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HUBER gewinnt British Parking Award 2017

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HUBER-Team und Auftraggeber Norwich City Council bei der Preisverleihung. Foto: www.matthewwalkerphotography.com

Die Konzeption von Parkhäusern in Stahlbauweise ist auf dem hart umkämpften englischen Markt bekannt, jedoch kaum mit dem Qualitätsanspruch, der Individualität und Effizienz die HUBER car park systems international aus einer Hand anbiete. So entwickelte sich das Unternehmen nach eigenen Aussagen in nur acht Jahren zu einem der bedeutendsten Parkhausbauer im UK. „Aufgrund der BREXIT-Entscheidung beobachten wir aktuelle Marktentwicklungen aufmerksam. Die Nachfrage ist jedoch noch ungebrochen groß“, sagt Geschäftsführer Markus Lauble.

Dank seines innovativen Design & Build-Konzeptes gewann HUBER 2015 den Auftrag für den Bau des Parkhauses Rose Lane in Norwich. Das vom Norwich City Council ausgeschriebene Projekt hatte den besonderen Anspruch, als Kickstarter für die Stadterneuerung des gesamten Mountergate Stadtteils zu dienen. Eines der Ziele: eine autofreie Innenstadt. In unmittelbarer Nähe des Standortes befinden sich nämlich City, Bahnhof und die nächtliche Partymeile Norwichs. Dem Neubau musste unter der Leitung HUBERs der aufwändige Abbruch bestehender Gebäude, die Dekontamination des Baugrundes und ein archäologisches Gutachten vorausgehen.

Funkelnder „Edelstein“ und Liebe zum Detail überzeugten die Jury

Das imponierendste Element ist die „funkelnde“ Außenfassade des aus dem Parkhaus und einem Bürogebäude bestehenden Parkhauskomplexes. Die Architektur entstammt dem Kreativ-Pool HUBERs. Bestehend aus individuellen, gelochten, pulverbeschichteten Stahlelementen lässt sie in der Nacht die gelbe Fassade des Büroteils sowie die Parkebenen durchscheinen. Der Bürokomplex bietet Platz für die Büroräume des Serviceteams, großzügige Toilettenanlagen, Babywickelraum, den Kassenbereich, abschließbare Fahrradboxen, zwei Aufzüge und eines der Treppenhäuser. Funktionell vollständig selbstständig gehalten, ist der Bürotrakt dem Parkhaus direkt vorgelagert.

Das Stahlverbundparkhaus wurde als Rampenparkhaus ausgeführt. Es bietet auf Ebene 0 E-Tankstellen an. Auf einem die Außenfläche der Ausfahrt überspannenden Freidach gibt es eine Photovoltaikanlage. An sonnigen Tagen kann sie die gesamte Energieversorgung des Parkhauses sicherstellen. Dank der energieeffizienten LED-Technik ist eine stromsparende Beleuchtung gesichert. Videoüberwachung und Alarmsicherung sind in England Standardausrüstung der Parkhäuser. Rose Lane Car Park bietet als Parkhaus alles, was die moderne Architektur und Technik hergeben. Es sei sowohl benutzerfreundlich als auch wirtschaftlich, so der Hersteller.

So kam es, dass am 10. März das mit zehn Personen vertretene HUBER-Team im Lancaster Hotel in London zum Gewinner des British Parking Award 2017 für das beste neue Parkhaus gekürt wurde. Insgesamt fünf starke Finalisten hatten es aus einer Vielzahl an Bewerbern in die Shortlist der Jury geschafft. Das Ergebnis war bis zur Verleihung unbekannt und somit eine erhoffte Überraschung.

INRIX und APCOA schließen Partnerschaft

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INRIX verkündet die Verfügbarkeit eines On-Street Parking Service in der neuen BMW 5er-Limousine. Foto: Apcoa

INRIX und die APCOA PARKING Group (APCOA) gaben eine umfassende neue Partnerschaft zum Austausch von Parkplatzinformationen bekannt. Kunden von INRIX nutzten bisher schon deren umfassende Datenbank für Parkplatzinformationen. Jetzt haben sie zusätzlich Zugriff auf die Parkplatzinformationen von APCOA, einem führenden Parkhausbetreiber in Europa. Die zukunftsweisende Vereinbarung soll Kunden von INRIX und APCOA künftig Zugriff auf Europas umfangreichsten Bestand an statischen und dynamischen Parkplatzdaten ermöglichen.
Das Abkommen mit APCOA sei einmalig in Europa und sichere INRIX Zugriff auf Informationen zu 1,4 Millionen Parkplätzen an über 9.000 Standorten in 13 Ländern. Diese Informationen sollen direkt in den INRIX Off-Street-Parking-Service fließen und europäischen Autofahrern das Parken einfacher und bequemer machen. Die Datenbanken, die bisherigen Kunden zur Verfügung stehen, werden um die zusätzlichen Informationen von APCOA ergänzt. Kunden stehe in Kürze die verbesserte Datenbank automatisch zur Verfügung, um eines der drängendsten Mobilitätsprobleme zu lösen.
„Parken ist und bleibt weltweit eines der zentralen Themen für Autofahrer und Städte und trägt wesentlich zur Bildung von Verkehrsstaus bei. Es gab zwar große Fortschritte im Bereich der Navigation, aber das Problem der Parkplatzsuche ist immer noch nicht gelöst“, sagt Alex Israel, General Manager und Vice President Parking bei INRIX. „Die Vereinbarung ist die erste dieser Art in Europa. Durch den Zugriff auf die Parkinformationen von APCOA kann INRIX Automobilherstellern die beste Lösung im Markt zur Verfügung stellen und sie dabei unterstützen, die wachsenden Herausforderungen beim Parken in Städten in den Griff zu bekommen – und die Autofahrer schnell und bequem zur nächsten Parkgelegenheit zu lotsen.“
Echtzeit-On-Street Parkinformationen mit historischen sowie minutengenauen Daten. Foto: Apcoa

