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Zuverlässige Abflusstechnik im Parkhaus

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Im Bereich der Entwässerungstechnik für Parkhäuser stellte im Mai der Hersteller Aschl sei neues System vor.     Fotos (2): Aschl

Seit Mai werben die Entwässerungstechniker von Aschl für einen neuen Bodenablauf, der in Garagen, Parkhäusern und Parkdecks genutzt werden soll. Beim Edelstahl-Bodenablauf SECUSINK verspricht der Hersteller optimale Leistungen was die Wasserabfuhr betrifft.

Eine starke Abflussleistung durch integrierte Drainagefunktion ist das Kernmerkmal, das die österreichische Aschl GmbH ihren Kunden bezüglich ihres neuen Produkts SECUSINK verspricht. Der Ablauf ist mit einem dichten Abschlussflansch ausgestattet, der die Nutzung auf Kunstharzbelägen, Gussasphaltbeschichtungen und Fliesenbelägen gleichermaßen erlaubt.

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Das auf Edelstahl basierende Produkt SECUSINK soll durch eine hohe Haltbarkeit überzeugen.

Der Bodenablauf stellt eine Erweiterung des bisherigen Produktsortiments von Aschl rund ums Parken dar. Das Unternehmen produziert bereits unterschiedliche Formen von Ablaufrinnen, passenden Abdeckungen und vergleichbaren Produkten. Eines der Angebote des Herstellers in diesem Bereich ist die Parkdeckrinne SECURIN®. Dass Entwässerungssysteme ihre Funktion zuverlässig erfüllen, ist in Parkhäusern und Tiefgaragen unverzichtbar. Ein grundlegendes Problem ist die Gefahr, dass austretende Feuchtigkeit die Bausubstanz des Gebäudes angreift. Bei Entwässerungssystemen ist somit die Materialwahl wichtig. Vor allem Wasser und Streusalz können langfristig Abflüsse und Entwässerungsrinnen zerstören. Aschl verspricht mit seinem Edelstahl-System SECUSINK eine höhere Haltbarkeit, als bei vergleichbaren verzinkten System. In puncto Feuchtigkeit will der Hersteller mit dem neuen Produkt optimale Leistungen ermöglichen, selbst wenn Dehnungsrisse im Mauerwerk vorliegen. Als mögliche Ablaufleistung gibt Aschl rund 2,8 Liter pro Sekunde an. Eine individuelle Höhenverstellung des eingebauten Dichtflansches zur Fahrbahnoberkante, ein Schmutzfangkorb und eine Abdeckung gegen Verrutschen oder Manipulation komplettieren das System.
Weitere Informationen: www.aschl-edelstahl.com

Parkhaus in Karlsruhe bekommt eine zweite Chance

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Helle Räume, gute Beleuchtung und farbliche Akzente sollen im neuen Fahrradparkhaus in Karlsruhe für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen. Fotos (2): Karlsruher Fächer

Bauliche Umgestaltungen in zentralen städtischen Bereichen machen es immer wieder möglich, dass Parkhäuser eigens Radfahrern zur Verfügung stehen. Auch die steigende Bedeutung des Fahrrades im Individualverkehr befördert den Trend. Am Hauptbahnhof von Karlsruhe will man mit einem neuen Fahrradparkhaus den Bedarf an Stellplätzen decken.
Karl Freiherr von Drais hat als Erfinder im 19. Jahrhundert die ersten Vorläufer des modernen Fahrrades konstruiert. In seiner Heimatstadt Karlsruhe spielen die modernen Nachfolger seiner Innovation noch heute eine wichtige Rolle im Individualverkehr. Tägliches Ziel von Berufstätigen, Studenten und vielen anderen Pendlern ist der Hauptbahnhof der Stadt. Rund um die Bahnanbindung ist ein steigender Bedarf an Fahrradstellplätzen zu beobachten. Die Parksituation im Umfeld dürfte sich seit Ende April für Fahrradfahrer verbessert haben. Das ehemals für PKWs genutzte Parkhaus P3 ist jetzt als Fahrradstation Süd geöffnet. Hier kann man auf rund 1.200 Quadratmetern Fahrräder abstellen. Die über 600 Stellplätze sind für unterschiedliche Typen von Zweirädern geeignet. Auch Sonderfahrräder finden hier ihren Platz. Für E-Bikes gibt es einen Service-Bereich mit Lademöglichkeiten. Das Parkhaus ist eine Ergänzung zu einem bereits bestehenden Fahrradparkhaus, das sich nördlich des Hauptbahnhofs befindet.
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In die Jahre gekommen: Vor dem jetzt erfolgten Umbau wirkte das Parkhaus dunkel und wenig einladend.

