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Park-and-Bike hat Potenzial

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Positives Zwischenergebnis für Pilotprojekt in München: Umstieg vom Auto aufs Fahrrad zum Pendeln in die Innenstadt findet Akzeptanz.

Fahrradstationen wie diese sind ein wichtiger Bestandteil des „Park-and-Bike“ -Projektes. – Foto: Fang Yi / Shutterstock.com

Das Modell Park+Bike hat Zukunft. Dies ist ein erstes Zwischenergebnis einer Online-Befragung, die von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) für das Projekt entwickelt wurde und noch bis Ende Oktober 2020 läuft. Auf fünf ausgewählten P+R-Anlagen in München ist es seit Anfang Juli möglich, neben dem klassischen Park-and-Ride auch mit dem Fahrrad weiterzufahren. Für dieses Park-and-Bike genannte System wurden die Einstellbedingungen geändert: Die weitere Fahrt kann entweder mit dem eigenen Fahrrad oder mit einem Leihrad erfolgen. Ziel ist es, Pendlern auf ihrem Weg in die Münchner Innenstadt mehr Flexibilität zu geben.

In den Versuch integriert wurden im Stadtgebiet München die P+R-Anlagen Michaelibad, Westfriedhof, Studentenstadt und Lochhausen Nord. Mit insgesamt rund 1.150 Stellplätzen beträgt der Anteil dieser P+R-Anlagen 15 Prozent des gesamten städtischen P+R-Angebots von 7.468 Pkw-Stellplätzen. Mit einer Entfernung zwischen 5 und 15 Kilometern bis zum Stadtzentrum sind diese vier Testanlagen auch räumlich für das Münchner P+R-Angebot repräsentativ. Weiter integriert wurde die P+R-Anlage Sauerlach, die an der Radhauptverbindung nach München liegt.

Befragung mit positiver Resonanz

Mit mehr als 180 ausgefüllten Fragebögen ist es möglich, erste Ergebnisse des Pilotversuchs zu bewerten. “Die ersten Ergebnisse zeigen sehr schön, dass hier durch die Nutzerinnen und Nutzer ein Potenzial gesehen wird, Auto und Fahrrad miteinander zu kombinieren, um umweltfreundlicher zum Arbeitsplatz zu kommen”, sagt Prof. Dr.-Ing. Petra Schäfer, Professorin für Verkehrsplanung an der Frankfurt UAS, die diesen Pilotversuch mit einem Forschungsteam des Research Lab for Urban Transport wissenschaftlich begleitet. Auch Wolfgang Großmann, Geschäftsführer der P+R Park & Ride GmbH, ist überzeugt: “Diese ersten Befragungsergebnisse zeigen deutlich, dass Potenzial für Park-and-Bike besteht.”

32 Prozent (49 Personen) gaben an, das Angebot von Park-and- Bike nutzen zu wollen, wenn es auf ihrer P+R-Anlage eingeführt würde beziehungsweise nutzen es als Kunde einer der Testanlagen bereits. Unentschlossen sind 13 Prozent der Befragten, 55 Prozent sehen in dem Angebot keine Alternative. Gründe hierfür waren etwa, dass das Fahrziel zu weit entfernt sei oder der Stadtverkehr mit dem Fahrrad zu stressig sei.

Sinnvolle Ergänzung zu P+R

“Naturgemäß stellt es für unsere Kundinnen und Kunden, deren Anfahrtszeit zur P+R-Anlage beispielsweise weniger als zehn Minuten beträgt, kaum eine sinnvolle Nutzungsform dar, weil dann oftmals die gesamte Strecke mit dem Fahrrad gefahren werden kan”, sagt Wolfgang Großmann.

Gerade bei einer weiteren Anfahrtstrecke kann Park-and-Bike die Möglichkeiten umweltgerechter Mobilität aber sinnvoll ergänzen, wie der erfreulich hohe Anteil positiver Zustimmungen zeigt.

Die Frankfurt UAS und die P+R Park & Ride GmbH prüfen, ob der Pilotversuch und auch die wissenschaftliche Begleitung verlängert werden können. Zudem plant die Hochschule, das Potenzial von Park-and-Bike in einer weiteren deutschen Großstadt zu analysieren.

