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ParkHere und smartlab wollen zusammenarbeiten

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Fahrer von Elektroautos sollen dank der Zusammenarbeit von ParkHere und smartlab künftig einfacher zu freien öffentlichen Ladesäulen finden. Foto: ParkHere

Der Münchener Parksensoren- und Softwareentwickler ParkHere geht mit der E-Mobilitätsplattform ladenetz.de eine Kooperation ein. Freie Stellplätze an öffentlichen E-Ladesäulen sollen künftig schneller zu finden sein.
Das Münchener Start-Up ParkHere und das Unternehmen smartlab gehen eine Kooperation ein. Während ParkHere den Bereich Fahrzeugdetektion über die Entwicklung von Parksensoren und Software vorantreibt, informiert das Unternehmen smartlab mit seiner Mobilitätsplattform ladenetz.de über die Standorte von öffentlichen E-Ladesäulen. Die jetzt beschlossene Kooperation soll auf der Online-Plattform die Informationen der ParkHere-Sensoren in Echtzeit mit aktuellen Verfügbarkeitsinformationen öffentlicher E-Ladestationen kombinieren. ParkHere und smartlab versprechen sich von der Zusammenarbeit bisher nicht verfügbare Synergien. Für Elektroautofahrer soll das Laden im öffentlichen Raum so planbarer und zeitsparender werden. Bisher ist es den Fahrern von Elektrofahrzeugen meist nicht möglich, vor Ankunft an der Ladesäule zu überprüfen, ob der zugehörige Parkplatz frei ist. Häufig werden die betreffenden Stellplätze auch von nicht ladenden Fahrzeugen oder Autos mit Verbrennungsmotor genutzt. Fahrer von Elektroautos müssen sich in solchen Fällen bei weiter sinkendem Ladestand auf die Suche nach einer alternativen Lademöglichkeit machen.
Unberechtigtes Parken an Ladesäulen soll der Vergangenheit angehören
Die von der Parksensorik von ParkHere erfassten Daten werden über die europäische Roaming-Plattform e-clearing.net verfügbar gemacht und stehen somit den ladenetz.de-Partnern sowie weiteren Roaming-Partnern zur Verfügung. Zum Einsatz kommt dabei das seit 2012 im Markt etablierte Open Clearing House Protocol (OCHP), welches im Rahmen eines von BMW geförderten Projektes um den Anwendungsfall Parkplatzmanagement erweitert wurde. Die Entwicklung geht nun, gemeinsam mit der von smartlab entwickelten Reservierungsfunktionalität, für einen Großteil der Ladestationen im Verbund ladenetz.de in die Pilotphase über. „Wir sind stolz darauf, zusammen mit smartlab Vorreiter auf dem Elektromobilitätsmarkt zu sein und die Elektromobilität in Deutschland aktiv voranzutreiben“, so Felix Harteneck, CEO von ParkHere, über die Kooperation.
Individuelle Stärken fließen in gemeinsame Arbeit ein
ParkHere wurde im Jahr 2015 gegründet. Mittlerweile zählt das Start-up mit Sitz in München 40 Mitarbeiter. ParkHere entwickelt Sensoren und Software zur Verbesserung der Fahrzeugdetektion. Der ruhende und fließende Verkehr soll so besser gelenkt und organisiert werden. Neben dem Kernprodukt, dem energieautarken Parkplatzsensor, will das Unternehmen in Kürze weitere KI-gestützte und vernetzte Lösungen fürs Parken anbieten. Der Partner smartlab entwickelt Dienstleistungen, Produkte und Konzepte für Elektromobilität. Im Fokus steht die Vernetzung von Ladeinfrastruktur mit dem Ziel, ein flächendeckendes Netz in ganz Deutschland sowie europaweite Interoperabilität mit anderen Marktakteuren zu erreichen. Wichtiger Faktor ist laut Unternehmensangaben der Aspekt der Nutzfreundlichkeit. Gesellschafter von smartlab sind die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, erdgas schwaben, die Stadtwerke Düsseldorf, die Stadtwerke Osnabrück, die Stadtwerke Aachen und der kommunale Energiedienstleister Thüga.

