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Zukunftsweisendes Projekt am Parkhaus P10 der Stadtwerke Heidelberg

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Die Friedrich-Ebert-Tiefgarage P10 in Heidelberg bietet 256 Stellplätze. © Stadtwerke Heidelberg

Ein neues Verfahren soll den streusalzbedingten Korrosionsprozess in Parkhäusern unterbinden. Das P10 am Friedrich-Ebert-Platz in Heidelberg ist laut den dortigen Stadtwerken das erste Parkhaus in Deutschland, in dem diese Innovation zum Einsatz kommt. Die Arbeiten haben Ende Juni 2023 begonnen.

Parkhäuser werden durch Tausalzeinträge in den Wintermonaten stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit der Zeit können Risse im Beton entstehen, was oftmals Korrosion am Bewehrungsstahl nach sich zieht. Zeit-, kosten- und lärmintensive Sanierungsmaßnahmen werden unvermeidbar, häufig mit einer Vollsperrung des Parkhauses einhergehend.

Wegweisendes Pilotprojekt

Ein neues Verfahren soll nun im Heidelberger Parkhaus P10 solche Sanierungen in weite Ferne rücken lassen. Ein Hemmstoff, im Fachjargon als Inhibitor bezeichnet, wird dazu in die vorhandene Betonstruktur eingebracht und soll verhindern, dass die Korrosion einsetzt und den Bewehrungsstahl schädigt. Im Anschluss wird die Oberflächenbeschichtung für eine langfristige Nutzung in dem hochfrequentierten Parkhaus optimiert.

Prof. Dr.-Ing. Christoph Dauberschmidt begleitet das Projekt. Er leitet an der Hochschule München das Institut für Material- und Bauforschung und gilt als Vorreiter in Sachen Korrosionsschutz und Instandhaltung. Ein Monitoring vor Ort wertet die Ergebnisse aus. Auch der Hersteller des Produkts beteiligt sich an dem Vorhaben.

„Wir sind stolz, dass wir als erstes Parkhaus in Deutschland dieses Verfahren testen können“, sagt Patrick Jelinek, Prokurist der Garagengesellschaft bei den Stadtwerken Heidelberg. „Als langjähriger Betreiber von Parkhäusern in Heidelberg wissen wir um die Beeinträchtigungen und die Herausforderungen von wiederkehrenden Instandsetzungsmaßnahmen. Der erfolgreiche Abschluss wäre ein echter Meilenstein in der Parkhausinstandhaltung.“

Bisher wurde das Verfahren nur bei Neubauten, zum Beispiel an Fassaden im Küstenbereich, umgesetzt. Das P10 wurde 2009 eröffnet. Es eigne sich daher ideal, weil es einerseits kein junges Objekt mehr sei, aber andererseits der Korrosionsprozess noch nicht eingesetzt habe.

Laufender Betrieb während der Bauarbeiten

Das Parkhaus könne während der Arbeiten weiter genutzt werden. Kundinnen und Kunden stünden zu jeder Zeit so viele Plätze wie möglich, mindestens jedoch die Hälfte der insgesamt 256 Stellplätze zur Verfügung. „Wir werden die Auswirkungen auf den Parkbetrieb selbstverständlich so gering wie möglich halten und immer nur die Bereiche absperren, in denen aktuell gearbeitet wird“, sagt Patrick Jelinek.

Für die Umsetzung der Maßnahmen sind rund vier Monate angesetzt. Zum Heidelberger Herbst soll das Parkhaus wieder vollumfänglich zur Verfügung stehen. Während der Bauphase sei das Parkhaus zeitweise nicht barrierefrei und auch der Zugang zu den E-Ladestationen an einzelnen Tagen nicht möglich, so die Stadtwerke Heidelberg.

Die Friedrich-Ebert-Tiefgarage P10 in Heidelberg bietet 256 Stellplätze. – © Stadtwerke Heidelberg

krauth technology erwirbt Rechte am „Radhaus“

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Radhaus in Offenburg

Die krauth technology GmbH, Anbieterin von Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr, erweitert ihr Portfolio um ein bereits etabliertes Produkt. Im Rahmen eines Asset-Deals hat krauth technology Ende Juni die Rechte am „Radhaus“ erworben.

