Die Financial Times und Statista haben die EasyPark Group als eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa ausgezeichnet. Der weltweit tätige Dienstleister im Bereich des mobilen Bezahlens von Parkgebühren, verzeichnete nach eigenen Angaben über fünf Jahre eine jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 60 Prozent bei den Transaktionen.
Die EasyPark Group wurde im Jahr 2001 gegründet. Mit der Übernahme von ParkMobile im Jahr 2022 machte das schwedische Unternehmen einen entscheidenden Schritt zur Expansion in den nordamerikanischen Markt und ist mittlerweile in über 4 000 Städten in mehr als 20 Ländern vertreten. In der aktuellen Liste der am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas von Financial Times und Statista belegt die EasyPark Group Platz 679.
„Die EasyPark Group befindet sich auf einem spannenden Wachstumspfad und wir sind stolz, für unsere bisherigen Erfolge anerkannt zu werden. Mit den seit über einem Jahrzehnt anhaltend hohen Wachstumsraten im zweistelligen Bereich sind wir gut aufgestellt, um unsere Dynamik beizubehalten“, sagt Cameron Clayton, CEO der EasyPark Group. „Für 2024 erwarten wir eine Fortsetzung des Wachstums. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Präsenz auszubauen und neue Möglichkeiten auf der ganzen Welt zu erschließen.“
Die Liste der „FT1000 – Europas am schnellsten wachsende Unternehmen 2024“ ist ein Ranking von 1 000 Unternehmen in Europa, die zwischen 2019 und 2022 eine hohe Wachstumsrate beim Umsatz erreicht haben.
Die Stadtwerke Bochum und die Bochum Wirtschaftsentwicklung haben die Ladeinfrastruktur auf aktuell 92 Ladepunkte in den Parkhäusern der Bochumer Innenstadt ausgebaut.
Die Stadtwerke Bochum haben in Kooperation mit der Bochum Wirtschaftsentwicklung den nächsten Meilenstein erreicht. Durch den Neubau der Parkhäuser P7 (Kurt-Schumacher-Platz) und Husemann-Karree sind knapp 40 Ladepunkte entstanden. Damit habe sich die zur Verfügung stehende Ladekapazität in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdoppelt.
„Die Ladeinfrastruktur in den Parkhäusern leistet einen wichtigen Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen im Verkehrssektor“, erklärt Elke Temme, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bochum. „Steigt der Bedarf, können wir die Ladeinfrastruktur noch weiter ausbauen und leisten insgesamt auch einen Beitrag für ein klimaneutrales Bochum.“
Gäste der Stadt hätten also den Vorteil, dass sie in den Parkhäusern der Bochum Wirtschaftsentwicklung nicht nur parken, sondern in dieser Zeit auch ihre Elektroautos aufladen können „Erlebnis Innenstadt: Wohnen, leben, arbeiten, einkaufen und laden – das geht bei uns in Bochum Hand in Hand“, unterstreicht Ralf Meyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung. „Auch dieser Ausbau zahlt auf die Quartiersentwicklung und die Aufenthaltsqualität in der Bochumer Innenstadt ein.“ Zusätzlicher Mehrwert im P7/Kurt-Schumacher-Platz: Auf Anzeigentafeln sei beim Einfahren schon zu sehen, ob ein Ladepunkt für das E-Auto verfügbar ist.
Für das Bezahlen nach dem Laden stehen ebenfalls verschiedene Optionen zur Verfügung. Die Ladepunkte sind mit entsprechender Software ausgestattet, sodass Lade-Apps und Ladekarten der gängigen Anbieter verwendet werden können. Auch das punktuelle Laden ist über einen entsprechenden QR-Code und eine Bezahlung über Kreditkarte oder Paypal möglich.
Mit der Stadtwerkedrive-Ladekarte gilt in den in den 24/7-Parkhäusern – wie auch im gesamten Stadtgebiet – ab 20 Uhr ein vergünstigter Nachtladetarif der Stadtwerke Bochum in Höhe von 40 Cent je geladener Kilowattstunde ohne Blockiergebühr. Dieses Angebot sei besonders für Anwohner interessant, die ihr Elektroauto während der Nacht laden möchten.
