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KÖSTER-PARKING: Nachhaltige Wirtschaftlichkeit dank modularer Bauweise

Seine flexible Modulbauweise macht KÖSTER-PARKING unabhängig von speziellem Bautechniken oder bestimmten Materialien. Das Kompetenz-Center ist somit in der Lage, individuelle Parkraumlösungen zu realisieren, die exakt auf die Anforderungen der Nutzer und das Budget des Investors zugeschnitten sind.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Spezialbereich dabei auf das gesamte Leistungsspektrum der Köster GmbH zurückgreifen kann – ein Full-Service-Bauunternehmen, das in der ganzen Welt des Bauens zu Hause ist. Die Kunden profitieren von einer ganzheitlichen Baulösung aus einer Hand inklusive aller Tiefbauleistungen und dem Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz. Sie können sich zum einen auf die technisch perfekte Fertigstellung verlassen, zum anderen auf einen nachhaltig wirtschaftlichen Betrieb der Parkhäuser vertrauen. Denn die Grundlage aller Leistungen von KÖSTER-PARKING bildet die umfassende Beratung, zu der auch eine Standortanalyse sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zählt. Dabei kann KÖSTER-PARKING auf über Jahre gesammelte Erkenntnisse zurückgreifen, die sie nach dem Best-Practice-Prinzip abruft. Diese Erfahrung kombiniert KÖSTER-PARKING mit aktuellen Entwicklungen im Parkhausbau. Das Ergebnis: nachhaltig wirtschaftliche Parkhäuser mit einem hohen Nutzerkomfort.
Ein aktuelles Beispiel ist der schlüsselfertige Neubau eines Parkhauses für die Tesa SE in Norderstedt.
www.koester-bau.de

In Norderstedt, unweit des Hamburger Flughafens, stellte KÖSTER-PARKING ein Parkhaus mit 656 Pkw-Stellplätzen für die Tesa SE fertig. Die Fassade aus Glattblech glichen die Bauspezialisten an die bestehende Bebauung an und banden das Parkhaus über eine Brücke an das benachbarte Gebäude an.
In Norderstedt, unweit des Hamburger Flughafens, stellte KÖSTER-PARKING ein Parkhaus mit 656 Pkw-Stellplätzen für die Tesa SE fertig. Die Fassade aus Glattblech glichen die Bauspezialisten an die bestehende Bebauung an und banden das Parkhaus über eine Brücke an das benachbarte Gebäude an.

epoflor: Kompetenz von der schweren Betoninstandsetzung bis zur fertigen Parkanlage

Seit 40 Jahren für die fachmännische Herstellung von Industrie- und Designböden bekannt, stellt sich die epoflor GmbH heute der Gesamtverantwortung für funktionale und wertbeständige Parkanlagen. Ohnehin rollt jedes Auto in Deutschland und darüber hinaus früher oder später auf Parkflächen, die von epoflor Teams mit Oberflächenschutzsystemen ausgestattet wurden; wie in Europas größtem Parkhaus Allianz Arena oder auf den Flughäfen der Republik.
Bei der Sanierung der dreigeschossigen Tiefgarage am Stadtgraben in Riedlingen/Oberschwaben statt zeigt sich eindrucksvoll die umfassende Kompetenz als Technologie-Partner: bei der Betoninstandsetzung wie bei Umbau-maßnahmen für den Brandschutz, beim kathodischen Korrosionsschutz oder beim kompletten Neueinbau der Entwässerung. Die vor nicht einmal 20 Jahren gebaute Anlage musste total saniert werden. Epoflor übernahm nicht nur die fachmännische Ausführung eigener Gewerke sondern die Projektkoordination z.B. zwischen Hauselektrik, Lüftungstechnik und Brandschutz.
Am Ende führt epoflor 7.500 m² Oberflächenschutz aus: zertifizierte Hochleistungs-Beschichtungssysteme nach OS11a auf zwei Zwischenebenen und nach OS8 auf Boden-platte und Auffahrtspindel – je Etage andersfarbig markiert.
Die professionelle Projektsteuerung durch den Bauleiter Schwendiger jun ermöglicht die voraussichtliche Wiedereröffnung der Anlage Ende 2016 anstatt März 2017.
www.epoflor.de

Herausragendes Ergebnis: wertbeständige Parkgarage und dazu Bauzeitverkürzung bei eingehaltenem Kostenbudget.
Herausragendes Ergebnis: wertbeständige Parkgarage und dazu Bauzeitverkürzung bei eingehaltenem Kostenbudget.

