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Parkhaus in München verbindet Nachhaltigkeit mit Stil

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Ästhetik und Umweltbewusstsein im Einklang. – © Huber Parking

Laut Oberbürgermeister Dieter Reiter steht das schönste Parkhaus Münchens nun am U- und S-Bahnhof Neuperlach-Süd. Realisiert wurde das jüngst fertiggestellte P+R-Objekt von Huber Parking.

Das neue, im März 2024 vom Münchener Oberbürgermeister persönlich offiziell eröffnete P+R-Parkhaus bietet attraktive Umsteigemöglichkeiten am ÖPNV-Knotenpunkt und soll das Verkehrsaufkommen in Richtung der Isar-Metropole reduzieren. Mit 770 Stellplätzen sei das Parkhaus für Pendlerinnen und Pendler gut dimensioniert. Es ist Teil eines Immobilienkomplexes und wurde in Split-Level-Bauweise errichtet. Das Areal war Bestandteil des Bebauungsplans, der zur Komplettierung des Stadtquartiers südlich des Neuperlacher Bahnhofs dient und einen attraktiven Stadteingang von Süden in Richtung München schaffen sollte.

Architekturfassade mit Funktion

Gebaut wurde das über 19 Halbebenen verfügende Projekt von Huber Parking Deutschland nach dem Entwurf des Wiener Architekturbüros Delugan-Meissl Architects in Verbindung mit Maisch Wolf Architekten aus München für den Kunden Stadtwerke München. Die raffinierte Fassade entstammt einem Architekturwettbewerb. Markenzeichen sind die 17.000 überlappenden, pulverbeschichteten Alukassetten. Bis auf 24 Meter Höhe erstrecken sie sich und bieten zusätzlich zur Optik eine Schallschutzfunktion in Richtung des benachbarten Hotelgebäudes. Zur Straße hin stellt die Fassade aus offenen Lochblechkassetten den erforderlichen Lüftungsquerschnitt für eine natürliche Belüftung her. Im Erdgeschoss sorgt eine schalldämmende Glasfassade in Richtung Hotel für Helligkeit und ein angenehmes Ambiente. Das komplette Parkhaus wurde mit Schallschutzdecken ausgeführt.

E-Mobilität und Nachhaltigkeit

Die Kombination von PV-Anlage und Begrünung auf dem Parkhausdach hat zweierlei Funktionen: Einerseits werde der Strom zur Versorgung der kompletten Parkhaustechnik inklusive E-Ladern selbst erzeugt, andererseits finde eine natürliche Kühlung statt, so Huber Parking. 72 E-Ladestationen machen den Standort für Fahrer von E-Fahrzeugen interessant. Die Erweiterung um 60 weitere E-Ladestellplätze sei vorgerüstet, betont das Bauunternehmen. Begrünte Innenhöfe unterstreichen den nachhaltigen Charakter des Projekts, die Pflanzen werden dabei mit Tröpfchenbewässerung versorgt.

Moderne Parkhaustechnik

Durch die attraktive Umsteigemöglichkeit direkt am U- und S-Bahnhof Neuperlach Süd wird der Gebrauch öffentlicher Verkehrsmittel für die letzten Meilen ins Münchener Zentrum gefördert, lästige Staus würden so umgangen. Kostengünstige Tagespreise von 1,50 Euro locken zusätzlich.

Kameras registrieren ein- und ausfahrende Fahrzeuge an drei Ein- und zwei Ausfahrtsschranken. Anhand der Kennzeichenerkennung ist die Begleichung der Parkgebühren möglich. Das Parkleitsystem mit Ebenenzählung sowie Zählung freier E-Ladestellplätze ist mit einer Restplatzanzeige kombiniert. Auf jeder Etage befinden sich Notrufsprechstellen.

„Das Projekt war durch die Nähe zum Boardinghouse und seine aufwändige Architektur sehr anspruchsvoll. Es hat als Teil eines Rings aus Parkhäusern um den Münchener Speckgürtel eine wichtige Bedeutung für die Stadt“, sagte Sabine Stinner, Projektleiterin bei Huber Parking.

