
Das Fahrradparkhaus am Bahnhof in Bamberg, betrieben von der Stadtwerken Bamberg Verkehrs- und Park GmbH, bietet allen Zweirädern Schutz vor Nässe, Wind und Frost, während ihre Besitzer mit dem Zug unterwegs sind oder am Arbeitsplatz sitzen. Ausgestattet wurde das Parkhaus, welches 330 Stellplätze bietet, mit einer Bezahlstation von DESIGNA. Zwischen 35 und 40 Prozent liegt die durchschnittliche Auslastung, 114 Stammgäste nutzen das Parkhaus als Dauerparker. Der Service: Eine helle Beleuchtung, Schließfächer und Kameras sorgen für Sicherheit, kostenloses Tanken an Luftstation sowie Ladestation für E-Bikes für Komfort. Parken im Fahrradparkhaus in Bamberg ist ab 50 Cent möglich. Die Jahreskarte gibt es für 70 Euro.
DESIGNA und das Fahrradparkhaus
Airport-Ranking: Die teuersten Flughäfen Deutschlands

Das Fluggasthelfer-Portal AirHelp hat die Parkplatzpreise der 13 größten Flughäfen Deutschlands untersucht und extreme Preisunterschiede festgestellt. Während Fluggäste in Dresden höchstens 66 Euro für eine Park-Woche zahlen müssen, könnten es in Düsseldorf bis zu 238 Euro werden. In neun von 13 Fällen lohne es sich für Reisende, das Parkplatzangebot von Privatanbietern zu nutzen.
Am Flughafen Dresden können Reisende ihr Fahrzeug bereits ab 15 Euro pro Woche abstellen. Laut AirHelp ist dies der niedrigste Preis aller untersuchten Parkplätze und sogar elf Euro günstiger als das beste Angebot eines Dresdner Privatparkplatzes in Flughafennähe. Ähnlich preiswert sei das Parken knapp eine Stunde entfernt am Flughafen Leipzig/Halle. Dort können Reisende ihr Auto bereits ab 20 Euro pro Woche stehen lassen.
Flughäfen in Sachsen: Günstiger als jeder Privatanbieter
Auch mit diesem Preis konnten die privaten Parkplatzanbieter in Flughafennähe nicht mithalten. Der günstigste untersuchte Parkplatz in der Nähe des Flughafens Leipzig/Halle liege bei 24 Euro pro Woche und stelle den günstigsten Wert aller untersuchten Privatparkplätze dar. Einen Euro mehr würden Fluggäste nahe des Berliner Flughafens Schönefeld zahlen. Unweit des größten Flughafen Deutschlands, in Frankfurt am Main, können Fluggäste für 28 Euro pro Woche parken, während laut AirHelp an einem offiziellen Flughafenparkplatz zwischen 59 und 130 Euro fällig würden.
Insgesamt seien die Preise der privaten Anbieter in neun von 13 untersuchten Fällen preiswerter als das offizielle Flughafen-Angebot. Am meisten können Reisende demnach in Hamburg sparen. Hier liege der Wochentarif für einen Privatparkplatz 77 Euro unter dem günstigsten Angebot am Flughafen. So würden für Reisende aus Hamburg bei der Nutzung eines Privatparkplatzes im besten Fall nur 49 Euro statt 126 Euro für einen Flughafenparkplatz fällig.
Parken in Terminalnähe: Düsseldorf und München am teuersten
Reisende, die besonders nah am Terminal parken wollen, müssen laut AirHelp vor allem in Düsseldorf tief in die Tasche greifen. 238 Euro kostet hier eine Park-Woche mit kürzerer Laufdistanz zum Flugsteig. In München müssten Reisende mit bis zu 217 Euro rechnen. Am Flughafen Köln/Bonn könnten sie bis zu 210 Euro pro Woche zahlen.
