Jede Anwendung und jeder Parkhausbetreiber benötigt spezielle Tickets mit individuellem Layout. Fleischhauer Datenträger ist einer der führenden Hersteller von Tickets, Karten und RFID-Produkten für Identifikations- und Zutrittskontrollsysteme. In enger Zusammenarbeit mit den Systemherstellern entwickelt Fleischhauer Datenträger zertifizierte Parktickets.
Der Einsatz zertifizierter Ticketqualitäten gewährleistet optimale Abläufe im Parkhausbetrieb und geringe Wartungskosten für die Betreiber. Alle Druckverfahren, von Offsetdruck über Flexodruck bis hin zum Digitaldruck kommen je nach technischer und gestalterischer Anforderung zum Einsatz. Sämtliche Produktionsprozesse werden im Haus umgesetzt, von der Papierprüfung, über Layoutgestaltung, Druck und Weiterverarbeitung bis hin zu einer leistungsfähigen Logistik.
Flexible und personalisierte Gestaltung von Parktickets
Die neueste technische Innovation in der Produktion von Parktickets ist der Einsatz von Digitaldruckmaschinen, die eine größtmögliche Individualisierung, Personalisierung und unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten erlauben. Fleischhauer Datenträger kann somit Parktickets anbieten, bei denen jedes Ticket innerhalb einer Ticketbox ein unterschiedliches Layout aufweist. So können Werbebotschaften noch zielgerechter platziert werden, sei es als Gutschein oder als Rabatt für einen Verkaufsartikel innerhalb eines Shopping Centers.
Kompromisslos hoher Qualitätsanspruch
Neue Park- und Zutrittssysteme mit unterschiedlichen technischen Bedingungen sowie heterogene Klimasituationen erfordern eine innovative Entwicklungsarbeit sowie neueste Maschinen und Produktionsverfahren. Philipp Halbach, Geschäftsführer von Fleischhauer Datenträger betont: „Unser Ziel ist es, unsere Kunden mit qualitativ hochwertigen Tickets für die individuellen Systemanforderungen zu versorgen und damit einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Betrieb von Parkanlagen auf der ganzen Welt zu leisten.“
fleischhauer-id.com

Fleischhauer Datenträger: Tickets maßgeschneidert
ICA: Zukunftsorientierte Lösungen in Chipkarten- und Barcodeausführung
Seit 30 Jahren profitieren unsere Kunden von unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei der Neuinstallation, dem begleitenden Support und der Erweiterung zeitgemäßer Parkraummanagementsysteme. Individuelle Beratung, feste Ansprechpartner und unser Vor-Ort-Service durch eigene Mitarbeiter sind unser Standard – und kürzeste Reaktionszeiten in jeder Beziehung ein Vorteil, der uns von zahlreichen Anbietern abhebt. So bieten wir hohe Verfügbarkeit, besondere Anwenderfreundlichkeit, langlebige Technik und innovative Technologien für das Parkraummanagement.
Entwicklungsstärke, eigene Fertigung und Nachhaltigkeitsorientierung sind die Basis unserer Lösungen mit direkten Vorteilen für unsere Kunden: Ein perfektes Design, robuste Verarbeitung, modernste Datenverarbeitungs- und Kommunikationssysteme und stromsparende Komponenten für einen effizienten, umweltfreundlichen Anlagenbetrieb. Für die Verbindung technologischer Effizienz und nachhaltiger Ressourcenschonung ist das ICA Green Chipcard System ein herausragendes Beispiel. Das ICA MultiTicket-Parksystem vereint diese Qualitäten für alle Systemfunktionen eines zeitgemäßen Parkraummanagements wahlweise in Chipkarten- oder Barcodeausführung.
Ob Sie als Großkunde 60 Parkhäuser auf einem Webserver zentral aufschalten oder nur ein einzelnes Parkierungssystem betreiben wollen: Wir bieten Zukunftsorientierung in jeder Dimension.
www.ica.de

