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Neu in der Geschäftsführung

PBW Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH: Anja Müller ist neue Geschäftsführerin

Mit dem 1. Januar 2024 übernahm Anja Müller die Geschäftsführung der Stuttgarter PBW – Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH. Die neue angestellte Alleingeschäftsführerin der PBW war zuvor bei der APCOA PARKING Deutschland GmbH Director Operations sowie Geschäftsführerin der APCOA-Tochtergesellschaft Park&Control tätig. Anja Müller verfügt über langjährige Erfahrungen in unterschiedlichen Managementpositionen in der Parken-Branche und ist Mitglied im „Verkehrspolitischen Ausschuss“ des Bundesverband Parken e.V.

PBW Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH ist Betreiber von rund 25.000 Stellplätzen

Die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg mbH wurde 1994 gegründet, um die Parkimmobilien des Landes Baden-Württemberg zu bewirtschaften. Mittlerweile betreibt die PBW in 50 Städten 230 Klein-, Mittel- und Großgaragen sowie Parkplätze im Freien mit insgesamt rund 25.000 Stellplätzen. Hinzu kam in den vergangenen Jahren eine wachsende Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, die laut PBW inzwischen rund 1.000 Ladepunkte an 177 Standorten umfasst.

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Anja Müller
© PBW

Dufterlebnis Parkhaus

Das Schweizer Unternehmen GoodAir steigert durch ihr neues System das Geruchsniveau in Parkhäusern. Ein einprägsamer und angenehmer Duft in der Parkanlage könnte für die Betreiber einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten.

GoodAir verspricht mit ihrem neuen Ambienting System ein Dufterlebnis im Parkhaus, welches die Kundenbindung verstärken soll. Dies erfolgt anhand von zwei Schritten. Zuerst wird der Raum von negativen Gerüchen befreit. Daraufhin wird der zuvor individuell gewählte Duft verströmt. Sowohl die Installation, die Inbetriebnahme als auch ein Wartungsservice sind im Abonnement für die Betreiber enthalten. Laut den Schweizer Duftpionieren sei ihr System in jede bestehende Belüftungsanlage integrierbar. Darüber hinaus reiche nach der Inbetriebnahme die Steuerung über das Cockpit vor Ort. Weshalb sich eine derartige Investition lohnt, erläutert das Unternehmen wie folgt: „Der menschliche Geruchssinn ist direkt mit dem Bereich im Gehirn verbunden, welcher für die Empfindungen und Emotionen zuständig ist. Das bedeutet: Wir ‚erfassen‘ Räume auch olfaktorisch. Wird ein Geruch als angenehm identifiziert, beeinflusst dies die Gesamtwahrnehmung eines Raumes positiv.“ Auch die Autoindustrie setzt Duft bereits seit vielen Jahren als Verkaufsbooster ein.

Duft soll das Parken zum Erlebnis machen. – © GoodAir

30 Unternehmen machen sich für Werte stark

Anfang Mai 2024 haben sich 30 deutsche Unternehmen unter dem Motto „Wir stehen für Werte“ im Rahmen einer Allianz zusammengeschlossen. Sie repräsentieren einen Querschnitt der Industrie, darunter auch Firmen, die – direkt oder indirekt – zur erfolgreichen Parkraumbewirtschaftung beitragen, wie etwa Stromversorger, Autohersteller oder Stahlerzeuger.

Ziel des Zusammenschlusses ist es auf die Werte: Vielfalt, Offenheit und Toleranz aufmerksam zu machen und bezogen auf die kommende Europawahl dafür einzustehen. Aufgrund der Mitgliedsunternehmen sollen bereits 1,7 Millionen Mitarbeiter erreicht worden sein. Oliver Zipse, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG, erklärt die Relevanz von Europa für sein Unternehmen wie folgt: „Das Geschäftsmodell der BMW Group und der deutschen Wirtschaft ist ein europäisches und ein globales. Internationale Liefer- und Geschäftsbeziehungen sind essenziell für eine Exportnation wie Deutschland. Unser Erfolg hängt ganz wesentlich auch von den Handelsbeziehungen innerhalb der Europäischen Union ab. Das Leitmotiv muss daher freier Handel und Wettbewerb sein. Zudem kommen zwei von drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BMW Group aus der EU. Fast ein Drittel unserer Fahrzeuge verkaufen wir in diesen Ländern. Hier befinden sich zehn unserer Werke und jedes Jahr liefern Unternehmen aus der EU über zwölf Milliarden Teile an unsere weltweiten Standorte.“

