
Das Umweltministerium des Bundeslandes Baden-Württemberg fördert derzeit Pilotprojekte zur intelligenten Lade-Netzanbindung von Parkhäusern und Tiefgaragen (INPUT) mit insgesamt 2,9 Millionen Euro.
Dem Förderverfahren geht ein Teilnahmewettbewerb voraus. Die Idee zu diesem Projekt ist im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg entstanden. „Damit sich die Elektromobilität etablieren kann, brauchen wir intelligente Lade-, Last- und Nutzungskonzepte für den Alltag. Je stärker der Markt für Elektrofahrzeuge wächst, desto höher werden die Herausforderungen für das Stromnetz“, sagte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller zum Start des Förderwettbewerbs in Stuttgart. „Wir brauchen daher Ideen und Konzepte für eine intelligente Ladeinfrastruktur in unseren Parkhäusern und Tiefgaragen“, so der Minister. Nur dann könne sich die Elektromobilität etablieren zum Klimaschutz beitragen.
Der Förderwettbewerb des Landes richtet sich an natürliche Personen, Unternehmen, rechtsfähige Personengesellschaften, juristische Personen des privaten Rechts, Kommunen, Gemeindeverbände, Zweckverbände, sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie an Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Das Umweltministerium ruft zur gemeinsamen Antragstellung von Energieversorgern, Netzbetreibern, Ladesäulenbetreibern, Parkhausgesellschaften sowie Automobilwirtschaft und Wissenschaft auf. So könne eine hohe Übertragbarkeit auf den Alltag erreicht werden, erläuterte Untersteller. „Parkplätze in einem Einkaufszentrum, Park-and-Ride-Anlagen, Tiefgaragen für Anwohner oder Flottenparkplätze haben das Potenzial für innovative, zukunftsfähige Konzepte.“
Anträge zur Teilnahme an dem Wettbewerb können bis 15. Februar 2019 beim Projektträger Karlsruhe am Karlsruher Institut für Technologie eingereicht werden. Vordrucke dafür stehen unter www.ptka.kit.edu/formulare-1952.html bereit.
Baden-Württemberg fördert Ladenetzanbindung von Parkhäusern
Geschäftsführung von sunhill technologies wird erweitert

Daniel Ungar, früherer Leiter Projektcontrolling und Projektportfolio-Management der Volkswagen Financial Services Digital Solutions GmbH, erweitert seit Anfang Januar die Geschäftsführung der sunhill technologies GmbH.
Seit dem 1. Januar 2019 gehört Daniel Ungar der Geschäftsführung der sunhill technologies GmbH an und leitet damit zusammen mit Matthias Mandelkow und Christoph Schwarzmichel das Tochterunternehmen der Volkswagen Financial Services AG. Er verantwortet die Ressorts Finance, Operations sowie Security und Compliance.
Die personelle Erweiterung an der Führungsspitze unterstreicht nach Angaben des Unternehmens die Ziele der sunhill technologies GmbH, in Zukunft noch enger mit der Volkswagen Financial Services AG, der Schwestergesellschaft PaybyPhone und den Marken des Volkswagen Konzerns zusammenzuarbeiten. „Diese enge Zusammenarbeit wird das Verständnis der Mobilität von morgen prägen“, sagt Daniel Ungar. „sunhill technologies bietet ein dynamisches, innovatives Umfeld und spannende unternehmerische Aufgaben. Ich freue mich auf die Herausforderungen und die Zusammenarbeit mit einem starken Team“, so der neue Geschäftsführer weiter.
Gemeinsam mit Volkswagen Financial Services entwickelt sunhill technologies, neben der App travipay, weitere Parking-Apps für die Marken der VW-Gruppe, die das mobile Bezahlen von Parkvorgängen deutschlandweit ermöglichen sollen. Im Jahr 2019 soll dieser Service in die ersten Fahrzeuge der VW-Familie integriert sein. „Die Zukunft bringt große Aufgaben, Innovationen und Veränderungen. Daher freuen wir uns mit Daniel Ungar ein weiteres starkes Mitglied in der sunhill-Familie begrüßen zu dürfen, mit dem wir die Zukunft der Mobilität gestalten werden,“ sagt Matthias Mandelkow, Geschäftsführer von sunhill technologies.
Bosch und e.GO bringen Automated Valet Parking nach Aachen

Der Elektro- und Automobilzulieferer Bosch und der Elektroautohersteller e.Go Mobile haben eine neue Zusammenarbeit zum Automated Valet Parking vereinbart. Getestet wird das System in einem neuen Parkhaus auf dem Campus der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule in Aachen.