Der Online-Fragebogen ist noch bis Ende Oktober 2020 nutzbar. Er ist über einen Link abrufbar auf der Internetseite www.parkundride.de und auf der Internetseite der Frankfurt UAS unter https://survey.questionstar.com/ParkandBike

50 Jahre Scheidt & Bachmann Parking Solutions Germany GmbH

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Seit 50 Jahren existiert die Parken-Sparte von Scheidt & Bachmann. Die Scheidt & Bachmann Parking Solutions Germany GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Scheidt & Bachmann GmbH und seit 1970 in der Branche aktiv. Gegenwärtig sind nach Angaben des Unternehmens mehr als 200 Mitarbeiter in der für Deutschland zuständigen Gesellschaft beschäftigt.
Besonders stolz sind CEO Ulrich Fleps und COO Pascal Vincken nach eigenen Aussagen auf das Team und bekräftigen zugleich: „Wir sind da – für unsere Kunden“.

Foto: Schaidt & Bachmann

Messe München erneuert den Vertrag mit Scheidt & Bachmann

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Die Messe München lässt ihr Parkraum-Management-System durch Scheidt & Bachmann modernisieren. – Foto: Messe München

Die Messe München lässt ihr Parkraum-Management-System auf dem Messegelände in der bayerischen Landeshauptstadt durch den langjährigen Partner Scheidt & Bachmann modernisieren. Mit der Vergabe des Auftrags werde die bestehende 20-jährige Geschäftsbeziehung für die nächsten Jahre gefestigt, so Scheidt & Bachmann.

Zum Umfang des Auftrages gehören unter anderem die Erneuerung der Geräte in den Ein- und Ausfahrtsspuren und damit die Bereitstellung neuer Funktionen, die Erweiterung von Bezahlmöglichkeiten sowie Anzeigen für die Besucherführung. „Mit der Lösung von Scheidt & Bachmann können wir unseren Gästen einen noch besseren Komfort beim Parken bieten“, sagt Frank Pastior, Leiter Abteilung Verkehr und Sicherheit. Dazu zähle die Möglichkeit, dass verschiedene Nutzergruppen der Messen künftig Parktickets online erwerben können.

PARK NOW-Parking-Barometer

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PARK NOW verfolgt in verschiedenen europäischen Ländern, wie sich das Parkverhalten zur Zeit der strikten Corona-Einschränkungen und nach den ersten Lockerungen verändert hat. Mit mehr als 20 Millionen Kunden in über 930 Städten weltweit verfügt die PARK NOW-Gruppe nach eigenen Angaben über Einblick in das digitale Parkverhalten vieler Nutzer. Die Grafik enthält Daten bis KW 24. Die Zahl der Parkvorgänge in Deutschland nimmt weiter zu, liegt aber noch deutlich unter dem Niveau vor Ausbruch der Pandemie.

PayByPhone: Neue Version mit Start/Stopp-Funktion

Nutzerfreundliches neues Feature: die rote Stopptaste zum Beenden des Parkvorgangs. –  Foto: PayByPhone

Die aktualisierte Version der Parking-App PayByPhone ist deutlich nutzerfreundlicher: Während man sich zuvor im Vorfeld für eine Parkzeit entscheiden musste – und dann eventuell mehr gezahlt hat als nötig, wenn man früher zum Auto zurück kam –, verfügt die App jetzt über eine Start/Stopp-Funktion.
Der Nutzer tippt dafür zu Beginn der Parkzeit auf das große, direkt ins Auge springende grüne Startsignal und die Parkzeit läuft. Will man den Parkplatz wieder aufgeben, öffnet man die App und tippt auf das sofort erscheinende rote Stoppsignal. Die Parkzeit ist beendet, die Anzeige zeigt die Parkzeit und die Kosten an.
Mit dem Update von PayByPhone ist die einfache und flexible Start/Stopp-Funktion jetzt für viele Städte verfügbar. Neue Nutzer laden die kostenlose App im App Store oder Google Play Store herunter, wählen bei der Registrierung ihre bevorzugte Bezahlmethode aus (Paypal, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder Mobilfunkrechnung) und lassen sich gleich den nächstgelegenen Parkplatz anzeigen. Auf die Einhaltung der Höchstparkdauer achtet das System automatisch. Die Verkehrsüberwachung überprüft mittels elektronischer Kennzeichenabfrage, ob für das jeweilige Fahrzeug ein Handyparkschein gelöst wurde. Hilfreich für ortsfremde Besucher der Städte: Mit der Zusatzfunktion „Zurück zum Auto“ dient die App als Wegweiser zu dem Ort, an dem das Auto abgestellt wurde.
Entwickler der App ist sunhill technologies, ein Tochterunternehmen der Volkswagen Financial Services AG.