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Die Kudelski Gruppe, ein führendes Unternehmen im Bereich der digitalen Sicherheit, gibt bekannt, dass sie eine strategische Überprüfung ihres SKIDATA-Geschäfts eingeleitet hat. Man beabsichtige, eine Reihe von strategischen Alternativen zu untersuchen.
Eine der in Erwägung gezogenen Maßnahmen sei die Veräußerung von SKIDATA, um es der Gruppe zu ermöglichen, sich stärker auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Dieses bestehe in der Bereitstellung von Sicherheitslösungen für Zielmärkte wie Digital-TV, Cybersicherheit und IoT.
SKIDATA versichert allen Stakeholdern, Kunden, Beschäftigten und Partnern, dass das Unternehmen auch in dieser Phase der Überprüfung den Betrieb aufrechterhalten werde. SKIDATA werde auch weiterhin weltweit zuverlässige Dienstleistungen erbringen, ohne dass es zu Veränderungen in der Belegschaft, bei Partnerschaften oder in der Lieferkette komme.
Die Kudelski Gruppe hat Goldman Sachs mit der Durchführung eines gründlichen Prozesses beauftragt, um eine Veräußerung von SKIDATA zu prüfen. SKIDATA sieht sich selbst als Weltmarktführer im Bereich Zutrittsmanagement mit über 10.000 Installationen in mehr als 100 Ländern.
Kudelski weist darauf hin, dass jede Vereinbarung zur Veräußerung von SKIDATA der Zustimmung des Verwaltungsrats der Gruppe bedarf. Es könne nicht garantiert werden, dass ein Angebot eingehe oder dass ein Angebot Bedingungen enthalte, die für den Verwaltungsrat akzeptabel seien. Die Kudelski Gruppe und SKIDATA wollen zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare abgeben.
Hectronic hat zum 5. Februar 2024 eine Beteiligung an der ev-pay GmbH erworben. Der mittelständische Spezialist für Bezahl- und Autorisierungssysteme will damit das eigene E-Mobility-Geschäftsfeld weiter ausbauen.
Die Entscheidung von Hectronic, sich an ev-pay zu beteiligen, spiegele die Bedeutung der E-Mobilität für das Unternehmen wider. Stefan Forster, Geschäftsführer der Hectronic GmbH, sagte: „Wir gehen diesen Schritt, weil wir an den Ansatz von ev-pay glauben. Mit Felix Blum und Dominik Freund stehen erfahrene E-Mobility-Spezialisten an der Spitze des Unternehmens.“
Für ev-pay sei mit dem Einstieg von Hectronic ein Meilenstein erreicht. „ev-pay schätzt die Erfahrung der Hectronic im Bereich des internationalen Payments. Dies wird dazu beitragen, dem E-Mobilisten europaweit einfache, barrierefreie und zuverlässige Bezahllösungen für den Ladestrom zu liefern“, so Felix Blum und Dominik Freund.
Darüber hinaus biete die Beteiligung erhebliche Synergiepotenziale. Durch die Kombination des HecPay Terminals mit dem innovativen Ansatz von ev-pay zur Bezahlung von Ladevorgängen ergäben sich neue Lösungsansätze, so die beiden Unternehmen. Gemeinsam könne die Entwicklung zukunftsfähiger und nutzerfreundlicher Lösungen vorangetrieben werden.
ev-pay bietet Lösungen im Bereich des Ad-Hoc-Payments für Elektrofahrzeuge. Eichrechtskonforme und ladestationsunabhängige Technologie ermöglicht die Abrechnung mit variablen Tarifen. Durch cloudbasierte Software und das zertifizierte Tarifanzeige-Gerät biete das Unternehmen eine zuverlässige Lösung, die nahtlos mit einer Vielzahl von Ladestationen kombiniert werden könne.
Die eternigy GmbH ist eine Tochtergesellschaft der HIH Real Estate zur Planung und zum Betrieb von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. In einem ersten gemeinsamen Projekt mit GOLDBECK Technical Solutions hat eternigy einen Ladepark in der Tiefgarage des Büro- und Geschäftshauses b.central an der Friedrichstraße 191 in Berlin eröffnet. Zunächst gingen 14 Ladepunkte in Betrieb, weitere 18 sollen im Laufe des Jahres folgen.
