Start Blog Seite 4

OPG treibt Ausbau der E-Ladeinfrastruktur im Kreis Osnabrück weiter voran

0

Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) hat am Johann-Ernst-Hanxleden-Platz in Ostercappeln eine neue Schnellladesäule mit 50 kW Leistung in Betrieb genommen. Damit setzt die OPG ihre Strategie des bedarfsgerechten Ausbaus der E-Ladeinfrastruktur im Landkreis Osnabrück fort.

„Wir möchten die Elektromobilität für die Menschen in Stadt und Landkreis so einfach, zuverlässig und alltagstauglich wie möglich gestalten“, sagt OPG-Produktmanagerin Esther Peddi. „Dabei achten wir gezielt auf Standorte, die einen echten Mehrwert bieten. Der öffentliche Parkplatz am Johann-Ernst-Hanxleden-Platz ist ideal: zentral gelegen und gut erreichbar – ein Ort, an dem das Laden sinnvoll in den Alltag integriert werden kann.“

Auch Ostercappelns Bürgermeister Erik Ballmeyer betont die Bedeutung des neuen Ladeangebots: „Die Nachfrage nach Elektromobilität wächst – auch bei uns in der Gemeinde. Mit der neuen Schnellladesäule schaffen wir ein attraktives und niedrigschwelliges Angebot für Einwohnerinnen und Einwohner sowie für Besucher. Das stärkt nicht nur die Mobilität vor Ort, sondern erhöht auch die Aufenthaltsqualität im Ortskern.“

Ladestromabgabe wächst stetig

Die OPG betreibt bereits mehr als 300 Ladepunkte in Stadt und Landkreis Osnabrück. Das Angebot erstreckt sich von AC-Ladepunkten mit 22 kW bis hin zu leistungsstarken DC-Schnellladern mit bis zu 300 kW. Im Jahr 2024 wurden an OPG-Ladestationen dem Unternehmen zufolge über 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom geladen. Dies sei ein Plus von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Dieser Trend setzt sich auch in 2025 weiter fort“, sagt Carsten Klaus vom E-Mobilitätsteam der OPG.

GEIG als Treiber

Ein weiterer Treiber des Ausbaus ist das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG). Es sieht unter anderem vor, Ladepunkte und Leitungsinfrastruktur bei bestehenden und neuen größeren Gebäuden vorzuhalten. Für Kommunen wie Ostercappeln bedeutet dies, frühzeitig strategisch zu planen. „Wir sehen uns hier als verlässlicher Partner – von der Beratung über die Standortplanung bis zum Betrieb der Anlagen“, so Esther Peddi.

Haben die Schnellladesäule am Johann-Ernst-Hanxleden-Platz in Betrieb genommen: (v.l.) Carsten Klaus, Esther Peddi (beide OPG) sowie Ostercappelns Bürgermeister Erik Ballmeyer und Klimaschutzmanager Frank Bening. – © OPG / Vera Schulz

Wiedereröffnung der historischen Astoria-Garage in Wien

0

Die in Österreich und Deutschland aktive Unternehmensgruppe ALPINA Parking übernimmt ab dem 29. November 2025 den Betrieb für die historische Astoria-Garage aus dem Jahr 1918 im Bezirk Josefstadt in Wien. Das in den 1930er-Jahren zu einer Turmgarage mit 442 Stellplätzen ausgebaute Bauwerk zählt zu den ersten Tageslichtgaragen Wiens und zu den größten und ältesten seiner Art in Europa.

Unweit von Rathausplatz, Volksgarten und Museumstraße befindet sich die Parkgarage in zentraler Lage in der Trautsongasse 4 im 8. Bezirk der österreichischen Hauptstadt. Das am Rand der „Inneren Stadt“ gelegene Gebäude mit Dachetage und Glaskuppel bietet auf sechs Etagen rund 18.000 Quadratmeter Nutzfläche. Ab dem 29. November soll die „Astoria-Garage by ALPINA“ rund um die Uhr geöffnet sein.

