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bebarmatic setzt auf neue Vertriebsformate

Der Hersteller von Park- und Zutrittssystemen bebarmatic startet in diesem Jahr mit einer Reihe neuer Partnerkonferenzen. Diese Veranstaltungsformate ersetzen den bis dato fest gebuchten Messeauftritt bei der Intertraffic Amsterdam. Weiter geplant sind Kamingespräche mit Bestands- und Zielkunden.

Läuft bei bebarmatic: Seit dem Management Buyout im November 2015 verzeichnen die Duisburger nach eigenen Angaben ein Umsatzplus von rund 40 Prozent. Im gleichen Zeitraum habe sich die Rendite mehr als verdoppelt. „Es sind also keine wirtschaftlichen Gründe, warum wir uns entschlossen haben, auf der Intertraffic in Amsterdam nicht mehr auszustellen“, sagt CFO Bernd Beckers, zuständig für Finanzen und Vertrieb in der Geschäftsführung des Herstellers. Vielmehr habe die Auswertung von Gesprächsprotokollen ergeben, dass immer weniger Zielkunden der Branche die Messe für Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in der niederländischen Hauptstadt besuchen. Bedenkt man, dass bebarmatic quasi zum Urgestein der Intertraffic gehört, eine wegweisende Entscheidung. Seit 1986 waren die Duisburger ununterbrochen auf der alle zwei Jahre stattfindenden Fachausstellung dabei.

CEO Thomas Stroinski nennt einen wichtigen Grund: „Vertreter deutscher Kommunen dürfen aus Kostengründen gar nicht mehr dorthin. Dadurch ist uns schon ein großer Teil unserer früheren Standbesucher weggebrochen.“ Natürlich sei auch der personelle und finanzielle Aufwand für Aussteller auf dieser Weltleitmesse erheblich. „Das waren immer vier Wochen, die zahlreiche Mitarbeiter durch die Messeaktivitäten massiv gebunden haben“, so Stroinski. Das solle aber nicht heißen, dass man künftig in Gänze auf Messeauftritte verzichten will, betonen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter des Systemherstellers aus Duisburg. Gut eingeführte nationale Messen wie die deutsche PARKEN und die Security in Essen sowie die britische Parkex habe man nach wie vor auf der Agenda.

Partnerkonferenzen

Ergänzend dazu – und das ist das zweite große Novum – will bebarmatic im Mai eine eigene Partnerkonferenz auf die Beine stellen. „Das Ziel ist, unsere nationalen und internationalen Partner und Kunden in einen intensiven Austausch zu bringen“, erklärt Vertriebsspezialist Beckers. Tüftler Stroinski ergänzt: „Wir möchten das Ohr ganz eng am Markt haben und nicht am Bedarf vorbei entwickeln.“ Die Veranstaltung soll in einem Kongress-Hotel in der Nähe von Duisburg stattfinden und neben Präsentationen auch Workshops umfassen. Die Partner und bebarmatic stellen dabei eigene Referenzprojekte vor und es soll viel Raum für Kennenlernen, Diskussion, Austausch sowie Wünsche und Anregungen der Partner bleiben. Ein Get-Together und ein Gala-Dinner sollen dazu beitragen. „Dialog statt Monolog heißt die Devise“, so Stroinski. Auf der Intertraffic sei für gezielte Gespräche und Ideenaustausch immer weniger Gelegenheit gewesen.

Und die Vorstellungen von Beckers und Stroinski gehen noch weiter. Geplant sind im weiteren Jahresverlauf „Kamingespräche“ mit ausgewählten Bestands- und Zielkunden. Ziel sei auch hier, auf neue und veränderte Anforderungen schnell reagieren zu können und Rückschlüsse für die eigenen Entwicklungen zu erhalten.

Verändertes Marktgeschehen

Hintergrund dieser veränderten Kundenansprache und neuen Vertriebsstrategie sei auch der Wunsch kundenspezifischer Lösungen im Bereich der Zutrittskontrolle. „Wir setzen schon lange auf eine geringe Fertigungstiefe und kaufen die benötigten Baugruppen angepasst an den technischen Fortschritt ein“, sagt Thomas Stroinski. Das lasse bebarmatic flexibel auf Trends am Markt reagieren.

Wenn man rechtzeitig davon erfährt. Denn was in Deutschland vielleicht noch funktioniert, ist im Ausland womöglich längst passé. „Ticketless und barrierless ist zum Beispiel in England schon gang und gäbe“, weiß der Kenner des internationalen Marktgeschehens, Stroinski. In Deutschland hingegen sei ein Verzicht auf Papierticket und Schranke noch nicht absehbar. Ein allgemeiner Trend sei indes erkennbar: der tendenziell sinkende Hardware-Anteil bei gleichzeitiger Hinwendung zu vernetzten Zutrittslösungen, die etwa auf Smartphones, Apps oder Online-Buchungen aufsetzen.

„Deshalb möchten wir bestimmte Märkte lieber gezielt angehen und systematisch aufbereiten“, sagt Marketingfachmann Beckers. „Da helfen uns kleinere, dedizierte Veranstaltungen, bei denen wir zuhören können, deutlich mehr.“

ICA: Pionier der Plastikkarten

Vertriebsleiter Mirko Linder und Geschäftsführer Christian Wulff. Fotos: Marko Ruh

ICA ist vielen in der Parken Branche ein Synonym für die Chipkarte. Das war vor 30 Jahren. Seitdem hat sich das betont mittelständische Unternehmen aus Dortmund zum Hersteller und Lieferanten kompletter Parksysteme entwickelt. In der Firmenphilosophie stehen Flexibilität und Kundennähe an vorderster Stelle, wie Geschäftsführer Christian Wulff und Vertriebsleiter Mirko Linder im ausführlichen Gespräch mit Parken aktuell betonen – und auch ausstrahlen.

