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Neues DBV-Merkblatt zur Beton-Bau-Qualität erschienen

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Symbolbild

Eine neue Normenreihe führt zu früheren Festlegungen bezüglich der wesentlichen Aspekte bei komplexen Bauvorhaben. Das Merkblatt soll die Anwendung erleichtern.

Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein e.V. (DBV) hat ein neues Merkblatt in der Fassung vom März 2024 veröffentlicht. Adressiert werden Architekten, Bauherren, Planende, Bauausführende, Fachkundige Personen und Betonhersteller. Das unter dem Titel „Umsetzung des BBQ-Konzepts nach DIN 1045“ herausgegebene Merkblatt soll bei der Anwendung der neuen Normenreihe unterstützen.

Die neue DIN 1045er-Reihe führt für komplexe Bauaufgaben ein verbindliches Kommunikationsregime mit BBQ-Betonfachgesprächen und die Erstellung eines Betonbaukonzepts ein. Innerhalb dieses Konzepts müssen alle wesentlichen Entscheidungen zur Bauaufgabe getroffen werden. Um die an Betonbauwerke gestellten Anforderungen zu erfüllen, werden drei Beton-Bau-Qualitätsklassen eingeführt.

Die wichtigsten Bestandteile komprimiert

In „Umsetzung des BBQ-Konzepts nach DIN 1045“ finden sich die hinter dem Normenteil DIN 1045-1000 und der geforderten Kommunikationssystematik stehenden Grundgedanken. Zudem bietet es Lesenden Erläuterungen zu fachspezifischen Begrifflichkeiten wie BBQ-Klassen, Betonfachgespräche und BBQ-Betonbaukonzepte. Weiterhin liefert das Merkblatt Informationen zur zeitlichen Abfolge der Gesprächsformate als auch zu den zugehörigen Versionen des Betonbaukonzepts.

Das Angebot

Die gesamte Normenreihe – DIN 1045er-Reihe – bestehend aus sieben Normenteilen wurde im August 2023 für die Öffentlichkeit freigegeben. Sie umfasst 39 Merkblätter und kann für 499 Euro (für DBV-Mitglieder 319 Euro) erworben werden. Einzeln ist das neue 48 Seiten lange Merkblatt für 75 Euro (für DBV-Mitglieder 37 Euro) erhältlich.

© Shutterstock

 

Größte Wachstumschance für DESIGNA

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Brett Winslow
Brett Winslow
DESIGNA: Neuer Geschäftsführer für US-Tochter

Brett Winslow wird Geschäftsführer der nordamerikanischen DESIGNA Tochtergesellschaft in den USA, Designa Access Corporation, und tritt damit die Nachfolge von John Curtiss an, der zum 1. März in den Ruhestand getreten ist. Winslow verfügt über langjährige Erfahrung in der Parken-Industrie, war sowohl bei Herstellern als auch bei Dienstleistungsunternehmen in der Entwicklung und Bereitstellung von technologiebasierten Parkraummanagement-Systemen tätig.

Größte Wachstumschance für DESIGNA

Oliver Suter, CEO von DESIGNA, sagt: „Unsere US-Operation stellt die größte Wachstumschance für DESIGNA in unserem anspruchsvollsten Markt dar. Brett wird von DESIGNAs Dominanz bei der Bereitstellung maßgeschneiderter Parkraumzugangs- und -ertragsmanagement-Systeme mit integrierten digitalen Lösungen profitieren.“

Brett Winslow selbst sagt: „DESIGNAs Ruf bei der Bereitstellung hochwertiger Parksysteme für integrierte Unternehmensumgebungen ist weit verbreitet. Wir haben eine bedeutende Gelegenheit, unsere Unternehmenserfahrung in Flughäfen und Gesundheitseinrichtungen in andere Märkte mit ähnlichen Anforderungen auszuweiten. Designa Access USA ist bereit, den Markt anzuführen. Wir erweitern unser Team, um den Anforderungen unserer sich wandelnden Branche gerecht zu werden, und bauen Partnerschaften und Kundenbeziehungen auf, die ein erstklassiges Parkerlebnis bieten.“

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Brett Winslow
© DESIGNA

Herbert Diess wird Verwaltungsratsvorsitzender

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Dr. Herbert Diess
Dr. Herbert Diess
Der ehemalige CEO der Volkswagen AG, Dr. Herbert Diess, trat Anfang 2024 die Nachfolge von Dr. Alexander Landia als Vorsitzender des Verwaltungsrats von The Mobility House.

