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Start des EPA-Kongresses in Málaga steht kurz bevor

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Am. 18. September eröffnet die European Parking Association (EPA) ihren 19. Internationalen Kongress mit begleitender Fachausstellung im spanischen Málaga.

Geplant sind acht Plenarsitzungen und neun parallele Sitzungen, in denen Referenten ausführlich über aktuelle Themen aus der Welt des Parkens sprechen werden. Insgesamt äußern sich 65 Referenten aus 16 Ländern zu innovativen Praxislösungen. Weiter werden integrierte und interdisziplinäre Visionen im Bereich der neuen und nachhaltigen urbanen Mobilität und der damit verbundenen Rolle des Parkens vorgestellt. Es kommen international renommierte Referenten wie unter anderem Donald Shoup, Maarten Steinbuch, Philippe Crist, Pedro Barradas, Karen Vancluysen, Giuliano Mingardo und Massimo Marciani nach Málaga. Mit Bürgermeistern, Ratsmitgliedern und Direktoren sind die neun europäischen Städte Antwerpen, Barcelona, Lissabon, Löwen, Lille, Madrid, Málaga, Prag und Sofia auf dem Kongress vertreten. Bislang sind haben sich Delegierte ausden Vereinigten Staaten von Amerika, Israel, Japan, Australien und 22 europäischen Ländern angemeldet.

EPA-Awards 2019 werden vergeben
 Die „Parken-Oscars“ werden ebenfalls vergeben. In der Sitzung zur den diesjährigen EPA-Awards werden die fünf Gewinner der Auszeichnung bekanntgegeben. Sie rekrutieren sich aus fünfzehn Projekten, die das Finale des Wettbewerbs erreicht haben. Die Finalisten stammen aus zehn europäischen Ländern. Bei der Verleihung der EPA-Awards werden in einem 75-minütigen Finale die spannendsten Projekte der europäischen Parkraumbewirtschaftung in Kürze vorgestellt. Der 19. EPA-Kongress soll die bisher umfassendste und am stärksten multidisziplinär geprägte EPA-Veranstaltung werden. So nehmen Experten aus der Parkraumbewirtschaftung, lokale Verwalter und nationale Verwalter, Mitarbeiter der EU-Kommission und Mitarbeiter europäischer Projekte teil. Angekündigt sind Experten für die Bereiche Parken, Mobilität, Stadtlogistik, Elektromobilität, Datenwelt, ITS, Apps, Umwelt und weitere Themen. Konferenz-Teilnehmer können an Debatten, Diskussionen, Präsentationen, Workshops und Rundtisch-Gesprächen über Lösungen, Trends und Strategien der Parken Branche teilnehmen. Hier ist es möglich, neue Möglichkeiten und Lösungen kennenzulernen. Alle Informationen werden auf der Website des Kongresses veröffentlicht. Die EPA lädt die Parken Branche dazu ein, die außergewöhnlichen Informations- und Austauschmöglichkeit zu nutzen und freut sich auf viele Teilnehmer. Eine Anmeldung zum Kongress ist online möglich.
www.epacongress.eu

Baustart von neuem Flughafenparkhaus in Berlin

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Feierliche Grundsteinlegung Parkhaus „Northgate“ (v.l.): Björn Franke (ARCADIA), Dr. Udo Haase (Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld), Bernd Haase (GOLDBECK), Alexander Folz (ARCADIA), Jürgen Heyer (GOLDBECK), Tobias Enders (OFB Projektentwicklung), Rolf Kammel (IBK Projekt), Henrik Schmidt (GOLDBECK) und Dr. Reinhard Weller (Mittelbrandenburgische Sparkasse) Foto: ARCADIA Investment Group

