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MOBILITY DATA SPACE ERWEITERT GESCHÄFTSFÜHRUNG

Der vom ehemaligen Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) geförderte Datenraum für mobilitätsrelevante Daten „Mobility Data Space“ hat seine Geschäftsführung erweitert

Seit April dieses Jahres leiten Marc Augusto (Foto, 31) und Moritz Stober (34) die operative Geschäftsführung. Manfred Rauhmeier bleibt als Gründungsgeschäftsführer weiterhin für die strategische Ausrichtung des Mobility Data Space verantwortlich.

Der Mobility Data Space ist ein Datenmarktplatz, auf dem Partner im Mobilitätssektor selbstbestimmt Daten austauschen, um innovative, umweltfreundliche und nutzerfreundliche Mobilitätskonzepte zu ermöglichen und weiterzuentwickeln. Die technische Konzeption des MDS erfolgt in enger Abstimmung mit europäischen und nationalen Initiativen, um die Kompatibilität mit den Projekten von Gaia-X sowie anderen europäischen Datenräumen zu gewährleisten.

Moritz Stober
Moritz Stober

Trägergesellschaft ist die Non-Profit-Organisation DRM Datenraum Mobilität GmbH, die aus einem Projekt von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hervorgegangen ist. Gefördert wird der MDS vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr.

Gesellschafter sind neben der acatech Stiftung die BMW INTEC Beteiligungs GmbH, die Caruso GmbH, die Deutsche Bahn Aktiengesellschaft, die DHL Group, die HERE Europe B.V., die HUK-COBURG Haftpflicht-Unterstützungs-Kasse kraftfahrender Beamter Deutschlands a.G. in Coburg, die Mercedes-Benz AG, die VDV eTicket Verwaltungsgesellschaft mbH und die Volkswagen Group Info Services AG sowie die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

© (2) DRM Datenraum Mobilität / Mobility Data Space

Malen und beschichten mit Robotern

Das Berliner Start-up ConBotics gibt den erfolgreichen Abschluss seiner Series-A Finanzierungsrunde bekannt

Gemeinsam mit Partnern, darunter der Abdichtungsspezialist Triflex, entwickelt das junge Unternehmen Roboter für Maler- und Beschichtungsarbeiten.

ConBotics wurde im November 2021 von Cristian Amaya Gomez, Philipp Heyne und David Franke gegründet, die zuvor am Fraunhofer IPK in Berlin gearbeitet haben. Ihr Ziel ist es, den Fachkräftemangel entgegenzuwirken und Innovation in die Baubranche zu bringen. Das Unternehmen hat unter anderem den MalerRoboter als „dritten Arm des Malers“ entwickelt.

Seit seiner Markteinführung im April 2024 wurde der MalerRoboter in Deutschland als Mietmodell angeboten. Malerbetriebe haben so die Möglichkeit, den MalerRoboter flexibel zu mieten, ohne hohe Kosten zu tragen. ConBotics hat bereits erste Projekte im Ausland realisiert, darunter ein kürzlich abgeschlossenes in der Schweiz. Ab Juli 2025 will das Jungunternehmen den MalerRoboter auch verkaufen und damit den nächsten großen Schritt in seiner internationalen Expansion gehen. Das erste Land hierfür soll Singapur sein – in Kooperation mit einem seiner Investoren.

Neue Partnerschaften

ConBotics setzt auf Partnerschaften mit etablierten Unternehmen, um die Effizienz in der Baubranche weiter zu steigern. Gemeinsam mit der Uzin Utz SE, einem Komplettanbieter für Bodensysteme, und deren international agierenden Konzernmarken Pajarito und Wolff möchte ConBotics seine Kompetenz weiter ausbauen. Pajarito steht für hochwertige Maler-, Putz- und Trockenwerkzeuge, während Wolff seit über 60 Jahren Maschinen und Werkzeuge zur Untergrundvorbereitung und Verlegung von Bodenbelägen herstellt.