Mit einem gemeinsamen Feldversuch in Aachen wollen die Unternehmen Bosch und e.Go Automated Valet Parking in die Praxis umsetzen. Das System soll es dem Benutzer erlauben, mit dem Fahrzeug anzuhalten, auszusteigen und mit Hilfe des Smartphones das Auto per App-Befehl zum Einparken zu schicken. Genutzt wird das 2018 neu errichtete Parkhaus des von der Immofinanz errichteten Clusters Produktionstechnik auf dem RWTH Aachen Campus. Bosch und der Fahrzeughersteller e.GO haben im Rahmen des Versuchs eine Zusammenarbeit vereinbart. Bosch kümmert sich um die Infrastrukturtechnik im Parkhaus und macht Testautos gemeinsam mit e.GO fit für den automatisierten Einpark- und Vorfahrservice.
Im ersten Schritt soll das Automated Valet Parking mit bis zu zwölf Modellen des Kleinwagens e.GO Life realisiert werden. Die Autos gehören zum Fuhrpark von e.GO und stehen Mitarbeitern des Unternehmens für Dienstfahrten sowie zur Vorführung des automatisierten Einpark- und Vorfahrservices zur Verfügung. Im zweiten Schritt wollen Bosch und e.GO mithilfe des Automated Valet Parkings die Flächenausnutzung im Parkhaus verbessern. „Selbst parken ist ein Auslaufmodell. Das Auto kann mit Bosch-Technik viel besser einparken und erspart uns Autofahrern viel Zeit und Stress“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Parkhäuser sind das Revier eines kompakten, wendigen Stadtautos wie dem e.GO Life. Mit dem Automated Valet Parking können wir noch mehr erreichen – nämlich bis zu 50 Prozent mehr Fahrzeuge in einem existierenden Parkhaus unterbringen. Für die Technik-Option im e.GO Life müssen die Kunden nur einen minimalen Aufpreis zahlen“, sagt Prof. Dr. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG.
Intelligente Infrastruktur im Parkhaus führt das Fahrzeug
Automated Valet Parking gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum autonomen Fahren. Für den Bosch-Konzern ist es ein Beispiel aus dem Service-Portfolio des Geschäftsbereichs Connected Mobility Solutions. Im konkreten Testbetrieb in Aachen stellen Autofahrer ihr Fahrzeug in einer als Drop-off-Area bezeichneten Zone im Einfahrtsbereich des Parkhauses ab. Per Smartphone-App geben sie ihm dann den Befehl, sich fahrerlos durch das Parkhaus bis in eine freie Parklücke zu bewegen. Nach dem gleichen Prinzip kommt das Auto auch wieder in die sogenannte Pick-up-Area vorgefahren. Der Vorgang muss von den Autofahrern nicht überwacht werden. Sie können das Parkhaus bereits verlassen, während das Auto noch auf dem Weg zum Stellplatz ist. Möglich ist das dank der hochtechnisierten Infrastruktur. Bosch-Sensoren im Parkhaus überwachen den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und liefern die notwendigen Informationen für die Steuerung des Fahrzeugs. Die Technik im Auto setzt die Befehle der Infrastruktur in Fahrmanöver um und stoppt das Fahrzeug rechtzeitig, falls Hindernisse im Weg sind oder Menschen den Fahrweg kreuzen. Um den zuverlässigen Betrieb der Fahrzeug- und Parkhaustechnik zu bewerten, beziehen Bosch und e.GO auch den TÜV und lokale Behörden in ihre Zusammenarbeit ein.
Automated Valet Parking mit Mercedes-Benz bereits umgesetzt
Für Bosch ist die jetzt gestartete Kooperation mit e.GO ein zweites Projekt zum Automated Valet Parking. Ein erster Partner für eine vergleichbare Lösung ist Mercedes-Benz. Gemeinsam haben Bosch und Mercedes-Benz das Automated Valet Parking bereits im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart umgesetzt und im Sommer 2017 der Öffentlichkeit vorgeführt. Bosch und Mercedes-Benz wollen auf diese Weise vor allem Erfahrungen zum Umgang der Nutzer mit fahrerlosen Fahrzeugen und deren Akzeptanz sammeln. Deshalb starten die beiden Unternehmen in den kommenden Wochen mit einer sogenannten Experience-Tour. Bei der Experience-Tour soll ein Experte interessierten Gästen im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums während einer Fahrt im fahrerlosen Auto die Technik erklären und Fragen beantworten.