Die ARCADIA Investment Group und das Bauunternehmen Goldbeck Nordost GmbH haben jetzt nahe des neuen Berliner Hauptstadtflughafens BER den Grundstein für das Parkhaus „Northgate“ gelegt.
Bauherr ARCADIA Investment Group und der Generalunternehmer Goldbeck Nordost GmbH feierten am 7. August 2019 vor rund 80 geladenen Gästen die offizielle Grundsteinlegung für das Parkhaus „Northgate“ am Flughafen BER in Berlin. Damit sei ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur baulichen Fertigstellung des Parkhauses im Businesspark „gatelands“ am zukünftigen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg International gelegt, so die ARCADIA Investment Group. Das zukünftige Airport-Parkhaus des Businessparks soll über rund 1.500 Stellplätze, auf zwölf Halbebenen verfügen.
In unmittelbarer Nähe des Hauptstadtflughafens BER entsteht auf einem rund 100.000 Quadratmeter großen Areal der Businesspark „gatelands“, welcher Raum für Hotels, Büroräume, Dienstleistungs- und Handelsflächen bietet. Insgesamt ist mit „gatelands“ die Errichtung von Gebäuden mit einer Gesamtgeschossfläche von circa 250.000 Quadratmetern geplant und genehmigt. Das Areal verfügt neben der unmittelbaren Nähe zum BER auch über kurze Anbindungen an die Autobahnen A 113 (Berliner City) und A 10 (Autobahnring).

MAHLE stellt neues E-Ladesystem für Dauerparker vor

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Der Automobilzulieferer MAHLE hat 100 chargeBIG-Ladepunkte für Elektrofahrzeuge im firmeneigenen Parkhaus in Bad Cannstatt in Betrieb genommen.

„Unser Corporate-Start-up chargeBIG hat eine Vision: Das Laden von Elektrofahrzeugen wird in Zukunft flächendeckend, kostengünstig, kinderleicht und clever vonstattengehen. Diese Vision wird heute in Bad Cannstatt Wirklichkeit“, sagt Dr. Jörg Stratmann, Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung und CEO von MAHLE. Zur Einweihung kamen rund 120 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die sich über die Ladeinfrastruktur sowie den Schnelllader mit Batteriespeicher informieren könnten. Gäste, die mit einem eigenen E-Fahrzeug anreisten, konnten ihr Elektroauto an einen der neuen chargeBIG-Ladepunkte anschließen und so das System testen. Der Aufbau der Ladeinfrastruktur im MAHLE-Parkhaus erfolgte im Rahmen eines vom BMWi geförderten Projektes gemeinsam mit den Partnern ITWM und eliso. „chargeBIG ist eine pragmatische und smarte Lösung, die in einem frischen Start-up-Klima entstanden ist – mit Teamgeist, viel Engagement und mit großer Begeisterung“, sagt Dr. Stratmann.

Intelligentes Lademanagementsystem für Dauerparker
chargeBIG ist ein Lademanagementsystem für Dauerparker, das sich laut Hersteller kostengünstig und ohne langwierige Umbauten in vorhandene Infrastruktur integrieren lässt. Das System verfolgt dabei den Ansatz, anstatt so schnell wie möglich lediglich so schnell wie nötig zu laden. Dies gilt für möglichst viele Teilnehmer, auf die die Strommenge intelligent verteilt werden soll. Das chargeBIG-System wird von MAHLE schwerpunktmäßig für Parkflächen angeboten, bei denen E-Fahrzeuge eine längere Standzeit haben, etwa in Firmenparkhäusern, an Flughäfen, bei Flottenbetreibern oder in Tiefgaragen großer Wohnkomplexe.
Das chargeBIG-Ladekonzept besteht aus einer zentralen Steuereinheit inklusive fest angeschlagenen Kabeln mit Steckern anstelle von Ladesäulen am Parkplatz. Durch das intelligente Ladesystem und den Design-to-Cost-Ansatz sind laut MAHLE keine Investitionen in die Erweiterung der Netzanbindung erforderlich: Kosten und Zeit sollen dadurch im Aufbau der Ladeinfrastruktur eingespart werden. Über ein dynamisches, phasenindividuelles Lastmanagement wird die verfügbare Ladeleistung durch eine zentrale Steuereinheit auf die parkenden Fahrzeuge verteilt. So sollen Schieflasten im Stromnetz vermieden werden. Der Hersteller will mit seinem System flexibel auf andere Verbraucher im Netz reagieren und so Elektrofahrzeuge als regelbare Last nutzen. Dadurch soll das Stromnetz optimal genutzt werden. Laut Hersteller ist die Lösung von chargeBIG bei Installation und Wartung günstiger als alternative Systeme, da die Ladepunkte durch zentrale Elektronik einfach gehalten werden können. Ein weiterer Vorteil betreffe die Sicherheit, da die Ladepunkte bei Nichtbenutzung stromlos seien, so MAHLE über das System.