Für Abholer wird es der Untersuchung zu Folge in Berlin am teuersten. Eine Stunde am Kurzzeit-Parkplatz kostet sowohl in Tegel als auch Schönefeld zwölf Euro. In Stuttgart hingegen gibt es für Abholer sogar die Möglichkeit, an einem Parkplatz eine Stunde lang zum Nulltarif zu stehen. Dies ist auch in Hamburg am Kurzzeit-Parkplatz möglich, allerdings nur für Elektroauto-Fahrer. Andernfalls werden sieben Euro die Stunde fällig.
Wer in der Eile jedoch auf die Idee kommt, seinen Wagen für längere Zeit auf dem Kurzzeitparkplatz stehen zu lassen, müsse bei seiner Rückkehr mit enormen Kosten rechnen. Eine Woche am Flughafen Düsseldorf kann theoretisch bis zu 1.512 Euro kosten. Am Flughafen Tegel würden bis zu 980 Euro fällig. Teilweise kommen die Flughäfen Parkern allerdings mit Tageshöchstsätzen entgegen oder bieten erst gar keine so lange Parkdauer an. Der Abschleppwagen käme Reisenden in diesem Fall wohl sogar günstiger.
Ergebnisse der AirHelp-Studie:
| Flughafen (Flughafen-Code) | Günstigster offizieller Flughafenparkplatz (1 Woche)* |
Terminalnaher offizieller Flughafenparkplatz (1 Woche)** |
Privater Parkplatz-Anbieter in Flughafennähe (1 Woche) |
Kurzzeit-Parkplatzoffizieller Flughafenparkplatz (1 Stunde) |
| Dresden (DRS) | 15Euro | 66Euro | 26Euro | 4Euro |
| Leipzig/Halle (LEJ) | 20Euro | 90Euro | 24Euro | 3Euro |
| Düsseldorf (DUS) | 29Euro | 238Euro | 35Euro | 9Euro |
| Hannover (HAJ) | 35Euro | 75Euro | 35Euro | 4Euro |
| Stuttgart (STR) | 50Euro | 121Euro | 36Euro | 0Euro |
| Frankfurt a.M. (FRA) | 59Euro | 130Euro | 28Euro | 10Euro |
| Köln/Bonn (CGN) | 59Euro | 210Euro | 32Euro | 6Euro |
| Bremen (BRE) | 66,50Euro | 83Euro | 27Euro | 2,90Euro |
| Berlin-Schönefeld (SXF) | 69Euro | 139Euro | 25Euro | 12Euro |
| München (MUC) | 69Euro | 217Euro | 35Euro | 7Euro |
| Nürnberg (NUE) | 78Euro | 146Euro | 39Euro | 2Euro |
| Berlin-Tegel (TXL) | 89Euro | 159Euro | 59Euro | 12Euro |
| Hamburg (HAM) | 126Euro | 196Euro | 49Euro | 9Euro |
*günstigster offizieller Flughafen-Parkplatz (Online-Preisersparnis möglich)Tabelle 1: Flughafen-Parkplatzkosten der 13 größten deutschen Flughäfen sowie privater Anbieter in der Flughafen-Umgebung
**Online-Preisersparnis möglich; Preise können sich von Terminal zu Terminal und saisonabhängig unterscheiden
Berlin Hyp und Postbank finanzieren Parkhaus-Portfolio mit 92 Millionen Euro

European Real Estate Parking Fund „BEREPF III“, Foto: Berlin Hyp
Die Berlin Hyp hat gemeinsam mit der Postbank für den Ankauf eines pan-europäischen Parkhaus-Portfolios durch den BEREPF III einen Kredit in Höhe von 92 Millionen Euro für eine Laufzeit von fünf Jahren zuzüglich einer Verlängerungsoption bereitgestellt. Konsortialführer ist die Berlin Hyp. Die Konsortialfinanzierung ist wesentlicher Bestandteil der Gesamtfinanzierung des in 2014 aufgelegten, offenen Spezial-Alternativen Investmentfonds (AIF) BEREPF III, der damit nunmehr in sieben west-europäischen Ländern in Parkhäuser investiert hat. Das neu finanzierte Portfolio umfasst zwölf Parkhäuser: sieben in Frankreich, drei in Deutschland sowie zwei in den Niederlanden mit zusammen etwa 6.300 Parkplätzen. Sie befinden sich in zentralen Lagen unter anderem in Paris, Amsterdam, Den Haag und Bonn und werden von international renommierten Betreibern geführt. Damit wird der bisherige Parkhaus-Bestand des Fonds in Großbritannien, Spanien und Finnland weiter ausgebaut und diversifiziert. Als Service-KVG für den Fonds fungiert die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, die die Administration des offenen Spezial-AIF übernimmt. Begleitet wurde die Transaktion durch die internationalen Anwaltskanzleien Dentons und Latham&Watkins.