Nutzer der Ladestationen sind zum einen Büromieter, zum anderen benötigt ein Autovermieter, der ebenfalls Flächen in dem rund 20.700 Quadratmeter umfassenden Objekt belegt, die Ladepunkte für seine E-Auto-Flotte. Besondere Herausforderung des Projekts war, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mieter beim Lastmanagement zu berücksichtigen. Denn die Autovermietung hat einen leistungsstärkeren Bedarf bezüglich der Ladekapazitäten, während für die Fahrzeuge der Büromieter eine schwächere, dafür aber kontinuierlich über den Tag verteilte Ladeintensität ausreichend sei.
Weitere gemeinsame Projekte in Planung
Während eternigy das Projekt technisch und rechtlich konzeptioniert, organisiert und langfristig betreiben will, stammt die technische Umsetzung von der GOLDBECK Technical Solutions GmbH. Die beiden Unternehmen haben nach eigenen Angaben bereits weitere gemeinsame Projekte in Planung und Vorbereitung.
Falk Schönberg, Geschäftsführer der eternigy, sagt: „Mit der GOLDBECK Technical Solutions haben wir einen idealen Partner für die Installation unserer Ladetechnik. Ihre Verlässlichkeit, Kompetenz und Umsetzungsstärke sind ein wichtiger Baustein, um unser Ziel zu erreichen, die hohe Nachfrage zu bedienen und in den drei Jahren nach unserem Start im April 2023 über 1.000 Ladepunkte in Betrieb zu nehmen.“
Stefan Gilz, Prokurist bei GOLDBECK Technical Solutions, ergänzt: „Ich freue mich sehr über den gelungenen Start unserer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit und auf die weiteren gemeinsamen Projekte. Wir haben eine skalierbare Lösung entwickelt, die sich hervorragend auf die weiteren geplanten Projekte übertragen lässt.“
Alle Nutzer der eternigy-Wallboxen können ihre E-Fahrzeuge mit Hilfe einer persönlichen Ladekarte aufladen. Eine dazugehörige App sei für das Frühjahr 2024 geplant.
Über 40.000 Autofahrerinnen und Autofahrer finden in dem zentral gelegenen Parkhaus in Kaiserslautern jedes Jahr einen Parkplatz. Nun hat Contipark nach 17 Jahren erfolgreicher Bewirtschaftung als Untermieter der DB BahnPark das Parkhaus erworben.
„Eigentumserwerb ist Teil unserer Unternehmensstrategie, denn wir setzen bei unserem Engagement auf Langfristigkeit. Nur so können wir den Kundinnen und Kunden auch langfristig ein stabiles Preisgefüge und kontinuierlichen Service bieten“, sagt Michael Kesseler, Geschäftsführer von Contipark.
Das Parkhaus hat 359 Stellplätze auf einer Fläche von über 6.000 Quadratmetern. Es wurde 2006 anlässlich der Fußball-WM in Deutschland errichtet. Die geöffnete Bauart des Parkhauses in Stahlskelettbauweise entsprach nicht nur damals dem Geist der WM mit dem Slogan „Die Welt zu Gast bei Freunden“. Thorsten Sprengel, Geschäftsführer der DB BahnPark, erläutert: „Die Stellplätze, verteilt auf drei weitläufige Parkdecks in Kombination mit der gegenläufigen Spindelrampe, unterstrichen auch architektonisch die Offenheit und Klarheit in Deutschland anlässlich des großen Fußballfestes. Es bot natürlich seit 2006 nicht nur den Fußball-Fans ein angenehmes und komfortables Parkvergnügen, sondern auch den Bahn-Reisenden.“
Kundenkarte mit vergünstigtem Tagespreis
Die günstige P Card bleibe den Kundinnen und Kunden auch nach dem Erwerb erhalten. Das reguläre Parkentgelt beträgt 1,50 Euro die Stunde bzw. neun Euro am Tag. Mit P Card oder BahnCard beträgt der Tagespreis nur sechs Euro. Zukünftig sei für das Parkhaus in einer gemeinsamen Aktion von Stadt Kaiserslautern, DB BahnPark und Contipark auch ein Mobility Hub geplant. Hier sollen „Anschlussmobilitätslösungen durch flexible Angebote” bereitgestellt werden. Diese umfassen laut den Plänen Sharing-Fahrzeuge wie Fahrräder, E-Scooter oder E-Mopeds. „MobiHubs ergänzen sinnvoll unser Angebot zum ruhenden Verkehr. Ziel ist es, unseren Kundinnen und Kunden eine möglichst bequeme letzte Meile zu ermöglichen beziehungsweise ihnen eine ergänzende Mobilitätsalternative anzubieten”, sagt Andreas Knops, Mitglied der Geschäftsleitung von Contipark und Bereichsleiter Immobilienmanagement.