Aktionstag Bündnis für Luftreinhaltung
Die Einweihung der Ladepunkte war ein Beitrag von MAHLE zum Aktionstag des Bündnisses für Luftreinhaltung. Das Bündnis großer Stuttgarter Unternehmen wurde im Frühjahr 2019 gemeinsam mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten offiziell gestartet. Gemeinsames Ziel ist es, die relevanten Grenzwerte für Stickstoffoxid und Feinstaub in der Stadt möglichst ab 2020 einzuhalten. Die beteiligten Unternehmen wollen mit zahlreichen Maßnahmen positiv auf die Mobilität ihrer Mitarbeiter einwirken.

Kooperationspartner erhalten Zulassung für fahrerloses Parken

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Das von Bosch und Daimler entwickelte automatisierte Parksystem im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart hat jetzt eine behördliche Freigabe erhalten. Foto: Bosch

Die Unternehmen Bosch und Daimler haben nach eigenen Angaben einen Meilenstein auf dem Weg zum automatisierten Fahren erreicht: Für das automatisierte Parksystem im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart haben die Partner die Freigabe der zuständigen Behörden in Baden-Württemberg erhalten.

Der automatisierte Vorfahr- und Einparkservice wird per Smartphone-App abgerufen und kommt ohne Sicherheitsfahrer aus. Er ist laut Bosch die weltweit erste behördlich für den Alltagsbetrieb zugelassene vollautomatisierte und fahrerlose Parkfunktion nach SAE Level 4. „Die Entscheidung der Behörden zeigt, dass Innovationen wie das automatisierte Valet Parken zuerst in Deutschland möglich sind“, sagt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. „Fahrerloses Fahren und Parken sind wichtige Bausteine künftiger Mobilität. Mit dem automatisierten Parksystem wird deutlich, wie weit wir auf diesem Entwicklungspfad bereits gekommen sind.“ „Die Freigabe der Behörden in Baden-Württemberg hat Vorbildcharakter, um den Parkservice künftig auch weltweit in Parkhäusern zuzulassen“, sagt Dr. Michael Hafner, Leiter Fahrtechnologien und Automatisiertes Fahren der Daimler AG. „Als Vorreiter beim automatisierten Fahren machen wir mit dem Projekt den Weg frei, Automated Valet Parking zukünftig auch in Serie zu bringen.“

Eine hohe Sicherheit als gemeinsames Ziel
Das Thema Sicherheit hatte nach Angaben von Bosch und Daimler von Anfang an oberste Priorität. Da für automatisierte Fahrfunktionen, die komplett ohne Fahrer auskommen, noch keine Zulassungsverfahren etabliert sind, begleiteten die lokalen Behörden – das Regierungspräsidium Stuttgart und das Landesverkehrsministerium Baden-Württemberg – sowie Gutachter des TÜV Rheinland von Beginn an das Projekt. Ziel war es, den sicheren Betrieb der Fahrzeug- und der Parkhaustechnik zu bewerten. Das Ergebnis ist ein umfangreiches Sicherheitskonzept mit entsprechenden Test- und Freigabekriterien, die auch über das Pilotprojekt hinaus Anwendung finden können. Darin haben die Entwickler definiert, wie das fahrerlose Fahrzeug Fußgänger und andere Autos im Fahrweg erkennt und automatisch gebremst wird. Darüber hinaus wurde eine abgesicherte Kommunikation aller Systemkomponenten untereinander und die zuverlässige Aktivierung des Parkvorgangs umgesetzt.

Die Technik des fahrerlosen Parkens
Ins Parkhaus fahren, aussteigen und das Auto per Klick auf dem Smartphone zum Parken schicken – der automatisierte Parkservice kommt ganz ohne den Fahrer aus. Während dieser das Parkhaus bereits verlassen und sich anderen Dingen widmen kann, fährt das Auto selbstständig zu einem zugewiesenen Stellplatz und parkt ein. Genauso kommt das Auto auf Wunsch auch wieder vorgefahren. Dabei spielt die intelligente Parkhaus-Infrastruktur von Bosch mit der Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz zusammen. Bosch-Sensoren im Parkhaus überwachen den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und liefern die Informationen an die Steuerung des Fahrzeugs. Die Technik im Auto setzt die Befehle der Infrastruktur in Fahrmanöver um. Auf diese Weise können die Autos auch eigenständig Rampen hoch- und herunterfahren und innerhalb des Parkhauses Stockwerke wechseln. Erkennen die Infrastruktursensoren ein Hindernis, stoppt das Fahrzeug unverzüglich.

