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Wenn die Weihnachtsmärkte rufen

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Salzburg, Österreich. Weihnachtsmarkt in der Altstadt.© Shutterstock
Salzburg, Austria. Christmas Market in the old town. © Shutterstock

Offene Daten können Städte smarter machen und die Parkplatzsuche ersparen. Gerade in der Adventszeit kann der Open Data Hub im Bozner NOI Techpark mit intelligenter Datennutzung dazu beitragen, Innenstädte zu entlasten und Einheimischen wie Gästen stressfreie Erlebnisse zu ermöglichen.

Es ist wieder so weit: Glühwein, Lichterglanz … und volle Straßen. Rund um die Christkindlmärkte strömen jedes Jahr Menschenmassen in die Innenstädte – und mit ihnen der Verkehr. Gerade in solchen Zeiten wird sichtbar, wie wichtig ein smartes Parkraummanagement für lebenswerte Städte ist. Reale, hochwertige Daten spielen dabei eine zentrale Rolle. Solche bündelt der Open Data Hub, die digitale Plattform des NOI Techpark, und macht sie grenzüberschreitend zugänglich. Über standardisierte Schnittstellen und bereit für weiterführende Anwendungen.

„Mit Data Access, Data Sharing oder Data Visualisation unterstützen wir Start-ups, Unternehmen und Forschungsinstitute dabei, digitale Lösungen auf der Grundlage realer und hochwertiger Daten zu entwickeln“, erklärt Patrick Ohnewein, der Leiter des Open Data Hub.


Parken ohne Stress – auch zur Weihnachtszeit

Gemeinsam mit den Städten Bozen und Meran hat der Open Data Hub ein System etabliert, das Parkgaragendaten in Echtzeit sammelt und bereitstellt. Diese Informationen sind nicht nur auf digitalen Anzeigetafeln an den Stadteinfahrten sichtbar, sondern können auch die Grundlage für weiterführende digitale Lösungen sein – von Apps bis hin zu Navigationsdiensten. Denn manchmal kann die städtische Anzeigentafel auch schon zu spät auftauchen.


Digitale Services per App

In Meran entstand ein digitales Serviceangebot, das Orientierung schafft und Ressourcen effizient nutzt: Die vom Tourismusverein und dem Unternehmen KIM entwickelte App bündelt zahlreiche Infos für den Aufenthalt in Meran: Veranstaltungen, Wetter, Webcams, Unterkünfte, Routen für Rad- und Wandertouren und vor allem auch verfügbare Parkplätze. Echtzeit-Parkinformationen, geliefert vom Open Data Hub, zeigen freie Stellplätze auf einen Blick und reduzieren so den Parksuchverkehr.


Mehrwert durch KI-unterstütze Prognosen

Der Open Data Hub stellt nicht nur aktuelle Daten zur Parkplatzbelegung zur Verfügung. Er bietet auch weiterführende, KI-gestützte Modelle, die automatisch anzeigen, wie sich die Parkplatzsituation in den kommenden Stunden entwickelt. Diese Informationen werden ebenfalls an Data Consumer weitergegeben, die sie für ihre Applikationen und die Information an Endverbraucher nutzen können. Oder an die Bozner Polizei:  Sie hat Einblick in dieses Dashboard mit aktueller Parkplatzsituation und prognostizierter Entwicklung. Zufahrten können dadurch bei Bedarf rechtzeitig gesperrt und der Verkehr umgelenkt werden.


Zertifizierte Partner stärken das Datenökosystem

Eine entscheidende Rolle im Datenökosystem spielt die Zusammenarbeit mit zertifizierten Partnern, im Bereich Parkraummanagement beispielsweise SKIDATA. Der Prozess läuft wie folgt ab: Ein Parkplatzbetreiber signalisiert gegenüber SKIDATA, dass er seine Daten teilen möchte. SKIDATA informiert den Open Data Hub, der NOI Techpark übernimmt die formale Aktivierung, und innerhalb weniger Klicks stehen die Daten auf der Plattform bereit.

Im Ergebnis soll ein wachsendes, europäisches Datenökosystem entstehen. Es soll die Entwicklung smarter Mobilitätslösungen erleichtern und Städten helfen, den steigenden Anforderungen moderner Mobilität gerecht zu werden, so der Anbieter.