Hydro-Tech GmbH: Mit IQ am Bau

Die Hydro-Tech GmbH aus Bobingen (Kreis Augsburg) zählt deutschlandweit sowie international zu einem der Innovationsführer für fachgerechte Beton- und Bausanierung. In über 25 Jahren hat sich das Unternehmen unter der Leitung von Firmengründer Jürgen Fritsche zu einem Spezialisten im Bereich Betoninstandsetzung entwickelt.
In den vergangenen Jahren hat die Sanierung von Parkhäusern und Tiefgaragen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dieser Bereich bildet daher Schwerpunkt und Spezialgebiet der Hydro-Tech GmbH.
Sanierung der zweigeschossigen Tiefgarage Officium in Stuttgart/Vaihingen
Sie bietet Platz für über 500 Stellplätze, das 1. Untergeschoss ist über diverse Lichthöfe mit den Innenhöfen des darüber liegenden Bürokomplexes verbunden, welcher an zahlreiche namhafte Gesellschaften vermietet ist.
Geplante Sanierungsarbeiten
Die Bodenflächen wiesen diverse Risse auf, an denen teils erhebliche Chloridbelastungen festgestellt wurden. Dementsprechend waren Salzausblühungen und Korrosionsschäden erkennbar. Das vorhandene Beschichtungssystem war stellenweise abgelöst und ließ deutliche Abnutzungserscheinungen erkennen.
Schutzmaßnahmen
Um die Beeinträchtigung durch Lärm und Witterung zu vermeiden, wurden die Deckenöffnungen durch eine aufwendige Gerüstkonstruktion abgeschottet und beidseitig mit Lärmschutzmatten verkleidet. Die einzelnen Bauabschnitte mussten ebenfalls staub- und schallschutztechnisch abgesichert werden.
Betonsanierung
Der flächige Betonabtrag im Höchstdruckwasserstrahlverfahren auf ca. 5.000 m² wurde mit einem Roboter durchgeführt. Auch der schadhafte Beton an den Stützen- und Wandsockeln wurde mit 3.000 bar Wasserdruck abgetragen und anschließend reprofiliert.
Beschichtungs- und Malerarbeiten
Die Beschichtung der Wand- und Deckenflächen trägt einen Großteil dazu bei, die Garage dauerhaft zu schützen und dem Nutzer ein neuwertiges Erscheinungsbild darzustellen. Dafür musste eine Fläche von ca. 10.000 m² gereinigt, grundiert und abschließend beschichtet werden.
„IQ am Bau“ ist der Leitgedanke der Hydro-Tech GmbH. Er steht für innovative Verfahrenstechniken und eine professionelle Ausführung bei effizientem Einsatz von Personal, Material und Maschinen. Hydro-Tech GmbH gewährleistet damit eine intelligente Instandsetzung Ihrer Immobilie und sorgt dafür, dass deren Wert und Rentabilität langfristig erhalten bleiben.
www.hydro-tech.de
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Koelnmesse legt den Grundstein für das neue Messeparkhaus Zoobrücke

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Mit der Grundsteinlegung für das neue Parkhaus an der Zoobrücke hat die Koelnmesse am 8. September den Startschuss für ihr Investitionsprogramm „Koelnmesse 3.0“ gegeben.
„Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, unser Gelände fit für das Messegeschäft der Zukunft zu machen“, sagte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Mit der ersten Neubaumaßnahme im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 soll bis Ende 2017 in unmittelbarer Messenähe ein modernes Parkhaus entstehen, das neben 3.260 Pkw-Stellplätzen auch umfangreiche Logistikflächen für den Auf- und Abbauverkehr bereithält und zugleich die Stadt vom Verkehr entlasteten soll.
Geschwungener Baukörper mit einzigartiger Fassade
Für das geplante Parkhaus und das zugehörige Logistikgebäude hatte die Koelnmesse Mitte 2015 einen „Design and Build“-Wettbewerb ausgelobt. Als Sieger ging das Kölner Büro schultearchitekten gemeinsam mit der Deutschen Industrie- und Parkhaus GmbH (dip) mit dem Konzept eines geschwungenen Baukörpers hervor. „Wir wollten ein Gebäude schaffen, das sich mit seiner eigenständigen Formensprache in das Umfeld einpasst. Gleichzeitig wird das Parkhaus eine architektonische Landmarke für die Koelnmesse und den Stadtraum sein“, so Wilhelm Schulte, schultearchitekten. Schließlich ist das Parkhaus von der Zoobrücke für viele Kölner und Gäste der Stadt prominent sichtbar. Ein besonderes Highlight ist die Gestaltung der Nordfassade im Bereich der Zoobrücke. Hierfür entwarf das Stuttgarter Büro wulf architekten eine Fassade aus Metallschuppen mit über 3.000 Einzelelementen – bisher einzigartig in Deutschland.
 

