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Kompetenzforum Parken verschoben

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Der Bundesverband Parken e. V. teilt mit, dass das Kompetenzforum Parken aus organisatorischen Gründen um einen Tag vorverlegt wurde. Neuer Termin ist somit der 29. November 2022.

Am Veranstaltungsort ändert sich nichts, die Veranstaltung wird planmäßig im Congress Centrum Würzburg stattfinden.

© Marko Ruh

EasyPark und Renault kooperieren

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Das Parktechnologie-Unternehmen EasyPark und der französische Automobilhersteller Renault kooperieren. Teil der Zusammenarbeit ist die Integration der EasyPark-App in das Infotainment-System des neuen Renault Megane E-Tech Electric.

Mit der Integration der EasyPark-App in das neue Renault-Modell können Fahrer die App direkt in das Infotainment-System des Fahrzeugs laden und verschiedene neue Funktionen nutzen. Wie zum Beispiel „Autostop“, das den Parkvorgang automatisch beendet, wenn das Auto eine Parklücke verlässt.

„Die innovativen Lösungen, die wir gemeinsam mit Renault entwickeln, sind die Zukunft eines vollständig digitalen Parkerlebnisses. Durch die Integration unserer preisgekrönten App in die Infotainment-Systeme der Autos ergeben sich neue Möglichkeiten, die das Parken und die Mobilität noch einfacher machen. Wenn die App in das Auto selbst integriert wird, scheint die Vision eines Autos, das Parkvorgänge selbständig starten und beenden kann, näher denn je“, sagt Cameron Clayton, CEO der EasyPark-Gruppe.

Innovationen für die Zukunft

Das Infotainment-System „OpenR Link“ von Renault basiert auf dem Android-Betriebssystem Android Automotive. Durch das Herunterladen der EasyPark-App im Auto können Fahrer das Einparken direkt über das Display des Fahrzeugs verwalten.

Der Mobilitätsdienstleister EasyPark pflegt bereits ähnliche Partnerschaften mit den Automarken Volvo, Polestar und Mercedes Benz. Seit dem 18. Mai steht die App auch für den Megane E-Tech Electric und alle weiteren OpenR-Link-unterstützten Fahrzeuge im Google Play Store zum Download bereit.

Die EasyPark-App ist in insgesamt rund 2200 Städten in 20 Ländern verfügbar, was das Pendeln in Nachbarländer vereinfache. Die Parkzeit kann flexibel in der App gestartet, gestoppt oder verlängert werden – von überall. Auch bezahlen Fahrer nur die Zeit, die sie wirklich geparkt haben. Um den Kunden das Parken zu erleichtern, zeigt die sogenannte  FIND-Funktion schon vor Fahrtbeginn, wo die Wahrscheinlichkeit einen Parkplatz zu finden, am größten ist.

Nico Schlegel, Country Director EasyPark Deutschland, sagt: „Durch die neue Kooperation mit Renault können wir unsere Vorreiterrolle beim digitalen Parken und bei Mobilitätsdienstleistungen weiter ausbauen. Auch in Deutschland nutzen immer mehr Menschen unsere hochmodernen digitalen Parkdienste. So machen wir vielen Autofahrer:innen das Leben leichter und Städte lebenswerter.“

© EasyPark

Mehr Ladepunkte in der Hauptstadt

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Der Ladesäulenhersteller Compleo möchte die Ladeinfrastruktur ausbauen – Dafür hat das Unternehmen die Stadtwerke Berlin als Partner gewinnen können.

Der Ladestationenhersteller Compleo Solutions AG möchte urbane Ladeinfrastruktur ausbauen. Dafür konnte das Unternehmen nun im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung die Berliner Stadtwerke GmbH als Partner gewinnen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren nimmt der Berliner Energieversorger eine große Anzahl von Ladestationen des Typs DUO IMS ab. Die erste Lieferung soll im Juli 2022 erfolgen. 

