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Parkraum-Überwachungssystem in Interlaken wird ausgebaut

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Die Überwachung der Busparkplätze wird in Interlaken mit Hilfe der Management-Software CityLine umgesetzt.

Besonders in städtischen Regionen ist der Parksuchverkehr in den letzten Jahren enorm gestiegen. Mit dem cloudbasierten Überwachungssystem HecSpot von Hectronic soll es möglich werden, die Verkehrsprobleme aufzulösen, die durch den Parksuchverkehr entstehen.

Die Technik findet aktuell Anwendung in Interlaken, Schweiz. Hier wird das System besonders im Bereich der Besucherbusse angewandt. Das Funktionsprinzip von HecSpot basiert darauf, dass durch die Arbeit von Überwachungskameras oder Sensoren eine Datenbasis generiert wird, die in Intervallen Momentaufnahmen an einen cloudbasierten Server sendet. Auf diesem Server werden die Daten mittels Algorithmus verarbeitet und an die Hectronic-Management-Software CityLine ausgegeben. CityLine ergänzt das Leistungsspektrum des Überwachungssystems HecSpot und soll ein effizientes Parkraum-Management ermöglichen. Die Bedienung der Software erfolgt am PC oder von unterwegs mit Tablet oder Smartphone. Freie und belegte Parkplätze werden identifiziert und deren Parkdauer angezeigt. Auch Zonen mit Parkverboten können speziell überwacht und weiter gemeldet werden. Durch verschiedene Statistikmöglichkeiten lassen sich Auslastung, Parkdauer sowie ein- und ausfahrende Fahrzeuge situationsbezogen auswerten. Zudem wird die Betriebsbereitschaft der im Feld befindlichen Endgeräte in Echtzeit überwacht und auf dem Arbeitsplatz in der Management-Software visualisiert. Warnungen oder Störmeldung sind sichtbar und werden bei Bedarf an einen Servicemitarbeiter weitergeleitet. Ein weiteres Anwendungsszenario bietet eine Schnittstelle, welche die Datenkommunikation zu Drittsystemen ermöglicht. Durch diese Anbindungsmöglichkeit kann die Parkraumbelegung an Parkplatzinformationsanzeigen, Verkehrsleitsysteme oder Apps weitergeleitet werden. Die Überlastung von Parkplätzen soll damit vermieden, der Parkplatzsuchverkehr umgeleitet und reduziert werden.

Erfolgreicher Start bereits 2018

Als eines der größten Tourismuszentren des Berner Oberlandes heißt die Gemeinde Interlaken nicht nur Schweizer Tagesausflügler, sondern Reisende als aller Welt herzlich willkommen. Die Gäste reisen meist mit dem Bus in die Stadt. Einer von sieben Busparkplätzen wird aufgrund der starken Frequentierung bereits seit Herbst 2018 mit dem System HecSpot überwacht. Als Folgeprojekt wurde nun ein weiterer Busparkplatz für Kurzzeitparker direkt am Bahnhof Ost mit HecSpot ausgestattet. Die Gemeinde Interlaken und das Hectronic-Team haben sich im Vorfeld über die Anforderungen ausgetauscht, um für die aktuelle Situation eine bestmögliche und individuelle Lösung erarbeiten zu können. Die begrenzte Anzahl an Stellplätzen, eine knapp bemessene Rangierfläche und die Einfahrt über eine Einbahnstraße machen es bei beiden Parkplätzen erforderlich, die Auslastung der Stellflächen zu erfassen und Information dazu an ein temporäres Verbotsschild für die Einfahrt des Parkplatzes zu übermitteln. Sind alle Plätze belegt, leuchtet das LED-Signal auf und zeigt dem Busfahrer an, nicht mehr auf den Parkplatz einzufahren. Zusätzlich ist auf dem Kurzzeitparkplatz ein Citea-Parkscheinautomat mit Parkfeldeingabe im Einsatz. Durch einen Abgleich der Informationen von Parkscheinautomat und Kameras kann festgestellt werden, welche Nutzer die Parkzeit bereits überzogen oder erst gar kein gültiges Ticket gelöst haben. Diese Informationen stehen den Kontrollorganen in Echtzeit auf ihren Smartphones zur Verfügung. Entsprechende Maßnahmen können direkt eingeleitet und festgehalten werden. Laut den Projektbeteiligten hat sich für Interlaken damit die Parksituation rund um den Bahnhof deutlich verbessert und Tagesausflügler und Übernachtungsgäste können entspannt anreisen und die Schweizer Bergwelt genießen.

Foto: Hectronic

„Wir setzen auf gesundes Wachstum“

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In Leipzig betreibt Goldbeck Parking Services ein Fernbusterminal mit angegliedertem Parkhaus. – Foto: GPS

Goldbeck ist bekannt als Bau­unternehmen, das seit mehreren Jahrzehnten auch erfolgreich Parkhäuser baut. Mit der Goldbeck Parking Services GmbH zählt seit fast fünf Jahren auch der Betrieb von Parkierungsobjekten zum Angebot. Vor kurzem weitete der Dienstleister sein Portfolio mit der Übernahme der Verkehrswacht Parkplatz GmbH aus. Darüber sprachen wir mit Stephan Pieper, Geschäftsführer der Goldbeck Parking Services GmbH.

Wie kam es zum Kauf der Verkehrswacht?
Die Verkehrswacht Parkplatz GmbH betreibt 44 Objekte in 17 deutschen Städten und ist zusätzlich besonders im Bereich des Event- und Messe-Parkens tätig. Nach der Übernahme der OPG Center Parking GmbH im Jahr 2016 ist dies der zweite große Wachstumsschritt für uns. Die Grundidee zu diesen umfassenden Dienstleistungen entstand 2015, als Kunden mit dem Wunsch an Goldbeck herantraten, Parkobjekte nicht nur für sie zu bauen, sondern auch zu betreiben. Wir können jetzt Planung, Bau und Betrieb aus einer Hand anbieten.

Sie betreiben also nicht nur von Goldbeck gebaute Parkhäuser?
So ist es, wir agieren auch als klassischer Parkhausbetreiber bzw. Dienstleister vorrangig auf dem deutschen und österreichischen Markt mit Blick auf Europa.