Eine bedeutende Partnerschaft besteht bereits mit der Follmann Chemie und seinem Tochterunternehmen Triflex, einem Spezialisten für Abdichtungssysteme. ConBotics und Triflex kooperieren seit rund zwei Jahren und haben in dieser Zeit gemeinsam den FloorBot entwickelt. Hierbei handelt es sich um eine robotisierte Lösung für die Bodenbeschichtung, die sich derzeit noch im Prototypstadium befindet und demnächst auf Baustellen getestet werden soll, um Produktreife erlangen. Langfristiges Ziel von ConBotics sei es, die bestehende mobile Plattform weiterzuentwickeln und mit verschiedenen modularen Armen auszustatten, um vielseitige Funktionen in der Baurobotik zu ermöglichen und so die Automatisierung der Bauindustrie voranzutreiben.

Partnerschaft: ConBotics und Triflex arbeiten seit rund zwei Jahren zusammen und haben in diesem Zeitraum gemeinsam den FloorBot konzipiert, eine automatisierte Lösung zur Bodenbeschichtung. Derzeit befindet sich das System noch in der Prototypenphase, soll aber in naher Zukunft auf Baustellen erprobt werden.

© ConBotics GmbH – Raphael Freitas

Mehr Effizienz und Sicherheit für Agaris

Agaris mit Sitz in Belgien gehört zu den führenden Unternehmen für nachhaltige Anzuchtmedien, Bodenverbesserer und Bodenabdeckungen.

Für ein Gelände in Gent suchte Agaris ein nahtlos ineinandergreifendes, sicheres Zugangskontrollsystem. Für den Ausrüster Magnetic und dessen belgische Tochtergesellschaft FAAC Benelux galt es, Zufahrt und Zutritt für Lieferfahrzeuge, Besucher und Mitarbeiter effizienter zu gestalten und gleichzeitig höchsten Sicherheitsstandards zu entsprechen.

Flexibel und benutzerfreundlich

Der Auftraggeber wünschte sich eine Lösung, die es Lkw-Fahrern und Besuchern ermöglicht, sich mühelos über ein Selbstbedienungsterminal zu registrieren. Diese Daten sollten direkt in ein Zugangskontrollsystem fließen, um einen flexiblen, benutzerfreundlichen und reibungslosen Zutritt ohne Verzögerungen zu ermöglichen. Darüber hinaus sollte das System fortschrittliche Technologien wie QR-Codes und automatische Nummernschild­erkennung (ANPR) nutzen, sicheren Zugang für Mitarbeiter ermöglichen, die mit dem Fahrrad pendeln, und die Nutzung des vorhandenen Parkraums optimieren.

FAAC Benelux lieferte ein Zugangssystem, das den Angaben zufolge genau auf die genannten Bedürfnisse von Agaris zugeschnitten sei und hohe Sicherheit mit intuitiver Bedienbarkeit verbinde. So verfügen die Schranken über ein Sicherheitsgitter mit einem 1,8 Meter hohen Übersteigschutz, der das Unterkriechen und Übersteigen der Schranken verhindern soll. Damit werde unbefugter Fußgängerzugang unterbunden, und es gelangen nur autorisierte Fahrzeuge auf das Gelände.

Über die FAAC ACT365-Cloud-Lösung sei eine nahtlose Verwaltung und sichere Überwachung des Systems über Smart­phone und Computer in Echtzeit und rund um die Uhr möglich. Spezielle Fahrrad-Drehkreuze wurden für einen reibungs­losen und sicheren Zutritt von Radfahrern entwickelt. Die Drehkreuze erkennen Fahrräder automatisch über eine Induktionsschleife und geben den Durchgang gleichzeitig für Fahrer und Fahrrad frei.

Die Magnetic-Schranke hat ein Sicherheitsgitter mit einem 1,8 Meter hohen Übersteigschutz, der unbefugten Fußgängerzugang unterbindet.
© Magnetic

Vattenfall und mondial planen 400 neue Ladepunkte

Vattenfall arbeitet künftig mit der mondial Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH zusammen, um den Ausbau seines öffentlichen Ladenetzes in Deutschland weiter zu beschleunigen. Gemeinsam planen die Partner, bis Ende 2027 an bis zu 124 Immobilienstandorten bundesweit, darunter Ärztezentren und Standorte von großen Supermarktketten wie EDEKA, REWE, und Penny, rund 400 Ladepunkte mit moderner Schnellladeinfrastruktur zu realisieren.