Zahlreiche Aktionen zum Park(ing) Day

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Zum Park(ing) Day am 21. September wird öffentlicher Parkraum alternativ genutzt. Foto: Simon Chrobak/www.fahrradstadt.ms

Den städtischen Parkraum kurzfristig umzugestalten und für andere Nutzungen zu gewinnen, ist das Ziel des weltweiten Aktionstages Park(ing) Day, der bereits seit 2005 jährlich stattfindet. Inzwischen beteiligt man sich auch in Deutschland mit Aktionen.
Der Park(ing) Day am 21. September hat in über 25 deutschen Städten den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und andere Verkehrswende-Gruppen mit Aktionen auf den Plan gerufen. Aktivitäten zum Aktionstag gab es unter anderem in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und anderen Großstädten. Die Zahl der teilnehmenden Städte steigt seit einigen Jahren. Nach Schätzung des ADFC hat sie sich gegenüber 2017 verdoppelt, was aus Sicht des Verkehrsclubs für ein wachsendes Problembewusstsein bezüglich des Parkens im öffentlichen Raum spricht. Zum Park(ing) Day wird öffentlicher Parkraum kurzfristig umgenutzt und es werden am Fahrbahnrand Mini-Cafés, Band-Bühnen, Boccia-Bahnen oder extrabreite Rad-Spuren eingerichtet.
Der ADFC appelliert zum diesjährigen Aktionstag an die Städte, das Parken deutlich teurer zu machen, um der steigenden Platznot entgegenzuwirken. „Deutschland behandelt seinen öffentlichen Raum wie Ramsch. 46 Millionen Autos parken hierzulande fast überall kostenfrei oder zu Spottpreisen. Bei immer enger werdenden Städten und explodierenden Wohnkosten ist das eine Sünde. Großstädte überall auf der Welt haben begriffen, dass öffentlicher Raum mehr wert ist – und dass man mit intelligenter Parkraumbewirtschaftung Geld und Platz für ÖPNV und Radverkehr schaffen kann. Das brauchen wir auch hier. Sonst ist der Verkehrskollaps nicht zu vermeiden“, sagt ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork.
Parken im Ausland doppelt so teuer
Während in der Londoner City eine Stunde Parken im Durchschnitt 5,60 Euro kostet, in Amsterdam 5,00 Euro und in Kopenhagen 4,70 Euro, sind es in Berlin nur 3,00 Euro. In München zahlt man mit 2,50 Euro noch weniger. In Braunschweig sind es nur 1,80 Euro. Auch bei Anwohnerparkausweisen bestehen deutliche Preisunterschiede. Ein solcher Ausweis kostet in Stockholm 827 Euro pro Jahr, in Kopenhagen 535 Euro, in Zürich 300 Franken. In Berlin ist er für 10,20 Euro zu haben. Die Agora Verkehrswende, ein Thinktank der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation, rechnet außerdem vor, dass Straßenraum bei uns zu extrem unterschiedlichen Preisen angeboten wird: Während in München ein Anwohner-Parkplatz 0,08 Euro pro Tag kostet, würde eine Caféterrasse in der gleichen Größe 1,50 Euro kosten – ein Wochenmarkt-Stand sogar ganze 18 Euro. „Wir machen es dem Auto zu leicht, Unmengen öffentlichen Raums quasi gratis zu besetzen“, so Stork. Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 46 Millionen Autos. Bei einem Flächenverbrauch von etwa 13 Quadratmetern pro PKW summiert sich die benötigte Stellfläche auf rund 600 Quadratkilometer für alle Autos. Das entspricht knapp der Landfläche von Hamburg oder 84.000 Fußballfeldern.

Goldbeck übernimmt OPG Center Parking

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Beispielhaft für die Synergien im Goldbeck-Konzern: Das Parkhaus am Klinikum in Traunstein wurde von dem Parkhausbauer errichtet und wird jetzt von Goldbeck Parking Services betrieben. Foto: Goldbeck