Helle Beleuchtung und auffällige Farben
Der Umbau als Fahrradparkhaus wurde im Bereich nahe des Hauptbahnhofs möglich, weil großflächige Umstrukturierungen im Städtebau ein Kfz-Parkhaus am Standort überflüssig machten. Die Karlsruher Fächer GmbH hat als Betreiber umliegender Parkgaragen den Umbau zusammen mit dem Büro TAFKAL GmbH innerhalb einer zehnmonatigen Planungs- und Bauphase realisiert. Zusammen mit regionalen ADFC-Vertretern wurde für den Umbau eine markante Farbgestaltung entworfen, die an den grafischen Stil von ÖPNV-Netzplänen angelehnt ist. Nutzer sollen sich dank fünf unterschiedlicher Farbzonen schnell im Parkhaus zurecht finden. In Kombination mit einer hellen Beleuchtung wollen die Planer für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Die Preise für die Nutzer liegen zwischen einem Euro für ein Tagesticket und 75 Euro für eine Jahreskarte. Kunden des bereits bestehenden Fahrradparkhauses nördlich des Hauptbahnhofs können auch das neue Haus nutzen.
Weitere Informationen: www.karlsruherfaecher.de/fahrradstation
 
Bautafel
Brutto-Geschossfläche                  1.440 Quadratmeter
Nutzfläche                                       1.280 Quadratmeter
Baukosten                                       710.000 Euro brutto
Entwurf                                            2017
Bauzeit                                            Nov. 2017 – Apr. 2018
Bauherr                                           Karlsruher Fächer GmbH
Fachplanung Haustechnik            bender + urich gmbh & co. kg
Fachplanung Tragwerk                 künstlin ingenieure GmbH & Co. KG

Neuer Untergrund für sieben Parkdecks

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Ein klares farbliches Konzept erleichtert im Offenburger City-Parkhaus die Orientierung für den Kunden. Fotos (3): Sika

Um älteren Parkhäusern noch eine Zukunft geben zu können, ist nach mehreren Jahrzehnten Betrieb meist eine gründliche Bodensanierung gefragt. Ein Beispiel für den Erfolg einer solchen Maßnahme findet sich in Offenburg. Hier wurde an zentraler Stelle ein Parkhaus mit sieben Ebenen saniert. Im Mittelpunkt stand die Betonerneuerung von Rampen und Parkebenen.
Als größte Stadt des Ortenaukreises ist Offenburg sowohl für Touristen wie auch für die lokale Wirtschaft ein wichtiger Standort. Die badische Stadt hat etwa 60.000 Einwohner. Rund 23.000 Menschen strömen Tag für Tag als Berufspendler in die Stadt. Hinzu kommen zahlreiche Touristen. Entsprechend ist Parkraum in zentraler Lage ein wichtiges Gut. Schon seit mehreren Jahrzehnten steuern Autofahrer das City-Parkhaus in der Wasserstraße an. Mit seinen rund 380 Stellplätzen ist es fast immer gut ausgelastet. Rund ein Viertel der Parkplätze sind für Dauerparker reserviert. Pro Tag verzeichnet man im City-Parkhaus etwa 1.800 Parkvorgänge.
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Das Parkhaus an der Wasserstraße in Offenburg gibt es bereits seit 1986. Zuletzt waren Sanierungsarbeiten an den Bodenbeschichtungen notwendig geworden

Betreiber setzen auf guten Betonschutz
Die dauerhafte und starke Auslastung hat im Laufe der Nutzungszeit ihre Spuren am Bau hinterlassen. Entsprechend wurde von den Technischen Betriebe Offenburg das Ingenieurbüro Frenzel Klumpp mit der Planung einer grundlegenden Sanierung beauftragt. Dazu gehört auch die Umsetzung eines Farbtonkonzeptes mit verschiedenen Farbgebungen für die einzelnen Etagen. Die Ausführung der Instandsetzungsmaßnahmen übernahm die Bauschutz GmbH & Co. KG aus Asperg. Das Team von Sika leistete vor allem technische Beratungsarbeit. Zur Ausführung konnten sie das OS-10-Beschichtungssystem Sika CarDeck Professionell TN empfehlen. Mit dieser Beschichtung will der Hersteller seinen Kunden gerade in hoch beanspruchten Parkhäusern eine hohe Rissüberbrückung und eine starke Verschließbeständigkeit bieten. Auch eine nahtlose Abdichtung der Dichtungsschichten bei maschineller Verarbeitung sowie eine hohe Flächenleistung und damit schnellen Arbeitsfortschritt verspicht Sika Nutzern seines Beschichtungssystems.
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Eine klare Markierung von Stellflächen und Wegen und gute Beschilderungen sind wichtige Elemente des neu eröffneten Parkhauses.

Neuer Bodenbelag mit vier Schichten
Die komplette Instandsetzung des Offenburger Parkhauses dauerte etwa sechs Monate. Im Bereich der Parkebenen und Rampen wurde dabei zunächst schadhafter Beton abgetragen und erneuert. Nach einem gründlichen Abtrag der Altbeschichtung hat das ausführende Bauteam eine Oberflächenbeschichtung aus vier Komponenten aufgetragen, mit der eine hohe Verschleißfestigkeit und ein dauerhafter Oberflächenschutz gewährleistet werden soll. Als Grundierung wurde zunächst Sikafloor-161 aufgetragen. Anschließend erfolgten Beschichtungen mit Sikalastic-851 und SikaCor Elastomatic TF.  Zur Kopfversiegelung arbeitete das Team mit der farbtongebenden Schicht Sikafloor-378 . Die gesamte beschichtete Fläche war rund 5.600 Quadratmeter groß. Abgesehen von Ein- und Ausfahrten konnten die Arbeiten bei laufendem Betrieb umgesetzt werden. Die Bauherren von den Technischen Betrieben Offenburg konnten sich zur Wiedereröffnung im Sommer 2016 gleich doppelt freuen. Zusätzlich zu einem drei Wochen früheren Bauabschluss konnte die gesamte Instandsetzungsmaßnahme 244.000 Euro unter dem eigentlich veranschlagten Betrag abgeschlossen werden.
 
