Die alte Beleuchtungsanlage des P+R Parkhauses am Hundertwasser Bahnhof Uelzen besaß eine unzureichende Ausleuchtung mit ineffizienten und defekten Leuchtmitteln. Durch die Kooperation mit der B.A.U.M. Zukunftsfonds e.G. und Deutsche Bahn Mobility Networks Logistics wurde eine nachhaltige Beleuchtungslösung entwickelt.
Im Untergeschoss wurden die Produkte Aura Duro mit Aura UltiLED Long Life Lampen installiert. Die Duro ist eine IP66 Leuchte, die sich perfekt für die anspruchsvolle Umgebung in einem Parkhaus eignet. Der hohe Lichtstrom der Duro in Verbindung mit den bis zu 5400lm der Aura UltiLED gewährleisten eine sehr gute Ausleuchtung. Aura UltiLED ist heute eines der besten LED-Leuchtmittel auf dem Markt. Aura Light gewährt eine 8-jährige Systemgarantie.
Die tageslicht- und bewegungsabhängige Schaltung der Beleuchtung erfolgte u.a. über Aura HF-Sensoren. Diese Sensoren besitzen eine hohe Sensibilität und sind praktisch unempfindlich gegen Schmutz, was sie optimal für Parkhäuser eignet. Zusätzlich sorgen sie für eine bedarfsgerechte Lichtsteuerung und Dimmung bei optimaler Ausleuchtung ohne Komfortverlust. Dadurch konnte der Verbrauch um 67% reduziert und die Ausleuchtung der Flächen gesteigert werden. Somit konnte eine Reduzierung des jährlichen Stromverbrauchs um 205.185 kWh und eine Einsparung von 121 Tonnen CO² bestätigt werden. P+R ist überaus zufrieden mit dieser Beleuchtungslösung, da es sowohl den Sicherheitsstandard, als auch die Kundenzufriedenheit erheblich erhöht.
www.auralight.de
Aura Light: P+R Uelzen wurde mit einem neuen Beleuchtungssystem von Aura Light ausgestattet!
Die CONTIPARK P Card gibts jetzt auch in Österreich

Viele Autofahrer empfinden das Parken in innerstädtischen Lagen immer mehr als nervliche und finanzielle Herausforderung. Abhilfe soll ein Service von CONTIPARK schaffen: Nach den Erfolgen in Deutschland brachte das Unternehmen nun auch in Österreich die P Card auf den Markt. Die P Card setze nicht nur auf Bequemlichkeit und Digitalität, sondern schone vor allem die Nerven und Geldbörsen der Autofahrer.
Seit September ist der digitale Service der CONTIPARK Unternehmensgruppe unter www.servipark.at – über die P Card Kundenkarte – nun auch in Österreich erhältlich. Vorerst können Kunden fünf mal in Wien, ein mal in Linz und ein mal in Villach einfach und bequem in den ausgewählten Parkgaragen parken, viele weitere Einrichtungen werden aber noch folgen, so das Unternehmen. Der Andrang auf die P Card ist bereits jetzt groß, nach zwei Monaten konnten fast 4.000 Registrierungen verbucht werden. „Während die Parkentgelte in Kurzparkzonen stetig teurer werden, belohnt CONTIPARK treue Kunden mit attraktiven Sondertarifen und zusätzlichen Rabatten. So kann man bis zu 50 Prozent beim Parken sparen“, erklärt Michael Kesseler, Geschäftsführer der CONTIPARK Unternehmensgruppe.
Viele Vorteile für P Card-Nutzer
CONTIPARK setzt mit der modernen P Card auf 100%-Kundenorientierung. Besitzer der Karte ersparen sich lästige Zahlungen und Umwege zum Kassenautomaten bei den Aufenthalten in den Parkgaragen. Ein- und Ausfahrtszeiten werden mithilfe der P Card erfasst und die offenen Parkentgelte bequem am Ende des Monats vom angegebenen Konto oder der Kreditkarte abgebucht. Alle Parkvorgänge lassen sich online jederzeit inklusive Orts-, Zeit- und Kostenangaben abrufen, um den Nutzern den idealen Überblick zu gewähren.
Vorteilhaft für alle P Card Kunden sind die bestehenden Sondertarife. Österreichweit können Inhaber einer P Card bisher in drei Städten und sieben Parkhäusern mit insgesamt 3.441 Stellplätzen vergünstigt in den besten City-Lagen mit einer Karte parken – zum Beispiel in Villach im Parkhaus Zentrum für 2,50 Euro am Tag, im Wiener MuseumsQuartier für 6 Euro pro Tag und im Mozart-City-Center in Linz für 6 Euro pro Tag. Auch mit den günstigen Stundentarifen in Höhe von 1 Euro und den zusätzlichen 10 Prozent Rabatt für Privatkunden lasse sich richtig sparen.
Die P Card Kundenkarte bietet jedoch nicht nur den Kunden viele Vorteile, auch für CONTIPARK ist sie seit der Einführung eine Erfolgsstory. Mit fast 100.000 registrierten Nutzern in Deutschland ist die unternehmenseigene Kundenkarte das wichtigste Kundenbindungsinstrument der Unternehmensgruppe. Die Zahl der Stammkunden erhöht sich täglich und mit ihr die positive Wahrnehmung der Unternehmensgruppe.
