evopark und veloCARRIER entwickeln für das Verbundprojekt digitale Lösungen und stellen ihre Infrastrukturen zur Verfügung. Foto: evopark
2,02 Millionen Euro Fördersumme hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für das Verbundprojekt „Park_up“ bewilligt. Mit Hilfe des Projekts sollen urbane Verkehrs- und Logistikflüsse verbessert und damit Bürger und Umwelt entlastet werden. Im Zentrum stehen dabei neue, digitale Nutzungskonzepte für Stellflächen in Parkhäusern zu Zeiten mit schwacher Auslastung. Sowohl für Autofahrer als auch für neue Zielgruppen wie Logistikunternehmen sollen freie Stellplätze in Parkhäusern an Attraktivität gewinnen und effizienter genutzt werden. Neben evopark gehören das Tübinger Start-up veloCARRIER sowie das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zum Verbundkonsortium. Projektträger ist der TÜV Rheinland. Das Projekt ist auf 30 Monate im Zeitraum Juli 2017 bis Dezember 2019 festgesetzt. Die Projektleitung übernimmt das Kölner Start-up evopark, für das dies bereits die zweite öffentliche Förderung nach Horizon 2020 von der Europäischen Kommission ist.
Neue ökologische Parkraumlösung für Stuttgart
evopark und veloCARRIER entwickeln für das Verbundprojekt digitale Lösungen und stellen ihre Infrastrukturen zur Verfügung. Das Fraunhofer Institut begleitet das Projekt von wissenschaftlicher Seite. Zunächst sollen die Konzepte von „Park_up“ in einem Pilotprojekt am Standort Stuttgart umgesetzt werden. Mittelfristig sollen die Forschungsergebnisse Städten in ganz Deutschland zugutekommen. Dabei steht der Komfortgewinn der Bürger durch eine ökologisch nachhaltige Mobilitätslösung im Fokus. In Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart sowie über weitere öffentlich zugängliche Quellen werden dazu unter anderem Verkehrs- und Wetterdaten sowie Informationen zu verfügbaren Stellplätzen ausgewertet.
Günstiger parken: evopark entwickelt Park-App weiter
„Wir entwickeln Algorithmen, mit deren Hilfe wir Autofahrern gemeinsam mit unseren Partnern im Parkhausbetrieb in Zukunft flexiblere Preise anbieten können. Sind im Parkhaus zum Beispiel viele Stellplätze frei, kann der Kunde günstiger parken. Bei Hagelwarnung zeigen wir ihm automatisch das nächstgelegene Parkhaus, in dem er bargeldlos parken kann“, erklärt Sven Lackinger, Gründer und Geschäftsführer von evopark. Das Start-up ist bereits in 23 Städten mit einer digitalen Parklösung am Markt. Nach dem siebenstelligen Investment der Porsche Digital GmbH im Juni 2016 wird evopark im kommenden Herbst eine weitere Finanzierungsrunde abschließen, um in das europäische Ausland zu expandieren.
In Zeiten mit schwacher Auslastung wie beispielsweise nachts sollen Parkhäuser für eine alternative Nutzung geöffnet werden. Dabei funktioniert der Verbund Parkflächen zu flexiblen „Logistik-Hubs“ um, auf denen Ware zwischengelagert und mit elektrisch betriebenen Lastenrädern von veloCARRIER zugestellt wird. Damit soll eine ökologisch nachhaltige Logistik auf der sogenannten „letzten Meile“ erreicht werden.
Networking und Get-Together beim 18. EPA Congress in Rotterdam. Foto: Mesago
Nach drei intensiven Tagen schließt der 18th EPA Congress and Exhibition 2017 in Rotterdam, Niederlande mit einem positiven Ergebnis ab und zeigt sich als bedeutende Plattform der internationalen Parken Branche.