Herbert Diess zu seinem Einstieg bei The Mobility House: „Der zügig voranschreitende Ausbau von Wind- und Sonnenenergie erfordert deutlich höhere Speicherkapazitäten und Flexibilität im Energiesystem der Zukunft. Die schnell wachsende Flotte der Elektroautos, die durchschnittlich weniger als eine Stunde täglich genutzt wird, ist schon jetzt der größte elektrische Energiespeicher der Welt.

Geteilte Zukunftsvision

Diesen zu verwenden, um die Stromnetze zu optimieren und den Nutzer:innen der Elektroautos dadurch deutlich günstigere Energiekosten anzubieten, ist die Zukunftsvision, die ich mit The Mobility House teile. Die neuesten Elektroautos sind schon V2G-fähig (Anm. d. Red.: V2G=Vehicle to Grid). Ich freue mich darauf, diesen disruptiven Wandel des Energieökosystems gemeinsam mit The Mobility House zu gestalten und zu beschleunigen. Ein großartiges Ziel, wie es der Gründer Thomas Raffeiner von The Mobility House formuliert: Am Ende werden die Elektroautos kostenlos und emissionsfrei fahren.“

Weitere Beiträge zu Mobility House lesen Sie -> hier

Dr. Herbert Diess „Am Ende werden die Elektroautos kostenlos und emissionsfrei fahren.“
© Infineon

Q-Park übernimmt Tiefgarage in Köln

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Neues Objekt von Q-Park mit über 1.000 Stellplätzen: Die Tiefgarage befindet sich unter dem „Barthonia Forum“ in Köln-Ehrenfeld. – © Q-Park

Ab dem ersten Mai 2024 übernimmt der Parkraumbewirtschafter Q-Park die Tiefgarage des Objekts „Barthonia Forum“ in Köln-Ehrenfeld. Die Parkanlage bietet über zwei Ebenen verteilt 1.043 Stellplätze, wobei 569 davon für Dauerparker reserviert sind.

Aufgrund des Besitzerwechsels des „Barthonia Forums“ stehen den Parkenden in Zukunft zahlreiche neue Features zur Verfügung. Genutzt wird das Parkhaus vor allem für Kaufland-Kunden, Tagestouristen, Studenten des FOM-Hochschulzentrums, die umliegenden Büros sowie für Besucher und Besucherinnen der Zentralmoschee und der pulsierenden Venloer Straße.

Da Q-Park eine langfristige Pachtung anstrebe, seien vielseitige Neuerungen geplant. So wird die Tiefgarage auf Kennzeichenerkennung und das PaSS (=Parken als Smart Service)-System des Besitzers umgestellt. Dieses ermöglicht Kunden, das Parkhaus mit ihrer Bank- oder Kreditkarte zu betreten und zu verlassen.In dem Objekt werden Kassenautomaten sowohl für Bar- als auch Kartenzahlung zur Verfügung stehen. Zudem soll die Anlage öffentlich nutzbare Ladestationen sowie eine neue Beschilderung erhalten. Eine LED-Beleuchtung und die Anschaffung von Reinigungsmaschinen seien ebenfalls in Planung, so Q-Park.

Darüber hinaus sollen neben den regulären Öffnungszeiten – Montag bis Samstag von sieben bis 22 Uhr – Nachtzugänge geschaffen und vier Frauennotruftasten installiert werden. Für die Parkenden wird laut Q-Park eine rund um die Uhr besetzte Serviceleitstelle erreichbar sein. Möchte man sich als Fahrer oder Fahrerin im Vorfeld einen Stellplatz buchen, so sei auch dies möglich.

Neues Objekt von Q-Park mit über 1.000 Stellplätzen: Die Tiefgarage liegt unter dem „Barthonia Forum“ in Köln-Ehrenfeld. – © Q-Park

 

 

Prognose für freie LKW-Parkplätze per App

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Screenshot der App © Aparkado

Mit der LKW.APP PRO soll ein neues Niveau der Planbarkeit für das LKW-Parken erreicht werden. Transporteuren steht damit bei der Parkplatzsuche nicht mehr nur ein Blick auf mögliche freie Plätze zur Verfügung, sondern eine Vorhersage für die nächsten 15 Stunden.

