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Christian Grzona ist neuer CEO der Designa Group

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Christian Grzona hat zum 1. März 2026 die Rolle des Chief Executive Officer der Designa Group übernommen. In der Parken-Branche ist er kein Unbekannter: Seit fast zwei Jahrzehnten ist Grzona in dem Bereich tätig – und startete seine Karriere 2007 bei Designa.

 

2007 begann Christian Grzona im Vertrieb von Designa, bevor er sich international in unterschiedlichen Positionen als Führungskraft von Scheidt & Bachmann einen Namen machte. Im Oktober 2023 kehrte er als Chief Digital Officer (CDO) zu Designa nach Kiel zurück.

Digitaler Wandel als Herzensthema

Als CDO habe Christian Grzona die digitale Transformation von Designa maßgeblich geprägt, so das Unternehmen. „Er trieb Innovationen voran, schärfte die Plattformstrategie und machte Konnektivität zu einem echten Wettbewerbsvorteil“, teilt Designa mit. Sein Fokus liege darauf, gewachsene Parkinfrastruktur mit modernen digitalen Mobilitätslösungen zu verbinden, damit Betreiber und Städte mit den Anforderungen eines sich wandelnden Markts Schritt halten könnten.

Als CEO wolle Christian Grzona Designas strategische Ausrichtung in einem Markt vorantreiben, der von Digitalisierung, Vernetzung und neuen Mobilitätsansprüchen geprägt sei. Im Mittelpunkt stehe die internationale Expansion, konsequente Produktinnovation und der Aufbau langfristiger Partnerschaften mit Kunden und Technologiepartnern weltweit.

Christian Grzona, der neue CEO von Designa – © Designa

HOCHTIEF baut öffentliche Ladeinfrastruktur in Bergisch Gladbach aus

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In Bergisch Gladbach entstehen derzeit an 36 Standorten neue Ladesäulen mit insgesamt 72 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Bürgermeister Marcel Kreutz eröffnete das Projekt offiziell am 25. Februar 2026.

 

14 Ladesäulen sind bereits in Betrieb, die übrigen sollen nach dem symbolischen Startschuss für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in den kommenden Wochen folgen. Geplant, gebaut und betrieben werden die Ladesäulen durch die HOCHTIEF Ladepartner GmbH, einem Spin-Off der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

„Mit unserer Erfahrung als Partner für Ladeinfrastruktur schaffen wir für Bergisch Gladbach ein bedarfsgerechtes, zukunftssicheres Netz – technisch auf dem neuesten Stand und genau dort, wo es gebraucht wird“, sagt Dirk Ortkemper, Geschäftsführer der HOCHTIEF Ladepartner GmbH.

Datenbasierte Standortwahl

Die Auswahl der 36 Standorte in Bergisch Gladbach sei auf Basis detaillierter Analysen erfolgt: HOCHTIEF Ladepartner berücksichtigte nach eigenen Angaben demografische Daten, Verkehrsflüsse und lokale Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen, um die Ladeinfrastruktur dort bereitzustellen, wo sie im Alltag gefragt sei – etwa in Wohngebieten mit hohem Anteil an Mehrfamilienhäusern, wo E-Autofahrer keine eigene Wallbox installieren können. Diese Daten seien mit den Ergebnissen aus dem interkommunalen Ladeinfrastrukturkonzept des Rheinisch-Bergischen Kreises verschnitten worden, um die vorhandenen und zukünftigen öffentlichen Ladebedarfe bestmöglich decken zu können.

Zum Einsatz kommen AC-Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten und einer regulären Ladeleistung von 11 Kilowatt. Dank eines intelligenten Lastmanagements seien im Einzelbetrieb sogar bis zu 22 Kilowatt pro Ladepunkt möglich, so HOCHTIEF. Nutzerinnen und Nutzer können per App, Ladekarte oder QR-Code mit Kreditkarte zahlen. Als sogenannter Charge Point Operator (CPO) übernimmt HOCHTIEF Ladepartner sämtliche Leistungen von Planung und Finanzierung über die Installation bis zum Betrieb der Ladesäulen. In Zusammenarbeit mit HOCHTIEF PPP Solutions versteht sich das Unternehmen als Partner für Kommunen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, auch in der Mobilität. Der Ausbau der Elektromobilität, wie hier in Bergisch Gladbach, sei dabei ein zentraler Baustein.