Das neue Parkhaus bringt Ästhetik und Umweltbewusstsein in Einklang. – © Huber Parking

Die Parkuhr feiert 70. Geburtstag

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Amerikanische Idee der Parkraumbewirtschaftung: Duisburg war mit Parkuhren Pionier in Deutschland – zum Verdruss der damaligen Autofahrer. –© Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg

Wo standen die ersten Parkuhren? In Duisburg! Dort wurden am 4. Januar 1954 die ersten Parkuhren Deutschlands aufgestellt. Mit der damals neuen amerikanischen Idee der Parkraumbewirtschaftung hoffte man, ein Instrument zur Steuerung und besseren Auslastung der vorhandenen Parkplätze zu haben.

Mit 20 Uhren zu jeweils 400 Mark Anschaffungskosten wollte die Stadt der schon damals herrschenden Parkplatznot Herr werden. Zum Vergleich: Rund 22.000 Kraftfahrzeuge waren damals in Duisburg zugelassen, heute liegt die Zahl laut Stadt bei mehr als 300 000. Doch die Parkuhren „stießen von Anfang an auf wenig Gegenliebe. Es gab wütende Proteste, sogar Klagen“, schreibt das Deutsche Patent- und Markenamt über die Einführung in Duisburg. Eine Stunde Parken kostete einen Groschen, also zehn Pfennig – zu viel, wie viele fanden. Im Volksmund bekamen die Parkuhren denn auch schnell den Namen „Groschengrab“.

Amerikanische Idee der Parkraumbewirtschaftung: Duisburg war mit Parkuhren Pionier in Deutschland – zum Verdruss der damaligen Autofahrer. – © Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg

 

Digitales Parkleitsystem in Köln-Nippes war ein Erfolg

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Pilotprojekt: 27 dynamische LED-Displays von Cleverciti zeigten an Laternenmasten in Köln-Nippes den schnellsten Weg zum nächsten freien Stellplatz – © RheinEnergie

Der Modellversuch für das Parkleitsystem „Parkpilot“ im Kölner Stadtteil Nippes ging nach dreieinhalb Jahren erfolgreich zu Ende. Betreut wurde das Projekt vom Versorger RheinEnergie, technisch umgesetzt hatte es Cleverciti aus München.

Der kostenlose Service, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium im Programm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“, erfasste rund 800 Stellplätze im Umfeld der innerstädtischen Neusser Straße in Köln-Nippes. Seit dem 2. Juni 2020 waren dort 27 dynamische LED-Displays von Cleverciti an Laternenmasten angebracht, die Verkehrsteilnehmern per Richtungsanzeige den schnellsten Weg zum nächsten freien Stellplatz wiesen – in Echtzeit. Von der effizienteren Parkplatzsuche erhofften sich die Initiatoren des Projekts Einsparungen beim Suchverkehr.

„Wir gehen sehr positiv aus diesem Pilotprojekt heraus“, sagte Christian Remacly, Projektbetreuer bei der RheinEnergie, gegenüber der Kölnischen Rundschau. Aktiv genutzt vermeide das System nur in dem kleinen Bereich von Köln 550.000 bis 700.000 Kilometer Parksuchfahrten pro Jahr. Dies bedeute rund 60 bis 70 Tonnen vermiedener CO2-Ausstoß. Der Suchverkehr auf der Neusser Straße habe abgenommen, weil Stellplatz-Ressourcen in den Randgebieten sichtbar wurden, so Remacly. Auch technisch sei alles reibungslos verlaufen.

Durchschnittliche Suchzeit bis zu 45 Prozent gesunken

Die positiven Eindrücke des Projektbetreuers werden durch den Abschlussbericht der RheinEnergie bestätigt, der signifikante Verbesserungen im Parkraummanagement aufzeigt. Mithilfe von Parkpilot konnte die durchschnittliche Suchzeit zu einem freien Parkplatz in diesem Gebiet laut Bericht um bis zu 45 Prozent und die gefahrene Strecke um bis zu 41 Prozent gesenkt werden. Die Auslastung der verfügbaren Parkplätze konnte demnach um sieben Prozent gesteigert werden. Die Stadt Köln will die gewonnen Erkenntnisse für die weitere Planung eines gesamtheitlichen Mobilitäts- und Parkraumkonzepts nutzen, so die Verantwortlichen.

