Start Blog Seite 3

Ticketloses Parken am Flughafen Düsseldorf

0

Eine neue ticketlose Parklösung hat Designa am Flughafen Düsseldorf (DUS) implementiert. Das System soll ein nahtloses Parkerlebnis ohne Papier-Tickets ermöglichen, das Reisende schneller ans Ziel bringe, während es gleichzeitig die Umwelt schone.

Im Jahr 2024 hat der DUS eine umfassende Transformation seines Parkraummanagements abgeschlossen. Dazu zählt der Umstieg auf ein vollständig ticketloses System, kombiniert mit einem Webshop für Online-Reservierungen und Produktverwaltung. Der beauftragte Technologielieferant Designa setzt dabei auf eine hybride Lösung aus LPR (License Plate Recognition) und QR-Codes als Alternative.

Produktseitig wurden an den Einfahrten 40 Designa CONNECT LANE 600 FULL IN mit QR-Print als Fallback montiert. An den Ausfahrten wurden 37 Designa CONNECT LANE 600 FULL OUT mit QR-Leser installiert, davon 17 mit Bezahlmöglichkeit. 77 Schranken mit integrierter Survision LPR Kamera, Werbedisplay und Radarsensoren vervollständigen die Hardware an den Ein- und Ausfahrten. Für die Bezahlung hat der Systemausstatter 18 Designa CONNECT PAY 500 CASH & CARD mit Werbedisplays, 20 CONNECT PAY 500 CASHLESS und eine CONNECT PAY FRAME 600 aufgestellt. Mobile Zahlungen seien direkt über die DUS-Website möglich. Für Dauerparker bestehe hier auch die Möglichkeit von Online-Vorabbuchungen.

Cloudlösung als Herzstück

Neben der verbauten Hardware sei das Herzstück des Systems die Designa Cloud, über die sich laut Anbieter alle Funktionen zentral steuern lassen. Zum Einsatz kommt hierbei eine spezielle Software des Kieler Unternehmens.

Die nicht öffentliche, von Sonderverkehren genutzte Ankunftsvorfahrt werde künftig zum einen Teil als Free-Flow- und zum anderen Teil als Ticketless-Bereich ausgebaut. Designa betont den Nachhaltigkeitsaspekt der gewählten Lösung. So würden jährlich Millionen Papier-Tickets eingespart.

Parksystem von Designa am Flughafen Düsseldorf (DUS) – © Designa

PBW und deer schließen Rahmenvertrag für E-Carsharing-Parken

0

Die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH (PBW) und die deer GmbH aus dem Schwarzwald, ein regionaler Anbieter für E-Carsharing, haben einen Rahmenvertrag zur Bereitstellung von Carsharing-Stellplätzen in PBW-Parkhäusern geschlossen.

Start des Vertrags war der 1. Dezember 2025. Ziel der Kooperation ist es, die vorhandene PBW-Infrastruktur zu nutzen, um das Angebot an elektrischen Carsharing-Fahrzeugen in Baden-Württemberg weiter auszubauen. Die PBW stellt deer ausgewählte gekennzeichnete Carsharing-Stellplätze mit Ladeinfrastruktur in mehreren Parkhäusern zur Verfügung. Die Parkraumgesellschaft sorgt für den technischen Zugang über Systeme wie Schranken- oder Kennzeichenerkennung zu den Parkplätzen. Deer- Kunden können die Flächen flexibel zum Parken und Laden der E-Fahrzeuge nutzen. So sollen die Parkplätze nahtlos in das bestehende Carsharing-Angebot integriert werden.

Parkhäuser als wichtiger Meilenstein

„Durch unser stationsflexibles e-Carsharing können unsere Kundinnen und Kunden ganz einfach von A nach B gelangen. Die Parkhäuser der PBW sind dabei ein weiterer wichtiger Meilenstein, da wir so insbesondere Menschen aus ländlichen Regionen bequem in die Städte bringen können – und umgekehrt“, sagt Selina Söhner, Bereichsleitung bei deer.

