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Digitale Services sorgen für Mehrwert

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Bargeldloses Zahlen liegt vor allem in Zeiten von Corona verstärkt im Trend. Allein in Hannover gibt es neun Häuser, in denen verschiedene Parkhausbetreiber ihren Kunden neuerdings anbieten, ohne Karte und ohne Bargeld zu bezahlen. Zum Einsatz kommt hierfür die App „Kassenautomat“ von Scheidt & Bachmann.

Der Vorteil für die Endkunden: Anstehen vor dem physischen Kassenautomaten und lästige Kleingeldsuche entfallen. Nach dem Scannen des Parktickets oder der Eingabe des Kennzeichens können sie ihr bevorzugtes digitales Zahlungsmittel auswählen. Für die Betreiber lohne sich ein Umstieg auf die App, da sie ihren Kunden mit dieser komfortablen und hygienischen Bezahlweise einen echten Mehrwert bieten. Außerdem lasse sich der Bezahlvorgang im Hintergrund schnell und unkompliziert abwickeln, was aufwendiges Bargeldhandling reduziere.

Eigenes Kundenportal

Neben der neuen App für die B2C-Schnittstelle bietet Scheidt & Bachmann seit einigen Jahren bereits ein eigenes Kundenportal für den B2B-Bereich an. Im vergangenen Jahr wurde das Portal in ServiceNow überführt. Die Plattform des 2005 gegründeten internationalen Cloud-Anbieters aus Kalifornien bildet nunmehr die Basis für die digitalen Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe der Scheidt & Bachmann-Kunden, die seitdem auf ein voll integriertes Kundenportal zugreifen können. Der Parksystem-Anbieter verspricht den Nutzern diverse Vorteile, zum Beispiel die Möglichkeit, Anliegen online zu melden, Arbeitsberichte in der Cloud zu sichern oder Kontaktdaten eigenständig digital zu aktualisieren. Laut Scheidt & Bachmann werden nur zwei Monate nach dem Relaunch auf ServiceNow insgesamt schon 500 Objekte über das Kundenportal verwaltet.

EasyPark Group plant Übernahme der PARK NOW Group

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Die beabsichtigte Übernahme der PARK NOW Group von den Anteilseignern BMW Group und Daimler Mobility steht vor der Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Die PARK NOW Group, die in Deutschland als PARK NOW operiert, ist im Markt seit 2016 tätig. Aktuell kommt die PARK NOW-App in rund 280 Städten in Deutschland und Österreich zum Einsatz.

Die PARK NOW Group firmiert in elf Ländern unter den Marken RingGo, PARK NOW, Park-line und Parkmobile. PARK NOW ist über den deutschsprachigen Raum hinaus in rund 1.100 Städten verfügbar und bietet digitale Dienstleistungen rund ums Parken an, sowohl on-street als auch off-street. Kunden können Parkplätze via App reservieren, buchen und bezahlen.

EasyPark ist ein Mobilitätsdienstleister, der sich neben dem Parken auch auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen spezialisiert hat. Über die EasyPark-App können Nutzer Parkplätze und Ladesäulen finden und digital bezahlen. EasyPark ist in 20 Ländern in Europa und Australien verfügbar, in Deutschland können Kunden in knapp 260 Städten auf EasyPark zugreifen.

Weiteres Wachstum und eigene Position stärken

Durch die geplante Übernahme der PARK NOW Group erhofft sich EasyPark weiteres Wachstum und eine Stärkung seiner Position auf dem globalen Markt der digitalen Parklösungen. Basierend auf globaler Reichweite und einem integrierten Dienstleistungsportfolio will EasyPark in zusätzliches Wachstum investieren, um seinen Kunden in der Zukunft noch weitere Dienstleistungen anbieten zu können.
Heidi Wildemann, Managing Director PARK NOW Deutschland und Österreich, sagt: „EasyPark und PARK NOW sind von derselben Begeisterung für smartes Parken getrieben. Indem wir unsere kombinierten Fähigkeiten einsetzen, um noch mehr Kunden, Städten und Betreibern innovative Lösungen fürs Parken anzubieten, können wir unsere Reise in eine sauberere und smartere Zukunft der Mobilität beschleunigen.“

Nico Schlegel, Country Director in Deutschland bei der EasyPark Group, sagt: „Es ist großartig, dass EasyPark durch die geplante Übernahme von PARK NOW jetzt den nächsten Schritt unternimmt. Das bedeutet, dass wir unser Service-Portfolio in Deutschland weiter erneuern und entwickeln können und unser Geschäft durch die Ansprache von noch mehr Kunden und Anwendern unserer Dienste wächst. Ich freue mich sehr darauf, jetzt diese Reise zu beginnen.”

