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Paar soll 1,9 Millionen Euro aus Parkscheinautomaten gestohlen haben

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Parkscheinautomat (Symbolbild) – © Shutterstock
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Ein Ehepaar aus dem Allgäu soll die Stadt Kempten um mehr als 1,9 Millionen Euro Münzgeld aus Parkscheinautomaten geprellt haben, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mitteilt. Die Staatsanwaltschaft habe gegen einen 40 Jahre alten Mitarbeiter der Kommune sowie dessen 38 Jahre alte Frau wegen gewerbsmäßigen Diebstahls von rund 1,34 Millionen Euro im Zeitraum 2020 bis 2025 Anklage erhoben.

 

Die Ermittler gehen davon aus, dass das Paar auch bereits zuvor ab dem Jahr 2015 etwa 584.000 Euro Münzgeld entwendet hatte. Diese Taten seien aber verjährt, weswegen die Beschuldigten dafür nicht mehr strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könnten, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Das Landgericht Kempten müsse nun die Anklage prüfen und entscheiden, ob ein Prozess durchgeführt wird. Für die Angeschuldigten, die seit vier Monaten in Untersuchungshaft sitzen, gelte bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung, so das RND.

Bank wunderte sich über häufige Einzahlung von Bargeld

Der Fall war im November bekanntgeworden. Eine Bank hatte wegen Geldwäscheverdachts die Ermittler eingeschaltet, nachdem es immer wieder verdächtige Bargeldeinzahlungen gegeben hatte. Die Spur führte zu den nun angeklagten Eheleuten. Der Ehemann war laut Anklage mit dem Leeren der Parkscheinautomaten der Stadt beauftragt und konnte dadurch an die Schlüssel für die Geräte und die darin befindlichen Geldkassetten gelangen.

Innerhalb eines Jahrzehnts soll er in mindestens 840 Fällen Geld abgezweigt haben, 335 Fälle davon sind Gegenstand der bei dem Gericht eingereichten Anklage. Die beiden Beschuldigten sollen das Geld dann auf Konten eingezahlt oder direkt in Supermärkten ausgegeben haben. In den Lebensmittelgeschäften sollen sie davon Gutscheine erworben und mit diesen dann eingekauft haben.

Das erbeutete Geld aus den verjährten Taten soll zurückfließen

Für den mutmaßlichen Diebstahl der rund 584.000 Euro im Zeitraum 2015 bis 2020 kann das Ehepaar laut Presseinformationen zwar nicht verurteilt werden, die Staatsanwaltschaft habe aber dennoch zusätzlich die Einziehung von Vermögen der Beschuldigten in dieser Höhe beantragt. Denn die Angeschuldigten dürften die Vorteile aus diesen Taten trotz Verfolgungsverjährung nicht behalten, erläuterte Oberstaatsanwalt Thomas Hörmann.

Die Stadt Kempten hatte aufgrund der Ermittlungen laut RND ihre Parkraumbewirtschaftung geändert. So wurden Schlösser ausgetauscht, zusätzliche Kontrollen eingeführt und ein externer Dienstleister beauftragt.

Parkscheinautomat (Symbolbild) – © Shutterstock

 

 

 

Weltweit erster Fahrradparkturm in einer Parkhausspindel steht in Calw

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Innovation aus Calw: Fahrradparken in einer Parkhausspindel – © WÖHR Autoparksysteme GmbH
Innovation aus Calw: Fahrradparken in einer Parkhausspindel – © WÖHR Autoparksysteme GmbH
Am 18. März 2026 fand die Einweihung der Kliniken Calw statt. Ein weiteres Novum in der großen Kreisstadt am Rande des Nordschwarzwalds war die Eröffnung des weltweit ersten Fahrradparkturms in einer Parkhausspindel. Darin lassen sich über 120 Fahrräder sicher abstellen.