Bautafel
Bodenfläche Parkhaus                         5.600 Quadratmeter
Bauherr                                                   Technische Betriebe Offenburg
Bauzeit                                                     Februar 2016 bis Juli 2016
Planung und Bauüberwachung          Frenzel Klumpp Bauingenieure
Ingenieurgesellschaft mbH & Co.KG, Offenburg
Ausführung                                             Bauschutz GmbH & Co.KG
Hersteller Bodenbeschichtung            Sika Deutschland GmbH

Neue Fußballplätze auf dem Parkhausdach

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Der Startschuss zum Bau des Parkhauses fiel im Juni mit einem „Ankick“. Foto: Sabine Klimt

In der österreichischen Hauptstadt Wien sollen Parken und Sport miteinander verbunden werden.
 Im Stadtteil Seestadt Aspern entsteht zurzeit das Parkhaus Seehub. Neben dem eigentlichen Parkraum geht es bei dem Projekt auch darum, nahe Anlaufpunkte für Arbeit und Freizeit zu schaffen.
Ab Sommer 2019 ist geplant, dass Fußballbegeisterte im Wiener Stadtteil Seestadt Aspern voll auf ihre Kosten kommen. Hier läuft aktuell ein großes Stadtentwicklungsvorhaben. In diesem Zusammenhang wird vor Ort auch neuer Parkraum geschaffen. Aktuell baut die List Group das Parkhaus Seehub. Das Besondere daran: Auf dem Dach des fertigen Hauses sollen später Fußballplätze zu finden sein. Entsprechend wurde der Baustart im Juni mit einem „Ankick“ begangen.
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Im Wiener Projekt Seehub soll das Parken mit anderen Nutzungen kombiniert werden. Konkret ist unter anderem die Errichtung von Sportplätzen auf dem Dach des Gebäudes geplant. Visualisierung: New Ages René Reiter KG

Parken, Sport und weitere Nutzungen
Ab Spätsommer 2019 soll dann auf dem Dach des fünfgeschossigen Parkhauses Fußball gespielt werden können. Dort entstehen in 15 Metern Höhe fünf Fußballfelder in der Größe 20 x 15 Meter beziehungsweise 30 x 15 Meter. Geplant ist auch die Einrichtung von Umkleideräumen und einer Kantine. Ein Trampolinpark findet sich dann im Untergeschoss. Außerdem soll das Gebäude über Büroflächen verfügen. Das Parkhaus selbst ist auf eine Belegung mit bis zu 439 Fahrzeugen ausgelegt. Geplant ist die Integration mehrer E-Ladestationen. Im Erdgeschosssind ein Fahrradshop mit Verleih und Werkstätte sowie der Mobility Point der Seestadt Aspern geplant.

Scheidt & Bachmann und PARK ONE kooperieren bei ticketlosem Parken

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Der Zugang zu Parkhäusern sowie der Zahlvorgang soll mit der Kooperation von PARKONE und Scheidt & Bachmann einfacher werden. Foto: Scheidt & Bachmann