Porsche weitet App-Angebot deutlich aus

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Im Jahr 2017 hatte Porsche in Zusammenarbeit mit evopark einen Service unter dem Namen „Parken Plus“ gestartet. Ende Mai 2020 stellte der Sportwagenhersteller nun eine neue App mit demselben Namen vor. Diese ersetzt das alte Angebot mit erweiterten Funktionen. Der größte Kundennutzen entsteht vor allem dadurch, dass der Dienst nicht nur deutlich mehr Parkhäuser als bisher abdeckt, sondern in vielen Städten auch das digitale Parken am Straßenrand ermöglicht.

On-Street-Parken mit Porsche: In derzeit 250 deutschen Städten können Nutzer der neuen, von evopark entwickelten App ein Parkticket digital „ziehen“. Wie bei anderen Apps lässt sich die genutzte Parkzeit jederzeit auf dem Smartphone einsehen. Läuft diese ab, erscheint 15 Minuten vorher eine Erinnerung. Das Verlängern der Parkzeit ist über Parken Plus von unterwegs aus möglich. Zudem rechne die Anwendung über die Start-Stopp-Funktion nur jene Parkzeit ab, die tatsächlich genutzt wurde, so der Anbieter. Damit parken die App-Nutzer laut Porsche und evopark nicht nur stressfreier, sondern auch preiswerter. In 70 Städten bekommen sie zudem kostenfreie Kurzparktickets, um beispielsweise beim Bäcker Brötchen zu holen.

In den Genuss von Parken Plus kommen auch Autofahrer anderer Marken, wenn sie mögen. Technische Voraussetzung ist lediglich ein Smartphone mit einem Betriebssystem von Apple ab iOS 13 oder Android ab 6.0 Marshmallow. Die Parkvorgänge lassen sich in der App jederzeit einsehen – über das Kundenportal My Porsche ebenfalls. Die Rechnungstellung erfolgt monatlich per E-Mail.

Kontaktloser Parkhaus-Zugang per RFID

Beim Off-Street-Parken setzt Porsche auf RFID-Technologie. Mit der Porsche ID Card erhalten Kunden kontaktlos Zugang zu rund 300 kooperierenden Parkhäusern in ganz Deutschland, die vielfach über den Partner sunhill technologies GmbH angebunden sind. Der Porsche-Service öffnet aber auch bei APCOA die Schranken.

Das Funktionsprinzip gleicht dem von APCOA FLOW. Statt ein Papierticket zu ziehen, genügt es in den meisten der teilnehmenden Parkhäuser, die Porsche ID Card bei der Einfahrt kurz hochzuhalten. Nur in Einzelfällen müsse die RFID-Karte an das Lesegerät der Schranke gehalten werden, um diese zu öffnen. Im Hintergrund startet der Parkvorgang automatisch und endet bei der Ausfahrt. Neben dem Wegfall von Papierticket und Bargeld nennt Porsche als weiteren Vorteil, dass Nutzer der Funkkarte das Risiko senken, bei der Ein- und Ausfahrt die Fahrzeugfelgen zu beschädigen.