Ist diese Dienstleistung ein neuer strategischer Pfeiler in der Ausrichtung von Goldbeck?
Goldbeck ist nach wie vor eines der größten deutschen Bauunternehmen, und somit liegt weiterhin ein wesentlicher Schwerpunkt auf dem Bereich Planen und Bauen. Aber auch im Bereich Gebäudedienstleistungen ist Goldbeck mittlerweile durch etablierte Einheiten im Bereich Property, Facility und Parking sehr gut aufgestellt. Beim Betrieb von Parkhäusern verfügen wir inzwischen über ausreichend Personal sowie technisches Know-how und Infrastruktur, sodass eine flächendeckende Betreuung von Parkhäusern sicher gelingt. Unser Leistungsspektrum reicht von einfachen Beratungsprojekten bis hin zur Steuerung komplexer Projekte über den gesamten Lebenszyklus eines Parkobjekts. Durch die Übernahme der Verkehrswacht Parkplatz GmbH verfügen wir nach nur fünf Jahren am Markt über 136 Parkobjekte und mehr als 70.000 Stellplätze. Damit sehen wir uns als veritabler Marktbegleiter in Deutschland und Österreich.
Konzentrieren Sie sich im Off-Street-­Bereich vor allem auf Neubauprojekte?
Wir sehen uns auch im Bestand, aber als erstes kommt bei Goldbeck das Bauen. Wenn wir selbst planen und bauen, hilft uns das später beim Betrieb. Auf Kundenwunsch übernehmen wir für Goldbeck-Parkhäuser auch die vollständige Instandhaltung über definierte Nutzungszeiträume zum Pauschalpreis und runden so unsere Dienstleistung ab. Der Kunde erhält damit noch vor der Realisierung des Projektes die volle Planungs- und Budgetsicherheit. Diese Sichtweise ist einmalig in der Branche – und viele Erkenntnisse aus diesen Prozessen fließen auch wieder in die Planung mit ein.

Was sind die mittel- und langfristigen Ziele von Goldbeck Parking Services?
Wir setzen auf ein gesundes Wachstum, haben uns aber bewusst keine konkreten Zahlen vorgenommen.

Werden Sie weiterhin alle Objekte von der Leitstelle am Flughafen Münster/Osnabrück aus steuern?
Das soll so bleiben. Dort verfügen wir über eine hervorragende Infrastruktur, gerade auch was die Internetanbindung und Stromversorgung angeht.

Wie ich Ihrem Portfolio entnehme, betreiben Sie auch das Fernbusterminal in Leipzig. Das klingt nicht nach Parken. Was hat es damit auf sich?
In der Tat handelt es sich um ein neues Geschäftsfeld, das wir seit 2018 bedienen. Wir steuern die Fernbusse in Bezug auf Kapazitäten am Fernbusterminal und stimmen Fahrpläne mit den Betreibern ab. Die Organisation wird technisch durch eine Kennzeichen-Erkennung unterstützt, die in einigen von uns betriebenen Parkhäusern der Einlasskontrolle dient. Zum Objekt gehören aber auch 550 Autostellplätze in den oberen Parkdecks, die wir klassisch bewirtschaften.

Stellt das eine Art Mobilitäts-Hub dar?
Absolut, zumal das Parkhaus direkt neben dem Leipziger Hauptbahnhof liegt und sich mehrere Bürostandorte sowie zwei Hotels und eine Mietwagenstation in direkter Nachbarschaft befinden. Zu den Nutzern zählen Besucher des Bahnhofs, Pendler, Büro-Mitarbeiter, Hotelbesucher und natürlich Bus- und Bahnreisende, die bequem und trockenen Fußes vom Auto umsteigen möchten.

Welche technischen Lösungen finden Kunden in Ihren Objekten vor?
Im Grunde können wir auf Basis unserer Softwarelösung alles abbilden, was der Markt von einem professionellen Betreiber fordert. Aber im Vordergrund stehen immer die individuellen Anforderungen des jeweiligen Standorts, Eigentümers bzw. Kunden. An sechs Standorten bieten wir zum Beispiel eine Kennzeichenerkennung zur Authentifizierung – ein System, das mehr und mehr nachgefragt wird. An anderen Standorten können unsere Kunden mit ihrer Kreditkarte ein- und ausfahren und bezahlen. Außerdem zählen RFID und Mifare, eine Chipkartentechnik auf NFC-Basis, zu unserem Standardportfolio. Selbstverständlich haben wir auch das klassische Papierticket weiterhin in Gebrauch. Einen Überblick zu allen Objekten und Leistungen erhalten Parkhaus-Nutzer über die jeweilige Website und die Parking Services-App.

Wo sehen Sie als Erbauer und Betreiber von Parkhäusern die Zukunft der Branche?
Unser bisheriger Ansatz war: Wir bauen sehr durchdachte Systemparkhäuser. Diese sind je nach Kundenanforderung aber immer noch weiter optimierbar. Ein Beispiel ist die Stadt Wien: In neuen Wohnsiedlungen werden dort für die Fahrzeuge der Bewohner keine Tiefgaragen und auch keine Stellplätze vor den Häusern mehr gebaut, sondern zentrale Parkhäuser. Hier sorgen wir als Betreiber für Mobilität. Zwar ist das Parken von Autos noch das Hauptbusiness, aber wir richten dort auch Flächen für Carsharing oder Leihfahrzeuge aller Art ein. Außerdem sollen auf Wunsch der Stadt Wien alle Mobilitätsangebote über eine App nutzbar sein. Auch hier bieten wir Lösungen. Unsere Philosophie der modular erweiterbaren Hard- und Software bedient aktuelle Bedarfe und Entwicklungen. Im Rahmen der App-Thematik arbeiten wir zudem mit offenen Schnittstellen.

Setzen Sie auch hierzulande auf offene Schnittstellen?
Ja, denn wir arbeiten mit vielen verschiedenen Partnern zusammen. Dabei steht der Komfort des Users im Vordergrund. Eine App bietet Zugang zu verschiedenen Angeboten. Jeder Anbieter behält seine Kunden, unsere App bündelt nur die verschiedenen Dienstleistungen. Die Strategie „alle zu mir“ funktioniert hier nicht – genauso wenig wie eine Vielzahl verschiedener Apps und noch mehr Karten zur Nutzung von Parkhäusern unterschiedlicher Betreiber.

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Stephan Pieper, Geschäftsführer der GOLDBECK Parking Services GmbH

Zur Person
Berufliche Laufbahn
– 2005–2008 Regional Manager und Senior Consultant bei ADATO Consulting Group GmbH, Bonn
– 2005–2008 Regional Manager und Senior Consultant bei ADATO Consulting Group GmbH, Bonn
– 2008–2014 Mitglied der Geschäftsleitung der ISS Facility Services GmbH, Düsseldorf
– 2014–2017 Operations Director bei APCOA PARKING Deutschland GmbH, Stuttgart
– seit 2017 Geschäftsführer der GOLDBECK Parking Services GmbH, Bielefeld, und der GOLDBECK
Parking GmbH, Wien
– seit 2019 Geschäftsführer Verkehrswacht Parkplatz GmbH

Die Parkraumbewirtschaftung bricht in neue Welten auf

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Game Changer: Selbstfahrende und -parkende Autos wie dieses Modell von Tesla eröffnen neue Chancen und begründen bislang unbekannte Risiken. – Foto: Shutterstock

Technologische Trends wie automatisiertes Einparken, kamerabasierte Kennzeichenerfassung, elektronische Zugangsmedien und Apps verändern das Parken. Ähnlich wie das Papierticket und die Schranke wird auch das Bargeld von digitalen Lösungen verdrängt. So wird sich auch die Parkraumbewirtschaftung allmählich ändern.