Von Marko Ruh, Chefredakteur Parken aktuell

Mit der Chipkarte fing vor über 30 Jahren alles an. Während andere Hersteller von Parkscheinautomaten ihre Geräte weiterhin mit Tickets aus Papier füttern ließen, führte ICA ein Medium ein, das wiederverwendbar und aus Kunststoff ist. „Für Plastikkarten haben wir ein Monopol seit 1986“, so Geschäftsführer Christian Wulff. Von der Dimensionierung erinnern sie an Kreditkarten, innen drin steckt ein Chip, der les- und beschreibbar ist. Das Chipkartensystem wurde in vielen Bereichen gut angenommen, in denen das Wertige der Karten von den Betreibern gefragt ist, beispielsweise in Einkaufszentren. Außerdem lassen sich die Parkkarten beidseitig aufwendig bedrucken und als attraktives Werbemedium einsetzen. Papiertickets haftet hingegen das Wegwerf-Image des Einmalprodukts an – das aber durchaus praktisch ist. So gibt es auch hierfür zahlreiche Einsatzszenarien. ICA fährt deshalb seit langem zweigleisig und führt auch Papiertickets mit Barcodes im Programm. „Das Verhältnis ist in etwa 50 zu 50“, sagt Vertriebsleiter Mirko Linder.

USP Kundenorientierung

Vom Gründungsmythos mal abgesehen, haben Wulff und Linder viel mehr zu erzählen als nur von der Konkurrenz zweier Kartensysteme. Längst hat sich ICA als Anbieter kompletter Systeme für den Betrieb von Parkierungsanlagen einen Namen gemacht. Ob Plastikkarte oder Papierticket, das entscheidet der Kunde. Überhaupt steht der Wunsch des Kunden für die Westfalen an vorderster Stelle. Als mittelständisches Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitern sei man flexibel genug, auch individuelle Wünsche zu berücksichtigen. Gerade die Nische sei eine Stärke von ICA, so Wulff.

Das Know-how beschränke sich dabei nicht auf beschrankte Einfahrtslösungen. Man sei für „IDs in jeglicher Form“ offen, sagt Linder. Also überall, wo ein Medium zur Authentifizierung im Spiel ist, vorzugsweise ein Chip. Als Beispiel nennt der Vertriebsleiter das Krankenhaus Hamm. Dort hat ICA die Funktionalität der vorhandenen Mitarbeiterausweise erweitert. Diese werden seitdem nicht mehr nur für das Ein- und Ausstempeln eingesetzt, sondern auch für das Parken inklusive der monatlichen Abrechnung. Eine Besonderheit bei diesem Projekt: ICA hat auf bestehende Systeme aufgesetzt. Solche Aufträge gehen also immer mehr in Richtung IT-Dienstleistung. Um die Hardware geht es dabei nur noch am Rande.

Insofern passt es auch, wenn Christian Wulff bei der Beschreibung der Betriebsstandorte nicht von Produktion spricht, sondern von „Assemblierung und Anpassung an individuelle Kundenwünsche“. Dieses Zusammenbauen eingekaufter Module findet wie Entwicklung und Verwaltung in Dortmund statt. In den Werkshallen ist auch das Lager untergebracht, wo ICA sämtliche Ersatzteile schnell parat hat.

Menschliche Beziehungen auf Augenhöhe

Ein paar Räume weiter haben die Mitarbeiter der Service-Hotline ihre Büros. Oftmals lassen sich Probleme von dort aus ohne Techniker vor Ort lösen – also Level 2 Service. Andernfalls unterhält ICA ein flächendeckendes Servicenetz mit eigenen Mitarbeitern. „Die sind spätestens in 24 Stunden überall“, versichert Christian Wulff. Da ist sie wieder, die Kundenorientierung. Vertriebsleiter Linder formuliert es so: „Unsere Kunden sind keine Nummern, bei uns findet Betreuung durch Menschen statt. Wir kennen uns über Jahre und begegnen uns stets auf Augenhöhe.“ Daraus entstehen feste Kundenbeziehungen, nicht selten hätten diese über Jahrzehnte Bestand. „Ehrliche Arbeit, ein ehrliches Konzept und Zuverlässigkeit. Das zahlt sich aus“, ist Christian Wulff überzeugt. Süffisant ergänzt er: „Ein gewisses Understatement gehört sicher auch dazu.“

Zu dieser langfristigen Ausrichtung gehört, dass ICA seinen Kunden Wartungspakete anbietet, um die Zuverlässigkeit der Hardware fachgerecht zu gewährleisten. Klar auch, dass man von Anfang an kompetent berät und bei der Installation und Konfiguration der Anlagen sehr individuelle Kundenwünsche berücksichtigt. Aufgrund dieser Mischung aus Zuverlässigkeit, Wartung, Kompetenz und Service sichert ICA seinen Kunden Investitionssicherheit zu.

Mitarbeiter der Service-Hotline.

Konzept mit Zukunft

Das bodenständige Auftreten scheint anzukommen. Ein sicheres Indiz ist die wirtschaftliche Entwicklung des Dortmunder Parksystem-Anbieters, der seit zehn Jahren stetig wächst – mit fast durchgängig zweistelligen Wachstumsraten. So hatte ICA im letzten halben Jahr mit den typischen Folgeerscheinungen dynamischer Entwicklung zu tun: Erweiterung der Software-Entwicklungsabteilung, Verstärkung des Einkaufs und des Projektmanagements. Auch die Installationsabteilung soll wachsen und eine weitere Servicestelle eröffnen. ICA braucht bald mehr Platz, um nicht aus allen Nähten zu platzen. Mirko Linder grinst: „Wir sehen nur Arbeit.“ Und ganz nebenbei haben Wulff und sein Team den Firmenauftritt erneuert und an das Corporate Design der Gruppe angepasst.

