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Ein Anhänger überwacht 300 Parkplätze

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Das gab’s noch nie, sagt zumindest das Kölner Startup dataMatters: ein mobiler Fahrzeuganhänger mit Kameras auf einem ausfahrbaren Teleskopmast, mit dem sich eine Parkfläche für bis zu 300 Autos effizient, rechtssicher und datenschutzkonform überwachen lässt, ohne auf bestehende Infrastrukturen angewiesen zu sein.

„In vielen Städten und Kommunen steigt der Bedarf an flexiblen Lösungen zur Überwachung und Analyse von Parkplätzen, vor allem bei temporären Parkflächen, etwa auf Feldern, Festivalgeländen oder Baustellen“, erklärt dataMatters-Geschäftsführer Dr. Daniel Trauth die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des innovativen Parkmobils. Fest verbaute Gerätschaften mit Kameras oder Bodensensoren seien bei temporären Parkflächen in der Regel keine praktikable Lösung, so dataMatters. So lohne sich eine Festinstallation in den meisten Fällen schlichtweg nicht für die wenigen Tage eines Volksfestes oder eines Musikfestivals, in denen Sondernutzungsflächen als Parkplätze ausgewiesen werden.

Autarke Technik

Der dataMatters-Parkanhänger arbeitet nach Angaben des aus der RWTH Aachen ausgegründeten Startups völlig autark ohne externe Stromversorgung. Für die Energie sorgen zwei Solarpanels auf dem Wagendach, die je bis zu 100 Watt Leistung liefern. Der erzeugte Strom wird in einer Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie mit einer Kapazität von bis zu 1,5 Kilowattstunden gespeichert. „Das genügt problemlos für ein ganzes Veranstaltungswochenende ohne Steckdose“, sagt der Startup-Unternehmer aus Köln. Bei Bedarf kann der Anhänger auch über eine außenliegende 230-Volt-Steckdose mit Strom versorgt werden, etwa bei Langzeitbetrieb auf einem Messegelände oder einer Firmendauerausstellung.

Der Anhänger mit dem Kameramast in Gänze – © dataMatters

Edge AI statt Cloud

Für die Überwachung verfügt der Anhänger über einen ausfahrbaren Mast, an dem bis zu drei sogenannte Edge-AI-Kameras befestigt sind, die jeweils rund 100 Stellplätze gleichzeitig erfassen und auswerten können. Künftige Ausbaustufen sollen bis zu neun derartige Kameras erlauben. „Edge AI“ bedeutet, dass die digitale Verarbeitung der Aufnahmen durch Künstliche Intelligenz – AI steht für Artificial Intelligence, also Künstliche Intelligenz – direkt an den Kameramodulen erfolgt, ohne personenbezogene Daten speichern und nachträglich verpixeln zu müssen. Dadurch genüge die mobile Parkraumüberwachung allen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

„Edge AI statt Cloud Computing“, liefert Dr. Daniel Trauth eine technische Erklärung für die DSGVO-konforme Verarbeitung der Bilddaten im Anhänger, bevor die sachlichen Erkenntnisse in einen externen Datenraum übertragen werden, wo sie der Verwalter der Parkfläche analysieren kann. Die Übermittlung der Informationen vom Anhänger zu einer Datenzentrale für die weitere Auswertung erfolgt hybrid über das Mobilfunknetz LTE und über ein sogenanntes LoRaWAN-Gateway. Der Begriff „Long Range Wide Area Network“ bezeichnet einen weltweit genormten Funkstandard, der ohne Netz auskommt. „Unser Parkraumanhänger funktioniert ohne Stromanschluss und ohne Satellitendatenverbindung“, sagt Trauth. Einen ersten Anhänger hat dataMatters an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen ausgeliefert.

Mobiler Parkplatzwächter von dataMatters – © dataMatters

Bundesverband Parken trauert um Jürgen Brixner

Nachruf: Jürgen Brixner ist am 3. April 2025 im Alter von 84 Jahren verstorben und hinterlässt seine Ehefrau.

Jürgen Brixner war viele Jahre für die Park Service Hüfner GmbH tätig, bis er sich im Jahr 1981 mit der Firma „Südpark GmbH“ selbständig machte. Seitdem war er mit seiner Firma Mitglied im heutigen Bundesverband Parken e.V. und trug entscheidend dazu bei, dass der Grundstein für den Technischen Ausschuss gelegt wurde, den er über viele Jahre betreut und mitgeprägt hat.