Systemhersteller Scheidt & Bachmann und Parkraumbewirtschafter PARK ONE haben ein Pilotprojekt angestoßen, um die ticketlose Parkabfertigung weiter zu entwickeln.
Der Parkraumbewirtschafter PARK ONE und der Systemhersteller Scheidt & Bachmann wollen im Parkhaus Dreicubenhaus in Düsseldorf den Komfort beim Parken erhöhen. Bereits am 16. Mai dieses Jahres wurde hier das deutschlandweit erste rein kennzeichenbasierte Parksystem in Betrieb genommen.
Vorteile für den Betreiber
Das Autokennzeichen wird dabei zum alleinigen Parkmedium. Fährt ein Kunde am Parkhaus vor, wird das Kennzeichen über eine Kamera erfasst. Die Schranke vor der Zufahrt öffnet sich automatisch und der Kunde fährt zu einem freien Stellplatz. Für den Betreiber entfallen so nicht nur Kontrollgeräte und Schranken in den Einfahrtsspuren, sondern auch die Investitionskosten für diese Geräte. Zudem will man mit dem System auch die Kosten für Anschaffung, Nachfüllung und Entsorgung von Papiertickets vermeiden. Präventiver Service oder ein Serviceeinsatz an einem Kontrollgerät gehören durch das System der Vergangenheit an, da keine traditionellen Parkhausgeräte mehr vorhanden sind. Gleichzeitig wird laut den Kooperationspartnern der administrative Aufwand für die Erstellung und Ausgabe von Dauerparkermedien vermindert – das Autokennzeichen wird zum virtuellen Ticket.
Komfort für den Kunden
Mit der Installation eines Parkraum-Management-Systems ohne Ticket will PARK ONE seinen Kunden nicht nur eine komfortable Möglichkeit zum Parken, sondern eine innovative und bequeme Bezahlmöglichkeit anbieten. Zum Zahlen kann auch die Kassenautomat-App von entervo benutzt werden. In der entsprechenden Maske der App wird das Autokennzeichen eingegeben und online wird mittels hinterlegter Bezahlart die Parkgebühr entrichtet. Die Information „Parkzeit wurde bezahlt“ wird mit dem Autokennzeichen im Parkraum-Management-System verknüpft. Dem Kunden gibt das System an der Ausfahrt freie Fahrt. Nach wie vor steht im Düsseldorfer Parkhaus ein Kassenautomat zur Verfügung, an dem mit Münzen, Banknoten oder Kredit- und Debitkarten bezahlt werden kann. Anstatt ein Parkticket zu einzustecken, gibt der Kunden sein Autokennzeichen am Display des Automaten ein. Das an der Einfahrt mit einer Kamera erfasste Autokennzeichen wird gemeinsam mit tarifrelevanten Informationen wie Einfahrtszeit und Einfahrtsspur in der Datenbank des Parkraum-Management-Systems hinterlegt. Möchte der Kunde wieder ausfahren, kann er wie gewohnt seine Aufenthaltsdauer am Kassenautomaten bezahlen. „Es wurde ein zukunftsorientiertes Gesamtpaket geschnürt, welches basierend auf der offenen Systemarchitektur des Parkraum-Management-Systems auch eine hohe Investitionssicherheit bietet. Das Ein- und Ausfahren, die Bezahlung am Automaten oder mit der App, eine Validierung mittels Smartphone sowie der Zutritt in das Gebäude – alles funktioniert über das Kennzeichen des Autos“, sagt Samuel Spaltner, Head of DACH Operations bei Scheidt & Bachmann.
Erste Reaktionen auf das Parkabfertigungssystem
„Bisher waren alle Kunden begeistert und finden es komfortabel, mit dem Auto nicht ‚rangieren’ zu müssen, um an das Kontrollgerät für das Parkticket zu kommen. Das System funktioniert reibungslos. Bedenken hinsichtlich Datenschutz konnten wir ausräumen, denn die Kennzeichen werden nach der Ausfahrt wieder gelöscht. Mit der Online-Validierung bieten wir unseren Partnern eine attraktive Lösung, einfach über eine App und mit einem bereits vorhandenen Smartphone das Parken validieren zu können“, sagt Andreas Mahnert-Lueg, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft PARK ONE. „Die strahlenden Gesichter unserer Kunden an den Ausfahrten, wenn die Schranke ohne deren Aktion schnell und problemlos öffnet, ist für uns ein anerkennender Beweis, dass wir mit dieser Lösung dem Anspruch unserer Kunden gerecht werden und in der Zukunft angekommen sind“, so Mahnert-Lueg.
Eine weitere Premiere hat die Bezahl-App von entervo.ticketless parking. Die Bezahl-App ist erstmals live im Einsatz. Entwickelt wurde sie von evopark, der digitalen Produktschmiede von Scheidt & Bachmann. Das Unternehmen gehört seit Januar 2017 zur Scheidt & Bachmann Gruppe.

Mit Sicherheit wird der Parkplatz zur Tankstelle

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Betreiber von Ladestationen für Elektroautos sollten sich mit den den dafür notwendigen technischen und rechtlichen Anforderungen vertraut machen. Foto: Shutterstock