 

Ein automatisches Fahrradparksystem der Firma WÖHR schafft innerhalb der Auffahrtsrampen Platz für 122 Fahrräder. Ansonsten wäre dieser Raum im neuen Parkhaus der Kliniken Calw ungenutzt geblieben. Konventionell abgestellt würden die Zweiräder rund 250 Quadratmeter Platz beanspruchen, rechnet WÖHR vor. Im Turm stehen die Räder auf einer Fläche mit einem Durchmesser von nur 8,6 Metern. Dies sei nicht nur platzsparend, sondern schütze die Fahrräder auch vor Witterungseinflüssen und Diebstahl. Besucherinnen und Besucher ebenso wie das Personal der Klinik können ihr Fahrrad in dem automatischen Parksystem sicher und kostenfrei einstellen.

WÖHR Bikesafe © Lightworkart – Manuel Kamuf
Parkhaus der neuen Kliniken Calw mit dem WÖHR Bikesafe – © Lightworkart/Manuel Kamuf

WÖHR Bikesafe mit acht Ebenen

Der WÖHR Bikesafe, so der Produktname, stapelt die Fahrräder auf acht Ebenen. Auf jeder Ebene befinden sich 16 Fahrradstellplätze, macht in Summe 122. Das zylindrische Bauwerk ist 11,80 Meter hoch und wird von der Spindelfahrbahn für Autos umrundet. Zur Bedienung des Fahrradparkhauses steht eine App zur Verfügung, die auch eine kostenlose Stellplatzbuchung umfasst.

Innovation aus Calw: Fahrradparken in einer Parkhausspindel – © WÖHR Autoparksysteme GmbH

Anwohnerparken auf Discounter-Parkplatz in Nürnberg

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(v.l.) Mike Brüning (Aldi Süd), André Perzl (PRM Parkraummanagement), Fabien Busch (Aldi Süd), Oberbürgermeister Marcus König, Bau- und Planungsreferent Daniel F. Ulrich, Stadtrat Andreas Krieglstein und Christian Meißner (Aldi Süd) geben den Startschuss für das Anwohnerparken auf dem Discounter-Parkplatz in der Grolandstraße. – © Tobias Schmidt / Stadt Nürnberg
Mike Br¸ning (Aldi S¸d), AndrÈ Perzl (PRM Parkraummanagement), Fabien Busch (Aldi S¸d), Oberb¸rgermeister Marcus Kˆnig, Bau- und Planungsreferent Daniel F. Ulrich, Stadtrat Andreas Krieglstein und Christian Meiflner (Aldi S¸d) geben den Startschuss f¸r das Anwohnerparken auf dem Discounter-Parkplatz in der Grolandstrafle.
In Nürnberg nahm am 5. März 2026 Oberbürgermeister Marcus König das erste Feierabend- und Wochenendparken der Stadt in Betrieb. Anwohner können nun auf einem Aldi-Parkplatz nachts sowie am Wochenende parken. Eine von PRM Parkraummanagement installierte Kennzeichenerfassung überwacht die Nutzung.

Das Pilotprojekt gehe zurück auf eine Initiative des Oberbürgermeisters im Herbst 2024, bei der 17 Einzelhandelsunternehmen, Bau- und Elektromärkte mit dem Ziel angesprochen wurden, entweder ihre Parkplätze zu begrünen oder sie für Anwohnerinnen und Anwohner zu öffnen. Mit der Öffnung bestehe perspektivisch zudem die Möglichkeit, freiwerdende und entlastete Straßenräume in der Umgebung zu entsiegeln und zu begrünen, so die Stadt Nürnberg.

Sicher und kostengünstig

„Ich bin der Aldi Süd Unternehmensgruppe dankbar, dass sie dieses Pilotprojekt in Nürnberg startet, und bin auf die Resonanz im Stadtteil gespannt,“ so Oberbürgermeister Marcus König. „Damit gibt es eine Möglichkeit für Anwohnerinnen und Anwohner, ihr Auto sicher und kostengünstig über Nacht abzustellen.“

Das Anwohnerparken ist täglich von 20 bis 7 Uhr sowie am Wochenende von 20 Uhr am Freitagabend bis 7 Uhr am darauffolgenden Montag möglich und erfolgt über Kennzeichenerfassung. Die Kosten betragen drei Euro pro Nacht, fünf Euro am Wochenende und maximal 35 Euro pro Monat. Interessierte können den Parkplatz direkt vor Ort buchen und bezahlen.