Verbreitet ist das Papierticket das übliche Medium, wenn es ums Zahlen im Parkhaus geht. Der Klassiker im Visitenkartenformat macht jedoch inzwischen vielerorts Platz für neue Lösungen, bei denen bargeldlos und teils sogar ohne Schranke gearbeitet wird. Systeme mit automatischer Erkennung des Nummernschilds und bargeldloser Zahlung sind international zum Teil bereits weit verbreitet. So bietet der Parkraumbewirtschafter APCOA Parking eine solche Lösung bereits auf 104 Off-Street-Parkplätzen in ganz Norwegen an. In diese Zahl eingeschlossen sind Parkplätzen an 30 Flughäfen. Weitere Standorte werden derzeit ausgestattet.

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App und Chip statt Parkticket und Bargeld: Mit APCOA FLOW können Kunden in rund 200 Parkobjekten ihr Auto abstellen, ohne das Fenster herunterzukurbeln und an die Kasse zu gehen. Foto: APCOA

Free-Flow-Parken als neue Perspektive
Vergleichbare Ansätze verbreiten sich zunehmend auch im deutschen Sprachraum. „In Deutschland gibt es bereits zehn Standorte, die barrierefrei und ohne Ticket arbeiten“, sagt Parkexperte Thomas Veith. Als Geschäftsführer der Autopay Deutschland GmbH, einem Anbieter digitaler Parkabfertigungs- und Managementsysteme und als Inhaber des Beratungsunternehmens ParkraumWerte, blickt Veith auf die Etablierung neuer Anwendungen, die das Parken für Kunden und Betreiber gelichermaßen vereinfachen sollen. Seine fachliche Sicht auf aktuelle Entwicklungen bei Zugangs- und Zahllösungen hat er zuletzt beim Kompetenzforum Parken vorgestellt, das der Bundesverband Parken im November in Würzburg veranstaltet hat. Traditionelle Bewirtschaftungsmodelle seien laut Veith mit Schmerzpunkten gekennzeichnet. Dies gelte für Kunden und Betreiber gleichermaßen. Betroffen davon sei besonders der oft umständliche Umgang mit Ticket, Schranke und Bargeld.
Smarte, digitale Ansätze sollen das Bezahlen einfacher und flexibler machen: Auf Hardwareseite werden bei Free-Flow-Ansätzen Kameras genutzt, die das einzelne Kfz-Kennzeichen von vorne und hinten aufnehmen können. Kunden können über die Hinterlegung ihrer Nutzerdaten automatisch zahlen, wenn sie ausfahren. Sie seien dazu aber nicht gezwungen und könnten die Zahlung auch später erledigen, sagt Thomas Veith. Die Nutzerdaten sollen im idealtypischen Modell mithilfe einer Cloud-Lösung und sicherer Datenverbindungen gespeichert werden. Sie ermöglichen dem Betreiber eine genauere Analyse des Kundenverhaltens, was einnahmenseitig von Nutzen sein kann. Der Datenschutz soll gewahrt bleiben. Die Kennzeichendaten werden nach Ausfahrt und erfolgter Bezahlung gelöscht. Die Zahlung sei bei einem solchen System noch bis zu 48 Stunden nach dem Parken ohne zusätzliche Aufschläge möglich, so Veith. Die Zahlung selbst kann per Debitkarte, automatischer Abbuchung sowie bar erfolgen. Bei Nichtzahlern sollen über Kennzeichendaten die einzelnen Fahrzeughalter ermittelt werden. Einen Zwang zur Registrierung im automatischen Zahlungssystem gibt es laut Fachvortrag für die Nutzer nicht. „Das Kennzeichen hat sowieso jeder dabei. Es ist zukunftsfähig und nicht dauerhaft ersetzbar“, so Veith. Das System der Kennzeichenerkennung und des Free-Flow-Parkens sei zudem auf weitere Dienste wie E-Lade-Angebote erweiterbar. „Der Einstieg in neue Parking-Welten geht nur, wenn er konsequent beschritten wird“, so Veith.

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Im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart werden für den automatisierten Parkservice spezielle Sensoren genutzt. Foto: Bosch

RFID als Alternative zum Ticket
Der Parkraumanbieter APCOA PARKING will mit seiner digitalen Plattform neue Impulse in die Parken Branche bringen. Die Parken-App APCOA FLOW ist nach Angaben des Unternehmens bereits in über 200 Parkhäusern in ganz Deutschland nutzbar. Sie wird in Kombination mit einem RFID-Chip genutzt. Es können rund 100.000 Stellplätze mit Hilfe der App gebucht werden. In den teilnehmenden Parkhäusern können APCOA-Kunden ohne Ticket ein- und ausfahren sowie bargeldlos bezahlen. Der einzelne Parkvorgang wird vom System im Hintergrund erfasst und über eine hinterlegte Kreditkarte abgerechnet. In der Praxis findet die App das nächstgelegene Parkhaus am Reiseziel und navigiert den Fahrer dort hin. Das Fahrzeug wird über den RFID-Chip erkannt, wodurch sich die Schranken im Eingangsbereich automatisch öffnen. Der Betreiber plant, zukünftig alle rund 300 APCOA-Parkhäuser in Deutschland mit APCOA FLOW zu verknüpfen. Damit könnten bundesweit über 230.000 Stellplätze digital gebucht werden. Das Programm kann in den gängigen App-Stores von Google und Apple heruntergeladen werden. Den individuellen RFID-Chip befestigt der Kunde an der Windschutzscheibe des eigenen Fahrzeugs. Alternativ kann auch eine spezielle Trägerkarte als Untergrund genutzt werden. Diese soll dem Kunden eine höhere Flexibilität ermöglichen.

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Das neue Mitarbeiterparkhaus des Klinikverbundes medius KLINIKEN in Kirchheim unter Teck arbeitet schranken- und ticketlos. Foto: Huber Integralbau

Anwendungsfälle in Kirchheim und Montabaur
Ein Anwendungsbeispiel für Free-Flow-Parken ist seit Juli 2019 in Kirchheim unter Teck zu finden. Das dortige 166 Stellplätze umfassende Mitarbeiterparkhaus des Klinikverbundes medius KLINIKEN wurde von dem Parkhausbauer HIB Huber Integralbau errichtet. Der Betreiber nutzt ein schranken- und ticketloses System. Dabei wird bargeldlos abgerechnet. Die Einfahrt ist nachts durch zwei Rolltore gesichert. Weitere ticket- und schrankenlosen Parksysteme hat unter anderem Scheidt & Bachmann umgesetzt. So parken seit Dezember 2018 Autofahrer nördlich des ICE-Bahnhofes Montabaur mittels Kennzeichenerkennung. Nach eigenen Angaben hat der Systemhersteller dort im Auftrag der Stadt Montabaur das größte ticket- und schrankenlose Parksystem Deutschlands eingerichtet. Das Free-Flow-System, welches sich vor allem an Bahnpendler richtet, nutzt laut Hersteller keine Geräteschnittstelle oder Trigger wie etwa Bodenschleifen. Je zwei Kameras an Ein- und Ausfahrtspur zeichnen das vordere und das hintere Kennzeichen der Fahrzeuge auf, die das Gelände ansteuern oder verlassen. Gegen Missbrauch werden eine Richtungserkennung und ein Infrarotsystem eingesetzt. Nutzer geben am Kassenautomaten das Kfz-Kennzeichen ihres Fahrzeugs ein und bekommen dann die fälligen Kosten angezeigt. Sie können bar, per App oder Girokarte beglichen werden.
Ähnliche Systeme werden auch bei Einkaufszentren eingesetzt. So sind Free-Flow-Systeme von Scheidt & Bachmann auch an der Königshof-Galerie in Mettmann sowie am Einkaufszentrum EVER.S in München installiert worden. In beiden Anwendungsfällen dient das Kfz-Kennzeichen als zentrales Kontrollmedium: Mit der barrierefreien Lösung entervo.ticketless parking soll dem Unternehmen zufolge das Autokennzeichen zum alleinigen Kontrollmedium werden. So muss der Fahrer an der Ein- und Ausfahrt nicht mehr mit einem Zugangs- oder Zahlsystem interagieren.