Das Softwareunternehmen reev und der Hardwarehersteller WALTHER-WERKE schließen eine technische Partnerschaft mit dem Ziel, die Installation von Ladeinfrastruktur zu vereinfachen und damit den Ausbau der Elektromobilität zu forcieren.
Mit der sogenannten reev Certified Partnerschaft werde von den beiden Unternehmen ein wegweisendes Konzept implementiert, das die reibungslose technische Verträglichkeit und Kommunikation zwischen WALTHER-WERKE Ladestationen und der reev Software sicherstellen soll. Gemeinsam strebe man danach, die Elektromobilität durch zuverlässige und leistungsstarke Ladestationen in Kombination mit sicheren und automatisierten Abrechnungs- und Monitoring-Funktionen voranzutreiben.
„WALTHER-WERKE bringt umfassende Fachkompetenz sowie langjährige Markt- und Branchenerfahrung mit. Diese Partnerschaft stärkt daher nicht nur die technologische Verbindung, sondern ermöglicht auch eine optimale Produktkombination und Zuverlässigkeit für unsere KundInnen. Gemeinsam setzen reev und WALTHER-WERKE die Basis für weitere, innovative Entwicklungen“, sagt Verena Graf, Chief Commercial Officer (CCO) von reev.
„Die Zertifizierung durch reev ist für uns mehr als nur eine Bestätigung der technischen Kompatibilität. Sie ermöglicht es uns, die Qualität und Leistung unserer Ladestationen in Verbindung mit der reev Software auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Das schafft nicht nur Vertrauen in unsere Produkte, sondern bietet auch einen klaren Mehrwert für die anspruchsvollen Bedürfnisse unserer Endnutzer“, ergänzt Patrick Uter, Produktmanager Elektromobilität, bei WALTHER-WERKE.
Auf der Light + Building vom 3. bis 8. März in Frankfurt stellt lixtec aus der Steiermark zwei neue radarbasierte Sensorlösungen vor: Eine ist speziell für Parkplätze ausgelegt und erfasst dort Bewegungen in einem elliptischen Bereich. Die andere ist darauf ausgelegt, Objekte noch präziser zu unterscheiden und neben der Lichtsteuerung auch eine automatische Zählung von Verkehrsteilnehmern durchzuführen.
„Anstatt die Beleuchtung für mehrere Stunden komplett abzuschalten und in den anderen Zeiten auf mindestens 80 Prozent laufen zu lassen, empfiehlt sich eine bedarfsgerechte Helligkeitssteuerung, die nur so viel Licht bereitstellt wie tatsächlich benötigt wird“, sagt Günther Spath, Geschäftsführer der lixtec GmbH. „So lassen sich die Stromkosten deutlich reduzieren und die Lichtverschmutzung abmildern, die für Mensch und Tier eine mentale Belastung darstellt.“ Da die Leuchten niemals komplett abgeschaltet werden, fühlten sich Passanten zu jeder Tages- und Nachtzeit dennoch sicher.