Das Pilotprojekt sei ein weiterer Baustein in der Strategie der Stadt, um insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen die Anpassung an den Klimawandel zu verbessern und Temperaturspitzen gerade im Sommer zu begegnen.

(v.l.) Mike Brüning (Aldi Süd), André Perzl (PRM Parkraummanagement), Fabien Busch (Aldi Süd), Oberbürgermeister Marcus König, Bau- und Planungsreferent Daniel F. Ulrich, Stadtrat Andreas Krieglstein und Christian Meißner (Aldi Süd) geben den Startschuss für das Anwohnerparken auf dem Discounter-Parkplatz in der Grolandstraße. – © Tobias Schmidt / Stadt Nürnberg

Christian Grzona ist neuer CEO der Designa Group

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Christian Grzona, der neue CEO von Designa – © Designa
Christian Grzona, der neue CEO von Designa – © Designa
Christian Grzona hat zum 1. März 2026 die Rolle des Chief Executive Officer der Designa Group übernommen. In der Parken-Branche ist er kein Unbekannter: Seit fast zwei Jahrzehnten ist Grzona in dem Bereich tätig – und startete seine Karriere 2007 bei Designa.

 

2007 begann Christian Grzona im Vertrieb von Designa, bevor er sich international in unterschiedlichen Positionen als Führungskraft von Scheidt & Bachmann einen Namen machte. Im Oktober 2023 kehrte er als Chief Digital Officer (CDO) zu Designa nach Kiel zurück.

Digitaler Wandel als Herzensthema

Als CDO habe Christian Grzona die digitale Transformation von Designa maßgeblich geprägt, so das Unternehmen. „Er trieb Innovationen voran, schärfte die Plattformstrategie und machte Konnektivität zu einem echten Wettbewerbsvorteil“, teilt Designa mit. Sein Fokus liege darauf, gewachsene Parkinfrastruktur mit modernen digitalen Mobilitätslösungen zu verbinden, damit Betreiber und Städte mit den Anforderungen eines sich wandelnden Markts Schritt halten könnten.

Als CEO wolle Christian Grzona Designas strategische Ausrichtung in einem Markt vorantreiben, der von Digitalisierung, Vernetzung und neuen Mobilitätsansprüchen geprägt sei. Im Mittelpunkt stehe die internationale Expansion, konsequente Produktinnovation und der Aufbau langfristiger Partnerschaften mit Kunden und Technologiepartnern weltweit.

Christian Grzona, der neue CEO von Designa – © Designa

HOCHTIEF baut öffentliche Ladeinfrastruktur in Bergisch Gladbach aus

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Eröffnung der Ladesäulen in Bergisch Gladbach (v.l.): Marcel Kreutz (Bürgermeister Stadt Bergisch Gladbach), Dirk Ortkemper (Geschäftsführer HOCHTIEF Ladepartner), Marc Höhmann (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Bau und Mobilität Stadt Bergisch Gladbach), Ragnar Migenda (Erster Beigeordneter Stadt Bergisch Gladbach), Kathrin Hoffmann (Teamleiterin AC-Infrastruktur HOCHTIEF Ladepartner) und Sebastian Höller (Stabsstelle Elektromobilität Stadt Bergisch Gladbach). – © HOCHTIEF
Eröffnung Ladesäulen Bergisch Gladbach
In Bergisch Gladbach entstehen derzeit an 36 Standorten neue Ladesäulen mit insgesamt 72 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Bürgermeister Marcel Kreutz eröffnete das Projekt offiziell am 25. Februar 2026.

 

14 Ladesäulen sind bereits in Betrieb, die übrigen sollen nach dem symbolischen Startschuss für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in den kommenden Wochen folgen. Geplant, gebaut und betrieben werden die Ladesäulen durch die HOCHTIEF Ladepartner GmbH, einem Spin-Off der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

„Mit unserer Erfahrung als Partner für Ladeinfrastruktur schaffen wir für Bergisch Gladbach ein bedarfsgerechtes, zukunftssicheres Netz – technisch auf dem neuesten Stand und genau dort, wo es gebraucht wird“, sagt Dirk Ortkemper, Geschäftsführer der HOCHTIEF Ladepartner GmbH.

