Montag, 6. Dezember 2021

Die Branche trifft und informiert sich auf Schalke

Beeindruckende Kulisse: Arena „AufSchalke“
Beeindruckende Kulisse: Arena „AufSchalke“

Knapp 200 Teilnehmer, darunter zahlreiche Mitglieder des Bundesverbands Parken, waren aus ganz Deutschland zur Fachtagung des Verbandes in die Arena des FC Schalke 04 gekommen. Fünf Referenten sprachen über aktuelle Themen rund um die Parkraumbewirtschaftung. Neben verkehrs- und umweltpolitischen Fragen ging es auch um die erfolgreiche Vermarktung der Dienstleistung Parken sowie um rechtliche und steuerliche Aspekte der Unternehmensführung in der Parken Branche.
Werner Schardt
Werner Schardt

Die beeindruckende Kulisse der Veltins-Arena auf Schalke vor Augen begrüßten eine Vertreterin der gastgebenden Stadt Gelsenkirchen sowie Werner Schardt, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Parken, die Tagungsteilnehmer im „Glückauf-Club Flöz Fritz“. In das erste Referat führte Vorstandsmitglied Claus Schnell ein, der im Verband den Fachausschuss Verkehrspolitik leitet. „Die Pulsader der Stadt ist die Erreichbarkeit“, sagte Schnell. Darauf seien Einzelhandel, Gastronomie, Anwohner und Wirtschaft angewiesen.
Claus Schnell
Claus Schnell

Umweltzonen, wie sie in allen großen deutschen Städten geschaffen wurden, schränkten den Individualverkehr ein. Laut Schnell sind ein gutes Verkehrsmanagement und eine professionelle Bewirtschaftung von Stellplätzen besser als die rigorose Reduzierung des Verkehrs durch City Mauts und Umweltzonen.
Klaus-Peter Sehnert
Klaus-Peter Sehnert

Genau diesem Thema widmete sich Klaus-Peter Sehnert, stellvertretender Vize-Präsident des Allgemeinen Deutschen Automobilclubs ADAC. Er übte gleich zu Anfang seiner Ausführungen den Schulterschluss mit dem BV Parken: „Wir schwimmen da auf derselben Wellenlänge. Auch der ADAC sagt klar ‚Nein’ zu Umweltzonen.“ Der einflussreiche Automobilverband bezweifelte die Zahlen bezüglich der angeblich verbesserten Luftqualität, die viele Städte vorlegten. Sehnert sprach in diesem Zusammenhang von „kreativen Behörden“. Einer kritischen Prüfung durch eigene Messungen des ADAC hätten die vermeintlichen Erfolge der Umweltzonen nicht standhalten können.

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