Meilensteine des Projekts
Nachdem Bosch und Daimler die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Parkens im Jahr 2015 auf den Weg gebracht hatten, erreichte die Pilotlösung im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart im Sommer 2017 einen wichtigen Meilenstein: Automated Valet Parking wurde der Öffentlichkeit erstmals im realen Verkehr vorgeführt. Auf die Premiere folgte eine intensive Test- und Inbetriebnahmephase. Seit 2018 konnten die Besucher des Museums den Parkservice im Beisein von geschultem Sicherheitspersonal live erleben und ihre Erfahrungen teilen. Im Rahmen des Pilotprojekts wurden am Fahrzeug auch Lichtkonzepte erprobt. Dabei markieren türkisfarbene Lichtsignale den automatisierten Fahrmodus und informieren so Passanten und andere Verkehrsteilnehmer, dass das Fahrzeug eigenständig unterwegs ist. Die Erkenntnisse daraus wurden auch in dem kürzlich verabschiedeten SAE-Standard (SAE 3134) berücksichtigt. Mit der finalen Freigabe durch die Behörden erreichen Bosch und Daimler nun einen weiteren wichtigen Meilenstein: In Kürze können Interessierte den Vorfahr- und Einparkservice im Alltagsbetrieb des Parkhauses des Mercedes-Benz Museums und ohne weitere Überwachung durch einen Sicherheitsfahrer live erleben.

Neues Free Flow Parking-System ist in Betrieb gegangen

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In München wurde ein neues Free Flow Parking-System von Scheidt & Bachmann in Betrieb genommen: Die Besucher des Einkaufscenters EVER.S parken künftig ohne Parktickets und ohne Schranken.

Das neue System von Scheidt & Bachmann verbindet laut Hersteller modernste Parktechnik mit höchstem Kundenkomfort: Der Kunde muss an der Einfahrt kein Ticket mehr ziehen. Schranken sind bei dem System nicht mehr vorhanden. Die einzige Schranke im Einfahrtsbereich schließt nur, wenn das Parkhaus belegt ist. Das neue Free Flow-System von Scheidt & Bachmann ersetzt die üblichen Papiertickets und soll ein ein reibungsloses Parken ermöglichen. Bezahlt werden kann über eine App oder am Kassenautomaten in bar, mit Bank- oder Kreditkarte direkt oder innerhalb von 48 Stunden. Ein Display begleitet die Autofahrer an den Ein- und Ausfahrten und ein Parkleitsystem weist ihnen schnellstmöglich den Weg zu freien Stellplätzen.
Neben einem zufriedenstellenden Kundenerlebnis ergäben sich für den Betreiber weitere Vorteile wie geringere Investitions- und Wartungskosten durch weniger Hardware. Auch der Betrieb kann optimiert werden, da Arbeiten wie das Nachfüllen oder die Entsorgung von Tickets der Vergangenheit angehören. Wie auch in der Königshof-Galerie in Mettmann wurde das Projekt gemeinsam mit dem Betreiber Parken & Management GmbH realisiert. Der Betreiber will die Zusammenarbeit mit Scheidt & Bachmann in der nächsten Zeit weiter intensivieren.

Service von ParkNow gewinnt German Innovation Award

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Julia Frank, Marketing Communications Manager bei der ParkNow Group, und Tobias Scheibling Head of Automotive in dem Unternehmen, nahmen die Auszeichnung in Berlin entgegen. Foto: Martin Diepold/Grand Visions