EPA Kongress: Neuheiten, Anwendungen, Trends
Das umfangreiche Kongressprogramm bot rund 400 Teilnehmern Einblicke über intelligente Lösungen der Parkraumbewirtschaftung auf europäischer Ebene. Im Fokus standen die Themen „Digitalisierung“, „Urbane Mobilität“ und „Wandel im Verkehrsverhalten“, welche von 40 Referenten in über 30 Expertenvorträgen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wurden. Stefan Sadleder, Geschäftsführer, APCOA Austria GmbH, bestätigt die Veranstaltung als Branchenhighlight: „Der 18. EPA Kongress 2017 war eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Qualität des wissenschaftlichen Programms hat die der vergangenen Jahre klar übertroffen und den Trend der Digitalisierung aufgenommen. Für uns als APCOA war der Kongress ein wichtiger Beitrag, um die Weichen für die Zukunft der europäischen Lösungen, internationalen Standards und Regulatorien zu stellen und sich dabei mit Partnern und Marktbegleitern auszutauschen.“
Auf der parallel stattfindenden EPA Exhibition informierten sich mehr als 1.400 Besucher bei 62 Unternehmen aus dem Gastgeberland Niederlande sowie aus verschiedenen europäischen Ländern über ein facettenreiches Produktportfolio sowie neueste Trends und Entwicklungen rund um den ruhenden Verkehr. Viele Aussteller blicken auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück, so beispielsweise Johan Birgersson, CEO, EasyPark AB: „Die diesjährige EPA Veranstaltung war eine hervorragende Möglichkeit für uns, das Portfolio von EasyPark zu präsentieren. Die Gespräche, die wir in den letzten drei Tagen geführt haben und die Erweiterung unseres Netzwerks sind außerordentlich wertvoll.“
Rahmenprogramm: Networking in Top-Locations
Auch die Abendveranstaltungen waren ein Anziehungsmagnet, um sich noch gezielter innerhalb der Branche zu vernetzen und neue Kontakte in außergewöhnlichem Ambiente zu knüpfen. „Für uns war der 18th EPA Congress and Exhibition 2017 ein sehr erfolgreiches Event – wir haben sowohl auf der Fachausstellung als auch auf den Networking Veranstaltungen unsere aktuellen und zukünftigen Partner getroffen und arbeiten intensiv daran, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen“, so Matthias Mandelkow, CEO, sunhill technologies GmbH. Am ersten Veranstaltungsabend fand die „Welcome Reception“ im Maritiem Museum Anklang unter den Teilnehmern. Auch das „Congress Dinner“ am zweiten Veranstaltungsabend im historischen Ambiente der Laurenskirche bot hervorragende Möglichkeiten, um bereits während des Tages geführte Gespräche zu vertiefen.
v.l.: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Stadt Osnabrück), Volker Hänsler, Wigand Maethner (Geschäftsführer OPG), Volker Bajus (Aufsichtsratsvorsitzender), Dr. Thomas Waibel (DESIGNA), Dr. Stephan Rolfes (Stadtwerke Osnabrück, Vorstand Mobilität), Foto: OPG
Im Rahmen einer Feierstunde im Ratssitzungssaal des Rathauses erinnerte die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft mbH an ihre Gründung am 19. Oktober 1967. Im Mittelpunkt stand die Festrede von Dr. Thomas Waibel, Vorstandsvorsitzender der Management Trust Holding AG in Wien, die über ihre DESIGNA Verkehrsleittechnik GmbH in über 60 Ländern rund 6.000 vollautomatisierte Parksysteme entwickelt, produziert und installiert hat.
Dr. Waibel zeichnete ein Bild des zukünftigen Parkens, das durch die Digitalisierung und durch einen Anstieg der Elektromobilität geprägt ist. Insbesondere wies Dr. Waibel auf die vielfältigen Anwendungen digitaler Möglichkeiten hin. Beispielsweise könne eine Reise von A nach B einschließlich aller Verkehrsmittel wie Carsharing, Parken Flugplatz Heimatort, Flug Zielort, Hotel, Parken und Mietwagen in einem Vorgang gebucht werden. Die Verbindung aller Verkehrsträger sei nur durch die forcierte Nutzung aller Arten digitaler Endgeräte möglich. Außerdem zeigte Dr. Waibel auf, welche ökonomischen Potentiale in der Analyse der Kundendaten stecke, um, ähnlich wie bei den Tarifen der Fluggesellschaften, immer den jeweils besten Preis zu finden. Er ging auch auf die Risiken der Digitalisierung ein, die nur durch einen konsequenten Schutz der eigenen Daten gewährleistet werden könne.