Bei der Wahl des Anbieters für die Ladeinfrastruktur-Projekte der Berliner Stadtwerke konnte sich Compleo unter anderem wegen der Eichrechtskonformität und der Bezahltechnologie für diskriminierungsfreies Laden von E-Fahrzeugen durchsetzen. Diskriminierungsfreies Laden bedeutet, dass Kunden ihr Fahrzeug an jeder Ladesäule laden können, unabhängig davon, bei welchem Ladesäulenabieter sie unter Vertrag stehen. Transparente Abrechnungssysteme und international offene Bezahlmethoden beim Laden seien heute ein enorm wichtiger Komfortfaktor. Fahrer von E-Autos erwarten laut Compleo einfache und transparente Bezahlmöglichkeiten für ihre Ladevorgänge. Dafür benötigen die Betreiber Systeme, die eine gesetzeskonforme Abrechnung und ein einfaches Management der Ladeinfrastruktur ermöglichen.

„Beim Aufbau neuer Ladestationen müssen laut Ladesäulenverordnung bis zum 1.Juli 2023 Kartenlesegeräte zur Bezahlung verfügbar sein. Wir starten deswegen rechtzeitig mit dem Aufbau. Damit bieten wir auch künftig eine verbrauchernahe Lösung an”, sagt Dr. Kerstin Busch, Geschäftsführerin der Berliner Stadtwerke GmbH. Der kommunale Ökostromproduzent übernimmt im Sommer 2022 die Verantwortung für das öffentliche Ladenetz in der Hauptstadt und dessen Ausbau.

Laden und bezahlen – an jedem Ort zu jeder Zeit

Compleo war bei der Umsetzung des Eichrechts einer der ersten Hersteller, die die Zulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) für eine eichrechtskonforme DC-Ladestation bekamen. Compleo integriert die Direct-Payment-Technologien von Anfang an in seine Ladelösungen. „Als technologie-getriebenes Unternehmen treiben wir Innovationen beim Bezahlen voran, damit das Laden und Bezahlen an der Ladestation für alle kinderleicht wird – an jedem Ort zu jeder Zeit“, erklärt Alfred Vrieling, Vice President Sales Europe von Compleo.

Der Gesamtumfang des Rahmenvertrags beläuft sich auf ein Volumen im geringen einstelligen Millionenbereich. Für Compleo bedeutet diese Kooperation ein weiteres Projekt, bei dem mit eichrechtskonformen Ladelösungen sowie mobile und webbasierten Technologien an der Ladesäule zum Einsatz kommen.
Mittlerweile setzen laut eigenen Angaben schon über 300 Stadtwerke und Energieversorger auf die Technologie von Compleo.

© Compleo

Smarter Schutz vor Brandgefahr

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Das neue Parkhaus ist mit neun Etagen das höchste Gebäude auf dem Campus des international renommierten Forschungszentrums GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und Facility for Antiproton and Ion
Research (FAIR) in Darmstadt. Das Brandschutzkonzept für das Parkobjekt kam von Hekatron.

Mehr als 1.500 Menschen sind an den Darmstädter Forschungseinrichtungen beschäftigt. Dazu kommen neben Besuchern jährlich nochmal rund 1.000 Wissenschaftler aus Universitäten und anderen Forschungslaboren weltweit. Sie reisen nach Darmstadt, um hier die international einmalige Teilchenbeschleunigeranlage des Zentrums für Experimente zu nutzen. Um den Parkplatzbedarf zu decken, wurde daher ein neues Parkhaus errichtet, das Mitte 2021 in Betrieb genommen wurde. Auf rund 27.000 Quadratmetern Fläche, verteilt auf neun Geschosse, bietet das Parkhaus nun Stellplätze für mehr als 800 Fahrzeuge. Außerdem gibt es im Außenbereich der Parkanlage 40 Stellplätze für Elektroautos.

