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APCOA erhält Zuschlag für Tiefgarage in Illertissen

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Illertissen ist eine Stadt im Landkreis Neu-Ulm mit rund 18.500 Einwohnern. – © Shutterstock
The city Illertissen with the Vöhlinschloss
Mit Vertragsunterzeichnung am 17. Dezember 2025 hat sich APCOA ein Objekt in Illertissen gesichert. Das Parkraummanagement für eine dortige Tiefgarage im neuen Sparkassen-Karree startet Ende 2027.

Der Standort liegt zentral in der Innenstadt und ist Teil eines gemischten Quartiers für Wohnen, Arbeiten und Freizeit, das in der bayerisch-schwäbischen Stadt entsteht und sich gegenwärtig im Bau befindet.

Modernes Parkraummanagement 

Zum Parken sind 145 unterirdische Stellplätze und zehn Ladepunkte für Elektroautos vorgesehen. APCOA möchte hier einen City-Hub für moderne Mobilität implementieren und mit moderner Parktechnologie bewirtschaften.

Weitere Artikel zu APCOA lesen Sie -> hier.

Illertissen ist eine Stadt im Landkreis Neu-Ulm mit rund 18.500 Einwohnern. – © Shutterstock

Neubau mit 60 Lkw-Stellplätzen setzt auf digitales Parken

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Neuer Lkw-Sicherheitsparkplatz bei Bitburg ausgestattet mit Schranken, Videoüberwachung und digitalem Parkraummanagement – © Bosch
Neuer Lkw-Sicherheitsparkplatz bei Bitburg ausgestattet mit Schranken, Videoüberwachung und digitalem Parkraummanagement – © Bosch
Mit einem neuen Sicherheitsparkplatz in Fließem bei Bitburg entsteht ein weiterer Standort im Netzwerk von Bosch Secure Truck Parking. Der Neubau mit 60 Stellplätzen liegt drei Kilometer von der nächsten Autobahnabfahrt sowie im Grenzgebiet zu Belgien und Luxemburg. Ein digitales Parkraummanagement ermöglicht die Online-Reservierung von Stellplätzen sowie die Vor-Ort-Bezahlung mit Flottenkarten.

 

Der Standort adressiere den regionalen Bedarf an gesicherten Stellplätzen gezielt. Betreiber ist die Truck Parking Bitburg eGbR, die im regionalen Unternehmensumfeld breit aufgestellt ist und mit dem Sicherheitsparkplatz erstmals auch Parkraum realisiert. Bosch Road Services übernahm unterstützend die Planung, Dimensionierung sowie die technische Ausstattung des Standorts. Das Reservierungsmanagement der Lkw-Stellplätze ermöglicht die Buchungsplattform Bosch Secure Truck Parking.

„Die Kombination aus moderner Sicherheitstechnik, digitalem Zugangssystem und effizienter Flächenplanung zeigt, wie zeitgemäßes Truck Parking heute aussehen kann. Wir freuen uns, dass wir als Partner dieses Projekt mitgestalten dürfen“, sagt Daniel Meyer, Geschäftsführer der Bosch Service Solutions GmbH.

Feierliche Eröffnung mit Bundesverkehrsminister

Die offizielle Eröffnungsfeier zur Inbetriebnahme des Areals fand Anfang Januar 2026 statt. Rund 80 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Verbänden und im Projekt involvierte Unternehmen nahmen teil. Auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder war persönlich vor Ort. In seiner Ansprache würdigte er das neue Areal als wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Stärkung der regionalen Logistikinfrastruktur.