SKIDATA modernisiert 22 Parkgaragen in San Francisco

Foto: SKIDATA
22 Parkgaragen mit insgesamt 15.000 Stellplätzen im gesamten Stadtgebiet von San Francisco – das sind die Kennzahlen des neuen Großauftrages für SKIDATA. Der Vertrag sieht eine Modernisierung des Zufahrts- und Zahlungssystems mit der Software Parking.Logic sowie der Säulen- und Schrankengeneration mit Power.Gates und Barrier.Gates an den Ein- und Ausfahrten der Parkgaragen vor.
Zentrale Überwachung
Das Parksystem wird mit dem Glasfasernetzwerk der Stadt verbunden – so sei eine schnelle Verarbeitung der Parktransaktionen möglich. Alle 22 Einrichtungen sollen vom zentralen Überwachungszentrum der San Francisco Municipal Transportation Agency (SFMTA) aus gesteuert werden. So entstehe ein System mit effizienten Betriebsabläufen und der Möglichkeit zur bedarfsabhängigen Preisgestaltung im Rahmen des städtischen Programms SFPark.
Abgestimmte Komplettlösung aus einer Hand
Als Komplettlösungsanbieter bietet das SKIDATA die Implementierung der Lösung inklusive Drittsysteme an. Dazu gehören die standardisierte Ausgabe und das Lesen von Tickets ebenso wie ergänzende Services: Parkleitsysteme sollen den Kunden zum nächsten freien Stellplatz führen. Darüber hinaus wird das internetbasierte System sweb.Validate für ticketlose elektronische Validierungen eingesetzt.
In den meisten Parkgaragen soll ein System zur Kennzeichenerkennung integriert werden, um die Bezahlung zu gewährleisten und neue Nutzungsmöglichkeiten für die Dauerparker der Stadt zu schaffen. Mit sweb.Contract B2B soll die Stadt als Betreiber die Stellplatzverwaltung selbst übernehmen. Die Kunden können über das Portal sweb.Contract B2C Monatsreservierungen vornehmen. Dank neuer Videoüberwachungssysteme an den Ein- und Ausfahrten der Parkgaragen soll die Sicherheit erhöht werden. Durch die internetbasierten Berichtslösung sweb.Report könne die Stadt die Einnahmen mehrerer Anlagen mit verschiedenen Betreibern verwalten.
Kamera mit eingebauter Kennzeichenerkennung

Hikvision, einer der weltweit führenden Anbieter von Videoüberwachungsprodukten, stellt seine direkt in die Kamera integrierte Kennzeichenerkennungslösung vor. Der Vorteil: Da der Analysealgorithmus für die Kennzeichenerkennung direkt in die Kameras integriert ist, sei keine zusätzliche Software notwendig.
Mit der Kennzeichenerkennungslösung von Hikvision erhalten Unternehmen ein Produkt, mit dem sie Kfz-Kennzeichen erfassen und ohne zusätzliche Software mit vorhandenen Listen vergleichen können. Die daraus resultierenden Informationen können sie laut Hersteller direkt in die Kameras importieren, um beispielsweise eine Zufahrtskontrolle direkt zu steuern. Das Endgerät lese und erkenne automatisch Kennzeichen von fahrenden Autos bis zu einer Geschwindigkeit von 70km/h und speichere diese Informationen zusammen mit entsprechenden Fotos und Videosequenzen. Das System eigne sich unter anderem für die Kontrolle von Parkausweisen, die Überwachung von Parkplätzen sowie für die Zufahrtskontrolle in Parkhäusern. Das Kennzeichenerkennungsprodukt von Hikvision lasse sich durch offene Schnittstellen ganz einfach integrieren.
Neuer Chef bei Scheidt & Bachmann Parkeersystemen

Scheidt & Bachmann gibt bekannt, dass mit dem 1. Januar 2017 Henk Domenie die Position des Geschäftsführers bei der Tochtergesellschaft Scheidt & Bachmann Parkeersystemen in den Niederlanden übernehmen wird. Die Funktion des Geschäftsführers bei Scheidt & Bachmann Belgien BVA wird er weiterhin in Personalunion ausüben. Durch seine bisherige Funktion als Key Account Director bei Scheidt & Bachmann Parkeersystemen ist Henk Domenie mit dem Geschäftsumfeld sowie der Organisation bereits bestens vertraut.
Mit diesem Schritt stellt sich Scheidt & Bachmann wachstumsorientiert in den Benelux-Staaten neu auf. „Durch die Bündelung von Ressourcen können wir auf die Anforderungen unserer Kunden flexibel reagieren und passgenau unser attraktives Produkt- und Serviceportfolio anbieten“, so Henk Domenie über die strategische Ausrichtung.