HUBER gewinnt British Parking Award 2017

Die Konzeption von Parkhäusern in Stahlbauweise ist auf dem hart umkämpften englischen Markt bekannt, jedoch kaum mit dem Qualitätsanspruch, der Individualität und Effizienz die HUBER car park systems international aus einer Hand anbiete. So entwickelte sich das Unternehmen nach eigenen Aussagen in nur acht Jahren zu einem der bedeutendsten Parkhausbauer im UK. „Aufgrund der BREXIT-Entscheidung beobachten wir aktuelle Marktentwicklungen aufmerksam. Die Nachfrage ist jedoch noch ungebrochen groß“, sagt Geschäftsführer Markus Lauble.
Dank seines innovativen Design & Build-Konzeptes gewann HUBER 2015 den Auftrag für den Bau des Parkhauses Rose Lane in Norwich. Das vom Norwich City Council ausgeschriebene Projekt hatte den besonderen Anspruch, als Kickstarter für die Stadterneuerung des gesamten Mountergate Stadtteils zu dienen. Eines der Ziele: eine autofreie Innenstadt. In unmittelbarer Nähe des Standortes befinden sich nämlich City, Bahnhof und die nächtliche Partymeile Norwichs. Dem Neubau musste unter der Leitung HUBERs der aufwändige Abbruch bestehender Gebäude, die Dekontamination des Baugrundes und ein archäologisches Gutachten vorausgehen.
Funkelnder „Edelstein“ und Liebe zum Detail überzeugten die Jury
Das imponierendste Element ist die „funkelnde“ Außenfassade des aus dem Parkhaus und einem Bürogebäude bestehenden Parkhauskomplexes. Die Architektur entstammt dem Kreativ-Pool HUBERs. Bestehend aus individuellen, gelochten, pulverbeschichteten Stahlelementen lässt sie in der Nacht die gelbe Fassade des Büroteils sowie die Parkebenen durchscheinen. Der Bürokomplex bietet Platz für die Büroräume des Serviceteams, großzügige Toilettenanlagen, Babywickelraum, den Kassenbereich, abschließbare Fahrradboxen, zwei Aufzüge und eines der Treppenhäuser. Funktionell vollständig selbstständig gehalten, ist der Bürotrakt dem Parkhaus direkt vorgelagert.
Das Stahlverbundparkhaus wurde als Rampenparkhaus ausgeführt. Es bietet auf Ebene 0 E-Tankstellen an. Auf einem die Außenfläche der Ausfahrt überspannenden Freidach gibt es eine Photovoltaikanlage. An sonnigen Tagen kann sie die gesamte Energieversorgung des Parkhauses sicherstellen. Dank der energieeffizienten LED-Technik ist eine stromsparende Beleuchtung gesichert. Videoüberwachung und Alarmsicherung sind in England Standardausrüstung der Parkhäuser. Rose Lane Car Park bietet als Parkhaus alles, was die moderne Architektur und Technik hergeben. Es sei sowohl benutzerfreundlich als auch wirtschaftlich, so der Hersteller.
So kam es, dass am 10. März das mit zehn Personen vertretene HUBER-Team im Lancaster Hotel in London zum Gewinner des British Parking Award 2017 für das beste neue Parkhaus gekürt wurde. Insgesamt fünf starke Finalisten hatten es aus einer Vielzahl an Bewerbern in die Shortlist der Jury geschafft. Das Ergebnis war bis zur Verleihung unbekannt und somit eine erhoffte Überraschung.