Die Parteien haben vereinbart, die Bedingungen der Transaktion nicht offenzulegen. Die Veräußerung steht unter dem Vorbehalt der vorherigen Genehmigung durch die zuständigen Behörden.

Parkhaus für Amazon-Vans

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Digitales Modell des Van-Parkhauses (rechts) und des Verteilerzentrums in Straubing, Bayern.

In einer Bauzeit von rund zehn Monaten will die Firmengruppe Max Bögl in Straubing ein neues Distributionszentrum mit einer Größe von rund 5.600 Quadratmetern errichten. Zum Leistungsumfang gehört auch ein Transporterparkplatz, für den ein neues Parksystem entwickelt wurde. Auftraggeber für das Projekt ist der Immobilienentwickler Goodman, späterer Nutzer des Gebäudes wird der Online-Händler Amazon sein.

Die Firmengruppe Max Bögl ist vom Projektentwickler Goodman Group mit dem Bau eines neuen Logistikzentrums in Straubing beauftragt worden. Amazon will damit seine bestehenden Kapazitäten in diesem Teil Bayerns erweitern.

Kurze Bauzeit

In einer Hauptbauzeit von rund zehn Monaten wird die Firmengruppe ein schlüsselfertiges Logistikzentrum mit rund 5.600 Quadratmetern errichten. Das entspricht der Größe eines Fußballfeldes. Im Hochparterre der Halle befinden sich die Büros für die Verwaltung. Dort können auf gut 2.000 Quadratmetern die logistischen Prozesse koordiniert werden.
Mit 750.000 Quadratmetern realisierter Fläche und mehr als 12 gemeinsamen Projekten in Deutschland können wir bereits von einem eingespielten Team und einer langjährigen Partnerschaft mit Amazon sprechen. Nachhaltigkeit spielt bei diesem Projekt in Straubing eine wichtige Rolle. So wird das zukunftsweisende 5.600 qm große Objekt über eine mit Biogas betriebene Heizungsanlage verfügen. Auf dem Hallendach wird eine Solaranlage installiert und das gesamte Projekt erhält ein Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen”, sagt Christof Prange, Head of Business Development bei Goodman Deutschland.

Um den Fertigstellungstermin pünktlich zum Weihnachtsgeschäft einhalten zu können, setzt Max Bögl auch bei diesem Projekt auf sein bewährtes Hallensystem. Alle Bauteile der Konstruktion werden in einem nur 120 Kilometer entfernten Vorfertigungswerk hergestellt und dann just-in-time auf die Baustelle geliefert. Dort werden die Bauteile dann montiert. Diese Bauweise spart laut Max Bögl nicht nur Zeit, sondern minimiert auch den Bauschutt und den Lärm auf der Baustelle. Zum Leistungsumfang gehört neben dem Logistikzentrum auch ein Parkhaus für Kleintransporter. Das Gebäude im Stahlverbundsystem ist das erste seiner Art und wurde aufgrund der besonderen Anforderungen an Gewicht und Geschosshöhe speziell von der Firmengruppe Max Bögl entwickelt.

Platz für rund 465 Kleintransporter – mit einem Gewicht von jeweils rund 3,5 Tonnen

In Straubing werden auf vier Parkebenen ca. 465 Kleintransporter mit einem Gewicht von je ca. 3,5 Tonnen Platz finden. Die Stellplätze mit den Maßen 3,00 x 6,50 m sind ebenfalls auf die speziellen Bedürfnisse von Transportern abgestimmt. Jede Ebene wird eine lichte Höhe von 3,2 m haben. Die Bauteile für das Parkhaus werden ebenfalls – wie schon beim Bau des Distributionszentrums – vorgefertigt und auf die Baustelle geliefert. Die gesamte Anlage in Straubing soll bereits im Herbst 2021 in Betrieb gehen.