Pilotprojekt: 27 dynamische LED-Displays von Cleverciti zeigten an Laternenmasten in Köln-Nippes den schnellsten Weg zum nächsten freien Stellplatz. – © RheinEnergie

 

Aral pulse plant Ladepark in Bochum-Wattenscheid

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Karsten Linde, Projektleiter Aral pulse, Alexander Junge, Aral Vorstand für E-Mobilität, Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister Bochum, Björn Biermann, Vermieter, Rouven Beeck, Geschäftsführer Bochum Wirtschaftsentwicklung. – © Aral

Aral pulse, ein Anbieter von schneller Ladeinfrastruktur in Deutschland, plant einen Ladepark in Bochum-Wattenscheid für Ende 2025. Dieser soll 15 Ultraschnell-Ladesäulen mit 27 Ladepunkten bieten. Laut Unternehmen sei je nach Fahrzeugtechnik innerhalb von zehn Minuten eine Ladung bis zu 300 Kilometer Reichweite möglich.

An der Berliner-Straße 60 in unmittelbarer Nähe zur A40 soll ein GigahubTM von Aral pulse realisiert werden. Von den 27 Ladepunkten sind 24 für Pkws und drei für Lkws vorgesehen. Die Ladesäulen sollen eine Leistung von bis zu 400 Kilowatt besitzen. Wie die bisherigen Ladepunkte des Unternehmens werden die neuen mit zertifiziertem Ökostrom betrieben sein. Zur Aufladung eines Fahrzeugs kann sowohl die im April eingeführte Aral pulse App als auch die Aral pulse Ladekarte genutzt werden. Weitere Bezahlmöglichkeiten gebe es jedoch ebenfalls. Nach der Fertigstellung im Dezember 2025 gehört der Park zu einer der größten von Aral pulse in Deutschland.

Nachhaltige Antriebstechnik der Zukunft

Auch plant das Unternehmen eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Ladeparks. Ebenso soll den Nutzern und Nutzerinnen ein gastronomisches Angebot unterbreitet werden. Bis Ende 2024 möchte Aral pulse 30 Standorte mit Lademöglichkeiten für Lkws bieten können. Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch sagt zu dem Projekt: „Seit Jahren forcieren wir das Thema Elektromobilität in Bochum. Heute stellen wir eine wichtige Weiche für die nachhaltige Antriebstechnik der Zukunft. Der Ladepark an der Berliner Straße ist dabei ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unserer Stadt. Ich freue mich sehr darüber, dass sich mit Aral ein Unternehmen engagiert, das seinen Ursprung und seine Wurzeln in Bochum hat und mittlerweile fest zur DNA Bochums gehört. Vor 100 Jahren wurde hier der Super-Kraftstoff erfunden. Und nun entsteht genau hier ein Zentrum für den Super-Kraftstoff der Zukunft. Dass Aral in den Ladepark investiert, ist ein wichtiges Signal für die Stadt und beweist einmal mehr, dass öffentliche und private Partner erfolgreich zusammenarbeiten können.“

Karsten Linde, Projektleiter Aral pulse, Alexander Junge, Aral Vorstand für E-Mobilität, Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister Bochum, Björn Biermann, Vermieter, Rouven Beeck, Geschäftsführer Bochum Wirtschaftsentwicklung. – © Aral

Paderborner Parkleitsysteme für zu Hause

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Einmalige Gelegenheit für Liebhaber der Paderborner Stadtgeschichte. –  ASP

Der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) bietet einen Großteil der früheren Schilder und Anzeigen des Paderborner Parkleitsystems zum Verkauf an. Für einen geringen Preis können diese – solange der Vorrat reicht – bis zum 21. Juni 2024 auf dem Recyclinghof an der Talle erworben werden.

Im vergangenen Jahr ersetzte der ASP eine erhebliche Menge der Schilder und Anzeigen des Parkleitsystems in Paderborn durch neue LED-Displays. Obwohl die neuen Modelle noch nicht einwandfrei funktionieren, steht fest, dass die alten nicht mehr in Betrieb genommen werden. Um unnötigen Abfall zu vermeiden, stehen daher die ehemaligen Schilder und Anzeigen zum Verkauf.