Gemeinsam für eine vernetzte Stadt

Die Stadt Bergisch Gladbach unterstütze das Projekt aktiv. Beispielsweise beschleunige ein digitales Genehmigungstool, über das sich HOCHTIEF Ladepartner und die Kommune abstimmten, den Genehmigungsprozess deutlich. Damit die Ladesäulen im öffentlichen Raum aufgebaut und betrieben werden dürfen, habe die Stadt HOCHTIEF Ladepartner außerdem eine Sondernutzungserlaubnis für mindestens acht Jahre erteilt. Das bedeute: Die Flächen dürfen für diesen Zeitraum verbindlich und zur Förderung des Ausbaus der Elektromobilität für den Betrieb der Ladeinfrastruktur genutzt werden.

Bürgermeister Marcel Kreutz sagt: „Eine funktionierende Ladeinfrastruktur ist die Basis für den Erfolg der Elektromobilität – und damit ein Baustein moderner Stadtentwicklung.“ Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt, ergänzt: „Die Entwicklung der Ladeinfrastruktur ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich E-Mobilität auch in unserer Stadt durchsetzt und noch attraktiver wird. Es ist wichtig, dass dabei nicht nur die attraktivsten Standorte bedient werden, sondern dass eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes mit E-Ladepunkten sichergestellt wird“.

Eröffnung der Ladesäulen in Bergisch Gladbach (v.l.): Marcel Kreutz (Bürgermeister Stadt Bergisch Gladbach), Dirk Ortkemper (Geschäftsführer HOCHTIEF Ladepartner), Marc Höhmann (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Bau und Mobilität Stadt Bergisch Gladbach), Ragnar Migenda (Erster Beigeordneter Stadt Bergisch Gladbach), Kathrin Hoffmann (Teamleiterin AC-Infrastruktur HOCHTIEF Ladepartner) und Sebastian Höller (Stabsstelle Elektromobilität Stadt Bergisch Gladbach). – © HOCHTIEF

Stadt Münster errichtet am Bahnhof Zentrum-Nord 240 neue Fahrradstellplätze

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Gegenwärtig errichtet die Stadt Münster am Bahnhof Zentrum-Nord zwei neue, sogenannte „Leezenboxen“ mit insgesamt 232 sicheren Fahrradstellplätzen sowie acht Plätzen für Lastenräder.

 

Die neuen Anlagen richten sich vor allem an Radfahrende auf der Veloroute Greven-Münster und an alle umsteigenden Pendlerinnen und Pendler, die am Bahnhof zwischen Rad und Zug wechseln. Die Stadt reagiere damit auf die hohe Nachfrage nach witterungs- und vandalismusgeschützten Unterstellmöglichkeiten an dem Bahnhaltepunkt. Nach Fertigstellung der neuen Leezenboxen sollen die bisherigen Fahrradkäfige für alle Nutzerinnen und Nutzer geöffnet werden.

Die Bauarbeiten begannen am 17. Februar und dauern „wegen der herausfordernden Platzverhältnisse“, wie die Stadt schreibt, voraussichtlich fünf Monate. Während dieser Zeit ist die Veloroute zwischen den bisherigen Fahrradkäfigen am Bahnhof und der Einmündung Gartenstraße gesperrt.

Online-Buchungssystem

Die Leezenboxen am Bahnhof Zentrum-Nord sind in das Buchungssystem radbox.nrw eingebunden, das bereits an den Standorten Hiltrup, Amelsbüren, Albachten, Roxel und Mecklenbeck genutzt wird. Abstellplätze können so online reserviert werden. Mit einem gültigen ÖPNV-Abonnement der Stadtwerke Münster ist die Nutzung für 24 Stunden kostenfrei. Gefördert wird der Bau der beiden Leezenboxen vom Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

In Hiltrup gibt es bereits eine Leezenbox (Foto). Jetzt errichtet die Stadt Münster auch am Bahnhof Zentrum-Nord zusätzliche Fahrradabstellplätze nach diesem Modell. – © Stadt Münster

Zahl der Führerscheinprüfungen auf neuem Höchststand

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Laut einem Datenreport des TÜV-Verbands steigt die Zahl der Fahrprüfungen weiter. Demnach sind im Jahr 2025 über alle Klassen hinweg 2,04 Millionen Theorieprüfungen abgelegt worden – ein Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den praktischen Fahrerlaubnisprüfungen sei der Anstieg noch deutlicher ausgefallen: Mit rund 1,89 Millionen Praxisprüfungen sind etwa 90.000 Prüfungen mehr durchgeführt worden als im Jahr 2024 (plus 4,9 Prozent).