„Anspruchsvolle Revitalisierung“

Nach der Schließung der Traditionsgarage im Juli 2024 startet der Betrieb nach über einem Jahr pünktlich zur Weihnachtszeit. Es soll zunächst etwa 300 Stellplätze geben, wie der neue Eigentümer, Jürgen Hesz, im Oktober angekündigt hatte. Bereits in den letzten Wochen hatten die notwendigen Sanierungsarbeiten begonnen. Der zwischen der Meta Astoria Garagen GmbH und der in Wien ansässigen Betreibergesellschaft Alpina Parking GmbH ausgehandelte Managementvertrag sieht eine langjährige Laufzeit vor. Perspektivisch gehe es auch um die vollständige Erneuerung des Parkbetriebs.

„Mit ALPINA Parking ist ein passender Betreiber gefunden, der die anspruchsvolle Revitalisierung der Astoria-Garage mit einem individuellen Standortkonzept optimal begleiten wird“, so Jürgen Hesz, Geschäftsführer der Meta Astoria Garagen GmbH.

„Wir freuen uns sehr, die traditionsreiche Parkgarage an diesem Adventswochenende wieder zu eröffnen und die ersten Besucher persönlich zu begrüßen. Perspektivisch möchten wir allen unseren Kunden ein modernes, bequemes Parken im historischen Ambiente und dadurch einen kleinen Luxus im Alltag bieten“, sagt Maximilian Bichlmaier, der aus Wien stammende CEO von ALPINA Parking. Außerdem plant der Parkhausbetreiber, mit der Zeit auch die weiteren 100 Parkplätze im Gebäude zu reaktivieren.

Automatische Kennzeichenerfassung für die Astoria-Garage in Planung

Bereits zur Eröffnung am Wochenende soll eine erste technische Lösung für einen unkomplizierten Parkvorgang bestehen. Langfristig sei vorgesehen, auf einen vollständig digitalisierten Betrieb mit modernen Kassenautomaten und automatischer Kennzeichenerfassung umzustellen. Die neue Parktechnik liefert der etablierte Systemhersteller Arivo aus Graz.

„Unser Ziel ist es, einen supermodernen Mobilitätshub in die historischen Gemäuer zu integrieren: mit Ladesäulen für E-Fahrzeuge, mit voller Digitalisierung und differenzierten Angeboten für die Parkkunden. Gleichzeitig möchten wir das Flair der historischen Parkanlage erhalten, etwa durch eine Beschilderung, die an die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg erinnert. Bis wir all diese Vorhaben realisiert haben, wird es zwar noch ein weiter Weg sein, aber wir freuen uns schon sehr auf die Arbeit in und an der schönen Astoria-Garage“, so Maximilian Bichlmaier.

300 Parkplätze der historischen Astoria-Garage in Wien sind ab dem 29. November wieder in Betrieb – © ALPINA Parking

CA Immo verkauft Parkhaus im Zollhafen Mainz an Contipark

Die CA Immo hat das Parkhaus an der Inge-Reitz-Straße im Mainzer Zollhafen an die Contipark Unternehmensgruppe, einen führenden Investor, Entwickler und Betreiber von Parkhäusern, veräußert. Das Parkhaus wurde von CA Immo 2020 im Zuge der Quartiersentwicklung errichtet und bietet 399 Stellplätze auf sechs oberirdischen Ebenen.

Hedwig Höfler, Group Head of Investment Management der CA Immo: „Mit dem Verkauf des Parkhauses im Zollhafen Mainz setzen wir unsere Strategie konsequent fort, unser Portfolio auf Office-Immobilien in zentralen Lagen zu fokussieren und nicht zum Kerngeschäft gehörende Objekte zu veräußern. Die Transaktion unterstreicht zudem unsere Fähigkeit als Developer attraktive Wertpotenziale zu realisieren.“
Der nun abgeschlossene Verkauf steht damit im Einklang mit der Unternehmensstrategie von CA Immo, nicht strategische und nicht zum Kerngeschäft Büroimmobilien gehörende Grundstücke und Gebäude zu veräußern.