Brandschutz-Sonderfall: Offene Bauweise

Durch die Brandlast parkender Fahrzeuge ergibt sich in Verbindung mit dem Entzündungspotential allgemein ein hohes Brandrisiko für Parkhäuser. Erschwerend kommt hinzu, dass sich ein ausbrechendes Feuer durch Aufzugsschächte schnell ausbreiten kann. Die offene Bauweise des Parkhauses bei GSI/FAIR gilt in Sachen Brandschutz zudem als Sonderfall: Da bei einem Brand Hitze und Rauch durch Querluft und Wind fortgetragen werden, kann das die Detektion des Brandherdes erschweren.

Um diesem möglichen Problem vorzugreifen, setzte der Errichter EAB Elektroanlagenbau GmbH Rhein/Main auf Brandschutz von Hekatron: „Die Produkte von Hekatron bieten uns flexible Vernetzungsmöglichkeiten und Technologien, mit denen der Brandschutz im neuen Parkhaus auch wachsenden Anforderungen gerecht werden kann“, fasst Projektleiter Sascha Fleischer zusammen. Die verbauten Lösungen sind beliebig erweiterbar, sodass auch andere Objekte standortübergreifend mit dem Parkhaus vernetzt werden können.

Sichere Branddetektion trotz erschwerter Bedingungen

Die Brandmeldeanlage des Zentrums umfasst 21 Integral Evoxx Brandmelderzentralen auf dem Gesamtgelände der Forschungseinrichtung. Alle Meldungen, Störungen und Alarme laufen in der Hauptzentrale, die das Herzstück der gesamten Anlage bildet, zusammen. Im Ernstfall löst sie die entsprechende Brandfallsteuerung aus und alarmiert die anwesenden Personen. Gleichzeitig informiert die Brandmelderzentrale die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Im Parkhaus bei GSI/FAIR wurden mehr als 60 linienförmige Wärmemelder vom Typ ADW 535 verbaut. Der elektronische Sensor des ADW 535 kann Temperaturanstieg registrieren und Alarm auslösen, sobald eine bestimmte Grenze überschritten wurde. „Insgesamt haben wir mehr als sechs Kilometer Fühlerrohre aus Kupfer verlegt, um trotz der offenen Bauweise eine hohe Detektionssicherheit zu garantieren“, erklärt Projektleiter Sascha Fleischer.

Kosteneffizient und smart vernetzt

Für die Vernetzung der Brandmelderzentralen sorgt das Netzwerk Integral WAN. Mit der smarten IP-Vernetzung lassen sich bis zu 4.000 Zentralen miteinander verbinden – auch dann, wenn sie unterschiedlichen Generationen der Hekatron Integral entstammen. Mit Hilfe dieses Netzwerks können bestehende Anlagen weiter betrieben und mit neuen vernetzt werden – auch über Ortsgrenzen hinweg. Durch die Kombinationsmöglichkeit von alter und neuer Technologie bietet diese Lösung laut Hekatron hohes Einsparpotential.

© Hekatron

Best in Parking: Abends günstig parken

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Mit der Abendpauschale können Bürger in Wien für sechs Euro von 18 bis 24 Uhr parken.

In 13 Garagen der Best in Parking AG in Wien gelten besondere Abendtarife. In den ausgewiesenen Standorten können Kunden mit der sogenannten Abendpauschale für sechs Euro besonders günstig parken. Die Pauschale gilt für sechs Stunden von 18 bis 24 Uhr. Die zentral gelegenen Garagen mit Abendpauschale befinden sich in der Nähe vieler kultureller Einrichtungen und beliebter Restaurants, vom 1. bis zum 9. Wiener Gemeindebezirk.

Das Parken in einer der Garagen ist auch stressfreier als in den „Blauen Zonen“, da hier der Stundentarif von EUR 2,20 bis abends 22 Uhr gilt (Montag bis Freitag). Die maximale Parkdauer ist dort zudem auf zwei Stunden begrenzt.