Dabei handelt es sich um eine vollautomatische Parkgarage für E-Bikes und Fahrräder. Solche „Radhäuser“ zum Lagern von Zweirädern mittels modularer Palettentechnik stehen unter anderem bereits in Offenburg, Waiblingen und Ravensburg als Teil der städtischen Infrastruktur. Die Abstellanlagen eignen sich besonders zur sicheren Unterbringung hochwertiger Fahrräder und lassen sich auf relativ kleiner Fläche aufstellen. In Offenburg sind es laut Anbieter beispielsweise 55 Quadratmeter Grundfläche, auf der bis zu 120 Fahrräder auf fünf Etagen geparkt werden können.

krauth technology plant bereits Weiterentwicklungen des bisherigen Konzepts. Eine Erweiterung des Radhauses um eine Photovoltaik-Anlage in Kombination mit E-Bike- oder E-Auto-Ladepunkten sei angedacht, ebenso der Einbau von Paketstationen. Das Unternehmen wolle zum Komplettanbieter im Bereich Radparken werden.

Bisher umfasst das Portfolio von krauth technology mobile und stationäre Fahrscheinautomaten, Fahrscheindrucker, Fahrscheinentwerter, Einstiegskontrollsysteme, Geldwechsler sowie Abrechnungs- und Statistiksoftware. Seit über 95 Jahren ist das Unternehmen Partner von Verkehrsbetrieben und fertigt nach eigenen Angaben ausschließlich „made in Germany“ im eigenen Haus.

Beispiel eines bestehenden „Radhauses“ in Offenburg – © krauth technology

Deutsche Umwelthilfe äußert Kritik an zu niedrigen Parkgebühren

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A free parking on a city street

Deutsche Städte lassen parkende Autos zu „Billigpreisen“ oder gar kostenlos im öffentlichen Raum parken, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH).

Eine bundesweite Abfrage unter 104 Städten, darunter alle Großstädte sowie die jeweils fünf größten Städte jedes Bundeslandes, habe ergeben, dass in 73 der abgefragten Städte Parken selbst in kostenpflichtigen Parkzonen für einen Euro oder weniger pro Stunde möglich sei. Nur Heidelberg und Osnabrück verlangen in ihren Parkzonen laut DUH Parkgebühren von mindestens drei Euro pro Stunde. In 27 der 104 abgefragten Städte sei kostenloses Parken selbst in bewirtschafteten Zonen für kurze Zeit möglich.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, sagte: „Wer durchschnittlich zwölf Quadratmeter öffentlichen Raum in Anspruch nimmt, sollte dafür auch eine angemessene Gebühr entrichten – und das nicht nur in der Innenstadt. Wir fordern ein flächendeckendes Parkraummanagement mit angemessenen Gebühren, um Raum für die Menschen zurückzugewinnen.“ Die Gebühr für einen Parkschein pro Stunde solle mindestens so hoch sein wie die Kosten für einen Einzelfahrschein in Bus und Bahn.

Die DUH fordert ein Ende des kostenlosen oder zu billigen Parkens im öffentlichen Raum. – © Shutterstock

Elektromobilität in der Tiefgarage ganzheitlich denken: Schneider Electric -Komplettlösungen für den Parkraum

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Elektromobilität in der Tiefgarage ganzheitlich denken: Schneider Electric -Komplettlösungen für den Parkraum

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Die Elektromobilität boomt nachhaltig und die Nachfrage nach Lademöglichkeiten steigt stetig. Eine effektive Ladeinfrastruktur im Parkraum ist daher ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Elektromobilität. Denn wir laden unsere Elektrofahrzeuge dort, wo wir parken – sei es bei der Arbeit, beim Einkaufen oder zu Hause. Tiefgaragen sind daher ein idealer Ort, um Ladeinfrastruktur zu installieren und den Ausbau voranzutreiben.

Ladeinfrastruktur als Standortfaktor in Ballungsgebieten

Unternehmen, die Ladeinfrastruktur in ihrem Parkraum anbieten, können sich als attraktiver Standort für Elektromobilisten positionieren – denn diese planen längere Touren in der Regel vorausschauend und möglichst so, dass sie am Zielort das Fahrzeug laden können. Zudem können Betreiber von öffentlichen Parkplätzen Einnahmen generieren, indem sie eichrechtskonforme Ladesäulen im öffentlichen Raum betreiben.