Die OPG folge schon heute dem von Dr. Waibel aufgezeigtem Weg der Modernisierung. Wigand Maethner, OPG Geschäftsführer, sagte: „Wir reden nicht nur über Ladestationen für Elektroautos, über Parkplätze für E-Bikes oder über das schrankenlose Parken. Wir verwirklichen schon jetzt die Ansätze des neuen Parkens und modernisieren in hohem Tempo unsere Produktpalette.“ Volker Hänsler, Geschäftsführer der OPG, ergänzte: “Die OPG hat ein ehrgeiziges Investitionsprogramm vor sich, das sich neben der Modernisierung auch auf die Substanzverbesserung der bestehenden Parkhäuser wie beispielsweise der Ledenhof-Garage oder der Bahnhofsgarage bezieht. Die Autofahrer werden auch künftig bei der OPG den hohen vom ADAC anerkannten Qualitätsstandard nutzen können.“ Parkraumbewirtschaftung in öffentlicher Hand
Oberbürgermeister Griesert führte in die Veranstaltung ein und betonte in seinem Grußwort die positiven Aspekte einer Parkraumbewirtschaftung in öffentlicher Hand. Ein Beleg sei die gute Bewertung der Parkhäuser durch den ADAC. Mit Blick auf die Umwelt verwies Griesert auf die Stromtankstellen und die Zusammenarbeit mit dem StadtTeilAuto: „Inzwischen gestaltet die OPG die Zukunft der Mobilität in Stadt und Region mit und trägt so zur Lebensqualität bei.“
Volker Bajus, Vorsitzender des Aufsichtsrates der OPG, wies besonders auf die Einbettung der OPG in die Stadtentwicklung hin. Osnabrück müsse die Mobilitätswende hin zu einer engen Verknüpfung aller Verkehrsträger organisieren. Parkhäuser seien dann die Schnittstelle zwischen den Verkehrsmitteln. Mit einer kommunalen Gesellschaft würde das leichter gelingen als mit privatwirtschaftlichen Anbietern. Dabei sei es besonders hilfreich, dass die „Marke OPG“ ein solch hohes Ansehen genieße.
Prof. Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Mobilität der Stadtwerke Osnabrück AG, stellte die OPG in den Gesamtzusammenhang eines multimodalen Verkehrssystems der dritten Mobilitätswende. Den ersten Schub gab es mit Eisenbahnen und der Schiene. Der zweite Schub kam dann mit den Autos und der Straße. Jetzt gelte es, mit der dritten Wende die Städte lebenswert zu machen und die Aufenthaltsqualität in der City zu verbessern. Beispielsweise werden Parkhäuser zu Stromtankstellen und Parkmöglichkeiten für Fahrräder. Mit Elektroautos würde der Verkehr leise und die Luft wieder sauber. Die dritte Mobilitätswende werde die Lebensqualität in der City ganz wesentlich verbessern. Die OPG kann in den vergangenen 50 Jahren auf einen nachhaltigen Wachstumsprozess zurückblicken, der von den folgenden Meilensteinen geprägt war:
1967 Gründung
1971 Kollegienwall-Garage
1976 Ledenhof-Garage
1982 Parkhaus/Tiefgarage Nikolaiort
1990 Vitihof-Garage
1994 Stadthaus-Garage
1995 Salzmarkt-Garage
2001 Bahnhofsgarage
2006 Altstadt-Garage
2006 Tochtergesellschaft OPG-Parking GmbH und OPG Center-Parking GmbH
2005-2011 Bewirtschaftung Neumarktpassage
2010 Hochwasserschaden Vitihof-Garage
2012 Verkauf OPG-Parking GmbH
2013 Parkhaus Lotterstraße
2014 Mehrheitsgesellschafter SWO mit 94%, Stadt Osnabrück 6%
2016 Tiefgarage Neustadt-Carré
Daniela Schmiedle und Thomas Kerkmann sind seit 1. Oktober 2017 Mitglieder der Sika Geschäftsleitung. Fotos: Sika
Die Geschäftsleitung der Sika Deutschland GmbH hat seit 1. Oktober 2017 zwei neue Mitglieder: Künftig verantwortet Daniela Schmiedle die Bereiche Industriefußbodenbeschichtung, Betoninstandsetzung und Oberflächenschutz und Thomas Kerkmann leitet den Bereich Korrosions- und Brandschutz. Daniela Schmiedle
Daniela Schmiedle ist seit dem 1. Oktober 2017 Leiterin der Geschäftsbereiche Industriefußbodenbeschichtung, Betoninstandsetzung und Oberflächenschutz. Sie ist damit Teil der Geschäftsleitung der Sika Deutschland GmbH. Seit 13 Jahren im Unternehmen, war sie zuletzt als Vertriebsleiterin für diese Unternehmensbereiche tätig. Sie übernimmt die Position von Jürgen Schreiber, der im August 2017 aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. „Wir haben mit Frau Schmiedle eine erfahrene Nachfolgerin aus den eigenen Reihen gefunden, die bereits eine wichtige Rolle in unserer positiven Unternehmensentwicklung gespielt hat“, so Sika Geschäftsführer Joachim Straub. Thomas Kerkmann
Thomas Kerkmann ist seit dem 1. Oktober 2017 Leiter des Geschäftsbereichs Korrosions- und Brandschutz und damit ebenfalls Teil der Geschäftsleitung der Sika Deutschland GmbH. Kerkmann leitete bereits über viele Jahre erfolgreich den Vertrieb dieses Bereichs. Er übernimmt die Position von Dr. Uwe Schober, der sich strategischen Geschäftsleitungsprojekten innerhalb des Unternehmens widmen wird. „Mit Herrn Kerkmann können wir auf einen ausgesprochen erfahrenen Marktkenner zählen, der den Bereich Korrosions- und Brandschutz mit seiner Kompetenz beständig weiterentwickeln wird“, so Straub.