Bakker verlässt das Unternehmen
Mit diesem Führungswechsel wird Pieter Bakker, der bisherige Geschäftsführer von Scheidt & Bachmann Parkeersystemen, das Unternehmen verlassen und seinen künftigen Tätigkeitsschwerpunkt auf eigene Unternehmen legen. „Nach mehr als 20jähriger Zusammenarbeit mit Scheidt & Bachmann ist es aber nur eine „räumliche Trennung“, denn die freundschaftliche Verbundenheit mit dem Unternehmen sowie persönliche Kontakte werden weiterhin bestehen bleiben“, sieht Pieter Bakker die Zukunft.
„An Pieter schätze ich sein engagiertes, zielorientiertes Handeln und loyales Verhalten“, so Martin Kammler, Geschäftsführer bei Scheidt & Bachmann. „Seine innovativen Ideen wurden in zahlreichen Lösungen umgesetzt, das kundenorientierte Handeln und die Nähe zum Markt sind beispielgebend. Im Namen des gesamten Scheidt & Bachmann Teams bedanke ich mich bei Pieter für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute – het allerbeste en veel succes!“
Neuer Vertriebsleiter für DESIGNA Deutschland

Foto: DESIGNA
Jörg Bahn ist neuer Vertriebsleiter der DESIGNA Verkehrsleittechnik GmbH in Kiel. Der 46-Jährige verantwortet seit dem 1. Juli 2016 sämtliche Vertriebsaktivitäten in Deutschland und berichtet an die Geschäftsführung. Der Diplom Ingenieur der Elektrotechnik (FH) verfügt über Branchenkenntnisse im Parkraummanagement und hat DESIGNA bereits in den vergangenen 18 Jahren mitgeprägt und ausgebaut. Jörg Bahn kam 1998 als technischer Redakteur zu DESIGNA. Seit 2004 ist er als Niederlassungsleiter Hamburg zuständig für die Region Nord. Seine Freizeit verbringt der verheiratete Vater zweier Kinder vor allem in seinem Garten oder zusammen mit der Familie beim gemeinsamen Urlaub in Dänemark.
Den Parkplatz (fast) vor der Tür
In vielen Mittel- und Großstädten herrscht „on-street“ – zumindest gefühlt – Parkplatznot. Bewohner kämpfen mit Besuchern und Pendlern um die begehrten Stellplätze am Straßenrand. Abhilfe soll eigentlich das Bewohnerparken schaffen, doch viele Städte sind längst nicht so weit, wie die folgenden Beispiele zeigen.
In Kölns Straßen gehört es schon fast ins Stadtbild: LKW stecken in engen Straßen fest, weil ein parkendes Auto den Weg blockiert. Mit Bewohnerparkplätzen möchte die Bezirksvertretung des Stadtteils Lindenthal, in dem vor allem große PKW oft Parkprobleme haben, dem Chaos nun entgegenwirken.
Für 30 Euro im Jahr stellt die Stadt für Anwohner, die weder über eine eigene Garage noch einen privaten Stellplatz verfügen und gegen die Vorlage des Personalausweises und des Fahrzeugscheins, einen Parkausweis aus. Parkplatzgarantie? Leider nicht. Im betreffenden Bereich werden in Kürze Parkscheinautomaten mit einem roten Punkt installiert. In diesem Bereich können die Bewohner mit Ausweis dann kostenlos ihr Auto abstellen. Nach wie vor wird es Parkscheinautomaten ohne roten Punkt geben: In Bereichen, in denen viele Geschäfte sind, müssen Anwohner trotz Ausweis weiterhin zahlen.
Auch Kölns Politiker befürworten fast geschlossen das Bewohnerparken, vor allem weil es eine Neuordnung der Parkplätze zulässt und die Zahl der geparkten Autos deutlich abnehme. Viele PKW-Fahrer von außerhalb umfahren die Parkzonen mit Ausweis großräumig, stellen die Autos an anderer Stelle ab oder weichen auf den ÖPNV aus. Das langfristige Ziel: die Autos komplett von den Straßen bekommen.

Anwohnerärger in Düsseldorf
In Düsseldorf sorgen Grenzen beim Bewohnerparken für Unmut. Wer an der Grenze von einem der etwa 30 Anwohnerparkgebiete der Stadt lebt, muss unter Umständen lange Wege in Kauf nehmen, da in der Straße um die Ecke beispielsweise schon ein neuer Bezirk beginnt. Eine Umgestaltung des Bewohnerparkens in Form einer Radiuslösung, bei der Anwohner Anspruch auf einen Parkplatz rund um ihren Wohnsitz hätten, lehne die Stadt jedoch ab. Es gelten schließlich verschiedene Tarife in den Bezirken, die nicht ohne weiteres vermischt werden können, so die Aussage aus der Stadt gegenüber der Rheinischen Post. In vielen Stadtteilen beschweren sich die Bewohner über fehlende Anwohnerparkplätze.