Gleiche Ansichten: die Basis für funktionierende Unternehmen

Weshalb Werte ebenfalls eine elementare Bedeutung in der Unternehmenskultur haben, beantwortet Oliver Blume, CEO Volkswagen AG & Porsche AG: „Im Volkswagen Konzern arbeiten mehr als 670.000 Menschen. Unsere Kolleginnen und Kollegen kommen aus allen Regionen dieser Erde. Vielfalt ist unsere Stärke. Das gilt gleichermaßen für Volkswagen und für Porsche. Wir sind eine große Familie und agieren auf der Basis starker Werte. Wir setzen uns ein für eine Kultur des gegenseitigen Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung. Der Volkswagen Konzern und Porsche zeigen Haltung: Beide Unternehmen stehen für unsere demokratischen und freiheitlichen Grundwerte. Für den Zusammenhalt in unserer vielfältigen Gesellschaft. Dafür setzen wir uns aktiv ein.

Neben BMW, Volkswagen und Porsche zählen zur Allianz unter anderem der Automobilzulieferer Bosch, der Nutzfahrzeug-Hersteller Daimler Truck und die Energieunternehmen EnBW, E.ON und Uniper. Ebenfalls vertreten ist der Automobilhersteller Ford sowie der Stahlhersteller thyssenkrupp.

30 Mitglieder: auf Weitere wird gehofft – © FGS Global (Europe) GmbH 2024

 

„Heute bauen wir Hightech-Mobility-Hubs“

HIB Huber Integral Bau ist jetzt die Huber Parking Deutschland GmbH. Was es mit der Umfirmierung des Parkhausbetreibers aus Rheinbrohl auf sich hat, erklären uns Jutta Geis, Valentin Rüther und Markus Lauble im Interview.

Was hat Sie zu Ihrer Neufirmierung bewogen?

Jutta Geis: Es ist sicher leichter, hier kurz auf die Entstehung zu blicken: Wir, die Gesellschafter der HIB Huber Integral Bau, jetzt Huber Parking Deutschland, hatten uns 2008 nach dem ersten Projektgeschäft in England zur Gründung eines zweiten Parkhausbauunternehmens entschieden, das internationale Aufträge abwickelt. Nach dem Brexit entwickelte sich daraus zusätzlich eine Limited (Tochtergesellschaft des internationalen Unternehmens) als drittes Unternehmen, rein für das Parkhausbaugeschäft in Großbritannien.

Unser gemeinsames Know-how und auch der Austausch unter den Fachkräften in unseren Teams, die Kooperationen und auch die Sicht von Finanzpartnern auf unser Konstrukt als eine Einheit haben uns bewogen, nun diese Gemeinsamkeit stärker nach außen sichtbar zu machen. Zudem ist es unser Ziel, als Huber Parking gemeinsam weiter zu wachsen. Wir können voller Stolz die strategische Umfirmierung der drei HUBER-Parkhausbauunternehmen und Bildung einer gemeinsamen Marke als abgeschlossen bezeichnen. Ein gemeinsames Corporate Design mit einem einheitlichen Logo, der Schutz unserer Marke und die Änderung unserer Firmennamen waren für uns ein logischer Schritt in dieser Vereinheitlichung.

Welche Vorteile haben Ihre Kunden und Partner davon?

Jutta Geis: Alle drei Unternehmen haben im Januar / Februar 2024 ihre Namen geändert, um mit dem gemeinsamen Markenbegriff Huber Parking© für Geschäfts­part­ner:innen und Mitarbeitende sichtbar zu machen, dass sie schon immer miteinander verbunden sind. Mit der Umfirmierung bekommen die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Außenwirkung ihre gerechtfertigte Position. Unsere neue Corporate Website bedient zahlreiche Themen viel prägnanter und klarer sowie sehr menschlich – das ist uns übrigens sehr wichtig. Nun firmieren die Unternehmen unter den Namen Huber Parking Deutschland GmbH, Huber Parking International GmbH und Huber Parking UK Limited. Die Namensnähe macht deutlich, wie viel Know-how, Kraft und Manpower hinter unserem Produktportfolio steckt. Anfragen werden zukünftig zentral gesteuert.