Mondial ist die unabhängige Kapitalverwaltungsgesellschaft, die sich auf ESG-konforme Investitionen in ausgewählte Gewerbeimmobilien, Wohnobjekte, Ärztehäuser und studentisches Wohnen an zukunftsfähigen Standorten in ganz Deutschland spezialisiert hat. Die Zusammenarbeit mit Vattenfall umfasst sowohl die Installation als auch den langfristigen Betrieb der Ladeinfrastruktur.

Franziska Schuth-Krohn, Leiterin Elektromobilität Deutschland bei Vattenfall, erklärt: „Mit dieser Partnerschaft schaffen wir eine weitere wichtige Voraussetzung dafür, Elektromobilität alltagstauglich und bequem zu machen. Die Integration moderner Schnellladepunkte an zentral gelegenen Immobilien wird für viele Menschen zu einem bequemen Teil des Alltags – etwa beim Einkaufen oder beim Arztbesuch.“

Die ersten Standorte werden voraussichtlich noch im Laufe dieses Jahres mit der neuen Ladeinfrastruktur ausgestattet. Vattenfall setzt dabei auf DC-Schnellladesäulen, die Nutzern kurze Ladezeiten und eine hohe Verfügbarkeit bieten sollen. Alle Ladepunkte sind über Roaming-Partner zugänglich. Mit der Vattenfall-InCharge-App haben Kunden die Möglichkeit zur Direktzahlung.

Im Zuge der Partnerschaft von Vattenfall und mondial sollen bis Ende 2027 rund 400 neue Ladepunkte entstehen. – © Vattenfall/Jorrit Lousberg

OPG nimmt Schnellladesäulen in Osnabrück in Betrieb

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Shoppen und währenddessen das E-Auto aufladen: Am Osnabrücker Einkaufszentrum Nahne-Center unweit der A30 hat die OPG zwei weitere Schnellladesäulen mit vier DC-Ladepunkten in Betrieb genommen. Die OPG treibt damit nach eigenen Angaben den bedarfsgerechten Ausbau der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur in Osnabrück weiter voran.

„Das Nahne-Center ist in Osnabrück ein Pionier in Sachen E-Mobilität“, sagte OPG-Geschäftsführer Wigand Maethner bei der Inbetriebnahme der beiden Schnelllader. Bereits 2013 hatten die Stadtwerke hier zwei Ladesäulen für das öffentliche Stromtanken installiert. Die sehr gute Lage in unmittelbarer Nähe der A30 und der Iburger Straße mache das schnelle Auftanken sowohl für Durchreisende als auch für die Osnabrücker sehr attraktiv.

Wesentlicher Standortfaktor

„Für uns ist das Angebot des komfortablen Stromtankens ein wesentlicher Standortfaktor“, ergänzte Rica Rössler, geschäftsführende Gesellschafterin der Center-Betreibergesellschaft. „Wir sind der Marktplatz in Nahne und freuen uns, die Nahversorgung für die Bewohner von Nahne, Kalkhügel und Schölerberg auch mit diesem Angebot übernehmen zu können.“ Wer keine eigene Wallbox habe, könne am Nahne-Center das Aufladen mit dem Einkauf verbinden. Genau diesen Ansatz verfolge der Gesetzgeber mit dem seit Jahresbeginn geltenden Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (kurz: GEIG). Das GEIG verpflichtet Eigentümer von Nichtwohngebäuden mit mehr als 20 Stellplätzen, mindestens einen Ladepunkt bereitzustellen.