„Das Parkhaus wird eine architektonische Landmarke für die Koelnmesse und den Stadtraum sein“

 

Das aus zwei Baukörpern bestehende Parkhaus soll einen zügigen Verkehrsfluss ermöglichen.
Das aus zwei Baukörpern bestehende Parkhaus soll einen zügigen Verkehrsfluss ermöglichen.

Zu den zentralen Anforderungen an das Parkhaus gehören die Sicherstellung eines zügigen Verkehrsabflusses zu Messezeiten sowie die Kombination von Park- und Logistikflächen. Daher erhielt das aus zwei Baukörpern bestehende Parkhaus eine Struktur, die durch innenliegende Verbindungsrampen einen zügigen Verkehrsfluss ermöglichen soll. Ein weiteres Plus: die getrennte Ausfahrt stadtein- und stadtauswärts.
 
 
Das Parkhaus im Überblick
– 3.260 Pkw-Stellplätze insgesamt, davon 35 Stellplätze für Menschen mit Behinderung, 10 Elektro-Ladeplätze und 280 Stellplätze für Frauen
– Logistikfläche mit zentraler Lkw-Registrierung und Zollabfertigung
– Fläche des Baugrundstücks: 29.500m²
– Nutzfläche auf 5 Parkdecks: 79.650m² (ohne Erdgeschoss/Logistikfläche)
– Kosten: rund 27 Millionen Euro
– Baustart: 22.08.2016
– Fertigstellung: Ende 2017

Freie Park + Ride-Plätze in Echtzeit per App anzeigen lassen

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Wenn Autofahrer wissen, ob ein Park + Ride-Parkplatz frei ist, sind sie eher bereit, ihr Auto abzustellen und auf die S-Bahn umzusteigen. Das ist die Grundidee eines Pilotprojekts zum aktiven Parkraum-Management, das der Verband Region Stuttgart derzeit gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH umsetzt.

An 15 Park + Ride-Anlagen entlang der S-Bahn-Linien S2 (Schorndorf) und S3 (Backnang) soll die Parkplatz-Belegung mithilfe von Sensoren der Robert Bosch GmbH minutengenau erfasst und in Echtzeit kommuniziert werden. Die Information über freie Stellplätze soll über die App und Internetseite des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart GmbH (VVS) abrufbar sein. Elf Städte und Gemeinden im Nordosten der Region Stuttgart haben sich bereit erklärt, das Pilotprojekt zu unterstützen. Sie werden für die meist kommunalen Park + Ride-Anlagen Internetzugänge und Stromanschlüsse zur Verfügung stellen. Der Verband Region Stuttgart unterstützt dieses Projekt über einen Förderzuschuss aus dem Landesprogramm „nachhaltige Modellregion Stuttgart“.

Für Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling vom Verband Region Stuttgart trägt dieser Testlauf dazu bei, den Wechsel zwischen Auto und öffentlichem Verkehr attraktiver zu machen: „Wir verbessern so unter Anwendung neuester Technologien das Service-Angebot in der Region.“ Bei innerstädtischen Parkhäusern ist die Echtzeitanzeige von verfügbaren Parkplätzen seit Jahren mittels Zählung der Schrankenöffnungen Standard. „Bei Park + Ride-Anlagen beschreiten wir Neuland“, führt Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler aus. Schließlich gebe es dort keine Schranken und zum Teil mehrere Ein- oder Ausfahrten.

