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Per Carsharing zur Hockey-EM nach Mönchengladbach

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Während der Feldhockey-Europameisterschaft vom 8. bis 17. August 2025 startet im Mönchengladbacher Nordpark ein Pilotprojekt: Die PPG-Nordpark GmbH kooperiert mit der MILES Mobility GmbH, nach Angaben des Bundesverband Carsharing e.V. Deutschlands führender Carsharing-Anbieter. Der Parkplatz P8 direkt am SparkassenPark wird für zehn Tage in ein temporäres MILES-Geschäftsgebiet verwandelt. Damit werde es erstmals möglich, Fahrten mit der gesamten NRW-Flotte von MILES an einem Veranstaltungsort in Mönchengladbach zu beenden oder neu zu starten, erklärt die PPG.

Hockeyfans sollen von der unkomplizierten An- und Abreise profitieren, so der Plan. Fahrzeuge aus NRW-Städten wie Köln, Düsseldorf, Duisburg, Wuppertal, Solingen oder Erkrath können bis nach Mönchengladbach genutzt werden. Auch die beiden Großflughäfen Düsseldorf und Köln sind an das Sharing-System angebunden. „Wenn tausende Fans zusammenkommen, zählt nicht nur der Sport, sondern auch, wie sie hinkommen. Genau dafür ist diese Kooperation gemacht“, erklärt Florian Haus, Co-Founder und City-Relations bei MILES.

Pilotprojekt mit Zukunftspotential

Bislang gibt es in Mönchengladbach noch kein Carsharing-Angebot. Der Pilotversuch während der Hockey-EM könnte somit ein wertvoller Testlauf sein. „Wir erhoffen uns Erkenntnisse, ob und wie flexible, digital buchbare Mobilität bei uns tatsächlich funktioniert. Bei Erfolg ist eine Fortführung des Angebots das Ziel. Sei es für die regelmäßigen Heimspiele der Borussia und andere Großevents, aber auch für den wöchentlichen Geschäftsbetrieb im Business-Areal“, sagt Lars Randerath, Geschäftsführer der PPG-Nordpark.

Zur Verfügung steht eine Flotte, die aus Kleinwagen wie dem VW Polo und dem Opel Corsa sowie aus Mittelklassefahrzeugen wie dem Audi A4 Avant und dem Seat Leon besteht. Die Abrechnung erfolgt bei Kurzstrecken nach gefahrenen Kilometern, es gibt aber auch Stunden- und Tagestarife. Die Registrierung erfolgt digital, benötigt wird ein EU-Führerschein und ein Ausweis.

Carsharing als Pilotprojekt für Mönchengladbach: Die PPG-Nordpark und MILES kooperieren im Rahmen der Hockey-EM. – © PPG-Nordpark GmbH

Neue Generation von Parking-Hardware

Auf der diesjährigen Messe PARKEN in Wiesbaden präsentierte Arivo vor Publikum seine nächste Generation von Parking-Hardware. Man möchte damit nichts weniger als „einen neuen Maßstab für die Zukunft der Parkraumbewirtschaftung setzen“.

Mehrere Dutzend Interessierte waren zum Messestand von Arivo gekommen, um den Produktlaunch live mitzuerleben. Stellvertretend für die gesamte Hardware-Linie wurden der Cashless-Kassenautomat und die Exit-Station, die bei beschrankten Systemen an der Ausfahrt zum Einsatz kommt, vorgestellt.

„Ein Parksystem, das nur alle zwei Jahre händisch ein Update erhält, ist weder für die Welt von heute noch für die von morgen gerüstet“, sagte Dominik Wieser, Gründer und Geschäftsführer von Arivo. „Hardwarelastige Parksysteme zeichnen sich oft durch komplexe manuelle Konfiguration, teure Umrüstungen und starre Funktionen beziehungsweise mangelnde Flexibilität bei neuen Anforderungen aus.“ Arivo habe sich deshalb zum Ziel gesetzt, eine Lösung für diese Probleme zu finden und einen neuen Branchenstandard für Parking-Hardware zu setzen.

Alle Hardwarekomponenten seien bei der neuen Produktfamilie nahtlos in ein zentrales Software-Ökosystem eingebunden, das kontinuierliche Weiterentwicklung und einfache Skalierbarkeit ermögliche. Zudem zeichneten sich die Geräte durch robuste Technik und nutzerfreundliche Bedienung aus.