INRIX und APCOA schließen Partnerschaft

INRIX und die APCOA PARKING Group (APCOA) gaben eine umfassende neue Partnerschaft zum Austausch von Parkplatzinformationen bekannt. Kunden von INRIX nutzten bisher schon deren umfassende Datenbank für Parkplatzinformationen. Jetzt haben sie zusätzlich Zugriff auf die Parkplatzinformationen von APCOA, einem führenden Parkhausbetreiber in Europa. Die zukunftsweisende Vereinbarung soll Kunden von INRIX und APCOA künftig Zugriff auf Europas umfangreichsten Bestand an statischen und dynamischen Parkplatzdaten ermöglichen.
Das Abkommen mit APCOA sei einmalig in Europa und sichere INRIX Zugriff auf Informationen zu 1,4 Millionen Parkplätzen an über 9.000 Standorten in 13 Ländern. Diese Informationen sollen direkt in den INRIX Off-Street-Parking-Service fließen und europäischen Autofahrern das Parken einfacher und bequemer machen. Die Datenbanken, die bisherigen Kunden zur Verfügung stehen, werden um die zusätzlichen Informationen von APCOA ergänzt. Kunden stehe in Kürze die verbesserte Datenbank automatisch zur Verfügung, um eines der drängendsten Mobilitätsprobleme zu lösen.
„Parken ist und bleibt weltweit eines der zentralen Themen für Autofahrer und Städte und trägt wesentlich zur Bildung von Verkehrsstaus bei. Es gab zwar große Fortschritte im Bereich der Navigation, aber das Problem der Parkplatzsuche ist immer noch nicht gelöst“, sagt Alex Israel, General Manager und Vice President Parking bei INRIX. „Die Vereinbarung ist die erste dieser Art in Europa. Durch den Zugriff auf die Parkinformationen von APCOA kann INRIX Automobilherstellern die beste Lösung im Markt zur Verfügung stellen und sie dabei unterstützen, die wachsenden Herausforderungen beim Parken in Städten in den Griff zu bekommen – und die Autofahrer schnell und bequem zur nächsten Parkgelegenheit zu lotsen.“

Neue Vorteile und mehr Komfort
Durch die nahtlose Integration der Informationen aus der INRIX-Datenbank, die 100.000 Standorte in 8.700 Städten in über 100 Ländern umfasse, sollen auch die europäischen Nutzer von APCOA-Diensten und -Anwendungen in den Genuss neuer komfortabler Funktionen kommen. Durch die Partnerschaft könne APCOA die bestehenden Kundenbeziehungen weiter verbessern. „Diese Kooperation stellt einen Meilenstein in der Park-, Automobil- und Mobilitätsbranche dar“, sagt Philippe Op de Beeck, CEO der APCOA Parking Group. „Wir haben uns mit INRIX zusammengetan, um unsere digitalen Dienste und die Parkplatzsuche weiter zu verbessern. Das nützt den Städten, der Umwelt und natürlich den Autofahrern. Der Einfluss von Big Data auf das Mobilitäts- und Parkmanagement wird immer größer, und diese Partnerschaft hilft uns dabei, Parken nutzerfreundlicher und einfacher zu machen.“
Die Partnerschaft mit APCOA sei ein weiterer Schritt im stetigen Ausbau des INRIX Parking-Service-Portfolios. So hat INRIX zum Beispiel erst vor kurzem angekündigt, seine Off-Street-Parking-Informationen in der Mercedes-Benz E-Klasse verfügbar zu machen. Auch andere führende Autohersteller wie BMW, Lexus und Toyota nutzen INRIX-Parking-Services.
PARKEN 2017: Treffpunkt und Trendsetter

Einmal mehr erwies sich die Messe PARKEN als die wichtigste Plattform der Branche. Die beeindruckende Ausstellung zeigte in Karlsruhe die neuesten Trends, Entwicklungen und Innovationen rund um Planung, Bau und Betrieb von Einrichtungen des ruhenden Verkehrs.