Datenbasierte Standortwahl

Die Auswahl der 36 Standorte in Bergisch Gladbach sei auf Basis detaillierter Analysen erfolgt: HOCHTIEF Ladepartner berücksichtigte nach eigenen Angaben demografische Daten, Verkehrsflüsse und lokale Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen, um die Ladeinfrastruktur dort bereitzustellen, wo sie im Alltag gefragt sei – etwa in Wohngebieten mit hohem Anteil an Mehrfamilienhäusern, wo E-Autofahrer keine eigene Wallbox installieren können. Diese Daten seien mit den Ergebnissen aus dem interkommunalen Ladeinfrastrukturkonzept des Rheinisch-Bergischen Kreises verschnitten worden, um die vorhandenen und zukünftigen öffentlichen Ladebedarfe bestmöglich decken zu können.

Zum Einsatz kommen AC-Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten und einer regulären Ladeleistung von 11 Kilowatt. Dank eines intelligenten Lastmanagements seien im Einzelbetrieb sogar bis zu 22 Kilowatt pro Ladepunkt möglich, so HOCHTIEF. Nutzerinnen und Nutzer können per App, Ladekarte oder QR-Code mit Kreditkarte zahlen. Als sogenannter Charge Point Operator (CPO) übernimmt HOCHTIEF Ladepartner sämtliche Leistungen von Planung und Finanzierung über die Installation bis zum Betrieb der Ladesäulen. In Zusammenarbeit mit HOCHTIEF PPP Solutions versteht sich das Unternehmen als Partner für Kommunen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, auch in der Mobilität. Der Ausbau der Elektromobilität, wie hier in Bergisch Gladbach, sei dabei ein zentraler Baustein.

Gemeinsam für eine vernetzte Stadt

Die Stadt Bergisch Gladbach unterstütze das Projekt aktiv. Beispielsweise beschleunige ein digitales Genehmigungstool, über das sich HOCHTIEF Ladepartner und die Kommune abstimmten, den Genehmigungsprozess deutlich. Damit die Ladesäulen im öffentlichen Raum aufgebaut und betrieben werden dürfen, habe die Stadt HOCHTIEF Ladepartner außerdem eine Sondernutzungserlaubnis für mindestens acht Jahre erteilt. Das bedeute: Die Flächen dürfen für diesen Zeitraum verbindlich und zur Förderung des Ausbaus der Elektromobilität für den Betrieb der Ladeinfrastruktur genutzt werden.

Bürgermeister Marcel Kreutz sagt: „Eine funktionierende Ladeinfrastruktur ist die Basis für den Erfolg der Elektromobilität – und damit ein Baustein moderner Stadtentwicklung.“ Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt, ergänzt: „Die Entwicklung der Ladeinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich E-Mobilität auch in unserer Stadt durchsetzt und noch attraktiver wird. Es ist wichtig, dass dabei nicht nur die attraktivsten Standorte bedient werden, sondern dass eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes mit E-Ladepunkten sichergestellt wird“.

Eröffnung der Ladesäulen in Bergisch Gladbach (v.l.): Marcel Kreutz (Bürgermeister Stadt Bergisch Gladbach), Dirk Ortkemper (Geschäftsführer HOCHTIEF Ladepartner), Marc Höhmann (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Bau und Mobilität Stadt Bergisch Gladbach), Ragnar Migenda (Erster Beigeordneter Stadt Bergisch Gladbach), Kathrin Hoffmann (Teamleiterin AC-Infrastruktur HOCHTIEF Ladepartner) und Sebastian Höller (Stabsstelle Elektromobilität Stadt Bergisch Gladbach). – © HOCHTIEF