Zuversicht statt Angst herrscht somit bei den innovationsfreudigen Westfalen vor. „Digitalisierung ist ein Thema“, sagt Mirko Linder ohne Ehrfurcht vor diesem dicken Brett. Bei ICA eigentlich auch kein Zukunftsthema, sondern längst Gegenwart. „Big Data ist da“, sagt ICA Geschäftsführer Christian Wulff. Man müsse mit den Daten nur etwas anfangen.

Technologien von heute für morgen

Noch nicht wirklich gekommen ist hierzulande die Zeit, in der man Schranken abbaut. Schon vor gut zwei Jahren habe man dennoch Pilotprojekte gestartet, bei denen die Ein- und Ausfahrten ausschließlich per RFID gesteuert und kontrolliert werden – ganz ohne Schranken, barrierefrei, so Wulff. Auch in Verbindung mit Elektromobilität könnten für ICA neue Geschäftsfelder entstehen. Mirko Linder denkt etwa an die Einbindung von Ladestationen in Parksysteme. Allerdings sind sich Vertriebsleiter und Geschäftsführer einig, dass das Angebot an Elektrofahrzeugen bislang noch nicht überzeuge. Ökonomisch relevante Bedeutung trauen die beiden den Stromern ab 2021 zu.

Damit wird sich die Automobilindustrie ein Stück weit neu erfinden müssen. „Auch unsere Branche wird sich in fünf Jahren ändern“, ist sich Christian Wulff sicher. Umso bedeutender werde die eigene, flexible Entwicklungsabteilung. Im Prinzip könne man technisch so gut wie alles machen. Betriebswirtschaftlich hingegen lasse sich längst nicht alles, was manche vielleicht faszinieren mag, erfolgreich umsetzen. Als Beispiel nennt Wulff die Schranke: „Die wird schon noch ein Weilchen bleiben.“ Ohne sichtbare Barriere seien Kontrolle, Sicherheit und Sanktionierung einfach schwierig. Trotz alledem werde das Thema Kennzeichenerkennung per ANPR-Kamera (Automatic Number Plate Recognition) auch in Deutschland kommen. Diese Form der Einfahrtkontrolle sei im Ausland fast schon gang und gäbe – ICA hat sie im Portfolio.  

Assemblierung der ICA Kassenautomaten in Dortmund.

Maximale Sicherheit und minimaler Energieverbrauch

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Fotos: Trilux

Der Frankfurter Römer und der Kaiserdom sind zwei der wichtigsten historischen Wahrzeichen Frankfurts – und ganzjährige Publikumsmagneten. Entsprechend hoch frequentiert ist auch das Parkhaus Dom Römer, das den Besuchern mitten im Herzen der Mainmetropole mit insgesamt 500 Stellplätzen eine zentrale Parkmöglichkeit bietet.

Hier spielt die Beleuchtung eine wesentliche Rolle, denn sie muss zum Schutz von Personen und Fahrzeugen den aktuellen Normen entsprechen und den Nutzern ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Vor drei Jahren entschied sich die Betreibergesellschaft für die Umrüstung auf LED-Technologie. Doppelter Effekt: Eine dreifach höhere Lichtleistung sorgt für deutlich verbesserte Sichtbedingungen und ein gestiegenes Sicherheitsempfinden. Gleichzeitig konnten die Betriebskosten durch die Sanierungsmaßnahme deutlich gesenkt werden.

Nach einer umfassenden Prüfung entschied sich die Betreibergesellschaft dafür, die drei Etagen – insgesamt rund 6.000 Quadratmeter Nutzfläche – mit Nextrema LED Feuchtraumwannenleuchten von TRILUX auszustatten. Mit der Konzeption und Umsetzung des Projekts wurde das Ingenieurbüro Freudl & Ruth aus Bruchköbel bei Hanau beauftragt.

Dreimal mehr Licht und 11 Prozent weniger Energieverbrauch

Insgesamt wurden im Parkhaus Dom Römer 950 der LED Feuchtraumleuchten verbaut, die laut Hersteller dank eines robusten Aluminiumdruckguss-Körpers extrem widerstandsfähig sind und auch in feuchten sowie staubigen und  schmutzigen Umgebungen dauerhaft zuverlässig leuchten. Das Licht der Nextrema LED sei angenehm gleichmäßig, hell, blendfrei und besonders energieeffizient. Durch die höhere Energieeffizienz ließen sich die Energiekosten für die Beleuchtung um mindestens elf Prozent senken, so dass sich die Investitionskosten laut Herstellerangaben schnell über die Einsparungen amortisieren. Die hohe Lebensdauer der LED-Leuchten von 50.000 Stunden und die besonders großen Wartungsintervalle reduzierten zudem die gesamten Betriebskosten für die Leuchte langfristig.

Im Mittelpunkt des Beleuchtungskonzeptes stand die Frage: Wie beleuchtete man eine Tief-Parkgarage, in die kein Tageslicht eindringt, so, dass es den Besuchern das Gefühl der maximalen Sicherheit bietet – und dabei so energieeffizient wie möglich ist? Hier setzten die Lichtplaner auf zwei verschiedene Maßnahmen. Zum einen wurden Zonen wie der Ein- und Ausfahrtsbereich und die Frauenparkplätze für maximale Sicherheit und Orientierung grundsätzlich besonders hell beleuchtet. Darüber hinaus wurde die gesamte Beleuchtungsanlage über ein Lichtmanagementsystem gesteuert, wobei die in den Leuchten integrierten Bewegungssensoren die Anwesenheit von Personen und Fahrzeugen erfassen.