Gerätesetup und -tausch per Autopairing

Stefan Strein, Key Account Manager und Projektleiter Arivo, stellte anschließend Highlights der neuen Hardware-Generation des österreichischen Anbieters vor. Die neuen Arivo-Geräte seien mit großen Touchdisplays ausgestattet, die klar strukturierte Benutzeroberflächen zeigen. Das Design sei insgesamt zeitgemäß und minimalistisch.

Der Clou aus Betreibersicht sei das Autopairing. „Wir haben uns als Softwareanbieter gefragt, warum der Wechsel eines Hardwaregeräts nicht so einfach sein kann, wie wenn ich einen Bluetooth-Kopfhörer mit dem Smartphone verbinde“, so Stefan Strein. Genau das beherrschten die neuen Geräte auf Basis des eigenen Betriebssystems Arrivo Parking OS. Damit könne die Hardware in wenigen Minuten in Betrieb genommen oder ausgetauscht werden, ganz ohne technisches Fachwissen.

Einen solchen Pairing-Vorgang demonstrierte Strein mit einer fabrikneuen Exit-Station, die sich in kurzer Zeit selbsttätig für die linke Ausfahrtsspur einer Modellautorennbahn als Demoanlage auf dem Messestand konfigurierte und einsatzbereit war. Im Bedarfsfall könnten Betreiber so unabhängig von externen Serviceteams unmittelbar vor Ort reagieren.

Automatisch ausgerollte Updates

Ein weiterer Vorteil laut Arivo: Geräte-Updates werden automatisiert ausgerollt. „Dank Sicherheits- beziehungsweise Fallback-Mechanismen besteht für Betreiber kein Ausfallrisiko durch Updates“, so Dominik Wieser. Tagsüber erfolge der Download im Hintergrund, nachts wird mittels Neustart auf die neue Version gewechselt. Erkennt das Gerät einen Fehler, stelle es automatisch den letzten funktionierenden Zustand wieder her. Der Rollout starte auf wenigen Geräten und werde Schritt für Schritt ausgeweitet. Innerhalb von fünf Tagen seien alle Arivo-Geräte im Feld aktuell – ohne Ausfall oder manuelle Eingriffe.

Ein weiteres Merkmal sei die integrierte Notruffunktion mit frei wählbarer Nummer. Kundinnen und Kunden können direkt über das Gerät Kontakt mit der zuständigen Leitstelle oder dem Kundenservice des Betreibers aufnehmen.

Geräte-Öffnung ohne Schlüssel

Auch bei der Wartung setzt Arivo auf Vereinfachung: Berechtigte Personen können die Geräte digital per QR-Code-Scan öffnen. Die Verwaltung physischer Schlüssel oder eines Schlüsselsafes entfalle somit vollständig und reduziere den organisatorischen Aufwand im Betriebsalltag.

Vom Gehäusedesign bis zum Motherboard hat Arivo die Geräte nach eigener Aussage vollständig selbst entwickelt und lässt diese von einem österreichischen Partnerunternehmen lohnfertigen. Ein Gleichteilekonzept und die Kontrolle über alle Kernkomponenten garantierten hohe Liefersicherheit, langfristige Ersatzteilverfügbarkeit und technologische Unabhängigkeit von Zulieferern.

„Wir wissen nicht, welche Funktionen in drei Jahren entscheidend sein werden, aber wir wissen, dass unsere Kundinnen und Kunden mit Arivo bereit dafür sind“, sagte selbstbewusst Gründer und Geschäftsführer Dominik Wieser.

Neue Hardware: Vorgestellt wurde eine Schranke, eine Exit-Station und ein Cashless-Kassenautomat.
© Arivo GmbH

Neues E-Ladeangebot in der städtischen Tiefgarage Rheydt

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In Mönchengladbach stehen in der städtischen Tiefgarage unter dem Rheydter Marktplatz neuerdings Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Auf Ebene 1 wurden insgesamt sechs Ladepunkte installiert, davon vier AC-Ladepunkte (Wechselstrom 22kW) sowie zwei DC-Schnellladepunkte (Gleichstrom 50kW).

Mit der Inbetriebnahme der beiden DC-Ladepunkte möchten der Düsseldorfer Betreiber Evry und die ParkenMG dem eigenen Vernehmen nach gemeinschaftlich ein Zeichen setzen: Es handelt sich um eine der ersten Schnellladestationen in einem öffentlichen Parkhaus oder einer Tiefgarage in Mönchengladbach. Damit sei die städtische Tiefgarage bundesweit dem Standard voraus.