Teile der Paderborner Stadtgeschichte zum Mitnehmen 

Interessierte haben sowohl unterschiedliche Aufschriften als auch verschiedene Formate wie 166x46x20cm und 165x34x20cm (Breite x Höhe x Tiefe) zur Auswahl. Abgesehen von Gebrauchsspuren an den reflektierenden Folien und den Aufschriften seien die Anzeigen aus pulverbeschichtetem Blech in einem guten rostfreien Zustand. Das Material wird defekt ohne jegliche Gewährleistung für eine Unkostenpauschale von 20 Euro pro Stück verkauft

Einmalige Gelegenheit für Liebhaber der Paderborner Stadtgeschichte. – © ASP

 

Zukunft liegt in Integration moderner Technologien

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Carsten Roszak
Carsten Roszak
Dipl.-Oec. Carsten Roszak ist seit eineinhalb Jahren Geschäftsführer der ICA Chipkartensysteme GmbH & Co. KG in Dortmund. Im Interview sprachen wir mit ihm über das Unternehmen, ein ganz neues Parksystem und den allgemeinen Trend in der Branche.

Parken aktuell: Herr Roszak, können Sie uns bitte kurz vorstellen, was die ICA Chipkartensysteme GmbH & Co. KG auszeichnet?

Carsten Roszak: Natürlich. Die ICA Chipkartensysteme GmbH & Co. KG wurde bereits 1986 von unserem Gesellschafter und Mitgeschäftsführer Dipl.-Ing. Heinz Walter Sander gegründet. Als inhabergeführtes und unabhängiges mittelständisches Unternehmen verfügen wir über mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich Technik. Wir sind auf die eigenständige Entwicklung innovativer und zukunftsweisender Technologien und Systemintegrationen spezialisiert. Unsere herausragende Expertise zeigt sich besonders in unserem fortschrittlichen Parkraummanagement.

Was genau macht Ihr Parkraummanagement denn so besonders?

Carsten Roszak: Unser Parkraummanagement basiert auf perfektem Design, ­robusten Verarbeitungsstandards und der Integration modernster Technologien. Auch das Thema KI spielt im Parkraum­management der neuen Generation eine immer größere Rolle, mit der auch wir uns beschäftigen. Wir setzen auf umweltfreundliche Komponenten und effiziente Datenverarbeitungs- sowie Kommunikations­systeme, um einen nachhaltigen Betrieb zu gewährleisten. Diese Kombination ermöglicht es uns, herausragende, zuverlässige und umweltfreundliche Lösungen anzubieten. Unser ganz neues System „Topas“, auf welches wir noch näher eingehen werden, unterstützt unsere Lösungen.

Sie sagten gerade, dass Ihre Parkraummanagementsysteme auf modernsten Technologien, effizienten Datenverarbeitungs- sowie Kommunikationssystemen funktionieren. Hierfür ist vermutlich ein stabiles Back-End-System notwendig. Können Sie uns hierzu mehr erzählen?

Carsten Roszak: Sehr gerne. Wir arbeiten an einem ganz neuen System, unserem „Topas“, das ab dem vierten Quartal dieses Jahres verfügbar sein wird. „Topas“ ist das Herzstück unserer ICA Parking-Lösungen. Es basiert auf den neuesten technologischen Standards und ermöglicht eine nahtlose Integration neuer Komponenten. Alle Systemkomponenten werden zentral gesteuert, um den Einsatz des Parkraummanagementsystems einfach und unkompliziert zu gestalten. „Topas“ ist hochgradig anpassbar an individuelle Bedürfnisse und bietet eine unkomplizierte Wartung sowie hohe Service­freundlichkeit.

Welche Besonderheiten bietet das System „Topas“?

Carsten Roszak: „Topas“ gewährleistet eine umfassende Integration digitaler Bezahlsysteme und eine übersichtliche Darstellung des Abrechnungssystems. Der ­Datenschutz hat für uns oberste Priorität, daher sind persönliche Informationen und Nutzungsdaten verschlüsselt und geschützt. Trotz höchster Sicherheitsstandards bietet unser System eine flexible Datenverarbeitung und Echtzeitdatenerfassung für einen stets aktuellen Überblick. Zudem profitieren unsere Kunden von einem flächendeckenden Service-Netzwerk, das zusätzliche Sicherheit bietet.

Welche weiteren innovativen Lösungen bieten Sie im Bereich Parkraummanagement an?

Carsten Roszak: Neben unserem neuen System „Topas“ bieten wir auch innovative Free-Flow-Systeme und „Smart-City-Parking“, unsere Plattform im Parking E-Commerce, an. Unser Portfolio umfasst sowohl smarte und digitale als auch klassische Möglichkeiten der Parkraumbewirtschaftung. Wir entwickeln kontinuierlich zukunftsweisende Lösungen, die durch ihr modernes Design und neueste Technolo­gien überzeugen.