Grafik: Goodman

Der digitale Parkplatz-Kontrolleur

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MSR-Traffic stellt eine Lösung vor, die aus Bodensensoren und dazugehöriger Software besteht. Diese dient zur digitalen Kontrolle von besonders ausgewiesenen Parkplätzen. 

Der Missbrauch von Parkplätzen, die für bestimmte Zwecke reserviert sind, ist für viele öffentlichen Verwaltungen ein Problem. Ein Beispiel ist die unberechtigte Nutzung von Parkplätzen, die für Personen mit eingeschränkter Mobilität reserviert sind. Eine weitere häufige Situation in Städten sind Parkverstöße in Anlieferungsbereichen, wodurch Lieferfahrzeuge behindert werden. Immer häufiger kommt es auch vor, dass Parkplätze, die ausschließlich für E-Autos zur Verfügung stehen, von “Verbrennern” belegt sind.
Um solche Szenarien zu verhindern, stellt MSR-Traffic eine Technologie zur effektiveren Kontrolle vor. Die Lösung besteht hardwareseitig aus einem Bodensensor, der in Echtzeit den Belegungsstatus von Fahrzeugen auf den Parkplätzen sowie die Parkdauer erfasst. Die kabellosen Parksensoren von MSR-Traffic zeichneten sich dadurch aus, dass für die Übertragung der Daten kein zusätzliches Netz  erforderlich ist. Laut MSR eignet sich die  Lösung deshalb auch für Projekte mit verstreuten Parkplätzen. Sofwareseitig wird ein neuartiges Protokoll eingesetzt, dass sich günstig auf die Kosten auswirke, so MSR. Mit zum Softwarepaket gehört eine App, die verfügbare Parkplätze anzeigt. In der App lassen sich zudem Parkausweise hinterlegen. Damit können Kontrolleure die Benutzerinformationen mit dem Belegungsstatus des Parkplatzes und der Standzeit des Fahrzeugs vergleichen. Über die App können Ordnungsbeamte diese Informationen auch aus der Ferne einsehen, und werden im Falle eines Verstoßes benachrichtigt, wodurch die Kontrollrouten optimiert werden. Die flexible Lösung lasse sich auch in Apps von Drittanbietern integrieren.
Die Identifizierung und Kontrolle der auf jedem Parkplatz geparkten Benutzer reduziere die Verstöße und erhöhe die Fahrzeugrotation auf den Parkplätzen, was sich positiv auf die Parkplatzverfügbarkeit auswirke, so MSR-Traffic. Diese höhere Verfügbarkeit werde den Benutzern auf die App übertragen, wodurch sich die Möglichkeiten und die Geschwindigkeit erhöhe, einen freien Parkplatz zu finden. Darüber hinaus ermögliche die Echtzeit-Darstellung, die Kontrollvorgänge und die zugewiesenen Ressourcen zu optimieren. So können laut MSR-Traffic Bereiche mit den meisten Verstößen priorisiert werden.

Foto: Shutterstock

Gütersloh führt digitales Parken ein

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Auch in Gütersloh können Autofahrer neuerdings ihre Parkgebühren auf über 1400 Stellplätzen per Handy zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung.

Die Autofahrer können beim Handyparken in Gütersloh zwischen sieben Anbietern wählen: „EasyPark“, „PARK NOW“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“, „PayByPhone“, „Parkster“ und „PARCO“.  Die Parkscheinautomaten bleiben parallel weiterhin in Betrieb. 

Den Parkvorgang lässt sich per App, Anruf oder auch per SMS starten. Die Parkzeit kann im Rahmen der Höchstparkzeit gestoppt oder verlängert werden. „So entfallen Überzahlung und auch Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets”, sagt Phillip Zimmermann von der Initiative Smartparking e.V. „Für diesen Komfort addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr.”

Norbert Morkes, Bürgermeister der Stadt Gütersloh, sagt: „Mit dem Handyparken stehen alle Möglichkeiten zum Bezahlen offen – mit und ohne Kleingeld, direkt oder per App.“ In der Einführung während des Lockdowns sehen Stadt und Anbieter Vorteile: Täglich geparkt wird in der Stadt natürlich auch jetzt. Handyparken garantiert kontaktloses Parken – unter Hygieneaspekten ein Vorteil – und es bietet sich die Chance, Erfahrungen zu sammeln, bevor alle Geschäfte wieder öffnen”, sagt Sandra Causemann, Referentin für den digitalen Wandel bei der Stadt Gütersloh.