Insbesondere mit dem neuen Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) wird eine vorausschauende Planung von Energieverteilung und Ladeinfrastruktur in Neubauten zur Pflicht. Auch im Bestandsbau haben Mieter ein Anrecht auf eine Wallbox am gemieteten Parkplatz. Somit steht eine Installation von Ladeinfrastruktur früher oder später an.

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur auf die Komplettlösung setzen

Schneider Electric bietet ein umfassendes Portfolio an Produkten und Lösungen für die E-Mobility in Parkhaus, Tiefgarage oder Parkplatz. Von der Planung und Konzeption bis hin zur Inbetriebnahme und dem Service – alles aus einer Hand.

Die Ladelösung Schneider Electric EVlink Pro AC ist eine vielseitig einsetzbare Ladelösung, die bei Bedarf auch eichrechtskonformes Laden ermöglicht. Das Canalis Stromschienenverteilersystem und das dynamische Lademanagement EV Charging Expert ermöglichen einen schrittweisen Aufbau und Erweiterung der Ladeinfrastruktur. So können gewerbliche wie privat genutzte Tiefgaragen kosteneffizient vorgerüstet und mit der Zeit mit zusätzlichen Ladelösungen ausgestattet werden. Das modulare Ausbauprinzip “Buy as you grow” hilft, bei geringerem Mitteleinsatz Erfahrungen zu sammeln und diese zu skalieren. Durch die einfache und modulare Montage des Canalis Systems sinken die Kosten der Gesamtinstallation bereits ab vier Ladepunkten, im Vergleich zur konventionellen Kabelinstallation. Zudem reduziert sich die Brandlast.

Die Sicherheit steht dabei immer an erster Stelle. Das dynamische Lademanagement verteilt die Leistung, die am Hausanschluss anliegt, intelligent und verhindert eine Überlastung. Mit dem Einsatz des Canalis Stromschienenverteilersystems wird zudem die Brandlast reduziert.

Argumente für das Laden in der Tiefgarage

  • Standortfaktor und Differenzierungsmerkmal für Parkraumbetreiber
  • Magnet für parkende Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen
  • Attraktivität für das Shoppingareal – Charge & Shop
  • Potenzielle Einnahmequelle für Betreiber von eichrechtskonformen Ladelösungen
  • Gesetzgeber schreibt Ausbau der Ladeinfrastruktur im Wohnbau bei Renovierungen und Neubau vor

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Kartenzahlung an E-Ladesäulen

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Oft eine Herausforderung: Bezahlen an E-Ladestationen – © Jenny Ueberberg/Unsplash

Um das spontane Ad-hoc-Laden unterwegs zu erleichtern, haben die Stadtwerke-Kooperation Thüga gemeinsam mit SMART/LAB, Spezialist für die Abrechnung von E-Ladevorgängen, und Mastercard eine Lösung für Kartenzahlungen an E-Ladesäulen entwickelt. Ladesäulenbetreiber können damit sowohl ihre bestehende als auch neu-aufzustellende Ladesäuleninfrastruktur um ein Hybrid-Zahlungsterminal erweitern und dieses sofort nutzen, so die Anbieter.

Die im Terminal integrierte Open-Loop-Technologie ermögliche es Betreibern von E-Ladestationen, alle gängigen bargeldlosen Zahlungs- und Autorisierungsmethoden zu akzeptieren und gleichzeitig die Vorgaben der neuen europäischen Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) zu erfüllen. Denn öffentliche Schnellladesäulen ab 50 kW müssen ab dem 1. Juli 2024 mindestens eine kontaktlose Bezahlart mit Debit- oder Kreditkarte anbieten. Dieser Mindeststandard soll nicht nur für einheitliche Zahlungsmodalitäten sorgen, sondern ein offen zugängliches Bezahlsystem garantieren.