„Unsere Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer sorgen täglich dafür, dass unsere Regale gefüllt sind und Waren an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Das ist ein anstrengender Job, der vor allem erholsame Pausen braucht. Mit dem neuen Sicherheitsparkareal in Bitburg-Fließem entstehen 60 Parkplätze, die in dieser verkehrsintensiven Region an der Grenze zu Belgien und Luxemburg dringend benötigt werden. Die neuen Stellplätze sorgen für Sicherheit, eine bessere Planbarkeit und stellen die Versorgung unserer Fahrerinnen und Fahrer sicher, um die Fahrt ausgeruht und sicher fortsetzen zu können“, so Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bei der offiziellen Eröffnungsfeier Anfang Januar 2026– © Bosch
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bei der offiziellen Eröffnungsfeier Anfang Januar 2026 – © Bosch

Moderne Sicherheits- und Aufenthaltsinfrastruktur

Das Areal wurde vollständig neu erschlossen und nach aktuellen Sicherheits- und Komfortstandards ausgestattet. Hierzu zählen Schrankenanlagen, ein Drehkreuz für den Personenzugang, Videoüberwachung, Über- und Untersteigschutz an der Ein- und Ausfahrt, ein Aufenthaltsraum mit Snack- und Getränkeautomaten sowie moderne Sanitäranlagen mit WC und Duschen. Der Standort ist auf einen nahezu autonomen Betrieb ausgelegt. Reinigung, Pflege und Räumdienst erfolgen über lokale Dienstleister.

Die technische Überwachung und Support-Hotline werden durch das Service-Center von Bosch Road Services sichergestellt. Über ein KI-Sprachmodul werden die Servicemitarbeiter auch zahlreiche osteuropäische Sprachen abdecken können.

Digitales Parkraummanagement

Die Lkw-Zufahrt erfolgt über Kennzeichenerkennung. Buchungen seien rund um die Uhr über ein Online-Portal möglich, so Bosch Secure Truck Parking. Fahrer erhalten bei der Einfahrt ein physisches Ticket, das den Zugang zum Areal steuert. Zusätzlich erhalten die Fahrer eine Buchungsnummer für den Personenzugang. Das digitale System stelle sicher, dass Aufenthalte und Zugänge gemäß der gebuchten Zeitfenster automatisiert hinterlegt sind und sich so kontrollien lassen.

„Die technische Infrastruktur wurde so ausgelegt, dass sie auch zukünftige Anforderungen flexibel aufnehmen kann. Die Kombination aus digitalem Parkraummanagement und physischer Sicherheitstechnik stärkt die Verlässlichkeit und Attraktivität des Standorts nachhaltig“, sagt Dr. Jan-Philipp Weers, Abteilungsleiter Bosch Road Services bei Bosch Service Solutions GmbH.

Der Neubau wurde gemäß der Richtlinie zur Förderung privater Investoren zur Schaffung von zusätzlichen Lkw-Stellplätzen in der Nähe von Autobahnanschlussstellen vom Bundesministerium für Verkehr unterstützt. Das Förderprogramm stammt aus dem Jahr 2021. Es soll der Verkehrssicherheit dienen und die Lkw-Stellplatzkapazitäten an den Bundesautobahnen verbessern.

Ein neuer Lkw-Sicherheitsparkplatz bei Bitburg in der Eifel ist ausgestattet mit Schranken, Videoüberwachung und digitalem Parkraummanagement. – © Bosch

Quartiersgarage und Mobility Hub für autofreies Wohngebiet in Mönchengladbach

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Visualisierung der neuen Quartiersgarage in Mönchengladbach – © EWMG/baugenehmigung.net
Visualisierung der neuen Quartiersgarage in Mönchengladbach – © EWMG/baugenehmigung.net

Im Wohnquartier Maria Hilf Terrassen in Mönchengladbach setzen die Planer auf eine Quartiersgarage, die zugleich als Mobility Hub fungiert. Dadurch soll das Areal weitestgehend autofrei werden. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich brachten Vertreter der Stadt, der Bauherrin EWMG (Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach), des Betreibers ParkenMG und des ausführende Generalunternehmens Goldbeck West GmbH das Bauvorhaben Ende 2025 offiziell auf den Weg.

Die Quartiersgarage soll künftig die zentrale Mobilitätsdrehscheibe des neuen Wohngebiets in Mönchengladbach darstellen. Das geplante Systemparkhaus bietet auf zehn versetzten Halbgeschossen insgesamt 189 Stellplätze und liefert Parkraum für einen Großteil der späteren Anwohner sowie für die geplanten gewerblichen Einrichtungen im angrenzenden Denkmalensemble. Weitere Stellflächen sind in einer südlich gelegenen Tiefgarage sowie in einzelnen Tiefgaragen zu am Rand liegenden Grundstücken geplant, sodass das Wohnquartier selbst weitestgehend autofrei bleibt.