Parken mit Stil

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Lange Zeit galten sie als eng, dunkel und hässlich: Parkhäuser. Funktionalität war wichtiger als das Aussehen. Doch seit einigen Jahren ist ein Umdenken zu erkennen. Viele Architekten achten immer mehr auf die ästhetische Gestaltung.

Parkhäuser und Tiefgaragen werden immer wichtiger, da viele Kommunen den öffentlichen Parkraum bewusst verknappen, um den öffentlichen urbanen Raum neu zu verteilen. Die Zweckbauten früherer Jahrzehnte erfüllen jedoch nicht immer heutige ästhetische Ansprüche. Viele Parkhäuser, die in den 1950er- und 60er-Jahren gebaut wurden, sehen aus heutiger Sicht nicht besonders schön aus, da das Hauptaugenmerk primär der Funktionalität galt. Seit einigen Jahren ist jedoch ein Umdenken zu beobachten. Die Notwendigkeit der Parkraumbewirtschaftung erfährt zunehmend Anerkennung. Parallel dazu scheinen Architekten dem Faktor Optik bei der Gestaltung von Parkhäusern stärker zu berücksichtigen. So häufen sich ansprechende Parkhausarchitekturen, wie drei Beispiele aus Nordrhein-Westfalen zeigen.

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Aachen: Die eingravierten Wörter sollen zum Nachdenken anregen. – Foto: Ana del Castillo / Shutterstock

Münster: Vorurteil vom dunklen Parkhaus ad absurdum geführt

In Münster haben die Architekten durch eine verschobene Anordnung von Blechen ein dynamisches Spiel von Licht und Schatten geschaffen. Zudem sorgen die Lücken zwischen den Blechen für einen größeren Lichteinfall ins Parkhaus und widerlegen so das Vorurteil des stets dunklen Parkhauses. Passend zur Funktion des Gebäudes: Bei dem für die Fassade verwendeten Material handelt es sich um pulverbeschichtete Aluminiumbleche, wie sie auch bei der Produktion von Autos benutzt werden.

Aachen: Parkhausbesucher zum Nachdenken anregen

Das 13 Jahre alte Parkhaus des Justizzentrums in Aachen geht einen anderen Weg. In der aus rot eingefärbten Betonsteinen bestehenden Fassade sind verschiedene Wörter eingraviert, zum Beispiel „Verleben“ oder „Eklatant“. Der Gedanke dahinter: Das Produkt Parken kunstvoll verarbeiten und Autofahrer wie Passanten durch die Wörter zum Nachdenken anregen.

Bochum: Parkhaus bedeutet nicht mehr nur Parken

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Bochum: Die neue zweifarbige Folie macht das Parkhaus zu einem echten Hingucker. – Foto: Mika Baumeister via unsplash

Die gemischte Nutzung einer Immobilie mit Parkgarage ist in Bochum vorgesehen. Das Parkhaus am Bermudadreieck, dem zentralen Ausgehviertel der Stadt, wurde 2012 saniert. Nun finden sich dort neben Parkplätzen für Autos und Motorräder auch Gaststätten, Bekleidungsgeschäfte und ein Skate-Park in dem Gebäudekomplex. Auch die Fassade wurde spektakulär überarbeitet: Sie besteht nun vollständig aus Glas. Besonderheit hier: Es wurde eine zweifarbige Folie aufgebracht, die für einen schillernden Effekt sorgt.

APCOA übernimmt Tiefgarage im Kölner Friesenviertel

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Die APCOA PARKING Deutschland GmbH hat einen Pachtvertrag für das Parkhaus Klapperhof im Kölner Friesenviertel geschlossen. Das zentral gelegene Objekt mit knapp 460 Stellplätzen wird derzeit bei laufendem Betrieb umfangreich saniert und mit neuen Services ausgestattet.