Für eine ausreichende Weitsicht sind die Leuchten dabei segmentweise geschaltet, sodass immer neun Leuchten gleichzeitig anspringen – und zwar ohne Startphase auf volle Leistung. Das Licht begleitet die Besucher also auf ihrem Weg durch das Parkhaus. Ändern sich die beleuchtungstechnischen Anforderungen – zum Beispiel wenn das Parkhaus für einen offiziellen Empfang im Römer durchgehend beleuchtet werden soll – lässt sich das Lichtmanagementsystem schnell und einfach per Touch-Screen anpassen.

Kompakt und schnell montiert

Aufgrund ihrer Bauweise gestalte sich die Installation der 950 Nextrema LED-Leuchten besonders einfach. Ein praxisrelevanter Vorteil ist zum Beispiel die Kombination aus kompakter Bauform und hoher Lichtleistung: Mit einer Länge von nur einem Meter erbringe die Nextrema LED dieselbe Lichtleistung wie eine handelsübliche 1,5 Meter-Leuchte.

Das erhöhe nicht nur den planerischen Spielraum bei der Ausleuchtung von verwinkelten Räumen – es vereinfache auch die Arbeitsabläufe bei der Montage, so TRILUX. Dank des durchdachten Montagekonzepts mit Montageschablonen, Montage-clips und Wieland-Schnellanschlusssystem habe sich die lichttechnische Sanierung im Parkhaus Dom Römer innerhalb kürzester Zeit umsetzen lassen.

Weiß-Rot-Gold im rechten Licht

Ein Parkhaus mit weißen Wänden ist zwar besonders hell und freundlich, aber es bietet kaum Orientierung und keinen eigenen Charakter, der ihn von anderen Parkhäusern unterscheidet. Um dem zu begegnen, wurde im Parkhaus Dom Römer parallel zur Sanierung der Beleuchtungsanlage eine komplette Neugestaltung inklusive farblicher Besucherleitsysteme realisiert. Da die neuen Leuchten für ausreichend Helligkeit sorgen, konnten verschiedene Wände rot gestrichen und mit aussagekräftigen goldenen Symbolen verziert werden.

Zu sehen sind die stilisierte Römer-Fassade, eine Kaiserkrone und ein Domfenster. Die Symbole sind intuitiv erfassbar und zeigen dem Besucher, ob er sich auf dem Weg in Richtung Römer oder Dom befindet. Gerade das Zusammenspiel von edlen Farben und einer hellen Beleuchtung verleiht dem Parkhaus eine angenehme Atmosphäre, die der Bedeutung des historischen Umfelds gerecht wird und der Nutzimmobilie eine individuelle Note gibt.

Indigo: Individuell und vernetzt

Indigo präsentierte die Zukunft des vernetzten Parkens auf der EXPO REAL in München mit der Vorstellung ihres eMobility-Projekts in Leipzig. Parken aktuell sprach mit Gérard Jeitz, Geschäftsführer der Indigo Park Deutschland GmbH.

Parkplatzsuche mit Hindernissen war gestern – das vernetzte Parken weist den Weg in die Zukunft, so zumindest stellen es sich die digitalen Protagonisten der Parken Branche vor. Indigo, eines der weltweit größten Unternehmen für Parkraumbeschaffung und -bewirtschaftung, präsentierte auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München, wie Autofahrer zukünftig durch die neuen Park- und Mobilitätslösungen schneller ans Ziel kommen und von zusätzlichen Services profitieren könnten. Aktuelles Beispiel, das exklusiv auf der Messe vorgestellt wurde, ist das Pilotprojekt „eMobility“ in der Stadt Leipzig, bei dem das moderne Parkhaus von Indigo jetzt zusätzlich mit neuartigen Elektro-Ladestationen und der entsprechenden Infrastruktur für eCars ausgestattet werden soll.

Parkhaus als Mobilitäts-Hub

Von der Parkplatzreservierung im Voraus per App über bargeldloses Bezahlen, Zusatzservices wie Carsharing oder E-Bike-Verleih bis hin zu kostenlosen Informationen zu den Einkaufsmöglichkeiten und Events vor Ort: Indigo will Parken zum nutzerfreundlichen Erlebnis machen. Innovative Technologien sollen den Parkvorgang so einfach wie möglich gestalten und die Kommunen und den Handel beleben, indem sie das Parkhaus mit den Geschäften und Einrichtungen vor Ort verbinden. So soll es laut Indigo zum Knotenpunkt der städtischen Mobilität werden.

Auf der EXPO REAL zeigte Indigo ihre neuesten Technologien und viele Praxisbeispiele. Neben dem erwähnten Projekt in Leipzig zählte dazu auch das höchstgelegene deutsche Parkhaus am Feldberg mit Mobilitätslösungen für Wanderer und Skifahrer. Die Messebesucher konnten sich mittels Videopräsentationen über die Möglichkeiten des vernetzten Parkens informieren und ihre spezifischen Anforderungen mit den Experten am Stand von Indigo besprechen.

„Immer mehr Städte, Kommunen und Unternehmen erkennen, dass das vernetzte Parken zum Erfolgsfaktor wird. Denn größtmögliche innerstädtische Mobilität gepaart mit individuellem Nutzerkomfort werden den Ausschlag dafür geben, für welchen Parkplatz an welchem Ort sich die Autofahrer künftig entscheiden“, so Gérard Jeitz, Geschäftsführer der Indigo Park Deutschland GmbH.