Quartiersgarage als Mobility Hub

Die Quartiersgarage wird von der ParkenMG GmbH mit einem digitalen Kennzeichenerfassungssystem betrieben, das eine kontaktlose Ein- und Ausfahrt ermöglicht. Auf der Einfahrtsebene wird ein Mobility Hub eingerichtet, mit Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Lastenräder und E-Scooter sowie eine Packstation. Zudem erhält die Garage eine moderne E-Ladeinfrastruktur. Auf dem Dach und im Innenhof wird eine Technikzentrale errichtet, die das gesamte Quartier künftig mit Nahwärme versorgen soll. Dies sei ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige Energieversorgung der Maria Hilf Terrassen, so die Verantwortlichen.

Das Parkhaus füge sich mit seiner besonderen Architektur harmonisch in das Stadtbild ein. Entlang der Staufenstraße entsteht eine vom eigentlichen Parkhaus schräg abgerückte Schallschutzfassade aus Profilbauglas, die mit begrünten Pflanzkästen versehen wird. Hofseitig werden bodengebundene, begrünte Profilbauglasfassaden umgesetzt, während die übrigen offenen Fassaden eine Lamellenverkleidung in Holzoptik erhalten, die eine natürliche Belüftung des Parkhauses ermöglicht.

Die Goldbeck West GmbH konnte sich mit ihrem Entwurf in einem Bieterverfahren durchsetzen und hat das Konzept der Quartiersgarage in enger Zusammenarbeit mit der EWMG, vor allem im Hinblick auf die Integration der Nahwärmezentrale, weiterentwickelt. Auf der letztjährigen Expo Real in München hatten beide Partner eine Absichtserklärung unterzeichnet, die in einen Generalunternehmervertrag gemündet ist.

EWMG Spatenstich Quartiersgarage©EWMG Albuquerque
Spatenstich: (v.l.) Maurice Groten (Projektleiter Goldbeck), Nils Stöcker (Vertrieb Goldbeck), Janann Safi (Vorsitzender des EWMG-Aufsichtsrats), Dr. Ulrich Schückhaus (Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung), Sven Schmidtke (Geschäftsstellenleiter Goldbeck), Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Lars Randerath (Geschäftsführer ParkenMG), Kerstin Schaaf (EWMG-Geschäftsbereichsleiterin Immobilienentwicklung) und Markus Tichter (EWMG-Projektleiter) – © EWMG/Albuquerque

Stimmen zum Projekt

Felix Heinrichs, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach: „Die Maria Hilf Terrassen sind eines der zentralen Stadtentwicklungsprojekte der kommenden Jahre. Hier entsteht ein modernes Wohnquartier, das städtebaulich, energetisch und mobilitätsseitig Maßstäbe setzt. Der heutige Spatenstich zeigt: Unsere Stadt wächst weiter – nachhaltig, zukunftsgerichtet und mit hoher Lebensqualität für alle, die hier leben werden.“

Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der EWMG (Bauherrin): „Die Quartiersgarage ist der erste sichtbare Schritt in Richtung Realisierung der Maria Hilf Terrassen. Sie zeigt, dass das Projekt Gestalt annimmt – mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit, Mobilität und Lebensqualität. Für uns ist die Quartiersgarage ein Schlüsselbaustein, um die Maria Hilf Terrassen als attraktives, weitgehend autofreies Wohnquartier zu realisieren. Mit diesem Projekt schaffen wir die infrastrukturelle Basis, auf der sich Wohnen, Mobilität und nachhaltige Energieversorgung optimal verbinden.“

Lars Randerath, Geschäftsführer der ParkenMG (Betreiber): „Quartiersgaragen sind zentrale Orte, um in Zukunft individuale Verkehre, abseits vom Straßenrand, zu bündeln und alternative Mobilitätformen zu begünstigen. Wir wollen in dieser einzigartigen Innenstadtlage ein effizientes Parken mit zeitgemäßem Komfort anbieten, um die hohe Aufenthaltsqualität für die Bewohner und Besucher im neuen Wohnquartier zu fördern.“