Was ändert sich, was bleibt gleich?

Jutta Geis: Eigentlich ändert sich für die Kunden nur der Name. Alles andere bleibt gleich. Kontaktpersonen bleiben dieselben wie früher, allerdings mit einer neuen E-Mail-Adresse. Gleiches gilt für unsere Website, die nun www.huber-parking.com heißt. Und natürlich haben wir ein neues Logo, das uns sehr gut gefällt und eine moderne Abwandlung unseres alten Huber H’s ist.

Welche personellen und organisatorischen Umstrukturierungen ergeben sich dadurch?

Jutta Geis: Personell ändert sich bei uns nichts. Im Grunde bleiben wir dieselben Unternehmen mit denselben Management Boards. Mit neuen Menschen im Team schließen wir Arbeitsverträge unter den neuen Unternehmensnamen. Ebenso bekommen alle Mitarbeitenden ihre Gehaltsabrechnungen von diesen Absendernamen. Klasse ist, dass mit Geschäftspartner:innen nur neue Verträge und Nachträge anzupassen sind. Natürlich ist die Abänderung unserer Firmierung in deren Stammdaten erforderlich, damit Rechnungen und Zahlungen korrekt laufen können. Dazu erfolgt selbstverständlich eine klare Kommunikation an alle von allen unserer Unternehmen.

Welche Ziele haben Sie für 2024 und darüber hinaus?

Valentin Rüther: Zunächst möchten wir den Markt 2024 weiterhin so erfolgreich bedienen, wie wir das bisher getan haben, auf gleichem Niveau, was sowohl Umsatz wie auch Qualität betrifft. Wir wollen uns aber auch weiterentwickeln und haben ehrgeizige Ziele im Visier. Seit längerem beschäftigen wir uns im Unternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeit. Das Ziel ist es, klimaneutral zu werden und das auf einem ehrlichen Weg. Dafür müssen wir alle Prozesse im Unternehmen beleuchten und gegebenenfalls überdenken, neue Methoden finden etc. Das Gleiche gilt für unser Produkt Parkhaus, hier sind wir auf der Suche nach neuen Wegen und Materialien, um den CO2-Fußabdruck im gesamten Herstellungsprozess zu optimieren. Das beste Beispiel dafür ist der Einsatz von Carbonbeton in unseren Gebäuden. Dieses Ziel haben wir dieses Jahr schon erreicht.

Wie ändert sich die Branche aus Ihrer Sicht?

Valentin Rüther: Hier reden wir über zwei Branchen, die Parken-Branche und die Baubranche. In der Parken-Branche sehen wir die größten Veränderungen in dem Switch in die digitale Abwicklung der Parkvorgänge. In der Baubranche wird der Klimawandel der größte Antreiber für Veränderungen sein.

Welche Einflüsse hat die angestrebte Verkehrswende auf Ihre Planungen und Projekte?

Valentin Rüther: Ob E-Auto oder Verbrenner, der Stellplatz bleibt baulich erstmal identisch. Was hinzugekommen ist, sind Ladesäulen, Stromtrassen, Managementsysteme, Trafos und PV-Anlagen. Wir sind zum Fachplaner der E-Mobilität geworden. Dieses Know-how bringen wir bei allen unseren Projekten von Beginn an mit ein.

Wenn Sie zu Ihren Anfängen zurückblicken: Was sind die Hauptunterschiede eines Huber-Parkhauses aus den 1990er-Jahren und einem aus der heutigen Zeit?

Valentin Rüther: Natürlich sind unsere Gebäude viel moderner geworden, was aber nicht nur an dem gestiegenen Bewusstsein für gute Architektur liegt. Wir sind mit unserem heute riesigen Design-Team ganz anders aufgestellt als damals. Der grundlegende Unterschied zwischen unseren Parkhäusern von damals und heute ist, dass der Anteil der Gebäudetechnik massiv gestiegen ist. Heute bauen wir Hightech-Mobility-Hubs.

Worin sehen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb?