Im Oktober 1991 wurde Jürgen Brixner in den Vorstand des Bundesverbandes Parken gewählt, dem er viele Jahre auch als stellvertretender Vorsitzender angehörte. Darüber hinaus engagierte er sich auf europäischer Ebene bei der European Parking Association EPA, in der er als Schatzmeister und Vice President im Vorstand tätig war.

Nachhaltige Wirkung auf die Parken-Branche

Sein Verdienst war auch der Entwurf des heutigen Logos des Bundesverbandes Parken in der Form eines „P“, das mit seiner offenen Linienführung die Ein- und Ausfahrt eines Parkhauses symbolisiert. Insgesamt hat das Wirken von Jürgen Brixner für die Parken-Branche nachhaltige Wirkung gezeigt.

Zudem war ihm auch die Förderung junger Menschen sehr wichtig. So hat er im Jahr 2004 die „Jürgen Brixner Stiftung“ (www.juergenbrixnerstiftung.de) gegründet, die sich im Schwerpunkt der Unterstützung von Kindertagesstätten und Kinderbibliotheken widmet.

Mit Jürgen Brixner verliert die Parken-Branche einen Pionier „mit Ecken und Kanten“, der bis zu seinem Tod mit vielen Weggefährten eng verbunden war. Wir werden ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren.

Jürgen Brixner
© privat

Q-Park übernimmt Park One

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Übernahme: Park One ging am 9. April 2025 an Q-Park. Mit dieser Transaktion festigt Q-Park seine Position als einer der größten Player auf dem deutschen Markt mit nunmehr 172 Parkobjekten.

Park One zählt zu den führenden Parkhausbetreibern und sieht sich mit über 12.800 Stellplätzen in 41 Parkobjekten an siebter Stelle der größten deutschen Parkraumbewirtschafter, mit einer besonders starken Präsenz in München, Berlin und Düsseldorf. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2009 gehört Park One hierzulande zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in der Parken-Branche.

Q-Park ist ein führender europäischer Anbieter von Parkplätzen und Mobility Hubs. Nach offiziellen Angaben erwirtschaftete das Unternehmen mit Sitz in Maastricht im Jahr 2023 einen Umsatz von 828,6 Millionen Euro. Bewirtschaftet werden dafür über 706.000 Stellplätze in mehr als 3.600 Parkierungsanlagen in sieben westeuropäischen Ländern. In Deutschland ist Q-Park über seine Tochtergesellschaft Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG tätig und betreibt 131 Parkgaragen mit insgesamt 54.125 Stellplätzen, mit einer starken Präsenz in Berlin, Darmstadt, Düsseldorf, Köln, Leipzig und Saarbrücken.

Neue Präsenz in München

Frank De Moor, CEO von Q-Park, sagte: „Diese Übernahme in Deutschland festigt die Position von Q-Park als einer der größten Akteure auf dem deutschen Markt, stärkt unsere Position in wichtigen Städten und ermöglicht unsere lang ersehnte Präsenz in München.“

Frank Meyer, Geschäftsführer von Q-Park Germany, sagte: „Wir freuen uns, das hoch geschätzte Park-One-Team willkommen zu heißen und Vermietern, Unternehmen, Kommunen und Kunden unsere nahtlosen Parkdienstleistungen vorzustellen.“

Dr. Günther Akkermann (l.) und Walter Roth von TWO FOR YOU haben Park One beim Unternehmensverkauf an Q-Park beraten. – © TWO FOR YOU GmbH

Eine der größten Transaktionen der Branche

Q-Park hat Park One vollständig übernommen und dafür eine gründliche Due-Diligence-Prüfung vorgenommen, die zum Abschluss der Transaktion am 9. April 2025 führte. Die TWO FOR YOU GmbH – Specialists in Parking aus Leinfelden-Echterdingen hat Park One exklusiv unter der Federführung ihres Managing Partners Dr. Günther Akkermann und des Senior Partners Walter Roth beim Unternehmensverkauf an Q-Park beraten. Es handle sich um eine der größten Transaktionen der vergangenen zehn Jahre in der deutschen Parken-Branche, so die Berater.