Abschließend, wie sehen Sie die Zukunft des Parkraummanagements und welche Rolle wird ICA dabei spielen?

Carsten Roszak: Die Zukunft des Parkraummanagements liegt in der weiteren Integration moderner Technologien und der Entwicklung nachhaltiger, effizienter Lösungen. ICA wird weiterhin eine führende Rolle einnehmen, indem wir hervorragende Funktionalität, Qualität und Innovation in all unseren Produkten gewährleisten. Unser Engagement für fortschrittliche Technologien und umweltfreundliche Lösungen wird uns dabei helfen, die Zukunft des Parkraummanagements maßgeblich zu gestalten.

Vielen Dank, Herr Roszak, für das aufschlussreiche und informative Gespräch.

Carsten Roszak: Ich danke Ihnen.

Carsten Roszak
© ICA – Silvia Kriens Photography

17 deutsche Städte im Parkgebührenvergleich

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Duisburg city aerial panoramic view in Germany

Das Unternehmen FLOYT Mobility, Betreiber von billiger-mietwagen.de, hat in den 17 größten Städten Deutschlands sowohl die Parkplatzanzahl als auch die Parkgebühren verglichen. Hierbei stach Duisburg als günstigste und München als teuerste Stadt hervor. Laut der Analyse liegt der durchschnittliche Stundenpreis fürs Parken in deutschen Innenstädten bei 1,88 Euro.

FLOYT Mobility hat zur Beurteilung der Parksituation in den 17 größten deutschen Städten jede zunächst individuell und dann im Gesamtzusammenhang betrachtet. In München wurden 257 Parkplätze ausgewertet, wobei sich ein durchschnittlicher Stundenpreis von 3,26 Euro ergab. In der hessischen Stadt Frankfurt am Main wurden 165 Stellplätze analysiert mit dem Ergebnis eines stündlichen Preises von 3,02 Euro. Wesentlich kostspieliger erweist sich das Hotel-Parken: Für eine Stunde auf einem Parkplatz des Frankfurter Business Hotels müssen die Gäste 35 Euro zahlen. Aufgrund dieser Werte belegt die Stadt den zweiten Platz im Ranking. Den dritten Platz hat Hamburg mit einem Durchschnittspreis von 2,93 Euro pro Stunde. Betrachtet wurden hier 346 Parkplätze. Für einen Hotelparkplatz zahlt man in der Hansestadt stündlich 20 bis 30 Euro. Darauf folgt Düsseldorf mit einem Betrag von 2,58 Euro pro Stunde. Dieses Ergebnis findet sich auch bei der Auswertung Leipzigs wieder.

NRW entpuppt sich als besonders preiswert

Der vorletzte Platz in der Untersuchung von FLOYT Mobility weist einen durchschnittlichen Stundenpreis von 0,83 Euro auf und wird von drei Städten geteilt: Wuppertal (123 Parkplätze), Bochum (84 Parkplätze) und Essen (168 Parkplätze). Am billigsten ist es in Duisburg zu parken, mit einem Stundenpreis von 0,47 Euro – ausgewertet anhand von 134 Stellplätzen. Damit gehören die vier billigsten Städte zum Parken alle zu NRW. Als nächstes in der Liste kommt eine Stadt aus dem Bundesland Sachsen, hier vertreten durch Dresden, mit einem stündlichen Betrag von 1,17 Euro bei 179 betrachteten Parkplätzen.

Günstigste Stadt im Parkgebührenvergleich: Duisburg. – © Shutterstock

 

Ein Parkhaus aus Holz als Brücke in die Zukunft

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Heute: ein Parkhaus aus Holz – morgen: vielleicht ein Büro – © herrmann+bosch architekten

Die Stadt Wendlingen am Neckar errichtete ein Parkhaus in Holzbauweise. Wegen der klimaneutralen Bauweise und dank der Option, das Gebäude in Zukunft auch anderweitig nutzen zu können, hat sich die Internationale Bauausstellung 2027 des Projekts angenommen.

Das Stuttgarter Architekturbüro Herrmann + Bosch kooperierte mit der Stadt Wendlingen für die Errichtung eines Holzparkhauses im direkten Bahnhofsumfeld. Die Parkanlage bietet auf fünf Ebenen 350 Autos und 150 Fahrrädern Platz. Ebenso sind 10 Ladestationen für E-Bikes und 20 für Elektroautos angedacht. Weiterhin geplant ist ein Belag aus Gussasphalt für die Fahrdecken, Solarzellen auf dem Dach sowie die Begrünung der Südfassade.