Teil der Quartiersentwicklung Zollhafen Mainz
Das Quartier Zollhafen Mainz wird von CA Immo gemeinsam mit der Mainzer Stadtwerke AG entwickelt. Es zeichnet sich durch eine vielfältige Nutzungsmischung aus Wohnen, Büro, Gastronomie und Hotel aus. Das verkaufte Parkhaus gehört zu den zwei öffentlich zugänglichen Parkgaragen im Quartier.
Auf Verkäuferseite waren Cushman & Wakefield und McDermott Will & Schulte aus Frankfurt beratend tätig.

Neu im Contipark-Portfolio: Das Parkhaus im Mainzer Zollhafen bietet 399 Stellplätze. – © Klaus Helbig/CA Immo

Waldshut-Tiengen plant Einführung von Scan-Fahrzeug für die Parkraumüberwachung

0

Waldshut-Tiengen am Bodensee treibt die Digitalisierung des Parkens weiter voran. Nach der Einführung der Citea-Parkautomaten von Hectronic mit integrierter Kennzeichenerkennung und der vollständigen Abschaffung von Papiertickets steht nun der nächste Meilenstein bevor: die Einführung eines Scan-Fahrzeugs.

Ausgestattet mit Kameras und Lasertechnologie erkennen diese Fahrzeuge automatisch die Legitimation von Parkvorgängen unter Einhaltung von Datenschutzstandards gemäß DSGVO.

Erfolgreich in Belgien getestet

Die automatisierte Parkraumüberwachung basiert auf den an den Citea-Automaten erfassten Kennzeichen, die dem Scan-Auto zur Verfügung gestellt werden. Das Zusammenspiel zwischen diesen Parkautomaten und den Scan-Fahrzeugen wurde in der Praxis getestet – beispielsweise in Belgien, wo ähnliche Verfahren seit über 15 Jahren erfolgreich eingesetzt werden.

Laut Hectronic führt dies zu einer effizienteren und umfassenderen Überwachung von Parkplätzen, einer faireren Kontrolle für alle Verkehrsteilnehmer, einer Entlastung angesichts des Fachkräftemangels in den Kommunen und weniger Fehlern dank digitaler Kennzeichenerkennung. Der Pilotbetrieb soll in der ersten Hälfte des Jahres 2026 beginnen.

Scan-Fahrzeuge erleichtern Behörden die Parkraumüberwachung, wie demnächst im süddeutschen Waldshut-Tiengen. © Hectronic

Polizei Baden-Württemberg und PBW schließen Rahmenvertrag

0

Die Polizei Baden-Württemberg und die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH (PBW) arbeiten zusammen am weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur. Mit der Unterzeichnung eines landesweiten Rahmenvertrags wird die PBW zum zentralen Partner für Planung, Installation und Betrieb von AC- und schnellen DC-Ladepunkten an Polizeiliegenschaften im gesamten Bundesland.

Bereits über 70 Standorte sind durch die PBW mit Ladepunkten ausgestattet. Mit dem im Juli dieses Jahres geschlossenen Rahmenvertrag beginnt der weitere Rollout.

„Elektromobilität ist längst Teil unseres Alltags. Damit sie zuverlässig funktioniert, braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur. Der Rahmenvertrag mit PBW gibt uns die Sicherheit, diesen Weg konsequent weiterzugehen – mit einem Partner, der unsere Anforderungen versteht“, sagt Martin Kling, Leitender Polizeidirektor, Leiter Abteilung 4 – Einsatztechnik des Präsidiums Technik, Logistik, Service der Polizei Baden-Württemberg.

Die PBW übernimmt die technische Umsetzung, von der Netzanbindung über den Aufbau der Ladepunkte bis zum Betrieb im polizeilichen Berufsalltag. Als landeseigene Gesellschaft bringt die PBW umfassende Erfahrung im Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur mit, auch im sensiblen Sicherheitsumfeld.