Rückwirkend zum 1. Januar 2018 übernimmt die Goldbeck Parking Services GmbH zu 100 Prozent die OPG Center Parking GmbH. Bereits im Jahr 2016 hatte Goldbeck Parking Services 75 Prozent der Anteile an OPG Center Parking erworben.
Nach dem Start der Beteiligung 2016 gehen nun auch noch die restlichen 25 Prozent der Unternehmensanteile von OPG Center Parking an den Parkhausbetreiber Goldbeck Parking Services. Verkäufer sind die Stadtwerke Osnabrück. „Wir haben lange darauf hingearbeitet und freuen uns, eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden zu haben“, so Dr. Andreas Iding, Geschäftsführer von Goldbeck Services.
Mit der Verschmelzung will Goldbeck seine Marktposition im Geschäftsfeld Parkflächenbetrieb stärken. Goldbeck Parking Services betreibt rund 85 Parkstätten mit mehr als 35.000 Stellplätzen in Deutschland. Dabei profitiert man von den Synergien mit dem Mutterunterkonzern, wie Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Goldbeck GmbH, bekräftigt: „Goldbeck zählt zu den Marktführern im Parkhausbau. Und durch die Hochzeit mit der OPG unterstreichen wir unseren Anspruch, auch im Parkhausbetrieb zu den wichtigsten deutschen Akteuren zu gehören. Vor allem sind wir als Technologieunternehmen in der Lage, von der Planung über den Bau bis zum Betrieb und gegebenenfalls zur Finanzierung alle relevanten Leistungen aus einer Hand anzubieten.“ Die Übernahme ist ab sofort rechtskräftig, alle Mitarbeiter der OPG Center Parking werden von Goldbeck Parking Services übernommen. Bis Ende 2019 werden alle OPG Parkhäuser unter dem Namen Goldbeck firmieren. Schon jetzt sind sie auf der Goldbeck-Website zu finden. Mit der Veröffentlichung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 am 6. September stellte Goldbeck auch die Entwicklung des Geschäftsbereichs Goldbeck Parking Services vor: Er wurde im vergangenen Geschäftsjahr weiter ausgebaut und erwirtschaftete eine konsolidierte Gesamtleistung von 16,4 Millionen Euro nach 14,5 Millionen Euro im Vorjahr. Das ist ein Plus von 13,1 Prozent.
Positive Bilanz der Goldbeck-Gruppe im Geschäftsjahr 2017/18
Die gesamte Goldbeck-Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2017/18 mit einem erneuten Rekord ab: Erstmals überschritt der Auftragseingang des Bauunternehmens die Grenze von drei Milliarden Euro. Vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 belief sich der Auftragseingang auf knapp 3,1 Milliarden Euro und lag damit um 11,6 Prozent über dem Wert des vorigen Geschäftsjahres von 2,8 Milliarden Euro. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Gesamtleistung, die um 11,6 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro anstieg. Der Vorjahreswert lag bei 2,4 Milliarden Euro. Damit konnte das Unternehmen seine erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre fortsetzen. Durchschnittlich wuchs die Gesamtleistung in den vergangenen fünf Jahren um fast 15 Prozent pro Jahr.

Parksystemhersteller kooperiert mit „Parkhaus der Sinne“

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Mit Kronleuchtern und einem historischen Gemälde werden Nutzer des Hamburger Parkhauses am Hühnerposten am Eingang begrüßt. Foto: Deutsche Bahn AG

Mit der Nüchternheit eines Parkhauses verbinden wohl nur die wenigsten Nutzer Kunst, schöne Klänge und angenehme Gerüche. Ein Projekt in Hamburg soll dies nun ändern. Die DB BahnPark GmbH will in ihrem Parkhaus am Hühnerposten nahe des Hamburger Hauptbahnhofs verstärkt die Sinne der Nutzer ansprechen.
Unter der Bezeichnung „Parkhaus der Sinne“ ist das Parkhaus im Hamburger Zentrum jetzt mit Kronleuchtern, Wandgemälden und anderen Gestaltungselementen ausgestattet worden. Parksystemhersteller DESIGNA ist mit mit einem modernen Parkraummanagementsystem am Projekt beteiligt. Von dem Unternehmen aus Kiel kommen Kassenautomaten sowie Ein- und Ausfahrsysteme. Unter anderem können Autofahrer in dem neu gestalteten Parkhaus Gemälde des historischen Hamburger Hauptbahnhofs betrachten und experimentelle Lyrik lesen, die sich im Treppenhaus auf den Wänden findet. Auch Kunstdrucke sowie farbige Stuckornamente sind neu im Parkhaus. Auf den vier Parketagen werden Gerüche von Schwarzem Pfeffer, Zitronengras und andere natürlich Düfte verströmt. Zudem sind akustische Reize wie Akkordeonmusik und typische Hamburger Klänge zu hören. Ziel der Neugestaltung des Parkhauses ist es, seine Nutzungsqualität deutlich zu erhöhen.

Goldbeck Parking Services betreibt FLOAT-Tiefgarage in Düsseldorf

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Die neue Düsseldorfer Geschäftsimmobilie FLOAT hat eine eigene Tiefgarage, die seit September 2018 von Goldbeck Parking Service betrieben wird. Grafik: RPBW Joachim Lézie-Cobert

