Freitag, 27. Februar 2026

HOCHTIEF baut öffentliche Ladeinfrastruktur in Bergisch Gladbach aus

In Bergisch Gladbach entstehen derzeit an 36 Standorten neue Ladesäulen mit insgesamt 72 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Bürgermeister Marcel Kreutz eröffnete das Projekt offiziell am 25. Februar 2026.

 

14 Ladesäulen sind bereits in Betrieb, die übrigen sollen nach dem symbolischen Startschuss für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in den kommenden Wochen folgen. Geplant, gebaut und betrieben werden die Ladesäulen durch die HOCHTIEF Ladepartner GmbH, einem Spin-Off der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

„Mit unserer Erfahrung als Partner für Ladeinfrastruktur schaffen wir für Bergisch Gladbach ein bedarfsgerechtes, zukunftssicheres Netz – technisch auf dem neuesten Stand und genau dort, wo es gebraucht wird“, sagt Dirk Ortkemper, Geschäftsführer der HOCHTIEF Ladepartner GmbH.

Datenbasierte Standortwahl

Die Auswahl der 36 Standorte in Bergisch Gladbach sei auf Basis detaillierter Analysen erfolgt: HOCHTIEF Ladepartner berücksichtigte nach eigenen Angaben demografische Daten, Verkehrsflüsse und lokale Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen, um die Ladeinfrastruktur dort bereitzustellen, wo sie im Alltag gefragt sei – etwa in Wohngebieten mit hohem Anteil an Mehrfamilienhäusern, wo E-Autofahrer keine eigene Wallbox installieren können. Diese Daten seien mit den Ergebnissen aus dem interkommunalen Ladeinfrastrukturkonzept des Rheinisch-Bergischen Kreises verschnitten worden, um die vorhandenen und zukünftigen öffentlichen Ladebedarfe bestmöglich decken zu können.

Zum Einsatz kommen AC-Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten und einer regulären Ladeleistung von 11 Kilowatt. Dank eines intelligenten Lastmanagements seien im Einzelbetrieb sogar bis zu 22 Kilowatt pro Ladepunkt möglich, so HOCHTIEF. Nutzerinnen und Nutzer können per App, Ladekarte oder QR-Code mit Kreditkarte zahlen. Als sogenannter Charge Point Operator (CPO) übernimmt HOCHTIEF Ladepartner sämtliche Leistungen von Planung und Finanzierung über die Installation bis zum Betrieb der Ladesäulen. In Zusammenarbeit mit HOCHTIEF PPP Solutions versteht sich das Unternehmen als Partner für Kommunen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, auch in der Mobilität. Der Ausbau der Elektromobilität, wie hier in Bergisch Gladbach, sei dabei ein zentraler Baustein.

Gemeinsam für eine vernetzte Stadt

Die Stadt Bergisch Gladbach unterstütze das Projekt aktiv. Beispielsweise beschleunige ein digitales Genehmigungstool, über das sich HOCHTIEF Ladepartner und die Kommune abstimmten, den Genehmigungsprozess deutlich. Damit die Ladesäulen im öffentlichen Raum aufgebaut und betrieben werden dürfen, habe die Stadt HOCHTIEF Ladepartner außerdem eine Sondernutzungserlaubnis für mindestens acht Jahre erteilt. Das bedeute: Die Flächen dürfen für diesen Zeitraum verbindlich und zur Förderung des Ausbaus der Elektromobilität für den Betrieb der Ladeinfrastruktur genutzt werden.

Bürgermeister Marcel Kreutz sagt: „Eine funktionierende Ladeinfrastruktur ist die Basis für den Erfolg der Elektromobilität – und damit ein Baustein moderner Stadtentwicklung.“ Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt, ergänzt: „Die Entwicklung der Ladeinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich E-Mobilität auch in unserer Stadt durchsetzt und noch attraktiver wird. Es ist wichtig, dass dabei nicht nur die attraktivsten Standorte bedient werden, sondern dass eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes mit E-Ladepunkten sichergestellt wird“.

Eröffnung der Ladesäulen in Bergisch Gladbach (v.l.): Marcel Kreutz (Bürgermeister Stadt Bergisch Gladbach), Dirk Ortkemper (Geschäftsführer HOCHTIEF Ladepartner), Marc Höhmann (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Bau und Mobilität Stadt Bergisch Gladbach), Ragnar Migenda (Erster Beigeordneter Stadt Bergisch Gladbach), Kathrin Hoffmann (Teamleiterin AC-Infrastruktur HOCHTIEF Ladepartner) und Sebastian Höller (Stabsstelle Elektromobilität Stadt Bergisch Gladbach). – © HOCHTIEF

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