Neue Vorteile und mehr Komfort
Durch die nahtlose Integration der Informationen aus der INRIX-Datenbank, die 100.000 Standorte in 8.700 Städten in über 100 Ländern umfasse, sollen auch die europäischen Nutzer von APCOA-Diensten und -Anwendungen in den Genuss neuer komfortabler Funktionen kommen. Durch die Partnerschaft könne APCOA die bestehenden Kundenbeziehungen weiter verbessern. „Diese Kooperation stellt einen Meilenstein in der Park-, Automobil- und Mobilitätsbranche dar“, sagt Philippe Op de Beeck, CEO der APCOA Parking Group. „Wir haben uns mit INRIX zusammengetan, um unsere digitalen Dienste und die Parkplatzsuche weiter zu verbessern. Das nützt den Städten, der Umwelt und natürlich den Autofahrern. Der Einfluss von Big Data auf das Mobilitäts- und Parkmanagement wird immer größer, und diese Partnerschaft hilft uns dabei, Parken nutzerfreundlicher und einfacher zu machen.“
Die Partnerschaft mit APCOA sei ein weiterer Schritt im stetigen Ausbau des INRIX Parking-Service-Portfolios. So hat INRIX zum Beispiel erst vor kurzem angekündigt, seine Off-Street-Parking-Informationen in der Mercedes-Benz E-Klasse verfügbar zu machen. Auch andere führende Autohersteller wie BMW, Lexus und Toyota nutzen INRIX-Parking-Services.

PARKEN 2017: Treffpunkt und Trendsetter

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Knapp 1.500 Fachbesucher kamen zur Messe PARKEN 2017 in Karlsruhe. Foto: Marko Ruh

Einmal mehr erwies sich die Messe PARKEN als die wichtigste Plattform der Branche. Die beeindruckende Ausstellung zeigte in Karlsruhe die neuesten Trends, Entwicklungen und Innovationen rund um Planung, Bau und Betrieb von Einrichtungen des ruhenden Verkehrs.
Insgesamt präsentierten 110 ausstellende Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Messe PARKEN. Am 21. und 22. Juni 2017 informierten sich rund 1.440 Fachbesucher über das facettenreiche Leistungsspektrum und aktuelle Themen der Parken Branche. Auch die gleichzeitig stattfindende Fachtagung verzeichnete mit 210 Teilnehmern ein gutes Ergebnis. Die Referenten informierten vor allem über das Zukunftsthema autonomes Fahren und Parken sowie die steigende Rolle der Digitalisierung für die Branche.
„Die Kombination von Fachausstellung und Fachtagung ist für die Parken Branche ein wichtiges Element für einen kreativen Erfahrungsaustausch. Gleichzeitig werden hier die Weichen künftiger Entwicklungen für das Management des ruhenden Verkehrs gestellt“, so Gerhard Trost-Heutmekers, Geschäftsführer Bundesverband Parken e.V.
Fachpublikum auf einem der insgesamt 110 Messestände. Foto: Marko Ruh

Martin Kammler, Managing Director der Scheidt & Bachmann GmbH, zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Die PARKEN 2017 war für Scheidt & Bachmann zum wiederholten Male eine großartige Möglichkeit, unsere Produkthighlights, gerade im Hinblick auf Smart Parking, zu präsentieren und unser bestehendes Netzwerk auf Seite der Kunden-, Lieferanten- und Kooperationspartner zu erweitern.“
Matthias Mandelkow, Geschäftsführer sunhill Technologies GmbH: „Die Messe PARKEN 2017 in Karlsruhe war für uns ein großer Erfolg und es ist immer wieder eine Freude, die PARKEN Familie wiederzusehen, vor allem, weil wir dieses Jahr unser 10-jähriges Firmenjubiläum zusammen feiern konnten. Auch der sehr effiziente Austausch mit unseren aktuellen und zukünftigen Kooperationspartnern war bemerkenswert.“
Auch für Ralf Klomp, Geschäftsführer der SKIDATA Deutschland GmbH, bot die PARKEN eine gute Gelegenheit, um mit fachkundigem Publikum aus der Branche in Kontakt zu treten. Auf seinem Stand präsentierte das Unternehmen neueste Technologien für den Weg in die digitale Welt.
Teilnehmer der Fachtagung besuchten im Anschluss an die Vortäge die Ausstellung. Foto: Marko Ruh