Park One ist nach eigenen Angaben der siebtgrößte deutsche Parkhausbetreiber. – © Park One

Zahl der E-Ladeplätze in Parkobjekten steigt kontinuierlich

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Wie eine aktuelle Umfrage unter den mehr als 200 im Bundesverband Parken e.V. organisierten Parkhausunternehmen ergeben hat, werden mittlerweile hochgerechnet 18.900 E-Ladepunkte in bewirtschafteten Parkobjekten bereitgestellt. Bis Ende 2025 soll diese Zahl laut Angaben der Parkhausbetreiber auf 37.800 E-Ladestellplätze verdoppelt werden – ein neuer Rekord.

Parkhäuser, Tiefgaragen und bewirtschaftete Außenparkplätze leisten damit einen immer wichtigeren Beitrag zum Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in Deutschland, teilt der Bundesverband Parken mit. In der vorherigen Umfrage „Parkhausbetreiber 2022“ hatten die Unternehmen angegeben, bis zum Jahr 2025 zusätzliche 11.400 E-Ladepunkte in den von ihnen bewirtschafteten Parkobjekten einrichten zu wollen. Nach den Ergebnissen der Umfrage „Parkhausbetreiber 2024“ wurde dieses Ziel um beachtliche 1.800 Ladepunkte übertroffen.

Quelle: Bundesverband Parken e.V.

In Parkhäusern, Tiefgaragen und bewirtschafteten Außenparkplätzen werden damit zunehmend Services angeboten, die weit über das Parken hinausgehen: E-Ladeplätze, Packstationen, Smart Mobility, Car Sharing und Fahrradverleihe sind mittlerweile in vielen Parkobjekten deutschlandweit anzutreffen. Aufgrund ihrer oftmals zentralen Lagen und guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind sie außerdem unverzichtbar für die Erreichbarkeit von Innenstädten und Ballungsräumen.

Auf dem Weg in die Zukunft

„Parkhäuser, Tiefgaragen und bewirtschaftete Außenparkplätze sind wichtige Elemente im smarten Mobilitätsmix und Knotenpunkte individueller Mobilität“, so Gerald Krebs, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Parken e.V. „Mit ihren modernen Mobilitäts- und Serviceleistungen befindet sich die Parkraumbewirtschaftung kontinuierlich auf dem Weg in die Zukunft – das ist auch an den jüngsten Zahlen zum Ausbau der E-Ladeinfrastruktur in Parkobjekten deutlich abzulesen.“

Auf bewirtschafteten Parkflächen gibt es immer mehr Ladestationen. – © Shutterstock

Peter Park System startet am Airport Nürnberg

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Der Airport Nürnberg setzt in der „Kiss & Fly“-Zone am Terminal auf ein schrankenloses, digitales Parkraummanagement. Die Lösung der Peter Park System GmbH ging im April 2025 in Betrieb. Statt mit Schranken, Parktickets oder Parkscheibe funktioniert das neue System mit Kennzeichenerkennung an der Ein- und Ausfahrt.

Peter Park erstellte eine auf die Anforderungen des Airport Nürnberg zugeschnittene Gesamtlösung für die digitale Parkraumbewirtschaftung, bestehend aus Software, Kennzeichenscannern und Automaten sowie Service. Die digitale Komplettlösung soll die Effizienz des Parkraummanagements erhöhen, indem Autos ohne anzuhalten auf die Parkflächen gelangen können.

Die neue Lösung erlaube es dem Airport Nürnberg, ein transparentes und an die Kundenbedürfnisse angepasstes Parkraummanagement anzubieten. Eine wesentliche Neuerung: Die Parkenden bezahlen nicht mehr im Voraus, sondern erst vor Abfahrt. So müssen sich Besucher oder Abholer nicht schon beim Verlassen des Fahrzeuges für eine Parkdauer entscheiden und auch nicht nachzahlen. Die Bezahlung erfolgt unter Angabe des Kennzeichens an Touchscreen-gesteuerten Automaten oder per Parking-App. Alternativ können Nutzer bis zu 24 Stunden nach dem Parkvorgang online bezahlen.