In Leipzig musste erst die heimische Fußballmannschaft in die erste Bundesliga aufsteigen, um der Stadt vor Augen zu führen, dass die Parksituation für die Anwohner rund um die Red Bull Arena nicht immer leicht ist. Im Waldstraßenviertel soll nun bald das Bewohnerparken eingerichtet werden. 30,70 Euro kostet die Gebühr für Anlieger pro Jahr, die dann das Parken in ausgeschilderten Parkbuchten erlaubt. Auch hier ist keine Parkplatzgarantie gegeben. Weitere Plätze können nach dem Ziehen eines Parkscheins von Jedermann genutzt werden. Die Kommune will 250.000 Euro in die Umsetzung investieren. Vor allem, wenn im sogenannten Sportforum Konzerte oder Fußballspiele sind, hat das Ordnungsbüro gut zu tun: 600 Knöllchen und abgeschleppte Autos waren es laut Aussage der Bild beim AC/DC-Konzert im Juni, beim Fußballspiel des RB Leipzig sind es immerhin rund 150.

Gutes Beispiel: Wien
Die Stadt Wien ist beim Anwohnerparken schon etliche Schritte weiter. Seit November vergangenen Jahres erhalten Bewohner in Bezirken Wiens in einem Pilotversuch elektronische „Parkpickerl“. Im September wurden die ((rfid))-Parkausweise nun flächendeckend eingeführt und sollen zum Ende des Jahres in ganz Wien verfügbar sein. Diese elektronischen Parkausweise sind mit einem integrierten Chip versehen und werden an der Beifahrerseite hinter der Windschutzscheibe angebracht. Mehr als 30.000 wurden bisher damit ausgestattet. Der Ausweis kann elektronisch verlängert werden und bleibt über Jahre kleben. Verlängerungsanträge können effizienter und wirtschaftlicher abgewickelt werden. Auch beim Umzug oder dem Verkauf des Autos ist ein Abkratzen des Tickets von der Windschutzscheibe nicht nötig.
Im neuen „Parkpickerl“ ist neben einem aufgedruckten QR-Code ein RFID-Chip integriert, auf dem eine Identifikationsnummer hinterlegt ist. Personenbezogene Daten sind nicht abgespeichert. Auf E-Bikes fahren die Ordnungsbeamten die Straßen mit den elektronischen Pickerln ab. Mit einem Lesegerät können draht- und kontaktlos die Chips der parkenden Autos gelesen werden. Von einer Datenbank werden innerhalb von Sekunden maßgebliche Informationen wie Kennzeichen, Fahrzeugtyp, Geltungsbereich des Bezirks und Gültigkeitsdauer des Parkpickerls zum Abgleich geschickt. Somit funktioniert das Ahnden von Falschparkern wesentlich schneller.
Rechtliche Grundlage
In Deutschland bildet die Ermächtigungsgrundlage für das Bewohnerparken das StVG (§6 Abs. 1, Nr.14). Die Zuständigkeit für das Bewohnerparken regelt die StVO (§45 Abs.1b, Nr. 2a), die Details zur Anordnung die VwV-StVO. Kommunen müssen enge Vorgaben hinsichtlich der Dimensionierung der Parkzone, bei der Wahl des Anordnungsprinzips und bei der Beschilderung beachten. Die Ausgestaltung des Planungsprozesses, die Art der Datenerhebung und die Festlegung der Planungsziele bieten hingegen Gestaltungsspielraum. Die maximale Ausdehnung einer Bewohnerparkzone darf seit der Novellierung 2001 1.000 Meter nicht überschreiten. Dadurch soll gewährleistet werden, dass die Bewohner ihre „Binnenwege“, wie Einkäufe in der Umgebung, zu Fuß erledigen und nicht von ihrem Parkvorrecht Gebrauch machen können. Ferner besagt die Regelung zum Bewohnerparken, dass werktags zwischen 9 und 18 Uhr maximal 50 Prozent der Parkplätze für Bewohner reserviert sein dürfen, ansonsten maximal 75 Prozent.
Bürgerbefragung und viel statistik notwendig
Um eine Zone als Bewohnerparkzone auszuweisen, sind zunächst eine Bürgerbefragung, eine Stellplatzerhebung und eine Auswertung des Kfz-Melderegisters notwendig. Berichten viele Bewohner von Parkdruck und sind die vorhandenen Stellplätze überlastet, wird die Ausrichtung der Bewohnerparkzone entwickelt. Dabei geht es auch darum, ob die Zone weiterhin auch von Besuchern genutzt werden darf oder ob eine komplette Trennung von den Bewohnern eingeführt wird.