Unterschiedliche Anforderungen je nach Standort

Jeitz betonte gegenüber Parken aktuell jedoch auch, dass die Anforderungen und Kundenwünsche je nach Land, Region und Stadt höchst unterschiedlich seien. „Jedes Parkhaus ist anders“, so der Geschäftsführer. Als international führender Parkhausbetreiber sei Indigo jedoch in der Lage, seine jeweiligen Erfahrungen aus verschiedenen Standorten positiv zu nutzen.

Gleichzeitig gelte es, die Angebote für den Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Gerade bei den Bezahllösungen sei das schwierig, da international diverse Methoden existierten. Das Bezahlen per App sei beispielsweise in den Beneluxländern, Frankreich und Großbritannien schon weit verbreitet – im Gegensatz zu Deutschland. Hier wollten viele Kunden nach wie vor bar bezahlen. Dennoch strebe Indigo eine international einheitliche Plattform für seine Parkhäuser an.

Befragt zur Elektromobilität, sagt der Indigo-Geschäftsführer: „Die Zeit dafür ist reif.“ In Luxemburg betreibe er bereits seit drei Jahren Ladestationen. Allerdings bestünden auch hier noch keine einheitlichen Geschäftsmodelle. Vielfach könnten Kunden ihre Elektroautos noch kostenlos an den öffentlichen Stromtankstellen nachladen.

Grundsätzlich sei Indigo bestrebt, sich auch in Deutschland weiter zu entwickeln. Allerdings wolle man bescheiden bleiben und erst einmal die bestehenden Objekte „anständig betreiben“. Mit der Konkurrenz sieht Gérard Jeitz keine Probleme: „Der Markt ist groß genug.“

APCOA bringt Flughafen-Taxis in die Spur

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Seit mehreren Jahren ist das Taxi-Management-System in Stockholm Arlanda in Betrieb. Foto: APCOA

Seit mehreren Jahren betreibt APCOA ein Taxi-Management-System am Stockholmer Airport Arlanda. Diesen neuen Dienst führte der Parkraumbewirtschafter nun auch am Flughafen Berlin-Schönefeld ein. Im Interview erklärt Anja Müller von APCOA, welche Vorteile aus ihrer Sicht darin bestehen.

Parkraumbewirtschaftung und Taxi-Management – wie passt das zusammen?

Das Thema Parkraum-Management umfasst bereits seit langer Zeit weitaus mehr als die klassische Bewirtschaftung von Stellplätzen. Aspekte wie Mobilität, Infrastruktur und auch das Management des Verkehrsflusses gehören dazu. Letzteres ist vor allem für große Bahnhöfe, Häfen oder Flughäfen relevant. Dort sorgen Stoßzeiten für ein hohes Verkehrsaufkommen, das separat geregelt werden muss. Durch das Traffic-Management-System (TMS) von APCOA stehen zu jeder Zeit genügend Taxis zur Verfügung. Staus und andere Zeitverzögerungen werden durch das TMS effektiv verhindert, da nur so viele Taxis vorgelassen werden, wie benötigt werden. Gleichzeitig verhindert das TMS, dass Kunden am Flughafen stehen und kein Taxi vor Ort ist.

Sie managen den Taxi-Verkehr in Berlin-Schönefeld seit Oktober. Gibt es daneben noch den klassischen, wenig regulierten Taxi-Betrieb?

Zumindest am Flughafen Berlin-Schönefeld gehört er der Vergangenheit an. Das TMS stellt die zeitgemäße und wesentlich verbesserte Variante des Taxi-Betriebs dar, denn es regelt nicht nur die Taxizufahrt, sondern steuert aktiv den Verkehrsfluss.

In den Taxis, an den Schranken, bei den Passagieren, in den Warte- und Service-Zonen – welche Ihrer Technologien kommen da jeweils zum Einsatz?

Das TMS-System basiert auf einem eigens von APCOA entwickelten Algorithmus, der nach dem FiFo-Prinzip arbeitet, das für „first in, first out“ steht. Die zugelassenen Taxis werden mit einem Transponder ausgestattet. Das System vor Ort erkennt sie darüber, lässt sie die Schranken passieren und reiht sie automatisch in die Warteschleife ein. Jeder Transponder hat eine individuelle Identifikationsnummer, die gleichzeitig die Aufrufnummer darstellt. Diese wird auf den großformatigen Anzeigetafeln der Taxi-Wartezone angezeigt. Über diese werden die Taxis dann auch zur Vorfahrt am Flughafen aufgerufen. Die Schranke zur Taxi-Ladezone öffnet sich nur, wenn vorab ein Aufruf erfolgt ist.

Sich zu registrieren, dirigiert zu werden usw. ist ja doch eher ungewohnt für Berliner Taxifahrer. Wie reagieren sie auf den neuen Dienst?

Es ist natürlich zunächst eine Umstellung für die Taxifahrer gewesen. Sie waren zu Beginn auch etwas skeptisch, aber mittlerweile spricht das TMS durch bessere Auslastung und gleichmäßigere Verteilung von Fahrten für sich und hat damit überzeugt. Denn das System sorgt für Transparenz und Entspannung. Nicht zuletzt, weil die Fahrer ihre Zeit jetzt besser einteilen und dadurch mehr Fahrten durchführen können.

Was sind die Vorteile für Taxifahrer? Und wovon profitieren die Kunden?