Das neue Parkhaus in der Amberger Marienstraße soll die Parksituation rund ums Klinikum entspannen. Foto/Visualisierung: Goldbeck
Ein neues Parkhaus mit rund 860 Stellplätzen entsteht in Amberg. Mit diesem Großprojekt will die Stadt Parkplätze schaffen, die derzeit am Klinikum und rund um das Ärzte- und Dienstleistungszentrum fehlen. Bis Frühjahr 2019 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Goldbeck beginnt mit den Arbeiten im Frühsommer nächsten Jahres und wird das Parkhaus auch betreiben.
„Ende 2017 wird das Baufeld übergeben, voraussichtlich Ende Mai oder Anfang Juni 2018 geht es mit den Tiefbauarbeiten los”, so der Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny zum geplanten Parkhaus an der Marienstraße, begleitet vom zuständigen Projektleiter Dr. Bernhard Mitko sowie Stephan Pieper, Geschäftsführer der Bielefelder Goldbeck Parking Services GmbH und Goldbeck-Projektleiter Tim Schmidt. Mit dem Großprojekt will die Stadt der Parkplatznot am Klinikum sowie rund um das Ärzte- und Dienstleistungszentrum ein Ende bereiten.
Wie die Goldbeck-Vertreter erläutern, soll sich die Gesamtmaßnahme in zwei Bauabschnitte gliedern. Im ersten Abschnitt entstehen rund 860 Stellplätze. Knapp 780 davon entfallen auf das neue Parkhaus, das neun Halbgeschosse umfasst. Hinzu kommen gut 80 Außenstellplätze auf einem bestehenden Parkplatz. Für das Parkhaus sind drei Einfahrten und zwei Ausfahrten geplant.
Besonders kundenfreundliche Stellplätze
„Unser Anspruch ist es, besonders kundenfreundliche Stellplätze mit größerer Stellplatzbreite anzubieten“, betont Geschäftsführer Stephan Pieper. Die regulären Stellplätze werden 2,50 Meter breit, 150 Komfortstellplätze erhalten eine Breite von 2,70 Metern. Außerdem werde es acht Stellplätze für Menschen mit Behinderung geben. Weitere acht Stellplätze werden für Mütter mit Kindern reserviert. Zusätzlich entstehen rund zwanzig Fahrradstellplätze.
Wie die Verantwortlichen von Goldbeck weiter erläutern, soll es im neuen Parkhaus drei Treppenhäuser, einen Aufzug sowie eine öffentliche WC-Anlage geben. Highlight sei die Goldbeck-Lisenenfassade: Diese besteht aus senkrecht gestellten Aluminiumprofilen, die beschichtet und mit zwei unterschiedlichen, noch auszuwählenden Motiven bedruckt werden. Auch eine teilweise Begrünung der Fassade gehöre zum Gesamtkonzept.
„Im Sommer 2018 erfolgt die Stahlbaumontage des Gebäudes“, sagt Tim Schmidt. Die Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2019 geplant. Außerdem wurde im Gesamtkonzept bereits ein zweiter Bauabschnitt mit circa 430 Stellplätzen vorgesehen, der bei Bedarf durch eine Erweiterung auf der Fläche der Außenstellplätze errichtet werden kann. Den Autofahrern würde in diesem Fall dann ein Parkhaus mit mehr als 1.200 Stellplätzen zur Verfügung stehen.