Aber nicht nur in Wien kann man abends günstig parken: Auch in ausgewählten Garagen von der Best in Parking AG in Innsbruck, Linz, Klagenfurt und St. Pölten gibt es günstige Abendtarife.

© Best in Parking

Die Zukunft des urbanen Raums

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micromobility expo 2019, 02. - 04. Mai: Neue Veranstaltung f¸r Mikromobilit‰t im urbanen Raum, Hannover.

Die micromobility expo liefert am Donnerstag, 19. Mai ein Konferenzprogramm mit kompakten Informationen und lebhaften Diskussionen rund um die Mobilitätswende im urbanen Raum. Stattfinden wird die Veranstaltung auf dem Messegelände in Hannover.

Eröffnet wird das Programm mit einer Keynote der Autorin Katja Diehl, die ein Plädoyer weg vom Auto hin zu einer menschenzentrierten Mobilität hält. In ihrem aktuellen Buch „Autokorrektur“ beschreibt sie die Vision einer kinderfreundlichen, barrierearmen und entschleunigten Stadt. „Jede*r sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können“, betont Diehl.

Mehr Menschen für E-Mobilität begeistern

Gleich im ersten Panel des Konferenzprogramms geht es um die „Mobilität der Zukunft: attraktiv, klug und gerecht“, unter anderem mit Belit Onay, Oberbürgermeister der Stadt Hannover. Onay hat sich ehrgeizige Ziele für die Klimaneutralität gesetzt. Multimodale Mobilität soll dabei viel stärker in den Fokus rücken. „Mikromobilität und ihre Anwendungsszenarien im innerstädtischen Raum können einen wichtigen Beitrag für moderne und ressourcenschonende Mobilitätskonzepte liefern“, sagt Onay.

Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende von enercity, setzt auf Elektromobilität: „Ob eigenes E-Bike, geliehener E-Scooter oder das E-Auto im Abo – die Zukunft der Mobilität insbesondere im urbanen Raum ist elektrisch, klimafreundlich und vielfältig. Dafür braucht es die passende Ladeinfrastruktur und intelligente Sharing-Angebote, um immer mehr Menschen den Wechsel zur E-Mobilität zu erleichtern.“

“Mobilität ist ein zentrales Handlungsfeld”

Dem Mobilitätsforscher Dr. Alexander Rammert von der TU Berlin geht es in erster Linie um das Verständnis der menschlichen Mobilität. „Mobilität zu verstehen, bedeutet den Verkehr steuern zu können, bevor er überhaupt entsteht”, sagt Rammert.

Prof. Dr. Stephan Rammler, Wissenschaftlicher Direktor des micromobility-expo-Partners IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung,plädiert für mehr Nachhaltigkeit und setzt auf das Engagement der Kommunen: „Mobilität ist das zentrale Handlungsfeld der Nachhaltigkeitstransformation, und die Kommunen sind die entscheidenden zivilgesellschaftlichen Aushandlungsarenen urbaner Postfossilität.“

Im Themen-Slot „Umdenken: Weg vom Autoverkehr zu mehr Vielfalt und Gleichberechtigung auf den Straßen“ spricht unter anderem Dr. Daniela Wühr, Fachreferentin für Mobilitätsverhalten und Trendforschung beim ADAC. Wühr befasst sich mit der Frage, ob E-Scooter eine Chance für Intermodalität darstellen oder eher als riskanter Mobilitätstrend gesehen und wahrgenommen werden. „Die Zahl der E-Scooter-Besitzer steigt. Viele sehen in der Anschaffung einen Beitrag zu nachhaltiger Mobilität. Das Risiko beim E-Scooter-Fahren ist vielen bewusst“, sagt sie.