Internet der Dinge
„Mit unseren Sensoren machen wir die Parkplätze zu einem Teil des Internets der Dinge. Wir nehmen Autofahrern die Suche nach freien Park + Ride-Stellplätzen ab. Damit reduzieren wir den Parksuchverkehr und entlasten die Umwelt“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Das Pilotprojekt begann Anfang des Jahres mit der Installation der Bosch-Sensoren und läuft bis Juni 2018. Begleitend dazu werden die Belegungsdaten ausgewertet und überprüft, ob die Echtzeitinformation zu freien Park + Ride-Plätzen tatsächlich mehr Autofahrer in Busse und Bahnen bringt. In der Region Stuttgart gibt es über 100 Park + Ride-Anlagen mit zwischen 50 und 700 Stellplätzen. Im Bereich des Pilotprojekts verfügt die kleinste Anlage über 49 Plätze (Schorndorf) und die größte über 520 Stellplätze (Waiblingen).

An 15 Park + Ride-Anlagen entlang der S-Bahn-Linien S2 und S3 des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) soll die Parkplatz-Belegung mithilfe von Sensoren in Echtzeit kommuniziert werden.
An 15 Park + Ride-Anlagen entlang der S-Bahn-Linien S2 und S3 des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) soll die Parkplatz-Belegung mithilfe von Sensoren in Echtzeit kommuniziert werden.

Wie auf dem Tiefgaragen­dach eine grüne Oase entsteht

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Wie sich ein Tiefgaragendach in eine attraktive, hochwertige Grünanlage verwandeln lässt, zeigt das Postdörfle in Stuttgart. Hier sorgen 500 Kubikmeter Liapor dafür, dass der maximale Auflastdruck nicht überschritten wird. Gleichzeitig ließ sich dank der Einblastechnik vom Silo-Lkw die Auffüllung besonders schnell und wirtschaftlich vollziehen. Und die feuchteregulierende Wirkung des Blähton-Granulats unterstützt zudem das Wachstum der intensiven Dachbegrünung.

Die zunehmende Verdichtung von innerstädtischen Wohngebieten stellt hohe Ansprüche an die Gebäudearchitektur, aber auch an die Gestaltung von Grünflächen. Hier gilt es, auch auf engstem Raum hochwertige Freiflächen zu schaffen, die den Bewohnern ein Stück Natur vor der Haustür bieten und als grüne Oasen auch für Fauna und Flora verfügbar sind. Wie sich diese Anforderungen in der Praxis optimal umsetzen lassen, zeigt das sogenannte Postdörfle im Norden Stuttgarts. Hier entstand vor Kurzem unter der Bauherrschaft der Stuttgarter GWG Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG ein neues Wohnquartier mit über 40 Eigentumswohnungen.

Auflastdruck als limitierender Faktor
Für eine ansprechende Grünraumgestaltung blieb beim Postdörfle aber nur der Platz zwischen den vierstöckigen Gebäuden – direkt auf dem Dach der 24 mal elf Meter großen Tiefgarage. „Hier ging es darum, ein besonders leichtes und stabiles Material für die Auffüllung des Tiefgaragendachs zu finden“, erklärt Uli Sautter von der Stier Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG in Stuttgart, die hier sämtliche Gärten und Wegflächen gestaltete. „Die Entscheidung fiel für rund 500 Kubikmeter Liapor-Rundkorn der Korngröße 8-16 mm, womit sich eine Überschreitung des maximal zulässigen Auflastdrucks von bis zu 21 kN/m² im Bereich der Wachstumsflächen und der Belagsflächen ausschließen ließ.“

Dass sich das gesamte Blähton-Volumen zeit- und kostengünstig mittels bis zu 120 Meter langer Schlauchleitungen direkt vom Silo-Lkw auf das Garagendach einbringen ließ, war ein weiterer Entscheidungsgrund für Liapor. „Die Einblastechnik sorgt im Gegensatz zur Verarbeitung  anderer Füllmaterialien für einen sehr schnellen und wirtschaftlichen Eintrag ohne zusätzliche Nachverdichtung“, so Uli Sautter. So ließ sich die gesamte, bis zu 2,50 Meter mächtige Auffüllung innerhalb von nur zwei Wochen im Februar diesen Jahres komplett abschließen.

Wachstumsfördernde Sicherheit
Beim Postdörfle wurden die Liapor-Blähton-Kugeln in einer zwei bis 2,50 Meter mächtigen Schicht aufgetragen. Auch bei dieser Materialstärke ist optimale Stabilität gegeben, da sich das Granulat ganz von alleine zur dichtesten Kugelpackung zusammenfügt – für dauerhafte statische Sicherheit. Mit Liapor ließen sich so alle statisch-bautechnischen Vorgaben optimal umsetzen, doch auch die eigentliche Grünraumgestaltung wird so aktiv unterstützt: „Die Fähigkeit, Wasser zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben, ist ein weiterer positiver Effekt des Liapor-Blähton-Granulats, den alternative Materialien nicht bieten können. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die gesamten Vegetationsflächen aus“, so Uli Sautter.