© Shutterstock

PBW geht Partnerschaft mit EasyPark ein

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© Fotomontage: EasyPark/Arrive - Kooperation
© Fotomontage: EasyPark/Arrive - Kooperation

EasyPark, eine Marke von Arrive, startet gemeinsam mit der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH (PBW) eine Kooperation zur digitalen Abwicklung von Kurzparker-Vorgängen über die EasyPark-App. Seit dem 1. Dezember 2025 lassen sich in vorerst 28 PBW-Parkhäusern Parkvorgänge per automatisierter Kennzeichenerkennung via EasyPark starten, beenden und digital bezahlen. Bis Ende 2026 soll die Kooperation schrittweise auf rund 120 Parkobjekte in Baden-Württemberg ausgeweitet werden.

 

Mit der Integration von EasyPark bietet die PBW künftig eine zusätzliche digitale Bezahl- und Nutzungsoption. Die Technologie ermöglicht vollständig ticketloses und kontaktloses Parken. Je nach Standort erfolgt die Einfahrt entweder über eine Schranke oder im Free-Flow-System. In Anlagen mit Schranke startet oder endet der Parkvorgang automatisch beim Öffnen der Schranke. In Free-Flow-Garagen wird er bei der Einfahrt erfasst. Die Abrechnung erfolgt in beiden Fällen über die App. Für die automatische Nutzung genügt die einmalige Aktivierung der Funktion „CameraPark“ in der EasyPark-App. Die manuelle Nutzung mit der App ist jederzeit möglich.

Digitalisierung weiter ausbauen

Die Kooperation unterstütze das gemeinsame Ziel, digitale Parkangebote im Land weiter auszubauen, so die Partner. EasyPark ist bereits in über 4.000 Städten in mehr als 20 Ländern verfügbar. Parallel entwickelt sich die PBW zunehmend vom klassischen Parkhausbetreiber hin zu einem Mobilitätsdienstleister mit digitalen Lösungen.

„Die PBW ist ein starker und zukunftsorientierter Partner“, sagt Heidi Wildemann, Geschäftsführerin Arrive Deutschland. „Dank automatischer Kennzeichenerkennung und der Möglichkeit, den Parkvorgang mit EasyPark abzuwickeln, wird Parken vom Moment der Ankunft bis hin zur Abfahrt komfortabel und einfach. Diese moderne Lösung hilft der PBW und den Kommunen, ihre Abläufe zu optimieren, Staus zu reduzieren und den Mobilitätsalltag der Menschen ein Stück weit zu entstressen – und damit letztendlich Städte für Bewohner:innen und Besucher:innen lebenswerter zu machen.“

Anja Müller, Geschäftsführerin der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH, sagt: „Mit der Anbindung an EasyPark heben wir unsere digitalen Services auf das nächste Level. Wir erweitern nicht nur die Zahlungsmöglichkeiten, sondern schaffen ein Ökosystem, das Parken zeitgemäß macht. Die Kooperation mit EasyPark setzt ein klares Signal: Wir treiben die Digitalisierung des Parkraummanagements im Land konsequent voran.“

© Fotomontage: EasyPark/Arrive

ParkenMG optimiert das Kundenerlebnis in der Tiefgarage Rheydt

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Tiefgarage Rheydt: Große Displays sollen Kunden bei der Nutzung des modernen Parksystems unterstützen. – © ParkenMG
Tiefgarage Rheydt – © ParkenMG

Die städtische Tiefgarage im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt wird seit 2021 kontinuierlich modernisiert und ausgebaut. Dabei arbeitet die Betreiberin ParkenMG mit dem Mönchengladbacher Traditionsunternehmen Scheidt & Bachmann zusammen.

Bereits 2021 hatten beide Gesellschaften das Parksystem auf Kennzeichenerkennung umgerüstet. Das war die Basis für berührungs- und ticketloses Parken in der Tiefgarage direkt unter dem Rheydter Marktplatz. Kunden können seitdem auch bargeldfrei bezahlen.

Vor kurzem fand im Hintergrund ein Softwareupdate statt. Für Kunden sichtbar sind die neuen digitalen Informationsanzeigen an der Ein- und Ausfahrt. Außerdem steht eine neue Generation von Kassenautomaten bereit. Große Touchdisplays an beiden Treppenhäusern auf dem Marktplatz ergänzen das digitale System. Laut ParkenMG ist die Modernisierung nun abgeschlossen und die Tiefgarage auf dem neusten Stand der Parkabfertigungstechnik.