Valentin Rüther: Wir decken das gesamte Spektrum im Parkhausbau ab: von der Planung, Produktion und Bau, Gebäudetechnik, Wartung, Instandhaltung bis hin zum kompletten Betrieb eines Parkhauses. Durch unser internationales Team sind wir auch mit Normen, Regeln und Entwicklungen der Parken- und Baubranchen anderer Länder bestens vertraut. Zuletzt zählt die partnerschaftliche Kommunikation und Abwicklung unserer Projekte im Gesamtpaket zu einem der wertvollsten Alleinstellungsmerkmale.

Sie sind in Großbritannien sehr aktiv. Wie unterscheidet sich der dortige Markt vom deutschen?

Markus Lauble: Im Großen und Ganzen sind die Anforderungen in beiden Märkten ähnlich, wobei der Mobility-Hub-Gedanke in UK in den letzten Jahren konsequenter umgesetzt wurde. Daraus resultieren für uns oftmals Bauprojekte mit einer höheren technischen Komplexität.

Welches Potenzial sehen Sie – trotz Brexit – in UK?

Markus Lauble: Die Gemengelage aus BREXIT, CORONA und Ukraine Krieg hat in der britischen Bauindustrie großen Schaden angerichtet. Aber auch, wenn die Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr 2023 nicht einfach waren, sehen wir Großbritannien als einen etablierten Markt an. Mittelfristig planen wir auch hier, unsere Serviceleistungen rund ums Parken auszubauen. Die ganzheitliche Betrachtung hat für die Kund:innen zahlreiche Vorteile. Hier wollen wir noch näher am Kunden arbeiten.

In welchen Ländern sind Sie darüber hinaus in welchem Umfang präsent?

Markus Lauble: Wir bauen regelmäßig im BeNeLux-Raum und konnten auch schon Objekte in Norwegen und Polen realisieren. Unsere natürliche Neugier und die sehr breiten Kompetenzen in Planung und Bau von Parkhäusern lassen uns auch den Blick auf weitere Märkte offenhalten.

Was sind die größten aktuellen Herausforderungen?

Valentin Rüther: Aktuell ist es schon eine Herausforderung, mit der Zeit mitgehen zu können. Die größte Herausforderung ist es, seiner Zeit einen Schritt voraus zu sein.

Was wünschen Sie sich für die nahe Zukunft?

Valentin Rüther: Das wir uns so weiterentwickeln, wie wir es in den letzten 34 Jahren getan haben …und natürlich Frieden – und ein gesundes Umfeld mit weniger Krisen.

Jutta Geis, Head of Business Administration and Marketing und Gesellschafterin bei Huber Parking Deutschland
© Huber Parking

APCOA-Chef Philippe Op de Beeck tritt zurück

APCOA gab Ende April bekannt, dass Philippe Op de Beeck ab dem 1. Juli 2024 seine Funktion als CEO niederlegen und Bert Pijls bis zur Ernennung eines neuen CEO die Rolle des Executive Chair übernehmen wird.

Philippe Op de Beeck hatte 2016 das Amt des CEO bei APCOA übernommen. Bei einem der führenden Parkraumbewirtschafter Europas steht er für eine Phase des Wachstums, nach Unternehmensangaben über 40 Prozent in den letzten acht Jahren. Darüber hinaus habe er strategische Meilensteine verantwortet, darunter mehrere Übernahmen, die Einführung von Urban Hubs, die Schaffung von Ladeinfrastruktur sowie die Einführung arrondierender Mobilitätslösungen. Philippe Op de Beeck soll das Unternehmen nach seinem Rücktritt weiterhin als Senior Advisor des APCOA-Vorstands unterstützen.

Der scheidende CEO sagte: „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um dem gesamten Team von APCOA zu danken, dessen unermüdliche harte Arbeit und Engagement die Grundlage für unseren Erfolg waren. Es handelt sich um eine außergewöhnlich talentierte Gruppe, die sich wie eine Familie fühlt. Mit einer erfahrenen Führungskraft wie Bert an der Spitze bin ich fest davon überzeugt, dass das Unternehmen seinen Wachstumsplan auch weiterhin erfolgreich umsetzen wird.“

Philippe Op de Beeck (l.) – hier im Interview mit Parken aktuell Chefredakteur Marko Ruh zu seinem Amtsantritt im Jahr 2016. – © APCOA/Parken aktuell

Partnerschaft von The Mobility House und RheinEnergie

Im Rahmen einer Zusammenarbeit möchten RheinEnergie und The Mobility House die Sektoren Energie und Mobilität langfristig verbinden.