Entwickler Aparkado erweitert sein App-Angebot zur digitalisierten LKW-Parkplatzsuche. Die Nutzung des bestehenden Dienstes breitete sich bereits im August 2023 von Deutschland auf Europa aus. Mittlerweile sind über 22.000 Downloads aus mehr als 50 Ländern verzeichnet. Die mit Auslastungsanzeigen versehenen Parkplätze erfuhren eine Steigerung auf über 14.000. Für die Nutzer der kostenfreien App-Version bleiben die Angaben zur gegenwärtigen Parkplatzauslastung weiterhin bestehen.

LKW.APP PRO – das kostenpflichtige App-Upgrade – ermöglicht den Fahrern und Fahrerinnen Zugriff auf den „Parkplatz-Monitor“, welcher die Parkplatzauslastung innerhalb der nächsten 15 Stunden anhand einer anschaulichen Grafik prognostiziert. Aufgrund der dadurch verkürzten Suchzeit soll neben dem Komfortgewinn für die Trucker auch eine drastische Senkung der CO2-Emission erreicht werden.

Nächstes Ziel: Transportunternehmen

Aparkado plant für das Frühjahr 2025 unter dem Namen LKW.APP BUSINESS eine weitere Variante der App. Seinen Ansatz erläutert Roland Moussavi, Gründer von Aparkado, wie folgt: „Die Digitalisierung ist bei den LKW- Fahrern noch nicht angekommen. Nicht, weil sie es nicht können oder nicht wollen, sondern weil sie bisher nicht als direkte Profiteure im Fokus standen.“

Screenshot der neuen App – © Aparkado

TÜV Rheinland: Ladesäulen jährlich prüfen lassen

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Many electric car are charged by charging stations in the parking lot; Shutterstock ID 749369458; purchase_order: A04; job: TÜV Rheinland; client: ; other:

Angesichts der zunehmenden Zahl von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge rät der TÜV Rheinland, diese regelmäßig zu prüfen – auch um die technische Sicherheit gegenüber Behörden und Versicherungen nachweisen zu können. Zudem gelten ab 13. April 2024 neue EU-weite Regeln, so der TÜV Rheinland.  

Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen steigt die Zahl der Ladesäulen in Deutschland deutlich an. Wer eine Ladesäule betreibt, sollte die Sicherheit und die Pflichten als Betreiber nicht vernachlässigen, sagt Theodor Kusemann, bei TÜV Rheinland Experte für Elektrotechnik. „Die größten Risiken beim Laden sind Stromschläge und überhitzende Akkus in Elektroautos. Beides soll die Steuerung der Ladestation verhindern“, so der Experte.

Verantwortung bei den Betreibern

Sachkundige Prüferinnen und Prüfer von TÜV Rheinland testen durch Fehlersimulation, ob die Schutzeinrichtungen einer Ladesäule ordnungsgemäß funktionieren. „Diese sicherheitstechnische Einrichtung sollten Betreiber regelmäßig prüfen lassen“, sagt Kusemann. Denn Betreiber seien sowohl für den Aufbau und Betrieb der Ladepunkte verantwortlich als auch für die Anzeige- und Nachweispflichten gegenüber der Behörde. Hierzu gehöre der Nachweis der technischen Sicherheit.

Wie häufig eine Ladesäule mindestens geprüft werden muss, wird mittels einer Gefährdungsbeurteilung festgelegt. Neben etwa der Ladesäulenverordnung des Bundes und den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften (DGUV V3) ist je nach Ort der Aufstellung zudem die Betriebssicherheitsverordnung zu beachten. „Aus den Regeln ergeben sich jährliche bis vierjährige Prüfintervalle. Aus unserer Erfahrung heraus empfehlen wir Betreibern allerdings, Ladesäulen möglichst jährlich darauf zu überprüfen, ob sie technisch noch in Ordnung sind und alle Sicherheitseinrichtungen funktionieren“, so Kusemann.