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Forscher des FZI – Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe entwickeln ein autonomes Parkhaus-Management-System. Dazu wurde das Testparkhaus mit speziellen Kameras erfasst. Foto: FZI – Forschungszentrum Informatik

Automatisiertes Parken in der praktischen Anwendung
Weitere neue Lösungsansätze mit digitalem Schwerpunkt ergeben sich im Bereich der Serviceangebote im Valet Parking. Besonders an Flughäfen wie etwa Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt verbreitet, handelt es sich ursprünglich um ein Angebot, bei dem der Kunde sein Fahrzeug die Hände einer Servicegesellschaft übergibt, die das Einparken als Dienstleistung übernimmt. Dass dabei Technisierung und Digitalisierung eine zunehmende Rolle spielen, zeigen aktuelle Weiterentwicklungen: So wird im automated Valet Parking wird mit digitaler Unterstützung eine vollautomatisierte und fahrerlose Parkfunktion für ein entsprechend ausgerüstetes Auto angeboten. Für ein neues automatisiertes Parksystem im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart haben die Unternehmen Bosch und Daimler bereits die Freigabe der zuständigen Behörden in Baden-Württemberg erhalten. Der automatisierte Vorfahr- und Einparkservice wird per Smartphone-App abgerufen. In der Praxis muss der Fahrer lediglich ins Parkhaus einfahren, an einer Übergabefläche aussteigen und das Auto per Smartphone-App zum Parken schicken – der automatisierte Parkservice kommt ohne Fahrer aus. Während dieser das Parkhaus bereits verlassen und sich anderen Dingen widmen kann, fährt das Auto selbstständig zu einem zugewiesenen Stellplatz und parkt ein. So kommt das Auto auch wieder vorgefahren. Genutzt werden Sensoren im Parkhaus, die den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld überwachen und Informationen zur Steuerung liefern. Die Technik im Auto setzt die Befehle der Infrastruktur in Fahrmanöver um.
Alternativ werden inzwischen auch spezialisierte Roboterfahrzeuge genutzt, die ähnlich wie ein Gabelstapler arbeiten. Sie laden ein abzustellendes Auto in einer Übergabebox auf und fahren es selbstständig zu einem Stellplatz. Auf Wunsch des Kunden kann das Auto am Ende des Parkvorgangs wieder in die Übergabebox zurückgeholt werden. Ein solches System wird seit 2014 im Parkhaus 3 des Flughafens Düsseldorf angewandt. Die Vorteile des Parkroboters RAY liegen laut Hersteller serva transport systems GmbH neben dem Komfort für den Endkunden auch in einer effizienteren Nutzung des Parkraums, da das Robotersystem präzisier und auf engerem Raum rangiert als der menschliche Fahrer. Da beim Abstellen der Raum zum Aussteigen wegfällt, soll es laut Hersteller möglich sein, auf gleichem Parkraum bis zu 60 Prozent mehr Fahrzeuge unterzubringen, als in einem herkömmlichen Parkhaus. Perspektivisch soll auch eine Kombination des Systems mit Aufzügen möglich sein, wodurch auch mehrgeschossige Parkhäuser damit ausgestattet werden können. Innerhalb des Testfelds Autonomes Fahren Baden-Württemberg soll die Entwicklung autonomer Parkdienste ebenfalls vorangetrieben werden. Im Projekt SmartEPark strebt das FZI – Foschungszentrum Informatik eine flexible Kommunikation von Parkhaus-Infrastruktur mit Fahrzeugen verschiedener Autonomiegrade und Hersteller an. Ohne den Fahrer sollen autonome E-Autos künftig zu Parkplätzen und Stromlade-Stationen geleitet werden.
Davon verspricht man sich einen entscheidenden Vorteil: Der knappe Parkraum soll besser ausnutzt werden, weil die Autos dichter geparkt werden können. Für ihre Tests haben die FZI-Wissenschaftler das Parkhaus am Fasanengarten in Karlsruhe mit mobiler Sensorik, wie beispielsweise Rundum-Kameras und speziellen Sensoren ausgestattet. Mit sogenannten LiDAR-Sensoren (Abkürzung für „Light Detection and Ranging“), können laserbasiert Abstands- und Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen werden. Per WLAN kommunizieren zudem Road-Side-Units mit einfahrenden Autos, melden ihnen die von den Sensoren entdeckten Hindernisse und leiten sie zu freien Parkplätzen oder Ladestationen. Ziel ist es, dass nicht nur vollautomatisierte, sondern auch teilautonome Autos selbstständig einen freien Stellplatz oder eine Ladesäule ansteuern können.

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Dank des Parkroboters RAY brauchen Autofahrer im Parkhaus 3 am Flughafen Düsseldorf nicht mehr selbst einzuparken. Foto: serva transport systems GmbH

Orientierung mit digitaler Unterstützung
„Die Intelligenz muss stärker auf der Seite der Parkhaus-Infrastruktur liegen, die ihre Informationen an die unterschiedlichen Fahrzeuge anpasst“, sagt Prof. J. Marius Zöllner, FZI-Vorstand und Direktor für Technisch-Kognitive Assistenzsysteme. Die Forscher analysieren, wie die digitale Technik mit dem Parkhaus als Umgebung umgehen kann: Die FZI-Forscher bilden das Fahrzeug und die Parkhaus-Umgebung in einem Simulationsprogramm originalgetreu nach und testen Funktionalitäten, welche später in der Realität eingesetzt werden. Dabei geht es unter anderem um die Frage, in welchem Format Parkplätze und andere Umgebungspunkte im Parkhaus am besten markiert werden können, um für möglichst viele Fahrzeuge lesbar zu sein und wie Fahrzeuge am effizientesten zu ihrem Parkplatz geleitet werden.
Hochgenaue Karten sind auch im Projekt Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf (KoMoD) genutzt worden, das am Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen umgesetzt wurde. Daran waren 16 Projektpartner aus Wirtschaft und Industrie beteiligt. Neben einer rund 20 Kilometer langen Teststrecke für das autonome Fahren in Düsseldorf ist zum Testen des automatisierten Valet Parkings ein Parkhaus des Projektpartners Vodafone mit Sensoren ausgestattet worden. Dazu gehörten Geräte, die erkennen können, ob ein Parkplatz frei oder belegt ist sowie ein Server, der alle gesendeten Informationen verarbeitet. Über Mobilfunk mit den Fahrzeugen im Parkhaus verbunden, konnte der Zielstellplatz und der Weg dorthin für ein Versuchsfahrzeug vorgegeben werden. Der Pfad dorthin konnte automatisiert abgefahren werden. Der Fahrer hat das Auto lediglich in einer speziellen Übergabezone geparkt. Auch hier stellten rechnergestützte Prozesse wie Umgebungserfassung, Trajektorienplanung, Umgebungserfassung und die Lokalisierung des Fahrzeugs im Parkhaus zentrale Elemente dar. Digitale Innovation, kreative bautechnische Ideen und neue Dienstleistungen im Bereich Zahlung und Zugang bieten aktuell Perspektiven auf spannende neue Parkwelten.