Hectronic-Vorstand wird erweitert

Hectronic hat zwei weitere Geschäftsführer bestellt. Eckhard Fechtig und Frank Gampp wurden in die Führungsebene des Park-Systemherstellers berufen, um Stefan Forster zu unterstützen und die gleiche Verantwortung zu übernehmen.
Die Entscheidung trägt laut Unternehmensangaben dem Wachstum der letzten Jahre Rechnung. Hectronic will seine Marktposition durch gezielte strategische Maßnahmen in allen Bereichen weiter auszubauen. Der Ausbau der Führungsebene soll nach Unternehmensangaben zu einem langfristigen, nachhaltigen und stabilen Wachstum mit Blick auf die Bedürfnisse der Kunden und der gesamten Branche beitragen. Die beiden neu hinzugekommenen Geschäftsführer können auf eine langfristige Zugehörigkeit zu Hectronic zurückblicken.
1981 begann Eckhard Fechtig seine Ausbildung zum Informatik-Elektroniker bei Kienzle in Villingen und konnte vielfältige Erfahrungen als Ausbildungsbeauftragter und im gesamten Supply-Chain-Management sammeln. Es folgten verschiedene Weiterbildungen, etwa die Ausbildung zum Datenverarbeitungstechniker. Die erste Führungsverantwortung wurde ihm bereits drei Jahre nach Abschluss seiner Ausbildung übertragen. Seit 2002 ist Fechtig Betriebsleiter bei Hectronic in Bonndorf und Mitglied der Geschäftsleitung mit Prokura. Seit 2008 ist er Vorstandsmitglied für eine Hectronic Niederlassung in Indien. Frank Gampp startete seine Karriere 1990 mit seiner Ausbildung zum Kommunikationselektroniker, damals noch unter der Mannesmann-Kienzle-Firmierung. Nach seiner Ausbildung folgten berufsbegleitend Weiterbildungen zum Technischen Fachwirt und zum Betriebswirt. Berufliche Erfahrung konnte er in der Supportabteilung und dem Produktmanagement Tanken sammeln, bevor ihm 2003, die erste Führungsverantwortung als Leiter des Produktmanagements übertragen wurde. Es folgte 2008 die Ernennung zum Geschäftsbereichsleiter Tanken und die Mitgliedschaft in der Geschäftsleitung. Parallel begleitete er ab 2013 die Neugründung der Hectronic Vertriebs- und Service GmbH in Oberhausen und hat hier die Geschäftsführung gemeinsam mit Stefan Schiefelbein inne. Die Tochtergesellschaft konnte zwischenzeitlich weiter aufgebaut und um die Standorte Bremen, Berlin und Leipzig erweitert werden.
evopark und sunhill technologies starten Kooperation

Die Technologiedienstleister evopark und sunhill technologies arbeiten seit November 2018 zusammen. Bestandteil der Kooperation ist unter anderem die Öffnung des evopark Netzwerks für die Nutzer der App travipay.
evoparkist Experte für Software-as-a-Service-Lösungen für Parkhausbetreiber und Mobilitätsdienstleister. sunhill technologies ist als Pionier für digitale Payment-Lösungen in den Bereichen Parken, Elektromobilität, Tanken und Öffentlicher Nahverkehr seit 2007 in Deutschland am Markt. Die sunhill-App travipay bietet Autofahrern die Möglichkeit, über 480.000 Stellplätze bundesweit bargeldlos zu bezahlen. Das evopark-Netzwerk umfasst 72 berührungslos befahrbare Parkhäuser in 33 Städten. Gemeinsam wollen die Unternehmen ihre Expertise nun nutzen, um die Digitalisierung des Parkens in Deutschland weiter voranzutreiben.