GOLDBECK Parkhäuser: Wirtschaftlich, schnell und dauerhaft
Zeitgemäßer Parkhausbau überzeugt – von der nutzenorientierten Konzeption über die schlüsselfertige Bauleistung bis zur werterhaltenden Objektbetreuung. Seit 27 Jahren baut GOLDBECK Parkhäuser mit industriell vorgefertigten Systembauelementen aus Stahl, Beton, Aluminium und Glas. Mehr als 230.000 Stellplätze sind in dieser Zeit entstanden.
In der Vergangenheit realisierte GOLDBECK neben vielen platz- und komfortorientierten Parkhäusern, die oftmals Antwort auf schwierige Parksituationen und dichte Bebauung in Innenstädten sind, auch viele Projekte mit repräsentativem Charakter. Beispielhaft dafür sind die Parkhäuser der Mercedes-Benz-Arena, ehemals O2 World, in Berlin und das des Tierparks in Heidelberg.
Durch das elementierte Bauen mit System bietet GOLDBECK eine höchst wirtschaftliche und schnelle Bauweise für individuelle Parkhauslösungen. Dank hochfester Betondeckenplatten kommen GOLDBECK Parkhäuser weitgehend ohne Beschichtung aus. Das macht sie wartungsarm.
Beim Know-how gilt „made in Germany“: Die gesamte Ingenieurleistung kommt aus dem eigenen Hause, circa 70 Prozent des gesamten Parkhauses fertigt und montiert das Unternehmen selbst. Der Einsatz modernster Parkhaustechnik wie zum Beispiel LED-Beleuchtung und regenerative Energiegewinnung durch integrierte Solaranlagen, schafft zukunftsorientierte Gesamtlösungen.
Ein bundesweites, flächendeckendes Niederlassungsnetz der GOLDBECK Gruppe an 30 Standorten in Deutschland und weiteren Niederlassungen im europäischen Ausland bietet Kompetenz und Kundennähe – direkt vor Ort.
www.goldbeck.de/startseite/

KÖSTER-PARKING: Nachhaltige Wirtschaftlichkeit dank modularer Bauweise
Seine flexible Modulbauweise macht KÖSTER-PARKING unabhängig von speziellem Bautechniken oder bestimmten Materialien. Das Kompetenz-Center ist somit in der Lage, individuelle Parkraumlösungen zu realisieren, die exakt auf die Anforderungen der Nutzer und das Budget des Investors zugeschnitten sind.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Spezialbereich dabei auf das gesamte Leistungsspektrum der Köster GmbH zurückgreifen kann – ein Full-Service-Bauunternehmen, das in der ganzen Welt des Bauens zu Hause ist. Die Kunden profitieren von einer ganzheitlichen Baulösung aus einer Hand inklusive aller Tiefbauleistungen und dem Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz. Sie können sich zum einen auf die technisch perfekte Fertigstellung verlassen, zum anderen auf einen nachhaltig wirtschaftlichen Betrieb der Parkhäuser vertrauen. Denn die Grundlage aller Leistungen von KÖSTER-PARKING bildet die umfassende Beratung, zu der auch eine Standortanalyse sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zählt. Dabei kann KÖSTER-PARKING auf über Jahre gesammelte Erkenntnisse zurückgreifen, die sie nach dem Best-Practice-Prinzip abruft. Diese Erfahrung kombiniert KÖSTER-PARKING mit aktuellen Entwicklungen im Parkhausbau. Das Ergebnis: nachhaltig wirtschaftliche Parkhäuser mit einem hohen Nutzerkomfort.
Ein aktuelles Beispiel ist der schlüsselfertige Neubau eines Parkhauses für die Tesa SE in Norderstedt.
www.koester-bau.de