APCOA wird Partner von HERE Navigation On-Demand

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HERE Technologies und APCOA Parking sind Partner bei der Anwendung der Sofware-as-a-Service-Lösung HERE Navigation On-Demand, die jetzt in APCOA FLOW integriert wird. – Foto: HERE Technologies

Die Software-as-a-Service-Lösung HERE Navigation On-Demand von HERE Technologies, einem Anbieter digitaler Karten und ortsbezogener Plattformdienste, ist jetzt für die Integration in OEM-Infotainment-Programme verfügbar. Neuer Nutzer ist APCOA PARKING. Der Parkraumbewirtschafter integriert das System jetzt in seine digitale Park-Buchungsplattform APCOA Flow.

Mit HERE Navigation On-Demand können OEMs und Tier-1-Lieferanten vernetzte Dienste und erweiterbare Navigationserlebnisse auf Embedded- und mobilen Plattformen anbieten. HERE Navigation On-Demand bietet nach eigenen Angaben modernste Funktionalitäten und ein Software Development Kit (SDK), mit dem sich eigene Features entwickeln oder Dienste von Drittanbietern integrieren und somit Entwicklungs- und Lebenszykluskosten senken lassen sollen. Als Software-as-a-Service-Angebot bietet HERE Navigation On-Demand OEM-Anbietern außerdem die Remote-Konfiguration und -überwachung einer einmal bereitgestellten Navigationslösung, sodass ein Update oder Upgrade des Fahrzeugs jederzeit ist. Darüber hinaus sollen OEMs mit der Lösung beliebige Funktionalitäten und Abonnements anbieten und so neue, wiederkehrende Umsätze generieren können. Der Endnutzer greift über eine Client-Software auf die Navigationslösung zu, welche die Service-Packages aus der Cloud herunterlädt. Die modularen Service-Packages beinhalten Kartendaten, Softwarefunktionen, UX-Elemente und Referenzen auf Cloud-Service-APIs. Das Smart-Caching der Servicepakete soll sicher stellen, dass die Software-as-a-Service-Lösung auch offline funktioniert. Zudem ist Alexa, der Cloud-basierte Sprachdienst von Amazon, in HERE Navigation On-Demand vorintegriert: So soll es etwa für Automobilhersteller möglich sein, Kunden im Fahrzeug schnell und einfach ein intuitives, sprachgesteuertes Navigationserlebnis anbieten. „HERE Navigation On-Demand ist eine perfekte Lösung für OEMs, Tier-1-Anbieter und unabhängige Service-Provider. Es vereint Standard-Navigation und vernetzte Dienste mit proprietären Diensten. Außerdem kombiniert es die umfassenden Funktionen einer Embedded-Navigation mit der User-Experience einer mobilen Navigationsanwendung. HERE Technologies bietet seinen Kunden das Beste aus beiden Welten und gibt ihnen die Flexibilität, ihre eigene Benutzeroberfläche zu gestalten und zu verwalten“, sagt Kilian Frank, Produktmanager für HERE Navigation On-Demand.

Integration in APCOA Flow
Parkraumbetreiber APCOA PARKING ist das erste Nicht-Automotive-Unternehmen, welches das Service Package Software Development Kit (SDK) einsetzt und seine Dienste über die offene, digitale und skalierbare Plattform APCOA FLOW in HERE Navigation On-Demand integriert. FLOW bietet Kunden die Buchung, die Zugang und die Abwicklung von Zahlungen und Rabatten für On- und Off-Street-Parkplätze in zehn europäischen Märkten. „Wir freuen uns über die Einbindung von APCOA FLOW in die Navigation-On-Demand-Lösung von HERE. Wir werden dadurch zu einem Third-Party-Entwicklungspartner für OEMs und können die Möglichkeiten von FLOW über die fahrzeuginternen Navigationssysteme Millionen von Kunden direkt zur Verfügung stellen. Und OEMs können ihr Angebot an ihre Kunden um eine leistungsfähige On- und Off-Street-Parking-Lösung erweitern“, sagt Xavier Vallée, Chief Marketing Officer von APCOA PARKING. „Wir sind stolz darauf, dass ein Drittanbieter das SDK erfolgreich einsetzt, um zusätzliche Services für die Endkunden von OEMs anzubieten. Dies bestätigt die gute Arbeit, die wir mit HERE Navigation On-Demand geleistet haben. Die Grundlagen sind geschaffen, damit sich viele weitere Partner anschließen können“, sagt Kilian Frank, Produktmanager für HERE Navigation On-Demand.

Neues Führungsduo bei Scheidt & Bachmann Parking Solutions Germany

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Sie bilden als Duo die Geschäftsführung der Scheidt & Bachmann Parking Solutions Germany GmbH: (v.l.) Ulrich Fleps, Pascal Vincken. –  Foto: Scheidt & Bachmann

Die Scheidt & Bachmann Parking Solutions Germany GmbH hat bekannt gegeben, dass zum 1. Januar 2020 Pascal Vincken zum Geschäftsführer der Gesellschaft ernannt wurde.
Neben Ulrich Fleps, der als CEO künftig für den Bereich Sales verantwortlich ist, soll Pascal Vincken als COO die Verantwortung für den Bereich Service Operations übernehmen. Pascal Vincken war bisher in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt mehrere Jahre als Geschäftsführer bei einem Zahlungsmittelhersteller sowie als Berater bei Start-Up-Unternehmen. Durch seine bisherigen Funktionen bringe er zahlreiche Erfahrungen rund um das Thema kundenorientierter Service mit, so Scheidt & Bachmann. „Das Team heißt Pascal Vincken herzlich willkommen. Als Führungsduo werden wir mit der gesamten Mannschaft unseren gemeinsamen Anspruch verfolgen, unseren Kunden das führende Produkt- und Serviceportfolio im Markt anzubieten. Es gibt viel zu tun – mit Pascal Vincken haben wir einen kompetenten Mitstreiter für alle anstehenden Anforderungen gefunden“, sagt Ulrich Fleps über die gemeinsame Arbeit.