„Das Friesenviertel ist aufgrund seiner großen Vielfalt an Angeboten äußerst attraktiv und wird von Kölnern als auch Touristen, Hotel- und Eventgästen und Geschäftsleuten stark frequentiert“, sagt Heiko Städele, Commercial Director bei APCOA PARKING Deutschland GmbH, über den neuen Vertrag. „Parkplätze am Fahrbahnrand sind in der Kölner Innenstadt ein knappes Gut – mit der Sanierung der Tiefgarage bieten wir unseren Kunden nicht nur ein moderneres Parkerlebnis, sondern reduzieren mit der neuen Parkmöglichkeit auch den Parksuchverkehr im Umkreis“, so Städele weiter. Die Suche nach Stellplätzen gestalte sich in diesem Teil der Stadt  für Anwohner und Gäste sehr zeitintensiv. Das Parkhaus „Im Klapperhof“ in Innenstadtlage verteile hingegen den Parkdruck und biete zudem eine große Zahl an Dauerparkplätzen.

Sanierung schafft hellere Atmosphäre

Die  Kernsanierung in der Tiefgarage umfasst laut APCOA die Erneuerung des gesamten Bodenbelags, das Streichen der Wände, Decken und Pfeiler sowie die Erneuerung von Teilen der Haustechnik. „Das Look & Feel für die Besucher der Immobilie wird sich komplett ändern“, sagt Städele. „Die Atmosphäre wird freundlich und hell. Das spiegeln dann auch das renovierte Treppenhaus, das moderne Beschilderungskonzept und die neuen Brandschutztüren wider. Auf allen Ebenen wird es zudem Frauenparkplätze geben, die mit einem speziellen Rufknopf ausgestattet und videoüberwacht sind.“ Das Ziel der Sanierung, die im April 2021 abgeschlossen sein soll, sei eine qualitativ hochwertigen Garage für das Friesenviertel, in der Besucher mit einem guten Gefühl parken.

Berührungsloses Ein- und Ausfahren bringt mehr Komfort

Im Zuge der Sanierungsarbeiten soll digital aufgerüstet und der Parkservice APCOA FLOW eingeführt werden. Parallel zu den zwei Kassenautomaten können Inhaber der kostenlosen APCOA FLOW-App die Garage dann ticket-, bargeld- und kontaktlos nutzen. Das bedeutet: Die Schranke öffnet bei Ein- und Ausfahrt dank des individuellen RFID-Chips jeweils automatisch. Der Parkvorgang wird über die APCOA FLOW App abgerechnet, so dass der Gang zum Kassenautomaten entfällt. „Die Pandemie zeigt uns, dass Kunden vermehrt nach kontaktlosen Optionen suchen – diese bieten wir ihnen mit unserem Parkservice und gestalten das Parken damit digital und anwendungsfreundlich“, sagt Städele.

Eine weitere Innovation soll mit dem Dynamic Pricing System geschaffen werden – Eine flexible Tarifanpassung gekoppelt an die Echtzeit-Auslastung der Tiefgarage. Dabei passt sich der Stundentarif der Anzahl belegter Stellplätze an: So sinkt er beispielsweise, wenn nur wenige Parkplätze belegt sind. Der jeweilige Stundenpreis wird vor der Einfahrt auf LED-Tafeln ausgewiesen und gilt für die gesamte Parkdauer, so APCOA. Nutzer der APCOA FLOW-App parken unabhängig von Auslastung und Uhrzeit immer zum günstigsten Tarif. Bis das System im April aktiviert werde, liegt der Tarif vorerst bei zwei Euro pro Stunde und einem Tagesmaximum von 20 Euro.

Die Parkgarage liegt gegenüber des 25hours Hotels „The Circle“ und bietet damit den Hotelgästen zusätzliche Parkmöglichkeiten vor Ort. 

Foto: APCOA

Parken mit „Wow-Effekt“

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Zwei Anlagen vom Typ MultiBase 2072i von KLAUS Multiparking: Die Einzel- und die Doppelbühne mit jeweils zwei Ebenen bieten bis zu sechs Autos Platz.

Das YachtHotel Helvetia direkt am Lindauer Hafen ist ein Top-Domizil für Urlauber. Ab sofort können in der neuen Garage des Hotels bis zu 15 Fahrzeuge parken, und das auch noch besonders stylisch. Denn der Fliesenboden der Garage ist in Holzoptik ausgeführt – und vermittelt damit echtes Yacht-Feeling.