Stadt Münster errichtet am Bahnhof Zentrum-Nord 240 neue Fahrradstellplätze

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In Hiltrup gibt es bereits eine Leezenbox (Foto). Jetzt errichtet die Stadt Münster auch am Bahnhof Zentrum-Nord zusätzliche Fahrradabstellplätze nach diesem Modell. – © Stadt Münster
In Hiltrup gibt es bereits eine Leezenbox (Foto). Jetzt errichtet die Stadt Münster auch am Bahnhof Zentrum-Nord zusätzliche Fahrradabstellplätze nach diesem Modell. – © Stadt Münster
Gegenwärtig errichtet die Stadt Münster am Bahnhof Zentrum-Nord zwei neue, sogenannte „Leezenboxen“ mit insgesamt 232 sicheren Fahrradstellplätzen sowie acht Plätzen für Lastenräder.

 

Die neuen Anlagen richten sich vor allem an Radfahrende auf der Veloroute Greven-Münster und an alle umsteigenden Pendlerinnen und Pendler, die am Bahnhof zwischen Rad und Zug wechseln. Die Stadt reagiere damit auf die hohe Nachfrage nach witterungs- und vandalismusgeschützten Unterstellmöglichkeiten an dem Bahnhaltepunkt. Nach Fertigstellung der neuen Leezenboxen sollen die bisherigen Fahrradkäfige für alle Nutzerinnen und Nutzer geöffnet werden.

Die Bauarbeiten begannen am 17. Februar und dauern „wegen der herausfordernden Platzverhältnisse“, wie die Stadt schreibt, voraussichtlich fünf Monate. Während dieser Zeit ist die Veloroute zwischen den bisherigen Fahrradkäfigen am Bahnhof und der Einmündung Gartenstraße gesperrt.

Online-Buchungssystem

Die Leezenboxen am Bahnhof Zentrum-Nord sind in das Buchungssystem radbox.nrw eingebunden, das bereits an den Standorten Hiltrup, Amelsbüren, Albachten, Roxel und Mecklenbeck genutzt wird. Abstellplätze können so online reserviert werden. Mit einem gültigen ÖPNV-Abonnement der Stadtwerke Münster ist die Nutzung für 24 Stunden kostenfrei. Gefördert wird der Bau der beiden Leezenboxen vom Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

In Hiltrup gibt es bereits eine Leezenbox (Foto). Jetzt errichtet die Stadt Münster auch am Bahnhof Zentrum-Nord zusätzliche Fahrradabstellplätze nach diesem Modell. – © Stadt Münster

Zahl der Führerscheinprüfungen auf neuem Höchststand

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Anzahl der durchgeführten theoretischen Fahrerlaubnisprüfungen (alle Klassen): 2016 bis 2025 – © TÜV-Verband
Anzahl der durchgeführten theoretischen Fahrerlaubnisprüfungen (alle Klassen): 2016 bis 2025 – © TÜV-Verband
Laut einem Datenreport des TÜV-Verbands steigt die Zahl der Fahrprüfungen weiter. Demnach sind im Jahr 2025 über alle Klassen hinweg 2,04 Millionen Theorieprüfungen abgelegt worden – ein Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den praktischen Fahrerlaubnisprüfungen sei der Anstieg noch deutlicher ausgefallen: Mit rund 1,89 Millionen Praxisprüfungen sind etwa 90.000 Prüfungen mehr durchgeführt worden als im Jahr 2024 (plus 4,9 Prozent).

 

Den aktuellen Daten zufolge bleibt der Pkw-Führerschein die mit Abstand beliebteste Fahrerlaubnisklasse: 80 Prozent der theoretischen und 73 Prozent der praktischen Prüfungen entfielen auf die Klassen B und BF17 (Führerschein mit 17). „Der Führerschein boomt wie eh und je“, sagt Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband. „Ohne Fahrerlaubnis ist individuelle Mobilität für viele Menschen kaum möglich. Gerade für junge Menschen ist er der Schlüssel zu mehr Unabhängigkeit und Teilhabe.“ Laut dem TÜV-Datenreport waren gut zwei von drei Prüfungsteilnehmern (68 Prozent) jünger als 25 Jahre. Bei 28 Prozent der abgelegten Prüfungen waren die Fahrschüler sogar unter 18 Jahre alt.