PBW-Geschäftsführerin Anja Müller: „Dass wir die Polizei Baden-Württemberg bei dieser Transformation begleiten dürfen, ist ein starkes Zeichen für unsere Partnerschaft und für die Mobilitätswende im Allgemeinen.“

Anja Müller, PBW-Geschäftsführerin, und Martin Kling, Leitender Polizeidirektor – © PBW

Digitales Parken startet in der Parkgarage Martinushöfe in Olpe

0

Die Peter Park System GmbH führt in der Parkgarage Martinushöfe in Olpe ihr digitales, schrankenloses Parkraummanagementsystem ein. Berechnet wird die Parkdauer automatisch mittels Kennzeichenerkennung an Ein- und Ausfahrt, bezahlt wird an einem Automaten unter Angabe des Nummernschildes. Die Bewirtschaftung der Flächen übernimmt die Mobility Hub Parkservice GmbH.

„Wir waren auf der Suche nach einem modernen Parksystem als Ersatz für unsere bisherige schrankenbasierte Lösung. Das digitale System von Peter Park hat uns überzeugt, denn es funktioniert ohne Schranken, die ausfallen oder beschädigt werden können,” sagt Peter Lubig, Kirchenvorstand bei der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus.

Die eingesetzten Scanner und der Kassenautomat stammen von dem Systemhaus für digitales, schrankenloses Parkraummanagement, der Peter Park System GmbH, während die Abwicklung auf der Parkfläche die Mobility Hub Parkservice GmbH übernimmt. Letztere stehe für alle Rückfragen seitens Parkender zur Verfügung.

Martinushöfe in Olpe – © Martin Immekus/Katholische Kirchengemeinde St. Martinus

ALPINA Parking übernimmt drei städtische Parkhäuser in Rüsselsheim

0

Im September 2025 hat ALPINA Parking die Bewirtschaftung von drei zentralen städtischen Parkhäusern in Rüsselsheim übernommen, wie das Unternehmen aus München mitteilt.

Der Betriebsführungsvertrag zwischen der Stadt und der ALPINA Parking Rüsselsheim GmbH wurde bereits im März 2025 abgeschlossen und umfasst das Management von insgesamt 742 Stellplätzen, davon 242 im Parkhaus An der Festung, 233 im Park & Ride-Parkhaus am Rüsselsheimer Bahnhof sowie 267 Parkplätze in der zentral gelegenen Tiefgarage am Löwenplatz für die Besucher der Innenstadt.

Der Rüsselsheimer Stadtrat Simon Valerius sagt: „Der neue Dienstleister Alpina bietet moderne Parktechnik und verbessert die Buchungs- und Bezahlmöglichkeiten deutlich. Erfreulich ist auch, dass das Parkhaus an der Grabenstraße nicht mehr ausschließlich für Kundinnen und Kunden des ÖPNV zweckgebunden ist, sondern zusätzlich nun auch der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Damit erweitert die Stadt ihr Angebot für das Kurzzeitparken außerhalb des öffentlichen Straßenraums.“

ALPINA Parking unterstützt an allen drei Standorten sowohl Barzahlung als auch bargeldlose Zahlungsarten. Bereits zum Jahresende 2024 hatte ALPINA im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für das Management der drei Rüsselsheimer Parkhäuser erhalten.

„Wir sind sehr stolz, dass wir die Stadt Rüsselsheim in dem wettbewerbsstarken Ausschreibungsverfahren mit unserem Konzept überzeugen konnten“, sagt ALPINA-CEO Maximilian Bichlmaier. „Mit vereinfachten Abläufen, hoher Servicequalität und individuell auf die Standorte zugeschnittenen Angeboten möchten wir das Parken so unkompliziert und angenehm wie möglich gestalten.“

Ticketloses Parksystem

Zur neuen Parktechnik zählt die automatische Kennzeichenerkennung, durch die das bisher übliche Parkticket entfällt. Als Zutrittskontrolle und zum Bezahlen am Kassenautomaten geben Kunden ihr Kennzeichen ein. Die von der Stadt festgelegten Parkentgelte bleiben laut ALPINA Parking weiterhin moderat.