Uns war wichtig, dass unsere Gäste schon beim Parken einen echten Wow-Effekt erleben. Das konnten wir nur deshalb realisieren, weil wir in unserer neuen Garage eben den für Yachten typischen Holzboden auch auf der Oberfläche der beiden Unterflur-Parksysteme imitieren konnten. Die Anlage ist so quasi unsichtbar und passt sich perfekt in das Gesamtbild ein“, sagt Karl Nitsche, Inhaber des YachtHotels Helvetia auf der Insel Lindau.

Zwei der komfortabelsten Parkysteme überhaupt

Dank der zwei Unterflur-Parker MultiBase U10 von KLAUS Multiparking aus Aitrach verschwinden zwei Autos komplett unter der Erde. Die Parksysteme lassen sich dabei unsichtbar und nahtlos im hölzern wirkenden Garagenboden versenken. So sind sie entweder überfahrbar oder ihre Oberflächen dienen als zusätzliche Stellplätze. Sechs weitere Autos finden in zwei dahinterliegenden Premium-Parkern MultiBase 2072i aus Aitrach Platz. Das MultiBase 2072i ist eines der komfortabelsten Parksysteme überhaupt. Der elektro-hydraulische Gleichlauf ist mit einer intelligenten Sensorik ausgestattet. Diese misst permanent die Lage der Plattformen und gibt bei Bedarf Ausgleichsbefehle an die Steuereinheit weiter. „Dadurch bleiben die Plattformen immer in der Waagrechten“, sagt Michael Groneberg, Geschäftsführer der KLAUS Multiparking GmbH.

Beide Parksysteme bieten mit einer Stellplatz-Breite von bis zu 2,70 Metern ausreichend Platz, um auch große Geländewagen abstellen und bequem ein- und aussteigen zu können. Die Autos sind dabei unabhängig voneinander abrufbar. Auf der Einzelbühne können Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu drei Tonnen parken, die Doppelbühne kann bis zu 2,6 Tonnen pro Fahrzeug tragen.

Gegen das Parklatzproblem

Da Lindau laut Nitsche ein riesiges Parkhausproblem habe, kam für den Hotelier nur eine Garage mit einer ausgeklügelten Parklösung in Frage, welche die vorhandene Fläche von 120 Quadratmetern optimal ausnutzt. „Das haben wir geschafft. Wenn wir die Anlagen von KLAUS Multiparking voll ausschöpfen, können wir zehn Fahrzeuge gleichzeitig parken. Und falls der Andrang noch größer sein sollte, können wir zur Not auf der Fläche vor den beiden Unterflur-Parkern sogar noch fünf weitere Autos abstellen. Das erleichtert uns die Planung ungemein und bedeutet für unsere Gäste auch ein Plus an Komfort“, sagt Nitsche. In der Parkgarage gibt es zudem auch Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge.

Foto: KLAUS Multiparking GmbH

21 Prozent mehr Kaufanfragen als im Vorjahr

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Positive Nachrichten für den Autohandel: Einer der größten Online-Automärkte Europas hat ausgewertet, dass das Kaufinteresse bei Verbrauchern trotz herrschendem Lockdown aktuell deutlich höher ist als noch vor einem Jahr. Für die Auswertung wurden alle Kaufanfragen, die in der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres 2021 gestellt wurden mit denen der ersten Kalenderwoche 2020 verglichen. Das Ergebnis: Im Januar 2021 gab es 21 Prozent mehr Kaufanfragen als noch im Vorjahr.

„Wir verzeichnen aktuell den höchsten Wert an Kaufanfragen zu Jahresbeginn. Der Spitzenwert zeigt deutlich, dass die herrschende Pandemie zu einem gesteigerten Kaufinteresse bei Verbrauchern geführt hat. Die individuelle Mobilität gewinnt krisenbedingt an Bedeutung“, sagt Dr. Felix Frank, Chief Commercial & Marketing Officer bei AutoScout24, über die aktuelle Entwicklung.