Betreiber und Bewirtschafter von Parkraum können mit Ladestationen für Elektroautos künftig weitere Einnahmequellen erschließen. Für immer mehr Autofahrer werden sie ein notwendiger Service. Wer Kunden, Gästen und Mitarbeitern ein attraktives Angebot machen und seine Parkflächen zukunftsfähig gestalten will, sollte jedoch die technischen und rechtlichen Anforderungen kennen. Sonst können beim Betrieb der Anlage Risiken und Gefährdungen bestehen.
Von Marc Fengel und Michael Ulman, TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Noch haben Elektrofahrzeuge mit ca. 2 Prozent einen vergleichsweise geringen Marktanteil, wie das Center for Automative Management (CAM) der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach ermittelt hat. Allerdings hat sich dieser allein innerhalb des letzten Jahres verdoppelt. Damit waren Anfang dieses Jahres fast 54.000 Elektroautos unterwegs. Die enorme Steigerungsrate weist auf einen starken Trend hin, bei dem die Entwicklung der Ladeinfrastruktur noch nicht Schritt hält. Gleichzeitig erfordern die Klimaziele der Bundesregierung einen raschen Ausbau der Elektromobilität. Denn bis 2020 sollen eine Million und bis 2030 rund sechs Millionen Elektroautos auf den Straßen fahren. Im Rahmen der Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge inDeutschland“ stellt der Bund von 2017 bis 2020 300 Millionen Euro Fördergelder zurVerfügung, mit dem Ziel, die öffentliche Ladeinfrastruktur auszubauen. Während Betreiber konventioneller Tankstellen noch zögern, ihr Angebot neben Benzin und Diesel auch auf elektrischen Strom auszuweiten, bieten immer mehr Hotels, Supermarktketten, Einkaufszentren und andere Gewerbebetriebe ihren Kunden den zusätzlichen Service an. In öffentlichen Parkhäusern mancher Bundesländer wie Hessen ist die Ladestation bereits Standard. Das liegt nahe, denn insbesondere Anbieter von großen Parkflächen haben viel Potenzial, als Dienstleister oder Partner eine starke Rolle beim Ausbau der Elektromobilität zu übernehmen.
Elektroanlage sorgfältig planen
Die verschiedenen Beteiligten – vom Hersteller über den Installateur bis hin zum Betreiber – stehen in der Pflicht, die technische Sicherheit der elektrischen Anlage zu gewährleisten. Letztere müssen gegebenenfalls auch Anforderungen aus dem Arbeitsschutz erfüllen, wenn sie als Arbeitgeber Mitarbeiter beschäftigen und die Ladesäulen als Arbeitsmittel dienen. Auch zusätzliche Forderungen der Sachversicherer (z.B. hinsichtlich geeigneter Brandschutzmaßnahmen) sowie baurechtliche Auflagen können bestehen. Denn von einer Ladesäule können durch defekte Komponenten, unsachgemäße Handhabung, nicht fachgerechte Reparaturen, witterungsbedingte Einflüsse oder Vandalismus erhebliche Gefahren für Personen ausgehen (z.B. Gefahren durch elektrischen Schlag). Deshalb fordern öffentlich- und privatrechtliche Bestimmungen auch regelmäßige Prüfungen durch eine Elektrofachkraft und den Erhalt des ordnungsgemäßen Zustandes. Eine Gefährdungsbeurteilung ist hierzu ein wesentlicher Teil der Planung. Hierbei müssen auch Faktoren berücksichtigt werden, wie zum Beispiel Witterungseinflüsse, Rohrbrüche mit Überschwemmung einer Tiefgarage oder das Risiko elektrostatischer Aufladung. Gesetze und Rechtsverordnungen definieren die Pflichten und Verantwortlichkeiten, die Betreiber beachten müssen. Die Anforderungen an die elektrische Sicherheit werden dabei durch technische Regeln und Normen konkretisiert. Bei der Planung müssen dazu bereits ganz grundlegende Fragen geklärt werden. So müssen Leistungsbedarf und Gleichzeitigkeitsfaktor des Netzanschlusses geregelt werden. Die Vorgaben der Versicherer müssen ebenso beachtet werden, wie Anforderungen an den Brandschutz. Bauliche Maßnahmen wie etwa ein Rammschutz, die Barrierefreiheit oder Abstandsregelungen können insbesondere in Parkhäusern die Möglichkeiten einschränken. Neben den technischen Vorgaben sind unter Umständen auch die jeweilige Landesbauordnung, das Straßen- sowie das Wohneigentumsgesetz und die Garagenverordnung zu beachten. Die Sachverständigen von TÜV SÜD stellen fest, dass diese grundlegenden Rahmenbedingungen bei der Planung und Errichtung von Ladestationen häufig nicht ausreichend berücksichtigt werden. Tatsächlich sind die rechtlichen und technischen Vorschriften noch nicht in der gesamten Branche hinlänglich bekannt. Die Lage und Art des Netzanschlusspunktes, die Beanspruchung der Betriebsmittel sowie die Umgebungsbedingungen und elektrischen Lasten beeinflussen die Sicherheit der Anlage jedoch signifikant. Die Folgen einer unzureichenden Planung oder fehlerhaften Installation können dann ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die Nutzer und ein entsprechend höheres Haftungsrisiko für den Betreiber sein.
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Foto: Shutterstock