 
 

Ein Parkhaus aus Buchenholz

Ein Parkhaus aus Holz ergibt ökologisch und ästhetisch neue Möglichkeiten. Foto: TU München/Pollmeier

In Deutschland ist die Buche neben Fichte und Kiefer der dritthäufigste Baum mit großen nachhaltigen Nutzungsreserven. Ihre Festigkeitswerte übertreffen die von Nadelhölzern deutlich und durch die industrielle Aufbereitung zu hochwertigem Furnierschichtholz kann Buchenholz auch wirtschaftlich verwendet werden.

Die Firma Pollmeier Massivholz GmbH in Thüringen stellt aus Buchenfurnieren das Produkt BauBuche her, das laut Unternehmensaussage nicht nur kostengünstig ist, sondern in Bezug auf Festigkeit und andere technische Eigenschaften exzellente Werte aufweist. Während die BauBuche bereits für große Strukturen beispielsweise im Hallen- und Gewerbebau zum Einsatz kommt, wurden an der TU München auch Konstruktionssysteme für Parkgaragen untersucht.

Modulares System

Angelehnt an gängige Parkhaussysteme aus Stahl wurde ein modulares System für den Bau von oberirdischen offenen Mittel- und Großgaragen entwickelt. In dem von der TU München berechneten Modell besteht die Grundkonstruktion des Parkhauses aus Stützen und Trägern aus BauBuche GL70 und einer Decke aus Stahlbeton-Fertigteilen. Die Parkplatzgröße wurde mit 2,50 x 5,00 m bei einer 6,50 m breiten Fahrbahn definiert. Aufgrund der hohen Tragfähigkeit des Holzwerkstoffes können Stellplätze und Fahrbahn stützenfrei überspannt werden, so dass die Stellplätze unabhängig von der Konstruktion ausgewiesen werden können. Das Einrichten von Behindertenstellplätzen oder eine Anpassung der Flächen an veränderte Fahrzeuggrößen stelle somit kein Problem dar.

Die Erschließung für den PKW-Verkehr erfolgt über Rampen aus BauBuche Trägern und Fertigteilen aus Beton. Auf der höchsten Parkebene wird ein Dach als konstruktiver Schutz vor Bewitterung angebracht. Aufgrund der modularen Bauweise können die Parkebenen in beliebiger Länge aneinander gereiht werden, die maximale Höhe des Gebäudes ist bis zur Hochhausgrenze denkbar. Als lichte Höhe hat die TU München 2,20 m zwischen Oberkante Fahrbelag und Unterkante Tragwerk bestimmt, um Reserven für Beleuchtung, Sprinklerung, sonstige Installationen und eventuell künftige Sanierungen durch zusätzliche Aufbauschichten zu gewährleisten. Die Geschosshöhe soll 2,93 m betragen.

Ressourceneffizent

Die Ressourceneffizienz der Baukonstruktion steigt mit dem hohen Vorfertigungsgrad: Durch eine Produktion der BauBuche-Elemente im Fertigungswerk kann nicht nur eine höhere Qualität der Tragelemente gewährleistet, sondern auch die Bauzeit verkürzt werden. Außerdem bietet sie bei den Detailausbildungen die Möglichkeit zur besseren Qualitätskontrolle. Die Betondecke, die die einzelnen Parkebenen trennt, dient während der Montagephase als Feuchtigkeitsschutz und später als vertikale Brandbarriere.

Insgesamt wird – bei fachgerechtem und witterungsgeschütztem Einbau – eine Nutzungsdauer von über 50 Jahren für die BauBuche-Tragelemente angenommen. Eine Langlebigkeit, die mit der eines Massivbaus vergleichbar ist. Ist irgendwann die technische Lebensdauer der Parkgarage erreicht, können die einzelnen Werkstoffe (Holz, Beton, Stahl) problemlos demontiert und als Recyclingmaterial weiterverwertet oder einer thermischen Verwendung zugeführt werden.