Taxifahrern bietet das System gleich eine ganze Reihe von Vorteilen. Zum Einen erfolgt die Zuteilung der Fahrten absolut fair. Zum anderen können sie ab sofort die Wartezeit zwischen den Fahrten effektiver nutzen: Sie können zwischendurch tanken, in die Waschstraße fahren oder einen Imbiss in der integrierten Aufenthaltsmöglichkeit zu sich nehmen. Am Ende ist die Organisation der Taxifahrer wesentlich effizienter geworden.

Die Passagiere profitieren davon, dass direkt auf ihre Wünsche eingegangen werden kann. Ob Großraum, behindertengerecht oder Taxis mit Kartenzahlung – alles ist möglich. Durch die genaue Organisation verringern sich zudem längere Wartezeiten am Flughafen. Das ist sowohl für die Fahrer, als auch für die Fahrgäste eine wesentliche Vereinfachung.

Für das neue Produkt benötigen Sie Flächen wie Halte- und Service-Zonen. Wo überall lässt sich der Dienst implementieren?

Das System ist vielseitig und eignet sich für Bahnhöfe, Häfen und Flughäfen oder auch für Veranstaltungshallen. Für Halte- und Service-Zonen werden dann natürlich gesonderte Flächen benötigt – je nach durchschnittlicher Fahrtenfrequenz pro Tag ab ca. 50 Stellplätzen.

Welche Kosten entstehen dabei für Taxifahrer und Passagiere? Welchen Benefit hat APCOA und welche der Flughafenbetreiber?

Für die Einfahrt in die Wartezone wird den Taxifahrern im Nachhinein eine geringe Servicegebühr in Rechnung gestellt, die in der Regel an die Fahrgäste weiterberechnet wird. Die Vorteile für den Flughafenbetreiber liegen auf der Hand: Durch das TMS kann der effiziente und reibungslose Verkehrsfluss sichergestellt werden, selbst in Stoßzeiten oder erhöhtem Fahrgastaufkommen werden Rückstaus und lange Wartezeiten für Taxis und Fahrgäste vermieden. Zudem garantiert das TMS eine hohe Sicherheit und Qualität durch die Kontrolle darüber, wer am Flughafen Fahrgäste abholt, denn alle Taxen sind im System registriert.

Nach dem Air-Berlin-Aus ist Fliegen wieder teurer geworden. Sind Fluggäste in Deutschland denn bereit, für mehr Service an der Destination mehr zu bezahlen?

Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Fahrgäste die geringen Mehrkosten in Form einer Servicepauschale gut angenommen haben, genauso wie das auch schon bei der Kartenzahlung der Fall war. Die Vorteile für die Fahrgäste, wie mehr Komfort, kürzere Wartezeiten und höhere Verfügbarkeiten, überzeugen die Kunden schnell.

Darüber hinaus betonen Sie aufgrund Ihrer Erfahrungen in Stockholm Arlanda den Öko-Faktor, weil Sie unter anderem umweltfreundliche Fahrzeuge wie Elektroautos bevorzugen. Die Skandinavier sind beim Thema Elektromobilität jedoch weiter. Gibt es das in Berlin oder in anderen deutschen Städten überhaupt: Elektro-Taxis?

Ja, die gibt es. Dennoch wird der Anteil an Elektro-Taxis in den nächsten Jahren noch weiter steigen. Bis sie zu einem festen Bestandteil gehören, wird es noch ein paar Jahre dauern. Hierbei spielt insbesondere das Thema Infrastruktur eine wichtige Rolle.

Und umweltbewusste Taxifahrer?

Am Flughafen Schönefeld haben wir sehr positive Resonanz von Taxifahrern erhalten, die nicht mehr mit laufendem Motor warten müssen. Jetzt parken sie ihr Taxi auf unserem Stellplatz, bis die nächste Tour beginnt. Am Flughafen Arlanda ist der Anteil der umweltfreundlichen Taxis seit der Einführung des TMS von 16 Prozent im Jahr 2009 auf 84 Prozent im Jahr 2014 gestiegen. Dies bewirkte im Jahr 2016 eine CO2-Einsparung von rund 16.000 Tonnen bei dem Transfer zwischen Flughafen und Innenstadt.

Goldbeck baut Deutschlands größte "E-Tankstelle"

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Für die Bechtle AG in Neckarsulm hat Goldbeck gemeinsam mit dem technischen Partner RTB eines der weltweit modernsten Mitarbeiterparkhäuser fertiggestellt. Mit 50 Ladepunkten für Elektroautos sei es Deutschlands größte E-Tankstelle und ein Meilenstein in Sachen Elektromobilität.
Das Pilotprojekt mit 1.574 Stellplätzen vereint Bau-Know-how und technische Ausstattung und sei in dieser Form bisher einmalig in Deutschland. Goldbeck arbeitete dafür eng mit dem Elektronikspezialisten RTB aus Bad Lippspringe zusammen, der sich auf Straßenverkehrstechnik mit Radar- und Laserunterstützung fokussiert.
Für das Bechtle-Parkhaus bedeutet das: Ein wesentlicher Teil des Ladestroms wird von einer Photovoltaikanlage auf dem Parkhausdach erzeugt und an die Ladesäulen geschickt. Scheint die Sonne nicht, kommt der Strom vom Netz. Die Abrechnungssoftware dafür liefern die Partner gleich mit. Per RFID-Karte werden die Säulen freigeschaltet und die Verbrauchsdaten an die Firmenbuchhaltung weitergeleitet. Grundsätzlich erlaubt das System zudem jedem Nutzer, die Karte seines jeweiligen Energiedienstleisters zu nutzen. Das Ladesystem „ZORRO“ sorge für die passgenaue Bereitstellung der Energie. Eichrechtliche Vorschriften werden dabei eingehalten.
Ladesäulentechnik in separatem Raum
Die Technik für die 50 Stromtankstellen brachte Goldbeck nicht – wie sonst üblich – in den einzelnen Ladesäulen unter, sondern in einem zentralen Technikraum. Dieser Kniff spart Raum und erleichtert die Wartung. Jeder Ladepunkt ist spannungsfrei, wenn kein Fahrzeug angeschlossen ist, und damit sicher für die Nutzer und das technische Personal.
Zusätzlich entwickelten die Partner ein dynamisches Parkleitsystem mit Einzelplatz-Detektion, das sowohl die freien Plätze an den E-Ladesäulen als auch alle anderen Stellplätze erfasst. Das System leitet Autofahrer direkt zu einem freien Park- oder Ladeplatz. Dabei unterstützen 18 Vorgassenzähler einen staufreien Verkehrsfluss. Bei Bedarf passt sich die Verkehrsführung automatisch an und leitet Benutzer in eine andere Fahrgasse. Zwei große Displays zeigen im Außenbereich die verfügbaren Stellplätze und Ladepunkte an. Im Innenbereich informieren numerische Anzeigen an allen Kreuzungspunkten über freie Plätze auf den einzelnen Parkdecks.
Markus Mühlhaus, Produktmanager bei Goldbeck: „Kein anderer Anbieter verbindet Gebäude und Technik in diesem Maß. Wir definieren damit Nutzerfreundlichkeit neu.“