GEIG-Vorgaben umsetzen

Für Unternehmen, die sich bislang eher wenig mit Elektromobilität befasst haben, sei die Umsetzung der GEIG-Vorgaben jedoch oftmals eine Herausforderung. „Genau hier kommen wir mit unserer Kompetenz ins Spiel und bieten Beratung, Planung und Umsetzung aus einer Hand“, betont OPG-Chef Maethner. Ziel sei es, mit Projekten wie am Nahne-Center zu zeigen, dass die gesetzlichen Anforderungen wirtschaftlich und zukunftssicher umgesetzt werden können. „Zudem setzen wir auf den Quartiersansatz des GEIG, der es ermöglicht, Ladeinfrastruktur gebäudeübergreifend zu realisieren. Das ist besonders für Gewerbegebiete oder Wohnquartiere von Vorteil.“

30 Prozent mehr Stromtanken

Dass Elektromobilität weiter zunimmt, zeigten allein die nackten Zahlen: So hat die OPG mittlerweile mehr als 300 Ladepunkte in Osnabrück und Umgebung installiert. Allein im Stadtgebiet selbst sind im vergangenen Jahr an 19 neuen Standorten 54 Ladepunkte hinzugekommen, darunter vier leistungsstarke DC-Ladepunkte. Auch die Nachfrage steige kontinuierlich: 2024 wurden an den OPG-Ladestationen mehr als 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom geladen – ein Plus von mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Haben die beiden neuen Schnelllader am Nahne-Center in Betrieb genommen: (v.l.) Wigand Maethner (OPG), Rica Rössler, Dr. Peter Rössler (beide Nahne-Center), Roger Schmiemann (Isoblock) – © OPG / Swaantje Hehmann

Mercedes-Benz und The Mobility House starten europaweite Partnerschaft

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Mercedes-Benz und The Mobility House geben eine europaweite Kooperation für Vehicle-Grid-Integration-Lösungen bekannt. Beide Unternehmen bündeln ihre Expertisen in Elektromobilität und Ladetechnologien, um Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge mit dem Energiesystem zu vernetzen.

Die Partnerschaft umfasst intelligente Ladeangebote für private Haushalte, die sowohl unidirektionale (Vehicle-1-Grid/V1G) als auch bidirektionale (Vehicle-2-Grid/V2G) Lösungen bieten. Bei V1G wird das Fahrzeug intelligent und möglichst kostengünstig geladen. Dahingegen können bei V2G Elektrofahrzeuge auch Strom zurück ins Netz einspeisen. So sollen durch Energie- und Netzdienstleistungen höhere Erlöse für Kunden realisiert und mehr erneuerbare Energien in das Stromnetz integriert werden.

Durch die strategische Zusammenarbeit im Bereich Ladeanwendungen forcieren Mercedes-Benz und The Mobility House nach eigenem Bekunden ihre nachhaltigen Unternehmensstrategien. Gemeinsames Ziel sei es, nachhaltige Mobilität zu fördern. Smarte Heim-Ladelösungen sollen es Kundinnen und Kunden ermöglichen, zu Hause Strom aus erneuerbaren Energien zu laden.

Elektrische Zukunft

„Bei Mercedes-Benz sind wir fest davon überzeugt, dass die Zukunft elektrisch ist. Gemeinsam mit The Mobility House freuen wir uns darauf, das Kundenerlebnis und die Attraktivität der Elektromobilität auf ein neues Niveau zu heben“, sagt Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Mobility AG.

Thomas Raffeiner, CEO von The Mobility House: „Die intelligente Integration von Elektrofahrzeugen in das Energiesystem ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Mobilitätszukunft. Gemeinsam mit Mercedes-Benz bringen wir die Vehicle-to-Grid-Technologie aus der Vision in die Realität – und verwirklichen eine emissionsfreie und kosteneffiziente Elektromobilität.“

Mercedes-Benz und The Mobility House setzen auf Vehicle-to-Grid. – © The Mobility House

Parken neu gedacht: mit smarten Bezahllösungen von CCV.

Parken neu gedacht: mit smarten Bezahllösungen von CCV

Parken wird digitaler, vernetzter und komfortabler – und mit den richtigen Zahlungssystemen auch deutlich einfacher. CCV unterstützt Betreiber in ganz Europa mit innovativer und zuverlässiger Technologie, die jeden Parkvorgang effizient gestaltet – von der Einfahrt bis zur Bezahlung.