 

Nichtbestehensquoten insgesamt konstant hoch

Über alle Klassen hinweg blieb die durchschnittliche Nichtbestehensquote, also in Erst- und Wiederholungsprüfungen zusammen, im Jahr 2025 auf einem hohen, aber weitgehend konstanten Niveau. Der Anteil nicht bestandener theoretischer Prüfungen lag bei 41 Prozent und ist damit unverändert zum Vorjahr. In der praktischen Prüfung lag die Nichtbestehensquote bei 31 Prozent, ein leichter Anstieg um einen Prozentpunkt im Vergleich zu 2024. Auf dem Weg zum Pkw-Führerschein (Klassen B/BF17) scheiterten 44 Prozent der Fahrschüler bei der Theorieprüfung (2024: 45 Prozent) und 37 Prozent bei der praktischen Prüfung (2024: 37 Prozent).

Deutlich besser als im Schnitt schneiden junge Prüflinge ab: Bei den unter 18-Jährigen lag die Durchfallquote in der Theorie bei nur 35 Prozent – 9 Prozent unter dem Durchschnitt der Klasse B. In der praktischen Prüfung fiel in dieser Altersgruppe sogar nur etwa jede bzw. jeder Vierte durch (24 Prozent), was 13 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt liegt. „Junge Menschen, die am Begleiteten Fahren ab 17 teilnehmen, schneiden in den Prüfungen deutlich besser ab“, sagt Goebelt. „Diese Fahrschüler:innen sind hoch motiviert und durch Schule und Ausbildung sind sie es gewohnt, sich systematisch auf Prüfungen vorzubereiten. Das führt auch beim Führerschein zu schnelleren Lern- und Prüfungserfolgen.“

Fast zwei Drittel bestehen die Theorie und Praxis im ersten Versuch

Ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt: Die Mehrheit der Fahrschüler:innen besteht die Prüfung in den Klassen B/BF17 im ersten Anlauf. Im Jahr 2025 lagen die Bestehensquoten im Erstversuch bei 63 Prozent in der Theorie und bei 65 Prozent in der praktischen Prüfung. Gleichzeitig prägen Wiederholungsprüfungen das Prüfgeschehen mittlerweile stark. Im Jahr 2025 war fast jede dritte praktische Prüfung (31 Prozent) in Klasse B/BF17 ein Wiederholversuch, in der Theorie sogar 38 Prozent. Die Erfolgsquoten in den Wiederholversuchen waren deutlich schlechter und sind ein wesentlicher Treiber der hohen Nichtbestehensquoten im Durchschnitt. Bei Wiederholungsprüfungen liegt die Bestehensquote bei 44 Prozent in der Theorie und bei 58 Prozent in der Praxis.

„Die Mehrheit ist motiviert, lernstark und besteht bereits bei der ersten Prüfung“, sagt Goebelt. „Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Gruppe der Wiederholenden tut sich schwer und scheitert häufig sogar mehrfach.“ Jede nicht bestandene Prüfung bedeute eine zusätzliche mentale, finanzielle und zeitliche Belastung für die Betroffenen. Goebelt: „Wer den Führerscheinerwerb effizienter und kostengünstiger gestalten will, muss alles daransetzen, den ersten Prüfungsversuch zum Erfolg zu machen.“

Anzahl der durchgeführten theoretischen Fahrerlaubnisprüfungen (alle Klassen): 2016 bis 2025 – © TÜV-Verband

APCOA baut seine Präsenz in Berlin aus

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In den Gropius Passagen in Berlin-Neukölln betreibt APCOA neuerdings rund 1.800 Stellplätze. – © Shutterstock
Berlin Neukölln 2022: With over 90,000 m² of retail space, the Gropius Passagen are the city's largest shopping center as well as one of the largest shopping centers in Germany.
APCOA Deutschland hat zum Jahresbeginn den Zuschlag für drei Parkobjekte im Raum Berlin erhalten. Damit weitet der Betreiber seine Präsenz in der Hauptstadt und Umgebung aus.