Komfortable Nutzererfahrung

Verlorene oder unbrauchbare Papiertickets durch Nässe, Knicke oder defekte Magnetstreifen gehören der Vergangenheit an. Die Garage ist komplett auf „ticketlos“ umgestellt. Diese Annehmlichkeit war bislang nur Dauerparkern vorbehalten oder Kunden von Mobilitätsanbietern, mit denen die ParkenMG kooperiert. Dazu zählen beispielsweise EasyPark oder PayByPhone. Neben dem bargeldlosen Bezahlen an allen Kassenautomaten gibt es für die Kurzzeitparkenden zukünftig auch die Möglichkeit, per smartwebpay mobil über das Handy zu bezahlen. Hierfür müssen Kunden lediglich einen QR-Code mit der Kamera des Smartphones scannen. Dieser führt direkt auf eine einfache Web-Bezahlseite. Der Gang zum Kassenautomaten entfällt bei dieser Variante.

Das sagt die Betreibergesellschaft

Die ParkenMG erhofft sich eine stetige Abnahme der Unsicherheiten beim Umgang mit der Kennzeichenerkennung. Beitragen sollen hierzu die digitalen Anzeige- und Bedieninformationen für die Kunden vor Ort. „Als Stadttochter für den Bereich Parkraummanagement verstehen wir uns als innovativer Partner an der Seite der Verwaltung und attraktiver Mobilitätsserviceanbieter für die Bürger und Besucher unserer Stadt“, sagt Lars Randerath, Geschäftsführer der ParkenMG GmbH. Zudem stellt Randerath nach einer ersten Erprobungsphase auch gemeinsame Kundenaktionen mit dem örtlichen Einzelhandel, der Gastronomie und Veranstaltern in Aussicht.

Modernste E-Ladeinfrastruktur bereits seit dem Sommer

Bereits seit Juli dieses Jahres gibt es auf der Ebene 1 der Tiefgarage insgesamt sechs Ladepunkte, davon vier AC-Ladepunkte (Wechselstrom 22kW) sowie zwei DC-Schnellladepunkte (Gleichstrom 50kW).

Tiefgarage Rheydt: Große Displays sollen Kunden bei der Nutzung des modernen Parksystems unterstützen. – © ParkenMG

OPG treibt Ausbau der E-Ladeinfrastruktur im Kreis Osnabrück weiter voran

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Haben die Schnellladesäule am Johann-Ernst-Hanxleden-Platz in Betrieb genommen: (v.l.) Carsten Klaus, Esther Peddi (beide OPG) sowie Ostercappelns Bürgermeister Erik Ballmeyer und Klimaschutzmanager Frank Bening. – © OPG / Vera Schulz
Haben die Schnellladesäule am Johann-Ernst-Hanxleden-Platz in Betrieb genommen: (v.l.) Carsten Klaus, Esther Peddi (beide OPG) sowie Ostercappelns Bürgermeister Erik Ballmeyer und Klimaschutzmanager Frank Bening. – © OPG / Vera Schulz

Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) hat am Johann-Ernst-Hanxleden-Platz in Ostercappeln eine neue Schnellladesäule mit 50 kW Leistung in Betrieb genommen. Damit setzt die OPG ihre Strategie des bedarfsgerechten Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur im Landkreis Osnabrück fort.

„Wir möchten die Elektromobilität für die Menschen in Stadt und Landkreis so einfach, zuverlässig und alltagstauglich wie möglich gestalten“, sagt OPG-Produktmanagerin Esther Peddi. „Dabei achten wir gezielt auf Standorte, die einen echten Mehrwert bieten. Der öffentliche Parkplatz am Johann-Ernst-Hanxleden-Platz ist ideal: zentral gelegen und gut erreichbar – ein Ort, an dem das Laden sinnvoll in den Alltag integriert werden kann.“

Auch Ostercappelns Bürgermeister Erik Ballmeyer betont die Bedeutung des neuen Ladeangebots: „Die Nachfrage nach Elektromobilität wächst – auch bei uns in der Gemeinde. Mit der neuen Schnellladesäule schaffen wir ein attraktives und niedrigschwelliges Angebot für Einwohnerinnen und Einwohner sowie für Besucher. Das stärkt nicht nur die Mobilität vor Ort, sondern erhöht auch die Aufenthaltsqualität im Ortskern.“