Expansion in die USA geplant

„Mit dem Parken-Plus-Angebot erleichtern wir Porsche-Fahrern und Kunden anderer Hersteller künftig viele Vorgänge rund ums Parken“, so Michael Hoffmann, Manager Porsche Parken Plus. „Mit der App bündeln wir alle auf das Parken bezogene Themen und überführen sie in das Porsche-Ökosystem. Der Launch in Deutschland ist dabei nur der Anfang – wir bringen die Anwendung zeitnah in andere Märkte, beispielsweise die USA.“

Foto: Porsche

Sichere Mobilität in Zeiten des Coronavirus

Der Einzelhandel darf wieder öffnen. Wer sein Auto im Parkhaus abstellt geht sicher, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln mobil zu sein. – Foto: Shutterstock

Parken bleibt in Corona-Zeiten ein wichtiges Thema. Der Bundesverband Parken weist in einer aktuellen Pressemitteilung darauf hin, dass Parkgaragen gerade auch in Zeiten von Corona Autofahrern ausreichend Platz für eine sichere Erreichbarkeit der Innenstadt bieten.

Seit dem 20. April 2020 sind die Innenstädte in Deutschland wieder belebter, da viele Geschäfte wieder öffnen dürfen. Wer mit dem eigenen PKW in die Innenstadt fahre und eine Parkgarage ansteuere, könne komfortabel und sicher sein Ziel erreichen – mit dem lebenswichtigen Sicherheitsabstand und auf alle Fälle ohne Gedränge, so der Bundesverband Parken in einer aktuelle Pressemitteilung. Das Auto habe, gerade jetzt in der Corona–Zeit, große Vorteile und sei im Sinne der Abstands- und Hygiene-Regeln das sicherste Verkehrsmittel. „Die Parkhausbetreiber in ganz Deutschland sind auch in der Krise für Ihre Kunden da. Wir bieten jedem Autofahrer die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der Abstandregelungen und unter Beachtung der Hygienevorschriften sein Ziel in der Innenstadt zu erreichen,“ sagt Michael Kesseler, Vorsitzender im Vorstand des Bundesverbandes Parken. „Unsere langjährigen Kunden wissen es bereits, und wer uns noch nicht kennt, kann es ja vielleicht gerade in Zeiten von Corona einmal ausprobieren: Parkhäuser und Tiefgaragen liegen oft optimal im Zentrum und so kommen Sie zügig und individuell zu ihrem Ziel. Da das öffentliche Leben trotz der Wiedereröffnung der Geschäfte zum Großteil noch herunter gefahren ist, finden Sie bei unseren Mitgliedsbetrieben so gut wie sicher einen freien Parkplatz“, so Kesseler.
Parkhäuser und Tiefgaragen leisteten einen wesentlichen Beitrag für die Lebensqualität in der Stadt, so der Verband. Jedes Auto, das nicht am Straßenrand parke, schaffe dort Platz zum Beispiel für Fußgänger oder Fahrradfahrer. In Zeiten von Corona benötigten besonders diese Verkehrsteilnehmer ausreichend Raum, um den notwendigen Mindestabstand zueinander einhalten zu können.

Neues Parkhaus für Anwohner in Berlin

Die Parkdecks wurden hell und offen gestaltet. Die Spannbeton-Fertigdecken von DW SYSTEMBAU reichen über eine Breite von 16 Metern. – Fotos (2): DW Systembau

Im Auftrag der Berliner Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU entstand am nördlichen Rand der Berliner Großwohnsiedlung Märkisches Viertel eine neue Hochgarage, die Platz für 551 Pkw bietet. Geplant und gebaut wurde das Parkhaus nach dem Konzept des Parkhausbauers Park>>Raum.

Das landeseigene Wohnungsunternehmen GESOBAU AG betreut im Märkischen Viertel Berlins rund 15.000 Wohnungen. Das Angebot des Unternehmens umfasst neben Wohnungen und Gewerbeimmobilien auch Stellplätze, die in Zeiten wachsender Mobilität für Anwohner einen entscheidenden Standortfaktor darstellen, besonders, da der On-Street-Parkraum im städtischen Bereich zusehends knapper wird. Vor diesem Hintergrund erfolgte der Neubau am Senftenberger Ring, nachdem an gleicher Stelle zuvor ein altes Parkhaus zurückgebaut wurde.