Ein Parkhaus aus Holz ergebe ökologisch und ästhetisch neue Möglichkeiten: Zum einen komme ein umweltfreundliches Material zum Einsatz, das als aktiver Kohlenstoffspeicher dem Klimaschutz diene. Zum anderen sei die BauBuche durch die hochwertige Oberfläche bestens zum Einsatz im Sichtbereich und zur ästhetischen Aufwertung einer Parkgarage geeignet. Kostentechnisch liege das Holzparkhaus auf einem ähnlichen Niveau  wie herkömmliche Bauten aus Stahl oder in Massivbauweise

IKEA Ludwigsburg – E-Tankstelle für ein nachhaltiges Zuhause

Die Charge Lounge verbindet eine E-Tankstelle und eine kleine Ausstellung zum Thema
Nachhaltigkeit. Foto: IKEA

Auf dem Parkplatz von IKEA Ludwigsburg wurde kürzlich die erste Charge Lounge in Deutschland mit integrierter schnellladender E-Tankstelle eröffnet. Die Charge Lounge ist eine modulare Box, die dank ihrer Holzoptik und großen, hellen Fenstern nicht nur das Thema Nachhaltigkeit und Wohlfühlen unterstreicht. Denn sie bietet Besuchern und Kunden auf einer kleinen Ausstellungsfläche von 24 Quadratmetern auch Ideen und Anregungen für ein nachhaltiges Leben zu Hause: von Lösungen zur optimalen Wertstofftrennung über LED-Beleuchtung bis hin zu energiesparendem Spülen und Kochen, wie mit Induktionskochfeldern.

Mit der im Technikmodul integrierten Pufferbatterie – einer ehemaligen Fahrzeugbatterie im zweiten Lebenszyklus – werden gleich mehrere Aspekte der Nachhaltigkeit bedient: an den Einsatzzweck angepasste Ladeleistungen ohne kostenintensive Anschlussleistungen bereitstellen, sogenannte Traktionsbatterien sinnvoll weiterzuverwenden und gleichzeitig netzdienliche Funktionen zu erbringen. Die Entscheidung, IKEA Ludwigsburg als Standort für eine Charge Lounge zu wählen, liegt in der Nähe zur Landeshauptstadt Stuttgart begründet. „Hier möchten wir eine zusätzliche Ladeinfrastruktur für den stark mit CO2 belasteten Großraum Stuttgart anbieten“, so Ulf Wenzig, Sustainability Manager IKEA Deutschland. „Zudem möchten wir das Land Baden-Württemberg in seinen Ambitionen für mehr E-Mobilität unterstützen und auch ein Zeichen an die Landesregierung senden.“

Bis 2019 bundesweiter Ausbau

Aktuell sind 14 IKEA Standorte mit Elektrotankstellen ausgestattet: Neben Ludwigsburg gehören dazu auch Augsburg, Berlin-Lichtenberg, Bremerhaven, Lübeck, Hamburg-Altona, Kaiserslautern, Mannheim, Rostock, Sindelfingen, Ulm, Walldorf, Würzburg und Wuppertal. „In einem nächsten Schritt werden wir bis August 2017 alle unsere Berliner Häuser sowie die Standorte in Bielefeld, Düsseldorf, Freiburg, Fürth, München-Brunnthal und Regensburg mit schnellladenden E-Tankstellen ausrüsten“, so Wenzig weiter. Hinzu kommen die Neueröffnungen in Wetzlar, Magdeburg und in Kaarst, die ebenfalls bis zum Sommer 2017 mit E-Tankstellen ans Netz gehen. Bis 2019 sollen alle IKEA Standorte in Deutschland eine schnellladende E-Tankstelle haben. Für die Charge Lounge kooperiert IKEA mit DB Energie, dem Energiedienstleister der Deutschen Bahn, der EVTEC AG für die Ladeinfrastruktur sowie der Furch GmbH für Design und Gestaltung der Lounge. Zum Betrieb der Ladesäulen nutzt IKEA zu 100 Prozent Ökostrom. Das Aufladen ist kostenlos für alle. Die E-Tankstellen sind während der IKEA Öffnungszeiten in Betrieb.

Die Kunden finden sie wie in Ludwigsburg gut ausgeschildert und an anderen Standorten in der Regel direkt vor dem Einrichtungshaus in unmittelbarer Nähe vom Eingang und den Familienparkplätzen.

PARKEN 2017 liefert Antworten auf den Stadtverkehr der Zukunft

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Rückblick zur Fachausstellung Parken 2015, Foto: Mesago