„Mit dieser Kooperation verbinden wir zwei starke Hebel der modernen Mobilität: leistungsfähige Parkraumlösungen und elektrisches Carsharing“, so Anja Müller, Geschäftsführerin der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH. „Unsere Parkhäuser werden zu wichtigen Knotenpunkten, die Menschen und Wege clever miteinander vernetzen. Gemeinsam mit deer schaffen wir ein Angebot, das nachhaltige Mobilität im Alltag noch einfacher macht.“

PBW und deer möchten gemeinsam das Carsharing mit E-Autos stärken. – © deer GmbH

Digitales Parkplatzportal stärkt barrierefreie Mobilität

0

Die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH hat gemeinsam mit der ParkenMG GmbH das städtische Parkplatz-Portal um eine wichtige Funktion erweitert: Ab sofort zeigt die Plattform zusätzlich rund 80 frei zugängliche, barrierefreie Parkplätze im gesamten Stadtgebiet an.

„Damit wird das bestehende digitale Angebot für Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen entscheidend ergänzt und in Bezug auf Parken und Mobilität ein weiterer Schritt in Richtung einer inklusiven Stadt getan“, sagt Lars Randerath, Geschäftsführer der ParkenMG. Die städtische Tiefgarage Rheydt und die privaten Parkhäuser im Stadtgebiet verfügten im Übrigen alle über behindertengerechte Stellplätze, so Randerath.

Jeder barrierefreie Straßenstellplatz sei nun im Portal auffindbar und mit einem Foto zur Wiedererkennung versehen, teilt ParkenMG mit. Die integrierte Routenplanungsfunktion mache es zudem möglich, sich direkt zum ausgewählten Stellplatz navigieren zu lassen. Die Webseite sei auf die Nutzung per Smartphone optimiert und somit unterwegs nutzbar.

Zentrale Online-Information

Das Parkplatzportal habe sich seit seiner Einführung zum zentralen Informationspunkt für Parkangebote in Mönchengladbach entwickelt und werde von der Stadt in Abstimmung mit allen privaten Betreibern regelmäßig aktualisiert. Nutzerinnen und Nutzer finden dort detaillierte Informationen zum Thema Parken, darunter Tarife, Öffnungszeiten, Einfahrtshöhen oder verfügbare Services, wie E-Laden, bargeldloses Bezahlen, sowie Hinweise zu besonderen Stellplätzen zum Beispiel für Frauen oder Familien.

Ein Schritt in Richtung inklusives Stadtleben

„Selbstbestimmte Mobilität ist für motorisch eingeschränkte Mitmenschen sehr wichtig und mir ein persönliches Anliegen. Barrierefreiheit ist keine Zusatzaufgabe, sondern ein zentraler Auftrag unserer Stadt. Das Parkplatzportal macht Behindertenparkplätze sichtbar und damit unsere Stadt für alle zugänglicher“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Die Ergänzung im Portal sei ein deutliches Signal für eine barrierearme Stadtgestaltung.

Alice Welters-Dahmen, Prokuristin der Marketing Gesellschaft, ergänzt: „Mönchengladbach steht für eine Stadt, in der Engagement fürs Miteinander gesellschaftlich fest verankert ist und innovative Ideen als Chancen umgesetzt werden. Das Parken-Portal ist ein beispielhaftes digitales Werkzeug, das den Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger verbessert.“

Straßenseitige Behindertenstellplätze sind in Mönchengladbach online auffindbar. – © 123rf

Digitale Integration von Lkw-Parkplatzbuchungen

0
Bosch Secure Truck Parking und Webfleet bieten Flottenmanagern neuerdings eine digital integrierte Lkw-Parkplatzbuchung an, über die sie Parkplätze basierend auf Standort, Startzeit und Fahrtdauer direkt in ihrem bestehenden System suchen und reservieren können.

Die führende europäische Buchungsplattform für sicheres Lkw-Parken von Bosch Secure Truck Parking und die zu den weltweit führenden zählende Flottenmanagementlösung von Webfleet werden dazu über das Logistics Operating System von Bosch, kurz L.OS, integriert.

Die Partner treiben durch die Zusammenarbeit die Digitalisierung in der Transport- und Logistikbranche weiter voran. „Unsere Kooperation mit Webfleet ermöglicht es Flottenbetreibern, Logistikprozesse erheblich kosten- und zeitsparender zu gestalten. Durch die Integration von Bosch Secure Truck Parking in Webfleet bieten wir eine nahtlose Lösung, die die Sicherheit von Fahrern, Fracht und Fahrzeugen gewährleistet“, sagt Dr. Jan-Philipp Weers, Director Bosch Secure Truck Parking.