Im Rahmen einer feierlichen Gala im Berliner Technikmuseum wurde der von BMW und der ParkNow Group gemeinsam entwickelte Parkservice BMW Parking Place Assistant und ParkNow In Car Payments mit dem German Innovation Award in Gold ausgezeichnet.
In Berlin wurden zum zweiten Mal die Gewinner des German Innovation Award verkündet. Zu den diesjährigen Preisträgern gehört auch die ParkNow Group, die zusammen mit der BMW Group für den Service BMW Parking Place Assistant und ParkNow In Car Payments mit dem Gold-Award in der Kategorie Excellence in Business to Business – Connectivity geehrt wird.
Service soll Zeit und Geld sparen und den Parksuchverkehr reduzieren
Der Service schlägt BMW-Fahrern Parkmöglichkeiten am Straßenrand oder im Parkhaus vor, bei denen die Wahrscheinlichkeit auf einen freien Stellplatz am höchsten ist. Sobald das Fahrzeug geparkt ist, erkennt der Service automatisch, ob es sich um eine gebührenpflichtige Parkzone handelt. Das System ermöglicht es dem Fahrer, einen digitalen Parkschein über sein Navigationssystem zu lösen. Die Bezahlung erfolgt automatisch, sobald das Auto den Parkplatz verlässt. So soll nur für die tatsächlich geparkte Zeit bezahlt werden. Der Service von ParkNow wird allen Automobilherstellern mit dem Ziel angeboten, das Parken so einfach und komfortabel wie möglich zu machen. BMW-Fahrer, die über die entsprechende Sonderausstattung in ihrem Fahrzeug verfügen, können die Parkplatz-Bezahlfunktion in über 150 ParkNow-Städten in Deutschland und Österreich bereits heute benutzen.
Lob für das Bedienkonzept
Die Jury des German Innovation Awards lobt den Beitrag des ParkNow-Services zur Entlastung des Parksuchverkehrs in den deutschen Innenstädten. Das innovative Feature spare durch die Such- und Bezahlfunktion Zeit für die Autofahrer und sei überdies auch übersichtlich und intuitiv in der Benutzerführung, so die Jury-Begründung. „Die Auszeichnung bestätigt uns eindrucksvoll, dass wir mit der Integration des ParkNow-Services in BMW-Fahrzeuge nicht nur technologisch auf der Höhe der Zeit sind, sondern auch einen echten Mehrwert für unsere Nutzer schaffen“, freut sich Tobias Scheibling, Head of Automotive bei der ParkNow Group. Die Entwicklung zum autonomen Parken bleibt nach Angaben des Unternehmens auch in Zukunft ein wichtiges Fokusthema, um so den zeitintensiven Parksuchverkehr weiter zurückzudrängen.

Scheidt & Bachmann gibt neue Vertriebsleitung bekannt

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Die Scheidt & Bachmann GmbH hat bekannt gegeben, dass Guido Nobis zum Vertriebsleiter für Parksysteme in Deutschland, Österreich und der Schweiz ernannt wurde.
Nobis hat diese Position zum 1. Juli 2019 von Samuel Spaltner übernommen, der das Unternehmen auf eigenem Wunsch zum 30. September 2019 verlässt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. „Samuel Spaltner hat in den letzten Jahren maßgeblich den Vertriebserfolg im D-A-CH-Bereich gestaltet. Wir danken ihm für seine engagierte Mitarbeit und wünschen ihm in seiner neuen Position viel Erfolg“, sagt Martin Kammler, Geschäftsführer des Bereiches.
Guido Nobis ist seit über 25 Jahren bei Scheidt & Bachmann tätig und hat verschiedene Stationen im Unternehmen durchlaufen: Vom technischen Projektmitarbeiter über den technischen Vertrieb bis zum Leiter der größten Vertriebsniederlassung in Deutschland. Nobis sei ein Garant für eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden, teilt Scheidt & Bachmann zu der Personalie mit. „Gerade in der aktuellen Zeit, in der die Digitalisierung parallel zum traditionellen Parken vorangetrieben wird, brauchen unsere Kunden zukunftssichere Lösungen. Darauf werde ich meinen besonderen Fokus legen“, so Guido Nobis über seinen künftigen Aufgabenschwerpunkt. „Wir freuen uns, dass wir Guido Nobis für diese verantwortungsvolle Position gewinnen konnten. Mit seiner Branchenerfahrung und seinen umfassenden Kenntnissen ist er der ideale Partner für unsere Kunden“, so Martin Kammler.

Neue Partnerschaft zwischen Scheidt & Bachmann und ELKA-Torantriebe angekündigt

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Torben Nehls-Eller, Geschäftsführer bei ELKA-Torantriebe, und Martin Kammler, Geschäftsführer Parking Solutions bei Scheidt & Bachmann, wollen zukünftig eng zusammenarbeiten. Foto: Scheidt & Bachmann

Systemhersteller Scheidt & Bachmann und der Torantriebs- und Schrankenhersteller ELKA-Torantriebe setzen auf eine langjährige Kooperation. Ab Ende 2019 will Scheidt & Bachmann seine Parkmanagementsysteme mit Schranken von ELKA ausrüsten.