Die Zukunft der Parkierungsbranche ist mobil: Wie smartes Parken schon jetzt und in Zukunft besser funktionieren kann, das beleuchtet die PARKEN vom 21. – 22.06.2017 in Karlsruhe, Rheinstetten. Besucher finden bei über 110 Ausstellern ein breites Produktportfolio sowie neueste Trends und Entwicklungen rund um Planung, Bau und Betrieb von Einrichtungen des ruhenden Verkehrs. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von Bezahlsystemen über Instandhaltung bis hin zum aktuellen Thema „Smart Mobility“.
 Digitales Parken am Straßenrand: Parkplatzsuche, -buchung und -bezahlung aus einer Hand
Unter den zahlreichen Ausstellern ist 2017 die BMW Group mit ihrem Premium-Parkservice ParkNow wieder vertreten. Das Unternehmen nutzt die Digitalisierung als Chance, um den Herausforderungen im urbanen Verkehr durch die Vernetzung neuer Technologien und Dienstleistungen zu begegnen und sieht die PARKEN 2017 als optimale Präsentationsplattform für ihre Neuentwicklung: „Das Angebot von ParkNow ist seit November 2016 im Navigationssystem von BMW integriert. Es zeigt Parkwahrscheinlichkeiten am Straßenrand an, bietet komfortables Routing zu freien Parkhäusern und ermöglicht das Bezahlen direkt aus dem Fahrzeug heraus. Das trägt dazu bei, Parksuchverkehr und somit auch Emissionen zu reduzieren“, so Patrick Setzer, Leiter Parken und Laden der BMW Group Mobility Services.
Das Unternehmen ParkU präsentiert erstmals auf der PARKEN eine umfassende Erweiterung des eigenen Portfolios, um Menschen und Parkräume noch besser digital zu vernetzen. „In 36 Städten in Deutschland und Österreich können Autofahrer nun auch öffentlich bewirtschaftete Parkflächen am Straßenrand digital und bargeldlos mit der ParkU-App bezahlen. Die Einführung dieser Bezahlfunktion für Onstreet-Parkplätze in Verbindung mit dem aktuellen Angebot, bereits vor der Ankunft einen garantierten Stellplatz reservieren und zahlen zu können, nimmt ParkU zum Anlass für einen komplett neuen Markenauftritt und eine neue Messepräsenz, die in Karlsruhe Premiere feiert”, erklärt Daniela Pönisch, Head of Marketing & PR von ParkU.
Fachtagung überzeugt mit Wissen namhafter Referenten
Weitere Informationsangebote bietet die begleitende Fachtagung des Bundesverband Parken e.V. In verschiedenen Vorträgen geben anerkannte Experten exklusive Einblicke in den Bereich autonomes Fahren und Parken und beleuchten die steigende Rolle der Digitalisierung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. So diskutiert Dr. Gaby Gurczik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) über das Thema „Parken und Parkraummanagement im Straßenverkehr der Zukunft“. Die Referentin erklärt, was die Teilnehmer in ihrem Vortrag auf der PARKEN erwartet: „Stressig, zeitintensiv und umweltbelastend: Millionen Autofahrer sind täglich mit der Suche nach einem Parkplatz beschäftigt. Dank Vernetzung und Automatisierung wird sich das bald ändern. Das DLR erforscht vor diesem Hintergrund Ansätze für den Straßenverkehr der Zukunft vom intelligenten Parken fahrerloser Fahrzeuge bis hin zu Parkraummanagement-Lösungen für nicht-bewirtschaftete Parkräume.“
 Einfache Anreise mit dem Messeshuttle-Bus
Für Besucher der PARKEN 2017, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, gibt es ein spezielles Angebot: Vom Hauptbahnhof Karlsruhe verkehrt in regelmäßigen Abständen ein kostenfreier Messeshuttle zum Veranstaltungsgelände und zurück. Über die Website parken-messe.de können sich Interessenten vorab für ein kostenfreies Messeticket registrieren, sich zur Fachtagung anmelden sowie die Öffnungszeiten und weitere wichtige Informationen zur Veranstaltung abrufen.

GeBE Outdoor Thermodrucker entspricht branchentypischen Anforderungen

Maximale Betriebssicherheit beim Ticketdruck
bereits „von der Stange“

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GeBE standardisiert „Specials“ und bedient so viele Anwendungen bereits kosteneffektiv mit Thermodruckern „von der Stange“. Foto: GeBE

Die GeBE Elektronik und Feinwerktechnik GmbH agiert seit über 30 Jahren als Partner der Industrie für Datenein- und -ausgabelösungen. GeBE Thermodrucker finden sich in verschiedensten Anwendungsbereichen. Darauf spezialisiert, unterschiedliche Branchen mit ihren individuellen Anforderungen zu verstehen, werden mit den Kunden optimale Lösungen erarbeitet.
Seit 2015 fasst der GeBE-COMPACT Plus Outdoor Thermodrucker zunehmend im Parking Bereich Fuß. Gut 20.000 Stück davon sind aktuell in Parkscheinautomaten im Feld. Dass heterogene Klimabedingungen diese Komponente nahezu völlig kalt lassen, ist nur einer der Gründe, weshalb Automatenhersteller auf sie setzen. Der GeBE Outdoor Thermodrucker erfüllt bereits als Standard „von der Stange“ so viele branchentypische Anforderungen, dass sich umfangreiche Anpassungen oft erübrigen. Denn bereits bei der Entwicklung hat sich GeBE dessen größtmöglicher Betriebssicherheit gewidmet. Der Druckvorgang wird bis ins kleinste Detail überwacht, die Ticketausgabe exakt gesteuert, und falscher Bedienung oder Vandalismus wird von vorne herein entgegen gewirkt.
Außerdem zählt, dass der Spezialist für Thermodrucker „alles aus einer Hand“ anbietet. Entwicklung, Produktion und Vertrieb liegen unter einem Dach. Das hält die Kommunikation transparent und Kunden profitieren von kurzen Wegen, schnellen Entscheidungen und flexibler Umsetzung ihrer Wünsche, meist schon ab kleineren Stückzahlen und „Made in Germany“.
Weitere Informationen auf www.gebe.net
GeBE Outdoor Thermodrucker GeBE-COMPACT Plus im WSA TicketLine PSA
Foto: GeBE