Keine detektionsfreien Bereiche
Die neuen Lösungen seien mit speziell angepassten Sensoren für Parkplätze bestückt. „Diese sind zum Beispiel in der Lage, Personen und Vehikel auch direkt unter der Leuchte zu erfassen“, erläutert Spath. „So gibt es keine detektionsfreien Bereiche mehr, wie sie bei Parkplätzen ansonsten häufig auftreten.“
Darüber hinaus hat lixtec einen neuen Sensor im Angebot, der auf die Unterscheidung und Zählung von Verkehrsteilnehmern ausgelegt ist. Dieses Modell könne einzelne Objekte voneinander unterscheiden. Die Lichtstärke werde damit nicht mehr nur in Bezug auf Größe und Geschwindigkeit des erfassten Verkehrsteilnehmers automatisch angepasst. Zusätzlich erkenne die smarte Leuchte, ob es sich um Passanten, Pkw, Zweirad oder Lkw handelt und zählt diese. Dadurch ließen sich Rückschlüsse auf das Verkehrsaufkommen ziehen und die bedarfsgerechte Beleuchtung präziser planen und steuern.
Pkw-Erfassungsbereich bis zu 80 Meter
„Im Vergleich zu passiven Infrarotsensoren sind unsere Sensoren temperaturunabhängig und verfügen über einen viel weiteren Erfassungsbereich, der bei Pkw bis zu 80 Meter beträgt“, so Spath. Die unscheinbare Technologie werde einfach über einen Zhaga-Sockel an der LED-Leuchte installiert und mit deren DALI-Treiber verbunden. Dies gelte auch für die beiden neuen Sensorvarianten. „Mit der smarten Technologie lässt sich jede LED-Straßenbeleuchtung in eine intelligente, bedarfsgerechte Leuchte verwandeln. Dadurch verlängert sich deren Lebensdauer, während Energieverbrauch wie Lichtverschmutzung sinken. Das schont Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen“, sagt Spath.
Ein Parkplatz der PPG-Nordpark wird durch Aral pulse mit 14 Ultraschnell-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgebaut. Damit möchten die Kooperationspartner in die Mobilitätswende und den Standort Mönchengladbach investieren.
Aral pulse ist die E-Mobilitätsmarke von Aral, die PPG-Nordpark GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach sowie von Borussia Mönchengladbach. In unmittelbarer Nähe zur A 61 plant Aral pulse die Eröffnung seines ersten reinen Ladeparks in Deutschland. Der Ladepark umfasst demnach 14 Ultraschnell-Ladesäulen mit einer Leistung von jeweils bis zu 400 Kilowatt (kW). Jede Ladesäule bietet zwei Ladepunkte, so dass insgesamt 28 Ladebuchten für Elektrofahrzeuge zur Verfügung stehen. Damit sei die Anlage im Mönchengladbacher Nordpark die größte von Aral pulse in Deutschland. Der Ladepark soll von einer Photovoltaik-Anlage überspannt werden und ein smartes Shop-Angebot mit Aufenthaltsbereich und kostenlosem WLAN-Zugang erhalten. Die Fertigstellung ist für Sommer 2024 geplant.
Aral investiert strategisch in Ultraschnell-Ladenetz
„Der Ladepark in Mönchengladbach ist Teil unserer deutschlandweiten Ausbaustrategie. Der Standort in unmittelbarer Nähe zur Autobahn und zu den Unternehmen im Nordpark ist hochattraktiv“, erklärt Alexander Junge, Aral Vorstand für Elektromobilität. „Unser Ultraschnell-Ladenetz ist inzwischen auf rund 2.000 Ladepunkte an etwa 300 Standorten gewachsen. Bis 2025 wollen wir rund 5.000, bis 2030 sogar bis zu 20.000 Ladepunkte installieren. Wir sind davon überzeugt, dass ultraschnelles Laden die Zukunft ist. Je nach Batterietechnik können in Mönchengladbach innerhalb von 10 Minuten rund 300 Kilometer Reichweite geladen werden.“
In unmittelbarer Nähe zur A 61 gelegen, fußläufig zum BORUSSIA-PARK, SparkassenPark und RED BOX und nur drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, bietet das Gewerbegebiet „Nordpark“ bereits heute über 6.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Deswegen sei beschlossen worden, die aktuelle Übergangslösung des Schotterparkplatzes P8 nun in einen zukunftsfähigen Ausbau zu überführen. „E-Mobilität und Nachhaltigkeit spielen bei uns eine große Rolle und Aral pulse beweist von Beginn der gemeinsamen Planungen an, dass wir einen offenen und engagierten Partner mit zukunftsorientiertem Weitblick gefunden haben“, erklärt Lars Randerath, Geschäftsführer der PPG-Nordpark GmbH.