Aus Sicherheitsgründen werden die Zonen rund um den Kassenautomaten sowie die Ein- und Ausfahrten kameraüberwacht. In der Tiefgarage am Löwenplatz wird zudem künftig auf Initiative der Stadt ein schnell schließendes Rolltor den Ein- und Ausfahrbereich gegen unbefugten Zutritt sichern. Der zentrale Eingang zur Tiefgarage kann in Zukunft nur noch von Parkberechtigten betreten werden, da beide Eingänge durch ein Zutrittssystem gesichert werden.

Vorteile für die Nutzer der drei Parkhäuser ergeben sich durch das von ALPINA Parking eingeführte flexible Bezahlsystem. So kann an allen drei Standorten bar oder online über einen QR-Code bezahlt werden.

„Wichtig ist uns, dass in der Tiefgarage Löwenplatz auch ein Service-Mitarbeiter von ALPINA persönlich für unsere Kunden aller drei Parkhäuser ansprechbar ist und der Parkvorgang ressourcenschonend ohne Papierverbrauch durch Tickets abgewickelt werden kann“, betont Maximilian Bichlmaier.

Parkhaus An der Festung in Rüsselsheim – © ALPINA Parking

Wi SOLAR BAU realisiert Solarparkplatz am Moselbad in Koblenz

0

Am 2. Oktober 2025 stellten die Koblenzer Bäder GmbH und der Oberbürgermeister von Koblenz, David Langner, gemeinsam mit der Wi SOLAR Bau GmbH den aktuellen Baustand eines der modernsten und größten PV-Projekte in der Region vor. Auf dem Parkplatz des neuen, vor einem Jahr fertiggestellten Moselbads werden 104 der insgesamt 137 Stellplätze mit einer leichten Stahlkonstruktion und 896 Solarmodulen überdacht.

Mitte August 2025 hatten die Erd- und Gründungsarbeiten auf dem Parkplatz begonnen, bereits Anfang Oktober ist nun die Baukonstruktion fertiggestellt. Bis zum Jahresende werden die PV-Module von der Wi SOLAR GmbH, dem Schwesterunternehmen der Wi SOLAR BAU, installiert. Der hier produzierte Strom wird künftig zu 100 Prozent für den Eigenbedarf des städtischen Hallenbads genutzt. Darüber hinaus bietet die Überdachungskonstruktion Witterungsschutz für Bäderbesucher und Fahrzeuge.

„Der innovative Solarparkplatz am Moselbad ist nicht nur ein ganz wichtiger Schritt für die Verbesserung der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in unserer Stadt. Das Parken unter der PV-Überdachung bietet durch den Witterungsschutz auch viel Komfort für die Badegäste und Mitarbeiter der Koblenzer Bäder. Besonderes Highlight ist, dass man während des Aufenthalts im Bad sein E-Auto aufladen kann. Wir freuen uns sehr, dass wir für dieses zukunftsweisende Projekt die KIPKI-Förderung erhalten haben und das nachhaltige Energiekonzept am Moselbad umsetzen können“, sagte David Langner, Oberbürgermeister von Koblenz.

Zukunftsprojekt im Rahmen des regionalen Förderprogramms KIPKI

Mit der solaren Parkplatzüberdachung möchte die Stadt Koblenz neue Maßstäbe beim Einsatz erneuerbarer Energien im öffentlichen Raum setzen. Das zukunftsweisende Pilotprojekt wird im Rahmen des „Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation“ KIPKI des Landes Rheinland-Pfalz mit einer Million Euro gefördert. Für die Realisierung erhielten die Wi SOLAR und die Wi SOLAR BAU aus Kaisersesch im Ausschreibungsverfahren zum Februar 2025 den Zuschlag. 