Im Rahmen des geltenden Erbbaurechtsvertrags bleibt die Stadt Amberg auch in Zukunft Eigentümer des Grundstückes, dem Investor wird aber das Recht eingeräumt, auf dem Grundstück ein Parkhaus zu errichten und zu betreiben.
Gerhard Trost-Heutmekers, Geschäftsführer Bundesverband Parken, überreicht die Auszeichnung an Gerald Krebs. Foto: Fraprt AG
Die European Parking Association EPA vergibt jedes Jahr den European Standard Parking Award und zeichnet mit diesem Preis Parkhäuser aus, die einem hohen Qualitätsstandard entsprechen. In diesem Jahr konnte sich die Fraport AG drei der begehrten Auszeichnungen für ihre öffentlichen Parkhäuser beziehungsweise die Tiefgarage am Terminal 1 und 2 sichern. Beurteilungsgrundlage bildeten insgesamt 103 Qualitätsmerkmale, unter anderem das Parkleitsystem, Zahlmethoden und die Beschilderung. Bei der Bewertung stehen die Kundenfreundlichkeit des Gesamtprozesses und die damit verbundene Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt.
Für Terminal 1, Parkhaus wie auch Tiefgarage, wurde sogar die höchste Auszeichnung, der „European Gold Standard Parking Award“, verliehen. „Die Parkhäuser und Tiefgaragen am Frankfurter Flughafen sind zwischen 20 und 45 Jahre alt. Da ist es eine besondere Herausforderung, den heutigen Ansprüchen an Qualität und Service zu entsprechen. Wir freuen uns daher vor allem für unsere Kunden, dass wir von der EPA für außerordentliche Leistungen ausgezeichnet wurden“, so Gerald Krebs, Leiter Parkraummanagement der Fraport AG.
Über das Kundenportal von Contipark können Nutzer nun digitale Parkplatzprodukte online buchen. Foto: Contipark
Digitalisierung ist das Schlagwort unserer Zeit: Dass man Schuhe online bestellen kann ist Alltag geworden. Selbst Lebensmittel online zu kaufen ist inzwischen Normalität. Nun ist auch das Parken von der Digitalisierung vollständig erfasst worden.
Mit dem Kundenportal www.MEIN-CONTIPARK.de hat CONTIPARK die Möglichkeit geschaffen, deutschlandweit an über 500 Standorten in Stadtzentren, an Kliniken, Messen oder an Bahnhöfen digitale Parkprodukte zu buchen. Über die Website kann der Kunde problemlos das benötigte Produkt finden, egal welche Anforderungen er an das Parken hat.
Für jeden das passende Angebot
Das Angebot umfasst Dauerparkverträge, Stellplatz-Reservierungen, die Registrierung für den P Card Service und die DB BahnPark-App. Der Kunde kann über das Online-Kundenportal zu einem monatlichen Festpreis einen dauerhaften Parkplatz in seinem Wunschparkhaus buchen. Darin inbegriffen sind eine Stellplatzgarantie und beliebig viele Ein- und Ausfahrten. An ausgewählten Standorten bietet CONTIPARK auch die Möglichkeit, einen Stellplatz für eine festgelegte Dauer online zu reservieren, beispielsweise während einer Reise. Auch bereits bekannte Produkte wie der unternehmenseigene P Card Service sind im neuen Online-Shop verfügbar. Parkkunden können sich für den P Card-Service online registrieren und somit flexibel, bargeld- und ticketlos in fast 400 Parkeinrichtungen bequem und günstig parken. Durch die Nutzung der DB BahnPark App werden über den P Card Service auch Parkscheine auf unbeschrankten Parkplätzen in Bahnhofsnähe online gekauft und die Kleingeldsuche und das Hinterlegen des Parkscheins hinter die Windschutzscheibe entfällt.
So funktioniert MEIN CONTIPARK
Über die Suchfunktion findet der Kunde schnell und einfach einen Parkplatz an seinem Wunschstandort. Nach der Auswahl eines Produktes registriert er sich mit seiner E-Mail und seinem Passwort auf www.MEIN-CONTIPARK.de. Alle persönlichen Daten wie Bankverbindung, Zahlungsmethode oder Adresse können online im persönlichen Kundenkonto verwaltet werden. Darüber hinaus sind im Kundenportal zum Beispiel bei Dauerparkern die abgeschlossenen Verträge einsehbar. Für Kunden, die mehrere Parkkarten aktiviert haben, wie beispielsweise Fuhrparkmanager, gibt es eine Nutzerverwaltung, die jederzeit einen Überblick über Nutzer und Karte verschafft. Sollten dennoch Fragen aufkommen, erreicht der Kunde über den integrierten Kundenchat einen spezialisierten Kundenberater des zentralen KundenServiceCenters.