Sven Schmidtke, Geschäftsstellenleiter bei Goldbeck (Generalunternehmen): „Unser Ziel ist es, ein funktionales Parkhaus zu schaffen, das zugleich architektonisch überzeugt. Durch die begrünten Glasfassaden und die zurückgesetzte Schallschutzfassade entsteht ein Baukörper, der das Quartier nicht dominiert, sondern es bereichert.“

Visualisierung der neuen Quartiersgarage – © EWMG/baugenehmigung.net

Ticketloses Parken am Flughafen Düsseldorf

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Parksystem von Designa am Flughafen Düsseldorf (DUS) – © Designa
Parksystem von Designa am Flughafen Düsseldorf (DUS) – © Designa

Eine neue ticketlose Parklösung hat Designa am Flughafen Düsseldorf (DUS) implementiert. Das System soll ein nahtloses Parkerlebnis ohne Papier-Tickets ermöglichen, das Reisende schneller ans Ziel bringe, während es gleichzeitig die Umwelt schone.

Im Jahr 2024 hat der DUS eine umfassende Transformation seines Parkraummanagements abgeschlossen. Dazu zählt der Umstieg auf ein vollständig ticketloses System, kombiniert mit einem Webshop für Online-Reservierungen und Produktverwaltung. Der beauftragte Technologielieferant Designa setzt dabei auf eine hybride Lösung aus LPR (License Plate Recognition) und QR-Codes als Alternative.

Produktseitig wurden an den Einfahrten 40 Designa CONNECT LANE 600 FULL IN mit QR-Print als Fallback montiert. An den Ausfahrten wurden 37 Designa CONNECT LANE 600 FULL OUT mit QR-Leser installiert, davon 17 mit Bezahlmöglichkeit. 77 Schranken mit integrierter Survision LPR Kamera, Werbedisplay und Radarsensoren vervollständigen die Hardware an den Ein- und Ausfahrten. Für die Bezahlung hat der Systemausstatter 18 Designa CONNECT PAY 500 CASH & CARD mit Werbedisplays, 20 CONNECT PAY 500 CASHLESS und eine CONNECT PAY FRAME 600 aufgestellt. Mobile Zahlungen seien direkt über die DUS-Website möglich. Für Dauerparker bestehe hier auch die Möglichkeit von Online-Vorabbuchungen.

Cloudlösung als Herzstück

Neben der verbauten Hardware sei das Herzstück des Systems die Designa Cloud, über die sich laut Anbieter alle Funktionen zentral steuern lassen. Zum Einsatz kommt hierbei eine spezielle Software des Kieler Unternehmens.

Die nicht öffentliche, von Sonderverkehren genutzte Ankunftsvorfahrt werde künftig zum einen Teil als Free-Flow- und zum anderen Teil als Ticketless-Bereich ausgebaut. Designa betont den Nachhaltigkeitsaspekt der gewählten Lösung. So würden jährlich Millionen Papier-Tickets eingespart.

Parksystem von Designa am Flughafen Düsseldorf (DUS) – © Designa

PBW und deer schließen Rahmenvertrag für E-Carsharing-Parken

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PBW und deer möchten gemeinsam das Carsharing mit E-Autos stärken. – © deer GmbH
PBW und deer möchten gemeinsam das Carsharing mit E-Autos stärken. – © deer GmbH

Die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH (PBW) und die deer GmbH aus dem Schwarzwald, ein regionaler Anbieter für E-Carsharing, haben einen Rahmenvertrag zur Bereitstellung von Carsharing-Stellplätzen in PBW-Parkhäusern geschlossen.

Start des Vertrags war der 1. Dezember 2025. Ziel der Kooperation ist es, die vorhandene PBW-Infrastruktur zu nutzen, um das Angebot an elektrischen Carsharing-Fahrzeugen in Baden-Württemberg weiter auszubauen. Die PBW stellt deer ausgewählte gekennzeichnete Carsharing-Stellplätze mit Ladeinfrastruktur in mehreren Parkhäusern zur Verfügung. Die Parkraumgesellschaft sorgt für den technischen Zugang über Systeme wie Schranken- oder Kennzeichenerkennung zu den Parkplätzen. Deer- Kunden können die Flächen flexibel zum Parken und Laden der E-Fahrzeuge nutzen. So sollen die Parkplätze nahtlos in das bestehende Carsharing-Angebot integriert werden.