Prüfprotokolle als Nachweis

Die eigentliche Prüfung der AC-Ladesäule gehe relativ schnell. „Prüfer müssen sich zunächst die Unterlagen zur Ladesäule anschauen, dann müssen sie das Gerät öffnen, schließlich lösen sie in der Ladesäule die Gleichfehlerstromerkennung aus“, erklärt Kusemann den Ablauf. Auch eine Sichtprüfung ist notwendig, um defekte Stecker oder Kabel zu erkennen. Die Fachleute von TÜV Rheinland erstellen nach der Prüfung ein Protokoll. Darin dokumentieren sie die Ergebnisse der Überprüfung. Das Protokoll dient als Nachweis, dass die Ladesäule normengerecht funktioniert – etwa gegenüber Behörden. Auch für die Versicherungen sind solche Prüfprotokolle die Grundlage der Schadenregulierung, sollte doch einmal etwas passieren.

Neue Regeln ab April

Mit einem weiter dynamischen Wachstum bei neuen Ladepunkten rechnen Fachleute auch durch gesetzliche Vorgaben. So gelten ab dem 13. April 2024 für neu errichtete Elektroauto-Ladestationen geänderte Regeln. Zu diesem Datum greift die europäische Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR). Dabei geht es in erster Linie um Vorgaben zur Dichte eines europäischen Ladenetzes an wichtigen Fernstraßen. So müssen bis 2025 entlang der wichtigsten Verkehrskorridore für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge alle 60 Kilometer Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von mindestens 150 Kilowatt (kW) errichtet werden. Zudem soll die Bezahlung an der Ladesäule einfacher werden. „Auch bei einem schnellen Wachstum des Ladenetzes ist ein hohes Niveau der technischen Sicherheit wichtig, damit Elektromobilität sich durchsetzen kann“, sagt Kusemann.

Regelmäßige Prüfung für Betreiber wichtig: Ladesäulen für Elektrofahrzeuge – © Shutterstock/TÜV Rheinland

Goldbeck Parking Services sanieren Parkhaus in Mönchengladbach-Rheydt

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Im Zuge der Sanierung wurde auch ein neues Oberflächenschutzsystem aufgetragen. – © Goldbeck

Die auf die Bewirtschaftung und Sanierung von Parkflächen spezialisierte Goldbeck Parking Services GmbH – Teil der Dienstleistungssparte des europaweit tätigen Bau- und Dienstleistungsunternehmens Goldbeck – hat im Auftrag des Eigentümers die umfangreiche Sanierung des City Parkhauses in Mönchengladbach-Rheydt abgeschlossen. Das Projektvolumen beläuft sich nach Goldbeck-Angaben auf etwa eine Million Euro.

Das aus den 1970er-Jahren stammende Parkobjekt in der Mühlenstraße 19 umfasst eine Gesamtfläche von rund 7.500 Quadratmetern mit knapp 300 Stellplätzen. Die Goldbeck Parking Services haben einen Teil des Parkhauses innerhalb von acht Monaten bei laufendem Betrieb saniert.

„Die Sanierung des spindelförmigen Gebäudes war aufgrund seiner schrägen und kreisförmigen Flächen anfangs eine große Herausforderung. Um das Gebäude vollständig erfassen zu können, haben wir das gesamte Gebäude zunächst gescannt und ein 3D-Modell erstellt. Auf dieser Basis konnte die weitere Planung erfolgen“, erklärt Steffen Neuhorn, Abteilungsleiter bei den Goldbeck Parking Services. „Im Rahmen der Sanierungsarbeiten hat unser Expertenteam unter anderem das Entwässerungssystem neu angepasst, Fahrwege und Parkplätze instandgesetzt und neue Tore eingebaut.“

Bewehrungen erneuert

Der Beton im Parkhaus und zugehörig Bewehrungen – eine Verstärkung von Betonbauteilen zur Erhöhung der Tragfähigkeit – wurden erneuert und ausgetauscht. Steffen Neuhorn ergänzt: „Die Oberflächen wurden außerdem mit einem neuen Oberflächenschutzsystem versehen. Entstanden ist ein langlebiges Parkhaus für die Region.“

Das City Parkhaus liegt südlich von Mönchengladbach im Stadtteil Rheydt und ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Es bietet Besucherinnen und Besuchern des Stadtteils wie auch Anwohnerinnen und Anwohnern eine bequeme Parkmöglichkeit in zentraler Lage, nahe Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants.

