätze in drei Parkhäusern und auf Freiflächen.

Neuer Service am Airport Nürnberg: Das Elektroauto aufladen lassen. – © Airport Nürnberg

Strategische Partnerschaft für AVP Typ 1 und 2

0
Trend AVP: Nach Mercedes-Benz mit Bosch setzt jetzt auch BMW mit Valeo auf vollautomatisiertes Parken. Die Bayern wollen die „Intelligenz“ dabei vollständig im Fahrzeug unterbringen und zugleich infrastrukturbasierte Services, etwa in Parkhäusern, unterstützen. – © BMW Group

Die BMW Group und Valeo intensivieren ihre langjährige Partnerschaft mit einer neuen Kooperation. Diese zielt darauf ab, vollautomatisierte Einparktechnologien bis Level 4 zu entwickeln.

Anfang des Jahres unterzeichneten die beiden Unternehmen den Vertrag für eine strategische Kooperation, deren Fokus auf der gemeinsamen Entwicklung von Parkfunktionen der nächsten Generation liegt. Das Assistenzsystem soll eine komfortable und benutzerfreundliche Lösung für das Parken auf Privatgrundstücken und öffentlichen Parkplätzen bieten.

Fahrzeugintegrierte Technologien und Sensoren

Die angestrebten Funktionen, die alle auf fahrzeugintegrierten Technologien und Sensoren basieren, reichen von der Manövrierhilfe „Automated Maneuver Assistance“ bis zum Level-4-Parkservice „Automated Valet Parking“. Auch infrastrukturbasierte Services werden gemeinsam entwickelt, um Kunden auf entsprechend ausgestatteten öffentlichen Parkplätzen und in Parkhäusern vollautomatisiertes Parken und Laden zu ermöglichen.

„Diese gemeinsame Entwicklung ist ein wichtiger Meilenstein für die BMW Group im Hinblick auf unsere neue Generation von Lösungen für automatisiertes Fahren und Parken. Mit skalierbaren L4-Parkfunktionen stärken wir unsere führende Position auf diesem Gebiet“, sagt Nicolai Martin, Bereichsleiter Fahrerlebnis, BMW Group.

„Wir sind stolz auf die langfristige Kooperation zwischen der BMW Group und Valeo. Die gemeinsame Entwicklung und Bereitstellung automatisierter Parklösungen wird in BMW-Fahrzeugen der kommenden Generation einen fahrerlosen Betrieb nach Level 4 zulassen“, sagt Marc Vrecko, President Comfort and Driving Assistance Systems Business Group bei Valeo.

AVP Typ und Typ 2

Der fahrerlose Parkservice Automated Valet Parking (AVP) bietet Fahrern und Passagieren ein vollständig automatisiertes Parkerlebnis. Gemäß einer als Entwurf vorliegenden künftigen ISO-Norm werden AVP-Lösungen in zwei Kategorien eingeteilt: Typ-1- und Typ-2-Systeme. Bei Systemen vom Typ 1 laufen die benötigten Technologien, einschließlich aller Sensoren, Computing-Einheiten und Algorithmen, im Fahrzeug. Bei Systemen vom Typ 2 sind die erforderlichen Systeme, einschließlich Sensoren und AVP-Management-System, in die relevante Infrastruktur eingebaut – zum Beispiel in Parkhäuser – und das Fahrzeug wird durch diese Infrastruktur kontrolliert. Die Partnerschaft von BMW und Valeo unterstütze beide AVP-Systeme, Typ 1 und Typ 2, so die Unternehmen.

Trend AVP: Nach Mercedes-Benz mit Bosch setzt jetzt auch BMW mit Valeo auf vollautomatisiertes Parken. Die Bayern wollen die „Intelligenz“ dabei vollständig im Fahrzeug unterbringen und zugleich infrastrukturbasierte Services, etwa in Parkhäusern, unterstützen. – © BMW Group