Der Kölner Energiedienstleister RheinEnergie gab im April 2024 eine Kooperation mit The Mobility House aus München bekannt. Ziel ist die Erweiterung des Angebots für Haushalte und Elektromobilität durch eine Synergie des Energie- und Mobilitätssektors. Unter anderem sei die Integration der Fahrzeugbatterien ins Netz geplant.

Thomas Raffeiner, CEO bei The Mobility House: „Wir freuen uns, die RheinEnergie als Investorin und Partnerin willkommen zu heißen. Gemeinsam können wir unsere Vision ,zero zero’, E-Autos kostenlos und emissionsfrei zu laden, schneller verwirklichen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.”

Hierfür liefert das Münchner Unternehmen Technologiebausteine, die es RheinEnergie unter anderem ermöglichen, einen speziellen Stromtarif für den privaten Sektor anzubieten. Dieser könne die Ladekosten um jährlich dreistellige Beträge senken lassen.

Andreas Feicht, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie: „Diese strategische Allianz ist ein wichtiger Zukunftsbaustein für uns, vor allem aber für unsere Kundinnen und Kunden. Mit The Mobility House an unserer Seite gewinnen wir Expertise und einen erheblich erweiterten Gestaltungsspielraum insbesondere bei digitalen und vernetzten Services rund um die Immobilie und die Mobilität.

Neue Allianz für die Zukunft der Energie – © 2024 The Mobility House GmbH

 

Smarte Fahrradboxen für Gladbach und Rheydt

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Fahrradfahrer in Mönchengladbach haben an zwei Standorten neue Möglichkeiten, ihr Zweirad sicher abzustellen. Die per App buchbaren Garagen werden nach einer einjährigen Pilotphase bewertet, weitere könnten dann folgen.

Die städtische Parkhaustochter ParkenMG GmbH und die Paul Wolff GmbH, ein Unternehmen aus Mönchengladbach für abschließbare Containerlösungen wie Fahrradboxen, betreiben die neuen Fahrradgaragen. Mit dem 15. April startete das Pilotprojekt für die jeweils sechs Boxen in den Stadtteilen Gladbach und Rheydt. Zu finden sind diese in der Albertusstraße und der Friedrich-Ebert-Straße.

Bis Ende Juni sind die Stellplätze für die Nutzenden kostenfrei, ab Juli wird eine geringe Gebühr erhoben. Buchen können Fahrradfahrer die Garage über die App „CONNECT ready“.

Angedacht ist zunächst eine Testphase von einem Jahr. Daraufhin möchte die Stadt entscheiden, ob das Angebot angepasst, optimiert oder erweitert werden soll. Bereits fest stehe jedoch, dass auf der Lüpertzender Straße weitere Garagen benötigt werden. Um die Boxen ansprechend ins Stadtbild einzufügen, ist eine Bepflanzung der Dächer geplant.

Die neuen Fahrradgaragen in Mönchengladbach – © Stadt Mönchengladbach

 

Neues DBV-Merkblatt zur Beton-Bau-Qualität erschienen

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Eine neue Normenreihe führt zu früheren Festlegungen bezüglich der wesentlichen Aspekte bei komplexen Bauvorhaben. Das Merkblatt soll die Anwendung erleichtern.

Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein e.V. (DBV) hat ein neues Merkblatt in der Fassung vom März 2024 veröffentlicht. Adressiert werden Architekten, Bauherren, Planende, Bauausführende, Fachkundige Personen und Betonhersteller. Das unter dem Titel „Umsetzung des BBQ-Konzepts nach DIN 1045“ herausgegebene Merkblatt soll bei der Anwendung der neuen Normenreihe unterstützen.

Die neue DIN 1045er-Reihe führt für komplexe Bauaufgaben ein verbindliches Kommunikationsregime mit BBQ-Betonfachgesprächen und die Erstellung eines Betonbaukonzepts ein. Innerhalb dieses Konzepts müssen alle wesentlichen Entscheidungen zur Bauaufgabe getroffen werden. Um die an Betonbauwerke gestellten Anforderungen zu erfüllen, werden drei Beton-Bau-Qualitätsklassen eingeführt.