 

Parken und noch so einiges mehr

CAME bietet jetzt durch Zukauf vielseitige und modulare Lösungen für On- und Off-Street-Parken, zusätzlich zum Sortiment an Zufahrts- und Zutrittskontrolle, Licht- und Sprechtechnik. Damit wendet sich die internationale Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Italien nicht nur an Parkhausbetreiber, sondern auch an übergreifende Projektentwickler.
Wer CAME in Korntal-Münchingen besucht, muss schon ein wenig suchen. In einem unscheinbaren Gewerbegebiet unweit der schwäbischen Industriemetropole Stuttgart liegt das schlichte Firmengebäude der CAME Deutschland GmbH. Hier, in Fast-Nachbarschaft zu Porsche und anderen Weltunternehmen, wird zwar nichts produziert, das umfassende Lösungs-Know-how wird jedoch spätestens beim Betreten des Verwaltungs- und Logistikstandorts deutlich. Schon beim Anmelden an einem videogestützten Terminal merkt der Besucher: Modernste Technologie ist hier im Einsatz. Eine beeindruckende Glasschiebewand schwebt lautlos zur Seite, und plötzlich steht man inmitten eines multimedialen Showrooms, in dem die breitgefächerte Produktwelt des vielgliedrigen Unternehmens ausgestellt ist.
Und dies ziemlich authentisch: Hinter Schranken, Kassenautomaten und Ticketgebern lenkt eine riesige Fototapete den Blick in eine benutzerfreundliche Tiefgarage mit Einzelstellplatzerfassung und digitalem Leitsystem. An der Decke der Präsentationsfläche hängen LED-Leuchten, die alles energieeffizient und hell ausleuchten. Gezeigt werden zudem ein hydraulisch versenkbarer Poller inklusive der unterirdischen Technik, unterschiedliche LED-Leuchten für diverse gewerbliche Bereiche, Parkplatzbügel und eine automatische Kettenbarriere.

CAME-Marketingleiter Marc Daub (li.) und Senior Business Development Manager Robert Gasse
Foto: Marko Ruh