 

Den aktuellen Daten zufolge bleibt der Pkw-Führerschein die mit Abstand beliebteste Fahrerlaubnisklasse: 80 Prozent der theoretischen und 73 Prozent der praktischen Prüfungen entfielen auf die Klassen B und BF17 (Führerschein mit 17). „Der Führerschein boomt wie eh und je“, sagt Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband. „Ohne Fahrerlaubnis ist individuelle Mobilität für viele Menschen kaum möglich. Gerade für junge Menschen ist er der Schlüssel zu mehr Unabhängigkeit und Teilhabe.“ Laut dem TÜV-Datenreport waren gut zwei von drei Prüfungsteilnehmern (68 Prozent) jünger als 25 Jahre. Bei 28 Prozent der abgelegten Prüfungen waren die Fahrschüler sogar unter 18 Jahre alt.

 

Nichtbestehensquoten insgesamt konstant hoch

Über alle Klassen hinweg blieb die durchschnittliche Nichtbestehensquote, also in Erst- und Wiederholungsprüfungen zusammen, im Jahr 2025 auf einem hohen, aber weitgehend konstanten Niveau. Der Anteil nicht bestandener theoretischer Prüfungen lag bei 41 Prozent und ist damit unverändert zum Vorjahr. In der praktischen Prüfung lag die Nichtbestehensquote bei 31 Prozent, ein leichter Anstieg um einen Prozentpunkt im Vergleich zu 2024. Auf dem Weg zum Pkw-Führerschein (Klassen B/BF17) scheiterten 44 Prozent der Fahrschüler bei der Theorieprüfung (2024: 45 Prozent) und 37 Prozent bei der praktischen Prüfung (2024: 37 Prozent).

Deutlich besser als im Schnitt schneiden junge Prüflinge ab: Bei den unter 18-Jährigen lag die Durchfallquote in der Theorie bei nur 35 Prozent – 9 Prozent unter dem Durchschnitt der Klasse B. In der praktischen Prüfung fiel in dieser Altersgruppe sogar nur etwa jede bzw. jeder Vierte durch (24 Prozent), was 13 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt liegt. „Junge Menschen, die am Begleiteten Fahren ab 17 teilnehmen, schneiden in den Prüfungen deutlich besser ab“, sagt Goebelt. „Diese Fahrschüler:innen sind hoch motiviert und durch Schule und Ausbildung sind sie es gewohnt, sich systematisch auf Prüfungen vorzubereiten. Das führt auch beim Führerschein zu schnelleren Lern- und Prüfungserfolgen.“

Fast zwei Drittel bestehen die Theorie und Praxis im ersten Versuch

Ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt: Die Mehrheit der Fahrschüler:innen besteht die Prüfung in den Klassen B/BF17 im ersten Anlauf. Im Jahr 2025 lagen die Bestehensquoten im Erstversuch bei 63 Prozent in der Theorie und bei 65 Prozent in der praktischen Prüfung. Gleichzeitig prägen Wiederholungsprüfungen das Prüfgeschehen mittlerweile stark. Im Jahr 2025 war fast jede dritte praktische Prüfung (31 Prozent) in Klasse B/BF17 ein Wiederholversuch, in der Theorie sogar 38 Prozent. Die Erfolgsquoten in den Wiederholversuchen waren deutlich schlechter und sind ein wesentlicher Treiber der hohen Nichtbestehensquoten im Durchschnitt. Bei Wiederholungsprüfungen liegt die Bestehensquote bei 44 Prozent in der Theorie und bei 58 Prozent in der Praxis.