 

Den größten Coup landete APCOA mit den Gropius Passagen in Berlin-Neukölln. Mit über 90.000 Quadratmetern Fläche und fast 150 Geschäften handelt es sich um das größte Einkaufszentrum der Stadt, das auch deutschlandweit zu den größten zählt. Zum 1. Februar 2026 übernahm APCOA hier den Betrieb von insgesamt rund 1.800 Stellplätzen, die zum Teil auch für Dauerparker reserviert sind. Bis 2013 waren die Gropius Passagen bereits Teil des APCOA-Portfolios.

Akquisition in Hennigsdorf

Zudem sicherte sich APCOA den Betrieb der Tiefgarage unter dem Shopping-Center Storchengalerie in der Innenstadt von Hennigsdorf nordwestlich von Berlin. Dort ist APCOA ab Mitte Juli 2026 für gut 430 Stellplätze zuständig, darunter rund 100 Dauerparkplätze. Im Rahmen der Übernahme soll der Betreiber die Anlage modernisieren und für einen 24-Stunden-Betrieb verfügbar machen.

Bereits ab dem 1. März 2026 bewirtschaftet das Stuttgarter Unternehmen eine Tiefgarage mit 98 Stellplätzen in Berlin-Mitte. Ein Teil davon soll mit E-Ladestationen ausgerüstet werden. Das ebenfalls durchgehend geöffnete Objekt befindet sich zwischen dem Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz.

An allen Standorten implementiert APCOA Free-Flow-Systeme, die schranken- und bargeldloses Parken erlauben und auch über die APCOA FLOW App nutzbar sind.

In den Gropius Passagen in Berlin-Neukölln betreibt APCOA neuerdings rund 1.800 Stellplätze. – © Shutterstock

Lightyear Capital übernimmt PayByPhone

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(v.l.) Mark Vassallo (Managing Partner Lightyear), Jonny Combe (CEO PayByPhone), Michal Petrzela (Partner Lightyear) – © Daphne Youree Photography/Lightyear Capital
(v.l.) Mark Vassallo (Managing Partner Lightyear), Jonny Combe (CEO PayByPhone), Michal Petrzela (Partner Lightyear) – © Daphne Youree Photography/Lightyear Capital
Lightyear Capital wird neue Eigentümerin von PayByPhone. Dies kündigte die in New York ansässige Private-Equity-Gesellschaft an. Der Abschluss der Übernahme soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im zweiten Quartal 2026 stattfinden.

 

PayByPhone ist ein international tätiger Anbieter von digitalen Park- und Bezahllösungen über eine zentrale Parkraummanagement-Software. Mehr als 1.300 Kunden weltweit nutzen diese laut dem Unternehmen. Die Investition von Lightyear in PayByPhone soll die kontinuierliche Produktinnovation vorantreiben, um die Bedürfnisse eines wachsenden Kundenstamms zu erfüllen. PayByPhone soll nach Aussage der neuen Eigentümer weiter als eigenständiges Unternehmen agieren dürfen.

Expansionskurs unterstützen

Mark Vassallo, Managing Partner von Lightyear, erklärt: „PayByPhone ist Lightyears achte Investition in Branchensoftware und Zahlungslösungen. Unsere Strategie ist es, mit starken Führungsteams wachsender, attraktiver Unternehmen zusammenzuarbeiten, um ihnen zu ermöglichen, ihre Märkte zu erweitern, ihre operativen Strukturen zu stärken, ihre Teams auszubauen und nachhaltigen Unternehmenswert zu schaffen.“

Jonny Combe, Präsident und CEO von PayByPhone, sagt: „Dieses ist eine außerordentlich spannende Chance für PayByPhone. Lightyear verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Fintech und Payment-Lösungen. Wir freuen uns auf das nächste Kapitel unter neuer Führung und darauf, weiterhin Investitionen zu tätigen, die sowohl heute als auch in Zukunft die richtigen Ziele für unsere Kunden verfolgen.“