Plug & Play

Das neue Hybrid-Zahlungsterminal lasse sich über das speziell entwickelte Payment Gateway schnell und einfach im Plug & Play-Verfahren in die bestehende Infrastruktur der verschiedenen Anbieter integrieren und akzeptiert auch geschlossene Zahlungssysteme, wie zum Beispiel die Ladekarten der Stadtwerke oder anderen Elektromobilitäts-Providern (EMPs). Über die NFC-Technologie können Fahrer von Elektrofahrzeugen sicher und kontaktlos mit ihrer Debit- oder Kreditkarte – zum Beispiel von Mastercard – bezahlen. Der Bezahlvorgang funktioniere auch, wenn die Karten in digitalen Geldbörsen wie beispielsweise Apple Pay und Google Pay hinterlegt sind, sowie mit Lade- und Flottenkarten etablierter Anbieter.

Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Thüga, sagt: „Als wir 2021 als Vorreiter der Energiebranche eine strategische Kooperation mit Mastercard eingegangen sind, war es unser Ziel, die Digitalisierung voranzubringen, Städte nachhaltig zu entwickeln und einfache Lösungen für die Kund:innen zu finden. Dies haben wir nun auf die Elektromobilität ausgeweitet und sind dabei einen großen Schritt vorangekommen.“

In der gemeinsamen Kooperation wickelt SMART/LAB über sein Backend-System die Autorisierung und Abrechnung der Ladevorgänge ab und stelle die Konformität mit dem deutschen Eichrecht sicher. „Als führender Anbieter im Bereich der E-Mobilität, schaffen wir eine Lösung, die höchstmögliche Flexibilität für alle Nutzer gewährleistet“, sagt Mark Steffen Walcher, CEO von SMART/LAB. „Die Ladekarten unserer Stadtwerke und unserer ladebusiness-Kund:innen funktionieren weiterhin wie gewohnt – die Möglichkeiten des Bezahlens werden einfach erweitert.“

„Unser Ziel ist es, die Elektromobilität so zugänglich wie möglich zu gestalten und potenzielle Hürden, die den Nutzern bisher im Wege standen, abzubauen. Die Förderung von nachhaltiger Mobilität in Deutschland und Europa ist uns dabei genauso wichtig wie die Sicherheit und Einfachheit der Zahlungsprozesse in der Elektromobilität. Die neue Lösung hat das Potenzial, einen neuen Zahlungsstandard im Elektromobilitätsmarkt herbeizuführen“, wird Dr. Andreas Spengel, Senior Vice President Fintech, Platforms and New Verticals bei Mastercard Central Europe, zitiert.

Über SMART/LAB und Thüga

Die SMART/LAB Innovationsgesellschaft mbH ist ein Unternehmen der energie schwaben, Stadtwerke Osnabrück, STAWAG, BEB GmbH und der Thüga. Gemeinsam entwickeln die Partner innovative Dienstleistungen, Produkte und Konzepte in den Themenfeldern intelligente Netze und E-Mobilität. Die in München ansässige Thüga Aktiengesellschaft ist eine Beteiligungs- und Fachberatungsgesellschaft mit kommunaler Verankerung. 1867 gegründet, ist sie als Minderheitsgesellschafterin bundesweit an rund 100 Unternehmen der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft beteiligt.

Oft eine Herausforderung: Bezahlen an E-Ladestationen – © Jenny Ueberberg/Unsplash

Schrankenloses Parkhaus in Nürtingen nimmt Betrieb auf

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Dank Kennzeichenerkennung lässt es sich im Nürtinger Tor komfortabel parken. – © ParkraumWelten

Die ParkraumWelten GmbH & Co. KG eröffnete am 14. September 2023 die Parkgarage im Nürtinger Tor. Für Kunden stehen seitdem 60 besonders breite und leicht nutzbare Stellplätze zur Verfügung.

Als Entwickler und Investor engagierte sich die Geiger Unternehmensgruppe für das etablierte und nun grundsanierte Objekt Nürtinger Tor. Zusammen mit der „Parkhaus-Betreiber-Boutique ParkraumWelten“, so die Eigenbezeichnung des in Berlin ansässigen Unternehmens, habe man ein „besonders schickes Design“ entwickelt, das es so bisher noch nicht in Parkhäusern gebe, wie die Partner mitteilen.