Parkhäuser als wichtiger Meilenstein

„Durch unser stationsflexibles e-Carsharing können unsere Kundinnen und Kunden ganz einfach von A nach B gelangen. Die Parkhäuser der PBW sind dabei ein weiterer wichtiger Meilenstein, da wir so insbesondere Menschen aus ländlichen Regionen bequem in die Städte bringen können – und umgekehrt“, sagt Selina Söhner, Bereichsleitung bei deer.

„Mit dieser Kooperation verbinden wir zwei starke Hebel der modernen Mobilität: leistungsfähige Parkraumlösungen und elektrisches Carsharing“, so Anja Müller, Geschäftsführerin der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH. „Unsere Parkhäuser werden zu wichtigen Knotenpunkten, die Menschen und Wege clever miteinander vernetzen. Gemeinsam mit deer schaffen wir ein Angebot, das nachhaltige Mobilität im Alltag noch einfacher macht.“

PBW und deer möchten gemeinsam das Carsharing mit E-Autos stärken. – © deer GmbH

Digitales Parkplatzportal stärkt barrierefreie Mobilität

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Straßenseitige Behindertenstellplätze ab sofort online auffindbar – © 123rf
Straßenseitige Behindertenstellplätze ab sofort online auffindbar – © 123rf

Die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH hat gemeinsam mit der ParkenMG GmbH das städtische Parkplatz-Portal um eine wichtige Funktion erweitert: Ab sofort zeigt die Plattform zusätzlich rund 80 frei zugängliche, barrierefreie Parkplätze im gesamten Stadtgebiet an.

„Damit wird das bestehende digitale Angebot für Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen entscheidend ergänzt und in Bezug auf Parken und Mobilität ein weiterer Schritt in Richtung einer inklusiven Stadt getan“, sagt Lars Randerath, Geschäftsführer der ParkenMG. Die städtische Tiefgarage Rheydt und die privaten Parkhäuser im Stadtgebiet verfügten im Übrigen alle über behindertengerechte Stellplätze, so Randerath.

Jeder barrierefreie Straßenstellplatz sei nun im Portal auffindbar und mit einem Foto zur Wiedererkennung versehen, teilt ParkenMG mit. Die integrierte Routenplanungsfunktion mache es zudem möglich, sich direkt zum ausgewählten Stellplatz navigieren zu lassen. Die Webseite sei auf die Nutzung per Smartphone optimiert und somit unterwegs nutzbar.

Zentrale Online-Information

Das Parkplatzportal habe sich seit seiner Einführung zum zentralen Informationspunkt für Parkangebote in Mönchengladbach entwickelt und werde von der Stadt in Abstimmung mit allen privaten Betreibern regelmäßig aktualisiert. Nutzerinnen und Nutzer finden dort detaillierte Informationen zum Thema Parken, darunter Tarife, Öffnungszeiten, Einfahrtshöhen oder verfügbare Services, wie E-Laden, bargeldloses Bezahlen, sowie Hinweise zu besonderen Stellplätzen zum Beispiel für Frauen oder Familien.

Ein Schritt in Richtung inklusives Stadtleben

„Selbstbestimmte Mobilität ist für motorisch eingeschränkte Mitmenschen sehr wichtig und mir ein persönliches Anliegen. Barrierefreiheit ist keine Zusatzaufgabe, sondern ein zentraler Auftrag unserer Stadt. Das Parkplatzportal macht Behindertenparkplätze sichtbar und damit unsere Stadt für alle zugänglicher“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Die Ergänzung im Portal sei ein deutliches Signal für eine barrierearme Stadtgestaltung.