Insgesamt präsentierten 110 ausstellende Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Messe PARKEN. Am 21. und 22. Juni 2017 informierten sich rund 1.440 Fachbesucher über das facettenreiche Leistungsspektrum und aktuelle Themen der Parken Branche. Auch die gleichzeitig stattfindende Fachtagung verzeichnete mit 210 Teilnehmern ein gutes Ergebnis. Die Referenten informierten vor allem über das Zukunftsthema autonomes Fahren und Parken sowie die steigende Rolle der Digitalisierung für die Branche.
„Die Kombination von Fachausstellung und Fachtagung ist für die Parken Branche ein wichtiges Element für einen kreativen Erfahrungsaustausch. Gleichzeitig werden hier die Weichen künftiger Entwicklungen für das Management des ruhenden Verkehrs gestellt“, so Gerhard Trost-Heutmekers, Geschäftsführer Bundesverband Parken e.V.

Martin Kammler, Managing Director der Scheidt & Bachmann GmbH, zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Die PARKEN 2017 war für Scheidt & Bachmann zum wiederholten Male eine großartige Möglichkeit, unsere Produkthighlights, gerade im Hinblick auf Smart Parking, zu präsentieren und unser bestehendes Netzwerk auf Seite der Kunden-, Lieferanten- und Kooperationspartner zu erweitern.“
Matthias Mandelkow, Geschäftsführer sunhill Technologies GmbH: „Die Messe PARKEN 2017 in Karlsruhe war für uns ein großer Erfolg und es ist immer wieder eine Freude, die PARKEN Familie wiederzusehen, vor allem, weil wir dieses Jahr unser 10-jähriges Firmenjubiläum zusammen feiern konnten. Auch der sehr effiziente Austausch mit unseren aktuellen und zukünftigen Kooperationspartnern war bemerkenswert.“
Auch für Ralf Klomp, Geschäftsführer der SKIDATA Deutschland GmbH, bot die PARKEN eine gute Gelegenheit, um mit fachkundigem Publikum aus der Branche in Kontakt zu treten. Auf seinem Stand präsentierte das Unternehmen neueste Technologien für den Weg in die digitale Welt.

Ein Parkhaus aus Buchenholz

In Deutschland ist die Buche neben Fichte und Kiefer der dritthäufigste Baum mit großen nachhaltigen Nutzungsreserven. Ihre Festigkeitswerte übertreffen die von Nadelhölzern deutlich und durch die industrielle Aufbereitung zu hochwertigem Furnierschichtholz kann Buchenholz auch wirtschaftlich verwendet werden.
Die Firma Pollmeier Massivholz GmbH in Thüringen stellt aus Buchenfurnieren das Produkt BauBuche her, das laut Unternehmensaussage nicht nur kostengünstig ist, sondern in Bezug auf Festigkeit und andere technische Eigenschaften exzellente Werte aufweist. Während die BauBuche bereits für große Strukturen beispielsweise im Hallen- und Gewerbebau zum Einsatz kommt, wurden an der TU München auch Konstruktionssysteme für Parkgaragen untersucht.
Modulares System
Angelehnt an gängige Parkhaussysteme aus Stahl wurde ein modulares System für den Bau von oberirdischen offenen Mittel- und Großgaragen entwickelt. In dem von der TU München berechneten Modell besteht die Grundkonstruktion des Parkhauses aus Stützen und Trägern aus BauBuche GL70 und einer Decke aus Stahlbeton-Fertigteilen. Die Parkplatzgröße wurde mit 2,50 x 5,00 m bei einer 6,50 m breiten Fahrbahn definiert. Aufgrund der hohen Tragfähigkeit des Holzwerkstoffes können Stellplätze und Fahrbahn stützenfrei überspannt werden, so dass die Stellplätze unabhängig von der Konstruktion ausgewiesen werden können. Das Einrichten von Behindertenstellplätzen oder eine Anpassung der Flächen an veränderte Fahrzeuggrößen stelle somit kein Problem dar.