Ticket- und schrankenlos

Die Abwicklung der Parkvorgänge erfolgt über das vom Parkplatz „Auf dem Säer“ in Nürtingen bereits bekannte und bewährte System Autopay, das eine ticket- und schrankenlose Ein- und Ausfahrt ermöglicht. Jeder Parkvorgang kann vor Ort an der Kasse mit Giro- oder Kreditkarten sowie mit Münzgeld bezahlt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, ohne Zahlung einfach auszufahren und dann innerhalb von 48 Stunden online unter www.autopay.io mit Kreditkarte oder PayPal nachzuzahlen. Jeder dann nicht bezahlte Parkvorgang geht in die Halterermittlung und wird mit zusätzlichen 25 Euro berechnet. In der Garage sollen auch drei öffentliche Elektroladepunkte mit je 11 kWh Leistung zur öffentlichen Nutzung installiert werden, so ParkraumWelten.

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Große und schräg angeordnete Stellflächen erleichtern das Ein- und Ausparken. – © ParkraumWelten

Kunden von Aldi und Denns erhalten am Nürtinger Tor bei ihrem Einkauf an der Kasse einen Parkgutschein, den Sie an der P-Kasse vor Ort einlösen können. Damit sind die ersten 60 Minuten Parken kostenlos. Die Parktarife betragen ansonsten moderate 1 Euro je halbe Stunde.

Dank Kennzeichenerkennung lässt es sich im Nürtinger Tor komfortabel parken. – © ParkraumWelten

Lödige baut größtes automatisches Parksystem in den Niederlanden

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Automatisches Parksystem in Amsterdam: Drei moderne Eingangskabinen stehen zum Parken oder zur Anforderung des Fahrzeugs zur Verfügung. – © Lödige

Nach zweieinhalb Jahren Bau und Erprobung wurde am 29. August 2023 im Amsterdamer Grachtenviertel das laut dem Ersteller Lödige größte unterirdische Parksystem der Niederlande in Betrieb genommen. 270 Fahrzeuge können seitdem in einem Untergeschoss zwischen der Straße Vijzelgracht und der darunter liegenden U-Bahn automatisch geparkt werden.

Das Projekt soll den zum UNESCO-Welterbe gehörenden Teil des Stadtzentrums entlasten und Platz für Fußgänger, Radfahrer und Grünflächen schaffen. Lödige Industries hat es im Auftrag der Stadt Amsterdam durchgeführt als Teil der „Agenda Amsterdam Autoluw“ mit dem Ziel, die Anzahl der Autos in der Stadt zu reduzieren. Das neue Parksystem in der Vijzelgracht sei bereits das 34. automatische Parksystem in den Niederlanden, das von Lödige Industries installiert wurde.

Anwohner parken unterirdisch

Die unterirdischen Parkmöglichkeiten werden die bisher genutzten Straßenparkplätze teilweise ersetzen. Anwohner aus den umliegenden Stadtteilen können das System nutzen. Dazu werden die Fahrzeuge in einer Datenbank der Stadt Amsterdam registriert und vom System vor Ort über die Kennzeichenerkennung identifiziert. Drei moderne Eingangskabinen, die von der niederländischen Architektin Angie Abbink von Abbink X CO entworfen wurden, stehen zum Einparken oder zur Anforderung des Fahrzeugs zur Verfügung. Sie sind die einzigen oberirdisch sichtbaren Zeichen des Parksystems, das die Optik des Amsterdamer Grachtenviertel somit nur minimal beeinflusse.

Fahrzeuge bis zu einer Länge von 5 Metern, einer Höhe von 2,10 Metern und einem Höchstgewicht von 3,2 Tonnen können den Herstellerangaben zufolge geparkt werden. Damit sei das System für fast alle Modelle, einschließlich Minivans, nutzbar. Das System ist in der Lage, bis zu 56 Elektrofahrzeuge zu parken und zu laden, wobei die Möglichkeit bestehe, in Zukunft weitere Lademöglichkeiten nachzurüsten. Ein Bezahlsystem für das Laden von Elektrofahrzeugen ist in Planung und werde noch in diesem Jahr umgesetzt.

16 Meter hoch, 15 Meter breit und 120 Meter lang

Das Untergeschoss, in dem das Parksystem installiert wurde, ist etwa 16 Meter hoch, 15 Meter breit und 120 Meter lang. Die Fahrzeuge werden auf fünf Ebenen geparkt. Für dieses Parksystem setzt Lödige Industries eine Kombination bewährter Parktechnologien ein. Zum Einsatz kommen Horizontalumsetzer der CUBILE-Technologie und die platzsparende palettenbasierte RESPACE-Technologie.