Alice Welters-Dahmen, Prokuristin der Marketing Gesellschaft, ergänzt: „Mönchengladbach steht für eine Stadt, in der Engagement fürs Miteinander gesellschaftlich fest verankert ist und innovative Ideen als Chancen umgesetzt werden. Das Parken-Portal ist ein beispielhaftes digitales Werkzeug, das den Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger verbessert.“

Straßenseitige Behindertenstellplätze sind in Mönchengladbach online auffindbar. – © 123rf

Digitale Integration von Lkw-Parkplatzbuchungen

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Bosch Secure Truck Parking und Webfleet bieten Flottenmanagern neuerdings eine digital integrierte Lkw-Parkplatzbuchung an, über die sie Parkplätze basierend auf Standort, Startzeit und Fahrtdauer direkt in ihrem bestehenden System suchen und reservieren können.

Die führende europäische Buchungsplattform für sicheres Lkw-Parken von Bosch Secure Truck Parking und die zu den weltweit führenden zählende Flottenmanagementlösung von Webfleet werden dazu über das Logistics Operating System von Bosch, kurz L.OS, integriert.

Die Partner treiben durch die Zusammenarbeit die Digitalisierung in der Transport- und Logistikbranche weiter voran. „Unsere Kooperation mit Webfleet ermöglicht es Flottenbetreibern, Logistikprozesse erheblich kosten- und zeitsparender zu gestalten. Durch die Integration von Bosch Secure Truck Parking in Webfleet bieten wir eine nahtlose Lösung, die die Sicherheit von Fahrern, Fracht und Fahrzeugen gewährleistet“, sagt Dr. Jan-Philipp Weers, Director Bosch Secure Truck Parking.

Echtzeitübersicht über verfügbare Lkw-Stellplätze

Die Einbindung von Bosch Secure Truck Parking in die Webfleet Flottenmanagementlösung biete Flottenmanagern neben der Kosten- und Zeitersparnis weitere Vorteile. Die Restlenkzeit werde automatisch vom System berücksichtigt, was die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften erleichtere. Die Echtzeitübersicht über die Verfügbarkeit von Stellplätzen gewährleiste eine flexible und effiziente Tourenplanung. Die bisher getrennten Services und Daten könnten jetzt gebündelt über eine Anwendung genutzt werden. Durch die Echtzeit-Sichtbarkeit der verfügbaren Lkw-Parkplätze und die digitale Reservierung können Lkw-Fahrer den geplanten Stellplatz laut Bosch direkt anfahren. Parkplatzsuchverkehr, Kraftstoffkosten sowie CO2-Emissionen und Zeitaufwand würden so reduziert.

Verbesserte Sicherheit

Die Nutzung von Bosch Secure Truck Parking in Kombination mit Webfleet verbessere zudem Sicherheit und Komfort für die Fahrer. Die Sicherheitsareale böten für die Aufenthalte eine überwachte und gesicherte Umgebung für Fahrer und Fracht. Zudem hätten Fahrer und Disponenten die Möglichkeit, über die App oder das Web die verfügbaren Dienstleistungen an den Parkstandorten einzusehen und den passenden Parkplatz auszuwählen. Die Integration bietet eine systemimmanente Einsicht in die Buchungsinformationen sowie eine Stornierungsoption. Außerdem können die Buchungsinformationen direkt an das Lkw-Fahrpersonal versendet werden. Die monatliche konsolidierte Rechnungsstellung erfolge durch Bosch Secure Truck Parking ohne zusätzliche Kosten für die Nutzung der Bosch L.OS Plattform.

Buchungsplattform: Gemeinsam wollen Bosch und Webfleet das Lkw-Parken weiter optimieren.
© Shutterstock

Schnellladen während des Einkaufs

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Electra und REWE Group vereinbaren eine Kooperation für nachhaltige Mobilität. Im Rahmen der Partnerschaft soll an REWE- und PENNY-Standorten bundesweit Schnellladeinfrastruktur entstehen.