Erst parken, dann zahlen

Klaus Dotzauer, Geschäftsführer der Flughafen Nürnberg Service GmbH, erläutert: „Insbesondere die Bezahlung am Ende der Parkdauer kommt denjenigen entgegen, die am Airport Nürnberg die vielfältigen Angebote der Reisebüros und Geschäfte nutzen oder einfach nur ihre Angehörigen abholen. Hinzukommt, dass die Lösung von Peter Park schranken- und ticketlos funktioniert, wodurch wir Wartungsaufwand und Kosten einsparen.“

Maximilian Schlereth, CEO der Peter Park System GmbH, sagt: „Es freut uns sehr, dass wir den Albrecht Dürer Airport Nürnberg bei der Digitalisierung seiner Parkraumbewirtschaftung unterstützen dürfen. Unser schrankenloses Parkraummanagementsystem erfordert kein Anhalten an Ein- und Ausfahrt und eignet sich daher besonders für hochfrequentierte Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfe und Flughäfen.“

Der Albrecht Dürer Airport Nürnberg digitalisiert das Parken am Terminal. – © Christian Albrecht/Airport Nürnberg

Europas erster öffentlicher Parkturm mit Ladeinfrastruktur

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Ende März 2025 wurde im Werksviertel-Mitte in München ein öffentlich zugänglicher Parkturm mit integrierter Ladeinfrastruktur feierlich eröffnet. Laut den Machern des Projekts ist das Angebot in dem am Münchner Ostbahnhof gelegenen Stadtquartier ein europaweites Novum.

Das von VePa Vertical Parking entwickelte und in Kooperation mit dem Werksviertel-Mitte realisierte Projekt bietet auf einer Grundfläche von nur 49 Quadratmetern Platz für zwölf Fahrzeuge mit Ladepunkten. Damit wolle das Werksviertel-Mitte gemeinsam mit dem Münchner Unternehmen ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und zukunftsorientierte Stadtentwicklung setzen. Dank der integrierten Ladeinfrastruktur bietet der Turm zusätzliche Ladepunkte im Münchner Stadtgebiet.

Der neue Parkturm am Münchner Ostbahnhof – © VePa Vertical Parking

Paternoster-Prinzip

Der VePa-Turm basiert auf der Paternoster-Technologie, bei der die Fahrzeuge auf Plattformen rotieren. Dies ermögliche eine effiziente Nutzung begrenzter Flächen und unterstütze die Entsiegelung städtischer Areale. So lasse sich die gewonnene Fläche in Zukunft für Aufenthaltsbereiche, Fahrradwege oder Grünflächen umgestalten.

Zur Eröffnung versammelten sich mehr als 200 Gäste aus der Immobilienbranche, Stadtentwicklung und Politik. Dr. Martin Schreiner, Leiter Mobilitätsstrategie der Stadt München, sagte: „Wir begrüßen alles, was Flächen spart und in die Mobilitätsstrategie der Stadt München passt. VePa ist hier ein hervorragendes Beispiel, das wir mit großem Interesse begleiten.“ Der bayerische Staatsminister Dr. Florian Herrmann schickte ein ähnlich lautendes Grußwort.

Feierliche Eröffnung – © VePa Vertical Parking

Die Gründer von VePa Vertical Parking, Simon Schubnell und David Schön, sowie die Projektinvestoren Hans Hammer und Andreas Adldinger sagten: „Unser gemeinsames Ziel ist es, den ruhenden Verkehr effizienter zu gestalten und den urbanen Raum neu zu denken.“ Das Interesse an dem Konzept sei groß. Weitere Kommunen und Immobilienentwickler sähen in der vertikalen Parklösung von VePa eine zukunftsfähige Alternative zur herkömmlichen Parkraumgestaltung. Noch in diesem Jahr soll ein weiterer VePa-Turm am Hackeschen Markt in Berlin entstehen.

VePa Vertical Parking entwickelt Parktürme wie den jetzt in München eröffneten. – © VePa Vertical Parking

„Einfach mal machen!“

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Waldshut-Tiengen modernisiert das innerstädtische Parken und setzt auf papierlose Lösungen. Die Stadt im Badischen arbeitet hierzu mit Hectronic zusammen.

Ganz in der Nähe des Produktionsstandorts in Bonndorf hat Hectronic in dem städtischen Projekt ein Parksystem mit 40 Citea-Parkautomaten implementiert. Nach der erfolgreichen Einführung des kennzeichenbasierten Parkens und einer zwölfmonatigen Testphase folgte Anfang März 2025 mit der vollständigen Abschaffung von Papiertickets der nächste Schritt.