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Der Eintrag der Liapor-Schüttung erfolgte schnell und einfach per Schlauchleitung – ohne Nachverdichtung und ohne spätere Setzungen.

Gesunde Intensivbegrünung
Die obere Begrenzung der Liapor-Schüttung bilden ein Geogitter und ein Geotextil. Darauf wurden in jeweils 50 bis 60 Zentimetern Stärke eine Schottertragschicht im Bereich der Wege sowie eine Intensivsubstratschicht im Bereich der Vegetationsflächen angelegt. Diese bildet die Basis für die als intensive Begrünung ausgelegte Bepflanzung. Und die kann sich sehen lassen: „Alle Bäume, Hecken, Sträucher und Rasenflächen sind gesund und wachsen ohne Probleme“, so das Fazit von Uli Sautter. „Der gesamte Aufbau ist stabil und weist keinerlei Setzungen oder Absenkungen auf.“

Goldbeck baut 56 Parkhäuser in einem Jahr

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Die Goldbeck-Zentrale in Bielefeld.
Die Goldbeck-Zentrale in Bielefeld.

Die Goldbeck GmbH steigerte ihre Gesamtleistung im vergangenen Geschäftsjahr um 10,5 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro. Damit konnte Goldbeck auch im 47. Geschäftsjahr an das kontinuierliche Wachstum der vorangegangenen Jahre anknüpfen.
 
Gewerbeobjekte tragen maßgeblich zur Gesamtleistung bei
Zur Gesamtleistung des abgelaufenen Geschäftsjahres trug der Bau von Gewerbeobjekten als Kerngeschäftsfeld den mit Abstand größten Teil bei. Rund 20 Prozent der Gesamtleistung generierte Goldbeck im Ausland. Im Geschäftsjahr 2015/16 hat Goldbeck insgesamt 409 Gebäude fertig gestellt und an die Eigentümer übergeben. Unter den fertig gestellten Objekten waren 56 Parkhäuser, 220 Logistik- und Industriehallen und 67 Bürogebäude.
Laut Goldbeck lag die Eigenkapitalquote des Unternehmens zum 31. März 2016 bei 62 Prozent und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt von 15,6 Prozent (Quelle: Hauptverband der deutschen Bauindustrie). Insgesamt investierte Goldbeck nach eigenen Angaben während des abgelaufenen Geschäftsjahres über 20 Millionen Euro in das Anlagevermögen. Die Investitionen konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf den weiteren Ausbau der Werke.
 
Mitarbeiterzahl wächst weiter – neue Mitarbeiter gesucht
Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich nach Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2015/16 um rund 15 Prozent und lag zum Geschäftsjahresende bei 4.497. Aktuell sucht Goldbeck mehr als 350 neue Mitarbeiter an verschiedenen Standorten im In- und Ausland.
Jörg-Uwe Goldbeck
Jörg-Uwe Goldbeck

„Sofern sich in Bezug auf unseren aktuellen Auftragsbestand keine deutlichen Bauverzögerungen ergeben, rechnen wir auch im laufenden Geschäftsjahr wieder mit einer weiteren Steigerung unserer Gesamtleistung“, blickt Jörg-Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Unternehmensführung, optimistisch in die Zukunft. „Den Ausbau der europäischen Aktivitäten setzen wir verstärkt fort. Ein Schwerpunkt liegt auf Großbritannien, wo wir im vergangenen Geschäftsjahr sehr erfolgreich waren. Hinzu kommen Skandinavien und die Niederlande.“

EasyPark übernimmt deutschen Handy-Parken-Anbieter

Autofahrer finden per App einen freien Parkplatz und bezahlen diesen mit dem Smartphone.
Autofahrer finden per App einen freien Parkplatz und bezahlen diesen mit dem Smartphone.