Die Goldbeck Parking Services GmbH betreibt seit September 2018 die Tiefgarage der neuen Büro- und Geschäftsimmobilie FLOAT in Düsseldorf. Darauf einigte sich Goldbeck Parking Services mit dem Bauherrn und Eigentümer von FLOAT, der IMMOFINANZ aus Wien. Ein entsprechender Pachtvertrag wurde jetzt unterschrieben. Die Tiefgarage gehört zum Bürogebäude FLOAT im Düsseldorfer Medienhafen. Das Gesamtgebäude besteht aus sechs Baukörpern, die miteinander verbunden sind. Es verfügt über insgesamt 30.000 Quadratmeter vermietbare Fläche, die Tiefgarage bietet 750 Stellplätze. Für die Gestaltung des Areals zeichnet Star-Architekt und Pritzker-Preisträger Renzo Piano verantwortlich.
Der Pachtvertrag für die Tiefgarage startete am 1. September 2018 und geht über eine eine Laufzeit von zehn Jahren. „Wir freuen uns sehr, den Zuschlag erhalten zu haben. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und vor allem an die IMMOFINANZ für das in uns gesetzte Vertrauen. Für uns gilt es nun, dieses Vertrauen zu rechtfertigen“, sagt Stephan Pieper, Geschäftsführer der Goldbeck Parking Services GmbH. Das Unternehmen betreibt über 80 Parkstätten mit mehr als 34.000 Stellplätzen in Deutschland und Österreich.
Bei dem Düsseldorfer Projekt besteht für interessierte Dauerparker besteht jetzt die Möglichkeit, sich über die Website der Goldbeck Parking Services für Stellplätze registrieren zu lassen. Auch Kurzparker sind herzlich willkommen: Sie parken für einen Stundentarif von 1,60 Euro an zentraler Stelle des Medienhafens.

Aktuelle Seminarangebote in Ostfildern

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Die Technische Akademie Esslingen e.V. wird regelmäßig als Ausrichtungsort des Kolloquiums Parkbauten genutzt. Darüber hinaus werden während des gesamten Jahres weitere Fachveranstaltungen angeboten. Foto: Marko Ruh

Die Technische Akademie Esslingen e.V. bietet  2020 wieder regelmäßige Praxisseminare an, die sich an Architekten, Sachverständige, Bauträger und andere Berufsgruppen richten. Die Organisatoren wollen Interessenten ein umfangreiches Seminarangebot mit großer Themenvielfalt präsentieren.
Die Technische Akademie Esslingen ist in der Parken Branche als Veranstalter des alle zwei Jahre stattfindenden Kolloquiums „Parkbauten“ bekannt. Neben dem feststehenden Termin werden in der Weiterbildungseinrichtung in Ostfildern viele weitere Seminare angeboten, deren Inhalte eng am Arbeitsalltag verschiedener technischer Berufe orientiert sein sollen. Aktuell stehen folgende neue Termine an:
 
 
Bodenmechanik und Grundbau
Referent: Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. e.h. E. Schwing, Hochschule Karlsruhe, Technik und Wirtschaft
Ort: Ostfildern
Datum: Donnerstag, 23. und Freitag, 24.04.2020, jeweils 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Preis: 890 Euro
Link: www.tae.de/35517.00.001
 
Gussasphalt und Abdichtungen auf Verkehrsflächen
Referenten: Dipl.-Ing. M. Eilers, Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach, Dipl.-Ing. P. Rode, bga Beratungsstelle für Gussasphaltanwendung e.V., Bonn
Datum: Dienstag, 28.04.2020, 9.00 bis 12.15 und 13.45 bis 17.00 Uhr
Preis: 690 Euro
Link: www.tae.de/35250.00.002
 
Weitere Informationen zu den Seminaren und zu Anmeldemöglichkeiten erhält man direkt bei der Technischen Akademie Esslingen. Ansprechpartnerin ist Patrizia Zink, Telefon: 0711/ 34008-99, E-Mail: info@tae.de.

Vortragsprogramm vom Parken bis zum Datenschutz

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Mehr als 200 Interessierte kamen am 6. Juni zur Fachtagung des Bundesverbandes Parken nach Köln. Fünf Vorträge standen auf dem Programm. Foto: Marko Ruh