So wird die Ladesäule sicher installiert
Beim Einkauf der Komponenten müssen Planer, Installateure und Bauherren auf Produkte achten, die das CE-Kennzeichen tragen. Damit versichern Hersteller und Importeure, dass sie ihre Produkte gemäß den geltenden EU-Richtlinien entwickelt und in Verkehr gebracht haben. Diese entsprechen somit dem Stand der Technik. Für Ladestationen sind unter anderem die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU und die Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit 2014/30/EU maßgeblich. Elektrofachkräfte müssen dann die gesamte Niederspannungsanlage errichten und meist in eine bereits bestehende Elektroinstallation integrieren. Für die ordnungsgemäße Ausführung ist allein der Errichter verantwortlich. In § 49 EnWG werden die Vorgaben des Verbands Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) als Maßgabe definiert. Ladestationen fallen in den Anwendungsbereich der Normenreihe VDE 0100 „Errichtung von Niederspannungsanlagen“. Sie sind also die anerkannten Regeln der Technik, nach denen sich die Planer und Errichter richten müssen. Vor der Inbetriebnahme muss die gesamte Installation einer Erstprüfung durch eine Elektrofachkraft unterzogen werden, bevor diese an den Betreiber übergeben werden kann. So bleibt die Ladesäule sicher im Betrieb.
Um Gewissheit bezüglich der technischen Sicherheit der Anlage zu haben, können Betreiber die Planungsunterlagen, die Anlagendokumentation sowie die Elektroinstallation von einer unabhängigen Sachverständigenorganisation wie TÜV SÜD überprüfen lassen. Mängel, die so vor der Inbetriebnahme festgestellt werden, können in der Regel noch zeit- und kostengünstig behoben werden. Mit der Prüfung durch externe Sachverständige gehen die Eigentümer auch sicher, dass die gesetzlichen und versicherungsrechtlichen Vorgaben eingehalten wurden. Das schafft Rechtssicherheit im Schadensfall. Wenn die Anlage in Betrieb ist, ist nicht immer klar, ob der Eigentümer, Betreiber, Bewirtschafter der Parkräume oder ggf. Projektpartner wie Stadtwerke dafür verantwortlich sind, den sicheren Zustand der Anlage auf Dauer zu erhalten. So müssen zum Beispiel Schäden – etwa durch Unfälle oder Vandalismus – direkt erkannt, sofort gemeldet und zügig beseitigt werden. Auch muss die elektrische Anlage inklusive aller Betriebsmittel regelmäßig gewartet werden, um Verschleißerscheinungen oder Fehlfunktionen zu erkennen. Die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sollten allen Beteiligten transparent sein, um Haftungsrisiken zu minimieren. Denn die Betreiber müssen gewährleisten, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr von der elektrotechnischen Anlage ausgeht. Dazu müssen sie auch regelmäßig Gefährdungen ermitteln und begrenzen, die von der Ladeeinrichtung ausgehen. Um Wartung, Instandhaltung und wiederkehrende Prüfungen zu gewährleisten, müssen Betreiber außerdem eine verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) bestellen. Oberstes Ziel ist stets die Betriebssicherheit der Anlage. Die unabhängigen Experten von TÜV SÜD können Betreiber und ihre Vertragspartner dabei unterstützen, die technische Sicherheit zu gewährleisten – von der Planung über die Inbetriebnahme bis hin zu den wiederkehrenden Prüfungen. Mängel können so vermieden werden. Mit dokumentierten Prüfungen können sich Betreiber von Ladestationen auf deren Sicherheit verlassen und Mängel zeitnah abstellen. Dieser Aspekt wird zunehmend wichtig, um Vertrauen in die neue Technologie zu schaffen. Nur dann wird die Möglichkeit, sein E-Fahrzeug zu laden, als attraktives Angebot bei der Bereitstellung von Parkplätzen von Kunden und Mitarbeitern verstärkt angenommen.
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M.Eng. Dipl.-Ing.(FH) Marc Fengel (l.) und Dipl.-Ing. (FH) Michael Ulman (r.). Fotos (2): TÜV SÜD

Kontakt:
TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Elektro- und Gebäudetechnik
Telefon: 0179/2955236
E-Mail: strom-tanken@tuev-sued.de
www.tuev-sued.de/strom-tanken

CONTIPARK eröffnet Tiefgarage Rhein-Main CongressCenter in Wiesbaden

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Das neue RheinMain CongressCenter in Wiesbaden kooperiert beim Betrieb der hauseigenen Tiefgarage mit CONTIPARK. Foto: Peter Krausgrill

Seit April verfügt die hessische Landeshauptstadt mit dem RheinMain CongressCenter (RMCC) über ein neues Kongress- und Veranstaltungszentrum. Der multifunktionale Bau, dessen erster Spatenstich im Januar 2015 erfolgte, gilt als einer der nachhaltigsten weltweit.
Schon früh war klar, dass ein modernes Veranstaltungszentrum wie das RMCC auch eine ebensolche Parkeinrichtung haben soll. Dementsprechend suchte die Wiesbadener Messe-, Kongress- und Tourismus-Holding (TriWiCon) in einem europaweiten Vergabewettbewerb nach einem geeigneten Betreiber mit hohen fachlichen Qualifikationen. Die Entscheidung fiel dabei auf CONTIPARK. Die Parkgaragengesellschaft aus Berlin präsentierte ein Gesamtkonzept, das die Entscheidungsträger in Wiesbaden überzeugte. „Bei den Kriterien Pachtkonditionen, Beschilderung, Technik, Service und Sicherheit hat das Unternehmen insgesamt das beste Angebot abgegeben“, so TriWiCon-Sprecher Martin Michel zu den ausschlaggebenden Punkten.
Langfristiges Engagement am Standort
Ein langfristiger Pachtvertrag wurde geschlossen, auf dessen Grundlage CONTIPARK die hauseigene Parkgarage betreibt. Das Unternehmen konnte damit ein weiteres renommiertes Parkobjekt in guter Lage in sein Portfolio aufnehmen. „Das neue Veranstaltungszentrum im Herzen Wiesbadens setzt Maßstäbe und besitzt eine Strahlkraft weit über die Region hinaus. Mit dem Betrieb der zugehörigen Tiefgarage ‚RheinMain CongressCenter‘ unterstreichen wir unsere Strategie des nachhaltigen und langfristigen Engagements an attraktiven Standorten“, betont CONTIPARK Geschäftsführer Michael Kesseler.
Benutzerfreundlichkeit im Fokus
Zentral bei der Planung und Errichtung der Tiefgarage war der Aspekt der Benutzerfreundlichkeit, der in verschiedenen Bereichen zum Ausdruck kommen soll. So ist beispielsweise die komplette Parkiertechnik darauf ausgelegt, Autofahrer schnell und einfach zu einem freien Stellplatz leiten und damit die Verkehrsstr.me innerhalb der Parkeinrichtung zu optimieren. Die dynamische Beschilderung dient dazu, für die Nutzer schon kurz nach der Einfahrt zu zeigen, in welchen Bereichen der Tiefgarage es noch freie Parkflächen gibt. Wo genau sich diese befinden signalisieren dank Einzelplatzerfassung kleine LED-Lämpchen über den jeweiligen Stellplätzen. Diese bieten mit einer Breite von 2,50 Metern besonders viel Platz und ermöglichen somit komfortables Ein- und Ausparken. Die Kassensysteme ermöglichen jede Form des Bezahlens. Nutzer des digitalen P Card-Parkservices von CONTIPARK können die Parkeinrichtung ticket- und bargeldlos nutzen. Durch die Einrichtung von Wechselspuren, die je nach Bedarf in unterschiedlicher Fahrtrichtung genutzt werden können, ist gewährleistet, dass Autofahrer auch in Zeiten erhöhten Andranges die Ein- beziehungsweise Ausfahrten schnell passieren können.
An alle(s) gedacht
Die rund um die Uhr geöffnete Garage ist barrierefrei gestaltet. Drei Aufzüge stellen den Zugang auch für mobilitätseingeschränkte Menschen sicher. Die Kassenautomaten sind behindertengerecht und somit auch von einem Rollstuhl aus gut bedienbar. Es sind 24 der insgesamt 800 Stellplätze für diese Nutzergruppe reserviert. Weitere 42 Stellplätze sind Familien vorbehalten. Für Fahrer von Elektroautos stehen acht mit Ladesäulen ausgestattete Stellplätze zur Verfügung. Auch 35 Abstellplätze für Fahrräder sind vorhanden. In Kürze wird außerdem ein Buchungssystem bereitstehen, über das Stellplätze vorab reserviert werden können.