Auch die mittlerweile mehr als 140.000 P Card Kunden dürfen sich freuen: Die alte und bisher separate Homepage ist nunmehr vollumfänglich in den Online Shop MEIN CONTIPARK integriert. Im modernen Design werden jetzt alle wichtigen Informationen, wie zum Beispiel die Parktrans-aktionen sowie Zahlungsvorgänge und Gutschriften übersichtlicher und benutzerfreundlicher dargestellt.
Optimale Darstellung auf allen Endgeräten
Der Download einer App ist für die Nutzung von MEIN CONTIPARK nicht erforderlich. Das moderne Design des Online-Shops ermöglicht eine nutzerfreundliche Bedienung vom PC wie auch von Mobile Devices wie Smartphone, Laptop und Tablet. „Ein Großteil unserer Kunden nutzt mobile Geräte und informiert sich unterwegs. Uns war es bei der Konzeption von MEIN CONTIPARK daher besonders wichtig, dass die Inhalte auf allen Geräten optimal dargestellt werden und intuitiv bedienbar sind.“ sagt Michael Kesseler, Geschäftsführer der CONTIPARK Unternehmensgruppe. „Damit gehen wir gezielte auf die Wünsche nach einer einfachen und smarten Lösung für das digitale Parken ein.“, so Kesseler weiter. Für ihn war das Ziel, sich gemäß dem Trend der Zeit und den Wünschen der Kunden zu orientieren. Für das Unternehmen war daher der nächste logische Schritt, das Parken in die digitale Welt zu überführen und seine gesamte Produktpalette online zur Verfügung zu stellen.
Der Teilabbruch des alten GLOBUS-Parkdecks in Lahnstein mit erweitertem Neubau bei laufendem Geschäftsbetrieb stellte eine Herausforderung für den Parkhausspezialisten HUBER dar.
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Das neue Globus-Parkdeck in Lahnstein bietet insgesamt 316 Stellplätze. Foto: HUBER
Die HUBER-Alternative des 90- statt 50 %igen Abrisses mit Neubau stellte zu geringeren Kosten, bei gleicher Bauzeit ein Maximum an verfügbaren Stellplätzen bereit. Der restliche Bestand, wie die zur Warenanlieferung unverzichtbare LKW-Umfahrt und das Rampenbauwerk mit der Lahn-Apotheke, wurden bei vollem Betrieb saniert. Die obere Parkebene und die Rampe erhielten Kunstharzbeschichtungen, die HUBER jährlich reinigt und wartet. Die Asphaltfläche der unteren Ebene wurde erneuert. Der Eingangsbereich vor Apotheke und Postfiliale wurde neugestaltet und ein Parkleitsystem installiert.
Der erweiterte Neubau bietet nun 2,80 m breite Stellplätze und eine vollständige Überdachung des Parkdecks mit breiten Lichtbändern für viel Tageslicht. Die LED-Beleuchtung sorgt für deutliche Energieeinsparungen und die Photovoltaikanlage auf dem Dach deckt einen Teil des Markteigenbedarfs.
Die Fassade aus senkrechten farbigen Stahllamellen sorgt zusammen mit den Logo-Elementen und der abgestimmten Farbgebung für ein modernes Erscheinungsbild mit hohem Wiedererkennungswert. Planung und Gestaltung stammen vom Globus-Architekten Rolf Alles, dessen Abteilung Bauen & Energie auch die Projektsteuerung und Oberbauleitung übernahm.
Insgesamt bietet das neue Globus-Parkdeck nun 316 komfortable Stellplätze.
Die Mobile Parkplatzmarkierung schafft Übersichtlichkeit und soll die Nutzung von gewerblichen Parkplätzen optimieren.; Foto: IONDESIGN
Das Produktdesign der „Mobilen Parkplatzmarkierung“ von IONDESIGN wurde mit dem Red Dot Design Award 2017 ausgezeichnet und kürzlich für den German Design Award 2018 nominiert. Die Mobile Parkplatzmarkierung schafft Übersichtlichkeit und soll die Nutzung von gewerblichen Parkplätzen optimieren. Das Feld in der Größe eines Autokennzeichens im oberen Bereich des Produkts weist den Stellplatz seinem Mieter zu. Durch die Höhe des Feldes bleibt die Kennzeichnung auch sichtbar, wenn das Auto auf dem Stellplatz geparkt ist. Wenn der Parkplatz nicht genutzt wird, kann der Mieter diesen durch die Beweglichkeit des Produkts versperren.