Goldbeck erhält Auftrag für Deutschlands größtes Parkhausprojekt

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Bei der Vertragsunterzeichnung: (v.l.) Wolfgang Lohde (Geschäftsführer und technischer Leiter, Fraport Ausbau Süd GmbH), Bärbel Bachmann (Projektleiterin, Fraport Ausbau Süd GmbH), Rainer Stürze (Goldbeck-Projektleiter), Jürgen Herdt (Goldbeck-Verkaufsingenieur) und Gerald Krebs (Leiter Parkraummanagement der Fraport AG). – Foto: Goldbeck

Am größten deutschen Flughafen soll bis 2023 ein drittes Terminal fertiggestellt sein. Goldbeck erhielt jetzt vom Frankfurt Airport den Auftrag, dort ein Parkhaus mit 8.500 Stellplätzen zu bauen. Dies sei das aktuell größte Parkhausprojekt im Land.


Am neuen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens sollen im Zuge des Flughafenausbaus insgesamt 8.500 neue Pkw-Stellplätze entstehen. Das Bielefelder Unternehmen Goldbeck erhielt jetzt den Auftrag zur Realisierung eines neuen Parkhauses in unmittelbarer Nähe des Terminals. Dem Vernehmen nach ist diese Bauvorhaben das aktuell größte Parkhausprojekt in Deutschland. Auftraggeberin ist eine Tochter der Flughafenbetreibergesellschaft Fraport AG. Das neue Parkhaus und das Flughafenterminal sollen zeitgleich entstehen und bereits 2021 teilweise in Betrieb genommen werden. Geplant sind zwei je achtgeschossige gegenüberliegende Gebäudeteile, die über vier Spindelrampen miteinander verbunden sind. „Der erste Bauabschnitt wird bereits etwa 2.200 Stellplätze bieten, das gesamte Parkhaus 2023 fertiggestellt sein“, sagte Goldbeck-Verkaufsingenieur Jürgen Herdt bei der Vertragsunterzeichnung.

Tausalzbeständiger Spezialbeton
Wenn alles fertig ist, sollen zwei Fußgängerbrücken Parkhaus und Terminal miteinander verbinden. Zudem ist eine Anbindung an das Passagier-Transportsystem geplant. Teilweise werden die Stellplätze mit E-Ladestationen ausgestattet. Weitere Bereiche sollen baulich für Elektrotankstellen vorgerüstet werden. Einzelplatzerfassung und ein Farbleitsystem sollen für Orientierung sorgen und Parksuchverkehr reduzieren. Über geeignete Schnittstellen will Goldbeck die Gebäudetechnik aus der Technikzentrale des Flughafens steuern. Die Dachflächen werden begrünt, die Fassade aus Edelstahlgewebe in Kombination mit Streckmetall und triangulierten Blechen gestaltet. Goldbeck nutzt vorgefertigte Systemelemente. Diese sollen die Bauzeit reduzieren und seien weitgehend witterungsunabhängig. Für Stellplätze und Fahrgassen will Goldbeck eine spezielle Betonmischung einsetzen, die tausalzbeständig sei und eine zusätzliche Oberflächenbeschichtung überflüssig mache. „Das minimiert sowohl die Instandhaltungskosten als auch die Ausfallzeiten“, so Herdt.
Am Frankfurter Flughafen stellt Fraport nach eigenen Angaben bislang 29.600 Stellplätze zur Verfügung, davon seien 14.800 öffentlich zugänglich. Darüber hinaus bewirtschaftet das Unternehmen an der Commerzbank-Arena, im Stadtbezirk Gateway Gardens sowie am Bürogebäude „The Squaire“ weitere Parkflächen in Frankfurt, die zusammen mit dem Flughafen insgesamt 56.400 Stellplätze umfassen.
Goldbeck kennt sich durch mehrere, bereits abgeschlossene Projekte im Umfeld des Flughafens aus. Das Bauunternehmen realisierte bereits zwei Bürogebäude in Bereich Gateway Gardens, diverse Hallen und auch Parkhäuser.

„Sie werden eher vom Blitz getroffen als von einer Parkhausschranke“

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Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Zumindest für die Parken Branche könnte das auf die neue DIN EN 12453 – 2017 zutreffen. Was für kraftbetriebene Türen und Tore durchaus sinnvoll ist, verfehlt bei Parkhausschranken seinen Zweck. Was genau dahinter steckt, was Parkhausbetreiber wissen sollten und was der Bundesverband Parken macht, erklärt Christian Rauch von der Würzburger Stadtverkehrs-GmbH und Mitglied des technischen Ausschusses.

Welche für Parkhausbetriebe relevanten Änderungen wurden mit der DIN EN 12453 – 2017 vorgenommen?

Dazu muss man wissen, was zuvor darin stand. In der DIN EN 12453 – 2001 wurde unter „Punkt 1.2. Ausnahmen“ folgendes aufgelistet: „Diese Norm gilt nicht für (…) ausschließlich für den Fahrzeugverkehr verwendete Schranken“. Dieser Passus ermöglichte es uns in der Parken Branche, Ein- und Ausfahrtschranken in eingefriedeten Parkflächen und Parkgaragen effektiv und zuverlässig zu betreiben. Voraussetzung zur Anwendung ist, dass durch geeignete Maßnahmen die Nutzung ausschließlich für Fahrzeuge sichergestellt wird.

Nun wurde dieser Passus in der DIN EN 12453 – 2017 wie folgt geändert: „Diese Europäische Norm gilt nicht für (…) ausschließlich für Fahrzeuge verwendete Schranken auf Autobahnen“. Die Regelung zur Nichtanwendung auf Schranken, die ausschließlich für den Fahrzeugverkehr verwendet werden, ist für unsere Branche von größter Bedeutung. Diese Regelung in der neuen DIN lediglich auf Autobahnschranken zu reduzieren, ist für uns nicht zielführend. Parken auf beschrankten Flächen stellt ein täglich wiederkehrendes Massengeschäft dar. Diese Massenabfertigung ist absolut vergleichbar mit Mautschranken an den Autobahnen.

Welche grundlegenden Probleme sind dadurch zu befürchten?

Die Schrankenbaumanlagen werden überwiegend mit Induktionsschleifen überwacht und gesteuert. Zusätzliche Überwachungseinrichtungen, wie sie die DIN EN 12453 – 2017 vorsieht, würden die Abfertigungsgeschwindigkeit deutlich reduzieren. Eine verlangsamte Schrankenbewegung wäre auch nötig, um eine verringerte Kräfteeinwirkung zu realisieren.

Das würde eine zügige Ein- bzw. Ausfahrt der Fahrzeuge erschweren, und die Parkhausschranke könnte ihre Kernaufgabe der Einzelfahrzeugerfassung und der zügigen Abfertigung nicht mehr erfüllen. Die Folge: mehr Staus im Parkhaus, Rückstau in den öffentlichen Verkehr und erhöhte Emissionen. Die zusätzlichen Lichtschranken oder auch Laserscanner, welche für den Bereich vor und nach dem Schrankenbaum zum Einsatz kommen müssten, wären manipulationsanfällig. Die Sicherheitslichtschranken könnten verdeckt werden, dadurch würde eine Schranke stetig offen stehen. Auch die Probleme mit Nachfahrern würden sich durch langsamere Schranke verschärfen und zu Einnahmeverlusten führen.