Dazu Lars Randerath, Geschäftsführer der ParkenMG GmbH: „Wir haben hier in Rheydt ein attraktives Angebot für unsere vielfältige Kundengruppe geschaffen. Dazu gehören Menschen, die in Rheydt einkaufen oder ins Café gehen, Kirchenbesucher, Markt- und Veranstaltungsfreunde genauso wie nächtlich parkende Anwohner, unterwöchig Berufstätige oder Kurzzeitparker für einen Besuch im Rathaus, in der Stadtbibliothek, bei Banken und Ärzten.“

Friedemann Salisch, Geschäftsführer bei Evry, sagt: „Wir bei Evry bauen Ladeinfrastruktur nicht blind ‚mit der Gießkanne‘ aus, sondern suchen gezielt nach attraktiven Lagen in den Ballungszentren NRWs. Wir glauben, hier in Mönchengladbach Rheydt exakt so eine Lage gefunden zu haben, die wir mit unserer Ladetechnik und den zugehörigen Features weiter aufwerten möchten.“

Kundenverhalten analysiert

Im Zuge einer kontinuierlichen Service- und Qualitätsoptimierung wertet die ParkenMG unter anderem regelmäßig die durchschnittliche Parkdauer in der Garage aus. „Dabei hat sich gezeigt, dass eine relevante Kundenzahl für weniger als eine Stunde parkt. Genau hier kommen die beiden Schnellladepunkte ins Spiel, damit auch für diese Nutzer ein Laden beim Parken attraktiv wird. Wir sind unserem Ladepartner Evry sehr dankbar, dass er Weitblick bewiesen und diese weitaus höhere Investition getätigt hat“, so Randerath.


Klimafreundliche Mobilitätsangebote

Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur möchte die Stadt Mönchengladbach aktiv zur Verkehrswende beitragen. Ziel sei es, klimafreundliche Mobilitätsangebote zu fördern und Barrieren für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge abzubauen. Parken und Laden sollen sich bequem miteinander verbinden lassen, so der Plan.

Peter Homann, Vorsitzender des Rheydter City-Managements: „Das ist absolut im Sinne einer zukunftsfähigen Innenstadt. Damit wird unser Stadtzentrum nicht nur moderner, sondern auch attraktiver für Besucherinnen und Besucher, die emissionsfrei unterwegs sind.“


Transparente Preispolitik und einfache Nutzung

Die neuen Ladepunkte sind über alle gängigen Autorisierungs- und Bezahlwege nutzbar. Die Bezahlung ist über die betreibereigene App, gängige Ladekarten von Drittanbietern sowie EC- und Kreditkarte direkt an den Geräten möglich. Die Nutzer profitierten von einer einfachen Bedienung und verlässlichen Tarifen ohne versteckte Kosten, so die Anbieter. Die Preise pro Kilowattstunde beginnen ab 40 Cent, es darf so lange geladen werden, bis das Fahrzeug den gewünschten Ladestand erreicht hat. Blockiergebühren fallen erst nach vollständigem Ladevorgang, nicht jedoch nach einer fixen Nutzungszeit an. Die Tiefgarage und das neue E-Ladeangebot sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr nutzbar.

Die DC-Schnellladepunkte in der städtischen Tiefgarage unter dem Rheydter Marktplatz – © ParkenMG

ALPINA Parking übernimmt Parkhausbetrieb an Detmolder Medizinzentrum

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Die ALPINA Parking Deutschland GmbH hat im Juni 2025 den Betrieb für das Parkhaus am Medizinzentrum Campus 9 in Detmold übernommen.

Das Parkhaus an der Robert-Koch-Straße 2 gegenüber dem Klinikum Lippe bietet großzügige Parkflächen für 327 Stellplätze. Als Betreiber, der auf individuelle und umweltfreundliche Betriebskonzepte setze, plant ALPINA Parking, das Parkangebot und die Auslastung am Standort zu optimieren.