Ladestromabgabe wächst stetig

Die OPG betreibt bereits mehr als 300 Ladepunkte in Stadt und Landkreis Osnabrück. Das Angebot erstreckt sich von AC-Ladepunkten mit 22 kW bis hin zu leistungsstarken DC-Schnellladern mit bis zu 300 kW. Im Jahr 2024 wurden an OPG-Ladestationen dem Unternehmen zufolge über 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom geladen. Dies sei ein Plus von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Dieser Trend setzt sich auch in 2025 weiter fort“, sagt Carsten Klaus vom E-Mobilitätsteam der OPG.

GEIG als Treiber

Ein weiterer Treiber des Ausbaus ist das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG). Es sieht unter anderem vor, Ladepunkte und Leitungsinfrastruktur bei bestehenden und neuen größeren Gebäuden vorzuhalten. Für Kommunen wie Ostercappeln bedeutet dies, frühzeitig strategisch zu planen. „Wir sehen uns hier als verlässlicher Partner – von der Beratung über die Standortplanung bis zum Betrieb der Anlagen“, so Esther Peddi.

Haben die Schnellladesäule am Johann-Ernst-Hanxleden-Platz in Betrieb genommen: (v.l.) Carsten Klaus, Esther Peddi (beide OPG) sowie Ostercappelns Bürgermeister Erik Ballmeyer und Klimaschutzmanager Frank Bening. – © OPG / Vera Schulz

Wiedereröffnung der historischen Astoria-Garage in Wien

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300 Parkplätze der historischen Astoria-Garage in Wien sind ab dem 29. November wieder in Betrieb – © ALPINA Parking
300 Parkplätze der historischen Astoria-Garage in Wien sind ab dem 29. November wieder in Betrieb – © ALPINA Parking

Die in Österreich und Deutschland aktive Unternehmensgruppe ALPINA Parking übernimmt ab dem 29. November 2025 den Betrieb für die historische Astoria-Garage aus dem Jahr 1918 im Bezirk Josefstadt in Wien. Das in den 1930er-Jahren zu einer Turmgarage mit 442 Stellplätzen ausgebaute Bauwerk zählt zu den ersten Tageslichtgaragen Wiens und zu den größten und ältesten seiner Art in Europa.

Unweit von Rathausplatz, Volksgarten und Museumstraße befindet sich die Parkgarage in zentraler Lage in der Trautsongasse 4 im 8. Bezirk der österreichischen Hauptstadt. Das am Rand der „Inneren Stadt“ gelegene Gebäude mit Dachetage und Glaskuppel bietet auf sechs Etagen rund 18.000 Quadratmeter Nutzfläche. Ab dem 29. November soll die „Astoria-Garage by ALPINA“ rund um die Uhr geöffnet sein.

„Anspruchsvolle Revitalisierung“

Nach der Schließung der Traditionsgarage im Juli 2024 startet der Betrieb nach über einem Jahr pünktlich zur Weihnachtszeit. Es soll zunächst etwa 300 Stellplätze geben, wie der neue Eigentümer, Jürgen Hesz, im Oktober angekündigt hatte. Bereits in den letzten Wochen hatten die notwendigen Sanierungsarbeiten begonnen. Der zwischen der Meta Astoria Garagen GmbH und der in Wien ansässigen Betreibergesellschaft Alpina Parking GmbH ausgehandelte Managementvertrag sieht eine langjährige Laufzeit vor. Perspektivisch gehe es auch um die vollständige Erneuerung des Parkbetriebs.

„Mit ALPINA Parking ist ein passender Betreiber gefunden, der die anspruchsvolle Revitalisierung der Astoria-Garage mit einem individuellen Standortkonzept optimal begleiten wird“, so Jürgen Hesz, Geschäftsführer der Meta Astoria Garagen GmbH.

„Wir freuen uns sehr, die traditionsreiche Parkgarage an diesem Adventswochenende wieder zu eröffnen und die ersten Besucher persönlich zu begrüßen. Perspektivisch möchten wir allen unseren Kunden ein modernes, bequemes Parken im historischen Ambiente und dadurch einen kleinen Luxus im Alltag bieten“, sagt Maximilian Bichlmaier, der aus Wien stammende CEO von ALPINA Parking. Außerdem plant der Parkhausbetreiber, mit der Zeit auch die weiteren 100 Parkplätze im Gebäude zu reaktivieren.