Ob am Terminal vor Ort oder vorab online – unsere Lösungen bieten volle Flexibilität. Vertrauen Sie auf jahrzehntelange Erfahrung und modernste Technik. Wir bieten maßgeschneiderte Systeme für alle Szenarien: Straßenrand, Parkhaus, Schrankenanlagen oder offene Parkflächen – schnell, einfach und zukunftssicher.

💡 Smarte Lösungen von CCV:

Mit der CCV IM-Serie bieten wir eine flexible Gerätefamilie, die genau auf die Anforderungen im modernen Parkraum zugeschnitten ist – von kompakten, kontaktlosen Lösungen bis hin zu voll ausgestatteten Android-Terminals. Die Serie überzeugt durch einfache Integration – auch in bestehende Infrastruktur und Gehäuse – sowie durch zuverlässige, zukunftssichere Technologie.

Die IM-Serie im Überblick:

✅ CCV IM15 – Kompaktes, kontaktloses Zahlungsterminal für den unbeaufsichtigten Einsatz. In 2 Varianten erhältlich.

✅ CCV IM500 – Optionaler Kartenleser zur Erweiterung des IM15 um Chipkarten-Zahlung.

✅ CCV IM30 – Android-basiertes Multitalent mit großem Touchdisplay, intuitiver Benutzerführung und Unterstützung aller gängigen Zahlarten.
Ob Neuprojekt oder Nachrüstung – mit der CCV IM-Serie sind Sie bestens für die Zukunft des Parkens aufgestellt.

Let’s unlock the power of payment, together.

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PPG-Nordpark wird Partner im Bündnis für Mobilität NRW

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Als erstes Unternehmen der Parken-Branche wurde die PPG-Nordpark GmbH aus Mönchengladbach in das Bündnis für Mobilität, eine Plattform des NRW-Verkehrsministeriums, als Partner aufgenommen.

Grund dafür seien eine Reihe innovativer Mobilitätsprojekte und digitaler Serviceleistungen in den letzten beiden Jahren, so die PPG. Darauf sei man im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW aufmerksam geworden. Das Bündnis für Mobilität wurde im Jahr 2018 auf dessen Initiative hin gegründet und zielt darauf ab, nachhaltige Mobilitätskonzepte öffentlich zu machen. Mittlerweile zählt die Plattform rund 130 Partner, die sich für einfache, flexible und klimaneutrale Mobilität einsetzen.

Innovative Projekte

Aus Anlass der Bündnis-Partnerschaft kam der verantwortliche Referatsleiter im Ministerium, Christian Fronczak, zu einer Tour durch den Mönchengladbacher Nordpark. Vor Ort berichtete PPG-Geschäftsführer Lars Randerath über die erweiterten Aktivitäten der einstmaligen Parkplatzgesellschaft. Aktuelle Beispiele sind die Sensorik und das Mobilitätsdashboard zur digitalen Verkehrsanalyse und -steuerung, welches zurzeit in Kooperation mit dem Smart-City-Programmbereich der Stadt Mönchengladbach entwickelt wird. Auch digitale Angebote wie die automatische Kennzeichenerkennung, Onlineparkplatzbuchung und bargeldlose Bezahlmethoden seien nicht nur komfortabel für die Nutzer, sondern vermieden auch unnötige Parksuch- und Bargeldlogistikverkehre sowie die Produktion von Papiertickets. Ein 5G-Mobilfunkmast auf dem Parkplatz P7 sorge für eine verlässliche Internetverbindung und ermögliche digitalbasierte Mobilitätsangebote. Eine weitere Innovation seien die beiden großen E-Ladeparks auf den Parkplätzen P8 und P4, welche mit Aral pulse und mit der NEW AG realisiert wurden (wir berichteten).