Nach der Übernahme des Technologie-Start-ups Parko aus Tel Aviv gehört jetzt auch das deutsche Unternehmen Mobile City zur EasyPark-Familie. Das Portfolio des Anbieters von Handyparken erweitert sich dadurch um gut 40 neue Städte in Deutschland. Laut Unternehmensaussage ist EasyPark nun Marktführer in Deutschland und Skandinavien. Die Übernahme verbessere zudem die Präsenz in Österreich. Auch sieben französische Städte sind nun über EasyPark zu finden. Künftig arbeite das aus Schweden stammende Unternehmen mit rund 500 Städten (On-Street) und etwa 100 privaten Parkraumbetreibern (Off-Street) zusammen.
Das akquirierte Unternehmen Mobile City GmbH mit Hauptsitz in Saarbrücken ist ein Unternehmen, das digitale Bezahlverfahren und Mobilitäts-Lösungen in Deutschland, Österreich und Frankreich anbietet. Diese Services werden bei EasyPark integriert. Johan Birgersson, CEO der EasyPark Group: „Neben der größeren Abdeckung und den gesteigerten Nutzerzahlen trägt die Übernahme dazu bei, Städten, Parkraumbetreibern und Autofahrern mit digitalen Parking-Services zu helfen – weit über das reine Bezahlen hinaus.“
Andre Wielaard verstärkt EasyPark
Andre Wielaard
Andre Wielaard

Auch personell ergaben sich bei EasyPark Veränderungen: Als Leiter der Gated-Parking-Abteilung verantwortet jetzt Andre Wielaard die Entwicklung, Vermarktung und Systemintegration der Lösungen des beschrankten Parkens, wie den Zugang per NFC, Apps oder Kennzeichenerkennung. Ziel sei, der großen Marktnachfrage gerecht zu werden und Städte bei der vollständigen Digitalisierung der urbanen Mobilität zu unterstützen. Der Niederländer Andre Wielaard verfügt über mehr als 30 Jahre Technologie-Erfahrung, davon die vergangenen 13 Jahre im Bereich Parking. Zuletzt war er Geschäftsführer von Yellowbrick, einer der führenden niederländischen Mobile-Parking-Anbieter.
Die Vision von EasyPark beinhaltet zwei konkrete Schritte: Autofahrer finden per App ohne Umwege einen freien Parkplatz und bezahlen diesen auch mit dem Smartphone. Zudem steuern die Städte den Verkehrsfluss vom On-Street-Parken in verstopften Straßen Richtung Off-Street. Autofahrer sollen von der Zeitersparnis profitieren, während Staus in Städten vermeiden werden und die Parkraumbetreiber die Auslastung ihrer Plätze optimieren.

Rechte und Pflichten des Arbeitgebers

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Auf einem Fimenparkplatz gelten zum Teil besondere Bestimmungen.
Auf einem Fimenparkplatz gelten zum Teil besondere Bestimmungen.

Für viele Arbeitnehmer beginnt der Tag mit Stau. Volle Autobahnen sorgen jeden Morgen dafür, dass Millionen Menschen schon völlig genervt auf der Arbeitsstelle ankommen. Wenn dann auch noch die Suche nach einem Parkplatz ansteht, sind zusätzliche Verspätungen vorprogrammiert. Welche Regeln beim Parken vor dem Büro gelten – damit beschäftigte sich kürzlich WDR 2 in der Radiosendung Quintessenz.

Grundsätzlich sei der Arbeitgeber nicht verpflichtet seinen Mitarbeitern einen Parkplatz zur Verfügung zu stellen. Die Ausnahme hierzu hat das Bundesarbeitsgericht bereits 1960 festgelegt: Wenn die Arbeitsstelle lediglich mit dem Auto oder dem Motorroller zu erreichen ist und sich in unmittelbarer Nähe kein Parkplatz befindet und auch das Parken am Straßenrand nicht möglich ist, dann muss der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern einen Stellplatz zur Verfügung stellen. Das Urteil sagt auch: Gehbehinderte Mitarbeiter haben generell einen Anspruch auf einen Stellplatz. Wie dieser im einzelnen auszusehen hat, ist jedoch nicht festgelegt.

In dem WDR-Radiobeitrag heißt es weiter, dass der Chef bestimmen darf, wer welchen Parkplatz bekommt. Er dürfe dabei jedoch nicht willkürlich handeln und Mitarbeiter benachteiligen. Parkplätze nach Firmenhierarchie zu vergeben, sei indes erlaubt. Auch können weibliche Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen einen Parkplatz näher am Gebäude zugewiesen bekommen.