„Dank evopark können wir den Zugang zu digital bezahlbaren Stellplätzen in Parkhäusern entscheidend weiter ausbauen“, sagt Matthias Mandelkow, Geschäftsführer von sunhill technologies. „Unsere travipay-Kunden profitieren von weiteren, neuen, komfortablen Parkmöglichkeiten abseits der Straße.“ Auch für den Kölner Technologiedienstleister evopark ist die Kooperation ein strategisch bedeutender Schritt. „Wir freuen uns sehr darauf, künftig eng mit sunhill technologies und Volkswagen Financial Services zusammen zu arbeiten“, betont Tobias Weiper, Gründer und Geschäftsführer von evopark. „Für Parkhausbetreiber und Mobilitätsanbieter eröffnen sich ganz neue, attraktive Möglichkeiten, digital durchzustarten.“
sunhill ist im Mobilitätsbereich bereits stark vernetzt und führt bestehende Kooperationen fort. evopark kooperiert bereits erfolgreich mit einigen großen deutschen Automobilherstellern wie der Volkswagen-Tochter Porsche. „Innovative Parklösungen sind ein zentraler Bestandteil der Mobilität von morgen“, sagt Gerhard Künne, Leiter Mobility Unit bei Volkswagen Financial Services. „Als Vorreiter für das digitale Off-Street-Parken ist evopark ein wichtiger Partner. Gemeinsam mit sunhill und evopark setzen wir weitere wertvolle Impulse für die digitalen Mobilitätsservices der Volkswagen Gruppe.“
Neues Forschungsprojekt widmet sich innerstädtischem Parksuchverkehr

Die Parkplatzsuche in Ballungszentren ist häufig ein zeitaufwändiger und nervenaufreibender Vorgang. Entsprechend entfällt ein großer Teil des Verkehrs in europäischen Innenstädten auf die Parkplatzsuche. Neue Impulse zum Thema soll das Forschungsprojekt PAMIR liefern, das Anfang September begonnen hat.
Das Forschungsprojekt PAMIR (Stellplatzfeine Parkplatzbelegungsinformation und Parkplatzreservierung für ein komfortableres multimodales Reisen) soll insgesamt für drei Jahre laufen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der gegenwärtigen Belastung vieler Städte mit Luftschadstoffen wird in diesem Zeitraum das Thema innerstädtisches Parken genauer untersucht. Zusammengeschlossen hat sich ein Konsortium aus dem Parksensorik-Unternehmen ParkHere GmbH und WunderCar Mobility Solutions GmbH sowie dem Institut für Automation und Kommunikation e.V. Die Grundlage des Projektes PAMIR bildet der neuartige, energieautarke Sensor des Partners ParkHere zur Ermittlung des Belegungszustands einzelner Stellplätze. Auf Basis dieser Informationen soll ein Verfahren zur Prognose der lokalen Gesamtauslastung der verfügbaren Parkplätze entwickelt werden. Darüber hinaus soll eine Möglichkeit der Stellplatzreservierung geschaffen werden. Beides soll letztlich zu einer deutlich realistischeren Reiseplanung beim Umstieg vom Auto auf ein anderes Verkehrsmittel führen. Dabei sind ausdrücklich auch Fahrgemeinschaften und Mitfahrgelegenheiten eingeschlossen. Der Reisekomfort wird unter anderem durch die Navigation zum freien beziehungsweise reservierten Stellplatz erhöht. Mit Hilfe von Probanden werden die verbesserten Mobilitätsdienste nach der Entwicklungsphase schließlich evaluiert.Gefördert wird das Projekt PAMIR durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND mit insgesamt 722.231 Euro. Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das Bundesministerium seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die neue Mobilität. Neben der finanziellen Förderung steht die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung im Mittelpunkt.
Wiener Parkhäuser bieten RFID-Kennung an

In der Wiener Innenstadt ist für die Nutzer von 1.670 Parkplätzen jetzt eine schnelle Ein- und Ausfahrt möglich. Mit Hilfe von RFID-Chips können Dauerparker am Franz Josefs-Kai, am Rathausplatz und in der Cobdengasse jetzt deutlich komfortabler parken.
Neue RFID-Chips machen es möglich, dass in der österreichischen Hauptstadt Wien bei drei großen innerstädtischen Parkgaragen die Nutzung von Dauerparkkarten entfällt. Automatische Zu- und Ausfahrtssysteme an den Parkgaragen am Franz Josefs-Kai, am Rathausplatz und in der Cobdengasse erkennen schon beim Einfahren die auf der Windschutzscheibe angebrachte „Elektronische Vignette“ und öffnen die Schranken automatisch. Um als Dauerparker das RFID-System nutzen zu können, muss ein entsprechender Chip an der Windschutzscheibe des Autos befestigt werden. Verkauft werden die RFID-Chips vom Betreiber BOE zu einem Preis von 39 Euro. BOE Parking gehört als Tochtergesellschaft zur List Group. Die BOE Gruppe betreibt in Österreich, Ungarn, Kroatien, der Slowakei und Deutschland 90 Parkhäuser und Tiefgaragen mit 25.000 Stellplätzen.