Die wichtigsten Bestandteile komprimiert

In „Umsetzung des BBQ-Konzepts nach DIN 1045“ finden sich die hinter dem Normenteil DIN 1045-1000 und der geforderten Kommunikationssystematik stehenden Grundgedanken. Zudem bietet es Lesenden Erläuterungen zu fachspezifischen Begrifflichkeiten wie BBQ-Klassen, Betonfachgespräche und BBQ-Betonbaukonzepte. Weiterhin liefert das Merkblatt Informationen zur zeitlichen Abfolge der Gesprächsformate als auch zu den zugehörigen Versionen des Betonbaukonzepts.

Das Angebot

Die gesamte Normenreihe – DIN 1045er-Reihe – bestehend aus sieben Normenteilen wurde im August 2023 für die Öffentlichkeit freigegeben. Sie umfasst 39 Merkblätter und kann für 499 Euro (für DBV-Mitglieder 319 Euro) erworben werden. Einzeln ist das neue 48 Seiten lange Merkblatt für 75 Euro (für DBV-Mitglieder 37 Euro) erhältlich.

© Shutterstock

 

Größte Wachstumschance für DESIGNA

DESIGNA: Neuer Geschäftsführer für US-Tochter

Brett Winslow wird Geschäftsführer der nordamerikanischen DESIGNA Tochtergesellschaft in den USA, Designa Access Corporation, und tritt damit die Nachfolge von John Curtiss an, der zum 1. März in den Ruhestand getreten ist. Winslow verfügt über langjährige Erfahrung in der Parken-Industrie, war sowohl bei Herstellern als auch bei Dienstleistungsunternehmen in der Entwicklung und Bereitstellung von technologiebasierten Parkraummanagement-Systemen tätig.

Größte Wachstumschance für DESIGNA

Oliver Suter, CEO von DESIGNA, sagt: „Unsere US-Operation stellt die größte Wachstumschance für DESIGNA in unserem anspruchsvollsten Markt dar. Brett wird von DESIGNAs Dominanz bei der Bereitstellung maßgeschneiderter Parkraumzugangs- und -ertragsmanagement-Systeme mit integrierten digitalen Lösungen profitieren.“

Brett Winslow selbst sagt: „DESIGNAs Ruf bei der Bereitstellung hochwertiger Parksysteme für integrierte Unternehmensumgebungen ist weit verbreitet. Wir haben eine bedeutende Gelegenheit, unsere Unternehmenserfahrung in Flughäfen und Gesundheitseinrichtungen in andere Märkte mit ähnlichen Anforderungen auszuweiten. Designa Access USA ist bereit, den Markt anzuführen. Wir erweitern unser Team, um den Anforderungen unserer sich wandelnden Branche gerecht zu werden, und bauen Partnerschaften und Kundenbeziehungen auf, die ein erstklassiges Parkerlebnis bieten.“

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Brett Winslow
© DESIGNA

Herbert Diess wird Verwaltungsratsvorsitzender

Der ehemalige CEO der Volkswagen AG, Dr. Herbert Diess, trat Anfang 2024 die Nachfolge von Dr. Alexander Landia als Vorsitzender des Verwaltungsrats von The Mobility House.

Herbert Diess zu seinem Einstieg bei The Mobility House: „Der zügig voranschreitende Ausbau von Wind- und Sonnenenergie erfordert deutlich höhere Speicherkapazitäten und Flexibilität im Energiesystem der Zukunft. Die schnell wachsende Flotte der Elektroautos, die durchschnittlich weniger als eine Stunde täglich genutzt wird, ist schon jetzt der größte elektrische Energiespeicher der Welt.

Geteilte Zukunftsvision

Diesen zu verwenden, um die Stromnetze zu optimieren und den Nutzer:innen der Elektroautos dadurch deutlich günstigere Energiekosten anzubieten, ist die Zukunftsvision, die ich mit The Mobility House teile. Die neuesten Elektroautos sind schon V2G-fähig (Anm. d. Red.: V2G=Vehicle to Grid). Ich freue mich darauf, diesen disruptiven Wandel des Energieökosystems gemeinsam mit The Mobility House zu gestalten und zu beschleunigen. Ein großartiges Ziel, wie es der Gründer Thomas Raffeiner von The Mobility House formuliert: Am Ende werden die Elektroautos kostenlos und emissionsfrei fahren.“

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Dr. Herbert Diess „Am Ende werden die Elektroautos kostenlos und emissionsfrei fahren.“
© Infineon