epoflor: Kompetenz von der schweren Betoninstandsetzung bis zur fertigen Parkanlage
Seit 40 Jahren für die fachmännische Herstellung von Industrie- und Designböden bekannt, stellt sich die epoflor GmbH heute der Gesamtverantwortung für funktionale und wertbeständige Parkanlagen. Ohnehin rollt jedes Auto in Deutschland und darüber hinaus früher oder später auf Parkflächen, die von epoflor Teams mit Oberflächenschutzsystemen ausgestattet wurden; wie in Europas größtem Parkhaus Allianz Arena oder auf den Flughäfen der Republik.
Bei der Sanierung der dreigeschossigen Tiefgarage am Stadtgraben in Riedlingen/Oberschwaben statt zeigt sich eindrucksvoll die umfassende Kompetenz als Technologie-Partner: bei der Betoninstandsetzung wie bei Umbau-maßnahmen für den Brandschutz, beim kathodischen Korrosionsschutz oder beim kompletten Neueinbau der Entwässerung. Die vor nicht einmal 20 Jahren gebaute Anlage musste total saniert werden. Epoflor übernahm nicht nur die fachmännische Ausführung eigener Gewerke sondern die Projektkoordination z.B. zwischen Hauselektrik, Lüftungstechnik und Brandschutz.
Am Ende führt epoflor 7.500 m² Oberflächenschutz aus: zertifizierte Hochleistungs-Beschichtungssysteme nach OS11a auf zwei Zwischenebenen und nach OS8 auf Boden-platte und Auffahrtspindel – je Etage andersfarbig markiert.
Die professionelle Projektsteuerung durch den Bauleiter Schwendiger jun ermöglicht die voraussichtliche Wiedereröffnung der Anlage Ende 2016 anstatt März 2017.
www.epoflor.de

Hydro-Tech GmbH: Mit IQ am Bau
Die Hydro-Tech GmbH aus Bobingen (Kreis Augsburg) zählt deutschlandweit sowie international zu einem der Innovationsführer für fachgerechte Beton- und Bausanierung. In über 25 Jahren hat sich das Unternehmen unter der Leitung von Firmengründer Jürgen Fritsche zu einem Spezialisten im Bereich Betoninstandsetzung entwickelt.
In den vergangenen Jahren hat die Sanierung von Parkhäusern und Tiefgaragen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dieser Bereich bildet daher Schwerpunkt und Spezialgebiet der Hydro-Tech GmbH.
Sanierung der zweigeschossigen Tiefgarage Officium in Stuttgart/Vaihingen
Sie bietet Platz für über 500 Stellplätze, das 1. Untergeschoss ist über diverse Lichthöfe mit den Innenhöfen des darüber liegenden Bürokomplexes verbunden, welcher an zahlreiche namhafte Gesellschaften vermietet ist.
Geplante Sanierungsarbeiten
Die Bodenflächen wiesen diverse Risse auf, an denen teils erhebliche Chloridbelastungen festgestellt wurden. Dementsprechend waren Salzausblühungen und Korrosionsschäden erkennbar. Das vorhandene Beschichtungssystem war stellenweise abgelöst und ließ deutliche Abnutzungserscheinungen erkennen.
Schutzmaßnahmen
Um die Beeinträchtigung durch Lärm und Witterung zu vermeiden, wurden die Deckenöffnungen durch eine aufwendige Gerüstkonstruktion abgeschottet und beidseitig mit Lärmschutzmatten verkleidet. Die einzelnen Bauabschnitte mussten ebenfalls staub- und schallschutztechnisch abgesichert werden.
Betonsanierung
Der flächige Betonabtrag im Höchstdruckwasserstrahlverfahren auf ca. 5.000 m² wurde mit einem Roboter durchgeführt. Auch der schadhafte Beton an den Stützen- und Wandsockeln wurde mit 3.000 bar Wasserdruck abgetragen und anschließend reprofiliert.
Beschichtungs- und Malerarbeiten
Die Beschichtung der Wand- und Deckenflächen trägt einen Großteil dazu bei, die Garage dauerhaft zu schützen und dem Nutzer ein neuwertiges Erscheinungsbild darzustellen. Dafür musste eine Fläche von ca. 10.000 m² gereinigt, grundiert und abschließend beschichtet werden.
„IQ am Bau“ ist der Leitgedanke der Hydro-Tech GmbH. Er steht für innovative Verfahrenstechniken und eine professionelle Ausführung bei effizientem Einsatz von Personal, Material und Maschinen. Hydro-Tech GmbH gewährleistet damit eine intelligente Instandsetzung Ihrer Immobilie und sorgt dafür, dass deren Wert und Rentabilität langfristig erhalten bleiben.
www.hydro-tech.de