Electra, europäischer Schnelllade-Pionier und Marktführer von Schnellladestationen in Frankreich und Belgien, baut sein Engagement in Deutschland weiter aus. Gemeinsam mit der REWE Group setzt Electra den nächsten Schritt für den Ausbau von Schnellladeinfrastruktur an Handelsstandorten in ganz Deutschland. Damit schaffen beide Partner eine weitere Grundlage, um nachhaltige Mobilität dorthin zu bringen, wo sie im Alltag gebraucht wird – direkt zu den Menschen, auf die Parkplätze des täglichen Einkaufs. Erste Standorte sollen bereits 2026 in Betrieb gehen, weitere folgen im Zuge eines schrittweisen Rollouts in den kommenden Jahren.

Elektromobilität im Alltag verankern

„Mit der REWE Group gewinnen wir einen starken Partner, der Nachhaltigkeit lebt und täglich Millionen Menschen erreicht“, sagt Jonas Kossendey, Head of Sales Germany bei Electra. „Gemeinsam machen wir Elektromobilität noch bequemer, zugänglicher – und zu einem ganz natürlichen Teil des Einkaufserlebnisses.“ Durch die Kooperation bündeln beide Unternehmen ihre Stärken: Die REWE Group bringt ihre Standortattraktivität, Kundennähe und logistische Reichweite ein, während Electra für Investition, Errichtung und Betrieb der Ladeparks verantwortlich ist. Die Anlagen werden öffentlich zugänglich sein und ermöglichen schnelles, zuverlässiges Laden während des Einkaufs.

Laden, wo das Leben stattfindet

Electras Ladeparks stehen für Qualität, transparente Preisgestaltung und ein intuitives Nutzererlebnis. Ergänzend entwickelt das Unternehmen innovative Lösungen, etwa Batteriespeicher für Standorte mit geringer Netzkapazität, der Electraline oder digitale Services, die das Laden nahtlos mit bestehenden Kundenangeboten verknüpfen. „Als einer der größten Lebensmittelhändler Deutschlands verstehen wir Nachhaltigkeit als gelebte Verantwortung“, so Sebastian Engels, Leiter Immobilien Asset Management bei der REWE Group. „Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur an unseren Märkten schaffen wir für unsere Kundinnen und Kunden ein modernes, bequemes und klimafreundliches Einkaufserlebnis – und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Mobilitätswende.“

Electra betreibt heute über 600 Ladeparks mit rund 3.500 Schnellladepunkten in zehn europäischen Ländern. Das Unternehmen plant bis 2030 den Ausbau auf 15.000 Ladepunkte – mit Schwerpunkt auf Deutschland.

(Symbolbild) Electra wird auf Parkplätzen der REWE group zukünftig Schnellladeinfrastruktur in ganz Deutschland ausbauen. – © Filmbildfabrik/Shutterstock

Neue Partnerschaft: PayByPhone und Goldbeck Parking Services

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PBPDE Schnell sicher und mühelos parken mit PayByPhone in dem Parkhaus Frauengasse Nürnberg © PayByPhone
PBPDE Schnell sicher und mühelos parken mit PayByPhone in dem Parkhaus Frauengasse Nürnberg © PayByPhone

PayByPhone und Goldbeck Parking Services gehen eine Partnerschaft zur Einführung automatisierter Parksysteme in Deutschland und Österreich ein. Der weltweite Anbieter mobiler Bezahllösungen fürs Parken und die Goldbeck-Tochter starten ihre Kooperation mit dem Parkhaus Frauengasse in Nürnberg, das über 220 Stellplätze verfügt.

Mit der Zeit soll die Zusammenarbeit auf weitere Standorte von Goldbeck Parking Services ausgeweitet werden. Das Unternehmen betreibt aktuell 210 Parkobjekte in Deutschland und Österreich. Ziel der Partnerschaft sei es, Autofahrern das Parken und auch das Bezahlen von Parkgebühren zu erleichtern. So ist das zentral gelegene Parkhaus Frauengasse in Nürnberg mit einer schrankenlosen Kennzeichenerfassung für eine flüssige Ein- und Ausfahrt ausgestattet. Rund 100 Parkobjekte der Goldbeck Parking Services sind bereits mit ANPR-Systemen (Automatic Number Plate Recognition=Automatische Nummernschilderkennung) ausgestattet.