Architektonisch anspruchsvoll

„Wir freuen uns besonders, dass wir mit dem modernen Parkhaus ‚Medizinzentrum Campus 9‘ in Detmold einen weiteren attraktiven Medizinstandort zu unserem Portfolio zählen können und dass wir hier sicherlich eines der architektonisch schönsten Parkhäuser bundesweit betreuen. Mit dem Parkangebot möchten wir viele unterschiedliche Nutzer ansprechen, von Patientinnen und Patienten über das medizinische Personal am Standort bis zu Besuchern und Gästen“, erklärt Maximilian Bichlmaier, Geschäftsführer der ALPINA Parking Deutschland GmbH.

Das Medizinzentrum Campus 9 beherbergt verschiedene Facharztpraxen sowie Lehrsäle und ein Kongresszentrum des Klinikums Lippe, das zum Universitätsklinikum OWL gehört. Das erstmals 2024 in Betrieb genommene Parkhaus bietet helle, übersichtliche und sichere Parkräume. Ein Parkhausmanager von ALPINA wird den Kunden als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen. Die moderaten Preise mit zwei Euro pro Stunde und einem Tagesmaximum von 15 Euro werden laut dem neuen Betreiber beibehalten.

Das Parkhaus in Detmold besticht mit seiner Fassadengestaltung. – © Patrick Pantze / Hofmeister

LEONHARD WEISS weiht neues Mitarbeiterparkhaus in Göppingen ein

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Bei der Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Hauptverwaltung von LEONHARD WEISS in Göppingen wurde auch die Fertigstellung des unternehmenseigenen Parkhauses und der neuen Schalungshalle mit Bürogebäude gewürdigt – drei zentrale Baumaßnahmen mit einer Investitionssumme von insgesamt 44 Millionen Euro.

Der viergeschossige Neubau mit rund 5.070 Quadratmetern Nutzungsfläche und einem modernen Gestaltungskonzept wird Platz für bis zu 250 Beschäftigte bieten. Die für das Wachstum notwendigen Parkkapazitäten wurden über den Neubau des kürzlich fertiggestellten Parkhauses geschaffen.

Huber Parking unterstützt

Es bietet 370 Stellplätze auf fünf Geschossen, darunter anfänglich 30 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, die erweiterbar sind. Die Fassade enthält eine Begrünung und Photovoltaikmodule, während die Dachflächen der Rampen ebenfalls für Solarenergie genutzt werden. Unterstützung für den Ausbau des Systemparkhauses erhielt LEONHARD WEISS von der Huber Parking Deutschland GmbH.

Bei der Grundsteinlegung sagte Marcus Herwarth, Vorsitzender der Geschäftsführung von LEONHARD WEISS: „Mit den Erweiterungen beziehungsweise Neubauten feiern wir heute unser LW-Triple: Büro, Schalen und Parken. Diese Projekte sind wichtige Schritte, um unseren Gründungsstandort weiter fit für die Zukunft zu machen. Wir setzen ein unverrückbares Zeichen für die Entwicklung und das gesunde Wachstum unseres Hauptsitzes und schaffen zugleich modernere Arbeitswelten für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Die Baumaßnahmen sind Teil des langfristigen Entwicklungsplans „Baulichkeiten Göppingen“, der auf Wachstum, Modernisierung und nachhaltige Standortgestaltung abzielt. Der Einzug in den neuen Flügel ist für Ende 2026 geplant, während das Parkhaus und eine neue Schalungshalle bereits genutzt werden.

Das neue Parkhaus von außen. – © LEONHARD WEISS

Heidi Wildemann ist neue Geschäftsführerin von Arrive Deutschland

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Arrive Deutschland, einer der führenden Anbieter digitaler Mobilitätslösungen in Europa mit bekannten Marken wie EasyPark, holt Heidi Wildemann als neue Geschäftsführerin für den deutschen Markt.

Wildemann übernimmt die Rolle von Nico Schlegel, der das Unternehmen knapp zehn Jahre lang erfolgreich mitgestaltet hat. EasyPark hat digitales Parken in vielen deutschen Städten eingeführt und neue Mobilitätslösungen mitentwickelt. Erst kürzlich hat die Muttergesellschaft in Arrive umfirmiert und ist nun die gemeinsame Dachmarke der Verbrauchermarken EasyPark und Flowbird.

Arrive Deutschland gewinne mit Heidi Wildemann eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die viel Expertise aus den Bereichen digitale Transformation und Mobilitätsdienstleistungen mitbringt, so das Unternehmen. Als Geschäftsführerin von ParkNow Deutschland und Österreich führte sie die Bereiche Vertrieb, Marketing und Customer Operations. Weitere Stationen ihrer Karriere umfassten leitende Positionen bei der Berlin Brands Group im E-Commerce sowie als Interim COO bei GetCouped Technologies.