Autorin: Heike Schmickler, Redakteurin Parken aktuell
Aus An- wurden Bewohner
Im Mai 1998 wurde die Praxis, großflächige Anwohnerparkzonen zuzuweisen, durch das Bundesverwaltungsgericht für rechtswidrig erklärt. Der Begriff des Anwohners verlange eine enge räumliche Verbindung zwischen Wohnung und Pkw-Abstellort. Damit hätten sich Anwohnerparkzonen in der Regel nicht über „mehr als zwei bis drei Straßen“ erstrecken dürfen. Die entsprechende Rechtsgrundlage zur Anordnung von flächenhaften Parkbevorrechtigungen für Anwohner war damit nicht vorhanden. Der Gesetzgeber änderte daraufhin das Straßenverkehrsgesetz und ersetzte den Begriff „Anwohner“ durch „Bewohner“. In der Folge änderte dann das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen die Straßenverkehrsordnung entsprechend. Um der Umbenennung Rechnung zu tragen, mussten bundesweit alle „Anwohner“- in „Bewohner“-Schilder geändert werden. Vielerorts geschah dies aus Kostengründen durch einfaches Überkleben der Buchstaben „An“ durch „Be“. Quelle: Wikipedia
Parksensoren – Hightech-Parkplatz-Lotsen
Unnötig gefahrene Kilometer, erhöhter CO2-Ausstoß, zusätzlicher Kraftstoffverbrauch. Dazu Lärm für die Anwohner und strapazierte Nerven bei den Autofahrern – die negativen Auswirkungen, die Parksuchverkehr auf Mensch und Umwelt hat, sind hinlänglich bekannt. Dabei wissen Parkhausbetreiber: Parkplätze sind eigentlich in ausreichender Anzahl vorhanden, sie müssten nur effektiv gefunden und genutzt werden.
Gerade in Parkhäusern sind fast immer und zu jeder Tageszeit freie Stellplätze verfügbar. Durch statische oder dynamische Parkleitsysteme werden Autofahrer in Städten zu freien Stellplätzen gelotst. Auch für den On-Street-Bereich gibt es mittlerweile die Möglichkeit einer Verkehrslenkung. Diverse Anbieter haben Systeme entwickelt, die mit Radar oder anderen Sensoren freie Parkplätze erkennen und sogar vorhersagen können.

Radarsensoren an der Laterne
Advanced Parking Management nennt zum Beispiel Siemens seinen neuen Ansatz. Dabei werden Radarsensoren in die Köpfe von Straßenlaternen, an Laternenmasten oder an Hauswänden installiert. Von einer gewissen Höhe aus können sie eine bestimmte Anzahl von Parkplätzen ständig überwachen und den Belegungsstatus an eine Parkleitzentrale melden. Von dort gehen die Daten über freie Stellplätze dann in Echtzeit auf die Navigationsgeräte oder Smartphones der Autofahrer. Die Software kann lernen. Das heißt, dass es nach einer Weile Prognosen aus wiederkehrenden Zyklen über freiwerdende Parkplätze erstellen kann.
Die Sensorplatine ist in etwa faustgroß. Ständig sendet sie Mikrowellen auf die Straße unterhalb des Mastes, die an den Sensor zurück reflektiert werden. Trifft die Mikrowelle auf ein Auto, werden die Strahlen anders zurück geworfen. Mit einem Algorithmus kann der Sensor berechnen, ob ein Objekt auf der Parkfläche steht und welche Größe es hat. Das System kann zusätzlich mit einem RFID-Lesegerät ausgestattet werden und so schneller Parkberechtigungen wie Anwohner- oder Behindertenparkausweise erkennen. Verstöße können umgehend an die Leitstelle gesendet werden. Auch für das Ordnungsamt erleichtert das die Arbeit.
Optische Sensoren von Cleverciti überwachen seit einiger Zeit den Marktplatz in Bad Hersfeld. Von einem Mast in der Parkplatzmitte überwachen Sensoren
die 250 Parkplätze und geben die Informationen über freie und belegte Stellplätze an ein Parkleitsystem weiter. Auch beim Kölner Pilotprojekt „Smart City Cologne“ wirkt Cleverciti mit acht „Short Range“-Sensoren mit. 160 Parkplätze werden entlang der sogenannten Klimastraße im Kölner Stadtteil Nippes überwacht.
Community-based Parking

Foto: Bosch
Die Firma Bosch Mobility Solutions baut auf eine Technik, bei der Sensoren in Fahrzeugen oder in Parklücken freie Stellplätze erkennen und melden. Beim Community-based Parking vermessen die Autos im Vorbeifahren einen freien Stellplatz und senden diese Information in Echtzeit an entsprechende Endgeräte. Bei der anderen Variante sind die Sensoren in der Mitte eines Stellplatzes im Boden installiert. Diese erkennen den aktuellen Belegungsstatus und melden ihn über ein in der Nähe installiertes Gateway an die Cloud. Die Daten werden gesammelt und ausgewertet. Parallel erfolgt ein Abgleich mit den gespeicherten Meta-Informationen wie die Abmessungen von Parkplätzen, Kosten und Sondersituationen wie behindertengerechte Parkbuchten. Aus der Summe dieser Informationen generiert das Rechenzentrum eine Echtzeit-Parkkarte. Autofahrer erhalten via Smartphone-App alle Informationen und verschaffen sich so permanent einen Überblick zum nächstgelegenen freien Parkplatz mit allen zugehörigen Einzelheiten wie Entfernung und Preis.
Parkraumbetreiber sehen die Parkplatzbelegung über ein Webportal. Darüber haben sie jederzeit Zugriff auf statistische Auswertungen und können sehen, wo sich der Verkehr staut oder wo sie neue Nutzer hinleiten können. Mit exakten Prognosen ermöglicht die Datenanalyse die Planung und Steuerung zur Erhöhung der Parkraumauslastung – und ist gleichzeitig die Voraussetzung für zusätzliche Services wie Reservierungs- und Bezahlfunktionen.