Die Unterzeichnung der Verträge erfolgte Anfang Juni auf der Messe PARKEN in Wiesbaden und ist laut Scheidt & Bachmann das Resultat einer intensiven Zusammenarbeit. Die genutzten Schranken erhalten ein neues, modernes Design, welches die beiden Unternehmen gemeinsam entwickelt haben. „Wir freuen uns, in ELKA einen Partner gefunden zu haben, der hervorragend zu unseren innovativen Systemlösungen passt,“ so Martin Kammler, Geschäftsführer Parking Solutions bei Scheidt & Bachmann. ELKA stehe für hochwertige, robuste und langlebige Schranken, die höchste Sicherheitsstandards erfüllen. Sie seien hervorragend geeignet, um das eigene Produktportfolio zu ergänzen, heißt es von Scheidt & Bachmann. „Auch wir freuen uns auf eine langjährige und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Scheidt & Bachmann, einem der weltweit führend Unternehmen im Bereich Parkmanagementsysteme“, sagt Torben Nehls-Eller, Geschäftsführer der ELKA-Torantriebe GmbH u. Co. Betriebs KG. „Unsere Kunden erwarten All-in-One Lösungen, die sowohl modernsten Anforderungen des digitalen Parkmanagements genügen, als auch langlebig und zuverlässig sind. Die Zusammenarbeit mit ELKA erlaubt es uns, diesem Anspruch gerecht zu werden und gleichzeitig unsere Kompetenz im Bereich digitale Parklösungen weiter auszubauen“, so Martin Kammler.

APCOA unterstützt Shared-Mobility-Projekt in Berlin

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Sie wollen Shared Mobility eine neue Plattform geben (v.l.): Christof Schminke, Managing Director Trafi Deutschland, Dr. Henrik Haenecke, BVG-Vorstand Finanzen, Digitalisierung und Vertrieb, Dr. Sigrid Nikutta, BVG-Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb und Philippe Op de Beeck, CEO der APCOA PARKING Group. Foto: BVG/Jörg Carstensen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben eine Pilotversion der Shared-Mobility-App Jelbi sowie eine neue Sharing-Station vorgestellt, die sich am Berliner U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee befindet. Hier können Pkws und Fahrräder entliehen werden. Partner im Projekt ist der Parkraumbewirtschafter APCOA.
An der am Bahnhof Schönhauser Allee eröffneten Jelbi-Station können Sharing-Fahrzeuge verschiedener Anbieter ausgeliehen werden. Unter anderem umfasst das Angebot vor Ort Leihfahrräder, Elektroroller und Carsharing-Autos. Zugleich stellten die Berliner Verkehrsbetriebe eine Pilotversion der Jelbi-App vor. „Berlin hat sicher die größte Vielfalt an innovativen und umweltfreundlichen Mobilitätsanbietern in Deutschland“, sagt Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG. „Gemeinsam haben wir die Chance und die Verantwortung, eine lebenswerte Zukunft für unsere Stadt zu gestalten. Mit Jelbi sind wir ein zentraler Teil der Mobilitätswende, indem wir unseren herausragenden Nahverkehr mit Bussen und Bahnen um ein weiteres Element ergänzen.“
APCOA wird Partner im Projekt
Kooperationspartner ist Parkraumbewirtschafter APCOA. Auf einer Parkfläche des Unternehmens, die sich an der Greifenhagener Straße in Prenzlauer Berg befindet, ist ab sofort Berlins neue Jelbi-Station in Betrieb. In unmittelbarer Nähe zum U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee wird der Umstieg vom Nahverkehr in die geteilte individuelle Mobilität (und umgekehrt) ermöglicht. „Die Kooperation mit der BVG passt zur Strategie von APCOA, Parkraum mit urbaner Mobilität intelligent und praktisch zu verbinden“, so Philippe Op de Beeck, CEO der APCOA PARKING Group. „Durch die Transformation unseres Parkplatzes zum intermodalen Mobilitätshub schaffen wir eine zentrale Plattform für zukünftige Mobilitätsangebote.“ An diesem Ort finden Nutzer Carsharing-Autos, Leihräder, Elektromotorroller und perspektivisch auch Elektro-Tretroller sowie eine passende Ladestation. Neu ist auch die zugehörige Jelbi-App, die die die BVG zusammen mit Kooperationspartner Trafi entwickelt hat. Die digitale Plattform soll den Nahverkehr mit anderen Mobilitätspartnern vernetzen und Funktionalität von der Routenplanung bis zur Bezahlung bieten. Neue Partner sollen schrittweise in die Funktionalität der App mit einbezogen werden. Bisher haben rund 25 Anbieter Interesse an einer Kooperation bekundet.