„Schnell wachsender Markt wie Deutschland“

„Ich freue mich sehr, in die spannende Welt der Mobilitätstechnologien zurückzukehren. Gemeinsam mit dem deutschen Team auf den bisherigen Erfolgen aufbauen zu dürfen, ist für mich eine große Ehre. Es erfüllt mich mit Stolz, dass Arrive dieses Vertrauen in mich setzt. Ich freue mich auf die gemeinsame Reise und darauf, das nächste Kapitel für EasyPark und das gesamte Markenportfolio der Arrive Gruppe in Deutschland aufzuschlagen“, sagt Heidi Wildemann.

Giuliano Caldo, Head of South & Central Europe bei Arrive, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Heidi Wildemann: „Mit Heidi gewinnen wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die sowohl strategisch denkt als auch operativ anpackt – und das in einem schnell wachsenden Markt wie Deutschland. Ihre Kombination aus Branchenerfahrung und digitaler Expertise macht sie zur idealen Besetzung, um das Wachstum von EasyPark in Deutschland weiter voranzutreiben.“

Aus EasyPark Group wird Arrive

EasyPark, Flowbird, Parkopedia, RingGo und ParkMobile treten künftig unter der Marke „Arrive“ als neue Muttergesellschaft auf. Gemeinsam wolle man Städte lebenswerter machen, so die Vision.

Die EasyPark Group geht mit neuem Namen und frischem Markenauftritt an den Start. Als führender Anbieter digitaler Park- und Mobilitätslösungen wolle das Unternehmen damit seine Vision noch sichtbarer machen. Der neue Name Arrive ersetzt die bisherigen Konzernnamen EasyPark Group und Flowbird Group. Arrive wird damit zur übergeordneten Muttergesellschaft der Marken EasyPark, Flowbird, ParkMobile, Parkopedia, RingGo, Yellowbrick, Your Parking Space und weiteren Marken innerhalb der Unternehmensgruppe.

„Exponentielles Wachstum“

„Ich freue mich sehr, heute die neue Unternehmensmarke Arrive vorstellen zu dürfen“, sagt Cameron Clayton, CEO von Arrive. „Unser exponentielles Wachstum in den vergangenen zwölf Monaten – insbesondere durch die Integration von Flowbird und Parkopedia – hat unser Geschäftsmodell und unser Produktportfolio deutlich erweitert. Wir brauchen daher eine Unternehmensstruktur und -identität, die unser gesamtes Marken- und Serviceportfolio über das reine Parken hinaus abbildet.“

Das Unternehmen arbeite mit Städten jeder Größe, Lage und Mobilitätsstruktur zusammen. „Die Vision von Arrive, Städte lebenswerter zu machen, ist eine Weiterführung der Erfolge, die die EasyPark Group, Flowbird Group und Parkopedia in den letzten 20 Jahren jeweils für sich erreicht haben“, so Clayton weiter. „Wir bauen die weltweit führende Plattform für urbane Mobilität auf. Aber das schaffen wir nicht allein – sondern nur gemeinsam mit den Städten, Fahrgästen und Fahrer:innen. Arrive ist die Mobilitätsplattform der Zukunft.“

Die Verbrauchermarken und Apps wie EasyPark, RingGo, ParkMobile und Flowbird bleiben vorerst unverändert bestehen, so das Unternehmen. Arrive fungiere künftig als übergeordnete Muttergesellschaft für diese und weitere Marken.

Stopa bündelt Aktivitäten rund um Parksysteme

Die Stopa Anlagenbau GmbH, europaweit tätiger Hersteller von automatisierten Lagersystemen für Blech und Langgut, hat mit stolzer Parksysteme eine strategische Geschäftseinheit gegründet. Stopa bündelt die Aktivitäten des Unternehmens rund um Parksysteme. Sarah Lembke, vormals bei APCOA, leitet stolzer Parksysteme als Prokuristin.

Stolzer entwickelt elektro-mechanische Parksysteme und adressiert damit die Nachfrage aus der Immobilien- und Bauwirtschaft nach flächeneffizienten und nachhaltigen Parksystemen. Für die neu geschaffene Business Unit mit Ausrichtung auf die Parken-Branche hält Sarah Lembke die geschäftliche Vertretungsvollmacht mit Prokura. Die Immobilienökonomin leitete bisher die Abteilung Parksysteme bei Stopa und war zuvor knapp neun Jahre im Business Development des Parkraummanagers APCOA tätig.