DB Schenker bezieht Logistikzentrum an Kölner Messeparkhaus

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Ansicht des Messeparkhauses Zoobrücke mit dem angrenzenden Logistikzentrum. Foto: Koelnmesse

In unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Messeparkhaus Zoobrücke hat der Logistikdienstleister DB Schenker die neue Logistikzentrale der Koelnmesse in Betrieb genommen. „Durch den Neubau tauschen wir unsere bisherigen Container auf dem Messegelände gegen ein modernes Bürogebäude in direkter Nähe zur neuen Logistikfläche. Das bringt kurze Wege und wir können unseren Service für die Koelnmesse und die Logistikunternehmen noch einmal optimieren“, sagt Karsten Wilhelmi, Leiter Messen/Spezialverkehre bei DB Schenker in Köln. „Mit Messeparkhaus und Logistikgebäude bündeln wir Zoll, Parkflächen und Logistik an einem Ort und schaffen so eine ganzheitliche und zukunftsfähige Infrastruktur“, erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Denn das Erdgeschoss des Messeparkhauses wird auch als Logistikfläche genutzt: Es fasst rund 310 Lkw und trägt – gemeinsam mit dem neuen Parkhaus – zur Verkehrsentlastung der angrenzenden rechtsrheinischen Stadtteile von Pkw- und Lkw-Verkehr bei.
Bereits kurz vor Jahreswechsel und somit rechtzeitig zum Aufbaustart der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne 2018, hatten 35 Mitarbeiter der Schenker Deutschland AG das neue Logistikzentrum bezogen. Als zweiter Mieter wird in den kommenden Wochen der Zoll einziehen.
Messeparkhaus und Logistikgebäude sind die ersten Neubaumaßnahmen im Rahmen des Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0. Bereits seit September 2017 stehen den Messegästen die ersten 2.000 Parkplätze in prominenter Lage direkt an der Zoobrücke zur Verfügung. Mit Abschluss der gesamten Baumaßnahme Anfang 2018 bietet das moderne Großparkhaus neben 3.260 Pkw-Stellplätzen in unmittelbarer Messenähe auch die nötigen Logistikflächen für den Auf- und Abbauverkehr. Das zugehörige Logistikgebäude hat auf gut 800 Quadratmetern Platz für Büro- und weitere Nebenräume für Logistiker und Zoll.

Park & Control verstärkt Management

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Detlef Wilmer ist neuer Vorsitzender der Park & Control Geschäftsführung. Foto: Apcoa Parking

Die Park & Control PAC GmbH, einer von Deutschlands führenden Anbietern von Parkraumlösungen für unbeschrankte Flächen, erweitert kurzfristig ihre Geschäftsführung. Bereits zum 27. November 2017 hat Detlef Wilmer den Vorsitz der Geschäftsführung bei Park & Control übernommen. Wilmer ist ebenfalls Geschäftsführer der Muttergesellschaft APCOA Parking Deutschland GmbH. Im Zuge einiger Veränderungen wurde unter anderem der Firmensitz von Park & Control nach Stuttgart-Vaihingen verlegt.
„Ich freue mich darauf, das Management-Team bei Park & Control zu verstärken. Kernziel der nächsten Monate wird sein, mehr auf unsere Kunden zuzugehen und unsere Rolle als Dienstleister stärker in den Fokus zu rücken. Denn wir haben verstanden, wo der Schuh bei den Kunden und Verbrauchern drückt und werden nun das Gelernte schnellstmöglich umsetzen. Ich bin davon überzeugt, dass wir das Unternehmen so maßgeblich mit unseren Auftraggebern neu positionieren können“, so Detlef Wilmer.