Mehrere Bezahlmöglichkeiten
Aral pulse wurde im Rahmen des connect Ladenetztests 2023 zum besten Schnellladeanbieter in Deutschland gekürt. Alle Ladepunkte von Aral pulse werden mit zertifiziertem Ökostrom betrieben. An den Ladesäulen bietet Aral pulse den Kundinnen und Kunden mehrere Bezahlmöglichkeiten an: Zahlen per Kartenterminal (Kreditkarte, Debitkarte, Google und Apple Pay), Zahlen via QR-Code am Ladestecker (Kreditkarte, PayPal), Zahlung via meinAral App, Zahlen mit dem Fahrstromanbieter (eMSP) via Ladekarte, -app und Plug&Charge.
„Über die Zusammenarbeit mit Aral pulse werden wir und die Stadt Mönchengladbach sicherlich zu einem E-Mobilitäts-Vorzeigemodell in der Region. Bereits im Sommer vergangenen Jahres konnten wir mit unserem regionalen Versorger, der NEW AG, 18 Normalladepunkte in Betrieb nehmen. Bei uns wird Parkraummanagement immer im Gesamtkontext mit neuen Mobilitätsformen und digitalen Serviceangeboten gedacht. Mit dieser Strategie scheinen wir uns für zukunftsweisende Partnerschaften interessant zu machen und werden dies konsequent weiterverfolgen“, so Lars Randerath.
P8 bietet fast 500 Stellplätze
Die PPG-Nordpark baut auf der aktuellen Fläche des P8 fast 500 Stellplätze aus versickerungsfähigem Ökopflasterstein. Eine Beleuchtungssteuerung mit LED-Technik sorgt für erhöhte Sicherheit und Energieeffizienz. Der Parkplatz wird über ein digitales Kennzeichenerfassungssystem ticket- und bargeldlos betrieben. Der Parkplatz als auch der Schnellladepark, welcher eine eigene Zufahrt erhält, sind rund um die Uhr für Veranstaltungsbesucher, Mitarbeitende im Nordpark und alle weiteren Ladekunden geöffnet.
Das Softwareunternehmen für Ladelösungen reev gewinnt mit ABB E-mobility einen bedeutenden Hardware-Experten als Partner. ABB E-mobility wird reev Certified Partner.
Ziel der Partnerschaft sei es, dass die Wallboxen des schweizerischen Herstellers schneller in Betrieb genommen und mit der reev-Abrechnungslösung genutzt werden können. Neu sei damit auch, dass die ABB-Wallboxen in Kombination mit der reev-Software über Möglichkeiten wie Tarifmanagement, vollautomatisierte Abrechnung und Nutzergruppenverwaltung verfügen. Zudem sei der gesamte Prozess der Integration einer ABB Terra AC Wallbox in das reev-System deutlich beschleunigt und vereinfacht worden. Mit nur wenigen Klicks durch den Endkunden sei es einsatzbereit. Eine Integration der Lösung in das DC-Portfolio von ABB E-mobility sei im nächsten Schritt geplant.
„Als führendes Technologieunternehmen steht ABB E-mobility nicht nur für leistungsfähige Ladestationen, sondern auch für Innovation und jahrelange Expertise. Die Partnerschaft zwischen ABB E-mobility und reev unterstreicht, wie innovative Technologien durch Softwarelösungen erweitert werden können. Wir freuen uns darauf, mit ABB E-mobility gemeinsam die Elektromobilität voranzutreiben und die Industrie nachhaltig zu beeinflussen“, sagt Verena Graf, CCO von reev.
„Mit der Lösung von reev erleichtern wir unseren Kunden die Abrechnung und können so die Nutzerfahrung weiter verbessern. Intensive Produkttests und einfache Prozesse stellen sicher, dass wir sowohl Endnutzern als auch Elektrofachkräften eine zuverlässige und nahtlose Lösung anbieten können“, ergänzt Dominik Ebling, Leiter Produktmanagement und Geschäftsentwicklung bei ABB E-mobility in Deutschland.
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