„Wir freuen uns, dass wir die außergewöhnliche Ausschreibung mit unserem innovativen Parkkonzept gewonnen haben. Für die solare Überdachung des Parkplatzes am Moselbad haben wir eine individuelle Konstruktion entwickelt, die sowohl den Parkraum als auch die Solarflächen bestmöglich ausnutzt. In enger Kooperation mit der Stadt und den Koblenzer Bädern werden wir das Projekt nun zügig umsetzen, sodass der neue Betrieb des Parkplatzes zum Jahresbeginn 2026 starten kann“, so Sven Endris, Geschäftsführer der Wi SOLAR und der Wi SOLAR BAU.

Mit dem nachhaltigen Projekt reagiert die Stadt Koblenz vorausschauend auf die Anforderungen des Landessolargesetzes Rheinland-Pfalz, das an Parkplätzen von Neubauten ab 50 Stellplätzen eine Solarüberdachung verlangt – eine Maßgabe, die im Rahmen der Erneuerung des Moselbads noch nicht verpflichtend galt.

„Die Solaranlage auf den Parkflächen wird dazu beitragen, den Anteil erneuerbarer Energien am städtischen Energieverbrauch zu erhöhen und die Betriebskosten durch den selbst erzeugten Strom maßgeblich zu senken. So wird im Energiemix aus Erd- und Luftwärme, der derzeit in Errichtung befindlichen Solaranlage sowie der bestehenden PV-Anlage auf dem Dach und dem effizienten Blockheizkraftwerk das Moselbad zum wohl modernsten Bad Deutschlands. Die verschiedenen Saunen, Schwimmbecken und vor allem Pumpen zur klimaneutralen Wärmegewinnung im Moselbad können nun auch mit klimafreundlicher Energie versorgt werden“, sagte Professor Dr. Christian Kuhn, Geschäftsführer der Koblenzer Bäder GmbH.

Teambild: (v.l.) Frank Jöhnk, Wi SOLAR BAU, Yvonne Monschauer, Prokuristin SWK Koblenz GmbH, Jochen Jobelius, Geschäftsführer Wi SOLAR BAU, David Langner, Oberbürgermeister von Koblenz, Daniel Genz, Betriebsleiter Moselbad, Sven Endris, Geschäftsführer Wi SOLAR und Wi SOLAR BAU.– © Wi SOLAR BAU


Individuelles PV-Parksystem

Die Photovoltaikanlage verfügt über eine Gesamtleistung von 399 kWp. Der solare Jahresertrag beläuft sich laut dem Ersteller auf insgesamt 368.569 kWh. Mit den rund 1.792 Quadratmetern PV-Fläche sollen künftig am Moselbad bis zu 173.200 kg CO2 jährlich eingespart werden. Der visuelle Eindruck der Parkplatzüberdachung ist dem modularen Parksystem „Wi park & charge“ entlehnt, einer Innovation der Wi SOLAR BAU für große gewerbliche und öffentliche Parkplätze mit Photovoltaik und Ladeinfrastruktur.


So sieht der künftig überdachte Parkplatz in Koblenz aus. – © Wi SOLAR BAU

Electra schließt Partnerschaft für Schnellladeinfrastruktur an EDEKA-Standorten

0

Electra, französischer Schnellladepionier, verstärkt seine Präsenz in Deutschland: Das Unternehmen hat eine strategische Partnerschaft mit der CEV Handelsimmobilien GmbH geschlossen, einem Entwickler und Verwalter im Einzelhandelssegment. Ziel der Zusammenarbeit ist die flächendeckende Ausstattung von rund 300 Standorten des EDEKA-Verbundes mit Schnellladestationen bis 2028.

Die Ladesäulen sollen direkt auf den Parkflächen der Märkte installiert werden und Autofahrenden während des Einkaufs einen Lade-Boost in nur wenigen Minuten ermöglichen. Steffen Buchholz, Geschäftsführer der CEV Handelsimmobilien GmbH, sagt: „Als Vermieter und Standortentwickler sehen wir es als unsere Aufgabe, unsere Handelsimmobilien zukunftsfähig aufzustellen. Für uns ist eine Ladeinfrastruktur mit Schnellladesäulen ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Einzelhandelsstandorts, der sowohl für unsere Mieter als auch deren Kunden langfristig interessant bleibt. Durch die Partnerschaft mit Electra können wir diesem Anspruch, auch über die gesetzliche Mindestanforderung hinaus, an allen Standorten unseres Portfolios gerecht werden. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für eine moderne, nachhaltige Mobilität – direkt im Umfeld des täglichen Einkaufs und stärken nicht nur die Attraktivität unserer Immobilien, sondern leisten auch einen Beitrag zur Verkehrswende.”