Automatische Kennzeichenerfassung für die Astoria-Garage in Planung

Bereits zur Eröffnung am Wochenende soll eine erste technische Lösung für einen unkomplizierten Parkvorgang bestehen. Langfristig sei vorgesehen, auf einen vollständig digitalisierten Betrieb mit modernen Kassenautomaten und automatischer Kennzeichenerfassung umzustellen. Die neue Parktechnik liefert der etablierte Systemhersteller Arivo aus Graz.

„Unser Ziel ist es, einen supermodernen Mobilitätshub in die historischen Gemäuer zu integrieren: mit Ladesäulen für E-Fahrzeuge, mit voller Digitalisierung und differenzierten Angeboten für die Parkkunden. Gleichzeitig möchten wir das Flair der historischen Parkanlage erhalten, etwa durch eine Beschilderung, die an die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg erinnert. Bis wir all diese Vorhaben realisiert haben, wird es zwar noch ein weiter Weg sein, aber wir freuen uns schon sehr auf die Arbeit in und an der schönen Astoria-Garage“, so Maximilian Bichlmaier.

300 Parkplätze der historischen Astoria-Garage in Wien sind ab dem 29. November wieder in Betrieb – © ALPINA Parking

CA Immo verkauft Parkhaus im Zollhafen Mainz an Contipark

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CA Immo ZigZag Mainz Zollhafen

Die CA Immo hat das Parkhaus an der Inge-Reitz-Straße im Mainzer Zollhafen an die Contipark Unternehmensgruppe, einen führenden Investor, Entwickler und Betreiber von Parkhäusern, veräußert. Das Parkhaus wurde von CA Immo 2020 im Zuge der Quartiersentwicklung errichtet und bietet 399 Stellplätze auf sechs oberirdischen Ebenen.

Hedwig Höfler, Group Head of Investment Management der CA Immo: „Mit dem Verkauf des Parkhauses im Zollhafen Mainz setzen wir unsere Strategie konsequent fort, unser Portfolio auf Office-Immobilien in zentralen Lagen zu fokussieren und nicht zum Kerngeschäft gehörende Objekte zu veräußern. Die Transaktion unterstreicht zudem unsere Fähigkeit als Developer attraktive Wertpotenziale zu realisieren.“
Der nun abgeschlossene Verkauf steht damit im Einklang mit der Unternehmensstrategie von CA Immo, nicht strategische und nicht zum Kerngeschäft Büroimmobilien gehörende Grundstücke und Gebäude zu veräußern.

Teil der Quartiersentwicklung Zollhafen Mainz
Das Quartier Zollhafen Mainz wird von CA Immo gemeinsam mit der Mainzer Stadtwerke AG entwickelt. Es zeichnet sich durch eine vielfältige Nutzungsmischung aus Wohnen, Büro, Gastronomie und Hotel aus. Das verkaufte Parkhaus gehört zu den zwei öffentlich zugänglichen Parkgaragen im Quartier.
Auf Verkäuferseite waren Cushman & Wakefield und McDermott Will & Schulte aus Frankfurt beratend tätig.

Neu im Contipark-Portfolio: Das Parkhaus im Mainzer Zollhafen bietet 399 Stellplätze. – © Klaus Helbig/CA Immo

Waldshut-Tiengen plant Einführung von Scan-Fahrzeug für die Parkraumüberwachung

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Scan-Fahrzeuge erleichtern Behörden die Parkraumüberwachung, wie demnächst im süddeutschen Waldshut-Tiengen. – © Hectronic
Scan-Fahrzeuge erleichtern Behörden die Parkraumüberwachung, wie demnächst im süddeutschen Waldshut-Tiengen. – © Hectronic

Waldshut-Tiengen am Bodensee treibt die Digitalisierung des Parkens weiter voran. Nach der Einführung der Citea-Parkautomaten von Hectronic mit integrierter Kennzeichenerkennung und der vollständigen Abschaffung von Papiertickets steht nun der nächste Meilenstein bevor: die Einführung eines Scan-Fahrzeugs.