Abgesehen von einem Betonkern für Rampen und Treppenhäuser besteht das gesamte Gebäude aus Holz, was zu einer CO2-Einsparung beiträgt. Kommt es im Rahmen der Mobilitätswende zu einer geringeren Autonutzung, so ist die Anlage als Wohn- und Arbeitsraum anderweitig verwendbar. Geeignet für eine Umnutzung ist es aufgrund der Geschosshöhe. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Betonkern in einen Innenhof umzubauen. Einen etwaigen Abbau erleichtern verschraubte Verbindungen. Der Verzicht auf Verbundmaterialien vereinfacht die Wiederverwendbarkeit der Baustoffe.

Offizielles IBA’27-Projekt

Die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart GmbH (IBA’27) hat beschlossen, das Parkhaus als offizielles IBA’27-Projekt aufzunehmen. Denn das Gebäude setze gleich in mehrfacher Hinsicht neue Maßstäbe im zukunftsfähigen Bauen.

Heute: ein Parkhaus aus Holz – morgen: vielleicht ein Büro – © herrmann+bosch architekten

 

Hectronic steigt bei Flotteladen mit ein

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EV charging station for electric car in concept of green energy and eco power produced from sustainable source to supply to charger station in order to reduce CO2 emission .

Das Unternehmen Meser & Hirt hat die Firma Flotteladen übernommen. Beteiligt ist auch der Hersteller von Bezahllösungen Hectronic.

Im Mai 2024 hat die Meser & Hirt UG offiziell die Firma Flotteladen GmbH übernommen. Hectronic engagiert sich über eine Beteiligung und stelle für die bestehenden und neuen Kunden den langfristigen Betrieb sicher. Durch die Zusammenarbeit wollen die Partner das Portfolio im Bereich Ladeinfrastruktur, Lastmanagement und Abrechnungslösungen ausweiten und entstehende Synergien nutzen.

Laut den beteiligten Unternehmen ist mit der gemeinsamen Lösung die Ladung von mehreren E-Fahrzeugen an einem einzigen Anschluss realisierbar. Die Geschäftsführer  von Flotteladen GmbH, Alexander Hirt und Markus Meser, sagen: „Mit unserer Lösung laden wir viele E-Fahrzeuge intelligent und kosteneffizient an einem Anschluss, ohne diesen zu überlasten. Wir werden die Lösungen weiterhin unter dem bereits etablierten Namen Flotteladen vertreiben.“

Alter Name, neue Eigentümer: Hectronic investiert in Flotteladen (Symbolbild). – © Shutterstock

Parken und Laden in Quartiersgaragen

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Leitfaden für zukunftsfähige Park- und Lademöglichkeiten. –  Forschungszentrum Jülich GmbH

Elektromobilität NRW, eine Initiative des NRW-Wirtschaftsministeriums, hat einen kostenlosen Leitfaden veröffentlicht. Thema der Publikation ist die Vorstellung von Lösungsansätzen für Kommunen und Parkhausgesellschaften bezüglich zukunftsfähiger Park- und Lademöglichkeiten.

Unter dem Titel „Parken und Laden in Quartiersgaragen – eine Handreichung für Kommunen“ werden Lösungsansätze im Angesicht der dynamischen Entwicklungen im Mobilitätssektor diskutiert. Darüber hinaus werden Best Practices aus NRW vorgestellt und Tipps für eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur im halb-öffentlichen und öffentlichen Raum präsentiert. Weiterhin bietet der Leitfaden dem Lesenden eine Definition des Begriffes Quartiersgaragen und enthält technische als auch strategische Rahmenbedingungen. Das Ende der Schrift bildet eine Frage-Antwort-Runde mit Kommunen und Parkhausgesellschaften. Elektromobilität NRW beantwortet die meistgestellten Fragen in ihrer Funktion als Dachmarke des NRW-Wirtschaftsministeriums, unter der sämtliche Elektromobilitätsaktivitäten des Landes NRW gebündelt werden.

Leitfaden für zukunftsfähige Park- und Lademöglichkeiten. – © Forschungszentrum Jülich GmbH