„Die Mehrheit ist motiviert, lernstark und besteht bereits bei der ersten Prüfung“, sagt Goebelt. „Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Gruppe der Wiederholenden tut sich schwer und scheitert häufig sogar mehrfach.“ Jede nicht bestandene Prüfung bedeute eine zusätzliche mentale, finanzielle und zeitliche Belastung für die Betroffenen. Goebelt: „Wer den Führerscheinerwerb effizienter und kostengünstiger gestalten will, muss alles daransetzen, den ersten Prüfungsversuch zum Erfolg zu machen.“

Anzahl der durchgeführten theoretischen Fahrerlaubnisprüfungen (alle Klassen): 2016 bis 2025 – © TÜV-Verband

APCOA baut seine Präsenz in Berlin aus

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APCOA Deutschland hat zum Jahresbeginn den Zuschlag für drei Parkobjekte im Raum Berlin erhalten. Damit weitet der Betreiber seine Präsenz in der Hauptstadt und Umgebung aus.

 

Den größten Coup landete APCOA mit den Gropius Passagen in Berlin-Neukölln. Mit über 90.000 Quadratmetern Fläche und fast 150 Geschäften handelt es sich um das größte Einkaufszentrum der Stadt, das auch deutschlandweit zu den größten zählt. Zum 1. Februar 2026 übernahm APCOA hier den Betrieb von insgesamt rund 1.800 Stellplätzen, die zum Teil auch für Dauerparker reserviert sind. Bis 2013 waren die Gropius Passagen bereits Teil des APCOA-Portfolios.

Akquisition in Hennigsdorf

Zudem sicherte sich APCOA den Betrieb der Tiefgarage unter dem Shopping-Center Storchengalerie in der Innenstadt von Hennigsdorf nordwestlich von Berlin. Dort ist APCOA ab Mitte Juli 2026 für gut 430 Stellplätze zuständig, darunter rund 100 Dauerparkplätze. Im Rahmen der Übernahme soll der Betreiber die Anlage modernisieren und für einen 24-Stunden-Betrieb verfügbar machen.

Bereits ab dem 1. März 2026 bewirtschaftet das Stuttgarter Unternehmen eine Tiefgarage mit 98 Stellplätzen in Berlin-Mitte. Ein Teil davon soll mit E-Ladestationen ausgerüstet werden. Das ebenfalls durchgehend geöffnete Objekt befindet sich zwischen dem Brandenburger Tor und dem Potsdamer Platz.

An allen Standorten implementiert APCOA Free-Flow-Systeme, die schranken- und bargeldloses Parken erlauben und auch über die APCOA FLOW App nutzbar sind.

In den Gropius Passagen in Berlin-Neukölln betreibt APCOA neuerdings rund 1.800 Stellplätze. – © Shutterstock

Lightyear Capital übernimmt PayByPhone

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Lightyear Capital wird neue Eigentümerin von PayByPhone. Dies kündigte die in New York ansässige Private-Equity-Gesellschaft an. Der Abschluss der Übernahme soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im zweiten Quartal 2026 stattfinden.

 

PayByPhone ist ein international tätiger Anbieter von digitalen Park- und Bezahllösungen über eine zentrale Parkraummanagement-Software. Mehr als 1.300 Kunden weltweit nutzen diese laut dem Unternehmen. Die Investition von Lightyear in PayByPhone soll die kontinuierliche Produktinnovation vorantreiben, um die Bedürfnisse eines wachsenden Kundenstamms zu erfüllen. PayByPhone soll nach Aussage der neuen Eigentümer weiter als eigenständiges Unternehmen agieren dürfen.