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270 Fahrzeuge können in einem Untergeschoss zwischen der Straße Vijzelgracht und der darunter liegenden U-Bahn automatisch geparkt werden. – © Lödige

Die eigentliche Installation der gesamten Anlage, einschließlich aller Systeme, dauerte etwa ein Jahr. Um die Auswirkungen auf das historische Viertel und die Anwohner während dieses Prozesses so gering wie möglich zu halten, habe man ein detailliert geplantes Logistikkonzept angewandt, so Lödige. Stahlelemente, Steuerungen und andere Ausrüstungsgegenstände wurden mit insgesamt 400 Lkw angeliefert, wobei jeweils nur ein Lkw entladen wurde. Mit Hilfe eines Aufzugs wurden die Bauteile über eine Luke in die Mitte des Untergeschosses hinabgelassen und nacheinander unterirdisch montiert.

Umfangreich getestet und ständig überwacht

Nach der Montage und Inbetriebnahme fand ab November 2022 eine umfangreiche Testphase statt. Maschine für Maschine sei intensiv geprüft worden, zunächst einzeln und dann im Verbund, so der Hersteller. Im Frühjahr dieses Jahres begannen die abschließenden Tests mit Fahrzeugen, um einen zuverlässigen Betrieb beim Start zu gewährleisten. Während dieser Tests, aber auch in Zukunft, werde das System permanent überwacht. Lödige Industries hat einen 15-jährigen Servicevertrag für die Parkierungsanlage abgeschlossen.

Im weltweiten Kundenbetreuungszentrum von Lödige Industries in Deutschland werde das System genau überwacht, um Unregelmäßigkeiten zu erkennen, bevor sie zu einem Problem werden. Im Falle einer Störung seien Servicetechniker kurzfristig verfügbar. Darüber hinaus würden regelmäßige Wartungsarbeiten an der Anlage durchgeführt, um einen kontinuierlichen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.

 

Automatisches Parksystem in Amsterdam: Drei moderne Eingangskabinen stehen zum Parken oder zur Anforderung des Fahrzeugs zur Verfügung. – © Lödige

Fraport errichtet mit Allego öffentlichen Schnellladepark auf dem Flughafengelände

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Symbolbild Schnellladepark – © Allego

Am Flughafen Frankfurt entsteht in den kommenden Monaten ein öffentlicher Schnellladepark für E-Fahrzeuge. Der Park in der CargoCity Süd des Luftverkehrsdrehkreuzes soll ab Herbst zur Verfügung stehen und in der finalen Ausbaustufe 22 Schnellladepunkte für externe Nutzer bieten.

Wie Fraport mitteilt, richtet sich der Service an Passagiere und Gäste des Airports, Beschäftigte und Firmen innerhalb der Airport City sowie an Durchreisende, die mit ihrem E-Auto auf den vielbefahrenen Bundesautobahnen A3 und A5 unterwegs sind. Der neue Ladepark befindet sich in unmittelbarer Nähe des frequenzstärksten deutschen Autobahnkreuzes am Tor 32 des Flughafens.

Zuschlag für Allego

Der Flughafenbetreiber Fraport hat den Zuschlag für die Realisierung des Ladeparks an den europaweit tätigen Anbieter von Ladelösungen Allego vergeben. Die Inbetriebnahme des Ladeparks ist für Oktober vorgesehen. Allego, 2013 in den Niederlanden gegründet, erweitert mit der neuen Fläche sein bisheriges Angebot im Flughafen-Stadtteil Gateway Gardens um einen neuen attraktiven Standort direkt auf dem Flughafengelände.

Die Säulen des Ladeparks versorgen E-Autos mit einer Leistung von jeweils bis zu 300 Kilowatt. Auch für Sprinter und Pkw mit Anhängern sind geeignete Stellplätze geplant. Fraport und Allego wollen den Park- und Ladeplatz außerdem mit einer WC-Anlage ausstatten. Weitere Elemente zur Aufwertung der Aufenthaltsqualität wie Sitzgelegenheiten und Catering-Automaten seien ebenfalls vorgesehen.

