Donnerstag, 9. Dezember 2021

Roboter untersuchen Betonbauwerke

Grafisches Ergebnis einer Stahlbetonprüfung Foto: Fraunhofer IZFP
Grafisches Ergebnis einer Stahlbetonprüfung Foto: Fraunhofer IZFP

Forscher am Fraunhofer Institut haben gemeinsam mit mehreren Partnern ein automatisiertes Verfahren entwickelt, mit dem Betonbauwerke untersucht werden können. Wenn sich das System in der Praxis bewährt, rechne man mit dem Interesse der Bauindustrie, war in einem Beitrag des Saarländischen Rundfunks zu hören.
Bei BetoScan handelt es sich um eine selbstnavigierende Roboterplattform mit zerstörungsfreien Prüfsensoren. BetoScan kann den Zustand von großen horizontalen Stahlbetonflächen, wie sie beispielsweise in Parkhäusern, Tiefgaragen, Brücken oder Industriegebäuden zu finden sind, genau, schnell und kostengünstig erfassen. Der Vorteil für die Industrie: Schäden können rechtzeitig erkannt und entsprechend behoben werden, bevor größere und kostenintensive Maßnahmen notwendig werden.
Der Prüfroboter BetoScan     Foto: Fraunhofer IZFP
Der Prüfroboter BetoScan Foto: Fraunhofer IZFP

Entwickelt und konzipiert wurde im Projekt BetoScan eine selbstfahrende und selbstnavigierende Roboterplattform für ZfP-Sensoren. Mehrere hundert Quadratmeter Parkdeck können mit Hilfe des Prüf- und Bewertungssystems pro Tag in hoher Flächenmessdichte untersucht werden. Es erfolgt schließlich eine graphische Darstellung der Ergebnisse mit einem Computer-Programm.
BetoScan ist ein Projekt aus dem Programm zur „Förderung von innovativen Netzwerken“ (Innonet, www.vdivde-it.de/innonet) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

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