Ausgestattet mit Kameras und Lasertechnologie erkennen diese Fahrzeuge automatisch die Legitimation von Parkvorgängen unter Einhaltung von Datenschutzstandards gemäß DSGVO.

Erfolgreich in Belgien getestet

Die automatisierte Parkraumüberwachung basiert auf den an den Citea-Automaten erfassten Kennzeichen, die dem Scan-Auto zur Verfügung gestellt werden. Das Zusammenspiel zwischen diesen Parkautomaten und den Scan-Fahrzeugen wurde in der Praxis getestet – beispielsweise in Belgien, wo ähnliche Verfahren seit über 15 Jahren erfolgreich eingesetzt werden.

Laut Hectronic führt dies zu einer effizienteren und umfassenderen Überwachung von Parkplätzen, einer faireren Kontrolle für alle Verkehrsteilnehmer, einer Entlastung angesichts des Fachkräftemangels in den Kommunen und weniger Fehlern dank digitaler Kennzeichenerkennung. Der Pilotbetrieb soll in der ersten Hälfte des Jahres 2026 beginnen.

Scan-Fahrzeuge erleichtern Behörden die Parkraumüberwachung, wie demnächst im süddeutschen Waldshut-Tiengen. © Hectronic

Polizei Baden-Württemberg und PBW schließen Rahmenvertrag

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Anja Müller, PBW-Geschäftsführerin, und Martin Kling, Leitender Polizeidirektor – © PBW
Anja Müller, PBW-Geschäftsführerin, und Martin Kling, Leitender Polizeidirektor – © PBW

Die Polizei Baden-Württemberg und die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH (PBW) arbeiten zusammen am weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur. Mit der Unterzeichnung eines landesweiten Rahmenvertrags wird die PBW zum zentralen Partner für Planung, Installation und Betrieb von AC- und schnellen DC-Ladepunkten an Polizeiliegenschaften im gesamten Bundesland.

Bereits über 70 Standorte sind durch die PBW mit Ladepunkten ausgestattet. Mit dem im Juli dieses Jahres geschlossenen Rahmenvertrag beginnt der weitere Rollout.

„Elektromobilität ist längst Teil unseres Alltags. Damit sie zuverlässig funktioniert, braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur. Der Rahmenvertrag mit PBW gibt uns die Sicherheit, diesen Weg konsequent weiterzugehen – mit einem Partner, der unsere Anforderungen versteht“, sagt Martin Kling, Leitender Polizeidirektor, Leiter Abteilung 4 – Einsatztechnik des Präsidiums Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg.

Die PBW übernimmt die technische Umsetzung, von der Netzanbindung über den Aufbau der Ladepunkte bis zum Betrieb im polizeilichen Berufsalltag. Als landeseigene Gesellschaft bringt die PBW umfassende Erfahrung im Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur mit, auch im sensiblen Sicherheitsumfeld.

PBW-Geschäftsführerin Anja Müller: „Dass wir die Polizei Baden-Württemberg bei dieser Transformation begleiten dürfen, ist ein starkes Zeichen für unsere Partnerschaft und für die Mobilitätswende im Allgemeinen.“

Anja Müller, PBW-Geschäftsführerin, und Martin Kling, Leitender Polizeidirektor – © PBW

Digitales Parken startet in der Parkgarage Martinushöfe in Olpe

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Martinushöfe in Olpe – © Martin Immekus/Katholische Kirchengemeinde St. Martinus
Martinushöfe in Olpe – © Martin Immekus/Katholische Kirchengemeinde St. Martinus

Die Peter Park System GmbH führt in der Parkgarage Martinushöfe in Olpe ihr digitales, schrankenloses Parkraummanagementsystem ein. Berechnet wird die Parkdauer automatisch mittels Kennzeichenerkennung an Ein- und Ausfahrt, bezahlt wird an einem Automaten unter Angabe des Nummernschildes. Die Bewirtschaftung der Flächen übernimmt die Mobility Hub Parkservice GmbH.

„Wir waren auf der Suche nach einem modernen Parksystem als Ersatz für unsere bisherige schrankenbasierte Lösung. Das digitale System von Peter Park hat uns überzeugt, denn es funktioniert ohne Schranken, die ausfallen oder beschädigt werden können,” sagt Peter Lubig, Kirchenvorstand bei der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus.