Echtzeitübersicht über verfügbare Lkw-Stellplätze

Die Einbindung von Bosch Secure Truck Parking in die Webfleet Flottenmanagementlösung biete Flottenmanagern neben der Kosten- und Zeitersparnis weitere Vorteile. Die Restlenkzeit werde automatisch vom System berücksichtigt, was die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften erleichtere. Die Echtzeitübersicht über die Verfügbarkeit von Stellplätzen gewährleiste eine flexible und effiziente Tourenplanung. Die bisher getrennten Services und Daten könnten jetzt gebündelt über eine Anwendung genutzt werden. Durch die Echtzeit-Sichtbarkeit der verfügbaren Lkw-Parkplätze und die digitale Reservierung können Lkw-Fahrer den geplanten Stellplatz laut Bosch direkt anfahren. Parkplatzsuchverkehr, Kraftstoffkosten sowie CO2-Emissionen und Zeitaufwand würden so reduziert.

Verbesserte Sicherheit

Die Nutzung von Bosch Secure Truck Parking in Kombination mit Webfleet verbessere zudem Sicherheit und Komfort für die Fahrer. Die Sicherheitsareale böten für die Aufenthalte eine überwachte und gesicherte Umgebung für Fahrer und Fracht. Zudem hätten Fahrer und Disponenten die Möglichkeit, über die App oder das Web die verfügbaren Dienstleistungen an den Parkstandorten einzusehen und den passenden Parkplatz auszuwählen. Die Integration bietet eine systemimmanente Einsicht in die Buchungsinformationen sowie eine Stornierungsoption. Außerdem können die Buchungsinformationen direkt an das Lkw-Fahrpersonal versendet werden. Die monatliche konsolidierte Rechnungsstellung erfolge durch Bosch Secure Truck Parking ohne zusätzliche Kosten für die Nutzung der Bosch L.OS Plattform.

Buchungsplattform: Gemeinsam wollen Bosch und Webfleet das Lkw-Parken weiter optimieren.
© Shutterstock

Schnellladen während des Einkaufs

0

Electra und REWE Group vereinbaren eine Kooperation für nachhaltige Mobilität. Im Rahmen der Partnerschaft soll an REWE- und PENNY-Standorten bundesweit Schnellladeinfrastruktur entstehen.

Electra, europäischer Schnelllade-Pionier und Marktführer von Schnellladestationen in Frankreich und Belgien, baut sein Engagement in Deutschland weiter aus. Gemeinsam mit der REWE Group setzt Electra den nächsten Schritt für den Ausbau von Schnellladeinfrastruktur an Handelsstandorten in ganz Deutschland. Damit schaffen beide Partner eine weitere Grundlage, um nachhaltige Mobilität dorthin zu bringen, wo sie im Alltag gebraucht wird – direkt zu den Menschen, auf die Parkplätze des täglichen Einkaufs. Erste Standorte sollen bereits 2026 in Betrieb gehen, weitere folgen im Zuge eines schrittweisen Rollouts in den kommenden Jahren.

Elektromobilität im Alltag verankern

„Mit der REWE Group gewinnen wir einen starken Partner, der Nachhaltigkeit lebt und täglich Millionen Menschen erreicht“, sagt Jonas Kossendey, Head of Sales Germany bei Electra. „Gemeinsam machen wir Elektromobilität noch bequemer, zugänglicher – und zu einem ganz natürlichen Teil des Einkaufserlebnisses.“ Durch die Kooperation bündeln beide Unternehmen ihre Stärken: Die REWE Group bringt ihre Standortattraktivität, Kundennähe und logistische Reichweite ein, während Electra für Investition, Errichtung und Betrieb der Ladeparks verantwortlich ist. Die Anlagen werden öffentlich zugänglich sein und ermöglichen schnelles, zuverlässiges Laden während des Einkaufs.