Die Erschließung für den PKW-Verkehr erfolgt über Rampen aus BauBuche Trägern und Fertigteilen aus Beton. Auf der höchsten Parkebene wird ein Dach als konstruktiver Schutz vor Bewitterung angebracht. Aufgrund der modularen Bauweise können die Parkebenen in beliebiger Länge aneinander gereiht werden, die maximale Höhe des Gebäudes ist bis zur Hochhausgrenze denkbar. Als lichte Höhe hat die TU München 2,20 m zwischen Oberkante Fahrbelag und Unterkante Tragwerk bestimmt, um Reserven für Beleuchtung, Sprinklerung, sonstige Installationen und eventuell künftige Sanierungen durch zusätzliche Aufbauschichten zu gewährleisten. Die Geschosshöhe soll 2,93 m betragen.
Ressourceneffizent
Die Ressourceneffizienz der Baukonstruktion steigt mit dem hohen Vorfertigungsgrad: Durch eine Produktion der BauBuche-Elemente im Fertigungswerk kann nicht nur eine höhere Qualität der Tragelemente gewährleistet, sondern auch die Bauzeit verkürzt werden. Außerdem bietet sie bei den Detailausbildungen die Möglichkeit zur besseren Qualitätskontrolle. Die Betondecke, die die einzelnen Parkebenen trennt, dient während der Montagephase als Feuchtigkeitsschutz und später als vertikale Brandbarriere.
Insgesamt wird – bei fachgerechtem und witterungsgeschütztem Einbau – eine Nutzungsdauer von über 50 Jahren für die BauBuche-Tragelemente angenommen. Eine Langlebigkeit, die mit der eines Massivbaus vergleichbar ist. Ist irgendwann die technische Lebensdauer der Parkgarage erreicht, können die einzelnen Werkstoffe (Holz, Beton, Stahl) problemlos demontiert und als Recyclingmaterial weiterverwertet oder einer thermischen Verwendung zugeführt werden.
Ein Parkhaus aus Holz ergebe ökologisch und ästhetisch neue Möglichkeiten: Zum einen komme ein umweltfreundliches Material zum Einsatz, das als aktiver Kohlenstoffspeicher dem Klimaschutz diene. Zum anderen sei die BauBuche durch die hochwertige Oberfläche bestens zum Einsatz im Sichtbereich und zur ästhetischen Aufwertung einer Parkgarage geeignet. Kostentechnisch liege das Holzparkhaus auf einem ähnlichen Niveau wie herkömmliche Bauten aus Stahl oder in Massivbauweise
IKEA Ludwigsburg – E-Tankstelle für ein nachhaltiges Zuhause

Nachhaltigkeit. Foto: IKEA
Auf dem Parkplatz von IKEA Ludwigsburg wurde kürzlich die erste Charge Lounge in Deutschland mit integrierter schnellladender E-Tankstelle eröffnet. Die Charge Lounge ist eine modulare Box, die dank ihrer Holzoptik und großen, hellen Fenstern nicht nur das Thema Nachhaltigkeit und Wohlfühlen unterstreicht. Denn sie bietet Besuchern und Kunden auf einer kleinen Ausstellungsfläche von 24 Quadratmetern auch Ideen und Anregungen für ein nachhaltiges Leben zu Hause: von Lösungen zur optimalen Wertstofftrennung über LED-Beleuchtung bis hin zu energiesparendem Spülen und Kochen, wie mit Induktionskochfeldern.