Signal für die Förderung von Elektromobilität

„Mit diesem komfortablen Ladepark an einem der wichtigsten Verkehrsknoten Europas setzen wir ein klares Signal für die Förderung von Elektromobilität und den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die Eröffnung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen und emissionsfreien Mobilität in der Region“, sagt Martin Heine, Regional Head of Sales bei Allego.

Felix Kreutel, Leiter Immobilien und Energie der Fraport AG, sagt: „E-Mobilität spielt eine entscheidende Rolle innerhalb unserer eigenen Dekarbonisierungsstrategie, denn wir wollen konzernweit bis spätestens 2045 CO2-frei arbeiten.“

„Darüber hinaus ist es unser Ziel, auch die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur am Flughafen Frankfurt konsequent weiter auszubauen und vorausschauend auf künftige Bedarfe auszurichten. Der neue Ladepark trägt der schnell voranschreitenden Elektrifizierung aller Fahrzeugsegmente Rechnung und ist auch mit Blick auf die steigende Nachfrage im Zuge der Inbetriebnahme von Terminal 3 optimal positioniert“, ergänzt Gerald Krebs, Leiter Parken und Mobilität bei Fraport.

Symbolbild Schnellladepark – © Allego

„Parkraum-Sharing“ am Parkhaus Lichtwiese der TU Darmstadt

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Mit der App von Book-n-Park reservieren, bezahlen und öffnen: Parkhaus der TU Darmstadt – © Green Mobility Solutions GmbH

Im Parkhaus Lichtwiese der TU Darmstadt lassen sich neuerdings Stellplätze digital reservieren und bezahlen – und die Schranken per Smartphone öffnen. Mit Book-n-Park, einer App der Green Mobility Solutions GmbH, sollen die zur Verfügung stehenden Stellplätze im Sinne eines Parkraum-Sharings effizienter genutzt werden.

Die TU Darmstadt öffnet die Schranken zu ihrem Parkhaus an der Lichtwiese temporär für die Öffentlichkeit. Die Universität kann bedarfsgerecht und für bestimmte Zeiträume Parkplätze zur Verfügung stellen, die sie selbst gerade nicht benötigt. Interessierte können ihren Parkplatz online reservieren, bezahlen und die Zufahrt mit dem eigenen Smartphone öffnen. Möglich macht das Book-n-Park, eine digitale Parkraumsteuerung des Darmstädter Unternehmens Green Mobility Solutions. Vom Parkraum-Sharing sollen langfristig Anbieter, Autofahrer und auch die Umwelt profitieren.

Wie die TU Darmstadt ankündigte, entfallen öffentlich genutzte Parkplätze am Straßenrand auf dem Campus aufgrund umfangreicher Renaturierungsmaßnahmen. Daher stehe seit Mitte Juli 2023 das Uni-Parkhaus für alle offen. Anwohner, Studenten und Besucher sollen von der Öffnung des Parkhauses profitieren und zahlen pro Tag lediglich 2,50 Euro. Neben Book’n’Park steht nach wie vor ein Kassenautomat zum Zahlen bereit.

Sharing als zukunftsweisende Lösung

Torsten Uhlig, Geschäftsführer der Green Mobility Solutions GmbH, sagt: „Wir sind der Meinung, dass das Teilen von vorhandenem Parkraum an Orten mit hohem Parkdruck eine zukunftsweisende Lösung darstellt – sowohl für Stellplatzanbieter als auch für Parkplatznutzer. Parkraum wird effizienter genutzt, was wiederum die Suche nach Parkplätzen reduziert und langfristig die Umwelt entlastet.“

Preise und freie Buchungszeiträume können Parkplatzbetreiber über das Book-n-Park-Dashboard selbst definieren. Der digitale Service bietet darüber hinaus noch weitere Optionen: Neben der Möglichkeit, Schranken, Tore oder auch Schließfächer und Fahrradboxen digital anzusteuern, lassen sich mit den Parkbügeln von Book-n-Park auch Einzelplätze oder Ladestationen für Elektroautos online reservieren und freihalten.