Laden, wo das Leben stattfindet

Electras Ladeparks stehen für Qualität, transparente Preisgestaltung und ein intuitives Nutzererlebnis. Ergänzend entwickelt das Unternehmen innovative Lösungen, etwa Batteriespeicher für Standorte mit geringer Netzkapazität, der Electraline oder digitale Services, die das Laden nahtlos mit bestehenden Kundenangeboten verknüpfen. „Als einer der größten Lebensmittelhändler Deutschlands verstehen wir Nachhaltigkeit als gelebte Verantwortung“, so Sebastian Engels, Leiter Immobilien Asset Management bei der REWE Group. „Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur an unseren Märkten schaffen wir für unsere Kundinnen und Kunden ein modernes, bequemes und klimafreundliches Einkaufserlebnis – und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Mobilitätswende.“

Electra betreibt heute über 600 Ladeparks mit rund 3.500 Schnellladepunkten in zehn europäischen Ländern. Das Unternehmen plant bis 2030 den Ausbau auf 15.000 Ladepunkte – mit Schwerpunkt auf Deutschland.

(Symbolbild) Electra wird auf Parkplätzen der REWE group zukünftig Schnellladeinfrastruktur in ganz Deutschland ausbauen. – © Filmbildfabrik/Shutterstock

Neue Partnerschaft: PayByPhone und Goldbeck Parking Services

0

PayByPhone und Goldbeck Parking Services gehen eine Partnerschaft zur Einführung automatisierter Parksysteme in Deutschland und Österreich ein. Der weltweite Anbieter mobiler Bezahllösungen fürs Parken und die Goldbeck-Tochter starten ihre Kooperation mit dem Parkhaus Frauengasse in Nürnberg, das über 220 Stellplätze verfügt.

Mit der Zeit soll die Zusammenarbeit auf weitere Standorte von Goldbeck Parking Services ausgeweitet werden. Das Unternehmen betreibt aktuell 210 Parkobjekte in Deutschland und Österreich. Ziel der Partnerschaft sei es, Autofahrern das Parken und auch das Bezahlen von Parkgebühren zu erleichtern. So ist das zentral gelegene Parkhaus Frauengasse in Nürnberg mit einer schrankenlosen Kennzeichenerfassung für eine flüssige Ein- und Ausfahrt ausgestattet. Rund 100 Parkobjekte der Goldbeck Parking Services sind bereits mit ANPR-Systemen (Automatic Number Plate Recognition=Automatische Nummernschilderkennung) ausgestattet.

Bezahlen können Kunden in teilnehmenden Parkhäusern bargeldlos über die Funktion AutoPay von PayByPhone. Sobald sie diese in der App aktivieren, ist der Park- und Bezahlvorgang automatisiert. PayByPhone rechnet die Parkgebühr automatisch über die in der App hinterlegte Kreditkarte ab und stellt die digitale Quittung per E-Mail zu. Manuelles Bezahlen oder Ticketziehen ist nicht mehr erforderlich.

Vision von modernem Parken“

Marilena Lichtenauer, Commercial Director bei PayByPhone Deutschland GmbH, sagt: „Dieses Projekt zeigt, wie digitale Innovation den urbanen Raum verändert. Mit AutoPay wird Parken nicht nur bequemer, sondern Teil eines vernetzten, smarten Mobilitätserlebnisses. Wir wollen, dass jede Fahrt und jeder Parkplatz für unsere Nutzerinnen und Nutzer so mühelos wie möglich wird – das ist unsere Vision von modernem Parken.“

Gregor Hensel, Geschäftsführer der Goldbeck Parking Services GmbH, ergänzt: „Bei den Goldbeck Parking Services verstehen wir Mobilität als ganzheitliches System. Die Kooperation mit PayByPhone unterstreicht unseren Anspruch, vernetzt, komfortabel und zukunftsorientiert zu handeln. Sie zeigt zugleich, welchen Beitrag synergiestarke Partnerschaften zur Verbesserung des Kundenerlebnisses leisten: Durch die Verbindung unserer Kompetenz im Parkraummanagement mit der digitalen Expertise von PayByPhone schaffen wir ein Angebot, das den Alltag unserer Nutzerinnen und Nutzer spürbar erleichtert und echten Mehrwert bietet.“

(Symbolbild) PayByPhone digitalisiert das Parken zusammen mit Goldbeck Parking Services im Parkhaus Frauengasse – © PayByPhone

Wie offene Daten Städte smarter machen

0

Es ist wieder so weit: Glühwein, Lichterglanz – und volle Straßen. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig smartes Parkraummanagement für lebenswerte Städte ist. Hochwertige Echtzeitdaten spielen dabei eine zentrale Rolle. Solche bündelt der Open Data Hub, die digitale Plattform des NOI Techpark in Bozen, und macht sie über standardisierte Schnittstellen grenzüberschreitend nutzbar.