Mikromobile und Leichtfahrzeuge kommen nicht nur im Alltag, sondern zunehmend auch im gewerblichen Umfeld zum Einsatz. Das Panel zu dieser Thematik lautet „Wie Mikromobilität die urbane Logistik revolutioniert“. Welche Fahrzeuge bereits im Einsatz sind und wie Fahrzeuge auf den individuellen Bedarf der Kunden ausgerichtet werden können, erläutert unter anderem Thomas Kuwatsch, Co-Gründer und CFO von ARI Motors aus dem sächsischen Borna: „Viele unserer existierenden Kunden leben bereits die neue Mobilität, in dem Sie sich für deutlich kleinere Fahrzeuge für den täglichen Einsatz als Dienstleister entscheiden.“

Großstädte sauberer und sicherer machen – welche Risiken bleiben?

Das Unternehmen ONOMOTION aus Berlin will Mobilitätslösungen schaffen, die Großstädte sauberer, sicherer und leiser machen. „Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in den Städten zu verbessern, indem wir die urbane Logistik neu denken. Als Tech-Unternehmen verknüpft Onomotion intelligente Netzwerke zwischen Mikromobilität, standardisierten Containern, physischem Internet und KI. So entstehen effiziente und nachhaltige Logistiklösungen“, sagt Benjamin Federmann, CRO von ONOMOTION.

Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch die Integration neuer Mobilitätsdienstleister in die Mobilitätsplattformen zur Stärkung des ÖPNV? Im Themen-Slot „Digitale Technologien als Schlüssel für eine nachhaltige Verkehrswende“ geht es um die Chancen und Risiken, die sich aus der Integration neuer Mobilitätsdienstleister in die Mobilitätsplattformen ergeben. Hier spricht unter anderem Markus Ries, Regional Manager Norddeutschland bei TIER Mobility. „Die Mobilitätswende wird von einer intermodalen Fortbewegung geprägt sein, die ohne Digitaltechnologie nicht möglich wäre. Wir als Sharing-Anbieter möchten durch die Bereitstellung unserer Mikromobilitätsfahrzeuge einen Beitrag zu dieser Wende leisten und die Städte bei der Erreichung der Klima- und Verkehrsziele unterstützen”, erklärt Ries.

Mirko Goletz, Head New Mobility Concepts, Abteilung Mobilität und Urbane Entwicklung beim DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), glaubt an eine Bündelung der Dienste auf digitalen Plattformen: „Die Mobilität der Zukunft wird über Plattformen laufen, die eine Vielzahl an Angeboten effizient bündeln. Ich erwarte eine Konsolidierung der Mobilitätsplattformen, dies zeigen uns die Entwicklungen aus anderen Ländern.“

Laut BEM (Bundesverband eMobilität) emittiert der Verkehrssektor in Deutschland nach wie vor zu viel klimaschädliche Abgase und verharrt die Auslastung der Fahrzeuge bei 1,5 Personen im Pkw-Bereich. Deshalb plädiert BEM-Vorstand Markus Emmert im „Microcity Talk“ für eine Förderung von Mikromobilen: „Ich bin für die Förderung von Leichtfahrzeugen, weil diese im urbanen Bereich nicht nur praktisch sind, sondern deutlich weniger Energie benötigen!“. Nach Ansicht des Verbandes können in Deutschland bis 2035 mindestens fünf Millionen Bestandsfahrzeuge adäquat durch Leichtfahrzeuge ersetzt werden, die im Personenverkehr als auch in der Logistik zum Einsatz kommen.

© Deutsche Messe

Q-Park und GO Sharing wollen Mobilität voranbringen

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Der Parkraumbewirtschafter Q-Park möchte in Saarbrücken das nachhaltige Mobilitätsangebot ausbauen. Dafür beteiligt sich das Unternehmen zusammen mit GO Sharing an der Realisierung städtischer Mobilitätsknotenpunkte. Die Partnerschaft mit dem Anbieter für den Verleih von E-Fahrzeugen umfasst auch die Einrichtung von Mobility Hubs.