Electra: Marktführer in Frankreich und Belgien

Electra wurde 2020 gegründet und betreibt nach eigenen Angaben über 540 Ladeparks mit rund 3.300 Schnellladepunkten in zehn europäischen Ländern. Dem Unternehmen zufolge ist Electra Marktführer in Frankreich und Belgien. Paul Tonini, Country Manager Deutschland von Electra, sagt: „Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für die Verkehrswende in Europa. Mit der CEV haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der uns hilft, unser Netz genau dort zu erweitern, wo es gebraucht wird – mitten im Alltag der Menschen.“

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur an den Standorten der EDEKA-Gruppe sei Teil eines umfassenden Wachstumsplans von Electra in Deutschland. Bis 2026 plant Electra bundesweit über 30 Ladeparks.

Electra möchte bis 2028 rund 300 EDEKA-Standorte mit Schnellladestationen ausstatten. – © Electra

PRM eröffnet Parkhaus auf dem Expo Campus Hannover

0

Die ParkRaum-Management PRM GmbH aus Erlangen hat in der Messestadt Hannover ein neues Parkhaus eröffnet. Über 150 Stellplätze, digitales Bezahlen sowie ein Free-flow-System sollen ein komfortables Parken auf dem hochfrequentierten Expo Campus ermöglichen. Das benachbarte Messegelände Hannover gilt als zweitgrößtes der Welt.

Klaus Gumpp, Geschäftsführer von PRM: „Hannover gehört noch immer zu den wichtigsten Messestandorten der Welt und zieht international wie national das ganze Jahr über zigtausende Besucher an, von denen viele auf Individualverkehr setzen. Dass wir hier mit einer smarten und hocheffizienten Parkraumlösung einen Beitrag zur nachhaltigen Parkraumbewirtschaftung leisten können, freut uns sehr.“ Zusätzliche Nutzer erwartet sich der Parkhausbetreiber vom direkt angrenzenden „hylive“, dem derzeit in umfangreicher Neuentwicklung befindlichen ehemaligen holländischen Pavillon, und von einem bereits eröffneten Mikroapartment-Objekt mit 368 Einheiten.

Smartes Free-flow-Parken

Das neue, komplett oberirdisch angelegte Parkhaus befindet sich am Boulevard der EU 4 und verfügt über 151 Stellplätze. Es ist rund um die Uhr geöffnet. Der Zugang zu den Parkflächen ist schrankenlos, per Kennzeichenerkennung werden ein- und ausfahrende Fahrzeuge erfasst. Gezahlt wird je nach Wunsch mit dem Smartphone oder auch mit klassischen Bezahlmethoden. Das Free-flow-Parksystem von PRM sorge für einen reibungslosen Ablauf und verbessere in Zeiten mit viel Betrieb den Verkehrsfluss.

Zusammenarbeit mit Aptum Group

Die Vermittlung des Parkhauses erfolgte über die Aptum Group, ein Vermarktungspartner für gewerblich genutzte Flächen. Andreas Albrecht, Managing Partner der Aptum Ost GmbH und federführend bei den Verhandlungen: „Mit dem Parkhaus auf dem Expo Campus in Hannover konnten wir an einem unserer Kernstandorte im Auftrag des Projektentwicklers DIE WOHNKOMPANIE Nord GmbH einen attraktiven Partner für den Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages vermitteln. Die PRM setzte sich im Rahmen eines zweistufigen Auswahlverfahrens anhand definierter Auswahlkriterien gegen zahlreiche Mitbewerber durch.“

Schrankenlose Einfahrt des Parkhauses auf dem Expo Campus Hannover – © PRM