Parkende geben ihr Kennzeichen am Automaten ein und bezahlen wahlweise mit Münzen, kontaktlos per Bankkarte oder mit sogenannten „Digital Wallets“. Der Gang zurück zum Fahrzeug entfällt. Optional kann ein digitales Parkticket per QR-Code angefordert werden. Die Überprüfung der Kennzeichen und Zahlung erfolgt durch die Bediensteten des Ordnungsamts mittels Handscanner. Die Datenverarbeitung erfolge nach strengen Datenschutzrichtlinien gemäß DSGVO, versichert Hectronic.

Digitalisierung als treibende Kraft

Für Ralph Albrecht, Leiter des Rechts- und Ordnungsamts der Stadt Waldshut-Tiengen, ist der Schritt zum digitalen Parkticket aus mehreren Gründen bedeutsam. Angesichts des Fachkräftemangels eröffne die Digitalisierung die Möglichkeit, fehlende Kapazitäten auszugleichen. Gleichzeitig eliminiere das kennzeichenbasierte Parken potenzielle Fehlerquellen bei der Überprüfung der Parkdauer. Der Verzicht auf Papiertickets reduziere nicht nur den Ressourcenverbrauch deutlich, sondern vermeide auch unnötigen Müll in der Innenstadt.

Die Zusammenarbeit zwischen Waldshut-Tiengen und Hectronic soll fortgesetzt werden: Derzeit werden unter anderem digitale Parkausweise für Anwohner diskutiert. So sollen moderne Verwaltungsprozesse forciert werden. Mit dem Grundsatz „Einfach mal machen“ habe sich die Stadt Waldshut-Tiengen zu einer Vorreiterin des nachhaltigen Parkraummanagements gemacht, so Hectronic. Gemeinsam mit dem Vertriebspartner Gleichauf unterstütze man diese Transformation.

Digitales Parken per Kennzeicheneingabe – © Hectronic

APCOA gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis

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APCOA hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Verkehrsinfrastruktur gewonnen. Ausgezeichnet wurde der Parkraumbetreiber für sein Konzept Urban Hubs.

„Dieser Preis unterstreicht, dass wir mit durchdachten Konzepten und der intelligenten Nutzung bestehender Gebäude unsere Städte in ein nachhaltigeres Umfeld für Arbeit und Wohnen, Wirtschaft und Freizeit verwandeln können“, sagt Frank van der Sant, Chief Commercial Officer von APCOA.

Niels Christ, Group Director Urban Hubs, ergänzt: „Seit der ersten Idee unseres Urban-Hubs-Konzepts haben wir über 500 Standorte in 50 Städten in zwölf Ländern in Mobilitäts-, Logistik- und Elektrolade-Hubs verwandelt. Diese dienen als Logistikzentren für die Zustellung von Waren und Paketen auf der letzten Meile, bieten Ladestationen für Elektrofahrzeuge und fungieren als Abhol- und Abgabestellen für Autos, E-Scooter und E-Bikes von Mobilitätsdienstleistern.“

Nach eigenen Angaben unterhält das Unternehmen über 13.000 Standorte in Europa. Als Urban Hubs werden die Parkhäuser zu Knotenpunkten für verschiedene Mobilitätsdienstleistungen wie Laden, Umstieg vom (Sharing-)Auto auf einen E-Scooter, Paketanlieferungen oder Fahrzeugreinigung. Auch Logistikdienstleister nutzen die Flächen als Umschlagsplätze für die Verteilung auf der letzten Meile.

Mobilitätsdienstleistungen über das Parken hinaus bietet APCOA in seinen Urban-Hubs-Objekten. – © APCOA

PBW kooperiert mit „Stuttgart fährt mit“

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Die PBW – Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH weitet die Unterstützung für zukunftsweisende Mobilitätskonzepte im Bundesland weiter aus – als neuer Partner der Mitfahrplattform „Stuttgart fährt mit“. Diese ermöglicht die schnelle, einfache und kostenfreie Bildung von Fahrgemeinschaften.