„Q-Park-Standorte haben sich zu wichtigen Knotenpunkten auf den Reisen unserer Kunden entwickelt. Ähnlich wie Bahnhöfe fungieren diese Knotenpunkte oft als Umsteigemöglichkeit zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und stellen Lösungen für die Weiterreise zum Endziel zur Verfügung. Es ist unsere gesellschaftliche Verantwortung, die nachhaltigsten Verkehrsmittel einzubeziehen und anzubieten. Daher freuen wir uns, dass wir durch unsere Partnerschaft mit GO Sharing gemeinsam diese nachhaltige und praktische Mobilitätslösung offerieren können”, erläutert Roman Rohrberg, Head of Sales & Marketing der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. Über die Q-Park-Website können Kunden ein Park+GO-Ticket buchen, das neben einem garantierten Stellplatz in einem Q-Park-Parkobjekt auch einen Gutscheincode für eine kostenlose 30-minütige Fahrt mit einem E-Moped oder E-Fahrrad von GO Sharing. 

Zunächst kann das Mobilitätsangebot an den Q-Park-Standorten „Hauptbahnhof“ und „Congresshalle“ in Saarbrücken genutzt werden. Damit wurde der Grundstein für dieses neue Projekt gesetzt. Zukünftig soll das Servicegebiet auf alle Saarbrücker Parkeinrichtungen ausgeweitet werden. Ousmane N´Guer, Country Manager Deutschland von GO Sharing, erklärt: „GO Sharing strebt danach, die globale Einstellung zur Mobilität zu verändern. Durch die On-Demand-Nutzung können die Vorteile des nachhaltigen Verkehrs voll ausgeschöpft werden, nämlich die Reduzierung von CO2-Emissionen sowie von Staus und Parkplatzmangel in Innenstädten. Unsere Partnerschaft mit Q-Park ermöglicht es uns, den nächsten Schritt in unserer Mission in Saarbrücken zu gehen.“

© GO Sharing

Keine Chance für Parksünder auf Park & Ride-Anlagen

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Um Parkchaos auf Park & Ride-Parkplätzen zu verhindern, setzen die ÖBB, die Österreichischen Bundesbahnen, auf das Grazer Unternehmen Arivo. Mittels Kennzeichenerkennung werden die Parkflächen überwacht, parken darf nur wer auch ein gültiges ÖPNV-Ticket besitzt.

Montagmorgen, 7.30 Uhr. Die neue Arbeitswoche hat begonnen, umweltbewusst entscheidet man sich dazu, mit dem Auto nur bis zum nächstgelegenen Bahnhof zu fahren und dann auf die Bahn umzusteigen. Am Parkplatz angekommen folgt allerdings die große Ernüchterung: es herrscht Chaos, ein freier Parkplatz ist nicht in Sicht. Frustriert dreht man seine Runden, schließlich findet man mit viel Glück und nach langer Suche doch noch einen Stellplatz. Ob man jedoch wieder diese Park & Ride-Anlage benutzt beziehungsweise überhaupt auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigt ist fraglich, einfach und komfortabel parken geht nämlich anders.

Kennzeichenerkennung von Arivo hilft

Genau solche frustrierenden Situationen möchte das Grazer Unternehmen Arivo verhindern. Ihr System zur Parkraumüberwachung erlaubt es nämlich nur jenen Personen gratis zu parken, die auch tatsächlich den Zug nutzen. Wie das funktioniert? Mithilfe von Kennzeichenerkennung. Jedes Fahrzeug, welches auf den Parkplatz zufährt, wird dabei von einer Kamera registriert, das Kennzeichen gespeichert. Bei der Ausfahrt muss der Parker dann sein gültiges Zugticket bei der Parksäule einscannen. Danach erscheint ein grünes Licht, der Parker kann ausfahren. Für den Gültigkeitszeitraum des Tickets wird dieses dann mit dem Kennzeichen verknüpft und das Ticket muss nur einmalig zu Beginn gescannt werden.
Somit sparen sich die Parkflächenbetreiber Kosten, da dank dem Arivo System Hardware-Ausgaben wegfallen. Außerdem ist kein 24-Stunden-Callcenter erforderlich. Als Parker spart man sich die aufwendige Parkplatzsuche, da nur die Pendler die Stellplätze nützen dürfen.