Auch das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom setzt am Schloss Lenzburg auf Bodensensoren. Das Low Power Network basiert auf Magnetfelddetektoren: Batteriebetriebene Funksensoren, die auf jedem Stellplatz in den Asphalt eingelassen wurden, senden Informationen an eine Basisstation.
Noch nicht wirklich Zuverlässig
Doch wirklich zuverlässig seien die Radarsensoren noch nicht, heißt es auf der Online-Plattform golem.de. So sei bisher die Bestimmung der Parkplatzgrößen noch recht ungenau. Auch irritierten beim Probelauf in Berlin vorbeifahrende Fahrzeuge das System noch zu sehr. Während die optischen Detektoren von Clevercity bei einer Masthöhe von zwölf Metern bis zu 100 Autos erkennen können, kann das Siemens-System nur fünf bis sieben Fahrzeugen pro Radar abdecken. Hier scheitert es am Gewicht der Sensoren, die aus statischen Gründen nicht allzu hoch angebracht werden können. Beim Berliner Testlauf habe man die Sensoren deshalb nur auf halber Höhe angebracht und nicht die untenstehenden Fahrzeuge, sondern die gegenüberliegende Straßenseite überwacht.
Einen großen Vorteil haben die Radare aber allemal gegenüber den Bodensensoren: Schlechte Sicht bei Regen, Nebel oder Schnee sowie wechselnde Lichtverhältnisse stören die Radarsensoren kaum. Die Bodensensoren können nur dann verlässliche Daten liefern, wenn die PKW in den vorgesehenen Lücken stehen.
Nutzer-Kritik in San Francisco
Im Jahr 2011 ist in San Francisco mit SFpark ein neuartiges Preissystem für das On-Street-Parken an den Start gegangen. Der Preis für das Parken fällt oder steigt – ja nach Nachfrage. Die Daten, ob und wie lange ein Parkplatz besetzt ist, liefert ein Sensor, der im Asphalt auf der Stellfläche installiert wurde, an eine Datenbank. Auf Basis dieser Daten können die Preise in 25-Cent-Schritten mehrmals am Tag steigen oder fallen. Parksuchverkehr soll so vermieden werden.
Während SFpark von der Stadt, der San Francisco Municipal Transportation Agency (SFMTA), und dem Hersteller als großer Erfolg dargestellt wird, werden im Internet ganz andere Stimmen laut. Dort ist die Rede von „künstlich aufgeblähten Parkpreisen“, die das Leben in der Stadt nur noch teurer werden lassen. Statt in die Sicherheit der Stadt oder in Bildung zu investieren, gebe man unnötig Geld für sinnlose Verkehrsprojekte aus. Vor allem ältere und behinderte Bewohner der Stadt fühlen sich ausgeschlossen.
Auf der Internetseite www.sfpark.info sind zehn, teilweise jedoch sehr überspitzt formulierte Gründe aufgelistet, wieso die Bürger San Franciscos gegen die Ausbreitung des SFpark Projektes sind. Da heißt es beispielsweise, dass die App zur Parkplatzsuche nicht den gewünschten Zweck erfüllt. Autofahrer seien bei Tests 45 Minuten lang durch die Stadt gefahren, um dann letztendlich doch den Parkplatz auf dem altmodischen Weg zu finden. Auch sei es schwierig und nicht erlaubt, das Smartphone während der Fahrt zu nutzen. Es sei tatsächlich so, dass der Parksuchverkehrs in einigen Straßen, nämlich da, wo das Parken sehr teuer ist, abgenommen hat. Dafür wäre es jetzt in den „günstigen“ Straßen voller als zuvor.
Im Frühjahr 2014 endete die Testphase in San Francisco. Die Sensoren sind, weil die Batterien frühzeitig leer waren, seitdem abgeschaltet.
Komplettpakete für alle Fälle
Die Digitalisierung verlangt auch in der Parken Branche immer stärker nach neuen Lösungen. Im Interview mit Parken aktuell erklärt Frank Horak, Leiter Produktmanagement und Marketing, wie die neue Gerätegeneration von Scheidt & Bachmann diesen Herausforderungen begegnet.

Parken aktuell: Es ist nicht zu übersehen, Scheidt & Bachmann rollt gerade eine neue Gerätegeneration in den Markt aus. Zahlreiche Parkhäuser sind bereits mit dem neuen Kontrollgerät ausgestattet. Ein hoher Entwicklungsaufwand für Hardware. Ist das nicht ein Widerspruch zum allgemeinen Trend der Digitalisierung und einem möglichen Wegfall von Kontrollgeräten?