Parkhäuser schaffen neue Perspektiven für den Wohnungsbau

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In Köln wurde ein Parkhaus des Betreibers Contipark umgestaltet und mit zusätzlichem Wohnraum überbaut. Foto: Contipark

Die in Berlin vorgestellte „Deutschlandstudie 2019: Wohnraumpotentiale in urbanen Lagen, Aufstockung und Umnutzung von Nichtwohngebäuden“ der Technischen Universität Darmstadt und des Pestel-Instituts weist aktuell auf das immense Flächenpotential auf den Dächern von Bestandsbauten hin.
Die Studie, die von Organisationen und Verbänden der deutschen Planungs-, Bau-, und Immobilienbranche in Auftrag gegeben wurde, sieht in der Aufstockung bestehender Bauten eine Möglichkeit, in Ballungsgebieten bislang fehlenden Wohnraum zu schaffen. Während die vorangegangene Deutschlandstudie 2016 die Aufstockung von Wohngebäuden untersuchte, rückt die zweite Studie die Aufstockung von Bürogebäuden, Supermärkten und Parkhäusern in Innenstädten in den Fokus. Diese stellen Potenzialflächen in den Kernlagen von Städten, Gemeinden und Kommunen dar, auf denen bezahlbarer Wohnraum entstehen könnte. Die Studie beziffert bei konservativen Annahmen das zusätzliche Wohnraumpotenzial mit bis zu 2,7 Millionen zusätzlichen Wohneinheiten. Der Mangel an Baugrund gilt als einer der wesentlichen Ursachen für stockenden Wohnungsbau und Preissteigerungen von Mieten.
Parkhäuser mit Wohnraum aufstocken
Im Fokus der Studie stehen Nicht-Wohngebäude wie etwa Parkhäuser. „Büro- und Geschäftshäuser, eingeschossige Discounter mit ihren Parkplätzen bieten ein enormes Potenzial für zusätzliche Wohnungen – durch Nachverdichtung wie Aufstocken, Umnutzung und Bebauung von Fehlflächen. Zusätzlich lässt sich eine Auswahl an öffentlichen Verwaltungsgebäuden für neuen bezahlbaren Wohnraum nutzen“, sagt Prof. Karsten Tichelmann von der TU Darmstadt. „Ressourcen für durchaus attraktiven Wohnraum bieten zudem innerstädtische Parkhäuser“, so Tichelmann. Durch die sich verändernde Mobilität ergeben sich künftig weitere Potenziale wie vorhandene Tankstellen- und Parkplatzflächen. Selbst Parkhäuser in innerstädtischen Lagen bieten Platz für Wohnungen. Wird das oberste Parkdeck aufgestockt, geht die Studie von mindestens 20.000 zusätzlichen Wohneinheiten bundesweit aus, alles „Wohn-Parkhäuser“ in guten Innenstadtlagen. Insgesamt kommen die Wissenschaftler damit auf mehr als 1,2 Millionen Wohnungen, die bundesweit durch das „Wohnbar-Machen“ von Nicht-Wohngebäuden entstehen könnten.
„Aufstockungen tragen dazu bei, die wachsende Versiegelung von Flächen zu vermeiden. Das Zusammenfügen von großen gewerblichen Einheiten und kleinteiligen Wohneinheiten ist allerdings eine anspruchsvolle Bauaufgabe, die sorgfältig konzipiert und von erfahrenen Planern übernommen werden muss. Es gibt bereits erfolgreiche Beispiele aus Wettbewerbsverfahren,“ betont Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. „Wir müssen unseren Gebäudebestand intelligent und lebensnah verdichten – für Vielfalt und Lebensqualität in unseren Städten. Dazu sind Anpassungen im Bauplanungs- und im Bauordnungsrecht notwendig, um die Rahmenbedingungen für Aufstockung und Umnutzung zu verbessern. Außerdem müssen finanzielle Anreize und passende Förderprogramme geschaffen werden.“