Expansionskurs unterstützen

Mark Vassallo, Managing Partner von Lightyear, erklärt: „PayByPhone ist Lightyears achte Investition in Branchensoftware und Zahlungslösungen. Unsere Strategie ist es, mit starken Führungsteams wachsender, attraktiver Unternehmen zusammenzuarbeiten, um ihnen zu ermöglichen, ihre Märkte zu erweitern, ihre operativen Strukturen zu stärken, ihre Teams auszubauen und nachhaltigen Unternehmenswert zu schaffen.“

Jonny Combe, Präsident und CEO von PayByPhone, sagt: „Dieses ist eine außerordentlich spannende Chance für PayByPhone. Lightyear verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Fintech und Payment-Lösungen. Wir freuen uns auf das nächste Kapitel unter neuer Führung und darauf, weiterhin Investitionen zu tätigen, die sowohl heute als auch in Zukunft die richtigen Ziele für unsere Kunden verfolgen.“

Investoren sehen erhebliches Potenzial

Michal Petrzela, Partner bei Lightyear, ergänzt: „Jonny und das Führungsteam von PayByPhone haben ein starkes Unternehmen in einem Markt mit erheblichem Potenzial aufgebaut. Wir freuen uns darauf, unsere umfassende Expertise in den Bereichen Software und Payment-Lösungen einzusetzen, um das Wachstum von PayByPhone – sowohl durch organische Entwicklung als auch durch Zukäufe zu beschleunigen und dabei den Kunden weiterhin echten Mehrwert zu bieten.“

Seit über 25 Jahren arbeitet Lightyear mit Unternehmen an der Schnittstelle von Finanzdienstleistungen und Technologie, Gesundheitswesen und Unternehmensdienstleistungen. Die Private-Equity-Gesellschaft verfügt über ein verwaltetes Vermögen von über 7 Milliarden US-Dollar.

(v.l.) Mark Vassallo (Managing Partner Lightyear), Jonny Combe (CEO PayByPhone), Michal Petrzela (Partner Lightyear) – © Daphne Youree Photography/Lightyear Capital

Q-Park übernimmt Tiefgarage der KÖ Galerie Düsseldorf

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Im Rahmen des laufenden Redevelopments der KÖ Galerie in Düsseldorf hat sich Q-Park zum Januar 2026 den Betrieb der dortigen Tiefgarage gesichert. Damit erweitert Q-Park seine Präsenz in der Landeshauptstadt mit einem Parkobjekt in prominenter Lage. Es umfasst 800 unterirdische Stellplätze und durchlief in den Jahren 2023/2024 eine aufwändige Sanierung.

Im Zuge der Betriebsübernahme stattet Q-Park die Großgarage mit moderner Parkierungstechnik und E-Ladeinfrastruktur aus. Der Betreiber kündigte zudem ein zeitgemäßes Orientierungssystem an. Auch die Fußgängerzugänge zur Garage erfahren eine Modernisierung, teilt der Projektentwickler Quantum Immobilien mit. Der Abschluss des gesamten Redevelopments der KÖ Galerie ist für das zweite Quartal 2028 geplant.

Parken genießt oberste Priorität

„Wir heißen Q-Park ganz herzlich in der KÖ Galerie willkommen. Gemeinsam werden wir das Parkerlebnis in der KÖ Galerie auf das nächste Level heben. Solche Betriebsoptimierungen haben für uns oberste Priorität und zahlen auf unsere ganzheitliche Strategie als Asset- und Vermietungsmanager ein“, sagt Daniel J. Gedack, Geschäftsführer von Quantum.

„Wir freuen uns, mit diesem Parkobjekt in erstklassiger Lage unsere Präsenz in Düsseldorf zu stärken und auch hier neue Maßstäbe für smartes und digitales Parken zu setzen. Unsere Mission ist es, das Parken für Kund:innen komfortabler, effizienter und innovativ zu gestalten“, sagt Frank Meyer, Geschäftsführer Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG.

Beschaffenheit der Tiefgarage

Die Tiefgarage unter der KÖ Galerie bietet rund 800 Stellplätze auf fünf Ebenen, darunter 36 für Frauen reservierte. Das Objekt ist laut Q-Park vollständig barrierefrei und hat vier Aufzüge. Für die Ein- und Ausfahrt stehen je zwei Spuren zur Verfügung. Die maximale Durchfahrtshöhe beträgt 1,90 Meter.

Zur Bezahlung mit Bargeld oder Karte stehen vier Kassenautomaten bereit, darüber hinaus zwei reine Cashless-Automaten. Zusätzlich können Kunden die Q-Park App, EasyPark und PayByPhone nutzen. Der Betreiber stattet die Tiefgarage hierzu mit seiner PaSS-Technologie (Parken als Smart Service) aus. Damit lassen sich Stellplätze künftig auch vorab über das Online-Reservierungssystem KÖ Galerie buchen. Ein- und Ausfahrten erfolgen dabei automatisch über Kennzeichenerkennung.