Einfache Bezahlung

Bei Park & Ride-Anlagen soll es meistens vor allem schnell gehen. Gerade bei jenen Park & Ride Anlagen, bei denen Gebühren zu entrichten sind, ist das Thema Zeit ein wichtiger Faktor. Die meisten haben nämlich keine Zeit, mehrere Minuten an Kassenautomaten zu verbringen. Vor allem wenn man danach auf ein öffentliches Verkehrsmittel umsteigt, muss es schnell gehen. Daher gibt es bei allen Park & Ride-Anlagen, welche mit Arivo ausgestattet wurden, die Möglichkeit Tickets im Vorfeld online zu buchen und zu bezahlen. Doch auch wenn man diesen Service nicht nutzen möchte, bedeutet das nicht, dass man Zeit am Kassenautomaten verbringen muss. Dank Arivo Pay kann man offene Parkgebühren auch im Nachhinein online zahlen. So spart man sich in der Früh wertvolle Zeit und damit verbunden natürlich auch Nerven.
Noch weniger Nerven und Zeit müssen die Besitzer von Dauerkarten, also Monats- oder Jahreskarten aufbringen. Diese können ihr Kennzeichen nämlich einmalig online registrieren und sparen sich somit den regelmäßigen Zahlungsvorgang.

Über 20 Standorte

In ganz Österreich setzt man mittlerweile vermehrt auf smartes Parken und Kennzeichenerkennung. Aus diesem Grund werden 2022 20 Standorte der ÖBB mit Parksystemen von Arivo ausgestattet, weitere sollen in Zukunft folgen.
Diese Parklösung macht für alle Betreiber von Park & Ride-Anlagen Sinn, aber auch für all jene, die Parkflächen in oder in der Nähe von reglementierten Parkgebieten betreiben. Dies ist etwa in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien der Fall. Denn dort gilt seit dem 1. März 2022 die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung. Das bedeutet, dass ganz Wien zur Kurzparkzone wurde. Außerhalb von seinem Wohnbezirk darf man sein Fahrzeug nur maximal zwei Stunden abstellen. Das ist vor allem für viele Pendler problematisch, da die wenigsten einen Firmenparkplatz inkludiert haben. Diese entscheiden sich dann dafür, ihr Fahrzeug außerhalb von Wien stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wie dem Zug weiterzufahren. Um sicherzugehen, dass die Parkflächen bei den Park & Ride-Plätzen der ÖBB auch wirklich nur von Pendlern kostenfrei genutzt werden können, setzt man auch hier auf die Parkraumüberwachung von Arivo. Mittels Kennzeichenerkennung stellt man sicher, dass nur jene Personen ihre Fahrzeuge auf den Parkflächen kostenfrei abstellen, die auch tatsächlich mit dem Zug weiterreisen.

© Arivo

Q-Park: Neue Akquirierung im Großraum Göttingen

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Die Tiefgarage im Northeimer "City Center" verfügt über 528 Stellplätze.

Der Parkraumbewirtschafter Q-Park hat zum 1. März 2022 sein Portfolio erweitert. Im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrages hat Q-Park ein Parkobjekt in Northeim im Großraum Göttingen übernommen. Dabei handelt es sich um die zentral gelegene Tiefgarage „City Center“, die über 528 Parkplätze auf zwei Ebenen verfügt. Hinzu kommen acht Stellplätze für mobilitätseingeschränkte Personen und 15 Frauenstellplätze. Die Parkeinrichtung steht Kurz- und Dauerparkern dabei rund um die Uhr zur Verfügung. 