Der Weg vom Parkplatz zum Bürogebäude sei durch die Berufsgenossenschaft versichert, so der zitierte WDR-Experte. Der Chef habe jedoch für die Sicherheit zu sorgen und könne auf Schmerzensgeld verklagt werden, wenn er beispielsweise bei Glatteis nicht streut und ein Mitarbeiter deswegen ausrutscht und sich verletzt.

„Hier gilt die StVO“
Eigentlich gilt die Straßenverkehrsordnung nur auf öffentlichen Straßen und Verkehrsflächen und nicht auf privaten Parkplätzen. Der Eigentümer der Stellfläche könne jedoch eigene Regeln aufstellen und auf die Straßenverkehrsordnung verweisen. Der Arbeitgeber sei verpflichtet, die Fahrzeuge seiner Mitarbeiter auf dem firmeneigenen Parkplatz vor Beschädigungen durch Dritte zu schützen. Dazu gehöre, den Parkplatz stets in einem verkehrssicheren und gefahrlosen Zustand zu halten, unter anderem durch die Markierung der Stellflächen. Ein Schild mit der Aufschrift „Für den Parkplatz keine Haftung“ sei unwirksam. Für Unfallschäden auf dem Firmenparkplatz hafte der Arbeitgeber nicht.

Der Parkplatz als Profitcenter
Laut WDR-Beitrag ist es dem Arbeitgeber generell gestattet, für einen Stellplatz Gebühren zu erheben, allerdings nur dann, wenn der Parkplatz immer schon gebührenpflichtig war. Es sei nicht rechtens, plötzlich Geld zu verlangen, wenn das Parken bisher immer kostenlos war. Das kann der Arbeitgeber dann nur durch einen Abriss des Parkplatzes und einen aufwändigen Neubau rechtfertigen. Wer Gebühren zahlen muss, könne diese nicht gesondert von der Steuer absetzen, denn mit der Entfernungspauschale seien diese bereits abgegolten.

Sicher und komfortabel Parken

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Parkhaus ist nicht gleich Parkhaus. Eine wichtige Rolle sollten deshalb schon im Planungsprozess die spezifischen Anforderungen der Nutzer spielen. Die Tiefgarage einer Service-Wohnanlage im Rhein-Sieg-Kreis (NRW) beispielsweise ist ganz auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet.

Das „Wohnen am Markt“ (WAM) im idyllisch gelegenen Neunkirchen-Seelscheid in der Nähe von Köln und Bonn bietet seinen Mietern nicht nur komfortable und barrierefreie Wohnungen, sondern auch eine Tiefgarage, die speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe „Ü60“ ausgelegt ist. Schon der Weg zu den Stellplätzen macht das deutlich: klare Beschilderung, helles Treppenhaus, freundliche Farben und hohe Decken. Wer mit dem Aufzug ins Untergeschoss fährt, hat bis in die Tiefgarage nur wenige Meter. Aufgrund der Hanglage des Objekts liegt die Garage gar nicht so tief und ist nur etwa zur Hälfte unterirdisch. Der Nutzer betritt keine dunkle Höhle, sondern eine hell beleuchtete Halle mit einer Deckenhöhe von 2,65 Metern.

Zukunftsweisend: Alle Stellplätze sind für das Laden von Elektroautos ausgerüstet.
Zukunftsweisend: Alle Stellplätze sind für das Laden von Elektroautos ausgerüstet.

Großzügige Stellplätze
Die Verteilung der Stützpfeiler ermöglichte ein großzügiges Layout der Stellflächen und ein leichtes Manövrieren auch großer Fahrzeuge. Zur Verfügung stehen 30 Stellplätze mit Breiten von 2,65 bis 2,75 Metern. Dazu finden sich nahe der Eingangstür zwei Behindertenparkplätze, die mit vier Metern Breite deutlich großzügiger bemessen sind als die vorgeschriebenen 3,50 Meter – für Rollstuhlfahrer eine große Hilfe. Zum angenehmen Raumgefühl tragen neben den Decken mit einer Höhe von 2,85 Metern auch die sauber angeordneten Steigleitungen, Kabeltrassen und Rohrführungen bei.