So entsteht die Basis für digitale Produkte und Services zu Elektromobilität, Tourismus oder Smart Cities. „Mit Data Access, Sharing oder Visualization unterstützen wir Start-ups, Unternehmen und Kommunen dabei, Lösungen auf Grundlage verlässlicher Daten zu entwickeln“, erklärt Patrick Ohnewein, der Leiter des Open Data Hub.

Patrick Ohnewein_(c)NOI Techpark_Ivo Corrà
Patrick Ohnewein – © NOI Techpark/Ivo Corrà

Für Bozen und Meran liefert der Open Data Hub Echtzeitdaten aus Parkgaragen. Sie erscheinen auf digitalen Anzeigetafeln, können aber auch in Apps einfließen. In Meran zeigt eine mit dem Tourismusverein entwickelte App neben Events, Wetter oder Touren-Tipps auch verfügbare Parkplätze. Das verringert den Parksuchverkehr und erleichtert Mobilität – für Gäste wie für Einheimische. Zudem bietet der Open Data Hub KI-gestützte Modelle mit Prognosen zur Parkplatzsituation. Die Bozner Polizei nutzt diese, um Zufahrten rechtzeitig zu sperren und den Verkehr zu lenken.

Wichtig im Datenökosystem sind zertifizierte Partner wie etwa SKIDATA: Meldet ein Betreiber, dass er Daten teilen möchte, informiert SKIDATA den Open Data Hub, der den Zugang aktiviert – und die Daten stehen sofort bereit. So wächst ein europäisches Datenökosystem für die Mobilität und Smart Cities von morgen.

Open Data Hub – © NOI Techpark/Tania Marcadella
Merano App – © NOI Techpark/Tania Marcadella

 

Ihre Kommune smarter machen

Auf der Suche nach intelligenten Datenanwendungen, nach Data Sharing, Data Access oder Data Visualization:

Finden Sie Möglichkeiten und Beispiele beim Open Data Hub im NOI Techpark


Open Data Hub © NOI Techpark/Tania Marcadella

Wenn die Weihnachtsmärkte rufen

0

Offene Daten können Städte smarter machen und die Parkplatzsuche ersparen. Gerade in der Adventszeit kann der Open Data Hub im Bozner NOI Techpark mit intelligenter Datennutzung dazu beitragen, Innenstädte zu entlasten und Einheimischen wie Gästen stressfreie Erlebnisse zu ermöglichen.

Es ist wieder so weit: Glühwein, Lichterglanz … und volle Straßen. Rund um die Christkindlmärkte strömen jedes Jahr Menschenmassen in die Innenstädte – und mit ihnen der Verkehr. Gerade in solchen Zeiten wird sichtbar, wie wichtig ein smartes Parkraummanagement für lebenswerte Städte ist. Reale, hochwertige Daten spielen dabei eine zentrale Rolle. Solche bündelt der Open Data Hub, die digitale Plattform des NOI Techpark, und macht sie grenzüberschreitend zugänglich. Über standardisierte Schnittstellen und bereit für weiterführende Anwendungen.

„Mit Data Access, Data Sharing oder Data Visualisation unterstützen wir Start-ups, Unternehmen und Forschungsinstitute dabei, digitale Lösungen auf der Grundlage realer und hochwertiger Daten zu entwickeln“, erklärt Patrick Ohnewein, der Leiter des Open Data Hub.


Parken ohne Stress – auch zur Weihnachtszeit

Gemeinsam mit den Städten Bozen und Meran hat der Open Data Hub ein System etabliert, das Parkgaragendaten in Echtzeit sammelt und bereitstellt. Diese Informationen sind nicht nur auf digitalen Anzeigetafeln an den Stadteinfahrten sichtbar, sondern können auch die Grundlage für weiterführende digitale Lösungen sein – von Apps bis hin zu Navigationsdiensten. Denn manchmal kann die städtische Anzeigentafel auch schon zu spät auftauchen.