Mitarbeitende von Partnerunternehmen sowie Studierende an Partneruniversitäten sollen dank der Fahrgemeinschaftsplattform „Stuttgart fährt mit“ einfacher und umweltfreundlicher pendeln können. Ab sofort ist die PBW als Arbeitgeber auch Teil der Initiative. Damit können Mitarbeitende der PBW sich über die App anmelden, die Mitfahrzentrale nutzen, um kostenfrei Fahrgemeinschaften zu bilden. Das senke nicht nur das Verkehrsaufkommen in Städten, sondern reduziere auch die Fahrtkosten und Emissionen pro Person. Die anfallenden gemeinschaftlichen Fahrtkosten lassen sich digital mit der App begleichen.

PBW unterstützt Fahrgemeinschaften 

Mit zentral gelegenen, modernen Parkangeboten bietet die PBW passende Parkmöglichkeiten für Kurz- und Dauerparker, Landesbedienstete und Studierende – einschließlich deren Fahrgemeinschaften. In eigenen Parkobjekten garantiert die PBW, dass für Nutzer von „Stuttgart fährt mit“ Parkmöglichkeiten verfügbar sind. Auf den Parkplätzen der Universität Hohenheim und der Universität in Stuttgart in der Keplerstraße können Fahrgemeinschaften von Studierenden zudem kostenlos parken.

Darüber hinaus können Mitarbeitende der PBW an insgesamt drei Standorten in Stuttgart und Karlsruhe kostenfrei parken. So fördert die Landestochter das zukunftsweisende Mobilitätskonzept der Plattform und schafft als Arbeitgeber sowie Parkraumbetreiber attraktive Anreize für Mitarbeitende und Pendler zur Umstellung auf nachhaltigere Mobilität.

Anja Müller, Geschäftsführerin der PBW – Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH, erläutert: „Mit der Initiative ‘Stuttgart fährt mit’ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in Stuttgart und Karlsruhe. Durch gemeinsame Fahrten sparen wir nicht nur CO₂-Emissionen, sondern stärken auch den Zusammenhalt im Unternehmen und entlasten die Infrastruktur. Jede geteilte Fahrt ist ein Schritt in eine grünere Zukunft.“

PBW startet Kooperation mit „Stuttgart fährt mit“ für umweltfreundlichere Mobilität – © PBW – Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH

 

b’mine Hotel in Düsseldorf digitalisiert Parken

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Das b’mine Düsseldorf führt auf seinen Parkflächen ein digitales, schrankenloses Parkraumbewirtschaftungssystem ein. Die Lösung der Peter Park System GmbH startet im März 2025 und berechnet die Parkdauer automatisch mittels Kennzeichenerkennung an Ein- und Ausfahrt.

Parkende Hotelgäste benötigen damit kein Parkticket und fahren nahtlos auf die Parkfläche und auch wieder heraus. Die Bezahlung erfolgt unter Angabe des Nummernschildes an Automaten oder online. Die Bewirtschaftung der Fläche übernimmt die Mobility Hub Parkservice GmbH.

Aufzug befördert Autos vor die Zimmer

„Das Besondere an unserem b’mine Düsseldorf sind die ‘CarLofts’“, erklärt Patrick Rausch, Hotel Manager des b‘mine in der NRW-Landeshauptstadt. „Diese Zimmerkategorie ist mit einem Aufzug ausgestattet, in dem die Gäste in ihren Fahrzeugen direkt zu ihrem Zimmer fahren können, um auf der CarLoggia zu parken. Wir waren auf der Suche nach einer Lösung, mit der wir die Anreise der Gäste zu diesen besonderen Parkplätzen so einfach wie möglich gestalten können und gleichzeitig unsere Parkfläche, auf der alle Hotel- und Restaurantgäste ihre Fahrzeuge abstellen, verwalten können. Das Peter Park System deckt diese Anforderung perfekt ab.“

Laut Mobility Hub Parkservice bedeute die Bereitstellung, Verwaltung und Instandhaltung von Parkflächen eine Aufgabe für Hoteliers, die nichts mit ihrem Kerngeschäft zu tun hat. Andererseits sei angenehmes Parken ein entscheidendes Element für einen entspannten Hotelaufenthalt. In Innenstädten mit wenig öffentlichem Parkraum könne das Vorhandensein von eigenen Parkplätzen sogar der entscheidende Grund sein, warum sich Gäste für ein Hotel entscheiden.

Das b’mine Düsseldorf setzt auf schrankenlose Parkraumbewirtschaftung. – © b‘mine Düsseldorf; Alexander Huber