Neue Produkte, neue Personalie
CAME ist kein unbekannter Name in der Parken Branche. Neu jedoch sind das deutlich erweiterte Produktportfolio und Senior Business Manager Robert Gasse, der bei CAME den Bereich Parken Anfang des Jahres übernommen hat. „Unser Fokus liegt nicht mehr ausschließlich auf dem Parken-Bereich“, erklärt Gasse die Strategie von CAME. Natürlich deckt das Unternehmen mit Stammsitz in Italien die gängige Produktpalette moderner Parksysteme ab – aber eben nicht nur. Hinzu kommt eine ganze Reihe ergänzender Produkte, die eher mittelbar mit dem Parken zu tun haben, beispielsweise Kommunikations- und Kontrollsysteme. „Das greift bei größeren Projekten alles ineinander“, sagt Marketingleiter Marc Daub. Das Parkhaus erfülle oftmals ja nur eine Teilfunktion in einem größeren Immobilienensemble. CAME könne Produkte und Dienstleistungen für das gesamte Umfeld aus einer Hand anbieten, wofür Planer ansonsten mehrere Lieferanten und Gewerke bräuchten. „Das ist ein großer Mehrwert und eine Stärke, die wir ausspielen“, so Gasse.
Daub ergänzt: „Wir haben beispielsweise auch eine komplette Range an LED-Leuchten im Programm.“ CAME adressiert damit diverse Anwendungsbereiche im B2B-Segment wie die Beleuchtung von Büros, Gewerbeflächen, Hallen und eben auch Parkhäusern. Sowohl im Zuge von Sanierungen als auch bei Neubauten setzen laut Daub mittlerweile fast alle Projektplaner auf LED-Produkte. Die Technologie habe sich mittlerweile bewährt und etabliert. Der Hauptvorteil liege vor allem bei der Kostenersparnis durch den deutlich geringeren Stromverbrauch und die Steuer- und Dimmbarkeit der Leuchten. Beispielsweise können nicht genutzte Bereiche von Parkhäusern heruntergedimmt werden, um den Verbrauch zu senken. So amortisierten sich die höheren Anfangsinvestitionen zügig. Einen weiteren Vorteil sieht der Marketingleiter in den ästhetischen Vorzügen der Produkte. Gerade bei der Innenarchitektur ergäben sich oftmals viel attraktivere Lösungen. „Das Licht ist angenehmer und die Lampe sieht überdies noch besser aus, weil sie sich nahtlos in die Raumgestaltung einbeziehen lässt“, so Daub.
Durch Zukäufe gewachsen
Dass man übergreifende Lösungen anbieten könne, sei ein Alleinstellungsmerkmal des neu aufgestellten Unternehmens, das Branchenkennern in Deutschland vor allem für Schranken bekannt ist. Durch verschiedene Zukäufe deckt das multinationale Unternehmen nun deutlich mehr Bereiche ab. Tatsächlich hatte das italienische Familienunternehmen CAME ursprünglich mit Schranken und Torantrieben begonnen. Das war in den 1970er-Jahren. Mit der Übernahme eines französischen Poller-Herstellers kam die erste Ergänzung des Portfolios, weitere sollten folgen. Eine der spektakulärsten Akquisitionen war 2014 Parkare, ein Marktführer im Heimatland Spanien sowie in Lateinamerika. Stark ist man dort vor allem in der Parkraumbewirtschaftung an Einkaufszentren und Flughäfen sowie im städtischen On-Street-Bereich. „Auch in Großbritannien ist die Parkare-Gruppe durchaus bekannt“, sagt Marc Daub. Ein Referenzobjekt auf der Insel sei etwa der Flughafen London-Gatwick.
Mit dieser internationalen Stärke, Know-how und Produktvielfalt im Rücken erhoffen sich Gasse und Daub auch Erfolge auf dem deutschen Markt. Verglichen mit Ländern in Skandinavien oder auch Südeuropa seien die deutschen Kunden zwar zurückhaltender bei technischen Innovationen, langsam sei jedoch auch hierzulande ein Umdenken zu beobachten. „Wenn er die Wahl hat, fährt auch der deutsche Autofahrer in das komfortablere, modernere Parkhaus“, glaubt Daub. Annehmlichkeiten wie bargeldloses Zahlen, stellplatzgenaue Parkleitsysteme oder eine helle LED-Beleuchtung würden durchaus geschätzt. Ein Indiz für diesen Wandel hin zu mehr Komfort im Parkhaus sieht Daub auch in den neuen Garagenverordnungen, die breitere Stellplätze vorsehen. Bei allen technischen Finessen, die heutzutage möglich sind, rückt CAME den Menschen in den Mittelpunk, getreu der Philosophie, Technologie wird für den Menschen entwickelt, ergänzt Robert Gasse, der acht Jahre Erfahrung in der Parken Branche als Niederlassungsleiter bei DESIGNA mitbringt. „Bei jedem neuen Service muss sich immer erst erweisen, wie viele Menschen ihn tatsächlich auch nutzen“, so der Senior Business Manager. Gerade bei der Entwicklung von Apps sei derzeit eine Flut von Anwendungen am Markt, von denen sicherlich nicht jede einen Mehrwert für den Nutzer habe, da viele Produkte Stand-Alone-Lösungen oder lokal eingeschränkt seien. Deshalb rechnet der Parken-Experte mittelfristig mit einer gewissen Marktbereinigung in diesem Bereich.
Robert Gasse im fachlichen Austausch mit Marko Ruh, Chefredakteur Parken aktuell
Foto: CAME/ Marko Ruh

Software für Hardware
Auch wenn es sich bei großen Teilen des Produktportfolios um Hardware handle, sei CAME zugleich ein Software-Lieferant. „Beim Parken dreht sich heute sehr viel um Software“, sagt Gasse. Probleme mit der Hardware seien mit Partnerbetrieben vor Ort meist leicht zu beheben. Schwieriger wird es, wenn es bei der Software hakt. Umso wichtiger seien IT-Spezialisten. Der Vorteil heute: Dank Cloud-Lösungen in Rechenzentren lassen sich Parkierungsanlagen auch über große Entfernungen steuern, selbst wenn es darum geht, etwaige Störungen zu beheben. Für die Installation der Anlagen, Service und Wartung bedient sich CAME einerseits des eigenen Serviceteams und andererseits zertifizierter Partnerbetriebe. Häufig handelt es sich hierbei um Partnerbetriebe aus dem vorhandenen Netzwerk der Zufahrtskontrolle, die bereits weitläufige Erfahrung im Bereich Montage und Wartung, mitbringen.

Paul Schuler ab Juli neuer CEO bei Sika

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Paul Schuler wird ab Juli neuer CEO bei Sika
Quelle: Ansel & Möllers GmbH