Intertraffic Amsterdam: Mehr Ausstellungsfläche in 2018

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Eindrücke der Intertraffic Amsterdam 2016, Foto: www.intertraffic.com

Die Intertraffic Amsterdam will ihre Position als weltweit führende Veranstaltung für Smart Mobility, Infrastruktur, Verkehrsmanagement, Sicherheit und Parken stärken. Dafür wird die Ausstellungsfläche 2018 auf 13 Ausstellungshallen erweitert. Begleitet wird die Messe von einem Rahmenprogramm mit einem umfassenden Wissensangebot und der Präsentation von bewährten Praktiken. Die Intertraffic Amsterdam findet vom 20. bis 23. März 2018 im Messezentrum RAI Amsterdam statt.
Auf der Intertraffic Amsterdam 2018 werden über 800 Aussteller und 30.000 Besucher aus der ganzen Welt erwartet, die sich mit den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bereich der Mobilität befassen. Mehr als 50 neue Aussteller sind hinzugekommen, und die Messe wurde um eine zusätzliche Halle erweitert, sodass die Ausstellungsfläche jetzt knapp 70.000 Quadratmeter umfasst.
Wissensprogramm
Das Wissens- und Best-Practice-Programm der Intertraffic wurde ebenfalls erweitert und verteilt sich auf drei Bühnen und einen großen Demo-Bereich im Freien und innerhalb der Halle. Darüber hinaus können die Besucher in den Straßen von Amsterdam die neuesten Mobilitätsinnovationen im Verkehrsbereich in Echtzeit erleben. Behandelt werden unter anderem Themen wie Big Data und Mobilität, Vernetzte Gemeinschaft und Automatisiertes Fahren, MaaS (Mobility as a Service), Intelligente Infrastruktur und Smart Parking. Darüber hinaus werden mehrere Sitzungen, Workshops und Diskussionsrunden veranstaltet, um Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, mit Fachpublikum über die Zukunft der Mobilität zu diskutieren. Das vollständige Programm mit fast 70 interaktiven Präsentationen wird im Januar auf der Intertraffic-Website veröffentlicht und steht allen Besuchern kostenlos zur Verfügung.
Joyce de Winter, Messeleiterin der Intertraffic Amsterdam: „Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell sich die Branche verändert. Auf der Veranstaltung werden viele Innovationen zu sehen sein, die noch vor zwei Jahren undenkbar waren. Neue Geschäftsmodelle sind in der Entwicklung und neue Mobilitätsansätze skizzieren eine völlig neue Zukunft. Die bahnbrechenden Entwicklungen in der Branche wirken sich auf die traditionellen Rollen der Stakeholder aus, sodass es für alle Beteiligten unerlässlich ist, mit dem Wandel Schritt zu halten.“
Intertraffic Innovation Award
Der 9. Intertraffic Innovation Award für das innovativste Exponat wird während der Eröffnungszeremonie der Intertraffic Amsterdam 2018 verliehen. Eine internationale Jury wird unter den Nominierten eine Vorauswahl treffen, die am 18. Januar 2018 bekannt gegeben wird.
Innovative neue Technologien
Zum innovativen Charakter der Mobilitätsindustrie tragen in starkem Maße die zahlreichen Start-ups in der Branche bei. Diese Newcomer erhalten auf der Intertraffic Amsterdam 2018 ihre eigene Ausstellungsplattform. Messestände, Live-Demos, ein „Dragon’s Den“ und ein Hackathon werden ihnen die Möglichkeit bieten, sich mit einem großen Publikum potenzieller Partner und Investoren auszutauschen. Unter dem Namen ITSUP wird die Auftaktveranstaltung in einer separaten Halle direkt neben der neuen Smart Mobility-Halle stattfinden.
Besucheranmeldung gestartet
Besucher können sich anmelden und sich ihre kostenlose Eintrittskarte über die Intertraffic-Website online sichern. Ab Ende Januar können Plätze für das kostenlose Content-Programm reserviert werden. Die Vergabe erfolgt auf einer „first come first serve Basis“. Vorregistrierte Besucher werden benachrichtigt, sobald das Programm verfügbar ist.
Weitere Informationen finden Sie auf www.intertraffic.com

Ausstellerbeirat für die PARKEN 2019

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Fachausstellung Parken 2017; Foto: Mesago/Tanja Isecke

Zur PARKEN 2019 hat die Mesago Messe Frankfurt GmbH erstmals einen Ausstellerbeirat eingeführt mit dem Ziel, die Veranstaltung weiter an die Bedürfnisse der Parken Branche anzupassen. Der Beirat soll Mesago hinsichtlich der strategischen und konzeptionellen Weiterentwicklung beraten und dabei die Interessen der Aussteller vertreten.
 Firmenübergreifender Austausch am Puls der Zeit
Für Werner Nagels, Geschäftsführer der Nagels Druck GmbH und Mitglied des Ausstellerbeirats, stellt die PARKEN einen der wichtigsten Termine für die Parken Branche dar. Durch den Ausstellerbeirat sieht er neue Chancen: „Durch die neu geschaffene Möglichkeit können wir nun auch firmenübergreifend und gemeinsam am Puls der Zeit zusammenarbeiten und uns über die neuesten Entwicklungen austauschen.“
Auch Ralf Klomp, Geschäftsführer der SKIDATA Deutschland GmbH, zeigt sich zufrieden: „Ich freue mich, als Teil des Messebeirats zusammen mit den Kollegen die Messe Parken auch in den nächsten Jahren als erfolgreichen Branchentreff weiterzuentwickeln.“ 
Neben dem Bundesverband Parken e.V. wurden die Firmen Designa Verkehrsleittechnik GmbH, Nagels Druck GmbH, ParkNow GmbH, Scheidt & Bachmann GmbH, SKIDATA Deutschland GmbH sowie sunhill technologies GmbH als Mitglieder in den Ausstellerbeirat berufen.
Veranstaltungstermin vormerken
 Die kommende PARKEN findet von 05.-06.06.2019 statt. Der Veranstaltungsort wird Anfang 2018 bekannt gegeben.
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung sowie zum Ausstellerbeirat stehen unter parken-messe.de zur Verfügung.