14 Monate Bauzeit für Hochgarage
Für eine wirtschaftliche und zuverlässige Umsetzung setzte die GESOBAU auf ein schlüsselfertiges Parkhauskonzept von Park>>Raum, das von der individuellen Planung über den zügigen Bau mit standardisierten Komponenten bis zur Übergabe des fertigen Gebäudes alle Projektphasen umfasst. Im April 2018 startet die Firma Willy Johannes Bau GmbH & Co. KG als Generalunternehmen mit den Arbeiten für das siebengeschossige Parkhaus. Eine besondere Herausforderung stellte der beengte Baustellenraum dar. Die Baufläche ist zu drei Seiten durch einen geschützten Baumbestand eingegrenzt und verläuft an der verbleibenden Seite direkt an der Zufahrtsstraße. Mit sieben Geschossen, die 14 Split-Level bilden, und einer Gesamthöhe von maximal 19,75 Metern ist das Gebäude niedriger als die zehngeschossigen Wohnhäuser vor Ort. Die Gesamtlänge beträgt circa 61 Meter und die Breite circa 33 Meter. Auf den versetzten Parkebenen finden insgesamt 551 Pkw Platz, die Geschossfläche beläuft sich auf circa 14.315 Quadratmeter. Das Erscheinungsbild ist geprägt durch die Aluminium-Lochblech-Fassade, die als Blend- und Sichtschutz fungiert und für Belüftung sorgt. Die Zufahrt erfolgt über Gitter-Rolltore, wobei die hohe Nutzungsfrequenz von täglich rund 1.400 Zyklen vor dem Hintergrund optimierter Wartungskosten besondere Anforderungen an die technische Umsetzung stellte. Die Wohnhäuser des Quartiers sind umgeben von weitläufigen Grünanlagen, die einen hohen Naherholungswert bieten und wesentlich zur Lebensqualität beitragen. Das neue Parkhaus sollte sich in diese Umgebung einfügen und erhielt ein Retentionsdach für die Begrünung. Dabei gibt die Baugenehmigung einen durchwurzelbaren Dachaufbau von 20 Zentimetern vor, woraus Lasten für die Bemessung resultierten, die mit 310 Kilogramm pro Quadratmeter größer sind als die Verkehrslasten auf den Parkebenen. 

Mit dem Gründach und Rankhilfen an der
Fassadenverkleidung soll sich das Parkhaus
gut der grünen Umgebung anpassen.

Systematisch zu Effizienz bei Bau und Bewirtschaftung
Für die neue Hochgarage in Reinickendorf kam als Tragwerk eine offene Stahlskelettbauweise aus DELTABEAM®-Frames der Peikko Deutschland GmbH in Kombination mit einer vorgehängten Aluminium-Fassade zum Einsatz. Die vorgespannten BRESPA®-Decken der DW SYSTEMBAU GMBH reichen unterzugs- und stützenfrei über eine Breite von 16,50 Meter. Als Fahrbahnbelag wurde Gussasphalt der Firma Hofmeister Gussasphalt verwandt. Der Hersteller verspricht bei dem Material eine hohe Verschleißfestigkeit und Resistenz gegenüber Niederschlag, Schmelzwasser und Tausalzen. Der Gussasphalt darf direkt nach dem Erkalten befahren werden. Neben den Verbundträgern und -stützen von DELTABEAN® FRAMES, die große Spannweiten und eine offene Architektur ermöglichen, kommt hier den eingesetzten BRESPA®-Decken eine zentrale Bedeutung zu. Die 40 Zentimeter starken Spannbeton-Fertigdecken mit glatten Unteransichten überspannen ganze Parkdecks und sollen so Stützen und Wandpfeiler überflüssig machen. Dadurch entfallen laut Unternehmensangaben nicht nur dunkle, unübersichtliche Ecken, auch die Ausleuchtungs- und Lüftungstechnik sowie die Sicherheitsüberwachung könne einfacher, energiesparender und kostengünstiger gestaltet werden. Gleichzeitig soll ermöglicht werden, dass eine robuste Konstruktion mit minimalen Wartungs- und Instandhaltungskosten errichtet wird. Dadurch soll sich der Betrieb des Parkhauses in jedem Fall rechnen. Gut ausgeleuchtete Flächen sollen ferner das Sicherheitsgefühl stärken und bei der Orientierung im Raum helfen, damit Besucher sich wohlfühlen und gut zurechtfinden.
Kostengünstige Standards, individuell angepasst
Klare Linien, einfache Formen, standardisierte Abmessungen und der Einsatz identischer Bauteile in sehr hoher Stückzahl zeichnen Parkbauten grundsätzlich aus. Diesen Umstand will sich das Konzept von Park>>Raum zunutze machen, indem man industriell vorgefertigte Bauteile aufeinander abgestimmt verwendet. So soll eine schnelle und kostensichere Errichtung des Parkgebäudes in gesicherter Bauqualität ermöglicht werden. Alle Komponenten unterliegen dabei strengen Vorgaben und Kontrollen. Fassaden, Infrastrukturanbindungen, Beleuchtungssysteme oder auch Farbkonzepte können je nach Bedarf individuell zusammengestellt werden. Auch besondere bauliche und logistische Anforderungen, wie hier die Dachbegrünung oder der beengte Baustellenraum, werden laut Unternehmen erfüllt. Eine Palette an Zusatzmodulen, von der E-Ladestation über Fahrradboxen bis hin zu Solarflächen, gehört ebenfalls zum Angebot.