Digitale Services per App

In Meran entstand ein digitales Serviceangebot, das Orientierung schafft und Ressourcen effizient nutzt: Die vom Tourismusverein und dem Unternehmen KIM entwickelte App bündelt zahlreiche Infos für den Aufenthalt in Meran: Veranstaltungen, Wetter, Webcams, Unterkünfte, Routen für Rad- und Wandertouren und vor allem auch verfügbare Parkplätze. Echtzeit-Parkinformationen, geliefert vom Open Data Hub, zeigen freie Stellplätze auf einen Blick und reduzieren so den Parksuchverkehr.


Mehrwert durch KI-unterstütze Prognosen

Der Open Data Hub stellt nicht nur aktuelle Daten zur Parkplatzbelegung zur Verfügung. Er bietet auch weiterführende, KI-gestützte Modelle, die automatisch anzeigen, wie sich die Parkplatzsituation in den kommenden Stunden entwickelt. Diese Informationen werden ebenfalls an Data Consumer weitergegeben, die sie für ihre Applikationen und die Information an Endverbraucher nutzen können. Oder an die Bozner Polizei:  Sie hat Einblick in dieses Dashboard mit aktueller Parkplatzsituation und prognostizierter Entwicklung. Zufahrten können dadurch bei Bedarf rechtzeitig gesperrt und der Verkehr umgelenkt werden.


Zertifizierte Partner stärken das Datenökosystem

Eine entscheidende Rolle im Datenökosystem spielt die Zusammenarbeit mit zertifizierten Partnern, im Bereich Parkraummanagement beispielsweise SKIDATA. Der Prozess läuft wie folgt ab: Ein Parkplatzbetreiber signalisiert gegenüber SKIDATA, dass er seine Daten teilen möchte. SKIDATA informiert den Open Data Hub, der NOI Techpark übernimmt die formale Aktivierung, und innerhalb weniger Klicks stehen die Daten auf der Plattform bereit.

Im Ergebnis soll ein wachsendes, europäisches Datenökosystem entstehen. Es soll die Entwicklung smarter Mobilitätslösungen erleichtern und Städten helfen, den steigenden Anforderungen moderner Mobilität gerecht zu werden, so der Anbieter.

© Shutterstock

PBW geht Partnerschaft mit EasyPark ein

0

EasyPark, eine Marke von Arrive, startet gemeinsam mit der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH (PBW) eine Kooperation zur digitalen Abwicklung von Kurzparker-Vorgängen über die EasyPark-App. Seit dem 1. Dezember 2025 lassen sich in vorerst 28 PBW-Parkhäusern Parkvorgänge per automatisierter Kennzeichenerkennung via EasyPark starten, beenden und digital bezahlen. Bis Ende 2026 soll die Kooperation schrittweise auf rund 120 Parkobjekte in Baden-Württemberg ausgeweitet werden.

 

Mit der Integration von EasyPark bietet die PBW künftig eine zusätzliche digitale Bezahl- und Nutzungsoption. Die Technologie ermöglicht vollständig ticketloses und kontaktloses Parken. Je nach Standort erfolgt die Einfahrt entweder über eine Schranke oder im Free-Flow-System. In Anlagen mit Schranke startet oder endet der Parkvorgang automatisch beim Öffnen der Schranke. In Free-Flow-Garagen wird er bei der Einfahrt erfasst. Die Abrechnung erfolgt in beiden Fällen über die App. Für die automatische Nutzung genügt die einmalige Aktivierung der Funktion „CameraPark“ in der EasyPark-App. Die manuelle Nutzung mit der App ist jederzeit möglich.

Digitalisierung weiter ausbauen

Die Kooperation unterstütze das gemeinsame Ziel, digitale Parkangebote im Land weiter auszubauen, so die Partner. EasyPark ist bereits in über 4.000 Städten in mehr als 20 Ländern verfügbar. Parallel entwickelt sich die PBW zunehmend vom klassischen Parkhausbetreiber hin zu einem Mobilitätsdienstleister mit digitalen Lösungen.