Nicht vermietete Parkflächen werden durch die Mobile Parkplatzmarkierung versperrt, in diesem Fall gibt ein Schild Auskunft über den Kontakt zum Vermieter. Durch die Beschriftung in circa einem Meter Höhe und durch verschiedene Farbgebung sollen Gäste ihre Stellflächen leichter finden. Für Betreiber erweitert die Möglichkeit zur farblichen Anpassung an das Corporate Design die Darstellung des Unternehmens im Außenraum. Im Sockel bietet eine herausnehmbare Betonplatte Standsicherheit und die Stapelfunktion des Produkts ermöglicht eine platzsparende Lagerung bei Nichtbenutzung. Mit der Platzierung eines Logos auf der Parkplatzmarkierung kann der Vermieter die Parkfläche zum integralen Bestandteil der Unternehmensdarstellung nutzen.
Sightseeing am Rande der OPG-Veranstaltung: Frauenkirche in Dresden; Foto: Marko Ruh
Aus Anlass ihres zehnjährigen Firmenbestehens lud die OPG Center-Parking zu einer Vortragsveranstaltung nach Dresden ein. Darin ging es schwerpunktmäßig um die Zukunft der Mobilität.
Die OPG, einst ein ausschließlich in Osnabrück zuständiger, kommunaler Parkhausbetreiber, hat seinen Wirkungskreis in den vergangenen zehn Jahren bundesweit ausgedehnt und betreibt mittlerweile 72 Parkhäuser und Parkplätze in 22 Städten. Als einer der führenden Parkhausbetreiber Deutschlands machte sich die OPG auch einen Namen auf dem Gebiet der Parkhaustechnologie und als innovativer Dienstleister. Entsprechend waren die Vortragsthemen zur Jubiläumsveranstaltung in Dresden bewusst zukunftsorientiert gewählt.
Disruptiver BMW-Ansatz
Der erste Referent, Joachim Hauser von der BMW Group, beschrieb die Strategie, mit der die Fahrzeugindustrie bis zum Jahr 2030 die höchste Stufe des autonomen Fahrens erreichen will: den sogenannten Level 5. Dann sollen Autos in der Lage sein, sämtliche auftretende Situationen selbstständig zu meistern, ein Fahrer wird nicht mehr gebraucht. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte ein BMW-Sprecher vor kurzem sogar, dass die Münchener bereits 2021 die ersten Level-5-Fahrzeuge liefern könnten. Joachim Hauser, bei BMW Leiter der Geschäftsfeldentwicklung Mobilitätsdienstleistungen, umschrieb den eingeschlagenen Weg als „ACES“. Die Buchstaben stehen für Automated, Connected, Electrified und Shared. Neben dem Automatisieren und Vernetzen gehören diesem Schema also auch erklärtermaßen die Elektrifizierung des Antriebs und der Abschied vom individuell genutzten – und gekauften – Auto. Für die ältere Generation mit Benzin im Blut und Besitzerstolz sicher ein gewöhnungsbedürftiger Ansatz.
Joachim Hauser, BMW Group; Foto OPG
Parken-Industrie muss in die Autos
Auch den Vertretern der Parken Branche unter den Zuhörern verordnete Hauser Umdenken: „Die Parken-Industrie muss auch in die Autos rein.“ Klingt zunächst positiv, kann im Umkehrschluss aber auch heißen: Parkhausbetreiber sollen ihre Daten teilen, damit diese dem Navigationssystem des Fahrzeugs zur Verfügung stehen. Im nächsten Schritt könnte es die Kundendaten treffen, wenn es an die Verrechnung der Dienstleistung Parken geht. Mit der OPG praktiziert BMW dieses Teilen der Kundendaten bereits, wie Hauser verriet.
Um den elektrischen Antrieb der zukünftigen Fahrzeugflotten mit Strom zu versorgen, schaffe die Industrie eine Hochleistungs-Lade-Infrastruktur, so Hauser. Der neue BMW Service ChargeNow umfasse bereits 65.000 Ladestationen in 28 Ländern. Mit Park & Charge verbindet BMW das parallel stattfindende Parken und Aufladen von Batterien in Elektroautos. Und auch der fahrerlose Parkvorgang ist keine Utopie mehr. Das automatische Fahren der Neuwagen vom Band zu Bahn-Verladestationen und schließlich vom Zug zum Schiff werde man demnächst „üben“, sagte Joachim Hauser.