Frank Horak: Ganz im Gegenteil, mit der neuen Gerätegeneration haben wir ein Produkt geschaffen, welches sehr flexibel auf die Wünsche der Kunden angepasst werden kann und somit eben auch gerade den Trend der Digitalisierung sehr vielen unterschiedlichen Ausprägungen unterstützen kann. So können zum Beispiel alle erdenklichen Medien die für eine Parkplatzreservierung genutzt werden wie zum Beispiel QR Codes, Windshield Tags, RFID Karten, Kredit-Karten oder auch das Kennzeichen von unseren Geräten verarbeitet werden. Und über das große Display wird dem Benutzer die Interaktion kinderleicht gemacht und öffnet so auch unerfahreneren Kunden den Zugang zur Digitalisierung.
Wir haben uns also mit der Neuentwicklung unseres Hardware Portfolios so aufgestellt, dass unsere Kunden zukünftig schnell und flexibel auf Marktveränderungen reagieren können.
Parken aktuell: Welche Marktveränderungen meinen Sie hier speziell?
Frank Horak: Im Kern ist es die von Ihnen bereits erwähnte Digitalisierung, die auch in der Parken-Branche verstärkt Einzug hält. Heute planen viele Autofahrer schon frühzeitig, wann und wie sie parken. Wir möchten unsere Kunden dahingehend beraten, Angebote für diese Entscheidungsfindung zu entwickeln. Dann ist eine Veränderung im Mobilitätsverhalten der Menschen zu spüren, sei es im Hinblick auf das Umweltbewusstsein oder aus ökonomischer Sicht. Für viele Menschen in den städtischen Ballungszentren ist das eigene Auto nicht mehr so attraktiv wie noch vor ein paar Jahren. Dagegen haben sich die Car-Sharing Angebote deutlich erhöht, auch oder gerade wegen der überregionalen Nutzungsmöglichkeit: Ob der „Car-Sharer“ nun in Düsseldorf, Berlin oder München unterwegs ist – er kann auf seinen Anbieter zurückgreifen.
Dieses geänderte Nutzungsverhalten hat auch Einfluss auf die Einfahrttickets. Da immer mehr berührungslose und komfortable Medien, wie UHF-Tags zum Beispiel im Einsatz sind, werden künftig Papiertickets immer seltener zum Einsatz kommen.
Parken aktuell: Wenn immer weniger Parktickets ausgegeben werden, werden dann in ein paar Jahren Schranken und Kontrollgeräte an den Ein- und Ausfahrten überflüssig?
Frank Horak: Das wird sich von Land zu Land sehr stark unterscheiden. In Ländern, in denen eine allgemeine Kameraüberwachung breite Akzeptanz findet und in denen private Betreiber anhand von Kennzeichen-Daten Parkgebühren eintreiben können, werden sich vermutlich zumindest Ticketlose Systeme etablieren. Ob diese Systeme auch unbeschrankt sein werden, sehe ich skeptisch, da sie dadurch ja letztendlich die Kontrolle über den zu- und abfließenden Verkehr völlig aufgeben.
Daneben wird es aber auch Länder geben, in denen sich der Kunde an der Ein- und Ausfahrt zumindest irgendwie identifizieren muss. Und das ist nun einmal ohne ein Minimum an Hardware kaum zu bewerkstelligen.
Parken aktuell: Apropos Bezahlen. Heutzutage gibt es ja eine Vielzahl an Möglichkeiten, das Parkticket zu bezahlen. Was wird sich Ihrer Meinung nach durchsetzen?
Frank Horak: Hier wird es internationale Unterschiede geben: Der Deutsche liebt das Bargeld und die Anonymität, behält gern den Überblick über die Ausgaben und hat Bedenken hinsichtlich Datenschutz bei bargeldlosen Zahlungen, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes GfK aktuell bestätigte. Die Akzeptanz von bargeldlosen Zahlungen steigt, je jünger die Befragten sind. In den skandinavischen Ländern dagegen werden selbst kleinste Beträge mit der Bank- oder Kreditkarte bezahlt. Aus unserer Sicht sind die Betreiber gut beraten, den Kunden eine Wahlmöglichkeit zu bieten. Jeder Nutzer hat seine besonderen Vorlieben. Wir unterstützen die Betreiber dahingehend, dass wir eine Vielzahl an Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung stellen: Bargeld, Bank- oder Kreditkarte am Automaten, per Rechnung als Vertragskunde und natürlich auch über eine App auf dem Smartphone. Dementsprechend gibt es dann natürlich auch die passenden Rabattmöglichkeiten je nach Zahlungsform. Wir bieten also immer ein Komplettpaket für die unterschiedlichsten Fälle an.
Parken aktuell: Das klingt alles recht komplex und beratungsintensiv.

Frank Horak: Wir sehen uns nicht nur als Systemhersteller und Lösungsanbieter, sondern beraten unsere Kunden auch hinsichtlich der Weiterentwicklung ihrer Betriebskonzepte. Gerade in diesem Bereich wird sich in den nächsten Jahren einiges tun. Wir möchten aber unseren Kunden nicht erklären, „wie“ sie ihr Business betreiben sollen – das können die Betreiber am besten. Wir sehen uns mehr als Partner bei der Frage nach dem „womit“. Hier wird es viele spannende Modelle geben, angefangen von Portallösungen, über Software as a Service, Vermietung von Netzbetrieb oder Infrastruktur, wie Antennen, Kameras oder Handhelds. Wir werden auch verstärkt Lösungen als Lizenz anbieten und senken somit auch die Einstiegshürden für manche Betreiber. Unser Fokus liegt nicht auf dem einmaligen Verkauf eines Produktes oder einer Lösung, sondern auf einer langfristigen Geschäftsbeziehung. Mit entervo bieten wir eine stabile Basis: Die offene System-Plattform mit seinen universellen Schnittstellen bietet zahlreiche Möglichkeiten und Optionen für innovative, zukunftsbasierte Lösungen. Ganz flexibel kann somit auf Kundenanforderungen reagiert werden.