Christian Kuppel übernimmt Business Unit Leitung im Parken

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Paul Fratila (l.) ist bei Hectronic Anfang Juni als Leiter der Business Unit Parken von Christian Kuppel (r.) abgelöst worden. Foto: Hectronic

Personelle Umstrukturierungen betrachtet man im Hause Hectronic als Folge einer strategischen Zukunftsausrichtung, mit der man aktuellen und zukünftigen Herausforderungen begegnen will. Paul Fratila, der bereits seit Juni 2004 bei Hectronic beschäftigt ist, gilt im Unternehmen als kreativer Kopf und Impulsgeber für zukunftsweisende Lösungen. Um sich wieder verstärkt der Entwicklung zu widmen und Hectronic in Zeiten der Digitalisierung weiter vorantreiben zu können, gab er die Leitung der Business Unit Parken zum 1. Juni an Christian Kuppel ab.
Digitalisierung steht im Fokus
Stefan Forster, Geschäftsführer von Hectronic sieht die Änderungen im Bereich Parken als richtigen Schritt: „Wir sehen uns nun noch besser aufgestellt, um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Die Digitalisierung ist in vollem Gange und Hectronic ist mitten drin! Wir wollen eine entscheidende Rolle spielen und dabei schnell, gut und benutzerfreundlich sein. Noch heute gilt das Interesse der Kunden dem traditionellen Parkscheinautomaten. Der Unterschied zu damals besteht darin, dass ein Angebot in Kombination mit digitalen Lösungen verlangt wird. Das können wir leisten! Mit Christian Kuppel konnten wir darüber hinaus die Position des BU-Leiters mit einer Person besetzen, die unser Tun auch in kommerzieller Sicht optimal begleiten kann. Sein Fokus liegt im kaufmännischen Bereich, in welchem er es mit Themen wie ‚Go-to-market’ oder ‚Software as a Service’ (SaaS) zu tun hat.“
Kuppel war bei Hectronic viele Jahre in der Funktion als Leiter des Bereichs Technik und Kommunikation tätig. „Die Kombination aus traditionellem Familienunternehmen mit hochmotivierten Mitarbeitern und der starken Marke beeindruckt mich. Innovationskraft und Nähe zum Kunden sind eng miteinander verbunden und werden bewusst gelebt. Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Team, Hectronic weiter als einer der führenden Anbieter rund ums Parkraummanagement auszubauen,“ sagt Christian Kuppel.

Scheidt & Bachmann und APCOA feiern erfolgreichen Start von Digital-Projekt

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APCOA will im Zuge der Marktreife seiner App FLOW die digitale Plattform fürs Parken auch in anderen europäischen Staaten etablieren. Foto: flow.apcoa.de