Die KÖ Galerie in Düsseldorf – © Carsten Brügmann/Quantum Immobilien AG

APCOA erhält Zuschlag für Tiefgarage in Illertissen

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Mit Vertragsunterzeichnung am 17. Dezember 2025 hat sich APCOA ein Objekt in Illertissen gesichert. Das Parkraummanagement für eine dortige Tiefgarage im neuen Sparkassen-Karree startet Ende 2027.

Der Standort liegt zentral in der Innenstadt und ist Teil eines gemischten Quartiers für Wohnen, Arbeiten und Freizeit, das in der bayerisch-schwäbischen Stadt entsteht und sich gegenwärtig im Bau befindet.

Modernes Parkraummanagement 

Zum Parken sind 145 unterirdische Stellplätze und zehn Ladepunkte für Elektroautos vorgesehen. APCOA möchte hier einen City-Hub für moderne Mobilität implementieren und mit moderner Parktechnologie bewirtschaften.

Weitere Artikel zu APCOA lesen Sie -> hier.

Illertissen ist eine Stadt im Landkreis Neu-Ulm mit rund 18.500 Einwohnern. – © Shutterstock

Neubau mit 60 Lkw-Stellplätzen setzt auf digitales Parken

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Mit einem neuen Sicherheitsparkplatz in Fließem bei Bitburg entsteht ein weiterer Standort im Netzwerk von Bosch Secure Truck Parking. Der Neubau mit 60 Stellplätzen liegt drei Kilometer von der nächsten Autobahnabfahrt sowie im Grenzgebiet zu Belgien und Luxemburg. Ein digitales Parkraummanagement ermöglicht die Online-Reservierung von Stellplätzen sowie die Vor-Ort-Bezahlung mit Flottenkarten.

 

Der Standort adressiere den regionalen Bedarf an gesicherten Stellplätzen gezielt. Betreiber ist die Truck Parking Bitburg eGbR, die im regionalen Unternehmensumfeld breit aufgestellt ist und mit dem Sicherheitsparkplatz erstmals auch Parkraum realisiert. Bosch Road Services übernahm unterstützend die Planung, Dimensionierung sowie die technische Ausstattung des Standorts. Das Reservierungsmanagement der Lkw-Stellplätze ermöglicht die Buchungsplattform Bosch Secure Truck Parking.

„Die Kombination aus moderner Sicherheitstechnik, digitalem Zugangssystem und effizienter Flächenplanung zeigt, wie zeitgemäßes Truck Parking heute aussehen kann. Wir freuen uns, dass wir als Partner dieses Projekt mitgestalten dürfen“, sagt Daniel Meyer, Geschäftsführer der Bosch Service Solutions GmbH.

Feierliche Eröffnung mit Bundesverkehrsminister

Die offizielle Eröffnungsfeier zur Inbetriebnahme des Areals fand Anfang Januar 2026 statt. Rund 80 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Verbänden und im Projekt involvierte Unternehmen nahmen teil. Auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder war persönlich vor Ort. In seiner Ansprache würdigte er das neue Areal als wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Stärkung der regionalen Logistikinfrastruktur.

„Unsere Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer sorgen täglich dafür, dass unsere Regale gefüllt sind und Waren an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Das ist ein anstrengender Job, der vor allem erholsame Pausen braucht. Mit dem neuen Sicherheitsparkareal in Bitburg-Fließem entstehen 60 Parkplätze, die in dieser verkehrsintensiven Region an der Grenze zu Belgien und Luxemburg dringend benötigt werden. Die neuen Stellplätze sorgen für Sicherheit, eine bessere Planbarkeit und stellen die Versorgung unserer Fahrerinnen und Fahrer sicher, um die Fahrt ausgeruht und sicher fortsetzen zu können“, so Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bei der offiziellen Eröffnungsfeier Anfang Januar 2026– © Bosch
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bei der offiziellen Eröffnungsfeier Anfang Januar 2026 – © Bosch