„Alle Stellplätze sind mit einem Anschluss zum Aufladen von E-Fahrzeugen ausgestattet“, erklärt Bauherr und Eigentümer Axel Brähmer, Geschäftsführer der Tusculum Wohnresidenzen GmbH. Dank separater Zähler an jedem Platz kann der Vermieter den Stromverbrauch der jeweiligen Mietpartei genau zuordnen. Nicht nur Autos können in der Tiefgarage des WAM parken, sondern auch Elektromobile. Für sie stehen eigens zehn Stellplätze – jeweils mit Ladevorrichtung und Zähler versehen – bereit. „Dort kann man natürlich auch E-Bikes aufladen“, so Axel Brähmer. Herkömmliche Zweiräder können die Mieter an einem großen Fahrradständer in der Nähe der Eingangstür der Tiefgarage sicher abstellen.

Durchlässig: Lochbleche sorgen für natürliche Belüftung.
Durchlässig: Lochbleche sorgen für natürliche Belüftung.

Helle Beleuchtung
Eine ständige Grundbeleuchtung lässt die Nutzer der Garage nie im Dunkeln stehen. Um gegen Stromausfälle gewappnet zu sein, ist die Mindestbeleuchtung zudem akkugepuffert. Bewegungssensoren sorgen im Zusammenspiel mit schnellen Vorschaltgeräten umgehend für vollflächig helle Beleuchtung, sobald eine Person die Halle betritt. Zur Orientierung am Boden und auch als optisches Schmankerl ist die mittig verlaufende Rinne durchgängig von einem IP68 LED-Lichtschlauch beleuchtet. Die Betonrinne, die das Abwasser abführt, ist mit einer darin verlegten Aluschiene abgedichtet.

Als Bodenbelag dient ein hochfester Beton mit ausreichend Gefälle zur Rinne hin. Pfützenbildung und schädlicher Chlorideintrag werden damit verhindert. Eine Spezialfirma aus Mannheim hat die Oberfläche nach dem Austrocknen geschliffen und poliert. Auf ein Detail ist der erfahrene Planer und Bauherr Axel Brähmer besonders stolz: „Auf die Deckel der Sichtkanäle haben wir eine Gummierung aufgebracht. Das minimiert die Geräusche, wenn jemand mit dem Auto drüber fährt.“

Großzügig: Stellplatzbreiten zwischen 2,65 und 2,75 Metern
Großzügig: Stellplatzbreiten zwischen 2,65 und 2,75 Metern

Umfassendes Sicherheitskonzept
Die Tiefgarage ist wie die gesamte Wohnanlage komplett videoüberwacht. Zum Sicherheitskonzept gehören überall im Haus Zugtaster mit roten Kordeln, die auch in der Tiefgarage an mehreren Stellen von der Decke hängen. Zieht man daran, wird sofort Alarm ausgelöst und Hilfe eilt herbei.

Auch wer aus der Garage hinausfahren möchte, bedient sich eines Zugtasters, um das Rolltor hochzufahren. Das Garagentor ist mit Lichtschranken versehen, die ein versehentliches Einklemmen von Personen verhindern. Von außen lässt es sich mit einem Transponder bequem öffnen. Mit diesem programmierbaren Universalschlüssel können die Mieter auch alle anderen Schlösser der Gebäude-Außenhülle bedienen. Für alle Fälle ist neben dem Tor eine selbst verriegelnde Nebentür mit Panikschloss eingelassen, die sich nur von innen öffnen lässt. Eine maschinelle Be- oder Entlüftung ist in der Garage dank der Hanglage nicht notwendig. Lochbleche im Garagentor und der Notausgangstür sorgen ebenso wie speziell angefertigte Lamellengitter vor den Lichtschächten in den Seitenwänden für natürliche Be- und Entlüftung.

Sicher: Hausnotruf (l.) und vollflächige Videoüberachung
Sicher: Hausnotruf und vollflächige Videoüberwachung

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Die Service-Wohnanlage
Das „Wohnen am Markt“ in Neunkirchen-Seelscheid umfasst 35 Wohnungen von 52 bis 91 Quadratmetern Größe. Als Service-Wohnanlage sind die Wohnungen barrierefrei ausgestattet. Zu den Highlights gehören neben dem exklusiven Ambiente ein repräsentativer Eingangsbereich, ein Clubraum mit Kamin und ein Café mit großer Terrasse. Zum Konzept zählen optional zu buchende ambulante Pflegedienste sowie Servicepartner, die sich unter anderem um die Reinigung von Wäsche und Wohnung kümmern.

Autor: Marko Ruh, verantwortlicher Redakteur Parken aktuell