Ab 1. Juli 2017 wird Paul Schuler als neuer CEO bei Sika tätig und löst damit Jens Jenisch in seinem Amt ab. Schuler arbeitet bereits seit 29 Jahren für das Unternehmen und gehört seit zehn Jahren der Konzernleitung an. Seit 2013 ist er Regionalleiter EMEA (Europe, Middle East, Africa). „Ich freue mich auf meine neue Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit dem globalen Führungsteam von Sika. Ich werde mich voll und ganz für die Weiterführung unserer Wachstumsstrategie, die Erreichung unserer Ziele 2020 und den Ausbau unserer weltweiten Geschäftstätigkeit einsetzen”, so Schuler. Auch Paul Hälg, Präsident des Verwaltungsrats, freut sich über die Entscheidung: „Seit über 10 Jahren gehört er unserer Konzernleitung an. Zwei von vier Sika Regionen hat er erfolgreich geführt. Sein kompetenter und dynamischer Führungsstil ist Garantie für die erfolgreiche Weiterführung von Sikas Wachstumsmodell. Es freut mich sehr, mit ihm die strategischen Ziele 2020 umsetzen zu können.”
Den Austritt des bisherigen CEO Jenisch bedauerte der Präsident und bedankte sich für dessen ausgezeichnete Führung und Leistungen der letzten 20 Jahre. Als CEO habe Jenisch Sikas Wachstumsstrategie umgesetzt und das Unternehmen in eine neue Leistungsklasse geführt. Jenisch war in den letzten fünfeinhalb Jahren als Geschäftsführer tätig.
Für 2017 erwartet Sika einen Umsatz von rund sechs Milliarden Schweizer Franken, dies würde ein Wachstum von sechs bis acht Prozent bedeuten. Die Strategie soll laut Konzern mit der Eröffnung von acht neuen Fabriken und der Gründung von drei weiteren Ländergesellschaften fortgesetzt werden.

Bundesrat beschließt freien Zugang zur öffentlichen Ladeinfrastruktur

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Der Bundesrat hat am 12. Mai der Ergänzung zur Ladesäulenverordnung zugestimmt, welche den Zugang und die Abrechnung beim Laden von Elektrofahrzeugen regelt. So soll ein einheitliches, interoperables Ladesystem für alle Nutzer ermöglicht werden. Die erste Ergänzung der bestehenden Ladesäulenverordnung durch die Bundesregierung klärt wichtige Fragen vor allem zu Ablauf und Abrechnung von Ladevorgängen. Insbesondere fordert sie die Möglichkeit für punktuelles Aufladen: Dem Nutzer muss an sämtlichen öffentlich zugänglichen Ladepunkten das Aufladen möglich sein, ohne eine längerfristige vertragliche Bindung eingehen zu müssen. Die Interessengruppe Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) bewertet den Gesetzesvorstoß positiv. Der zügige Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur sei zentral für einen erfolgreichen Markthochlauf bei Elektrofahrzeugen.

Ladestationen für Elektroautos sollen einheitlich werden. Quelle: Shutterstock

Einheitliche Lademöglichkeiten
Die Verordnung schreibt nun vor, dass der Ladesäulenbetreiber eine von vier Varianten für punktuelles Laden wählt. Entweder kann der Nutzer sein Fahrzeug kostenlos oder bargeldbasiert ohne Authentifizierung laden, oder die Ladung erfolgt bargeldlos mit einem kartenbasierten oder einem webbasierten Zahlungsverfahren, für welches die Ladesäule eine Authentifizierung ermöglicht. Für Nutzer und Betreiber schafft die ergänzende Verordnung mit einheitlichen Standards bei Steckern und Ladeleistungen Verlässlichkeit. Für Europa sind überall die einheitlichen Ladeschnittstellen Combined Charging System (CCS) mit dem Stecker Typ 2 und Combo 2 vorgesehen. Durch diese Maßnahmen werde eine flächendeckende, anbieterübergreifende Nutzung der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur sichergestellt. Henning Kagermann, Vorsitzender der NPE, hebt deshalb hervor: „Für die Nutzer stellt die neue Ladesäulenverordnung sicher, dass sie ihr Elektrofahrzeug überall problemlos laden können. Sie finden einheitliche Ladestecker vor und haben direkten Zugang bei jedem Ladepunktanbieter am Markt. Unterschiedliche Ladeszenarien vom Normalladen bis zum Schnellladen bieten für jedes Nutzungsverhalten eine praktikable Lösung.“ Die Kompatibilität im Ladeablauf und bei der Festlegung der jeweiligen Ladeleistung sei damit sichergestellt.
Von den europäischen Automobilherstellern wird CCS bereits standardmäßig in ihren aktuellen elektrischen Fahrzeugmodellen angeboten. „Auch infrastrukturseitig werden die Voraussetzungen für CCS bereits erfüllt und angeboten. Nutzer und Investoren können sich auf die gesetzten Standards verlassen. Dies zeigt: Verbindliche Normen schaffen Investitionssicherheit für alle Beteiligten und werden deshalb von der NPE AG 4 aktiv vorangetrieben. Mit ihrem Beitrag zur Ergänzung der Ladesäulenverordnung hat die Arbeitsgruppe Normung, Standardisierung und Zertifizierung einen zentralen Teil ihrer Arbeit erfolgreich abgeschlossen”, so Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsbereichsleiter Effizienz bei innogy SE und stellvertretender Vorsitzender der NPE-Arbeitsgruppe 4 für Normung, Standardisierung und Zertifizierung. Die Ladesäulenverordnung stärke die Elektromobilität in Deutschland und leiste auf diese Weise einen wichtigen Beitrag, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen und um Herausforderungen im Mobilitätssektor wie Lärm und Luftverschmutzung zu bewältigen.