Moderne Sicherheits- und Aufenthaltsinfrastruktur

Das Areal wurde vollständig neu erschlossen und nach aktuellen Sicherheits- und Komfortstandards ausgestattet. Hierzu zählen Schrankenanlagen, ein Drehkreuz für den Personenzugang, Videoüberwachung, Über- und Untersteigschutz an der Ein- und Ausfahrt, ein Aufenthaltsraum mit Snack- und Getränkeautomaten sowie moderne Sanitäranlagen mit WC und Duschen. Der Standort ist auf einen nahezu autonomen Betrieb ausgelegt. Reinigung, Pflege und Räumdienst erfolgen über lokale Dienstleister.

Die technische Überwachung und Support-Hotline werden durch das Service-Center von Bosch Road Services sichergestellt. Über ein KI-Sprachmodul werden die Servicemitarbeiter auch zahlreiche osteuropäische Sprachen abdecken können.

Digitales Parkraummanagement

Die Lkw-Zufahrt erfolgt über Kennzeichenerkennung. Buchungen seien rund um die Uhr über ein Online-Portal möglich, so Bosch Secure Truck Parking. Fahrer erhalten bei der Einfahrt ein physisches Ticket, das den Zugang zum Areal steuert. Zusätzlich erhalten die Fahrer eine Buchungsnummer für den Personenzugang. Das digitale System stelle sicher, dass Aufenthalte und Zugänge gemäß der gebuchten Zeitfenster automatisiert hinterlegt sind und sich so kontrollien lassen.

„Die technische Infrastruktur wurde so ausgelegt, dass sie auch zukünftige Anforderungen flexibel aufnehmen kann. Die Kombination aus digitalem Parkraummanagement und physischer Sicherheitstechnik stärkt die Verlässlichkeit und Attraktivität des Standorts nachhaltig“, sagt Dr. Jan-Philipp Weers, Abteilungsleiter Bosch Road Services bei Bosch Service Solutions GmbH.

Der Neubau wurde gemäß der Richtlinie zur Förderung privater Investoren zur Schaffung von zusätzlichen Lkw-Stellplätzen in der Nähe von Autobahnanschlussstellen vom Bundesministerium für Verkehr unterstützt. Das Förderprogramm stammt aus dem Jahr 2021. Es soll der Verkehrssicherheit dienen und die Lkw-Stellplatzkapazitäten an den Bundesautobahnen verbessern.

Ein neuer Lkw-Sicherheitsparkplatz bei Bitburg in der Eifel ist ausgestattet mit Schranken, Videoüberwachung und digitalem Parkraummanagement. – © Bosch

Quartiersgarage und Mobility Hub für autofreies Wohngebiet in Mönchengladbach

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Im Wohnquartier Maria Hilf Terrassen in Mönchengladbach setzen die Planer auf eine Quartiersgarage, die zugleich als Mobility Hub fungiert. Dadurch soll das Areal weitestgehend autofrei werden. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich brachten Vertreter der Stadt, der Bauherrin EWMG (Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach), des Betreibers ParkenMG und des ausführende Generalunternehmens Goldbeck West GmbH das Bauvorhaben Ende 2025 offiziell auf den Weg.

Die Quartiersgarage soll künftig die zentrale Mobilitätsdrehscheibe des neuen Wohngebiets in Mönchengladbach darstellen. Das geplante Systemparkhaus bietet auf zehn versetzten Halbgeschossen insgesamt 189 Stellplätze und liefert Parkraum für einen Großteil der späteren Anwohner sowie für die geplanten gewerblichen Einrichtungen im angrenzenden Denkmalensemble. Weitere Stellflächen sind in einer südlich gelegenen Tiefgarage sowie in einzelnen Tiefgaragen zu am Rand liegenden Grundstücken geplant, sodass das Wohnquartier selbst weitestgehend autofrei bleibt.