Parken aktuell: Vielen Dank für das Gespräch.
Neuer Glanz für Kultur-Garage
Die CONTIPARK Unternehmensgruppe hat eine ihrer umfangreichsten Sanierungsprojekte in der Parkgarage „Am Museumquartier“ in Wien nach rund zwei Jahren abgeschlossen.
Bereits seit Januar 2000 ist CONTIPARK sowohl Betreiber als auch Eigentümer der zentral gelegenen Parkgarage. Sie befindet sich direkt unter dem MuseumsQuartier Wien, das zu den zehn größten Kulturarealen der Welt zählt. Durch die Anziehungskraft des MuseumsQuartiers und der nahegelegenen, Mariahilfer Straße, einer der bekanntesten Einkaufsstraßen von Wien, ist die Parkgarage sowohl für Anwohner als auch für Touristen aus aller Welt ein häufig angesteuertes Ziel.

Aufgrund der jahrzehntelangen intensiven Nutzung, insbesondere durch eindringende Tausalze, entwickelten sich Bauwerkschäden, die die aufwendige Sanierung notwendig machten. Um den vielen täglichen Nutzern die Parkgarage dauerhaft zur Verfügung stellen zu können, legte CONTIPARK großen Wert auf eine Sanierung während des laufenden Betriebs. Die Unternehmensgruppe übernahm in Zusammenarbeit mit den beteiligten Ingenieurbüros die Planung und Organisation der Arbeiten. Die 980 Stellplätze wurden mit einem Kostenaufwand von rund sechs Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren generalsaniert, umfassend modernisiert und bieten nun „höchsten Parkkomfort zu unschlagbaren günstigen Preisen“.
Aufwendige Betoninstandsetzung
Der Schwerpunkt der durchgeführten Bauarbeiten lag auf der aufwendigen Betonsanierung aller Decken, Wände, Stützen, Böden und Rampen. Auf den drei Parkebenen mit rund 20.000 m² wurden zu diesem Zweck etwa 940 m³ Estrich eingebaut und über 14.000 m² mit einem Oberflächenschutzsystem versehen. Auch sämtliche Stiegenhäuser der Garage wurden renoviert. Durch umfangreiche Malerarbeiten erhielten die Wände auf den Parkebenen und in den Stiegenhäusern einen zeitgemäßen hellen Look.
Sicherheit und Komfort
Um den gestiegenen Bedürfnissen und Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, wurde bei der Sanierung auch sehr viel Wert auf erhöhten Nutzungskomfort und Service gelegt. Ein neues Beschilderungskonzept und ein farbiges Fußgängerleitsystem sollen für mehr Klarheit und Übersichtlichkeit für Fußgänger und Autofahrer sorgen und ihnen zudem die Orientierung in der Garage erleichtern. Das verbesserte Sicherheitskonzept umfasste die Installation neuer Rolltore an den Ein- und Ausfahrten und den Einsatz moderner Türleser, die einen unbefugten Zutritt zur Garage verhindern.

Auch in die Erneuerung sämtlicher technischen Anlagen wurde sehr viel investiert. Neben einer hochmodernen Parkabfertigungsanlage ließ CONTIPARK einen Großteil der haustechnischen Anlagen modernisieren, wie beispielsweise die Lüftungs-, Elektro- und Brandmeldeanlage. Die Umstellung auf moderne, verbrauchsoptimierte LED-Beleuchtung im gesamten Gebäude verbessere die Beleuchtungsqualität, spare in Kombination mit einer intelligenten Steuerung Energiekosten und sei letztendlich umweltschonend durch die Reduzierung von CO2-Emissionen, so das Unternehmen. Ein modernes Videosystem vervollständige die Anbindung an die rund um die Uhr besetzte CONTIPARK-Leitzentrale.
Höchster Parkkomfort zu unschlagbaren Preisen
Und auch hinsichtlich der Preisgestaltung wird ein neuer Benchmark gesetzt. „Das Parken gewinnt innerhalb der städtischen Mobilität immer größere Bedeutung, und wir können und wollen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, günstige Parkmöglichkeiten und nachhaltige Angebote ohne Preis-Hürden zu schaffen. Wir setzen auch in Wien unseren strategischen Ansatz fort, entgegen der marktüblichen Tarifstrukturen die preisgünstigsten Garagen mitten in der Innenstadt zu betreiben,“ erklärt Michael Kesseler, Geschäftsführer der CONTIPARK Unternehmensgruppe.