Münchener Hochschule nutzt Parkleitsystem von MSR-Traffic

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Am Standort Garching setzt die TU München in ihrem Parkhaus am Coulombwall 6 auf ein Parkleitsystem von MSR-Traffic. – Foto: MSR-Traffic

Die Technische Universität München (TUM) gilt als bekannter Wissenschaftsstandort. Beim Thema Parken setzt die Hochschule jetzt am Standort Garching auf ein Parkleitsystem von MSR-Traffic.
Die TUM erstreckt sich über vier große Standorte in Bayern: München, Garching, Weihenstephan und Straubing. Hier sind die insgesamt 15 Fakultäten und wichtigsten Forschungseinrichtungen der Universität beheimatet. Neben einem großen, kostenlosen Parkplatz am Campus Garching verfügt die Hochschule hier über die öffentliche Tiefgarage GALILEO, von wo aus viele Einrichtungen und Geschäfte in Garching fußläufig erreichbar sind. Das Areal ist von Studenten und Besuchern oft stark frequentiert. Die aktuelle Parkplatzsituation ist daher vielfach angespannt.
Seit März 2020 bietet der Campus ein weiteres Parkhaus am Coulombwall 6 mit einem Parkleitsystem von MSR-Traffic an. Die 200 Stellplätze werden ausschließlich von Mitarbeitern und Studenten der TU München genutzt. Das Parkhaus bietet normale und Handicap-Stellplätze sowie Stellplätze mit E-Ladesäulen. Die vor Ort genutzte dynamische Verkehrsleittechnik dient dazu, Autofahrer zum nächsten freien Parkplatz zu leiten. Die frei programmierbaren ParkGard® Matrix-LED-Anzeigen von MSR-Traffic sollen für eine intuitive Wegführung sorgen und Autofahrern eine Zeitersparnis einbringen. Gleichzeitig soll der Verkehr im Parkhaus gemindert werden.
Mittels der MSR-Ultraschallsensoren mit farbigen Status-LEDs sollen das genaue Zählen und die Einzelplatz-Detektion von Fahrzeugen ermöglicht werden. Die Montage der Einzelplatz- und Zähl-Sensorik erfolgt jeweils unter der Decke, auf Putz oder auf einer Schiene. Da das oberste Parkdeck des Parkhauses über keine Decke verfügt, wurden Induktionsschleifen verwendet. Die Schleifen wurden in die Auffahrt eingeschnitten und danach ebenbündig wieder geschlossen. Die Leittechnik-Software ParkGard® Control Center ermöglicht laut MSR-Traffic sowohl bedienerfreundliche Auswertungen der Parkvorgänge als auch die Steuerung der Geräte im Parkhaus.