Michael Stolzer, geschäftsführender Gesellschafter von Stopa, sagt: „Die Bau- und Immobilienbranche steht aktuell vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die eng mit Fragen der Flächenknappheit und Nachhaltigkeit verknüpft sind. Mit unseren Parksystemen reduzieren wir Flächenverbrauch und Versiegelung insbesondere bei Neubauprojekten aber auch bei Bestandsentwicklungen und bieten so eine innovative, nachhaltige Alternative zum althergebrachten Parkplatz, der Tiefgarage oder dem Parkhaus. Die Fokussierung unserer Aktivitäten in einer eigenen Business Unit ist die Konsequenz aus der steigenden Nachfrage nach solchen innovativen Lösungen.“

Parksysteme im Lebenszyklus betrachten

„Bisher hatten Projektentwickler oft den kurzfristigen Exit und ­damit auch bei den Stellplätzen die Herstellungskosten im Blick. Heute wird verstärkt für den eigenen Bestand entwickelt. Blickt man auf den gesamten Lebenszyklus, amortisieren sich die Erstellungskosten von Parksystemen unter anderem aufgrund der reduzierten Betriebskosten, während ihre zahlreichen Vorteile zum Tragen kommen“, sagt Sarah Lembke.

Laufende Kosten wie für den Winterdienst, die Beleuchtung, die Reinigung und das Personal fielen bei Parksystemen wesentlich geringer oder nicht an. Angesichts der nach wie vor hohen Grundstückspreise sorge schon der geringere Flächenverbrauch der Systeme für Einsparungen. Neben den rein monetären Vorteilen verringerten Parksysteme den Parksuchverkehr und so auch Emissionen und die Flächenversiegelung, argumentiert man seitens stolzer Parksysteme. Gleichzeitig erhöhten sie das Sicherheitsempfinden der Parkenden, durch den direkten Zugang zum hellen, barrierefreien Übergaberaum.

Stopa bündelt Aktivitäten rund um Parksysteme

Der Einsatz von Parksystemen minimiere das Risiko von Beschädigungen und Unfällen, da menschliche Fehler beim Ein- und Ausparken praktisch ausgeschlossen seien, so stolzer. Zudem könne im Parksystem die E-Ladefunktionalität intelligent gesteuert und somit auch die entsprechende Netzversorgung von Liegenschaften erleichtert werden.

Parksysteme bieten sich laut stolzer für Neubauprojekte, aber auch für Entwicklungen im Bestand an. Durch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ließen sich Projekte realisieren, die mit konventionellen Parkraumlösungen nicht möglich wären. Verwenden kann man dafür auch Flächen, die zuvor überhaupt nicht nutzbar waren. Zu den bereits verbauten und aktiven Referenzen von stolzer zählen Parksysteme in historischen Gebäuden in Spanien oder Portugal genauso wie in Neubauten in den USA.

Know-how des deutschen Maschinenbaus 

Die auf Palettentechnik basierenden Parksysteme bauen auf dem rund 40-jährigen Know-how der weltweit aktiven Stopa auf. Dies greift auf das stolzer Parksysteme zurück. Das mache sich bei der Sicherheit und technischen Reife der Produkte bemerkbar, so das Unternehmen. Durch regelmäßige und zielgerichtete Wartungen könne ein reibungsloser Ablauf und die Qualität der Parksysteme gesichert werden.

„Dank unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der modernen, automatisierten Lagertechnik, die sich tagtäglich und weltweit im Einsatz in der Industrie bewährt, sind unsere Systeme maximal zuverlässig. Die Parkanlagen funktionieren elektromechanisch – also ohne wartungsanfällige Hydrauliktechnologie – und für den Störungsfall sind unsere Serviceteams verfügbar“, sagt Lembke.

Unterschiedliche Varianten

stolzer verfügt über fünf Grundvarianten von Parksystemen, die individuell anpassbar und teils auch kombinierbar sind. Man unterscheidet in halbautomatische Systeme, die verfügbare Stellflächen auf die bis zu dreifache Stellplatzanzahl erweitern. Bei diesen stellen die Fahrer das Fahrzeug ohne Übergaberaum direkt auf der Plattform ab. Andererseits gibt es vollautomatische Systeme, bei denen der Fahrer den Pkw im sogenannten Übergaberaum auf eine Parkpalette fährt. Diese verschiebt das System dann anschließend mitsamt Fahrzeug an ihren Bestimmungsort.