Mit der im Technikmodul integrierten Pufferbatterie – einer ehemaligen Fahrzeugbatterie im zweiten Lebenszyklus – werden gleich mehrere Aspekte der Nachhaltigkeit bedient: an den Einsatzzweck angepasste Ladeleistungen ohne kostenintensive Anschlussleistungen bereitstellen, sogenannte Traktionsbatterien sinnvoll weiterzuverwenden und gleichzeitig netzdienliche Funktionen zu erbringen. Die Entscheidung, IKEA Ludwigsburg als Standort für eine Charge Lounge zu wählen, liegt in der Nähe zur Landeshauptstadt Stuttgart begründet. „Hier möchten wir eine zusätzliche Ladeinfrastruktur für den stark mit CO2 belasteten Großraum Stuttgart anbieten“, so Ulf Wenzig, Sustainability Manager IKEA Deutschland. „Zudem möchten wir das Land Baden-Württemberg in seinen Ambitionen für mehr E-Mobilität unterstützen und auch ein Zeichen an die Landesregierung senden.“
Bis 2019 bundesweiter Ausbau
Aktuell sind 14 IKEA Standorte mit Elektrotankstellen ausgestattet: Neben Ludwigsburg gehören dazu auch Augsburg, Berlin-Lichtenberg, Bremerhaven, Lübeck, Hamburg-Altona, Kaiserslautern, Mannheim, Rostock, Sindelfingen, Ulm, Walldorf, Würzburg und Wuppertal. „In einem nächsten Schritt werden wir bis August 2017 alle unsere Berliner Häuser sowie die Standorte in Bielefeld, Düsseldorf, Freiburg, Fürth, München-Brunnthal und Regensburg mit schnellladenden E-Tankstellen ausrüsten“, so Wenzig weiter. Hinzu kommen die Neueröffnungen in Wetzlar, Magdeburg und in Kaarst, die ebenfalls bis zum Sommer 2017 mit E-Tankstellen ans Netz gehen. Bis 2019 sollen alle IKEA Standorte in Deutschland eine schnellladende E-Tankstelle haben. Für die Charge Lounge kooperiert IKEA mit DB Energie, dem Energiedienstleister der Deutschen Bahn, der EVTEC AG für die Ladeinfrastruktur sowie der Furch GmbH für Design und Gestaltung der Lounge. Zum Betrieb der Ladesäulen nutzt IKEA zu 100 Prozent Ökostrom. Das Aufladen ist kostenlos für alle. Die E-Tankstellen sind während der IKEA Öffnungszeiten in Betrieb.
Die Kunden finden sie wie in Ludwigsburg gut ausgeschildert und an anderen Standorten in der Regel direkt vor dem Einrichtungshaus in unmittelbarer Nähe vom Eingang und den Familienparkplätzen.
PARKEN 2017 liefert Antworten auf den Stadtverkehr der Zukunft

Die Zukunft der Parkierungsbranche ist mobil: Wie smartes Parken schon jetzt und in Zukunft besser funktionieren kann, das beleuchtet die PARKEN vom 21. – 22.06.2017 in Karlsruhe, Rheinstetten. Besucher finden bei über 110 Ausstellern ein breites Produktportfolio sowie neueste Trends und Entwicklungen rund um Planung, Bau und Betrieb von Einrichtungen des ruhenden Verkehrs. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von Bezahlsystemen über Instandhaltung bis hin zum aktuellen Thema „Smart Mobility“.
Digitales Parken am Straßenrand: Parkplatzsuche, -buchung und -bezahlung aus einer Hand
Unter den zahlreichen Ausstellern ist 2017 die BMW Group mit ihrem Premium-Parkservice ParkNow wieder vertreten. Das Unternehmen nutzt die Digitalisierung als Chance, um den Herausforderungen im urbanen Verkehr durch die Vernetzung neuer Technologien und Dienstleistungen zu begegnen und sieht die PARKEN 2017 als optimale Präsentationsplattform für ihre Neuentwicklung: „Das Angebot von ParkNow ist seit November 2016 im Navigationssystem von BMW integriert. Es zeigt Parkwahrscheinlichkeiten am Straßenrand an, bietet komfortables Routing zu freien Parkhäusern und ermöglicht das Bezahlen direkt aus dem Fahrzeug heraus. Das trägt dazu bei, Parksuchverkehr und somit auch Emissionen zu reduzieren“, so Patrick Setzer, Leiter Parken und Laden der BMW Group Mobility Services.
Das Unternehmen ParkU präsentiert erstmals auf der PARKEN eine umfassende Erweiterung des eigenen Portfolios, um Menschen und Parkräume noch besser digital zu vernetzen. „In 36 Städten in Deutschland und Österreich können Autofahrer nun auch öffentlich bewirtschaftete Parkflächen am Straßenrand digital und bargeldlos mit der ParkU-App bezahlen. Die Einführung dieser Bezahlfunktion für Onstreet-Parkplätze in Verbindung mit dem aktuellen Angebot, bereits vor der Ankunft einen garantierten Stellplatz reservieren und zahlen zu können, nimmt ParkU zum Anlass für einen komplett neuen Markenauftritt und eine neue Messepräsenz, die in Karlsruhe Premiere feiert”, erklärt Daniela Pönisch, Head of Marketing & PR von ParkU.