Ladestationen: Mehr Leistung an den richtigen Stellen
Dass es in Deutschland noch zu wenige Stromtankstellen gibt, darüber sind sich die meisten einig, sofern sie die Elektromobilität nicht vollumfänglich ablehnen. Fabian Lenz, Projektmanager bei der Goldbeck New Technologies GmbH, ging in seinem Vortrag dennoch davon aus, dass die Zahl der Elektrofahrzeuge bald signifikant wachsen werde. Als Gründe nannte er vor allem steigende Reichweiten und sinkende Anschaffungspreise. In dieser Phase sehe sich Goldbeck in einer Vorreiterrolle bei der Realisierung einer besseren Ladeinfrastruktur, so Lenz. Dabei stelle sich die Frage, wo das Aufladen künftig stattfindet. Aufgrund der Dauer des Ladevorgangs biete sich das Tankstellenprinzip „halten, um zu laden“ nicht wirklich an. Schon eher in Frage kommen Parkhäuser, da hier die Autos länger stehen. Am besten geeignet sind nach Auffassung des Goldbeck-Managers Mitarbeiterparkhäuser. Hier stünden die Autos an einem festen Platz und die Fahrzeugfluktuation sei längst nicht so groß wie in offenen Parkhäusern. Im öffentlichen Raum ergäben sich zudem diverse technische Schwierigkeiten und Sicherheitsfragen. Deshalb empfahl Fabian Lenz, die Lade-Infrastruktur an öffentlichen Plätzen nur sehr gezielt auszubauen. Priorität müsse der Arbeitsplatz haben. „Für den Erfolg von Elektromobilität ist überdies eine Schnelllade-Infrastruktur mit mehr als 100 Kilowatt Leistung essenziell“, ergänzte Lenz.
Fabian Lenz, Goldbeck; Foto: OPG
Vor- und Nachteile des fahrerlosen Parkens
Tom Höppner von der Westsächsischen Hochschule Zwickau beschäftigt sich wissenschaftlich mit Fragestellungen zum automatisierten Parken. Er schilderte die „Auswirkungen des fahrerlosen Valet Parkings auf die Verkehrsqualität des Parkhauses“, so der Titel seines Vortrags in Dresden. Die Forscher simulierten dafür das Parken in einem abgegrenzten Off-Street-Bereich. Es handle sich folglich um automatisiertes Fahren der Stufe Level 4, wie Höppner erläuterte. Notwendig dafür ist ein Übergabebereich, von dem aus das Auto eigenständig zu einem Parkplatz fährt. Das Zurückfahren geschieht auf Kommando, beispielsweise per App, und erfolgt ebenfalls fahrerlos. Die theoretischen Vorteile eines solchen automatisierten Parkens in Parkhäusern und Garagen: weniger Umwege bei der Stellplatzsuche, weniger Fußgänger, mögliche Synergieeffekte beim Laden von Elektroautos.
Tom Höppner, Westsächsische Hochschule; Foto: OPG
Beim Vergleich zwischen konventionellen Parkhäusern und automatisiertem Valet Parking in unterschiedlichen Parkbauten stellten Höppner und seine Kollegen fest, dass derartige Technologien nur in Großanlagen sinnvoll wären. Außerdem sei der Nutzen stark abhängig von der Qualität der verfügbaren Datenbasis sowie der technologischen Entwicklung. Erstaunlicherweise fanden die Forscher zudem heraus, dass sich die Reisezeiten pro Fahrzeug erhöhen, je mehr fahrerlose Autos parkenderweise unterwegs sind. „Automatisierte Pkw brauchen Stand 2016 länger zum Parken“,
erklärte Höppner. Die länger dauernden Parkvorgänge vergrößerten dabei das Konfliktpotenzial. Andererseits maßen die Zwickauer wiederum weniger Umwege, im Durchschnitt legten die fahrerlosen Autos 25 Prozent weniger Strecke zurück als Fahrzeuge in konventionellen Parkhäusern. Trotz nachgewiesener Einschränkungen und Probleme glaubt Tom Höppner: „Das Valet Parking wird eine der ersten vollautomatisierten Fahrzeugfunktionen sein.“
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