Mit der App von Book-n-Park reservieren, bezahlen und öffnen: Parkhaus der TU Darmstadt – © Green Mobility Solutions GmbH

Neuer E-Ladepark für Mönchengladbach

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POAge NEW Dr. Niklas Rotering (Kompetenzbereichsleiter NEW), Ralf Poll (GF NEW), Johannes Vieten (Kompetenzcenter Leiter NEW), Lars Randerath (GF PPG-Nordpark GmbH), Julia Sonntag (Hockeytorhüterin der deutschen Nationalmannschaft) Inbetriebnahme neue Ladesäulen P 4 Borussenpark, pünktlich zur Hockey-EM, Inbetriebnahme neue Ladesäulen P 4 Borussenpark, pünktlich zur Hockey-EM,

Punktlandung zur Feldhockey-Europameisterschaft, die am 18. August 2023 beginnt: Der niederrheinische Versorger NEW sowie die PPG-Nordpark eröffnen einen E-Ladepark auf der Parkfläche am Hockeystadion in Mönchengladbach.

Inmitten von BORUSSIA-PARK, SparkassenPark und RED BOX ist der zentrale Parkplatz P4 mit seinen über 2.000 ebenerdigen Stellplätzen beliebtes Anfahrtsziel von Eventbesuchern und Business-Parkkunden gleichermaßen. Ab sofort stehen dort 18 neue AC-Ladepunkte zur Verfügung. Drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet sich hier neben den Sportstätten auch das Gewerbegebiet „Nordpark“, in dem über 6.000 Menschen ihren Arbeitsplatz haben. Der Ladepark liegt im parkgebührenpflichtigen Bereich hinter den Schranken und kann rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche genutzt werden.
Der erste Härtetest für die Ladeinfrastruktur ist die Hockey-EM vom 18. August an. „Wir sind rechtzeitig zu diesem internationalen Groß-Event fertig geworden – in einer Rekordzeit von rund sechs Wochen“, sagt Johannes Vieten, Kompetenzcenterleiter Ladelösungen & PV/Speicher bei der NEW. Die neuen Ladesäulen direkt am Hockeystadion dienen während des Sportereignisses auch als Stützpunkt des elektrifizierten EM-Shuttlekonzepts des Deutschen Hockeybunds.

Parkraummanagement als Teil einer Zukunftsstrategie

„Wir folgen hier unserer Zukunftsstrategie, Parkraummanagement immer auch im Gesamtkontext mit neuen Mobilitätsformen und digitalen Serviceangeboten zu denken. Wir freuen uns besonders mit der NEW AG einen starken und lokalen Partner gefunden zu haben, mit dem wir nun direkt einen großen Schritt in die E-Mobilität gegangen sind“, sagt Lars Randerath, Geschäftsführer der PPG-Nordpark GmbH.

Die Ladesäulen auf dem P4 sind Teil des Ausbau-Programms der NEW. Für das laufende Jahr seien 200 neue Ladepunkte im gesamten Versorgungsgebiet am Niederrhein geplant. Bis Anfang 2023 wurden bereits 230 Ladepunkte installiert. Weitere Planungen seien in vollem Gange. So will die NEW im Rahmen einer Kooperation mit der Möbelgruppe Schaffrath an diversen Schaffrath-Filialen in ganz NRW Lademöglichkeiten schaffen. „Wir freuen uns, dass das Thema Ladeinfrastruktur weiter Fahrt aufnimmt und wir gemeinsam mit der PPG dieses Projekt umgesetzt haben“, sagt Niklas Rotering, Kompetenzbereichsleiter Kundenlösungen.

Über PPG-Nordpark und NEW

Die PPG-Nordpark GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG, 60%) und Borussia Mönchengladbach (40%), bewirtschaftet seit 2004 die Parkflächen mit rund 10.000 Einzelstellplätzen im Mönchengladbacher Nordpark. Die NEW ist ein kommunales Dienstleistungsunternehmen mit starker Verbundenheit zum Niederrhein mit Tochtergesellschaften in Mönchengladbach, Erkelenz, Geilenkirchen, Grevenbroich, Viersen, Schwalmtal und Tönisvorst. NEW beliefert eigenen Angaben zufolge rund 400.000 Kunden mit Strom, 160.000 mit Gas und 100.000 mit Wasser.

Ladepark für den BORUSSIA-PARK – pünktlich zur Hockey-EM eingeweiht von: (v.l.) Dr. Niklas Rotering (NEW), Ralf Poll (NEW), Johannes Vieten (NEW), Lars Randerath (PPG-Nordpark GmbH), Julia Sonntag (Hockey-Nationaltorhüterin) – © NEW