Fachtagung überzeugt mit Wissen namhafter Referenten
Weitere Informationsangebote bietet die begleitende Fachtagung des Bundesverband Parken e.V. In verschiedenen Vorträgen geben anerkannte Experten exklusive Einblicke in den Bereich autonomes Fahren und Parken und beleuchten die steigende Rolle der Digitalisierung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. So diskutiert Dr. Gaby Gurczik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) über das Thema „Parken und Parkraummanagement im Straßenverkehr der Zukunft“. Die Referentin erklärt, was die Teilnehmer in ihrem Vortrag auf der PARKEN erwartet: „Stressig, zeitintensiv und umweltbelastend: Millionen Autofahrer sind täglich mit der Suche nach einem Parkplatz beschäftigt. Dank Vernetzung und Automatisierung wird sich das bald ändern. Das DLR erforscht vor diesem Hintergrund Ansätze für den Straßenverkehr der Zukunft vom intelligenten Parken fahrerloser Fahrzeuge bis hin zu Parkraummanagement-Lösungen für nicht-bewirtschaftete Parkräume.“
Einfache Anreise mit dem Messeshuttle-Bus
Für Besucher der PARKEN 2017, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, gibt es ein spezielles Angebot: Vom Hauptbahnhof Karlsruhe verkehrt in regelmäßigen Abständen ein kostenfreier Messeshuttle zum Veranstaltungsgelände und zurück. Über die Website parken-messe.de können sich Interessenten vorab für ein kostenfreies Messeticket registrieren, sich zur Fachtagung anmelden sowie die Öffnungszeiten und weitere wichtige Informationen zur Veranstaltung abrufen.
GeBE Outdoor Thermodrucker entspricht branchentypischen Anforderungen
Maximale Betriebssicherheit beim Ticketdruck
bereits „von der Stange“
-Anzeige-

Die GeBE Elektronik und Feinwerktechnik GmbH agiert seit über 30 Jahren als Partner der Industrie für Datenein- und -ausgabelösungen. GeBE Thermodrucker finden sich in verschiedensten Anwendungsbereichen. Darauf spezialisiert, unterschiedliche Branchen mit ihren individuellen Anforderungen zu verstehen, werden mit den Kunden optimale Lösungen erarbeitet.
Seit 2015 fasst der GeBE-COMPACT Plus Outdoor Thermodrucker zunehmend im Parking Bereich Fuß. Gut 20.000 Stück davon sind aktuell in Parkscheinautomaten im Feld. Dass heterogene Klimabedingungen diese Komponente nahezu völlig kalt lassen, ist nur einer der Gründe, weshalb Automatenhersteller auf sie setzen. Der GeBE Outdoor Thermodrucker erfüllt bereits als Standard „von der Stange“ so viele branchentypische Anforderungen, dass sich umfangreiche Anpassungen oft erübrigen. Denn bereits bei der Entwicklung hat sich GeBE dessen größtmöglicher Betriebssicherheit gewidmet. Der Druckvorgang wird bis ins kleinste Detail überwacht, die Ticketausgabe exakt gesteuert, und falscher Bedienung oder Vandalismus wird von vorne herein entgegen gewirkt.
Außerdem zählt, dass der Spezialist für Thermodrucker „alles aus einer Hand“ anbietet. Entwicklung, Produktion und Vertrieb liegen unter einem Dach. Das hält die Kommunikation transparent und Kunden profitieren von kurzen Wegen, schnellen Entscheidungen und flexibler Umsetzung ihrer Wünsche, meist schon ab kleineren Stückzahlen und „Made in Germany“.
Weitere Informationen auf www.gebe.net

Foto: GeBE