Investoren sehen erhebliches Potenzial

Michal Petrzela, Partner bei Lightyear, ergänzt: „Jonny und das Führungsteam von PayByPhone haben ein starkes Unternehmen in einem Markt mit erheblichem Potenzial aufgebaut. Wir freuen uns darauf, unsere umfassende Expertise in den Bereichen Software und Payment-Lösungen einzusetzen, um das Wachstum von PayByPhone – sowohl durch organische Entwicklung als auch durch Zukäufe zu beschleunigen und dabei den Kunden weiterhin echten Mehrwert zu bieten.“

Seit über 25 Jahren arbeitet Lightyear mit Unternehmen an der Schnittstelle von Finanzdienstleistungen und Technologie, Gesundheitswesen und Unternehmensdienstleistungen. Die Private-Equity-Gesellschaft verfügt über ein verwaltetes Vermögen von über 7 Milliarden US-Dollar.

(v.l.) Mark Vassallo (Managing Partner Lightyear), Jonny Combe (CEO PayByPhone), Michal Petrzela (Partner Lightyear) – © Daphne Youree Photography/Lightyear Capital

Q-Park übernimmt Tiefgarage der KÖ Galerie Düsseldorf

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Die KÖ Galerie in Düsseldorf – © Carsten Brügmann
Die KÖ Galerie in Düsseldorf – © Carsten Brügmann

Im Rahmen des laufenden Redevelopments der KÖ Galerie in Düsseldorf hat sich Q-Park zum Januar 2026 den Betrieb der dortigen Tiefgarage gesichert. Damit erweitert Q-Park seine Präsenz in der Landeshauptstadt mit einem Parkobjekt in prominenter Lage. Es umfasst 800 unterirdische Stellplätze und durchlief in den Jahren 2023/2024 eine aufwändige Sanierung.

Im Zuge der Betriebsübernahme stattet Q-Park die Großgarage mit moderner Parkierungstechnik und E-Ladeinfrastruktur aus. Der Betreiber kündigte zudem ein zeitgemäßes Orientierungssystem an. Auch die Fußgängerzugänge zur Garage erfahren eine Modernisierung, teilt der Projektentwickler Quantum Immobilien mit. Der Abschluss des gesamten Redevelopments der KÖ Galerie ist für das zweite Quartal 2028 geplant.

Parken genießt oberste Priorität

„Wir heißen Q-Park ganz herzlich in der KÖ Galerie willkommen. Gemeinsam werden wir das Parkerlebnis in der KÖ Galerie auf das nächste Level heben. Solche Betriebsoptimierungen haben für uns oberste Priorität und zahlen auf unsere ganzheitliche Strategie als Asset- und Vermietungsmanager ein“, sagt Daniel J. Gedack, Geschäftsführer von Quantum.

„Wir freuen uns, mit diesem Parkobjekt in erstklassiger Lage unsere Präsenz in Düsseldorf zu stärken und auch hier neue Maßstäbe für smartes und digitales Parken zu setzen. Unsere Mission ist es, das Parken für Kund:innen komfortabler, effizienter und innovativ zu gestalten“, sagt Frank Meyer, Geschäftsführer Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG.

Beschaffenheit der Tiefgarage

Die Tiefgarage unter der KÖ Galerie bietet rund 800 Stellplätze auf fünf Ebenen, darunter 36 für Frauen reservierte. Das Objekt ist laut Q-Park vollständig barrierefrei und hat vier Aufzüge. Für die Ein- und Ausfahrt stehen je zwei Spuren zur Verfügung. Die maximale Durchfahrtshöhe beträgt 1,90 Meter.

Zur Bezahlung mit Bargeld oder Karte stehen vier Kassenautomaten bereit, darüber hinaus zwei reine Cashless-Automaten. Zusätzlich können Kunden die Q-Park App, EasyPark und PayByPhone nutzen. Der Betreiber stattet die Tiefgarage hierzu mit seiner PaSS-Technologie (Parken als Smart Service) aus. Damit lassen sich Stellplätze künftig auch vorab über das Online-Reservierungssystem KÖ Galerie buchen. Ein- und Ausfahrten erfolgen dabei automatisch über Kennzeichenerkennung.

Die KÖ Galerie in Düsseldorf – © Carsten Brügmann/Quantum Immobilien AG