Trotz geschlossener Verkaufsräume können Fahrzeughändler auch weiterhin online Autos verkaufen: Mit der Auslieferung bestellter Fahrzeuge und Click-und-Collect-Lösungen kann in den meisten Bundesländern weiterhin der Verkauf von Fahrzeugen aufrechterhalten werden. Besonders wichtig für Autohändler: Digital gut aufgestellt sein. In manchen Bundesländern, wie aktuell beispielsweise in Bayern, sind mit Terminvereinbarung Probefahrten unter Einhaltung der gängigen Hygieneregeln möglich, was einen weiteren Schritt in Richtung des gewohnten Händlergeschäfts darstellt und durch die hohe Anzahl an Kaufanfragen ebenfalls bestätigt wird.

Q-Park baut Präsenz weiter aus

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Die Parkhäuser P1 und P2 der „Rathaus Galerie“ in Essen haben einen neuen Betreiber. Q-Park Deutschland hat die Bewirtschaftung der Parkobjekte im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrages übernommen. 

Die europäische Private-Equity-Immobilienplattform Henderson Park und die HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH aus Hamburg hatten das Objekt im Rahmen eines Joint Ventures im Herbst 2019 als Eigentümer erworben. Die beiden Parkeinrichtungen, die sich unterhalb des Objekts befinden, bieten auf zwei Ebenen rund 1.000 Stellplätze. Am Standort Essen handelt es sich neben dem „Gildehof“ und „Am Limbecker Platz” um das dritte Parkobjekt des Betreibers. Mit seinen Parkmöglichkeiten stellt die „Rathaus Galerie“ etwa 20 Prozent des gesamten Parkplatzangebotes der Innenstadt. 

“Weiterhin auf Expansionskurs”

„Ich freue mich, dass wir die beiden Parkhäuser der Rathaus Galerie in unser Portfolio aufnehmen konnten“, sagt Frank Meyer, Geschäftsführer von Q-Park Deutschland. „Trotz der anhaltenden Pandemie sind wir weiterhin auf Expansionskurs und konnten mit dem Neuzugang unsere Stellplätze im Herzstück des Ruhrgebiets verdoppeln.“ Ähnlich äußert sich André Stromeyer, Geschäftsführer der HBB Centermanagement GmbH & Co. KG: „Wir freuen uns, mit Q-Park Deutschland einen starken Partner für eine langfristige Zusammenarbeit gefunden zu haben, welcher flexibel und kurzfristig den nahtlosen Betrieb der Parkhäuser sicherstellt und für unsere Besucher ein zeitgemäßes Parkerlebnis anbietet.“
Die Parkhäuser P1 und P2 sind eigenständig gebaut worden und über unterschiedliche Anfahrten zu erreichen. Beide Parkeinrichtungen dienen auch als Pendlerstation für den öffentlichen Nahverkehr. Ein Parkleitsystem weist den Kunden schon bei der Einfahrt in die Stadt den Weg zu den Parkhäusern und zeigt verfügbare Stellplätze an.

Parkhäuser werden modernisiert

Neben neuer Beschilderung sollen die Parkeinrichtungen mit moderner Parkierungstechnologie ausgestattet werden. Als Neuerung bestehe künftig die Möglichkeit der Kartenzahlung. Ergänzend sollen Kunden die Option haben, mittels einer Kundenkarte, dem Q-Park Pass, in das Parkobjekt ein- und auszufahren, ohne zuvor ein Parkticket ziehen zu müssen.

Zeitnah soll die Online-Reservierung eines Parkplatzes sowie kontaktloses Parken durch Kennzeichenerkennung möglich sein. Die Parkhäuser sind an die Leitzentrale von Q-Park angeschlossen. Bei Fragen oder Problemen können Kunden rund um die Uhr an den Kassenautomaten, Ein- und Ausfahrten und Fußgängertüren über einen Knopfdruck den Kontakt zu einem Mitarbeiter des Parkraumbetreibers herstellen. Diese haben bei Störungen aus der Ferne direkten Zugriff auf die Parkhaustechnik. So können die meisten Anliegen direkt behoben werden. Für Sicherheit sorgt an den vorhandenen Frauenparkplätzen ein Notfallknopf. Zukünftig sind außerdem Ladepunkte für Elektrofahrzeuge vorgesehen. 

Foto: Q-Park