So lassen sich je nach Anwendungsfall bis zu mehreren hundert Pkw in einem System über-, unter-, neben- und hintereinander parken. Mit stolzer-Parksystemen lassen sich laut eigenen Angaben E-Lade-Punkte flächensparend ausbauen und mit dynamischem Lastmanagement intelligent steuern.

„Blickt man auf den gesamten Lebens­zyklus, amortisieren sich die Erstellungskosten von Parksystemen unter anderem aufgrund der reduzierten Betriebskosten.“
Sarah Lembke, Prokuristin stolzer Parksysteme

© STOPA Anlagenbau GmbH

Management-Wechsel bei Sika Deutschland

Das Unternehmen Sika hat an seinem deutschen Standort zum April personelle Änderungen vorgenommen.

Simon Krauss ist nun als neues Mitglied der Geschäftsleitung für den Direktvertrieb der Sika Deutschland GmbH zuständig. Zuvor war er in der Position als Bereichsleiter im Verkauf und im Key-Account-­Management Bodenbeschichtungen/Betonschutz tätig. Vorerst wird er diese Tätigkeit in Personalunion weiterhin ausüben.

Frank Rösiger
Frank Rösiger

Teil der neuen Geschäftsführung ist ebenfalls Frank Rösiger, vormals Head of Operations & Technology PCI. Zusätzlich dazu ist er der neue Head of Operations Germany.

Umsetzung der Strategie 2028

Arne Seebode
Arne Seebode

Arne Seebode, der Vorgänger von Frank Rösiger in der Geschäftsleitung, wiederum besetzt nun das Amt der Head of Operations für die Region EMEA, also den Wirtschaftsraum Europa, ­Naher Osten und Afrika. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die Umsetzung der Strategie 2028 in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Organisationen.

Sika Deutschland ist ein Tochterunternehmen der global tätigen Sika AG und zählen zu den weltweit führenden Anbietern von bauchemischen Produktsystemen und industriellen Dicht- und Klebstoffen. Unsere Kernkompetenzen – Dichten, Kleben, Dämpfen, Verstärken und Schützen von Tragstrukturen – finden sowohl im Bausektor als auch in der industriellen Fertigung viele Einsatzmöglichkeiten.

Das Sortiment umfasst Betonzusatzmittel, Spezialmörtel, Dicht- und Klebstoffe, Dämpf- und Verstärkungsmaterialien, Bodenbeschichtungen, Dachabdichtungsbahnen sowie Lösungen zur Verklebung von Keramik und Bodenbelägen. Sika ist ein globales Unternehmen mit einer starken Tradition in den Bereichen Innovation und Qualität.

© (alle) Sika Deutschland

APCOA erneuert Führungsteam

APCOA besetzt mit Julian de Unamuno als Chief Financial Officer (CFO) und Mike Clarke als Chief Human Resources Officer (CHRO) Führungspositionen neu.

Julian de Unamuno wechselte zu APCOA von Applus+, wo er bereits als CFO tätig war. Er bringt über 20 Jahre Erfahrung in leitenden Finanzpositionen mit, darunter fünf Jahre in der Parken-Branche. Vor seiner Tätigkeit bei Applus+ war Julian de Unamuno CFO und Chief Operating Officer bei Empark in Spanien. Bei APCOA tritt er die Nachfolge von Nick Pulford an, der als Interim-CFO fungierte.

Mike Clarke kommt mit über 30 Jahren Erfahrung im Personalwesen zu APCOA. Er löst Anastasia Kuzmina an, die ebenfalls interimistisch als CHRO fungierte. Zuletzt war Mike Clarke als COO und CHRO bei Hero MotoCorp in Indien tätig. Zuvor hatte er die Position des CHRO bei Delphi Technologies und als HR International bei Hertz inne.

Neue Perspektiven

„Wir freuen uns sehr, Julian und Mike im Managementteam willkommen zu heißen“, kommentierte Nicola Veratelli, CEO von APCOA. „Wir sind zuversichtlich, dass sie neue Perspektiven einbringen werden, um unser Geschäft weiter auszubauen und Innovationen im gesamten Unternehmen zu fördern.“

© APCOA