Um die Parkplatzsuche stressfreier zu gestalten, können Kunden Stellplätze vorab über die Q-Park-Website reservieren. Außerdem ist der Parkvorgang dank Parkierungstechnologie und Kennzeichenerkennung kontakt- und ticketlos. „Künftig ist das ticketlose Parken auch direkt über unsere Q-Park-App möglich. Abgerechnet wird über die in der App hinterlegte Zahlungsmethode, sodass der Parkvorgang noch einfacher und bequemer durchgeführt werden kann“, sagt Roman Rohrberg, Leiter Marketing und Sales der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. 

Frank Meyer, Geschäftsführer der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG erläutert: „Die Ausstattung unserer Parkobjekte mit innovativen Technologien wie hier in Northeim ist ein wesentlicher Aspekt, um das Parkerlebnis von morgen zukunftsweisend zu gestalten.“ „Wir freuen uns, dass unser langjähriger Partner Q-Park ein weiteres unserer Parkobjekte technisch aufwerten und bewirtschaften wird“, ergänzt Alexandra Giese, Objektverwalterin der Deutschen Konsum Reit-AG.

© Q-Park

Parkhaus im Berliner Victoria Center wird modernisiert

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APCOA Parking Deutschland modernisiert das Parkhaus im Berliner Victoria Center.

APCOA Parking Deutschland modernisiert das Parkhaus im Berliner Victoria Center. Die Arbeiten in der im Stadtteil Rummelsburg gelegenen Garage mit 610 Parkplätzen auf drei Ebenen laufen bereits seit August 2021 und sollen Ende April abgeschlossen werden. Das Ziel ist, das Parken für die Kunden einfacher zu gestalten und die Nachhaltigkeit im laufenden Betrieb zu steigern.

Mit der seit 2001 von APCOA bewirtschafteten Garage stellt das Unternehmen in dem dichtbesiedelten Gebiet wertvollen Parkraum zur Verfügung, da das nächste Parkhaus rund zwei Kilometer entfernt liegt. Durch die Nähe zum Bahnhof Ostkreuz ist der Standort laut APCOA außerdem ideal für Park & Ride. Um die Nutzung zu diesem Zweck zu fördern, gibt es Überlegungen vom Parkraumbewirtschafter, den Tagestarif von zwölf auf fünf Euro senken.

„Unsere Garage im Victoria Center bietet im Stadtteil Rummelsburg Parkraum, der zum Transport von Einkäufen oder für den Umstieg auf den ÖPNV dringend benötigt wird“, sagt Hansjörg Votteler, Geschäftsführer bei APCOA Deutschland. „Mit der Modernisierung ermöglichen wir eine einfachere und nachhaltigere Nutzung des Parkhauses.“

Ticketlos Parken durch automatische Kennzeichenerkennung

Ein wichtiges Thema für APCOA ist Nachhaltigkeit und ticketloses Parken. Im Zuge der Modernisierung des Parkhauses wurde auch eine neue – mit Kennzeichenerkennung ausgestattete – Parkierungsanlage integriert, die ticketloses Parken ermöglicht. Außerdem investierte APCOA in die Elektromobilität: Im Rahmen seiner Urban-Hubs-Initiative wird das Unternehmen dem Mikromobilitätsanbieter TIER ermöglichen, im Parkhaus die Akkus seiner E-Scooter aufzuladen. Weitere Dienstleistungen wie Ladesäulen für E-Autos könnten bald dazukommen. „Unsere Urban Hubs sind ein wichtiger Bestandteil des Parkhauses der Zukunft“, sagt Votteler. „Garagen in attraktiven Lagen wie im Berliner Victoria Center sind als Standorte für die Dienstleistungen besonders gut geeignet.“

© APCOA