Unterschiedlichste Facetten rund um Themen des ruhenden Verkehrs bildete die diesjährige Fachtagung des Bundesverbandes Parken e. V. in Köln ab. Besonderes Interesse der 250 Teilnehmer weckte ein Vortrag zum Thema Datenschutz. Die Veranstaltung stand auch im Zeichen eines besonderen Jubiläums:  Rückblicke auf fünfzig Jahre Bundesverband Parken bildeten in vielen Aspekten den Rahmen des Programms.
Zur Fachtagung trafen sich rund 250 Teilnehmer im Dorint Hotel am Heumarkt mitten in der Kölner City. Im Mittelpunkt standen wie immer informative Vorträge zu aktuellen Fragestellungen rund um den ruhenden Verkehr. Vorab ging es in den Grußworten um die stolzen 50 Jahre, die der Bundesverband Parken e. V. mittlerweile existiert. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Ludwig Ballreich ließ deutlich vernehmen, dass sich der einstige Berufsverband für Tankstellen- und Parkhausbetreiber seit den späten 1960er-Jahren stark verändert und sehr positiv weiter entwickelt hat. Als Gratulant war auch Laurence A. Bannerman, Präsident der European Parking Association (EPA), zum Treffen nach Köln gekommen. Viele branchentypische Entwicklungen verortete Bannerman beispielhaft in der Geschichte des deutschen Verbandes, der nach seinem Dafürhalten erst die ersten fünfzig Jahre seiner Geschichte erlebt hat. Das Stichwort Digitalisierung bildet in Gegenwart und Zukunft eine wichtige Klammer, in der sich zentrale Entwicklungen der Parken Branche abspielen. Von aktuellen Themen im Bereich Datenschutz über die Anwendung von Apps bis hin zum autonomen Parken ist die Branche durch die Digitalisierung derzeit starken Veränderungen unterworfen. Das Programm der Fachtagung und die Inhalte der Fachvorträge entsprachen diesem Trend. Die Notwendigkeit gemeinsamer Datenstandards bei der Entwicklung einer neuen Form von Mobilität ist ein zentrales Thema, das in Bannermans Grußwort eine wichtige Rolle spielte. Bedeutend für die weiteren Perspektiven der Parken Branche ist auch der Zusammenschluss mit anderen Playern, die im Bereich Mobilität aktiv sind, wie der EPA-Vorsitzende hervorhob.
Aktuelle Trends in der Verkehrsentwicklung
Einblicke in die kommunale Sicht auf großstädtische Verkehrsthemen gab es beim Fachvortrag von Andrea Blome, die in Köln als Dezernentin für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur tätig ist. Am Beispiel der Rheinmetropole machte sie deutlich, welche Herausforderungen deutsche Großstädte hinsichtlich der Verkehrsentwicklung bewältigen müssen. So bestehen in Köln Engpässe sowohl im Individualverkehr wie auch im öffentlichen Nahverkehr. Sie hängen stark mit wirtschaftlichen Entwicklungen zusammen.„Es ist ein Kampf um die Fläche entstanden“, so die Verkehrsdezernentin. Wegen des zunehmenden Verkehrs sind für Kommunen Mobilitätskonzepte attraktiv, die auf eine Nutzung verschiedener Verkehrsmittel abzielen. Für die Parken Branche können sich Vorteile ergeben, weil gerade in Großstädten die Nutzung des öffentlichen Raums einer starken Regulierung unterworfen ist. Dadurch können Parkhäuser für Autofahrer perspektivisch wichtiger werden. Wortbeiträge aus dem Publikum untermauerten die Forderung nach härteren Strafen fürs Falschparken. Eine solche Maßnahme gilt insbesondere im großstädtischen Umfeld als sinnvoller Schritt, um den ruhenden Verkehr zwischen Fahrbahnrand und Parkhaus sinnvoller aufzuteilen.
Parken als „Königsdisziplin der Verkehrswende“ 
Die kommunalen Herausforderungen rund um sich verändernde städtische Räume sind auch für Volkswirt Tilman Bracher ein Thema. Als Bereichsleiter Mobilität im Deutschen Institut für Urbanistik sieht Bracher das Parken als „Königsdisziplin der Verkehrswende“. Hintergrund ist der wachsende PKW-Bestand in Deutschland, der steigende Bedarf an größeren Stellplätzen und die weit verbreitete Vorstellung, dass öffentliches Parken grundsätzlich kostenlos möglich sein sollte. Zentrales Thema in Gegenwart und Zukunft ist der wirkungsvolle Schutz innerstädtischer Flächen durch Verkehrssteuerung und Parkraumbewirtschaftung. Für Bracher sind in Ballungszentren Sharing-Modelle, E-Mobilität und andere Konzepte alternativer Mobilität Perspektiven für die Zukunft. Zugleich fordert er eine wirkungsvolle Integration der Parkraumbewirtschaftung in die kommunale Verkehrsplanung. Es wurden im Vortrag Ansätze wie etwa Anwohnervignetten und Quartiersgaragen aufgezeigt, um in Großstädten für Entzerrung bei der Parkraumbewirtschaftung zu sorgen. Den Forderungen der Tagungsbesucher nach deutlicheren Strafen für Falschparker schloss sich der Experte aus der Urbanistik an. „Für falsches Parken sollte eine Strafe von 60 Euro erhoben werden. Dann lägen Falschparker und Schwarzfahrer auf einem Niveau“, sagte Bracher. In der Diskussion mit den Fachbesuchern kam die Frage nach einer möglichen Privatisierung der Parkraumüberwachung auf. Hier für Ordnung zu sorgen, ist in Deutschland hoheitliche Aufgabe. „Ich weiß, dass einzelne Städte hierzu unterschiedliche Ansätze haben. Wie man grundlegend mit der Frage umgehen kann, wird zurzeit von Gerichten geklärt“, so Bracher.
Parken und innerstädtischer Handel
Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Handel und Innenstadtentwicklung thematisierte Oliver Brimmers vom Kölner Institut für Handelsforschung. Kundenbefragungen und Studien bildeten den Hintergrund seiner Analysen, die Veränderungen im Verhältnis zwischen Online-Handel und stationärem Einzelhandel aufzeigen. Demnach ist seit 2010 vor allem ein Anstieg der Zahl der selektiven Online-Käufer zu verzeichnen. Sie nutzen in ihrem Konsumverhalten das Internet ebenso wie den klassischen Einzelhandel vor Ort. Je nach individuellem Schwerpunkt ergeben sich für Händler aus dieser Entwicklung Risiken und Chancen. An die Vertreter der Parken Branche gerichtet, sprach sich Brimmers für eine stärkere Verschränkung zwischen lokalem Handel und Parkhäusern aus. Eine Möglichkeit sind Angebote zur Reservierung und flexiblen Abholung von Waren. Weitere Kundenbindungsmodelle können aus der Sicht des Wissenschaftlers dazu beitragen, Vorteile für den Handel und die Parken Branche gleichermaßen zu erreichen. Wichtig sei es, mit Handelsvertretern in Kontakt zu treten und Verständnis zu entwickeln. „Die erste Frustration beim Einkauf fängt oft schon beim Parken an“, so Brimmers über die Bedeutung des Parkens für den innerstädtischen Handel.
Datenschutz als dauerhaftes Projekt
Zu einem Thema, das so gut wie alle betrifft, äußerte sich die Rechtsanwältin Dr. Karolin Nelles. Datenschutzrechtliche Veränderungen im Zuge der neuen Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union beträfen derzeit die überwiegende Zahl der Unternehmen. „Die Datenschutzgrundverordnung ist ein Schweizer Käse mit einigen Löchern“, sagte die Rechtsanwältin. Nelles machte deutlich, dass grundlegende Gefahren darin bestehen, sich als Unternehmen mit Abmahnungen, Klagen oder Schadenersatzforderungen konfrontiert zu sehen. Datenschutzbehörden sind im Prozess der Anpassung an die neuen gesetzlichen Grundlagen oft selbst nicht so schnell. So berichtete die Referentin davon, dass bei der Bestellung von betrieblichen Datenschutzbeauftragten im Kontakt mit Behörden oft Geduld gefragt sei. Anpassungen in den Dokumentationspflichten und in der Schulung der Mitarbeiter sind derzeit an vielen Stellen vonnöten. Spezifische Schwerpunkte für die Parken Branche liegen im Datenschutz vor allem bei Anforderungen rund um die Speicherung von Nutzerdaten, was auch für den Sektor der Videoüberwachung gilt. Grundlegende Infos zum Datenschutz können Parkhausbetreiber mit einem Musterschild am Eingang zum Parkhaus erkennbar anbringen. Für die automatisierte Erfassung von Autokennzeichen ist die Einwilligung des Nutzers notwendig. Wie Dr. Karolin Nelles betonte, sollte bei einem rechtssicheren Vorgehen eine Wendemöglichkeit am Parkhauseingang bestehen. „Datenschutz sollte man nicht als Projekt sehen, das man irgendwann einfach in die Schublade legen kann“, so Dr. Nelles. Als wichtiger Appell wies sie auf die Notwendigkeit hin, sich mit Datenschutz zu befassen, bevor die zuständigen Aufsichtsbehörden vorstellig werden. Im Publikum löste der Vortrag großes Interesse und zahlreiche Rückfragen aus. Beim Thema Speicherzeiten wies die Expertin auf die Notwendigkeit genereller Löschroutinen hin. Zu möglichen Abmahnungen kam aufgrund von Nachfragen der Hinweis auf, dass diese nur durch Mitwettbewerber, Abmahnvereine und Verbraucherschutzverbände zulässig sind.
Hintergründe zum Parksuchverkehr
Der Verkehrstechnik-Experte Prof. Dr.-Ing. Klaus Bogenberger referierte zum sogenannten Parksuchverkehr, der als bedeutender Faktor beim Verkehrsaufkommen in modernen Stadtzentren betrachtet wird. Er gilt oft als eine wichtige Ursache für Stau, Luftverunreinigung und andere problematische Begleitphänomene des innerstädtischen Verkehrs. Untersucht wurde der Parksuchverkehr bisher vor allem von Unternehmen, die in der Parken Branche und verwandten Wirtschaftszweigen aktiv sind. Studien kamen vom Parkhausbetreiber APCOA, dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos und dem Software-Konzern INRIX. Wie Prof. Bogenberger deutlich machte, ist durch Verfolgungsfahrten in München bereits 1997 herausgefunden worden, dass Parksuchverkehr am gesamten Verkehr einen Anteil von über 40 Prozent haben kann. Datensammlungen und Befragungen von INRIX ergaben eine durchschnittliche Suchzeit von rund neun Minuten. Wie unter anderem aus der Untersuchung von Prognos hervorgeht, besteht in Großstädten ein klarer Zusammenhang zwischen der Zahl der Einwohner und Beschäftigten sowie dem Parkdruck im öffentlichen Raum. Als Konsequenz ergibt sich laut dem Referenten, dass im Extremfall die Parkplatzsuche in einem bestimmten Bereich sogar abgebrochen wird, wenn ein Fahrer sie für aussichtslos hält. Mögliche Abhilfen gegen den Parksuchverkehr könnten von technischen Lösungen ausgehen, so Prof. Bogenberger. Ansätze dafür können von verbesserten Navigationsgeräten oder Smartphone-Apps ausgehen, die über freien Parkraum informieren. In der Entwicklung sind aktuell Systeme zum autonomen Einparken. Sie können nach Einschätzung von Prof. Bogenberger zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Verminderung des Parksuchverkehrs leisten.
Dr. Volker Busch begeisterte die Zuhörer mit einem Vortrag zum Thema Stress. Ganz abseits der fachspezifischen Probleme der Parken Branche konnten hier viele Fachbesucher Tipps dazu mitnehmen, wie man im Berufsleben und privaten Umfeld Stress vermeidet und die persönliche Gelassenheit bewahrt. Im humorvollen Vortrag konnte Dr. Busch einen abwechslungsreichen Abschluss der Fachtagung liefern, von der das Fachpublikum viele neue Ideen mitnehmen konnte.