PARK ONE erhält Auszeichnung als Top-Innovator

Parkraumbetreiber PARK ONE führt die erste vollständig ticketlose Parkabfertigung Deutschlands ein. Das Unternehmen setzt dabei auf eine Zusammenarbeit dem Systemhersteller Scheidt & Bachmann.
Seit Juli gehört PARK ONE zu den „Top 100 Innovatoren“ Deutschlands. Verliehen wurde der Titel durch die „Top 100“, einer Initiative der compamedia GmbH. Diese ehrt seit über 25 Jahren auf wissenschaftlicher Basis die innovativsten Unternehmen des Mittelstands. Ausgezeichnet wurde PARK ONE unter anderem für seine „Garagen mit dem gewissen Extra“ und den „Mut zu Neuem“. „Bei uns im Unternehmen gibt es noch den Spirit eines Start-ups, obwohl wir schon seit zehn Jahren auf dem Markt sind,“ sagt Andreas Mahnert-Lueg, Geschäftsführer der PARK ONE. Ein Credo, das das Unternehmen konsequent umsetzt.
Parken ohne Papierticket
Seit fünf Monaten bietet der Münchner Parkraumbetreiber seinen Kunden im Düsseldorfer Dreicubenhaus ein neues Parkerlebnis. Als erster Betreiber Deutschlands hat die PARK ONE dort das Parken per Ticket vollständig abgeschafft. Die Kunden fahren ausschließlich per Kennzeichenerkennung ein – eine Lösung des Systemherstellers Scheidt & Bachmann. „Unsere Kunden haben sich sehr schnell an den neuen Komfort gewöhnt. Niemand muss sich mehr an der Schranke umständlich herauslehnen, um ein Ticket zu ziehen“, so Mahnert-Luegs Bilanz. Zahlen können die Parkgäste bequem per entervo.Kassenautomaten App oder wie gewohnt am Kassenautomaten. „Wir gratulieren PARK ONE herzlich zur Aufnahme in die Top 100 des Mittelstands. Wir sind stolz darauf, der Parken-Branche gemeinsam als first mover wichtige Impulse zu geben“, so Samuel Spaltner, Leiter D-A-C-H bei Scheidt & Bachmann.
Im Auftrag von PARK ONE hat der Mönchengladbacher Systemhersteller eine neuartige Hybrid-Lösung im Dreicubenhaus installiert. Sobald das Kennzeichen des Fahrzeugs erkannt und registriert ist, öffnet sich die Schranke. Dabei hat sich PARK ONE für eine flexible Lösung entschieden, die maximalen Komfort bietet. Das Ticketless-System wurde in das bestehende Parksystem integriert. Mit geringem Aufwand hat der Betreiber somit die Möglichkeit, zwischen den Betriebsmodi „ticketlos“ und „ticketbasiert“ zu wechseln.
Datenschutz als wichtiges Thema
Auch das Thema Datenschutz geht der Parkraumbetreiber an. „Wir legen großen Wert darauf, unseren Kunden maximale Datensicherheit zu bieten“, sagt PARK ONE-Geschäftsführer Mahnert-Lueg. „Mithilfe des Systems haben wir zu jeder Zeit die volle Kontrolle darüber, wer wann auf welche Daten Zugriff hat, welche Durchlaufstationen diese nehmen usw. So stellen wir sicher, dass die Kundendaten absolut sicher sind.“ Die Daten werden lokal auf einem Rechner des Betreibers gespeichert und nach Ausfahrt des Kunden gelöscht. Die Daten landen nicht in einer Cloud oder auf einem Server im Ausland.
Als erstes Unternehmen am deutschen Markt nutzt der Parkraumbetreiber auch die Scheidt & Bachmann Rabattierungs-App entervo.online validation. Damit kann PARK ONE mit Partnern und Immobilieneigentümern schnell und komfortabel Rabattmodelle vereinbaren. Den Partnern stehen Real Time-Informationen über die tatsächliche Nutzung und Abrechnung zur Verfügung. „Wir bieten unseren Kunden nicht einfach nur komfortables Parken, sondern ein stressfreies Zuhause auf Zeit“, sagt Mahnert-Lueg.
APCOA Parkhaus Royal-Hamilius öffnet seine Pforten

Die APCOA PARKING Luxemburg S.A.r.l. hat ihr Parkhaus Royal-Hamilius im Zentrum der Stadt Luxemburg eröffnet. Damit bietet APCOA der Öffentlichkeit ab sofort 628 neue Stellplätze.