„Die PBW ist ein starker und zukunftsorientierter Partner“, sagt Heidi Wildemann, Geschäftsführerin Arrive Deutschland. „Dank automatischer Kennzeichenerkennung und der Möglichkeit, den Parkvorgang mit EasyPark abzuwickeln, wird Parken vom Moment der Ankunft bis hin zur Abfahrt komfortabel und einfach. Diese moderne Lösung hilft der PBW und den Kommunen, ihre Abläufe zu optimieren, Staus zu reduzieren und den Mobilitätsalltag der Menschen ein Stück weit zu entstressen – und damit letztendlich Städte für Bewohner:innen und Besucher:innen lebenswerter zu machen.“

Anja Müller, Geschäftsführerin der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH, sagt: „Mit der Anbindung an EasyPark heben wir unsere digitalen Services auf das nächste Level. Wir erweitern nicht nur die Zahlungsmöglichkeiten, sondern schaffen ein Ökosystem, das Parken zeitgemäß macht. Die Kooperation mit EasyPark setzt ein klares Signal: Wir treiben die Digitalisierung des Parkraummanagements im Land konsequent voran.“

© Fotomontage: EasyPark/Arrive

ParkenMG optimiert das Kundenerlebnis in der Tiefgarage Rheydt

0

Die städtische Tiefgarage im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt wird seit 2021 kontinuierlich modernisiert und ausgebaut. Dabei arbeitet die Betreiberin ParkenMG mit dem Mönchengladbacher Traditionsunternehmen Scheidt & Bachmann zusammen.

Bereits 2021 hatten beide Gesellschaften das Parksystem auf Kennzeichenerkennung umgerüstet. Das war die Basis für berührungs- und ticketloses Parken in der Tiefgarage direkt unter dem Rheydter Marktplatz. Kunden können seitdem auch bargeldfrei bezahlen.

Vor kurzem fand im Hintergrund ein Softwareupdate statt. Für Kunden sichtbar sind die neuen digitalen Informationsanzeigen an der Ein- und Ausfahrt. Außerdem steht eine neue Generation von Kassenautomaten bereit. Große Touchdisplays an beiden Treppenhäusern auf dem Marktplatz ergänzen das digitale System. Laut ParkenMG ist die Modernisierung nun abgeschlossen und die Tiefgarage auf dem neusten Stand der Parkabfertigungstechnik.

Komfortable Nutzererfahrung

Verlorene oder unbrauchbare Papiertickets durch Nässe, Knicke oder defekte Magnetstreifen gehören der Vergangenheit an. Die Garage ist komplett auf „ticketlos“ umgestellt. Diese Annehmlichkeit war bislang nur Dauerparkern vorbehalten oder Kunden von Mobilitätsanbietern, mit denen die ParkenMG kooperiert. Dazu zählen beispielsweise EasyPark oder PayByPhone. Neben dem bargeldlosen Bezahlen an allen Kassenautomaten gibt es für die Kurzzeitparkenden zukünftig auch die Möglichkeit, per smartwebpay mobil über das Handy zu bezahlen. Hierfür müssen Kunden lediglich einen QR-Code mit der Kamera des Smartphones scannen. Dieser führt direkt auf eine einfache Web-Bezahlseite. Der Gang zum Kassenautomaten entfällt bei dieser Variante.

Das sagt die Betreibergesellschaft

Die ParkenMG erhofft sich eine stetige Abnahme der Unsicherheiten beim Umgang mit der Kennzeichenerkennung. Beitragen sollen hierzu die digitalen Anzeige- und Bedieninformationen für die Kunden vor Ort. „Als Stadttochter für den Bereich Parkraummanagement verstehen wir uns als innovativer Partner an der Seite der Verwaltung und attraktiver Mobilitätsserviceanbieter für die Bürger und Besucher unserer Stadt“, sagt Lars Randerath, Geschäftsführer der ParkenMG GmbH. Zudem stellt Randerath nach einer ersten Erprobungsphase auch gemeinsame Kundenaktionen mit dem örtlichen Einzelhandel, der Gastronomie und Veranstaltern in Aussicht.

Modernste E-Ladeinfrastruktur bereits seit dem Sommer

Bereits seit Juli dieses Jahres gibt es auf der Ebene 1 der Tiefgarage insgesamt sechs Ladepunkte, davon vier AC-Ladepunkte (Wechselstrom 22kW) sowie zwei DC-Schnellladepunkte (Gleichstrom 50kW).

Tiefgarage Rheydt: Große Displays sollen Kunden bei der Nutzung des modernen Parksystems unterstützen. – © ParkenMG