Koelnmesse legt den Grundstein für das neue Messeparkhaus Zoobrücke
Mit der Grundsteinlegung für das neue Parkhaus an der Zoobrücke hat die Koelnmesse am 8. September den Startschuss für ihr Investitionsprogramm „Koelnmesse 3.0“ gegeben.
„Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, unser Gelände fit für das Messegeschäft der Zukunft zu machen“, sagte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Mit der ersten Neubaumaßnahme im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 soll bis Ende 2017 in unmittelbarer Messenähe ein modernes Parkhaus entstehen, das neben 3.260 Pkw-Stellplätzen auch umfangreiche Logistikflächen für den Auf- und Abbauverkehr bereithält und zugleich die Stadt vom Verkehr entlasteten soll.
Geschwungener Baukörper mit einzigartiger Fassade
Für das geplante Parkhaus und das zugehörige Logistikgebäude hatte die Koelnmesse Mitte 2015 einen „Design and Build“-Wettbewerb ausgelobt. Als Sieger ging das Kölner Büro schultearchitekten gemeinsam mit der Deutschen Industrie- und Parkhaus GmbH (dip) mit dem Konzept eines geschwungenen Baukörpers hervor. „Wir wollten ein Gebäude schaffen, das sich mit seiner eigenständigen Formensprache in das Umfeld einpasst. Gleichzeitig wird das Parkhaus eine architektonische Landmarke für die Koelnmesse und den Stadtraum sein“, so Wilhelm Schulte, schultearchitekten. Schließlich ist das Parkhaus von der Zoobrücke für viele Kölner und Gäste der Stadt prominent sichtbar. Ein besonderes Highlight ist die Gestaltung der Nordfassade im Bereich der Zoobrücke. Hierfür entwarf das Stuttgarter Büro wulf architekten eine Fassade aus Metallschuppen mit über 3.000 Einzelelementen – bisher einzigartig in Deutschland.
„Das Parkhaus wird eine architektonische Landmarke für die Koelnmesse und den Stadtraum sein“

Zu den zentralen Anforderungen an das Parkhaus gehören die Sicherstellung eines zügigen Verkehrsabflusses zu Messezeiten sowie die Kombination von Park- und Logistikflächen. Daher erhielt das aus zwei Baukörpern bestehende Parkhaus eine Struktur, die durch innenliegende Verbindungsrampen einen zügigen Verkehrsfluss ermöglichen soll. Ein weiteres Plus: die getrennte Ausfahrt stadtein- und stadtauswärts.
Das Parkhaus im Überblick
– 3.260 Pkw-Stellplätze insgesamt, davon 35 Stellplätze für Menschen mit Behinderung, 10 Elektro-Ladeplätze und 280 Stellplätze für Frauen
– Logistikfläche mit zentraler Lkw-Registrierung und Zollabfertigung
– Fläche des Baugrundstücks: 29.500m²
– Nutzfläche auf 5 Parkdecks: 79.650m² (ohne Erdgeschoss/Logistikfläche)
– Kosten: rund 27 Millionen Euro
– Baustart: 22.08.2016
– Fertigstellung: Ende 2017
Freie Park + Ride-Plätze in Echtzeit per App anzeigen lassen
Wenn Autofahrer wissen, ob ein Park + Ride-Parkplatz frei ist, sind sie eher bereit, ihr Auto abzustellen und auf die S-Bahn umzusteigen. Das ist die Grundidee eines Pilotprojekts zum aktiven Parkraum-Management, das der Verband Region Stuttgart derzeit gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH umsetzt.
An 15 Park + Ride-Anlagen entlang der S-Bahn-Linien S2 (Schorndorf) und S3 (Backnang) soll die Parkplatz-Belegung mithilfe von Sensoren der Robert Bosch GmbH minutengenau erfasst und in Echtzeit kommuniziert werden. Die Information über freie Stellplätze soll über die App und Internetseite des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart GmbH (VVS) abrufbar sein. Elf Städte und Gemeinden im Nordosten der Region Stuttgart haben sich bereit erklärt, das Pilotprojekt zu unterstützen. Sie werden für die meist kommunalen Park + Ride-Anlagen Internetzugänge und Stromanschlüsse zur Verfügung stellen. Der Verband Region Stuttgart unterstützt dieses Projekt über einen Förderzuschuss aus dem Landesprogramm „nachhaltige Modellregion Stuttgart“.
Für Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling vom Verband Region Stuttgart trägt dieser Testlauf dazu bei, den Wechsel zwischen Auto und öffentlichem Verkehr attraktiver zu machen: „Wir verbessern so unter Anwendung neuester Technologien das Service-Angebot in der Region.“ Bei innerstädtischen Parkhäusern ist die Echtzeitanzeige von verfügbaren Parkplätzen seit Jahren mittels Zählung der Schrankenöffnungen Standard. „Bei Park + Ride-Anlagen beschreiten wir Neuland“, führt Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler aus. Schließlich gebe es dort keine Schranken und zum Teil mehrere Ein- oder Ausfahrten.
Internet der Dinge
„Mit unseren Sensoren machen wir die Parkplätze zu einem Teil des Internets der Dinge. Wir nehmen Autofahrern die Suche nach freien Park + Ride-Stellplätzen ab. Damit reduzieren wir den Parksuchverkehr und entlasten die Umwelt“, sagt Dr. Dirk Hoheisel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.
Das Pilotprojekt begann Anfang des Jahres mit der Installation der Bosch-Sensoren und läuft bis Juni 2018. Begleitend dazu werden die Belegungsdaten ausgewertet und überprüft, ob die Echtzeitinformation zu freien Park + Ride-Plätzen tatsächlich mehr Autofahrer in Busse und Bahnen bringt. In der Region Stuttgart gibt es über 100 Park + Ride-Anlagen mit zwischen 50 und 700 Stellplätzen. Im Bereich des Pilotprojekts verfügt die kleinste Anlage über 49 Plätze (Schorndorf) und die größte über 520 Stellplätze (Waiblingen).