Im Zuge der Sanierung wurde auch ein neues Oberflächenschutzsystem aufgetragen. – © Goldbeck

Verstärkung für den technischen Bereich

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Marcus Springer
Mannheimer Parkhausbetriebe: Marcus Springer verstärkt die Geschäftsführung

Bereits seit dem 1. Januar 2024 haben die Mannheimer Parkhausbetriebe GmbH (MPB) mit Marcus Springer einen weiteren Geschäftsführer. Er unterstützt Carsten Südmersen, der die Geschäftsführung der MPB im November 2022 kurzfristig übernommen hatte und seitdem die Gesellschaft leitet. Springer, Jahrgang 1978, begann seine Karriere bei der MPB im Februar 2009 als Assistent der damaligen Geschäftsführung.

Der diplomierte Wirtschaftsingenieur wurde Anfang 2014 zum Betriebsleiter ernannt, ehe er im Frühjahr 2017 nach dem Ausscheiden des damaligen technischen Prokuristen dessen Position und Aufgabengebiet übernahm. Er verantwortet als neuer Geschäftsführer schwerpunktmäßig den technischen Bereich.

Innovator seit fast 60 Jahren

Die Mannheimer Parkhausbetriebe sind ein Traditionsunternehmen in der Quadratestadt und in der Metropolregion. Seit fast 60 Jahren liegt die Kernkompetenz des Unternehmens in Bewirtschaftung, Betrieb und Bau von Parkobjekten sowie anderen Aufgaben im Umfeld des Parkens. Weiterentwicklung und Optimierung des Parkraums in der Quadratestadt seien Ziel und Zweck des innovativen Marktführers in der Region, so das Unternehmen.

Die MPB besitzen und unterhalten rund 20.000 Stellplätze, überwiegend in Mannheim. Diese verteilen sich auf knapp 60 Parkhäuser und Parkplätze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen in den Bereichen Überwachung und Bewirtschaftung von Parkflächen, auch bei Großveranstaltungen, wie dem Mannheimer Maimarkt, oder in der SAP Arena an.

Marcus Springer
© Mannheimer Parkhausbetriebe

MOSOLF Gruppe und APCOA starten Partnerschaft

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Die MOSOLF Gruppe richtet die erste „Hand-over-Zone“ am „SI-Centrum“ in Stuttgart ein. – © MOSOLF Gruppe

Die MOSOLF Gruppe, Systemdienstleister der Automobilindustrie in Europa, und Parkraumbetreiber APCOA haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Logistik- und Auslieferungsdienste in urbanen Gebieten sollen damit gestärkt werden. Im Rahmen dieser Kooperation kann die MOSOLF Gruppe für ihre Kunden sogenannte Hand-over-Zonen in den Urban-Hubs-Standorten von APCOA einrichten.

Die Zusammenarbeit zwischen der MOSOLF Gruppe und APCOA zielt darauf ab, das Agenturmodell, den Direktvertrieb sowie die Endkundenschnittstelle und das Flottenmanagement von MOSOLF zu unterstützen. Der Fokus von MOSOLF liegt dabei auf den Flotten- und Endkunden. Durch die Nutzung der bestehenden Infrastruktur von APCOA will die MOSOLF Gruppe ein effizientes Logistik- und Auslieferungsnetzwerk für Hersteller und Flotten aufbauen, wodurch die Fahrzeugauslieferung näher an den Endkunden- und Nutzermarkt rücke. Die erste „Hand-over-Zone“ soll am „SI-Centrum“ in Stuttgart eingerichtet werden.

APCOA erweitert das Leistungsspektrum

Zu den Vorteilen dieser Partnerschaft gehören unter anderem eine wohnort- und arbeitsplatznahe Abholung sowie Rückbringung von Neu- und Altfahrzeugen, personalisierte Lösungen für Fahrzeugnutzer und Flottenbetreiber sowie eine erhöhte Präsenz der MOSOLF Gruppe in Ballungszentren. Für APCOA ergeben sich aus der Kooperation mit der MOSOLF Gruppe neue Nutzungsformen seiner Urban Hubs und damit ein erweitertes Leistungsspektrum.

„Diese Partnerschaft markiert einen wichtigen Schritt für die MOSOLF Gruppe, um unsere Dienstleistungen in urbanen Gebieten weiter auszubauen und unseren Kunden noch bessere Lösungen anzubieten“, sagt Dr. Jörg Mosolf, Vorstandsvorsitzender der MOSOLF Gruppe.