Die eingesetzten Scanner und der Kassenautomat stammen von dem Systemhaus für digitales, schrankenloses Parkraummanagement, der Peter Park System GmbH, während die Abwicklung auf der Parkfläche die Mobility Hub Parkservice GmbH übernimmt. Letztere stehe für alle Rückfragen seitens Parkender zur Verfügung.

Martinushöfe in Olpe – © Martin Immekus/Katholische Kirchengemeinde St. Martinus

ALPINA Parking übernimmt drei städtische Parkhäuser in Rüsselsheim

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Parkhaus An der Festung in Rüsselsheim – © ALPINA Parking
Parkhaus An der Festung in Rüsselsheim – © ALPINA Parking

Im September 2025 hat ALPINA Parking die Bewirtschaftung von drei zentralen städtischen Parkhäusern in Rüsselsheim übernommen, wie das Unternehmen aus München mitteilt.

Der Betriebsführungsvertrag zwischen der Stadt und der ALPINA Parking Rüsselsheim GmbH wurde bereits im März 2025 abgeschlossen und umfasst das Management von insgesamt 742 Stellplätzen, davon 242 im Parkhaus An der Festung, 233 im Park & Ride-Parkhaus am Rüsselsheimer Bahnhof sowie 267 Parkplätze in der zentral gelegenen Tiefgarage am Löwenplatz für die Besucher der Innenstadt.

Der Rüsselsheimer Stadtrat Simon Valerius sagt: „Der neue Dienstleister Alpina bietet moderne Parktechnik und verbessert die Buchungs- und Bezahlmöglichkeiten deutlich. Erfreulich ist auch, dass das Parkhaus an der Grabenstraße nicht mehr ausschließlich für Kundinnen und Kunden des ÖPNV zweckgebunden ist, sondern zusätzlich nun auch der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Damit erweitert die Stadt ihr Angebot für das Kurzzeitparken außerhalb des öffentlichen Straßenraums.“

ALPINA Parking unterstützt an allen drei Standorten sowohl Barzahlung als auch bargeldlose Zahlungsarten. Bereits zum Jahresende 2024 hatte ALPINA im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für das Management der drei Rüsselsheimer Parkhäuser erhalten.

„Wir sind sehr stolz, dass wir die Stadt Rüsselsheim in dem wettbewerbsstarken Ausschreibungsverfahren mit unserem Konzept überzeugen konnten“, sagt ALPINA-CEO Maximilian Bichlmaier. „Mit vereinfachten Abläufen, hoher Servicequalität und individuell auf die Standorte zugeschnittenen Angeboten möchten wir das Parken so unkompliziert und angenehm wie möglich gestalten.“

Ticketloses Parksystem

Zur neuen Parktechnik zählt die automatische Kennzeichenerkennung, durch die das bisher übliche Parkticket entfällt. Als Zutrittskontrolle und zum Bezahlen am Kassenautomaten geben Kunden ihr Kennzeichen ein. Die von der Stadt festgelegten Parkentgelte bleiben laut ALPINA Parking weiterhin moderat.

Aus Sicherheitsgründen werden die Zonen rund um den Kassenautomaten sowie die Ein- und Ausfahrten kameraüberwacht. In der Tiefgarage am Löwenplatz wird zudem künftig auf Initiative der Stadt ein schnell schließendes Rolltor den Ein- und Ausfahrbereich gegen unbefugten Zutritt sichern. Der zentrale Eingang zur Tiefgarage kann in Zukunft nur noch von Parkberechtigten betreten werden, da beide Eingänge durch ein Zutrittssystem gesichert werden.

Vorteile für die Nutzer der drei Parkhäuser ergeben sich durch das von ALPINA Parking eingeführte flexible Bezahlsystem. So kann an allen drei Standorten bar oder online über einen QR-Code bezahlt werden.

„Wichtig ist uns, dass in der Tiefgarage Löwenplatz auch ein Service-Mitarbeiter von ALPINA persönlich für unsere Kunden aller drei Parkhäuser ansprechbar ist und der Parkvorgang ressourcenschonend ohne Papierverbrauch durch Tickets abgewickelt werden kann“, betont Maximilian Bichlmaier.

Parkhaus An der Festung in Rüsselsheim – © ALPINA Parking