Wie auf dem Tiefgaragendach eine grüne Oase entsteht
Wie sich ein Tiefgaragendach in eine attraktive, hochwertige Grünanlage verwandeln lässt, zeigt das Postdörfle in Stuttgart. Hier sorgen 500 Kubikmeter Liapor dafür, dass der maximale Auflastdruck nicht überschritten wird. Gleichzeitig ließ sich dank der Einblastechnik vom Silo-Lkw die Auffüllung besonders schnell und wirtschaftlich vollziehen. Und die feuchteregulierende Wirkung des Blähton-Granulats unterstützt zudem das Wachstum der intensiven Dachbegrünung.
Die zunehmende Verdichtung von innerstädtischen Wohngebieten stellt hohe Ansprüche an die Gebäudearchitektur, aber auch an die Gestaltung von Grünflächen. Hier gilt es, auch auf engstem Raum hochwertige Freiflächen zu schaffen, die den Bewohnern ein Stück Natur vor der Haustür bieten und als grüne Oasen auch für Fauna und Flora verfügbar sind. Wie sich diese Anforderungen in der Praxis optimal umsetzen lassen, zeigt das sogenannte Postdörfle im Norden Stuttgarts. Hier entstand vor Kurzem unter der Bauherrschaft der Stuttgarter GWG Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG ein neues Wohnquartier mit über 40 Eigentumswohnungen.
Auflastdruck als limitierender Faktor
Für eine ansprechende Grünraumgestaltung blieb beim Postdörfle aber nur der Platz zwischen den vierstöckigen Gebäuden – direkt auf dem Dach der 24 mal elf Meter großen Tiefgarage. „Hier ging es darum, ein besonders leichtes und stabiles Material für die Auffüllung des Tiefgaragendachs zu finden“, erklärt Uli Sautter von der Stier Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG in Stuttgart, die hier sämtliche Gärten und Wegflächen gestaltete. „Die Entscheidung fiel für rund 500 Kubikmeter Liapor-Rundkorn der Korngröße 8-16 mm, womit sich eine Überschreitung des maximal zulässigen Auflastdrucks von bis zu 21 kN/m² im Bereich der Wachstumsflächen und der Belagsflächen ausschließen ließ.“
Dass sich das gesamte Blähton-Volumen zeit- und kostengünstig mittels bis zu 120 Meter langer Schlauchleitungen direkt vom Silo-Lkw auf das Garagendach einbringen ließ, war ein weiterer Entscheidungsgrund für Liapor. „Die Einblastechnik sorgt im Gegensatz zur Verarbeitung anderer Füllmaterialien für einen sehr schnellen und wirtschaftlichen Eintrag ohne zusätzliche Nachverdichtung“, so Uli Sautter. So ließ sich die gesamte, bis zu 2,50 Meter mächtige Auffüllung innerhalb von nur zwei Wochen im Februar diesen Jahres komplett abschließen.
Wachstumsfördernde Sicherheit
Beim Postdörfle wurden die Liapor-Blähton-Kugeln in einer zwei bis 2,50 Meter mächtigen Schicht aufgetragen. Auch bei dieser Materialstärke ist optimale Stabilität gegeben, da sich das Granulat ganz von alleine zur dichtesten Kugelpackung zusammenfügt – für dauerhafte statische Sicherheit. Mit Liapor ließen sich so alle statisch-bautechnischen Vorgaben optimal umsetzen, doch auch die eigentliche Grünraumgestaltung wird so aktiv unterstützt: „Die Fähigkeit, Wasser zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben, ist ein weiterer positiver Effekt des Liapor-Blähton-Granulats, den alternative Materialien nicht bieten können. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die gesamten Vegetationsflächen aus“, so Uli Sautter.