Philippe Op de Beeck, Chief Executive Officer APCOA PARKING Holding und Detlef Wilmer, Geschäftsführer der APCOA PARKING Deutschland GmbH, die das Projekt maßgeblich mitentwickelt hat, freuen sich, dass APCOA nun auch in Luxemburg seine Services zur Verfügung stellen kann.
„Mit der Tiefgarage Royal-Hamilius eröffnen wir unser erstes Parkhaus in Luxemburg, das zudem noch im Herzen der Stadt und damit an einem zentralen Knotenpunkt des Landes liegt. Entsprechend ist es als nahtlos integrierte, innovative Parkraumlösung konzipiert worden. Zusätzlich wird das fortschrittliche Verkehrsleitsystem, das wir gemeinsam mit der Stadt entwickelt haben, dabei helfen den Verkehrsfluss im Zentrum weiter zu optimieren sowie Verkehrsströme effizient und direkt in die ausgewiesenen Parkhäuser zu lenken“, sagte Detlef Wilmer.
„Für die Stadt Luxemburg stellt die Eröffnung der Tiefgarage Royal-Hamilius eine erste wichtige Etappe dieses Stadtentwicklungsprojekts dar. Die Zugänglichkeit des Herzstücks der Stadt wird durch diese neuen Parkmöglichkeiten – neben den öffentlichen Verkehrsmitteln und der sogenannten „sanften Mobilität“ – erheblich verbessert. Mit der Schaffung von 628 Parkplätzen, von denen 400 der allgemeinen Bevölkerung vorbehalten sind, steigt die Gesamtzahl verfügbarer Parkplätze auf 3.400 im Stadtzentrum und 14.000 auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg insgesamt“, erklärte Lydie Polfer, Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg bei der Einweihung des Parkhauses.
Eröffnung als erster wichtiger Schritt
Die Tiefgarage ist eines der Schlüsselelemente von Royal-Hamilius und wurde unter dem Gebäudekomplex gebaut. Sie erstreckt sich über sechs Stockwerke in die Tiefe und ist durchgängig, also 24 Stunden an jedem Tag der Woche, geöffnet. Die Flächen sind modern und hell gestaltet, bieten Frauen- und Familienparkplätze sowie solche für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Zusätzlich beinhaltet die Tiefgarage sechs Stellplätze mit E-Ladesäulen.
„Wir sind stolz darauf, dieses richtungsweisende Premium-Parkhaus nun auch für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Besucher werden hier einen hohen Level an Komfort vorfinden, der ihnen auch dank der integrierten Services ein angenehmes und einfaches Parkerlebnis ermöglicht “, sagte Wilmer.
Kunst im Parkhaus
„Neben ihrer eigentlichen Funktion ist die Tiefgarage auch eine wahre Kunstgalerie. Dieses ungewöhnliche Projekt, bei dem die Wände der einzelnen Parkebenen mit Kunstwerken geschmückt wurden, stellt eine wertvolle Bereicherung für die städtische Street-Art-Szene dar und ist schon für sich alleine einen Besuch wert“, so Bürgermeisterin Polfer.
Denn das neue Parkhaus beherbergt nicht nur den benötigten Parkraum, sondern als erste Parkeinrichtung auch ein außergewöhnliches Kunstprojekt, das erstmals im öffentlichen Raum einer Tiefgarage zugänglich gemacht wird. Die Künstler Valentina Canseco, Gaëtan Henrioux, Kosta Kulundzic, Dorothée Recker, Axel Sanson und Lise Stoufflet haben für die sechs Etagen der Tiefgarage jeweils eine exklusive Freske gestaltet. Diese wurden bei der Feier enthüllt und können ab sofort von Besuchern des Parkhauses betrachtet werden. So wird der Parkraum gleichzeitig zur öffentlichen Kunstgalerie.
Über Royal-Hamilius
Das Royal-Hamilius bietet eine Verbindung von Einzelhandel, Büros, Wohnungen und Gastronomie. Unter anderem werden hier das traditionsreiche französische Warenhaus Galeries Lafayette und der Buch- und Unterhaltungselektronikhändler Fnac eine Heimat finden und damit erstmalig auch in Luxemburg Dependancen eröffnen. Ein weiteres Highlight soll der Sky-Garden mit einem Restaurant werden.
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