Quartiersgarage als Mobility Hub

Die Quartiersgarage wird von der ParkenMG GmbH mit einem digitalen Kennzeichenerfassungssystem betrieben, das eine kontaktlose Ein- und Ausfahrt ermöglicht. Auf der Einfahrtsebene wird ein Mobility Hub eingerichtet, mit Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Lastenräder und E-Scooter sowie eine Packstation. Zudem erhält die Garage eine moderne E-Ladeinfrastruktur. Auf dem Dach und im Innenhof wird eine Technikzentrale errichtet, die das gesamte Quartier künftig mit Nahwärme versorgen soll. Dies sei ein wichtiger Beitrag für die nachhaltige Energieversorgung der Maria Hilf Terrassen, so die Verantwortlichen.

Das Parkhaus füge sich mit seiner besonderen Architektur harmonisch in das Stadtbild ein. Entlang der Staufenstraße entsteht eine vom eigentlichen Parkhaus schräg abgerückte Schallschutzfassade aus Profilbauglas, die mit begrünten Pflanzkästen versehen wird. Hofseitig werden bodengebundene, begrünte Profilbauglasfassaden umgesetzt, während die übrigen offenen Fassaden eine Lamellenverkleidung in Holzoptik erhalten, die eine natürliche Belüftung des Parkhauses ermöglicht.

Die Goldbeck West GmbH konnte sich mit ihrem Entwurf in einem Bieterverfahren durchsetzen und hat das Konzept der Quartiersgarage in enger Zusammenarbeit mit der EWMG, vor allem im Hinblick auf die Integration der Nahwärmezentrale, weiterentwickelt. Auf der letztjährigen Expo Real in München hatten beide Partner eine Absichtserklärung unterzeichnet, die in einen Generalunternehmervertrag gemündet ist.

Spatenstich: (v.l.) Maurice Groten (Projektleiter Goldbeck), Nils Stöcker (Vertrieb Goldbeck), Janann Safi (Vorsitzender des EWMG-Aufsichtsrats), Dr. Ulrich Schückhaus (Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung), Sven Schmidtke (Geschäftsstellenleiter Goldbeck), Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Lars Randerath (Geschäftsführer ParkenMG), Kerstin Schaaf (EWMG-Geschäftsbereichsleiterin Immobilienentwicklung) und Markus Tichter (EWMG-Projektleiter) – © EWMG/Albuquerque

Stimmen zum Projekt

Felix Heinrichs, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach: „Die Maria Hilf Terrassen sind eines der zentralen Stadtentwicklungsprojekte der kommenden Jahre. Hier entsteht ein modernes Wohnquartier, das städtebaulich, energetisch und mobilitätsseitig Maßstäbe setzt. Der heutige Spatenstich zeigt: Unsere Stadt wächst weiter – nachhaltig, zukunftsgerichtet und mit hoher Lebensqualität für alle, die hier leben werden.“

Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der EWMG (Bauherrin): „Die Quartiersgarage ist der erste sichtbare Schritt in Richtung Realisierung der Maria Hilf Terrassen. Sie zeigt, dass das Projekt Gestalt annimmt – mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit, Mobilität und Lebensqualität. Für uns ist die Quartiersgarage ein Schlüsselbaustein, um die Maria Hilf Terrassen als attraktives, weitgehend autofreies Wohnquartier zu realisieren. Mit diesem Projekt schaffen wir die infrastrukturelle Basis, auf der sich Wohnen, Mobilität und nachhaltige Energieversorgung optimal verbinden.“

Lars Randerath, Geschäftsführer der ParkenMG (Betreiber): „Quartiersgaragen sind zentrale Orte, um in Zukunft individuale Verkehre, abseits vom Straßenrand, zu bündeln und alternative Mobilitätformen zu begünstigen. Wir wollen in dieser einzigartigen Innenstadtlage ein effizientes Parken mit zeitgemäßem Komfort anbieten, um die hohe Aufenthaltsqualität für die Bewohner und Besucher im neuen Wohnquartier zu fördern.“

Sven Schmidtke, Geschäftsstellenleiter bei Goldbeck (Generalunternehmen): „Unser Ziel ist es, ein funktionales Parkhaus zu schaffen, das zugleich architektonisch überzeugt. Durch die begrünten Glasfassaden und die zurückgesetzte Schallschutzfassade entsteht ein Baukörper, der das Quartier nicht dominiert, sondern es bereichert.“

Visualisierung der neuen Quartiersgarage – © EWMG/baugenehmigung.net