Hinzu kämen erhöhte Kosten für Parkhausbetreiber: Zum einen durch die Investition für die Umrüstung der Schranken – zusätzliche Lichtschranken sowie visuelle oder akustische Signalgeber vor Bewegung der Schranke werden gefordert – und modifizierte Steuerungen, die der Schrankenhersteller anbringen müsste. Zum anderen durch jährliche Prüfungen für jede Schranke inklusive Messprotokollen. Pro Schranke schlagen hier je nach Situation rund 150 Euro zu Buche.

Schranke BlitzDie DIN ist noch nicht „anerkannte Regel der Technik“, da noch keine Landesbauordnung darauf verweist. Wann und wodurch könnte sich das ändern?

Die Anwendung von Normen ist grundsätzlich freiwillig. Normen sind nicht bindend, das unterscheidet sie von Gesetzen. Rechtsverbindlichkeit erlangen Normen, wenn Gesetze oder Rechtsverordnungen wie zum Beispiel EU-Richtlinien auf sie verweisen. Daneben können Vertragspartner die Anwendung von Normen auch in Vereinbarungen verbindlich festlegen. Dennoch können sie im Streitfall als Entscheidungshilfe dienen, beispielsweise in Haftungsprozessen. Gerichte ziehen Normen und technische Regeln in Verfahren auf dem Gebiet des Mängelgewährleistungsrechts sowie des Delikts- und Produkthaftungsrechts heran, um zu beurteilen, ob der Hersteller die allgemein anerkannten Regeln der Technik beachtet und somit die verkehrsübliche Sorgfalt eingehalten hat. Normen sind damit in der Regel Empfehlungen, deren Einhaltung für Unternehmer im Hinblick auf mögliche Haftungsfälle eine gewisse Rechtssicherheit darstellt. Eine Norm ist also kein Gesetz, aber im Streitfall beziehen sich Gutachter und oftmals auch Richter auf eine DIN, weil sie einen Hinweis auf den Stand der Technik wiedergibt.

Der Bundesverband Parken setzt sich für eine Neufassung ein. Was soll diese nach dem Wunsch des Arbeitskreises „DIN Parkhausschranken“ beinhalten?

Wir mussten feststellen, dass die Chancen auf eine neue DIN eigens für Parkhausschranken eher gering sind. Insofern setzen wir uns dafür ein, dass der oben erwähnte Ausschluss unter Absatz 1.2 der früheren DIN in der anstehenden Revision wieder aufgenommen wird, am liebsten auch explizit Parkhausschranken für Parkstätten.

Und was hat der Verband dafür getan?

Wir haben bereits im August 2018 ein Schreiben an den DIN versandt, mit der Forderung, die Parkhausschranken wieder als Ausnahme mit aufzunehmen, so wie es bisher in der DIN12453 2001 war. Gleichzeitig haben wir unser Vorgehen in sehr enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit den Verbandskollegen aus Österreich abgestimmt, die hier durch die EU-Norm ebenfalls betroffen sind. Auf europäischer Ebene vertritt die EPA unser Anliegen. Um unsere Forderung argumentativ zu untermauern, haben wir im September 2019 weiterhin eine Darstellung der äußerst geringen Eintrittswahrscheinlichkeit von Schrankenunfällen an den DIN geschickt. Hierzu hatte der Bundesverband Parken im Juli 13 große Parkhausbetreiber befragt. Ergebnis: Das Risiko für einen Personenschaden durch eine Schranke im gewerblichen Garagenbetrieb liegt in den untersuchten Betrieben bei 1:16,72 Millionen. Bei 361,5 Millionen Schließbewegungen gab es im Durchschnitt 21,62 Vorfälle im Jahr, die übrigens keinesfalls lebensbedrohlich waren. Übrigens liegt die Wahrscheinlichkeit für 6 Richtige im Lotto bei 1:13,98 Millionen und die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getötet zu werden bei 1:18 Millionen, von einem Blitz getroffen zu werden bei etwa 1:6 Millionen. Sie werden also eher vom Blitz getroffen als von einer Parkhausschranke.

Und wie geht’s jetzt weiter?

Im September 2019 fand ein Arbeitskreis des Bundesverbandes Parken mit Betreibern und Herstellern statt. Wir waren uns einig, dass man versuchen sollte, einen Vertreter des Parkhausverbandes in den zuständigen DIN-Ausschuss zu entsenden. Eine entsprechende Anfrage wurde seitens des DIN bewilligt und ein Aufnahmeantrag gestellt. Nach einer konstituierenden Sitzung beim DIN in Berlin wurde ich als Mitglied des Technischen Ausschusses des BV Parken in den DIN-Ausschuss aufgenommen. Im Februar 2020 wird dessen nächste Sitzung stattfinden. Auf der Tagesordnung stehen dann unsere Schreiben und Forderungen.

Parallel dazu werden derzeit die Hersteller angefragt, um deren Problemstellungen und Lösungsansätze zu erfahren und zusammenzufassen. Auch diese Darstellung möchten wir an den DIN übermitteln, da im DIN-Ausschuss mehrheitlich Tür- und Torbauer sowie deren Verbände vertreten sind – und eben keine Schrankenhersteller.

Was raten Sie Parkhausbetreibern in der aktuellen Situation?

Nach jetzigem Stand ist die Norm DIN 12453 – 2017 gültig und wir können daher nur auf diese verweisen. Seitens des Parkhausverbandes werden wir weiter mit Hochdruck daran arbeiten, eine entsprechende Änderung der DIN Norm herbeizuführen.

 

Christian Rauch Zur Person

Christian Rauch ist als Prokurist bei der Würzburger Stadtverkehrs-GmbH zuständig für Vertrieb, Projektierung, Sales und Project Management und außerdem Mitglied im technischen Ausschuss des Bundesverbandes Parken e.V.

Wiesbadener Parkhaus wird klimaneutral betrieben

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Ein Blick auf die täglichen Nachrichten zeigt, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz in aller Munde sind. Ressourcenschonender Bau und Betrieb wird zum Thema in der Parken Branche. Nach eigenen Angaben betreibt die Park Service Hüfner GmbH + Co. KG mit ihrem Parkhaus an der Coulinstraße in Wiesbaden jetzt das erste klimaneutrale Parkhaus Deutschlands.

Industrieländer wie die Vereinigten Staaten von Amerika, China, Russland aber auch Deutschland gelten seit Jahren als hauptverantwortliche Staaten, wenn es um den Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen geht. Die Quellen des Ausstoßes zu erfassen, ihn zu vermindern und Kompensationsmaßnahmen zu treffen, kann gerade Unternehmen in den Industrieländern dabei helfen, sich klimaneutral aufzustellen. Bemühungen in diese Richtung kommen jetzt auch in der Parken Branche an. Die Park Service Hüfner GmbH + Co. KG hat ihr Parkhaus an der Coulinstraße in Wiesbaden nach eigenen Angaben als erstes Parkhaus Deutschlands klimaneutral zertifizieren lassen. Den Handlungsrahmen dazu bildete nach Unternehmensangaben die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). Ferner ist das Unternehmen der „Allianz für Entwicklung und Klima“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beigetreten und beteiligt sich an der Initiative „Verantwortlich Zukunft gestalten“ des Senats der Wirtschaft.