„Das sind alles Projekte der PPG oder unter unserer maßgeblichen Mitwirkung“, so Randerath. Alle tragen laut dem PPG-Chef dazu bei, die multimodalen Verkehre zu den Großevents im Mönchengladbacher Nordpark effizient und nachhaltig zu steuern. Dazu gehören die Heimspiele unserer Borussia, die diesjährige Hockey-Europameisterschaft und viele Konzerte namhafter Künstler. „Wir sprechen jährlich von weit über einer Millionen Besucher aus ganz Deutschland und Europa“, verdeutlicht Randerath. Darin seien die alltäglichen Verkehre noch gar nicht berücksichtigt.

Über die PPG-Nordpark GmbH

Der Austausch mit involvierten Mobilitätsanbietern wie der Taxiinnung, Reisebusunternehmen, privaten Chauffeurdiensten, Uber, E-Scooter-Anbietern und der NEW mobil gehörten für die PPG zum Tagesgeschäft, genauso wie eine enge Zusammenarbeit mit dem Verkehrsbereich und Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach sowie Polizei und Feuerwehr.

Die PPG-Nordpark GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen von EWMG (60%) und Borussia Mönchengladbach (40%) und bewirtschaftet seit 2004 die Parkflächen mit rund 10.000 Einzelstellplätzen im Mönchengladbacher Nordpark.

Im Bündnis für Mobilität: PPG-Nordpark in Mönchengladbach – © PPG-Nordpark GmbH

PBW digitalisiert weitere drei Parkflächen mit Arivo

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Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in Tübingen setzt die PBW nun auch in Ludwigsburg auf das Arivo System. Erstmals werden drei zuvor unregulierte Parkflächen am Hochschulcampus digital bewirtschaftet.

Seit Dezember 2024 sind die Parkflächen in der Eduard-Spranger-Straße, Reuteallee und Fröbelstraße auf dem Campus der Hochschule Ludwigsburg mit dem ticketlosen Arivo Parking System in Betrieb. Ziel der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg (PBW) war es, die bislang unbewirtschafteten Flächen zu digitalisieren und einen geordneten wie effizienten Parkbetrieb zu realisieren. In diesem Zuge wurden die insgesamt 800 Stellplätze mit Schranken, Kennzeichenerkennung und bargeldloser Bezahlung ausgestattet.

Digitale Angebote für den Campus-Alltag

Die Tarifstruktur berücksichtigt die Anforderungen der verschiedenen Nutzergruppen am Campus. Studierende und Landesbedienstete profitieren von vergünstigten Konditionen. Für regelmäßiges Parken gibt es eine Dauerberechtigung mit Stellplatzgarantie, für gelegentliche Nutzung steht ein ermäßigter Tagestarif zur Verfügung.

Mit dem Projekt in Ludwigsburg haben PBW und Arivo bereits sechs Parkflächen gemeinsam digitalisiert und ihre erfolgreiche Zusammenarbeit weiter ausgebaut. – © Arivo

Daniela Schmiedle übernimmt Geschäftsführung weiterer Sika Gesellschaften in Deutschland

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Zum 1. April 2025 übernahm Daniela Schmiedle neben der Geschäftsführung der Sika Deutschland CH AG & Co KG auch die Geschäftsführung der Tochtergesellschaften PCI Augsburg GmbH und MBCC Investments GmbH.

Im Zuge der Verschmelzung der Sika Deutschland GmbH auf die Sika Holding CH AG & Co KG und der Umfirmierung auf die Sika Deutschland CH AG & Co KG ist Daniela Schmiedle seit Januar 2025 bereits alleinige Geschäftsführerin der Sika in Deutschland. Nun übernahm sie zusätzlich die Geschäftsführung bei der PCI Augsburg GmbH (PCI) und der MBCC Investments GmbH (MBCC I).

Bei der PCI folgt sie auf Joachim Straub, der nach 36 Jahren bei Sika im Juni 2025 in den Ruhestand tritt und bei der MBCC I auf Thomas Gmelin, der in den Sika-Konzern wechselt.

Daniela Schmiedle, Geschäftsführerin von Sika – © Sika Deutschland CH AG & Co KG