Gesunde Intensivbegrünung
Die obere Begrenzung der Liapor-Schüttung bilden ein Geogitter und ein Geotextil. Darauf wurden in jeweils 50 bis 60 Zentimetern Stärke eine Schottertragschicht im Bereich der Wege sowie eine Intensivsubstratschicht im Bereich der Vegetationsflächen angelegt. Diese bildet die Basis für die als intensive Begrünung ausgelegte Bepflanzung. Und die kann sich sehen lassen: „Alle Bäume, Hecken, Sträucher und Rasenflächen sind gesund und wachsen ohne Probleme“, so das Fazit von Uli Sautter. „Der gesamte Aufbau ist stabil und weist keinerlei Setzungen oder Absenkungen auf.“
Goldbeck baut 56 Parkhäuser in einem Jahr

Die Goldbeck GmbH steigerte ihre Gesamtleistung im vergangenen Geschäftsjahr um 10,5 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro. Damit konnte Goldbeck auch im 47. Geschäftsjahr an das kontinuierliche Wachstum der vorangegangenen Jahre anknüpfen.
Gewerbeobjekte tragen maßgeblich zur Gesamtleistung bei
Zur Gesamtleistung des abgelaufenen Geschäftsjahres trug der Bau von Gewerbeobjekten als Kerngeschäftsfeld den mit Abstand größten Teil bei. Rund 20 Prozent der Gesamtleistung generierte Goldbeck im Ausland. Im Geschäftsjahr 2015/16 hat Goldbeck insgesamt 409 Gebäude fertig gestellt und an die Eigentümer übergeben. Unter den fertig gestellten Objekten waren 56 Parkhäuser, 220 Logistik- und Industriehallen und 67 Bürogebäude.
Laut Goldbeck lag die Eigenkapitalquote des Unternehmens zum 31. März 2016 bei 62 Prozent und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt von 15,6 Prozent (Quelle: Hauptverband der deutschen Bauindustrie). Insgesamt investierte Goldbeck nach eigenen Angaben während des abgelaufenen Geschäftsjahres über 20 Millionen Euro in das Anlagevermögen. Die Investitionen konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf den weiteren Ausbau der Werke.
Mitarbeiterzahl wächst weiter – neue Mitarbeiter gesucht
Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich nach Unternehmensangaben im Geschäftsjahr 2015/16 um rund 15 Prozent und lag zum Geschäftsjahresende bei 4.497. Aktuell sucht Goldbeck mehr als 350 neue Mitarbeiter an verschiedenen Standorten im In- und Ausland.

„Sofern sich in Bezug auf unseren aktuellen Auftragsbestand keine deutlichen Bauverzögerungen ergeben, rechnen wir auch im laufenden Geschäftsjahr wieder mit einer weiteren Steigerung unserer Gesamtleistung“, blickt Jörg-Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Unternehmensführung, optimistisch in die Zukunft. „Den Ausbau der europäischen Aktivitäten setzen wir verstärkt fort. Ein Schwerpunkt liegt auf Großbritannien, wo wir im vergangenen Geschäftsjahr sehr erfolgreich waren. Hinzu kommen Skandinavien und die Niederlande.“