Kassenautomaten von Scheidt & Bachmann sollen bargeldloses Zahlen alltäglich machen

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Scheidt & Bachmann will seine Kassenautomaten künftig auf bargeldlose Bezahlmöglichkeiten per Smartphone ausrichten. Foto. Scheidt & Bachmann

In der Parken Branche tut sich etwas in puncto smarte Bezahlmöglichkeit. Neben dem Bezahldienst von Google Pay haben einige Banken und Sparkassen in Deutschland ihr Angebot erweitert: Das Bezahlen mit dem Handy verbreitet sich immer mehr.
Mit modernen Lösungen beim Bezahlen will der Systemhersteller Scheidt & Bachmann am Markt überzeugen. So können Parktickets an Kassenautomaten des Mönchengladbacher Unternehmens jetzt auch per Smartphone bezahlt werden. Voraussetzung hierzu ist ein entsprechendes Terminal für die kontaktlose Bezahlmöglichkeit.
Ähnlich wie bei dem Dienst Google Pay funktioniert die App der Sparkasse „Mobiles Bezahlen“ auf allen Android-Smartphones, die über einen NFC-Chip verfügen. Apple hat aktuell eine für die Sicherheit nötige Schnittstelle in iOS noch nicht freigegeben. Die App ist bisher der einzige Dienst für mobiles Bezahlen in Deutschland, bei dem man keine Kreditkarte benötigt, sondern direkt eine Girocard zum Abbuchen hinterlegen kann. Die Nutzung der Zahl-Apps soll möglichst einfach sein. Die App „Mobiles Bezahlen“ der Sparkassen oder die App „Digitale Karten“ der Volksbanken muss zuerst heruntergeladen werden. Anschließend wird die Zahlung per Karte freigegeben. Beim Bezahlen wird dann lediglich das Smartphone vor das Terminal gehalten. Die Giro- oder Kreditkarte ist virtuell im Smartphone hinterlegt und die Karte aus Plastik soll dann fürs Zahlen im Parkhaus künftig nicht mehr nötig sein.

evopark gewinnt Auszeichnung für Kooperation mit Mercedes-Benz

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evopark wurde jetzt für seine Kooperation mit Mercedes-Benz mit dem Global Innovation Award ausgezeichnet. Thomas Bilich (Daimler AG), David Neef von der für die Preisverleihung verantwortlichen Plug & Play Germany GmbH sowie Sven Lackinger von evopark (v. l.) freuten sich über die Vergabe des Preises. Foto: evopark

Die Innovationsplattform STARTUP AUTOBAHN hat das Start-up evopark in Stuttgart mit dem Global Innovation Award in der Kategorie „Implementation“ ausgezeichnet. Anlass ist die Serienintegration der Technologie von evopark in die neue Mercedes-Benz A-Klasse, die für August geplant ist. Die Unternehmen wollen damit den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit setzen.