„Unserem Ziel, Parkraum zu einer urbanen Schnittstelle mit zahlreichen Servicedienstleistungen rund um das Automobil weiterzuentwickeln, wird durch diese strategische Partnerschaft signifikant Vorschub geleistet“, erläutert Katrin Teichert, Geschäftsführerin der APCOA PARKING Deutschland GmbH. „Wir freuen uns, gemeinsam mit MOSOLF das Dienstleistungsangebot für unsere Parkkunden, Flottennutzer und Logistikpartner in unseren Parkhäusern langfristig ausbauen zu können“.

Die MOSOLF Gruppe richtet die erste „Hand-over-Zone“ am „SI-Centrum“ in Stuttgart ein. – © MOSOLF Gruppe

Contipark kauft Central-Parkhaus in Pforzheim

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Panorama of Pforzheim in Baden-Wurttemberg Germany

Zum 1. März hat Contipark das „Central-Parkhaus“ von Eigentümer Hans-Georg Schober in Pforzheim erworben. Damit erweitert der Parkhausbetreiber sein Eigentumsportfolio um ein weiteres Objekt.

Das „Central-Parkhaus“ in der Zerrennerstraße 20 in Pforzheim ist eine Anlage mit einer langen Geschichte. Autos, Parken und Schober gehörten in Pforzheim lange zusammen. Auf dem in Familienbesitz befindlichen Grundstück des ehemaligen „Pforzheimer Brauhauses“ errichtete Erich Schober vor gut einhundert Jahren zunächst eine Tankstelle mit angeschlossener Werkstatt und stellte einige Parkplätze zur Verfügung. Vor dem Zweiten Weltkrieg kamen dann die ersten innovativen „Parkboxen“ dazu.

Steigende Nachfrage in den Wirtschaftswunderjahren 

Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Stadt zerstört. Nachdem Heinz Schober aus alliierter Kriegsgefangenschaft heimgekehrt war, stieg er in das Unternehmen seines Vaters mit ein. Zu Beginn der 1950-er Jahre sollte nun eines der ersten Parkhäuser in Pforzheim entstehen. Doch zuerst, so die Auflage der Stadt, musste noch ein Wohnhaus auf dem Gelände der Familie Schober errichtet werden. So wurde ein Miethaus für elf Parteien hochgezogen. Auf dem Firmengelände waren auch eine Werkstatt und eine „Mehrfarben-Tankstelle“ der Familie Schober in Betrieb. Hier wurde Kraftstoff verschiedener Anbieter verkauft.

Im Jahr 1955 projektierten die Schobers den ersten Bauabschnitt des Parkhauses in der Zerrennerstraße, der Stellplätze für 80 Fahrzeuge vorsah. 1957 war die Eröffnung. 1959 wurden mit dem zweiten Bauabschnitt 250 weitere Parkplätze zur Verfügung gestellt. Das brachte in der autoverrückten Wirtschaftswunderzeit eine deutliche Entlastung der Parkraumsituation in der Pforzheimer Innenstadt. Mit dem dritten Bauabschnitt wurde das Objekt 1967 auf insgesamt 390 Stellplätze verteilt auf sechs Ebenen erweitert.

Eng verbunden mit dem Bundesverband Parken

„Heute sind es ‚nur‘ noch 367, wir mussten die Stellflächen im Lauf der Zeit den immer breiteren modernen Autos anpassen“, sagt der ehemalige Inhaber Hans-Georg Schober. Er hat nun das „Central-Parkhaus Schober“ an Contipark verkauft. Übrigens war sein Vater Heinz Schober einer der Gründer des Bundesverband Parken e.V., dessen Vorsitzender heute Contipark-Geschäftsführer Michael Kesseler ist. Der Kauf des Pforzheimer Objekts ist Teil der Unternehmensstrategie, Parkhäuser im Eigentum zu erwerben und so auf Langfristigkeit zu setzen, wie Michael Kesseler mitteilte.

Tor zum Nordschwarzwald: Pforzheim, am Nordrand des Schwarzwalds in Baden-Württemberg gelegen, ist eine Großstadt mit über 125.000 Einwohnern. – © Shutterstock