CO2-Ausgleich durch Zertifikatskauf
Für das Parkhaus in der Coulinstraße in Wiesbaden wurde der gesamte CO2-Fußabdruck des Gebäudes und des Betriebs berechnet. Das 360 Stellplätze auf acht Ebenen umfassende Parkhaus ist erst 2018 als Ersatz für einen Vorgängerbau aus den 1970er Jahren eröffnet worden. Den jetzt abgeschlossenen Zertifizierungsprozess hat das Unternehmen Fokus-Zukunft GmbH & Co. KG vorgenommen, das schwerpunktmäßig als Beratungsgesellschaft für Nachhaltigkeit tätig ist. Das Team berät und begleitet Unternehmen Schritt für Schritt bei der Umsetzung der individuellen Nachhaltigkeitsstrategie. Im Fall des Wiesbadener Parkhauses wurden die CO2-Emissionen für Bau und Betrieb mit der Perspektive auf eine Nutzungsdauer von 50 Jahren ausgeglichen. Dazu erwarb der Betreiber Klimaschutzzertifikate, die 4.648 Tonnen CO2entsprechen. Park Service Hüfner hat sich beim Kauf der Zertifikate für die Unterstützung von vier internationalen Klimaschutzprojekten entschieden. Dabei handelt es sich um ein Baumpflanzungsprojekt in Kikonda, Uganda, ein Baumpflanzungsprojekt in Uruguay, ein Wasserprojekt in Mali und ein Windprojekt in Indien. Der CO2-Ausstoß der Kunden-PKWs spielte bei der Zertifizierung des Parkhausbetreibers keine Rolle. „Es entspricht der Philosophie von Park Service Hüfner, den Nachhaltigkeitsgedanken zu pflegen. Wir haben die Projekte bewusst so gestreut. Passende Kompensationsmaßen sind in Deutschland zugleich kaum möglich“, so Dipl.-Ing. Frank Rothardt, Geschäftsführer der Park Service Hüfner GmbH + Co. KG.

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Sparsam und kundenfreundlich: LED-Deckenbeleuchtung und ein gut sichtbares Leitsystem

Nachhaltigkeit von Bau bis zum Abriss
Zum möglichst klimaschonenden Ansatz gehörte auch die Umsetzung baulicher Maßnahmen. So sind Stahl und Beton in Fassaden und Decken sehr sparsam verbaut worden. Ziel war bereits bei der Errichtung des Hauses, ein leichtes und möglichst belüftetes Parkhaus zu errichten. Zudem werden Leuchtmittel auf LED-Basis genutzt, die mit Ökostrom betrieben werden. Bei der Auswahl der Baumaterialen hat die Frage nach der Recyclebarkeit, etwa von Stahlteilen, eine wichtige Rolle gespielt. „Weitsichtige Unternehmer haben nicht nur ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt erkannt, sondern auch die Wettbewerbsvorteile, die ihnen glaubwürdige Nachhaltigkeit sichert“, sagt Peter Friess, Geschäftsführer von Fokus Zukunft. Bei der Stadt Wiesbaden gilt das klimaneutrale Parkhaus bereits als wegweisende Idee. „Hier wird die Messlatte für weitere Projekte dieser Art vorgelegt“, so Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol über das Parkhaus.

evopark bietet neue Onlinelösung für Parkhausbetreiber

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Technologiedienstleister evopark bietet mit seinem Produkt easyPROMOTION jetzt einen eigenen Website-Baukasten an. Das Unternehmen will ein Angebot liefern, das speziell auf die Bedürfnisse von Parkhausbetreibern zugeschnitten ist.

Einer der Anwender ist die Bavaria Parkgaragen GmbH, die das Tool für ihren neuen Onlineauftritt nutzt. Laut evopark können Kunden auf www.bavaria-parkgaragen.de  dank easyPROMOTION übersichtlich strukturiert alle relevanten Informationen leicht einsehen. „Der Vorteil ist, dass wir unsere Inhalte nun jederzeit selbst bearbeiten können – ganz ohne externe Agentur“, sagt Claus Schnell, Geschäftsführer der Bavaria Parkgaragen GmbH. „Unsere Website kann sich jetzt Schritt für Schritt und sehr modular, mit Hilfe des evopark-Website-Baukastens, von einer reinen Informationsseite zu einem interaktiven Kundenprotal entwickeln“, so Schnell. Andreas Wagner, Director Innovation & Technology bei evopark ergänzt: „Wir stellen sicher, dass die neue Website in den wichtigsten Suchmaschinen mit Kontaktdaten angezeigt und optimal auf jedem Endgerät dargestellt wird. Auf Wunsch kann der Betreiber seine easyPROMOTION Website jederzeit um weitere evopark Services erweitern – wie zum Beispiel die Kurzparker-Registrierung via evopark GO oder die Dauerparkerverwaltung über easyCONTRACT.“ Die Anwendung easyPROMOTION soll Parkhausbetreiber dabei unterstützen, ihre Sichtbarkeit online zu erhöhen. Die neue Lösung richtet sich sowohl an kleine Betriebe ohne Website als auch an Parkhausunternehmen mit bestehender Onlinepräsenz.

Scheidt & Bachmann und PBW arbeiten seit 25 Jahren zusammen

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Bei der Parkraumgesellschaft Baden Württemberg mbH (PBW) feiert man aktuell einen besonderen Jahrestag: Vor 25 Jahren wurde das landeseigene Unternehmen gegründet. Von Beginn an wurde die Zusammenarbeit mit Scheidt & Bachmann gepflegt.

Das 1994 gegründete Unternehmen PBW betreibt von den Standorten Stuttgart und Karlsruhe aus rund 80 öffentliche Parkhäuser, Citygaragen und Freiluftparkplätze sowie rund 120 Behördengaragen in Baden-Württemberg. Unternehmensangaben zufolge steuern Jahr für Jahr rund sieben Millionen Kurz- und Dauerparker einen der insgesamt rund 20.000 Stellplätze der PBW an.
Zu den Gratulanten anlässlich des Jubiläums gehört Systemhersteller Scheidt & Bachmann. „Wir sind ganz besonders stolz darauf, dass wir die PBW in diesen 25 Jahren von Anfang an in partnerschaftlicher Zusammenarbeit begleiten durften“, heißt es von dem Systemhersteller. In Stuttgart haben anlässlich des Jahrestages Ulrich Fleps, Geschäftsführer der S&B Parking Solutions Germany GmbH, und Wolfgang Ueding, Scheidt & Bachmann-Niederlassungsleiter der Region Süd-West, ein Ehrenzertifikat zur 25-jährigen Zusammenarbeit an Gebhard Hruby, Geschäftsführer der PBW, übergeben. Man freue sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit, so der Systemhersteller.