Neue Ladestation mit kontaktloser Kreditkartenzahlung

JUICE TECHNOLOGY stellt mit seinem JUICE CHARGER 2 eine Wallbox vor, die über eine kontaktlose Kreditkartenzahlfunktion verfügt. – Fotos (2): JUICE TECHNOLOGY

Die Juice Technology AG, Hersteller von mobilen Ladestationen für Elektroautos, präsentiert eine Neuheit im Bereich E-Ladeinfrastruktur. Die Wallbox JUICE CHARGER 2 verfügt jetzt, neben allen gängigen Bezahlmöglichkeiten, über die Funktion zur berührungslosen Kreditkartenzahlung.
Mit der 22-kW-Wallbox JUICE CHARGER 2 kann jetzt per Kreditkarte, ApplePay und GooglePay bezahlt werden. Das Identifizieren, Freischalten, Steuern und Abrechnen funktioniert bei der Wandladestation dank bereits integriertem NFC- beziehungsweise RFID-Leser und den Smart-Modulen zu smartJUICE, accessJUICE, payJUICE und billJUICE, die ohne Aufpreis erhältlich sind. Zum Start des Ladevorgangs wird das Zahlungsmittel einmal an die Wallbox gehalten. Die Abrechnung erfolgt nach Bezug und der exakte Betrag wird beim Beenden des Ladevorgangs automatisch verrechnet. Ein erneutes Bestätigen zum Beenden und die Eingabe eines fixen Ladebetrags vorab sind nicht notwendig. „Das Highlight dieser Wallbox ist definitiv die Funktion der Kreditkartenzahlung. E-Autofahrer sollen nicht damit beübt werden, für jede Ladestation eine andere App oder Ladekarte nutzen zu müssen. Die Kredit-, Debitkarte oder das Smartphone hat nun einmal jeder dabei, deshalb war es für uns naheliegend, dass wir diese Bezahlmöglichkeit in unseren JUICE CHARGER 2 integrierten“, sagt Christoph Erni, Gründer und CEO der Juice Technology AG. „Design, das die Funktionalität nicht beeinträchtigt, Sicherheit, Usability und Zukunftsfähigkeit waren die Leitattribute, die unser JUICE CHARGER 2 erfüllen sollte. Und das ist uns gelungen“, so Erni. Laut Hersteller soll der JUICE CHARGER 2 durch Funktionalität und hochwertige Materialien überzeugen. Das genutzte Chromstahlgehäuse ist nach IP65 strahlwasser- und staubdicht. Kabelaufhängung und Steckerhalterung sollen Induktionsschleifen und eine Verschmutzung des Ladesteckers verhindern. Die Wandladestation verfüge über alle wichtigen Sicherheitsfeatures und erfülle lückenlos alle Auflagen der weltweit anwendbaren Normen (CE-konform). Der Anschluss könne durch jeden ausgebildeten Elektroinstallateur erfolgen, ohne zusätzliche zeitaufwändige Schulungen oder Zertifizierungen, so JUICE TECHNOLOGY.
Flexibilität in puncto Zahlmethoden
Neben Funktionalität soll der JUICE CHARGER 2 vor allem Zukunftssicherheit bieten. Der Hersteller wirbt mit Kompatibilität mit aktuellen und neuen Elektroautos, die über einen Typ-2- oder Typ-1-Anschluss verfügen. Die Steuerung erfolgt über das Touch-Display. Darüber befindet sich der NFC/RFID-Leser, über den die Bezahlung via Kreditkarte und auch mit Hilfe anderer Zahlmethoden wie ApplePay oder GooglePay erfolgen kann. Der JUICE CHARGER 2 ist laut JUICE TECHNOLOGY für den Einsatz im öffentlichen Bereich geeignet. Der geeichte Stromzähler soll exakt und transparent abrechnen. Erhältlich ist die Wandladestation in verschiedenen Basisvarianten. Neben der klassischen Wallbox, gibt es auch eine Flex-Variante, bei der der integrierte und vom TÜV SÜD zertifizierte JUICE BOOSTER 2 – eine mobile 22-kW-Ladestation – entnommen werden kann. Ferner wird die Variante Flat angeboten, falls JUICE BOOSTER 2 bereits vorhanden ist nur das Gehäuse benötigt wird.