Mit dem Launch von APCOA FLOW haben die Experten für Parkraumbewirtschaftung einen wichtigen Meilenstein bei der Digitalisierung der Parkhäuser erreicht. Als Partner hat Scheidt & Bachmann das strategisch wichtige Projekt der APCOA begleitet und hierfür wichtige technische Entwicklungen vorangetrieben und umgesetzt. Ermöglicht wurde dies durch die offene Systemplattform entervo.connect und cloud-connected RFID-Technologie. „Ein integraler Aspekt unserer Strategie ist, unseren Kunden Mehrwerte bieten zu können, die jetzt und in der Zukunft wichtig für sie sind. Durch die Zusammenarbeit mit Scheidt & Bachmann bieten wir ein neues Parkerlebnis, ganz getreu dem Motto: Parken ohne Ticket, ohne Bargeld, ohne Stress“, so Detlef Wilmer, Geschäftsführer der APCOA PARKING Deutschland GmbH.
Bereits jetzt bargeldlos bezahlen
Mit dem neuen Service können Kunden in derzeit 200 APCOA Parkhäusern in Deutschland ohne Ticket ein- und ausfahren sowie bargeldlos bezahlen. Über die App APCOA FLOW registrieren sich die Kunden selber und hinterlegen ihre Kreditkartendaten. Mittels RFID-Tags ist ein komfortables Ein- und Ausfahren möglich – und das unabhängig vom Systemlieferanten. Eine Cloud-Antenne erkennt das Fahrzeug per RFID-Chip berührungslos und öffnet automatisch die Schranke. Mit der App können Kunden das nächste Parkhaus finden und sich dorthin navigieren lassen. Jeder einzelne Parkvorgang wird vom System erfasst und über die hinterlegte Kreditkarte unmittelbar abgerechnet. Die automatisierte Abrechnung der Parkgebühren kann bequem eingesehen werden. „Mit APCOA gemeinsam haben wir eines der größten Internet of Things-Projekte im Parken weltweit realisiert und wir sind stolz auf das Ergebnis. Die Technik funktioniert – ein großer Schritt in die digitale Zukunft! Scheidt & Bachmann investiert seit geraumer Zeit in sein digitales Produktportfolio und will weiter mit Innovationen im Markt vorangehen. Das Projekt APCOA FLOW ist der Beweis für diese strategische Ausrichtung“, so Martin Kammler, Geschäftsführer bei Scheidt & Bachmann.
Neue Technik an weiteren Standorten in Deutschland
Bis Ende 2018 sollen alle 300 APCOA-Objekte in Deutschland mit der neuen Technik ausgestattet und damit über 230.000 Stellplätze zugänglich gemacht werden. Geplant ist auch, das Produktangebot um APCOA FLOW in weiteren zwölf europäischen Ländern verfügbar zu machen.

Parken 2019: Wiesbaden ist Veranstaltungsort

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Die PARKEN ist Deutschlands einzige Fachausstellung mit parallel stattfindender Fachtagung zu den Themen Planung, Bau und Betrieb von Einrichtungen des ruhenden Verkehrs. Sie findet vom 5. bis 6. Juni 2019 im RheinMain CongressCenter (RMCC) und damit wieder in Wiesbaden statt.
Das in diesem Jahr neu eröffnete RMCC verbindet moderne Architektur mit innovativer Funktionalität und schafft einen attraktiven Rahmen für die PARKEN als Präsentationsplattform der Parken Branche. Das Veranstaltungsgelände befindet sich in zentraler Lage in der Wiesbadener Innenstadt. So wie die zuvor genutzten Rhein-Main-Hallen soll der neue Standort weiterhin eine Messe mit familiärer Atmosphäre und Networking-Potenzial ermöglichen. „Wir freuen uns im Jahr 2019 wieder mit der PARKEN und damit auch mit unserer Fachtagung und Mitgliederversammlung in Wiesbaden zu sein – in neuen Hallen und mit bewährter höchster Qualität“, sagt Dr. Karl-Ludwig Ballreich vom Bundesverband Parken e.V.
Fest etablierter Treffpunkt für Entscheider der Branche
Aussteller treffen auf ein hochkompetentes Fachpublikum: Betreiber von Parkierungsanlagen, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Bau- und Gebäudemanagement, Vertreter der öffentlichen Verwaltung, Jungunternehmer aus dem Bereich Smart Mobility sowie Architekturbüros und Dienstleister. Die Ergebnisse der Vorveranstaltung spiegeln das hohe Niveau der Messe wider: 2017 beurteilten 94 Prozent der Aussteller die Qualität der Besucher, die zu 70 Prozent an Beschaffungsentscheidungen in ihrem Unternehmen beteiligt sind, mit sehr gut bis gut. „Auf der PARKEN gibt es alle Informationen über Neuigkeiten in der Branche – sie ist Pflichttermin und Branchenhighlight zugleich für alle, die mit dem Parken beruflich zu tun haben“, so Ballreich
 Informations- und Diskussionsforum am Puls der Zeit
Die parallel stattfindende Fachtagung des Bundesverbandes Parken e.V. verzeichnet eine stetig wachsende Zahl von Teilnehmern. Hier werden innovative Lösungen für den ruhenden Verkehr vorgestellt und neue Impulse für den Arbeitsalltag in der Parken Branche gesetzt. „Die Organisation von Fachtagung und Mitgliederversammlung zusammen mit der Messe PARKEN garantiert den Ausstellern, dass die wesentlichen Entscheider der Branche vor Ort sind und bietet den Mitgliedern im Verband einen exzellenten Überblick über die Neuerungen in allen Themenbereichen rund um den ruhenden Verkehr“, so Gerhard Trost-Heutmekers, Geschäftsführer des Bundesverbandes Parken e.V. Unter www.parken-messe.de stehen Anmeldeunterlagen für Aussteller und weitere Informationen rund um die Veranstaltung zur Verfügung.