Bezahlen können Kunden in teilnehmenden Parkhäusern bargeldlos über die Funktion AutoPay von PayByPhone. Sobald sie diese in der App aktivieren, ist der Park- und Bezahlvorgang automatisiert. PayByPhone rechnet die Parkgebühr automatisch über die in der App hinterlegte Kreditkarte ab und stellt die digitale Quittung per E-Mail zu. Manuelles Bezahlen oder Ticketziehen ist nicht mehr erforderlich.

Vision von modernem Parken“

Marilena Lichtenauer, Commercial Director bei PayByPhone Deutschland GmbH, sagt: „Dieses Projekt zeigt, wie digitale Innovation den urbanen Raum verändert. Mit AutoPay wird Parken nicht nur bequemer, sondern Teil eines vernetzten, smarten Mobilitätserlebnisses. Wir wollen, dass jede Fahrt und jeder Parkplatz für unsere Nutzerinnen und Nutzer so mühelos wie möglich wird – das ist unsere Vision von modernem Parken.“

Gregor Hensel, Geschäftsführer der Goldbeck Parking Services GmbH, ergänzt: „Bei den Goldbeck Parking Services verstehen wir Mobilität als ganzheitliches System. Die Kooperation mit PayByPhone unterstreicht unseren Anspruch, vernetzt, komfortabel und zukunftsorientiert zu handeln. Sie zeigt zugleich, welchen Beitrag synergiestarke Partnerschaften zur Verbesserung des Kundenerlebnisses leisten: Durch die Verbindung unserer Kompetenz im Parkraummanagement mit der digitalen Expertise von PayByPhone schaffen wir ein Angebot, das den Alltag unserer Nutzerinnen und Nutzer spürbar erleichtert und echten Mehrwert bietet.“

(Symbolbild) PayByPhone digitalisiert das Parken zusammen mit Goldbeck Parking Services im Parkhaus Frauengasse – © PayByPhone

Wie offene Daten Städte smarter machen

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Merano App_(c)NOI Techpark_Tania Marcadella
Merano App_(c)NOI Techpark_Tania Marcadella

Es ist wieder so weit: Glühwein, Lichterglanz – und volle Straßen. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig smartes Parkraummanagement für lebenswerte Städte ist. Hochwertige Echtzeitdaten spielen dabei eine zentrale Rolle. Solche bündelt der Open Data Hub, die digitale Plattform des NOI Techpark in Bozen, und macht sie über standardisierte Schnittstellen grenzüberschreitend nutzbar.

So entsteht die Basis für digitale Produkte und Services zu Elektromobilität, Tourismus oder Smart Cities. „Mit Data Access, Sharing oder Visualization unterstützen wir Start-ups, Unternehmen und Kommunen dabei, Lösungen auf Grundlage verlässlicher Daten zu entwickeln“, erklärt Patrick Ohnewein, der Leiter des Open Data Hub.

Patrick Ohnewein_(c)NOI Techpark_Ivo Corrà
Patrick Ohnewein – © NOI Techpark/Ivo Corrà

Für Bozen und Meran liefert der Open Data Hub Echtzeitdaten aus Parkgaragen. Sie erscheinen auf digitalen Anzeigetafeln, können aber auch in Apps einfließen. In Meran zeigt eine mit dem Tourismusverein entwickelte App neben Events, Wetter oder Touren-Tipps auch verfügbare Parkplätze. Das verringert den Parksuchverkehr und erleichtert Mobilität – für Gäste wie für Einheimische. Zudem bietet der Open Data Hub KI-gestützte Modelle mit Prognosen zur Parkplatzsituation. Die Bozner Polizei nutzt diese, um Zufahrten rechtzeitig zu sperren und den Verkehr zu lenken.

Wichtig im Datenökosystem sind zertifizierte Partner wie etwa SKIDATA: Meldet ein Betreiber, dass er Daten teilen möchte, informiert SKIDATA den Open Data Hub, der den Zugang aktiviert – und die Daten stehen sofort bereit. So wächst ein europäisches Datenökosystem für die Mobilität und Smart Cities von morgen.

Open Data Hub – © NOI Techpark/Tania Marcadella
Merano App – © NOI Techpark/Tania Marcadella

 

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Open Data Hub © NOI Techpark/Tania Marcadella