„Wir sind sehr stolz, dass unsere Technologie die internationale Jury begeistern konnte“, sagt Sven Lackinger, Gründer von evopark. Das Kölner Unternehmen und Mercedes-Benz arbeiten seit dem ersten Accelerator-Programm von STARTUP AUTOBAHN im Mai 2016 zusammen. In dieser Zeit haben die Partner zwei gemeinsame Pilotprojekte realisiert, eines davon ist die Mercedes-Benz-Parkkarte. Das Projekt verlief so erfolgreich, dass sich der Automobilhersteller für eine langfristige Partnerschaft mit evopark und die Serienimplementierung seiner Technologie entschied. Damit habe sich das Start-up den Global Innovation Award in der Kategorie „Implementation“ verdient, erklärte der Daimler-Konzern zu der Preisverleihung.

Neue Technologie setzt auf bargeldloses Bezahlen

Kern der Partnerschaft ist die zusammen entwickelte Mercedes-Benz-Parkkarte sowie die ab September verfügbare Integration der evopark-Technologie in die neue A-Klasse. Die Parkkarte soll das Papierticket ersetzen. Sie öffnet die Schranke im Parkhaus mittels RFID-Funktechnologie automatisch und ermöglicht die bargeldlose Bezahlung der Parkgebühr. Außerdem soll dank der Kooperation in der neuen A-Klasse ab Herbst bereits vor der Einfahrt in Parkhäuser über verfügbare Parkplätze und Tarife informiert werden. Bei der Ausfahrt soll der Kunde dann per Push-Mitteilung eine Nachricht über die angefallenen Parkgebühren erhalten. Der Service bezieht sich aktuell auf 13 Städte mit rund 18.700 Stellplätzen. Weitere Parkmöglichkeiten sind für die nächsten Monate in Planung. Die Parkkarte kann über das Mercedes me-Portal bestellt werden. Nutzer begleichen ihre Parkgebühren dann per Kreditkarte über den Dienst Mercedes pay. Die evopark Technologie ist die erste Mobilitätsdienstleistung, die in Mercedes pay eingebunden wird. „Gemeinsam mit Daimler werden wir das Parkerlebnis weiter revolutionieren. Die Integration in Mercedes pay ist ein Meilenstein, mit dem wir neue Standards setzen“, betont Sven Lackinger von evopark. Ziel sei es, die evopark Technologie mittelfristig vollständig in eine Reihe von Fahrzeugen zu integrieren.

DESIGNA stellt neue Kassenautomaten vor

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Die drei neuen Kassenmodelle von DESIGNA ermöglichen es Parkhausbetreibern, Kunden drei unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. Foto: DESIGNA

Im Bereich Kassensysteme stockt DESIGNA sein Sortiment auf. Das Kieler Unternehmen stellt aktuell seine drei neuen Modelle Pay Cashless, Pay Coinless und Pay Cash & Coins vor.
Die neuen Kassen in moderner Optik sind laut Hersteller darauf ausgerichtet, gezielt den Bedarf an Bezahlmöglichkeiten zu decken, der tatsächlich gewünscht wird. So möchte DESIGNA den unterschiedlichen Anforderungen an Kassensysteme gerecht werden, die in der Parken Branche üblich sind. Sie resultieren oft aus den jeweils unterschiedlichen Bedingungen, mit denen Betreiber hinsichtlich Parkhausgröße, Kundenstamm und lokalem Umfeld konfrontiert sind. Ab sofort bietet DESIGNA drei vordefinierte Kassenautomaten mit separaten Leistungsprofilen an. Alle drei neuen Kassen sind für die Verarbeitung von Tickets und Karten mit Magnetstreifen- und Barcode-Technologie konzipiert. In der Ausführung will der Hersteller seinen Kunden Kassenautomaten mit kompaktem Design und klarer Architektur bieten, die in verschiedenen Betriebshöhen erhältlich sind.
Kassenautomaten mit drei verschiedenen Zahlungsmodellen
Optional können sie mit NFC-Lesegeräten für bargeldloses Bezahlen ausgestattet werden. Bezüglich der Benutzeroberfläche verspricht DESIGNA eine intuitive Gestaltung, die einen reibungslosen Bezahlvorgang möglich macht. Die rein bargeldlose Variante Pay Cashless umfasst laut Hersteller eine gesicherte Übertragung der Kunden- und Zahlungsdaten. Beim System Pay Coinless setzt DESIGNA auf eine Zahlung auf Basis Banknoten oder Kreditkarten. Beim Modell Pay Cash & Card bietet das Kieler Unternehmen eine All-in-One-Kasse an. An ihr sind Zahlungen mit Bargeld, per Giro- und Kreditkarten sowie bargeldlos über ein NFC-Lesegerät möglich. DESIGNA will so alle gängigen Zahlarten der Parkraumwirtschaft mit einem Kassengerät abdecken. Modelle der neuen Kassenanlagen wurden bereits im März auf der Messe Intertraffic in Amsterdam vorgestellt und haben reges Interesse der Fachbesucher ausgelöst.